„Masken-Fuzzy“ Drosten klammert sich an jeden Strohhalm

Charité-Chefvirologe Christian Drosten (Foto:Imago)

Das Projekt, den Maskenterror um jeden Preis auch weiterhin aufrechtzuerhalten und ihn als bleibende Errungenschaft der „Pandemie” (die ja angeblich nur Auftakt einer ganzen Reihe kommender Pandemien gewesen sein soll) zu bewahren, wird auf zwei unterschiedlichen Ebenen vorangetrieben. Zum einen geschieht das durch linksautoritäre Journalisten, die – in Perversion der Begriffe „Rücksichtnahme“ und „Solidarität“ – den generellen Schutz vor Tröpfcheninfektionen aller Art hymnisch preisen, weil ja auch Grippe und weitere Krankheiten durch das Maskentragen zurückgingen. Die perversesten journalistischen Einlassungen in diese Richtung lieferten – passend zum Wegfall der Maskenpflicht in zumindest Teilen ihres bisherigen Geltungsbereichs infolge des neuen Infektionsschutzgesetzes – fast schon trotzig-beleidigte Autoren der „taz“ („Warum die Maske super ist“) und der „Süddeutschen Zeitung” („Maske auf – aus Solidarität!“).

Abgesehen von der rundum sozialschädlichen, freiheitsberaubenden und psychisch belastenden Dauermaskierung, die ihren Befürwortern ohnehin mehr als Maulkorb-Ersatz und hohles Ritual eines neuen latent-totalitaristischen „Wir-Gefühls“ dient: Die Behauptung, der Rückgang von Ansteckungen läge an der Maske (und nicht vielmehr an einer übertriebenen Hygiene-Etikette und panischer Kontaktvermeidung) ist schon deshalb widerlegt, weil die Masken nie gegen Viren gedacht waren – und vor Corona durchweg von denselben Experten, die sie seitdem feierten, als für Viren komplett ungeeignet bezeichnet wurden. Damals bestand allerdings auch noch Konsens, dass das menschliche Immunsystem eine natürliche Erregerexposition zum Training braucht – und durch zuviel Hygienevorkehrungen wie Masken (und erst recht anlasslose Impfungen) an Unterforderung krankt. Es gibt nämlich einen Grund dafür, dass kein Lebewesen je Masken trägt, seine äußere Atmungsorgane bedeckt oder soziale Nähe durch Kontaktvermeidung blockiert.

Perverse Maskenverherrlichung linker Medien

Das alles ficht die Maskenverherrlicher natürlich nicht an; nach ihrer Lesart waren all die tausende Jahre Menschheitsgeschichte vor dem April 2020, als der Lappen zur Pflicht wurde, von sträflicher Leichtfertigkeit und Dummheit der Menschen geprägt, sich ohne Gesichtsbedeckung unter ihresgleichen zu begeben. Außerdem, so die Maskenlobby, handele es sich um ein „schickes“, „modisches“ Lifestyle-Accessoire, das auch darum beibehalten werden müsse. All diese medialen Versuche, uns einen abstoßenden, ekelhaften und verstörenden Zwangstrend weiterhin aufzudrücken, der in Wahrheit augenblicklich abgeschafft und sogar – mit Ausnahme von jenen, die medizinisch dazu gezwungen sind – in der Öffentlichkeit zumindest vorläufig verboten werden müsste, um den kollektiven Dachschaden der letzten zwei Jahre zu reparieren, sind wie gesagt nur eine Ebene.

Die andere Ebene, auf der das Festhalten an der Maske trotz morgigem „Freedom Day“ (bzw. dem, was davon übrigblieb) propagiert werden soll, ist subtiler: Dies sind gezielte Einlassungen der Wissenschaftler, die versuchen, durch Verunsicherung der Öffentlichkeit und gezielt eingestreute Debattenbeiträge Zweifel an der Verwertbarkeit einer Abschaffung der Maskenpflicht zu streuen – zum Beispiel an Schulen, also dort, wo Corona ohnehin nie gefährlich war insbesondere und in Zeiten der harmlosen Omikron-Restdurchseuchung sowieso am dringlichsten vergessenswürdig ist.

Und wer darf hier natürlich nicht fehlen? Selbstverständlich wieder Professor Dr. Christian Drosten – jener Hofvirologe, auf dessen Fehleinschätzung hin im ersten Lockdown sämtliche Schulen im Land dichtgemacht wurde. Ausgerechnet er versucht sich nun in der Kunst der Relativierung – und den Aussagewert von neuen Forschungserkenntnissen in Zweifel zu ziehen, die einmal mehr die Nutz- und Wirkungslosigkeit der Masken erbracht hatten. Unter Bezugnahme auf eine spanische Studie, die die Wirkung der Maskenpflicht in Kindertagesstätten und Schulen untersucht hatte, sowie eine weitere Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde Center für Disease Control (CDC)
setzte Drosten gestern eine längere Tweet-Serie ab, die endgültig beweist, dass ihn kein vernünftiger Mensch mehr ernst nehmen kann.

Drosten: Die Wissenschaft bin ich

Drosten zog nämlich beide Studien heran, um angesichts von deren gegensätzlichen Schlussfolgerungen zu beklagen, dass sie „gelesen, bewertet und dann zu Metaanalysen und Review-Artikeln verarbeitet” würden, was allerdings Jahre dauern könne – „und in manchen Fällen ist die Wissenschaft erst im Stadium der Auswertung von Rohdaten.“ Trotzdem würden die Studien „von Einzelpersonen ohne Nennung der Schwächen” verbreitet, und Politiker würden dann von „Experten“ eine Bewertung der Maßnahmen erwarten. Wenn man aber die Wirkung von Maßnahmen bewerten wolle, solle „man nicht versuchen, den Wissenschaftsprozess rechts zu überholen. Denn das ist ein rollender Zug, der sich um Einzelmeinungen und Politikwünsche wenig schert. Die Evidenz kommt sowieso raus.

Interessant, so etwas ausgerechnet aus Drostens Mund zu hören – denn er selbst ist doch das beste Beispiel für eine Wissenschaftsauslegung der Politik, die auf einseitige und vorschnelle Expertisen hin weitreichende Maßnahmen beschloss. Wenn Drosten selbst also die entsprechenden wissenschaftlichen Studien und Erkenntnisse – zum Virusübertragungsgeschehen bei Kindern bis hin zu dem von ihm maßgeblich mitentwickelten PCR-Test – lieferte, dann ging es in Ordnung; bei anderen, ihm missliebigen Studien beklagt er nun plötzlich deren Verbreitung und Nichtnennung von „Schwächen”. Geht es noch verlogener?

Die erstgenannte Studie aus Katalonien war bei einer Untersuchung von fünf- und sechsjährigen Kindern zu dem Ergebnis gekommen, dass das Tragen von Masken keinen Effekt auf die Verbreitung des Corona-Virus hatte. Drosten hatte zur Desavouierung dieses (ihn und seine im inzwischen eingestellten NDR-Podcast viele Monate lang vorgebrachten Thesen kompromittierenden) Ergebnisse fälschlich behauptet, hier seien „Schulen mit Masken gegen Kitas ohne Masken verglichen“ worden. Daher könne man „aus diesem Ansatz keine Aussage ableiten.“ Prompt musste er sich daraufhin von anderen Experten belehren lassen, dass die untersuchten Kinder sehr wohl die gleiche Bildungseinrichtung mit vergleichbaren Stundenplänen besuchen – und die Ergebnisse also sehr wohl aussagekräftig sind.

Selektive Kollegenschelte

Die zweite Studie des CDC war hingegen zu dem Schluss gelangt, dass ein Schutzeffekt durch die Masken nachweisbar sei. Da Drosten deren Ergebnisse natürlich gut in den Kram passten, bezeichnete er ihren Ansatz wiederum als „geeignet”. Dabei war ausgerechnet diese Studie methodisch fehlerbehaftet – hatte sie doch lediglich einzelne Schulbezirke im US-Bundesstaat Arkansas mit und ohne Maskenpflicht verglichen, ohne weitere Faktoren einzubeziehen. Die so gewonnenen Ergebnisse sind auch deswegen fragwürdig, weil ihr teilweise nur schematisierte Modelle zugrunde lagen – während die letztlich allein relevante konkrete Auswertung der untersuchten Fälle auch hier keine Schutzwirkung der Masken nachwies.

Drostens pikierte und hochselektive Kritik an Kollegen und deren missliebigen wissenschaftlichen Erkenntnissen fällt ohnehin auf ihn selbst zurück. Man kann gar nicht oft genug in Erinnerung rufen, dass es dieser Virologe war, der am 30. Januar 2020 – also in der absoluten Corona-Frühphase (und als Drosten noch nicht die Chance witterte, zum „ruhmreichen“ Hohepriester einer menschgemachten Jahrtausendpsychose aufzusteigen) – in einem Interview kategorisch behauptete (siehe hier), dass Masken keinen Schutz vor Viren böten („damit hält man das nicht auf”) – wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, als ja ausweislich seiner nunmehrigen Behauptungen noch weitaus weniger valide Daten zum Thema Maskenschutz vorgelegen haben mussten – mit Ausnahme jener „technischer Daten“ eben, auf die Drosten sich damals bei seiner Wirkungsloserklärung der Masken berief.

Wenn also ausgerechnet Drosten moniert, dass in der kurzen Zeit, in der das Corona-Virus existiert, „kaum brauchbare Forschungsergebnisse” vorliegen können, weil diese jahrelange Untersuchungsarbeit erfordern würden, dann ergibt sich daraus die Frage: Wie konnten dann von ihm Grundrechtseingriffe mit vermeintlicher Expertise begründet werden? Und wie sieht es dann mit der von ihm ja ebenfalls eifrig mitpropagierten Impfkampagne aus? Tatsache ist: Drosten stochert genauso wie der Rest der Wissenschaftsgemeinde im Trüben – was ihn allerdings noch nie davon abgehalten hat, sich öffentlich als Verfechter von Freiheitsbeschränkungen und Experimentalimpfungen zu gerieren und vor einem Jahr sogar mit dem „Team Vorsicht” der „Zero-Covid”-Sekte zu kuscheln. „Follow the Science” gilt für diese Kreise immer nur, wenn damit staatliche Restriktionen und Zwänge begründet werden – und wenn sich die „Science“ irrt, dann erklärte uns Drosten wieder und wieder, so „funktioniere eben Wissenschaft”. Dabei war sein Verhalten – folgt man seiner eigenen Argumentation –  in den letzten zwei Jahren zumindest hochgradig unprofessionell. Von seiner fragwürdigen Rolle bei der mutmaßlichen Vertuschung eines wahrscheinlichen Laborursprungs von Sars-CoV2 im chinesischen Wuhan ganz abgesehen.

21 Kommentare

  1. wenn ich mich recht erinnere, hat selbst dieser Professor schon erklärt, daß die Maske gesundheitlich wirkungslos ist und nur dem Regierungsterror dient – und den Geschäften der Gesundheitsindustrie und Politik !
    Und nachdem, was ich so gelesen habe, setzt er sich lieber mit einige willigen Juristen als mit Fachargumenten durch !
    Mir kommt es eher vor, daß wir hier im Übergang in eine totalitäre Diktatur sind, bei der er ein williger Helfer ist.

  2. Drosten ist nichts, als ein jämmerlicher Scharlatan. Seine Fehleinschätzungen und Wunschexpertisen sind legendär. Die Ausrede, warum man seine Doktorarbeit nicht findet, ebenfalls.
    Fazit:
    Was ist die Steigerung von verlogen? Virologen!

    • Das verliehene Bundesverdienstkreuz für besonders ergebenes Verhalten im Sinne der Machthaber,ersetzt jeden Titel…..vor allem,die verloren gegangenen…..ironic off.

  3. Logisch alles korrekt und nachvollziehbar und es ist beschämend erstaunlich wie leicht ein dubioser Professor Dr. der Jetztzeit fachlich und intellektuell versenkt werden kann. In früheren Zeiten, also als die Begriffe von Ehre, Seriosität und Lauterkeit noch etwas bedeuteten, hätten sich diese Leute noch umbringen müssen, denn die Gemeinschaft hätte so einen Abschaum gnadenlos ausgestoßen. Diese Leute und ihre Jünger in der Politik von Heute sind einfach nur ungemein dreister und völlig frei von Scham und schmerzfrei. Diese Leute sind auf keinen Fall dumm, sie nutzen nur die heutigen neuen Möglichkeiten, um lukrativ für sich selbst ganze andere Dinge durchzusetzen. Es geht und ging diesen korrupten Leuten noch nie um eine angebliche Volksgesundheit oder gar um eine fürchterliche Gefahr für uns alle. Weltweit sollen die menschlichen Schafherden auf ihre einstmals bitter erkämpften Rechte komplett verzichten und sich unter die bedingungslose und vollkommene Obrigkeit und Kontrolle einer kleinen Elite stellen, erst dann werden sie vordergründig sicher gegenüber weiteren perfiden Nachstellungen sein. Wenn diese kleine Elite allerdings zur Überzeugung gelangt, dass zur Schonung der Ressourcen die Menschheit unbedingt ausgedünnt werden muss, ja, dann haben die Mehrzahl dieser menschlichen Schafe die Arschkarte unumkehrbar sicher.

  4. „Wo bleiben Breuer? Flasche leer!
    Der Karl und sein Corona-General“

    https://reitschuster.de/post/wo-bleiben-breuer-flasche-leer/

    Eine nette folgende Antwort eines Users, die ich Euch nicht vorenthalten möche.

    „Satirsel Gartenteichbesitzer • vor 2 Stunden
    Einen Gaul zum Konsul zu ernennen, finde ich legitim.
    Einen Psychopathen zum Gesundheitsminister zu machen geht dagegen gar nicht.“
    —–Zitat Ende.

    Warum geht das nicht, ging doch bereits. Nur sollte niemand ein politisches Ministeramt übernehmen dürfen, wenn sich eigentlich schon vor der Ernennung heraus stellt, das die fachliche und persönliche Eignung fehlt !
    Tja, für Politiker und Amtsinhaber gibt es leider vor Antritt keine Eignungsprüfung und auch keine
    Pflicht der Vorlegung des großen Strafregisterauszuges.
    Doch das letztere wird nur von der einzigen Volkspartei, der AfD, verlangt.
    Auch u.a. darin ist sie als glaubwürdig einzustufen.
    Ein Gesundheitsminister sollte für Gesundheit im Volk sich bemühen und nicht Hunderttausende und mehr mit einer „Spitzkampagne – Spritzpflicht“ zu Kranken, Dauerkranken oder gar zum Tode
    forciert.
    Solch ein Element ist eine Schande für Land und die Menschen.

  5. Wieviele Menschenleben hat der Typ wohl auf dem Gewissen, wieviele sind aufgrund seiner Unfähigkeit elendig erstickt?

  6. Von Theo-Paul Löwengrub -19. März 2022
    Maskenterror um jeden Preis
    ———————————————————–

    An den Artikelschreiber, du hast nen Knall. In vielen Ländern ist die Maske schon lange Alltag, Kultur, Mode und Gesundheitsschutz.

    Nur hier laufen immer noch die Spinner rum, die meinen sich wie ein bockiges Kind dagegen wehren zu müssen.

  7. Es gibt im „Deutschdemokratieland“ Zensur,das bedeutet.
    Sucht man eine Möglichkeit bei Ard/Zdf Kritik zu üben…die gibt es dort längst nicht mehr!!

  8. Wieso ging denn die Übertragung von SARS-CoV-2 zurück. Die Inzidenzen haben sich doch vervielfacht im Laufe des letzten Jahres. Vor einem Jahr war das „Ziel“, eine Inzidenz von unter 10 zu erreichen ! Schon vergessen? Was zum Geier soll dann die Maske gebracht haben? Alle scheinen wahnsinnig geworden zu sein.

  9. Koboldhasser 20. März 2022 At 4:28

    Niemand ist erstickt, das behaupten nur die Spinner hier und die in der Corona-Leugner Blase.
    Diese Leute haben völlig den Bezug zur Realen Welt Verloren sie Leben in einer Parallelen Welt.

    • Der Drosten darf sich ruhig mal fragen, wieviele Leute die „Pandemie-Politik“ auf dem Gewissen hat,
      und wie hoch sein Anteil daran ist……..

  10. Welcher Tätigkeit bzw. Projekte ist Hr. Drosten eigentlich vor Corona nachgegangen? Blieb diese Arbeit nun jahrelang liegen? Oder ist es gar nicht aufgefallen, weil er schon immer nur herumsalbadert hat?

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