Donnerstag, 23. Mai 2024
Suche
Close this search box.

Nächste Runde Zeigefinger: Bloß keine Islamkritik!

Nächste Runde Zeigefinger: Bloß keine Islamkritik!

Erhobener Zeigefinger mit Botschaft (Abbildung aus einem IS-Werbemagazin) (Screenshot:Twitter)

So viel Aufregung um einen ausgestreckten Finger – und dabei war es noch nicht einmal der mittlere: Nun klagen DFB und Toni Rüdiger gegen Julian Reichelt, der dem Fußballer eine islamistische Pose nachgesagt hatte. Seitdem streiten sich Experten und jene, die es gern wären, ob der in die Höhe gestreckte Zeigefinger nun ein Zeichen von Extremismus sei oder nicht. Man wünschte sich so viel Sorgfalt auch in anderen Belangen, etwa wenn die FAZ im Firmenlogo einer bekannten Kleidermarke ein “Heil Hitler” erkennen will. So geschehen im Falle der Schülerin Loretta, um aus ihr medial eine rechtsextreme “Gefährderin” zu machen. Nazi ist auch, wer eine Kiwi im Nutzernamen zeigt, denn er glaubt an lediglich zwei biologische Geschlechter. Doch muslimische Symbolik schwebt über den Dingen: Da wird allein die Vermutung, es könne etwas Islamistisches dahinterstecken, rasch als “rassistisch” gescholten. Den Hinweis, dass Muslime keine “Rasse” sind, ignoriert man dabei gern.

Statt Kopfball nun “Kopf ab den Ungläubigen!“? Von Fußball habe ich so gut wie keine Ahnung, obwohl ich mich schon ein paar Mal bei männlichen Kollegen mit der Erklärung profiliert habe, das gegnerische Tor sei selbstverständlich “abseits” gewesen. Eher könnte ich jemandem das Geheimnis um Schrödingers Katze erklären, als zu beurteilen, ob Toni Rüdiger ein herausragender Nationalspieler ist. Beim neuen Trikot fällt mir nur der Spruch ein “Lila, der letzte Versuch“, vielleicht zog Rüdiger auch deshalb traditionelle muslimische Gebetsbekleidung dem bunten Vielfalts-Shirt vor. Auch wenn die Jünger des Regenbogens es nicht wahrhaben wollen: Vor allem unter jungen Muslimen machen sich weder Transpersonen noch Homosexuelle beliebt. Das sollte spätestens seit der WM in Qatar bekannt sein, daran konnte auch Nancy Faesers kunterbunte Armbinde nichts ändern. In diesem Kontext könnte man das Rüdiger-Foto durchaus als eine Art “virtue signalling” gegenüber der muslimischen Community werten: “Schaut her, trotz Regenbogen-Gedöns habe ich den Pfad der Rechtgläubigkeit nicht verlassen!

Bunte Bilder und gute Wünsche

Auch wenn wir also nicht vom Schlimmsten ausgehen und in Rüdigers Bekleidung und seinem erhobenen “Tawhid“-Zeigefinger gleich einen Aufruf zum Djihad erkennen wollen: Es war ihm offensichtlich ein Anliegen, von der Öffentlichkeit als religiöser Muslim wahrgenommen zu werden. Denn dieser Zeigefinger stellt ein nonverbales “Allahu Akbar” dar. Zwar tarnt er sich als Ramadan-Gruß, allerdings kommen diese im Regelfall weniger martialisch daher. Mit bunten Bildern und guten Wünschen, ähnlich wie eine Weihnachtskarte. Aber es war nicht der Zeigefinger allein, der das Foto sauer aufstoßen ließ, sondern auch das demonstrative Tragen traditioneller Kleidung, als wolle Rüdiger sich gleich jetzt auf Pilgerfahrt nach Mekka begeben.

Der Schweizer Jurist Emrah Erken weist darauf hin, dass es sich dabei um einen Fall von “Riya” handeln könnte, der auch im Islam verpönten Zurschaustellung der eigenen Frömmigkeit. Dennoch ist ein solches Verhalten in Deutschland üblich geworden, wenn etwa Muslime in aller Öffentlichkeit ihr Gebet verrichten, anstatt im trauten Heim oder der Moschee. Man zeigt Präsenz in unseren Städten – doch wehe dem, der dabei ein mulmiges Gefühl entwickelt! Es hat auch etwas von dem, was im Christentum früher als “innere Mission” bezeichnet wurde: Statt “It’s fun to stay at the YMCA” wird den gemäßigten Muslimen so vermittelt: “Mach lieber freiwillig mit, bevor wir dich holen!“. Wie die Wuppertaler Scharia-Polizei oder die Nachwuchs-Islamisten an einer Neusser Gesamtschule zeigten, ist man durchaus nicht zimperlich dabei, auch die eigenen Leute auf Linie zu bringen. Auch Toni Rüdigers Foto hat etwas von Rekrutierung: Junge arabische Migranten verbinden Fußball-Helden mit Prestige und Reichtum; ihre Stimme wird gehört.

Subtile und anonyme Drohungen

Das hat schon fast etwas Komisches an sich: Während uns muslimische Verbände immer wieder vermitteln wollen, sei man als Angehöriger der islamischen Glaubensgemeinschaft permanenter Unterdrückung ausgesetzt, läuft hier eine riesige Werbekampagne. Rüdiger & Co. betreiben eine Art “Allah-Pride“. Das könnte man angesichts der stetig vorgebrachten Rassismus-Vorwürfe an die Deutschen fast sympathisch finden, wenn es nicht auch für Nicht-Muslime dramatische Folgen haben würde. Man ahnt, was geschieht, wenn die innere Mission weiter fortschreitet. Schon jetzt wird uns allerlei Anpassung an muslimische Bräuche abverlangt, das wird sich nicht bessern, wenn die “Muslim-Pride” voranschreitet. Das sei eben das Recht auf freie Religionsausübung, beschwichtigen die Freunde der multikulturellen Gesellschaft… nur bleibt dabei die Freiheit der Nicht-Muslime mehr und mehr auf der Strecke.

Die Diskussion darüber wurde längst auf dem Klageweg abgewürgt, notfalls auch durch anonyme Drohungen an selbst vorsichtige Kritiker wie Constantin Schreiber: Der hatte das “Verbrechen” begangen, die Inhalte von arabischen Schulbüchern zu dokumentieren. Das Innenministerium gibt stattdessen lieber Broschüren über “antimuslimischen Rassismus” heraus. Wahrscheinlich will es als letztes vom Krokodil gefressen werden.

8 Antworten

  1. https://www.wilhelm-busch.de/werke/max-und-moritz/alle-streiche/vierter-streich/

    „Max und Moritz – Vierter Streich – Wilhelm Busch

    Also lautet ein Beschluß:
    Daß der Mensch was lernen muß.
    Nicht allein das Abc
    Bringt den Menschen in die Höh,
    Nicht allein im Schreiben, Lesen
    Übt sich ein vernünftig Wesen;
    Nicht allein in Rechnungssachen
    Soll der Mensch sich Mühe machen;
    Sondern auch der Weisheit Lehren
    Muß man mit Vergnügen hören.“

    Schaut auf das Bild, der erhobene Zeigefinger
    der linken Hand beim Lämpel!
    Haben Islamisten Wilhelm Busch – Max und Moritz
    gelesen und sich die Bilder ( u.a. Lehrer Lämpel)
    angeschaut und dann den
    Zeigfinger als Erkennungsmerkmal für sie
    auf die rechte Hand übertragen?

    11
  2. Natürlich nicht! Der Islam ist nicht nur Frieden, sondern auch die allumfassende Liebe! Er bringt nicht nur Herzlichkeit, sondern auch jede Menge Kultur mit sich. Viele meiner besten Freunde sind Muslime: Verlässlich, herzensgute Menschen, die mir Einblicke in eine faszinierende Kultur bieten, die voller Sinnesfreuden und einer unbeschwerten Lebensweise ist. Mir ein ewiges Rätsel, warum wir diesen Heilsbringer Islam erst jetzt für uns entdeckt haben?? Ach ja: Ironie aus!!!

    22
    1
    1. FRÜHER dachte ich, ich würde die Juden beschützen,
      hätte ich im dritten Reich gelebt.
      So, wie viele Andere das auch getan hätten, heute
      weiß ich, bei den Meisten sind das blosse Lippenbekenntnisse, denn
      es lauert keine Gefahr mehr, das zu behaupten.
      HEUTE weiß ich, das ich die Juden schützen würde, denn
      ich kann es nicht ertragen, Sie wieder durch die Strassen huschen zu sehen, ohne
      Kippa und Schal.
      Wo also sind all diese Maulhelden jetzt, wo es wieder angebracht wäre, “nie wieder” mit Taten zu untermauern?
      Sie sind dort, wo unsere Vorfahren auch standen.
      In Reih und Glied hinter dem “Guten” versteckt. Fahnenschwenkend, demonstrierend, für die Regierung.
      Ich könnte kotzen!

      13
      1
  3. mit verlaub… es leben die gestörten arschlö… in dummland..
    soviel dummheit und blödheit bei einem volk der dichter und denker…
    wir müssen die geschichte umschreiben ..
    2024 ein neues entwicklungsland hat sich hervorgetan.. man nennt es deutschland, weltweit bekannt , aber seit einigen jahren gibt ihm keiner mehr gerne die hand…
    zu viel dummheit und borniertheit stößt ab, ekelt und man wendet sich still und leise ab von den volksverrätern und umvolkleridioten…… nur die vollversager und habenichtse schreien noch land auf land ab ihre dummheit in den himmel… inshallah wir kommen… kirchen zu moscheen und weiber an den herd… und kinder ins ehebett….

    16
    1. Und hier noch eine Weisheit aus meine Kindertagen im Land der Dichter und Denker: Was man sagt das ist man selbst, wenn man nicht die Klappe hält. 🙂

  4. Die katholische Kirchengemeinde in Weil am Rhein hat eine ehrenamtliche Mitarbeiterin entlassen, weil sie als Kandidatin für die AfD antritt. Die Baden-Württembergische Gemeinde argumentiert, dass die Kandidatur bei der rechten Partei nicht mit christlichen Werten vereinbar sei.
    ja klar… bei der afd gibt es keine kinderfic…. und knäbleinliebhaber…..gelle herr bischof.

    1. Die deutschen Werte sind heute, Lügen, Betrügen und Abkassieren!
      Der deutsche Esel der heute noch arbeiten geht, fällt dabei hinten runter und gleichzeig zeigen uns etablierte Politiker und zugereiste Schwerverbrecher wie man es machen muss!

  5. https://youtu.be/x-s3CTrk3Ws

    „Ihr dreckigen Fotz3n! Corona Protokolle! Wer damals alles mitgemacht hat…Gesellschaftsmaden“

    von Ex-Polizist Sven K. – vom 27.03.2024„

    Schaut, hört, Politiker und Prominente was sie in die Öffentlichkeit gehustet haben, u.a. dabei Hetzer in Sachen „C-Märchen“ !
    Pfui !