Freitag, 12. April 2024
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Neulich, im Lehrerzimmer…

Neulich, im Lehrerzimmer…

Schulunterricht der Zukunft in Deutschland? (Symbolbild:Imago)

Eine Bekleidungsvorschrift, die nur ein Geschlecht betrifft, sollte in unserer “geschlechtergerechten” Zeit eigentlich das Misstrauen der Hüter der Moral erregen. Gerade Frauen wird derzeit ein Safe Space nach dem anderen abspenstig gemacht: Auf unseren Toiletten sollen wir Transfrauen akzeptieren, ebenso in der Umkleidekabine. Sogar die heißgeliebte Frauenquote ist nicht mehr sicher vor Männern, die sich spontan als weiblich definieren. Nun ist es der amerikanischen Feministin Judith Butler schon vor längerem gelungen, das muslimische Kopftuch als eine Art Safe Space umzudeuten, der Frauen vor Sexismus schützen soll – und diese Definition wird auch von deutschen Feministinnen gern übernommen. Auch das sollte uns misstrauisch machen: Ein Safe Space, der für Transaktivisten uninteressant ist, genießt keinen hohen Stellenwert. Nur bei den Sikhs bedecken auch Männer ihr Haar – bei Muslimen wird die Pflicht allein den Frauen aufgebrummt.

In der Debatte um den Widerstand der Frauen im Iran zeigt sich erneut, wie die Kopftuchfrage unsere links-grünen Parteikriegerinnen ins Schwimmen bringt. Den Zwang, ein Kopftuch tragen zu müssen, finden sie zwar nicht in Ordnung, aber es gelingt ihnen nicht, es als Zeichen der Unterdrückung an sich anzuerkennen; das wäre schließlich Islamophobie. Im Windschatten der Diskussion hat nun das Bundesverfassungsgericht das Kopftuchverbot für Lehrerinnen gekippt, was als Sieg der Toleranz gefeiert wird. Wie kann ein religiöses Symbol gleichzeitig für beides stehen?

Intelligenz der Verfechterinnen ist kein Argument

Feministinnen, die sich für das Kopftuch einsetzen, betonen immer wieder, wie viele “kluge und selbstbewusste” stoffbedeckte Musliminnen sie kennen. Sie lenken damit vom eigentlichen Thema ab. Die “dumme Muslima” ist ein Pappkamerad; niemand behauptet, dass Frauen mit Kopftuch nicht denken könnten. Es sind schließlich gerade junge Akademikerinnen, die das Neutralitätsgebot in Schulen und Gerichten zugunsten ihres Kopftuches kippen wollen. Auch Intelligenz schützt nicht davor, das Herz an eine Ideologie zu hängen, welche rückschrittlich oder gar gefährlich ist. Sie macht es sogar leichter, zweifelhafte Inhalte zu verbreiten, wenn die Überbringerin es versteht, sich gut auszudrücken und kritischen Fragen elegant auszuweichen. Die muslimischen Lobbygruppen wissen, was sie tun, wenn sie gerade diese jungen Frauen ins Rennen schicken. “Ach schau, was sie für eine tolle Ausbildung hat! So schlimm kann es mit der Unterdrückung der Frauen im Islam nicht sein!” Intelligente Menschen haben schon die übelsten politischen Systeme gestützt und gerechtfertigt – oder waren Lenin, Che Guevara und Heidegger etwa dumm? Auch Montgomery, Lauterbach und Drosten sind nach üblichen Kriterien gemessen hochintelligent – was sie nicht davor bewahrt hat, sich während der Corona-Zeit unsäglich zu verhalten.

Ebenso wenig ist die Freiwilligkeit des Kopftuchtragens ein Argument. Es gibt wahrscheinlich keine Statistik darüber, wie viele erzwungen verhüllte Frauen auf jede freiwillige Trägerin kommen – sei es, weil die Familie Druck ausübt oder es im Viertel so Tradition ist, der man sich nicht entziehen kann, ohne gesellschaftliche Sanktionen fürchten zu müssen. Aber selbst wenn alle Frauen “freiwillig” ihren Kopf bedeckten, ändert das am Grundprinzip des Kopftuches nichts, das letztlich der Frau die Verantwortung dafür zuweist, ob sie sexuell belästigt werden darf oder nicht. Allein das sollte Feministinnen laut aufschreien lassen, die doch sonst – vollkommen zurecht – fordern, dass “Nein auch nein heißt”, also eine Frau ihre sexuelle Selbstbestimmung auch dann nicht verliert, wenn sie leicht bekleidet in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Das ist eine hart erkämpfte Einsicht, die durch die Idee hinter dem Kopftuch vom Tisch gefegt wird.

Freiwilligkeit macht es nicht besser

Im übrigen gilt auch hier: Freiwilligkeit macht nichts moralisch hochwertiger. Menschen lassen sich freiwillig die Zunge spalten oder melden sich zu den iranischen Sittenwächtern – auch Frauen. Bevor es einen Aufschrei gibt: Es geht mir nicht darum, die juristische Schwere dieser Taten zu vergleichen, aber auch Diktaturen rekrutieren für die schmutzigsten Aktionen oft Freiwillige. Das macht die Sache nur noch schlimmer. Menschen sind offenbar bereit, auch die grausamsten Dinge freiwillig zu tun. Frauen machen da keine Ausnahme, wenn sie sich etwas davon versprechen, etwa eine Machtposition.

Soll man das Kopftuch nun generell verbieten, um die Debatte radikal abzuwürgen? Verbote haben wir in Deutschland doch nun wirklich schon genug, und nach dem Willen von Grünen werden es täglich mehr. Allerdings haben wir auch bereits ein Übermaß von Ideologie in unseren Schulen und Universitäten. Deshalb sollte eine Frau, die sich für das Kopftuch entscheidet, auch die Konsequenzen dieser Entscheidung tragen müssen, denn damit stellt sie die Scharia über das Grundgesetz und die nötige Neutralität im Umgang mit Schülern. Ebenso verhält es sich bei Richterinnen und Staatsanwältinnen in Zivil- und Strafprozessen. Das ergibt sich schon aus dem Gebot der Gleichbehandlung. Das lässt keine Extrawürste zu – auch wenn sie im Moment opportun erscheinen.

17 Antworten

  1. Historisches Kreuz raus aus dem Rathaus:

    “Vor G7-Treffen in Münster: Historisches Kreuz aus Rathaus entfernt”
    https://www.rnd.de/politik/vor-g7-treffen-in-muenster-historisches-kreuz-aus-rathaus-entfernt-EMTMJ4PTZVDVRHJMVF7AP6LOU4.html

    und

    christliche Kuppelinschrift weg vom wieder aufgebautem Stadtschloss in Berlin:

    “Kulturstaatsministerin Roth will an umstrittenes Kuppelkreuz ‘ran'”
    https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kulturstaatsministerin-roth-gegen-kuppelkreuz-auf-humboldt-forum-17818493.html

    ABER: Kopftücher rein in die Schulen.

  2. Wer von der Generation Schneeflöckchen heute noch Lehrer oder Erzieher werden will, der /die/das tut mir nicht mal mehr leid.
    Dieses Land mitsamst seinen Menschen muß mal wieder so richtig in Sack und Asche gehen. Dann ist für die nächsten 50 Jahre erst mal wieder Schluß. Dann haben die Migranten – Heuschrecken alles leergefressen und sind längst weiter gezogen.

  3. Das Kopftuch der Musliminnen steht auch die Aufforderungen (25 Mal) im Koran, sog. “Ungläubige” zu töten.
    Das Muslimische Kopftuch steht für die Unterdrückung Andersdenkender, es steht für den Terror gegenüber Andersdenkenden. Dies ist wohl auch der Grund für die große Akzeptanz dieser Ideologie durch die Linksideologen aller Couleur (rot, schwarz, braun, grün).

  4. Was wird passieren, wenn eine christliche Lehrerin in der Schule, in der eine Muslima ihr Kopftuch trägt, ein schönes Kreuz um den Hals trägt, so dass es gut zu sehen ist? Oder die Lehrerin jüdischen Glaubens, den Davidstern sichtbar um den Hals trägt?

    1. @Rolf M 4. Februar 2023 Beim 11:30
      “Oder die Lehrerin jüdischen Glaubens, den Davidstern sichtbar um den Hals trägt?”

      Die darf gleich vor Ort getötet werden… Der Koran erlaubt das nicht nur, sondern befiehlt die Tötung “Ungläubiger”. Darunter fällt dann auch die christliche Lehrerin.
      Wesentlich bei den Kopftuch-Weibern ist auch ihr Auftrag, die wenigen, noch verbliebenen biodeutschen Kinder schon im Unterricht zu indoktrinieren, sie in die islamistische Sekte zu locken: Kinder sind neugierig und wollen wissen, was es mit dem Kopftuch auf sich hat. Die islamistischen Heuchlerinnen werden den Kindern nicht die Wahrheit erzählen – sie sind ja selbst zu verblödet und blind zu erkennen, dass es sich um einen frauenfeindlichen Gehorsamslappen auf dem Kopf handelt, wie auch der im Gesicht, den viele Verschleierte gern tragen. Den Begriff Feministin sollte man heutzutage aus dem Vokabular streichen, am besten noch verbieten: Es gibt sie schlichtweg nicht mehr, es handelt sich um verbotene “kulturelle Aneignung”… Sarkasmus aus.
      Wohin der Weg geht, ist klar: Die Entscheidung, das Kopftuchverbot zu kippen, ist ein weiterer gewollter Schritt in die Islamisierung eines vormals deutschen Landes. Und sie sind schon sehr weit, und sie werden nicht aufhören. Dazu gehört auch, dass nur noch islamistische Symbole akzeptiert sind – christliche Kreuze werden verbannt. Auch das prägt sich Kindern ein…

    2. Auch eine Kreuz-Halskette oder ein Davidstern an der Halskette sind lediglich Schmuckstücke und – genau wie das muslimisch gebundene Kopftuch – keinesfalls Anzeichen für eine ideologische, religiöse Radikalisierung des/der Trägers/in 😉
      Ganz pragmatisch sollte man vorher überlegen, wieviele Schüler und Lehrer der Religion des Friedens ihre Küchenschneidgeräte mit in die Schule bringen, wieviele davon Boxer oder Kickboxer sind und wieviele ein Vorstrafenregister mit Körperverletzungsdelikten oder religiös motivierten Straftaten haben.

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      1
      1. Da widerspreche ich.
        Für mich – von der Logik her gesehen – ist das Kopftuch das stärkste Machtsymbol gleich vor der Moschee dieser ideologisch Verirrten.

  5. stimmt …..in vielen rathäusern und schulen sind kreuze abgehängt al szeichen für uns bürger und unsere reigion… weg damit so wollen es die dreckspolitiker…
    …dafür aber schwarz zugehängte islamiweiber… sie übernehmen den religionsausdruck für den islam… in jeder ecke von dummland….
    wie hohl muss dummland sein… tragisch blöd…
    …………………………im islam steht ganz groß:
    jeder islami hat das recht nach dem koran:
    jeden christen zu töten…
    noch fragen ihr denkverweigerer….

  6. Islamismus
    Aufruf zum Dschihad nicht strafbar?
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article897355/Aufruf-zum-Dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar.html

    „An Propaganda für den „Heiligen Krieg“ darf man sich ab sofort beteiligen. Dies beschloss der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung. Rechtswidrig ist nur noch das Planen einer Terroraktion oder ein Werben um Mitglieder für eben diese.

    Der Bundesgerichtshof hat den Straftatbestand der Unterstützung terroristischer Vereinigungen eingeschränkt. Nach einer in Karlsruhe veröffentlichten Entscheidung können Täter mit dem entsprechenden Paragrafen nicht verurteilt werden, wenn sie für Organisationen wie al-Qaida werben, ihre Ziele rechtfertigen oder ihre Taten verherrlichen. Solche Fälle könnten nur noch als Werben um Mitglieder oder Unterstützer solcher Vereinigungen bestraft werden, heißt es in dem Beschluss. Damit sinkt das maximale Strafmaß von zehn auf fünf Jahre. Das gelte unabhängig davon, wie menschenverachtend die Werbung sei.“

  7. Nein heißt nein. Das Kopftuch ist das neue Nein. Deutschland ist nicht souverän, da liegt das Problem. Wir werden von lauter außen stehenden “Organisationen” in deren Sinne bearbeitet und können wegen der fehlenden Souveränität wenig dagegen tun. Deswegen können nicht WIR entscheiden, was hier läuft und was nicht. Ungarn hat z.B. die ganzen Soros-Tentakel des Landes verwiesen und sich dadurch Handlungsspielraum geschaffen. Wir müssten mindestens dies ebenfalls tun, Ramstein in den Boden rammen und die Amis zum Teufel jagen.

  8. Wenn ich die Meldungen aus Lehrerzimmern korrekt interpretiere, haben Lehrer doch sowieso schon ein großes Problem, von ihren Schülern überhaupt noch respektiert zu werden.

    Mir haben schon vor 20 Jahren die Ohren geschlackert, bei dem was mir u.a. eine Grundschullehrern so als Vokabular seitens ihrer Schüler berichtete, dem sie ständig ausgesetzt sei. Kein Einzelfall ! Zu meiner Grundschulzeit wäre man damit SOFORT von der Schule geflogen, und die zuständigen Behörden hätten bei den zugehörigen Familien umgehend eine Unterhaltung anberaumt.

    Da entsprechendes Verhalten aber wohl überwiegend folgenlos ist ausser “Du, echt, da müssen wir mal drüber reden”, was die Brut schon mangels Sprachkompetenz teilweise gar nicht versteht, dürfte sich das wohl mit zunehmendem Anteil von Schülern, deren Familien “noch nicht so lange hier leben” und aus bunt-diversen Kulturkreisen stammen, weiter verfestigt haben. Und : Migration funktioniert in beide Richtungen. Die indigenen Schüler passen sich dem Beispiel der kleinen noch-nicht-so-lange-hier-Machos an. Wer mal in manchen Frankfurter Stadtteilen indigenen Jugendlichen lauscht (SBahn), stellt fest, dass die nicht mal mehr richtig Deutsch sprechen können, sondern sich “kanak” adaptiert haben.

    Ob da noch jemand mit Kopfbedeckung vor der Klasse steht, meinetwegen auch vollvermummt, lässt sich zudem auch nicht mehr kulturell wegargumentieren, nachdem man nun fast 3 jahre lang Schüler und Lehrer zur sinnlosen Vollvermummung gezwungen hat.

    Fazit: es ist vollkommen egal, ob die Muttis vor der Klasse demnächst mit Kopftuch auflaufen, vollmaskiert oder nackig. Die respektiert eh kaum noch jemand – und bei dem woken marxistischen Schwachsinn, mit dem die mittlerweile Kinder indoktrinieren, wäre es sogar regelrecht wünschenwert, wenn die NIEMAND mehr respektiert.

    Die Schulen sind am Ende. Und das liegt nicht am Kopftuch.

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  9. Wir leben in einer Zeit der Geistesgestörten.
    Du bist weiss? Dann bist Du ein Rassist und musst “abgeschafft” werden.
    Du hast einen Penis? Dann muss der entfernt werden.
    Du bist Deutscher? Dann musst Du eliminiert werden…….

  10. Man sollte die Kirche im Dorf lassen.In islamischen Ländern schützt die Verschleierung der Frauen diese vor den Zudringlichkeiten der Männer.
    Und ob Frauen hier ein Kopftuch tragen ,das können allein sie entscheiden.

  11. Der letzte Absatz im Artikel kommt der Wahrheit schon ein wenig näher.
    Für mich ist es schon seit vielen Jahren klar, daß der Islam wenigstens 2 gewaltige Machtsymbole – in unserem Land speziell – zur Schau stellt: das sekundäre ist die Moschee und das primäre ist das Kopftuch.
    Das Kopftuch ist für mich DAS Machtsymbol des Islams in dem jeweiligen kulturfremden und zu erobernden Land! PUNKT

    Gruß Rolf

  12. Das wird bestimmt spannend, wenn dann ein jüdischer Lehrer mit Kippa vor einer Klasse auftritt, in der 50% oder mehr der Schüler Moslems sind…

  13. “What difference does it make”, wuerde jetzt Hellary sagen. 😉
    Die Schulen sind ja bereits viele Jahre voll mit “Kopftuchmaedchen” jeden Alters.

    Sicher gibt es viele intelligente muslimische Frauen , und sogar aussergewoehnlich gerissene und sprachgewaltige, die immer noch Opfer spielen koennen.
    Das Kopftuch ist ein Zeichen der islammoralischen Ueberlegenheit der Traegerin gegenueber Nichtglaubigen bzw. Christen und jetzigen und zukuenftigen Sklaven.
    Kann man seit einiger Zeit sehen, wie sie zunehmend Einfluss und Aemter in Bundesparlamenten und Bundesregierung uebernehmen und jetzt mit der Ampel sowieso..
    Bundesbeauftragte in der Regierung fuer irgendeinen Firlefanz werden sie auch gern.
    Die geben sich modern, tragen kein Kopftuch und sind radikale Islam sozialisierte Ideologen , genau wie ihre Religionsschwestern mit Verkleidung.

    Ironischer Weise waren und sind (seit Atatuerk) in der Tuerkei Kopftuch tragen in oeffentlichen Aemtern, fuer Lehrer in Schulen und Un’s und Krankhausan gestellte verboten.
    Die jumgen Tuerkinnen, die im Buntland mit Verkleidung auftreten, um es uns , den Unglaubigen zu zeigen, sieht man dann in der Tuerkei, in den grossen Staedten und Urlaubsmetropeln, im Badeanzug, Minirock und Spagettitraeger TShirt.
    Da werden sie auch nicht angepoebelt, wie westliche Touristinnen, den da sind Brueder, Vaeter, Cousins, Onkel,s der ganze Clan davor, und dabei die passen auf und verstehen keinen Spass.