Münchner Hobby-Denunziant: Erst Demonstranten anprangern, dann rumopfern

Achtung, linke Coronastasi observiert! (Symbolbild:Imago)

Der hässliche Deutsche: Er war nie weg, er hängt sein Fähnchen nur wacker in den Wind  – und übt sich in vorauseilendem Gehorsam, Blockwartgehabe und Denunziantentum, wann immer sich ihm die Gelegenheit dazu bietet. Ein besonders abstoßendes Beispiel dieses Phänotypen, ein Wiedergänger wahlweise des mentalen Braunhemdentums oder der Stasi-Helfer aus Überzeugung, treibt derzeit wieder in München sein Unwesen: Ein gewisser Michael Mayr begibt sich dort gezielt auf „untersagte“ Corona-Demos und Protest-Spaziergänge – nicht etwa jedoch, um sich mit dem Widerstand gegen einen zunehmend autoritären Staat zu solidarisieren, sondern, im Gegenteil, um dessen Teilnehmer zu fotografieren, möglichst hochauflösend und erkennbar, und ihre Gesichter anschließend im Internet zu veröffentlichen, verbunden mit dem Aufruf an ihre Bekannten, sie – gerne auch anonym – bei ihren Arbeitgebern oder gleich der Polizei zu verpetzen.

Und das ist nicht alles: Mayr teilt, getreu der Devise „Tue Ungutes und rede darüber”, sein nur mehr unsäglich, wenn nicht asozial zu nennendes Treiben voller Stolz auf Twitter – unter dem Accountnamen „@Nightmare_Keks„. Und auch hier fordert er weitere treue Systemkonformisten und Coronazis auf, es ihm gleich zu tun – und Demonstrationsteilnehmer bei Polizei oder ihren Vorgesetzten zu „melden”:

(Screenshots:Twitter)

Dass Mayr dabei gegen eine ganze Reihe von Strafvorschriften verstößt – am wesentlichsten zu nennen Verletzung von Persönlichkeitsrechten und des Rechts am eigenen Bild, Volksverhetzung, Beleidigung, Aufruf zu Hass und Hetze, Bedrohung oder Nötigung, bis hin zur Störung der öffentlichen Ordnung durch Provokation von Ausschreitungen – scheint ihn bisher nicht gestört zu haben; der Linksstaat braucht Vertreter der personifizierten Erbärmlichkeit, um überhaupt funktionieren zu können, weshalb dieses Treiben von offizieller Seite eher noch als „Zivilcourage“ belobigt als sanktioniert werden dürfte. Das wirklich Unappetitliche an Zeitgenossen wie diesem ist, dass sie von der (Auf-)Richtigkeit ihres Tuns auch noch felsenfest überzeugt sind. Sie sehen sich allen Ernstes als Helden, die einen Dienst an der Gemeinschaft verrichten – obwohl sie den charakterlichen Bodensatz einer jeden Gesellschaft verkörpern, für Intoleranz, Ausgrenzung und letztlich aggressiven Vernichtungswillen gegen Andersdenkende stehen und die größte Bedrohung nicht nur des sozialen Friedens, sondern jeder Demokratie sind.

Oder aber handelt es sich hier womöglich um eine besonders abseitige Challenge, eine neue Mutprobe für Antifa-Prospects – oder um eine entartete Form von Freizeitbeschäftigung einer hemdsärmeligen Snitch? Die Antwort kennt wohl nur das halbe Hemd Mayr.

Gestern scheint er dann, kurz nach der Ankündigung seiner neuesten Patrouillenzüge, erstmals Gegenwind verspürt zu haben – und jammert jetzt wie eine Heulsuse auf Twitter, „Rechtsradikale” (ja, so einfach ist die Welt aus der Sicht eines traurigen Mitläufers: wer nicht mit ihm gemeinsame Sache macht, ist „rechts“) hätten seinen Wohnsitz ausgekundschaftet. Sein Twitter-Account ist seitdem übrigen auf „privat“ umgestellt:

Er ist ein echter Schnellmerker, unser Mayr: Denn natürlich funktioniert die Vernetzung, zu der er seine gleichgesinnten Petzen anstiften will, auch in die andere Richtung. Eine Menge seiner als „Wichswichtel” verhetzten Fotomotive dürften eine gehörige Wut im Bauch haben – ganz gleich, wo sie auf der politischen Skala stehen. Und da Mayr – nun plötzlich im Mimimi-Modus – ja bei der Polizei eh schon Dauergast zu sein scheint, um Leute anzupinkeln, die von ihren verfassungsmäßigen Rechten Gebrauch machen, ist es bestimmt keine allzu große Umstellung, wenn er sie diesmal aus anderen Gründen anzeigt:

(Screenshot:Twitter)

Übrigens: „Das”, liebe Leut, ist ganz sicher nicht Querdenken, wenn man feige Denunzianten mit ihren eigenen schäbigen Methoden stellt. Es ist allenfalls eine freundliche Retourkutsche. Mensch, Mayr: „Töten” will dich traurige Gestalt ganz gewiss keiner – da solltest du nicht von deinem Lager aufs andere schließen. Anscheinend bekam dich zum Glück ja auch noch keines deiner Opfer in die Finger! In vielen Ländern der Welt – Russland, Irak, Türkei, Kolumbien – lebt man mit deinem Hobby (Leute fotografieren, bloßstellen und sie zum gesellschaftlichen oder wörtlichen Abschuss freizugeben) nicht nur gefährlich, sondern auch nicht allzu lange. Aber dort würde einer wie du sich so ein abartiges Verhalten auch gar nicht trauen, stimmt’s? Deshalb: Sei doch froh, dass du in Deutschland lebst! Hier wird es so weit nicht gehen. Schon deshalb nicht, weil „Querdenker“ und Impfgegner im Allgemeinen nämlich deutlich zivilisierter sind als die, die den lieben langen Tag gegen sie hetzen, mobilmachen und ihren Hass ausleben. Doch auch ganz ohne Gewalt wäre eine heilsame Lektion fürs Leben jedem faschistoiden Nachwuchsspitzel zu gönnen. Denn der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

28 Kommentare

  1. Vielleicht kriegt er ja mal richtig auf’s Schandmaul und bekommt sein Resthirn wieder eingeschaltet.
    Wäre ihm zu gönnen.

  2. Da wundert der sich, woher die bösen Geradeausdenker die Adresse haben? Hat er schon einmal daran gedacht, daß seine Visage auch seinem Umfeld bekannt ist und dort evtl. auch Leute sind, die noch ihren Verstand beisammen haben?
    Hat er sich auch gefragt, wo der Unterschied zwischen Denunzianten ist, die damals angerufen haben „mein Nachbar hat Juden im Haus“ oder denen heute, die anrufen „mein Nachbar hat Besuch“?
    Schlimm daran ist, daß es zwar überall Denunzianten gibt, diese aber anderswo einfach nur einen Vorteil erhaschen wollen, während sie in DE aus eigener Erbitterung und Überzeugung handeln, ohne auch nur einen geringen Vorteil zu haben.

  3. Fragt sich nur ob er einer Tätigkeit die man Arbeit nennt nachgeht oder zählt zu den Arbeitsscheuen bzw Langzeitstudenten. Einen echten Freundeskreis bersetzen die Denunzianten meist nicht meist handelt es sich um gleichgesinnte. Also seinem Chef melden, wem er da Beschäftigt und er den Betriebsfrieden stört usw.

  4. „Corona“ ist — hier mal sinnbildlich gesprochen — wie die Wiederkehr Hitlers.

    Jetzt kann man klar erkennen, wer eigentlich die wahren „Faschisten 2.0“ in diesem Land sind. Der „klassische“ Rechtsextremismus war, ist und bleibt eine Gefahr für unsere FDGO. ABER:

    Wenn ich mir die in rauhen Massen auftauchenden Horden an linksversifften Coronazis, Blockwarten und Denunzianten wie diesen immer noch frei herumlaufenden Irren Mayr anschaue — DANN wird mir wirklich Angst und Bange!

    Diese Leute werden eine erhebliche Mitschuld daran tragen, dass es in diesem Land irgendwann zu blutigen Auseinandersetzungen quer durch die Gesellschaft geben wird.

    Warum werden solche hochgefährlichen GEISTIGEN BRANDSTIFTER wie dieser Herr Mayr eigentlich nicht bei Twitter & Co. gesperrt??

    Unfassbar.

  5. Ich habe diese Typen so etwas von satt!!! Er ist aber nicht der einzige seiner Art! Die anderen befinden sich im Dunkeln, wie der Haifisch und sie beißen hinterrücks zu. Bei jeder Gelegenheit, die sich bietet oder ihnen Vorteile verschafft. Ja sie sind, wahrscheinlich, in Deutschland niemals wirklich ausgestorben! Je diktatorischer der Staat agiert, desto bissiger werden sie.

  6. Blockwarte und Denunzianten sind eine weitverbreitete Spezies in germany.Die ganze Umerziehung war für die Katz´.Wenn die Regierung sogar noch dazu aufruft ,kriechen sie aus allen Löchern.Und im Kampf gegen „rächtz“ sind alle Mittel erlaubt und staatliche Unterstützung garantiert.Solchen Zeitgenossen hilft nur eine kräftige Abreibung auf den rechten Weg.

  7. Als kleine Retourkutsche würde ich die Adresse von Michael Mayr bei Twitter posten.
    Dann geht dem halben Hemd, das sich selbst zu höheren Denunziatenweihen berufen fühlt erst recht der Ar*** auf Grundeis. Denn dann muss er zu jeder Tageszeit damit rechnen, das er Besuch von einem seiner abforgrafierten wütendem „Follower“ bekommt., deren Rechte er mit Füßen getreten hat und die er am liebsten selber gekündigt hätte.

  8. Hallo liebe Redaktion, gerade hat Facebook mir mitgeteilt, dass ich wegen Eures obigen Berichtes für 30 Tage gesperrt bin.W

    • Facebook? sind Sie da ernstlich noch auf dieser linken Dreckschleuder und ausspionier Plattform unterwegs? muß mich doch sehr wundern…mich können die gerne für die Restlebensdauer des Universums sperren, völlig egal, ich war da nie und werde dort nie sein.

  9. Das größte Schwein im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant ! Das wußten schon unsere Vorfahren; …auzunutzen ! Solche Leute fallen bei mir unter die Rubrik “ Menschen, die die Welt nicht braucht “ .Den einen gehen solche Blockwarte auf die Eier, die anderen möchten sowas auch nicht zum Freund haben, da man nie weiß, was man ihm anvertrauen kann und was nicht. Erst jeden anschwärzen und verpetzen und dann rumjammern, wenn es mal andersrum geht ! Genau mein Humor !Aber keine Sorge, solche Leute sterben meißt alleine und einsam, weil sie bis dahin Jeden vergrault und verekelt haben !

  10. was für eine armselige geisteskranke Figur! Trauriger Weise und eiskalt berechnend wird so etwas in einem links-Staat auch noch im abnormen/perversen Verhalten gefördert statt den Patienten mit ihrer Krankheit zu helfen. Im Grunde sind solche zum Suizid schon zu feige, denn so ein Leben in dieser Form ist doch eine fürchterliche Last für ihn selbst. Seine Erlösung möchte der auch noch von Anderen erledigt wissen um sogar in dieser Lage noch sich selbst zu betrügen und vor dem eigenen Wahn weg zu ducken und andere vermeintlich dafür verantwortlich zu machen die seinem Irrsinn logischerweise nicht folgen. Doch Mitleid habe ich da keines und irgendwann wird schon einmal eine Kokosnuß erbarmen zeigen und von der Palme fallen oder er rutscht auf einer Bananenschale aus oder das 5-fach Gepfizerte schlägt zu…

  11. Bezüglich des Arbeitgebers halte ich die Aktion sowieso für ziemlich sinnfrei. Eine Meinung zu haben und zu vertreten und auf Demos bzw. „spazieren“ zu gehen, ist ja grundsätzlich erst mal nicht strafbar. Insofern dürfte das in den Bereich des Privatlebens fallen. Und was ein Arbeitnehmer privat tut oder lässt, hat den Arbeitgeber nicht zu interessieren.

  12. Aber daß ihm mal einer so ganz privat unter 4 Augen die Gesichtsfalten glättet, damit muß er nun leben… und das ist gut so. Die „Rechten“ haben bnicht anderes getan, als er selbst. – erkennungsdienstliche Behandlung.

  13. Das Bübchen wohnt in Kempten im Allgäu (bei seiner Mama, wie es sich für ein Antifantenkind gehört). Es scheint arbeitslos zu sein und viel Zeit zu haben. Und jetzt hat es Angst bekommen. Das tut mir aber Leid.

  14. Die zentrale Hinrichtungsstätte Berlins war viele Jahrhunderte lang direkt nordöstlich des Strausberger Platzes. Wo war sie seinerzeit in München?

  15. In einem so kurzen Tweet 8 Fehler unterzubringen, zeigt allein schon, was diese Kohlenstoffeinheit für eine Geistesgröße ist.

Kommentarfunktion ist geschlossen.