Kurz vor Schluss: Letzte Schnappschüsse von der BRD?

Nicht untergehen lassen! (Foto: Imago)

Ein häufig strapaziertes Bild für Untergänge aller Art ist die „Titanic„. Am 14. April 1912 ging der unsinkbare Dampfer 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland unter. Es gibt viele Schnappschüsse von Bord der „Titanic“ auf ihrer letzten Fahrt. Ein besonders beliebtes Detail im Gesamtbild der Katastrophe ist die öffentlich-rechtliche Bordkapelle, die bis zum Schluß für gute Unterhaltung sorgte. Warum ging die „Titanic“ unter? Weil damals noch niemand den menschengemachten Klimawandel für möglich gehalten hatte. Und doch war es dieser vermaledeite Klimawandel, der menschengemachte, der den Eisberg vom Polareis hat abbrechen lassen, um ihn voller List und Tücke weit nach Süden zu verschieben.

Stimmen wir darüber ab, ob uns dieses Narrativ des Untergangs gefällt. Sammeln wir Studien und Umfragen zu der Frage, ob die lieben „die Menschen“ dafür sind, daß es der menschengemachte Klimawandel gewesen sein soll, der letztlich ursächlich für den Untergang der „Titanic“ gewesen ist. Warum nicht? Wir sind stolze Demokraten. Wir dürfen über alles abstimmen. Mehrheit zählt. Die Frage, ob wir der Meinung sind, wir stimmten über etwas Reales ab oder über die Gültigkeit einer bestimmten Erzählung, eines Narrativs also, stellt der gewiefte Wahlleiter lieber nicht.

Narrativhä: Gefällt mir

Eine Umfrage in deutschen Fußgängerzonen, bei der die Befragten ihre Meinung zum Narrativ äußern sollten, lieferte als häufigste Antwort: „Narrativ? Hä?“. Betrachten wir das Wort „Narrativ“ also als überkommen und sprechen wir künftig lieber vom „Narrativhä“. Wegen der Mehrheit. Damit alles schön demokratisch bleibt. Impfpflicht, Todesstrafe, Fleischverbot, Fahrverbot – es gibt nichts, worüber man in der Demokratie nicht abstimmen (lassen) könnte. Heute scheint das so zu sein. Fest steht: Das war nicht immer so. Der „gesellschaftliche Fortschritt“, die „menschliche Gesellschaft“, die „moderne Demokratie“ eben.

Ein „Narrativhä“, das der Mehrheit bestimmt gut gefällt, stammt vom Vorstandschef der Barmer-Krankenkasse, Prof. Dr. Christoph Straub. Daß seine Krankenkasse noch nicht zur Gesundheitskasse wurde wie die AOK, spielt hier keine Rolle. Es ist nämlich egal, ob die Mitglieder ihre Beiträge für den Fall zahlen, daß sie krank werden sollten oder für den Fall, daß sie nicht mehr gesund sind. Dieser Prof. Dr. Christoph Straub – ich hoffe, daß ich keinen seiner akademischen Titel zu nennen vergessen habe, weil sie die Glaubwürdigkeit seines „Narrativhäs“ erhöhen, weswegen sie auch unbedingt genannt werden müssen – entzückte die Anhänger jener getunten Narrativhä-Meinung, die der schwachbrüstigen Serienmeinung überlegen ist, mit folgender „Gewißheit“. Ganz neu auf dem Meinungsmarkt und original getunt von der Barmer also: „Ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder Frühgeburt: Wir erleben schon jetzt, wie sich der Klimawandel auf unsere Gesundheit auswirkt. ‚Das Gesundheitswesen braucht deshalb eine gemeinsame Agenda für den Klimaschutz‘, sagt Barmer-Vorstandschef Prof. Dr. Christoph Straub.

Was für ein ausgefuchstes „Narrativhä“! Ich schraube es mal auseinander, um nachzusehen, wie die Serienmeinung durch Meisterbastler Straub getunt worden ist und ob er irgendwo eine Schraube gelockert hat, um die Denkleistung zu erhöhen. Überlegen Sie: Bis gerade eben hatten Sie ja noch für die bessere, weil getunte Meinung gehalten, daß viele der aktuellen Herzinfarkte, Schlaganfälle und Frühgeburten mit RNA-Impfstoffen zu tun hätten. Das war schon deswegen nichts wert, weil Sie das dachten.  Sie hatten das so erlebt. Sie haben aber nichts zu erleben, weil: „Wir erleben (schon jetzt)”. Erste Erkenntnis also: Was Sie erleben, interessiert keine alte Sau. Ein Erlebnis ist erst dann eines, wenn es das „Wir“ erlebt. Das „Wir“ ist Ihnen allein gegenüber eine Mehrheit. Und wenn das „Wir“ erlebt, daß sich nicht der Impfstoff, sondern der Klimawandel auf „unsere“ Gesundheit auswirkt, dann können Sie schon sehen, wem „Ihre“ Gesundheit mehrheitlich gehört. Mehrheit zählt.

Wenn Sie bisher nicht erlebt haben, daß sich der Klimawandel auf Ihre Gesundheit ausgewirkt hat, dann sind Sie was genau? – Richtig, „unsolidarisch“ sind Sie. Zweite Erkenntnis: Unter dem Bild steht „Klimaschutz = Gesundheitsschutz“. Das ist eine subtile Anregung zum Weiterdenken. Der TÜV dient bekanntlich der Verkehrssicherheit von „Wir“. Er verhindert, daß Sie bei voller Fahrt nach unten aus dem Auto herausfallen, weil der Fahrzeugboden durchgerostet ist. Was bedeutet das in Bezug auf Ihre und die Gesundheit von „Wir“? – Genau: Rostschutz = Gesundheitsschutz. Richtig ist: „Schutz“ kommt von „schützen“. Falsch ist: Der Schützenverein schützt Sie vor Meinungstunern wie Prof. Dr. Christoph Straub und ihren „Narrativhäen“.

Die letzten Schnappschüsse

Die letzten Fotos der Bundesrepublik Deutschland sind grotesk. Ein Narrenschiff voller „Narrativhäen“, eigenkonstruierten Realitäten und Geschlechtern bemüht sich in der sengenden Hitze des menschengemachten Klimawandels um das grüne Band der moralisch schnellsten Nordatlantiküberquerung. An Bord tanzt das „Wir“ zu den Klängen einer Kapelle, die immer und immer wieder den Impfstoff-Song spielt. Es ist ein Gassenhauer. Die Polkappen sind abgeschmolzen, es gibt keine Eisberge mehr. Der Maat als Ausguck im Krähennest hat dennoch einen entdeckt und brüllt „Eisberg voraus!”. Was für ein Verderber des schönen „Wir-Spiels mit den Narrativhäen“ an Deck. „Halt´s Maul, Maat!”, rufen die Narrativhä-Realisten, „du bist unsolidarisch!”. Die Überlebenden werden später patschnaß und durchgefroren erklären, sie seien eben „Verführte“ und „Fehlgeleitete“ gewesen.

Es ist Donnerstag, der 2. Dezember 2021. Die sogenannte Bund-Länder-Konferenz zum Pandemie-Narrativhä findet statt. Es wird jetzt verdammt eng für Ihre Freiheit und Ihre Grundrechte. Das ist kein Narrativhä, sondern die Realität. Überlegen Sie sich, wer Ihnen gegenüber übergriffig geworden ist und ob Sie sich das wirklich bieten lassen wollen. Vor allem: Sortieren Sie die Narrative endlich aus der Realität aus. Es ist eine vergleichsweise kleine Gruppe, die sich mit ihren „Narrativhäen“ im „Wir“ versteckt.

6 KOMMENTARE

    • Ich traue Kinski zu, daß er ‚von drüben zurückkommt‘, weil … es ihm ‚drüben zu schwachsinnig war‘ und er deshalb in einem seiner berühmt-berüchtigten Wutausbrüche entschieden hat: Ich geh wieder nach drüben! … und dreh einen Film über Corona … mit Werner Herzog!

      • Oh, das wäre ein Hochgenuss. Kinski und Lauterbach. Kinski und Baerbock. Kinski und Roth. Das wären für mich Volltreffer, die Filmgeschichte schreiben.

  1. Die Einführung einer Impfpflicht per Gesetz hat zur Folge, dass eine noch unbekannte Zahl von Menschen nach der Impfung sterben werden. Sie werden quasi durch den Staat respektive der dafür verantwortlichen Politiker und Funktionäre ermordet. Der Tag an dem die Klatschhasen im Deutschen Buntentag das beschließen, ist definitiv das Todesurteil für diese Menschen. Von dieser Schuld können sich Staat und Politiker nicht reinigen, dafür werden die Verantwortlichen haften und persönlich Schadensersatz leisten müssen.

    Aus meiner Sicht steht dieser Staat dann auf einer Stufe mit den Terrorregimen der Nationalsozialisten, Stalinisten, Maoisten und Roten Khmer.

    • @ Sie werden quasi durch den Staat respektive der dafür verantwortlichen Politiker und Funktionäre ermordet
      das passiert heute schon – es wird nur von den Relotius-Medien in Staatsauftrag vertuscht.
      Und es wird wohl recht umfassend unterdrückt werden durch die Ausgangs- und Kontaktsperren neben der Zensur durch alle Medien.
      Wer weiß schon, daß selbst nach RKI pro Jahr rund tausend Menschen als Impf-Opfer sterben – stand jedenfalls noch vor ein paar Wochen dort – wer kennt schon den Impf-Fahrplan, mit dem Kinder heute traktiert werden – und demnächst wird mRNA dazukommen – und wer weiß schon, wieviele dann als geistige und körperliche Krüppel in den Sonderschulen landen – ach ja, die wurden ja zur Inklusion aufgelöst, damit man es nicht so sieht – oder mit anderen vor Spritze unbekannten Kinderkrankheiten ihr Leben verkürzen von Asthma bis zu einem Reigen von allergischen Krankheiten!

      Diese Verbrechen begehen die Politiker schon länger im Auftrag von Investoren und Konzernen.
      Schauen sie sich mal die Geschichte der STIKO und ihre Aktivitäten an – ein reiner Lobby-Verein mit dem Anschein von Seriosität, der im Bedarfsfall nur den Watschenmann geben und die Politiker schützen soll – und bis dahin Regime und Industrie gerne etwas entgegenkommt auf Kosten von Leben und Gesundheit derer, die ihnen noch vertrauen !
      Ganz abgesehen davon, daß die „Empfehlungen“ der STIKO ebenso wie die Spritz-Angebote des Regimes in Wirklichkeit Zwang sind und nicht abgelehnt werden dürfen – sonst kommen die Mafia-Methoden mit Terror und Geiselnahme !

  2. wird dann in 60 Jahren aufgearbeitet.
    Sekretärin Vivian B. aus der dann ehemaligen Charite und Yvonne C. aus dem dann ehemaligen Robert-Koch-Institut werden stellvertretend vorm dann Landgericht Petrowladidurak wegen Mordes in 250 Mio. + X Fällen angeklagt.

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