Freitag, 14. Juni 2024
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Mord ist nicht gleich Mord, sagt Georg Restle

Mord ist nicht gleich Mord, sagt Georg Restle

Linksradikaler WDR-Propagandist Restle (Foto:Imago)

Warum, so frage ich mich, ist sich Georg Restle eigentlich so sicher, dass der Täter von Illerkirchberg kein Rassist war? Deshalb wahrscheinlich, weil er, wie viele seiner Kollegen, fest in der Theorie der “gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” verwurzelt ist. Diese behauptet bekanntlich, Angehörige von Minderheiten – vor allem wenn sie unterdrückt sind – könnten keine rassistischen Motive haben. Deshalb dürfen wir es auch nicht “Generalverdacht” nennen, wenn Weiße kollektiv für alle Spätfolgen des Kolonialismus verantwortlich gemacht werden. Eine Theorie, die für die Freunde des Multikulturellen sehr bequem ist: Sie unterbindet schon im Vorfeld jede Untersuchung darüber, ob ein Täter wie der Eritreer, welcher die Schülerinnen angriff, dies aus niederen Motiven wie etwa Frauenverachtung oder Hass auf Europäer getan haben könnte. Warum eigentlich? Wird uns nicht täglich die Gleichheit aller Menschen gepredigt? Warum also sollte ein Eritreer – oder anderer Migrant – nicht ebenso anfällig für Menschenverachtung sein wie ein Europäer?

(Screenshot:Twitter)

Aber Restle teilt – wenn auch nur indirekt – zudem Morde in “schlimme” und “weniger schlimme” Taten ein. Auch das ist fester Bestandteil ideologischen Denkens, das erleben wir heute täglich bei allen Straftaten von der Sachbeschädigung bis zur Körperverletzung. Man sagt nicht mehr “der Zweck heiligt die Mittel”, das klingt unschön. Vielmehr wird ein “höheres” Ziel erdacht, welches die Regeln der Strafverfolgung außer Kraft setzen soll. Oder man betreibt Täter-Opfer-Umkehr: War es früher die “schwere Kindheit”, die jemanden unweigerlich zum Mörder machen musste, so ist es heute das “Trauma von Flucht und Vertreibung”. Es gibt Millionen Menschen, welche beides erleiden mussten, aber – oh Wunder! – nicht jeder von ihnen raubt und mordet. Eigentlich sollte allein das schon die Theorie ad absurdum führen – denn es ist eben kein unabänderliches Schicksal, sondern hängt von den Werten und dem Charakter eines Menschen ab, ob er nun selbst zum Täter wird oder sich auf die Seite der Opfer stellt. Sind diese Werte allerdings von einer kulturellen Umgebung geprägt, welche Gewalt belohnt und mit Anerkennung auf ihre möglichst brachiale Anwendung reagiert, dann sollten wir nicht nach Entschuldigungen für potentielle Täter suchen. Vielmehr gilt es in diesem Fall, genau hinzusehen, was uns erwarten könnte. Aber in Deutschland wird man offenbar aus Erfahrung nicht klug.

Es gibt tatsächlich Fälle, bei denen man als juristischer Laie geneigt ist, für den einen Mord mehr Verständnis aufzubringen als für einen anderen. Viele haben sich schon einmal die Frage gestellt, ob sie in einer bestimmten Situation in der Lage wären, einen Mitmenschen zu töten. Ebenso vielen ist gewiss auch der Gedanke gekommen: “Den könnte ich erwürgen!”, etwa wenn sie von jemandem gedemütigt, gemobbt oder gequält wurden; einem Vorgesetzten oder Familienangehörigen etwa. In der Regel bleibt es bei dem Gedanken – weil wir verinnerlicht haben, wie katastrophal es um unsere Welt stünde, wenn wir jedem Gewaltimpuls ungehemmt nachgeben würden. Ein Zusammenleben wäre undenkbar, und wir stünden unter Dauerstress.

Ein paar Tage später ist alles wieder vergessen

Und so können wir für einen Täter – auch wenn die Tat verabscheuenswürdig ist – in Ausnahmefällen Verständnis haben. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Verbindung von Täter und Opfer, welche den Täter glauben ließ, keinen anderen Ausweg als einen Mord zu haben. Etwa, weil ihm keine Hilfe durch die Polizei oder Freunde zuteil wurde. Vor Gericht wird er sich trotzdem wegen Mordes verantworten müssen, auch deshalb, weil geprüft werden muss, ob tatsächlich eine Bedrohungslage vorlag. Dann kann entschieden werden, welche Strafe angemessen ist.

Der Täter aus Illerkirchberg jedoch hat kein entschuldigendes Motiv. Die Mädchen, die ihm zum Opfer fielen, hatten ihm nichts getan, er kannte sie wahrscheinlich nicht einmal. Er handelte wohl aus Frust heraus und vergriff sich an den Schülerinnen, weil sie keine Gegenwehr leisten konnten – eine leichte Beute für ihn. Es fiele mir kein Grund ein, der dieses Verbrechen auch nur ansatzweise entschuldigen würde. Dennoch: Irgendein Gutachter wird ihm, das kennen wir zur Genüge, eine Traumatisierung bescheinigen. Dann ist für die Georg Restles die Welt wieder in Ordnung. Vielleicht gibt es noch ein Statement zur “toxischen Männlichkeit” (siehe etwa hier oder hier), welche man Männern im allgemeinen attestiert, worauf man ebenfalls nach anderen Gründen nicht mehr suchen muss. Besser alle beschuldigen, als sich den Nebenwirkungen der “Open Borders”-Politik zu stellen. Und ein paar Tage später ist wieder alles vergessen. Georg Restle hält sich selbst für einen aufgeklärten und toleranten Menschen – wie viele seiner Kollegen auch. Dabei steckt er bis zum Hals in eigenen Klischees und Gruppendenken fest. Und dieses Weltbild muss verteidigt werden – ohne jede kritische Analyse.

51 Antworten

  1. @zudem Morde in „schlimme” und „weniger schlimme” Taten ein.

    na klar – für Regierungsinteressen nützlich oder schädlich.
    Die Vorgaben stammen ja schon aus dem Jahr 2018 – aus der Zeit der Kanzlerin der Herzschäden :
    Yascha Mounk, bis 2015 Parteimitglied der SPD
    “„dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“

    natürlich werden die “Verwerfungen”, die das Regierungshandeln auslöst, von den Regierungsmedien relativiert !

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    1. Wieder ist ein Kind am helllichten Tag Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Das Mädchen aus Illerkirchberg war nicht das erste. Die anderen sind nur bereits vergessen: Mia, 15, aus Kandel, Susanna,14, aus Mainz, Leo Stettin, 8, der in Frankfurt auf die Gleise gestoßen, ein Junge, 14, aus Lünen, der von einem Mitschüler erstochen wurde, eine 11-jährige, die von ihrer Mutter vor einem Messerangriff geschützt wurde und dabei ums Leben kam. Die Täter werden in der Regel für schuldunfähig erklärt, oder eine Tötungsabsicht konnte angeblich nicht nachgewiesen werden, wie im Falle des 14-jährigen. Die Opfer werden schnell vergessen. Sie bekommen oft nicht mal einen Namen. Wer an die Taten erinnert, ist ein Nazi.

      Die Betroffenheitsbekundungen der Politiker werden immer routinierter und sind stets verbunden mit der Mahnung, die Taten ja nicht zu instrumentalisieren. Mit instrumentalisieren ist gemeint, auf den Umstand hinzuweisen, dass die Täter Flüchtlinge sind, wie der Messermörder von Illerkirchberg, der 2016 nach Deutschland kam.

      Was ist eine Betroffenheitsbekundung von Leuten wert, die selbst die Abschiebung von Intensivtätern verhindern, die illegale Einwanderung nicht unterbinden oder sogar begünstigen, indem sie die Identitätsprüfung erschweren oder gar verhindern, eine Seenotrettung finanzieren, die Schleuserbanden indirekt begünstigt und die deutschen Pässe zum Nulltarif verschleudern wollen? Immerhin hätte das den Effekt, dass in der Statistik der Messergewalttaten mehr Deutsche auftauchen. Sorry, aber man kann in diesen Zeiten leicht zynisch werden. „Illerkirchberg ist überall!“ … do guck na: weiterlesen

    2. Politik, Öffentlich-Rechtliche und sogar die Polizei sagen uns, was wir jetzt gefälligst NICHT denken sollen: Nämlich, dass das alles mit der Migrationspolitik dieses Landes zu tun hat. Wir tun es dennoch: Diese Migrationspolitik, diese Politik der unkontrollierten Zuwanderung wird Leben kosten. Leben unserer Kinder. Von Julian Reichelt.

    3. Die schreckliche Bluttat von Illerkirchberg, bei der die 14-jährige Ece S. von einem afrikanischen Asylforderer erstochen und ein 13-jähriges Kind schwer verletzt wurde,
      erschüttert die Republik.
      Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag hatte daher eine Schweigeminute für die Plenarsitzung am 6. Dezember beantragt, die jedoch von den Altparteien abgelehnt wurde.
      da wünsche ich doch allen anwesenden das gleiche erlebnis…natürlich ohne lichterkette…

  2. So, so, mit welchen Mördern würde Herr Restle denn einen anderen Mörder gleichsetzen? Na ja die Toten die in einem Krieg produziert werden sind ja auch keine Morde Herr Restle, oder? Massenmorde gehören wohl auch nicht dazu. Ein Messermord oder ein Pistolenmord, ein Bombenmord oder ein Vergewaltigungsmord. Nur in der Tatausführung und Intensität eines solchen Verbrechens besteht ein Unterschied. Nicht in der Tat selbst! Und bei den meisten Morden spielt einfach nur Hass egal ob politisch oder nicht nicht politisch motivierter Hass, Triebhaftigkeit und Radikalisierung des Täters auch egal aus welchen Motiven die entscheidende Rolle. Und die Medien an sich spielen dabei selbst als Schreibtischtäter in Funk und Fernsehen in der Presse und sogar bei PC Spielen eine entscheidende Rolle. Hoffentlich erwischt es sie nicht mal Herr Restle. Sie treiben mit ihrer Polemik selbst andere zu solchen Taten. Mein Beitrag könnt ihr ruhig an ihn weiterleiten. Es wird ihn nicht stören. Solche Leute haben keine Moral.

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  3. Restle ist genau solch ein dummerzogener Mensch wie Millionen vor oder nach ihm.
    Solange wir unsere Vergangenheit und die unserer Eltern und Großeltern nicht schonungslos aufarbeiten, wird es immer wieder diese “Restles, Baerbocks, Habecks, Roths, KGE’s, Künasts, Steinmeiers” usw. usf’s geben: Sich Selbst -und Deutschenhasser, die ihre Gefühlsebene umkehren in Fremdliebe. Was in dem Falle natürlich sein dürfte; denn jeder Mensch hat ein Zugehörigkeits -und Zuneigungsempfinden.
    Wir umkreisen seit Jahrzehnten dieses Thema und ziehen lieber das Andenken und die Ehre unserer Vorfahren in den Dreck, statt uns des Themas unvoreingenommen (Schulunterricht, Medien, Propaganda) zu stellen.
    Und das wissen diejenigen, die hier einfallen sehr genau oder spüren es am Verhalten ihrer “Gastgeber” Punkt ´

    Rolf

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  4. Georg Restle ist für mich der Inbegriff des alimentierten, ideologischen, “lupenreinen Demokraten” und mit pathologischer Bürgerverachtung “gesegnet”.

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    1. …und grenzenlos dumm noch dazu: glaubt er doch, man würde seine armseeligen Indoktrinierungsversuche nicht erkennen!

  5. was der Restle & Konsorten herum pupsen ist so relevant wie die intergalaktische Mondfeuchtigkeit in Bezug auf die Erbsenschrumpfung eines Durchschnitts-Links-Grünen. Kann also in die grüne Tonne zum ausgasen! Fertig, mit GEZahlten nebst von selbigen Dressierten mach ich nicht mehr herum. Stecker ziehen und Wege suchen wie man denen die Finanzen abgräbt.

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  6. Krieg & Frieden
    Blokkmonsta & Uzi

    Selbstjustiz Lyrics
    (Missing Lyrics)

    Daher muss man sich das anhören, wenn man das auch geistlich verstehen will.

  7. Wenn Herr Restle “Mörder – Motiv” abwarten will – für einen Mord kann es kein Motiv geben! Ich kann jemand hassen, aber ihn deshalb töten ? Was ist nur aus den Menschen geworden, die immer noch die Motive für einen Mord abwarten… jemand töten in Notwehr wäre noch zu vertreten – ich könnte es jedoch nicht. Was muß noch geschehen, damit das Morden in Deutschland aufhört?

      1. Bin aufgewacht, kann mich aber aufgrund meines Alters nicht mehr wehren – was ist aus meiner schönen Heimat geworden…

  8. Wer gibt denn einem solchen Lügner und Betrüger hier Raum? Was der denkt, meint oder annimmt, dürften den allermeisten Menschen wohl am Allerwertesten vorbei gehen! Er hat als “Journalist” überhaupt keine Aussageberechtigung mehr…

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  9. Mord ist nicht gleich Mord, sagt Georg Restle.

    Recht hat er.

    Nancy Faesers Gedanken waren sofort bei der türkischen Familie des am 05.12.2022 in Illerkirchberg vermutlich von einem Eritreer getöteten Mädchens.

    „Meine Gedanken sind bei den Familien der Mädchen.“ – Nancy Faeser (SPD) am 05.12.2022

    Nancy Faeser verschwendete jedoch nicht einmal einen einzigen Gedanken für die herkunftsdeutschen Familien der am 18.10.2022 in Oggersheim-Ludwigshafen von einem Somalier getöteten Handwerker.

    Besser kann man doch gar nicht mehr demonstrieren, dass Mord nicht gleich Mord – und Opfer nicht gleich Opfer ist.

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  10. Jeder Mensch ist grundsätzlich zu allem fähig, es kommt nur auf die Umstände an, und wer Morde untereinander vergleicht sollte lieber den Mund halten.
    Auch wer ein Loch in den Knast von Celle Celler Loch) sprengt ist ein Terrorist im wahrsten Sinn des Wortes

  11. Entlarvend was dieser Popanz da äußert. Es gibt also gute Morde und schlechte Morde? Ja natürlich – wenn man so durchideologisiert ist wie dieses männliche (?) Stalin-Funkenmariechen. Die NSU Morde sind böse – so wie alle Morde von den pösen Natsiieees.
    Wenn aber Kwazulu Bambulu messerschwingend das eine oder andere Leben beendet sollte man schon kultiviertes Verständnis aufbringen. Was zur alten Volksweisheit führt: VERSTAND ist wichtiger als Verständnis.

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  12. jetzt kommen sie wieder aus ihren gestörten gutmenschlöchern gekrochen
    um gutes und verzeihlichen daher zu labern…
    selber kein ermordetes kind in der familie aber alles besser wissen… dummschwätzer haben hochsaison in dummland ddr2… gelle merkel.
    ich schäme mich für euch trottel…. gönne euch aber auch erfahrungen die ihr ja gut kommentieren könnt… eigentlich alles harmlos… dann viel glück falls ihr von euch selber mal berichten könnt… man gönnt ja jedem seine fähigkeiten zu zeigen… laber deppen sind gerade wieder gefragt… bis zum nächsten mal…

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  13. Nun sind wir endlich im 4. Reich angekommen, wo Morde aus rassistischen Gründen
    wieder genehm sind.
    Nur wenn es die eigenen Gesinnungsgenossen erwischt wird aufgeheult.

  14. “hate-speech” “verbrechen” werden mit riesenfahndungsaufwand aufgeklärt und hart bestraft.

    aber bei solchen verbrechen hat man immer sofort eine entschuldigung zur hand.

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  15. Restle darf man nicht für voll nehmen, denn er ist
    ein untergebener, abhängiger des ÖR-Mainstream.
    Alles was er runterschwätzt ist zigmal zu hinterfragen.
    Wenn ich diese Visage im TV sehe/höre, schalte ich sofort
    ab/um.

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    1. Genau das war und ist schon immer unser Problem bei der Aufarbeitung unserer eigenen Geschichte. Wir nehmen den anderen so abartig er auch sei nicht für voll und erklären ihn damit für mehr oder wenig unschuldig. Wenn wir sie haftbar machen wollen müssen wir sie für voll nehmen

  16. Wie müssen sich bloß die ohnmächtigen Angehörigen der vielen, vielen abgeschlachteten Opfer der “Zugewanderten” fühlen angesichts solcher zynischen Äußerungen von Restle? Mir fällt für ihn nur die Bezeichnung “toxische Menschlichkeit ” ein.

  17. Der Verfassungsschutz ist noch viel gefährlicher für unsere Demokratie als die Querdenker, dennoch untersützen unsere Regierungen seit Merkel den Verfassungsschutz!

    V-Männer stacheln radikale Islamisten dazu an Terroranschläge in Europa und Deutschland zu verüben
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/anis-amri-v-mann-weihnachtsmarkt-attentaeter-nordrhein-westfalen-terror

    https://www.dw.com/de/v-mann-der-polizei-soll-islamisten-zu-anschl%C3%A4gen-angestachelt-haben/a-41039006

    https://www.merkur.de/politik/v-mann-polizei-soll-islamisten-zu-anschlaegen-angestachelt-haben-zr-8790140.html

  18. Welch Wunder, dabei war das Mädchen gar keine Deutsche. Die Meinung, dass es gegenüber Deutschen keinen Rassismus gibt und damit Mord auch kein Mord ist, sondern einfach Freizeitspaß, vertreten die Politdarsteller, die deutsche “”Qualitätspresse” und viele Deutsche.

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