Nichtmenstruierende Transfrauen und Realblutende: Viel Gedöns um die Dings

Tampons für jedermann (Symbolbild:Imago)

Die Freunde der Diversität kommen ins Schwitzen wie Unsereins in den Wechseljahren: Man ist sich einig darüber, dass Transfrauen „richtige“ Frauen sind, denn das Geschlecht ist bekanntlich ein Konstrukt. Nun gibt es aber einige biologische Gegebenheiten, die sich beim besten Willen nicht wegleugnen lassen, das wussten schon die Macher des Films „Das Leben des Brian”: Die Natur ist eine transphobe Bitch und verwehrt Transfrauen die nötige innere Ausstattung zum Gebären und dem monatlichen Unwohlsein. Es hat sich daher in der Szene die Gewohnheit eingeschlichen, aus Transfrauen „Frauen” zu machen, während das klassische weibliche Wesen davon als „Menstruierende” unterschieden wird – was für ein Aufruhr, um sprachliche Tabus zu umgehen, die letztlich doch wieder in einer Klassifizierung enden – und noch dazu in einer, die frauenfeindlicher nicht sein könnte! Die biologische Frau wird auf einen körperlichen Vorgang reduziert, als bestünde der Zweck ihres Daseins nur darin, einmal im Monat für ein paar Tage zu bluten. Allein, dass wir das können, ohne zu sterben, jagt manchen Männern schon Angst und Schrecken ein.

Es fällt mir ein bisschen schwer, darüber zu schreiben, weil ich noch zu einer Generation gehöre, die nur mit gedämpfter Stimme über derlei Themen spricht. „Es” wurde mit allerlei poetischen Ausdrücken umschrieben, einer schaffte es sogar in die Werbung für Damenhygiene: „Der kleine Indianer” – pfui, wie rassistisch aus heutiger Sicht! Es ging einmal das Gerücht durchs Netz, Georgine Kellermann habe versucht, den Besuch des indigenen amerikanischen Ureinwohners mit Erdbeermarmelade zu simulieren. Zwar stellte sich das im Nachhinein als frecher Schabernack heraus – aber ich kann Frau Kellermann versichern: Sollte sie sich durch die Idee inspiriert fühlen, ist es eindeutig nicht dasselbe. Marmelade ist trotz ihrer Klebrigkeit weitaus besser steuerbar und verursacht darüber hinaus weder geschwollene Fußknöchel noch diesen einen extrem schmerzhaften Pickel, den man gern in dieser Zeit deutlich sichtbar am Kinn bekommt. Ein weiblicher Originalkörper macht in diesen Tagen eine Veränderung durch, welche sonst nur durch Silikon, drei durchwachte Nächte und eine Diät aus Pommes mit Currywurst zu erreichen ist.

Biologische Weiblichkeit ist kein Zuckerschlecken

Eine angenehme Sache ist das Menstruieren nun wirklich nicht, und eigentlich sollten Transfrauen ihrem Schöpfer dafür danken, nicht damit geplagt zu werden. Es gibt Schmerzsimulatoren, mit denen Männer die Wehenschmerzen ihrer schwangeren Frau nachvollziehen können – manche von ihnen haben den Versuch vorzeitig abgebrochen. Sie hielten es nicht aus. Einen Vorgeschmack davon bekommen viele Damen jeden Monat. Dazu bekommen wir noch den Spott über unsere Stimmungsschwankungen ab, an die wir auch gern von einigen garstigen Mitmenschen erinnert werden – selbst wenn wir absolut im Recht sind, uns einmal lautstark zu Wehr setzen. Biologische Weiblichkeit ist oft kein Zuckerschlecken, wir haben uns die Bezeichnung „Frau“ – die einst „Herrin“ bedeutete – hart verdient. Was wären wir auch sonst nach unseren Wechseljahren? „Nicht mehr Menstruierende”? Damit fallen wir in Zeiten zurück, in denen Frauen an ihrer Gebärfähigkeit gemessen wurden – und das wird uns dann noch als „zeitgemäß“ verkauft. Frauen, wir werden besch…, wo wir dabei sind!

Ein großes Thema ist derzeit dann auch die Ausstattung öffentlicher Toiletten mit Binden und Tampons. Auch der Herrentoiletten, wohlgemerkt, damit sich niemand diskriminiert fühlt. Unter all den vielen Produkten des täglichen Lebens, die stündlich teuer werden, hat man ausgerechnet jene als gesellschaftliches Problem für die eigene Ideologie ausgemacht, welche in Deutschland noch relativ preiswert zu haben sind. Leistungen hingegen, die Frauen wirklich entlasten würden – wie etwa ein bezahlbarer Kita-Platz für die Kleinen -, sind für Länder und Kommunen kaum noch finanzierbar; da ist so eine Binde ein Schnäppchen dagegen… selbst wenn sie auf der Herrentoilette einstaubt, weil deren Besucher kaum eine Verwendung dafür haben dürften. Die Idee, den Männern stattdessen einen Einmalrasierer anzubieten, würde wohl auf wenig Gegenliebe stoßen, denn das könnte wiederum Männer diskriminieren, bei denen noch nichts richtig wächst.

Bisweilen drastisch ablaufende Lebenszyklen

Als Frau in den Wechseljahren fühle ich mich hingegen diskriminiert, weil mir auf der Damentoilette kein Rasierer angeboten wird – denn in meinem Alter bekommt man plötzlich Borsten an Stellen, an denen nur bei Männern welche wachsen dürften. Das ist besonders unangenehm, wenn man sie im heimischen Bad übersehen hat und plötzlich im grellen Neonlicht eines öffentlichen Waschraums die gesamte Pracht und Herrlichkeit zum Vorschein kommt. Noch peinlicher ist es nur noch, vorher einen attraktiven Mann umarmt zu haben, dessen Bartstoppeln einen kratzten – und dann trifft einen die Erkenntnis wie ein Schlag: „Ich habe zurückgekratzt!“ – jetzt ist man bald keine „Menstruierende“ mehr, sondern einfach eine Frau, die sich mit Hitzewallungen herumschlagen muss. Auch das ist ein Schicksal, das Transfrauen erspart bleibt: Das Aufsteigen der Röte im Gesicht wie bei einem Hummer, der ins kochende Wasser geworfen wurde. Bei uns Frauen laufen die Lebenszyklen bisweilen sehr drastisch ab, und wer das als Konstrukt bezeichnet, dürfte mir nicht begegnen, während der kleine Indianer zu Besuch ist – sonst gibt es aber Ärger!

Von mir aus kann sich jeder zu dem erklären, was er oder sie gern sein möchte – auch ich wäre gern Eiskunstläuferin oder zumindest Astronautin –, aber Biologie und Realität holen einen dann doch auf den Boden der Tatsachen zurück. Man kann noch so viele Damenbinden und Tampons auf Herrentoiletten auslegen: Da blutet nichts, es sei denn, zwischen den Kabinen hätte eine zünftige Rauferei stattgefunden. Und mein „Zeug” kaufe ich mir dann lieber immer noch allein (das sieht wohl auch manche selbstbewusste biologische Geschlechtsgenossin so, siehe den Tweet unten)… denn als Individualistin kann ich mit Standardware nichts anfangen. Nicht alles, was Flügel hat und Blut saugt, ist ein Vampir – und Kleidertragen allein macht nicht das Wunderwerk Frau aus. Daran ändert alle Ideologie der Welt nichts. Es sei denn, man glaubte auch daran, dass aus Tampons Baumwollpflanzen wachsen.

(Screenshot:Twitter)

12 Kommentare

  1. Ich werde nicht müde, es zu sagen:

    Dieser widerliche Genderdreck beraubt eine Frau ihres Frauseins.

  2. Diese Frauen von heute, ich werfe einmal alle in einen Topf, sind die Dramaqueens schlechthin. Weiblichkeit mit ihren Begleiterscheinungen ist kein Zuckerschlecken, das ist richtig. Andererseits ist es ein natürlicher Vorgang, der dazugehört. Wenn man so ein Theater darum macht, zeigt es, jedenfalls mir, dass sich diese degenerierten Wohlstandsschrottweiber von ihrer natürlichen Weiblichkeit und vom natürlichen Leben Lichtjahre entfernt haben. Sie haben kaum noch einen Bezug dazu.

  3. der ganze artikel (männlich) klingt wie die entstehung von brehms tierleben. so viele arten ! und jede braucht für die fortpflanzung männchen und weibchen !!! es gibt sogar männliche und weibliche pflanzen, nur mal so nebenbei.
    aber so einen brei daraus zu machen ist schon wieder diskriminierend, wenn auf der herren toilette kein kondom automat hängt !!!
    was soll das ganze ?????
    wenn die zeit der fortpflanzung vorbei ist ( biologische uhr ) dann bleibt ein weibchen immer noch ein weibchen und ein männchen ein männchen.
    es gibt kein drittes geschlecht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    darüber hinaus gibt es viele gesinnungen, aber ein mann bleibt ein mann, auch wenn er tampons benutzt , basta.

  4. Ich persönlich habe ansich nichts gegen irgendwelche nichtmenstruierende Transfrauen oder anderweitige „diverse“ Leute mit einer zwiegespaltenen Geschlechtlichkeit, die sich voller Sorge jeden Morgen vor dem Spiegel überlegen, welche der bald über 100 angeblichen Geschlechtervarianten ihren heutigen Befindlichkeiten entspricht.

    Wogegen ich aber ungemein etwas habe ist diese politisch forcierte, aggressive Hervorhebung und die aufdringliche in den Vordergrund-Stellung von diesem ganzen Gedöns um die Dings.

    Warum lässt man diese Leute nicht einfach nach ihrer Fassung glücklich sein und im Bette miteinander tun was auch immer deren (zweifelhaften) „Lüsten“ entspricht? Ich wüsste jetzt nicht, was mich, beziehungsweise den anderen zumeist normal veranlagten Menschen die Befindlichkeiten dieser Diverslinge zu kümmern oder sonstwie zu interessieren hätten. Soll doch jeder einfach nur mit Seinesgleiche in Ruhe sein Leben leben.

  5. Wie sagte meine Mutter zu mir: Die Emanzipation ist erst dann errreicht, mein Sohn, wenn ihr die Kinder bekommt. Dann müssen wir uns aber auch wegen einer drohenden Überbevölkerung der Erde keine Sorgen mehr machen. Vielmehr stirbt dann die Menschheit aus. Und so bin ich froh, ein nicht menstruierender Hetero zu sein. Denn ich fände es traurig, wenn die Menschheit komplett verschwände.

  6. Der „Queer-Beauftragte“ Lehmann der linksgrünen faschistischen Ampel-Administration rechnet eine fürsorgliche Mutter (SPD), die dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz (SelbstBestG) für die Gesellschaft, und insbesondere Kinder und Jugendliche, kritisch gegenübersteht, zu den „bürgerlichen Faschos“:

    „Queer-Beauftragter der Regierung hetzt gegen besorgte Mutter“
    https://reitschuster.de/post/queer-beauftragter-der-regierung-hetzt-gegen-besorgte-mutter/

  7. Die okkulten Hintergründe erklären den scheinbaren Wahnsinn. Es geht um die Vereinigung der Pole. Der Baphomet vereint beide Geschlechter. Der umgewandelte Mensch ist voll in der Fiktion, ganz Person. Versteht Identität, versteht das Spiel der Inkarnation, verwechselt sich nicht mit dem Avatar. Während in den Medien Transsexuelle und ihre Probleme portraitiert werden, absurde Sprachregelungen diskutiert werden, wirken vielen prominente Transmenschen unerkannt. Schauspielerinnen, auch Schauspieler – FTM sind „besonders“ charismatisch, Musiker, Politiker, Strohmänner, die reiche „Unternehmer“ darstellen. Vor allem FTM sind schwer zu erkennen. Sie sind mächtig, angesehen, bewundert, haben ihrer Philosophie gemäß die Pole vereinigt, lachen über pathetische unansehnliche Looser Transgender, und vor allem über alle, die nicht hinter die Maskerade sehen können. Masken – war da was?

  8. Frau ohne Unterleib ist wie Mann ohne Schwanz.
    Kein Mensch, kein Tier, nicht Fisch, nicht Fleisch, was für ein Scheiß.
    Leute wider der Natur scheinen immer größer zu spinnen.

  9. Toll geschrieben, Kompliment!
    Mag sein, dass es daran lag, dass mein Vater Biologielehrer war, aber das Thema war für mich immer sowas von normal, dass mich der Hype bis hin zum internationalen Feiertag? nur wundert…

  10. Wann gibt es eigentlich kostenlose Rasierapparate auf öffentlichen Toiletten? Oder sollen die Gesichtsbehaarten jeglichen Geschlechts weiterhin diskriminiert werden?

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