Mittwoch, 24. April 2024
Suche
Close this search box.

Nur mit der Wagenknecht-Partei kann die AfD ihre Ziele erreichen

Nur mit der Wagenknecht-Partei kann die AfD ihre Ziele erreichen

Falsch zitiert und falsch verstanden? Sahra Wagenknecht (Foto:Imago)

Wenn Sahra Wagenknecht beim YouTube-Kanal der “Bild”-Zeitung auftritt, klicken bis zu 1,9 Mio. Zuschauer hinein. Bild und Wagenknecht nutzen sich gegenseitig. Daher verwundert das angebliche Wagenknecht-Interview, über das “Bild” am 10. September 2023 einen Artikel veröffentlichte. Hier fallen mehrere Dinge auf. Zunächst einmal rechnet man bei einem Interview mit Fragen der Redakteure und Antworten der interviewten Person. Nichts dergleichen veröffentlichte “Bild”. Stattdessen liest man diffus und bruchstückhaft, was Sahra Wagenknecht angeblich gesagt haben soll.

Es wirkt, als habe “Bild”-Redakteur Hans-Jörg Vehlewald sie sogar noch unfairer und tendenziöser befragt als die Gastgeber der manipulativen üblichen Talkshows nach dem Motto „5 gegen 1“, in denen Wagenknecht stets routiniert und höflich die Angriffe kontert. Offenbar hatte Wagenknecht die Autorisierung des Interviews verweigert, vermutlich sogar abgebrochen. Nicht einmal die bei Interviews üblichen Fotos wurden veröffentlicht oder produziert. Was war da los? Gab es dieses Interview überhaupt, oder war das eine Relotius-artige Erfindung?

Wird die Wagenknecht-Partei wirklich ein kommunistisches Programm haben?

Der Text beginnt mit der Frage “Kann man dieser Frau trauen?“ Damit ist die Richtung gleich klar: Es ist kein Bericht, sondern ein Kommentar. Hier wird jemand niedergemacht. Zu Recht? Worauf genau basiert der Kommentar? Welche Ziele verfolgen “Bild” beziehungsweise Herr Vehlewald damit? “Bild” nennt drei angebliche Programmpunkte der Partei, die noch gar nicht existiert, und die daher kein Parteitag beschlossen haben kann: Wagenknecht will laut “Bild” angeblich „staatliche Kontrollorgane, die überwachen, was Betriebe herstellen und was nicht“. Außerdem fordert sie „staatlich regulierte Höchstpreise“, will den „Reibach der Großkonzerne abschöpfen“ und „Gewinne wegbesteuern“. Hat Wagenknecht das wirklich gesagt? Oder hat “Bild” Dinge falsch wiedergegeben beziehungsweise Aussagen undifferenziert aus dem Zusammenhang gerissen? Schließlich beschloss die Ampel-Regierung 2022 eine Übergewinnsteuer für die Energiekonzerne, die in der Inflation der Energiepreise ihr Oligopol missbrauchten.

Die Regierungsparteien beschlossen einen regionalen Mietendeckel und eine bundesweite Gas- und Strompreisbremse. Vermutlich hatte Wagenknecht gesagt, dass sie beides richtig findet. Über Preise sagte Wagenknecht am 19. September bei Markus Lanz im ZDF: „Da, wo Märkte nicht funktionieren, muss der Staat in die Preisbildung eingreifen. … Wir haben ungefähr fünf Lebensmittelgroßketten, die natürlich eine enorme Macht haben, Preise zu setzen. Darunter leiden die Konsumenten auf der einen Seite und die Landwirtschaft auf der anderen Seite.” Das ist richtig – und mehrheitsfähig. Doch die Forderung eines kommunistischen Systems widerspricht allem, was sie in den letzten Jahren gesagt hat; insbesondere den Aussagen der letzten Jahre in ihrem Format „Wagenknechts Wochenschauauf YouTube, in dem sie die wirtschaftsfeindliche Politik der Ampel anprangert, sowie ihrem letzten Ökonomie-bezogenen Buch „Reichtum ohne Gier“ von 2016, in dem sie auf Seite 274 schreibt, wer als Inhaber einer Personengesellschaft Erfolg habe, „muss damit auch reich werden können“. Damit ist der Vorwurf des Kommunismus entkräftet.

Längst von alten Positionen weg- und weiterentwickelt

Bei sogenannten “Mitarbeitergesellschaften“ schreibt sie auf Seite 277 vom „Auftrag an das Management“, solide Gewinne zu erzielen, allerdings „nicht um den Preis mieser Löhne und prekärer Jobs“. Auch das ist absolut mehrheitsfähig. Nur in Bereichen wie Strom- oder Gasnetzen sowie bei „Gütern und Leistungen elementarer Lebensbedürfnisse“ – etwa dem Betrieb von Krankenhäusern – fordert sie auf Seite 281 „Gemeinwohlgesellschaften“. Aber auch das will die Mehrheit der Wähler. In offensichtlicher Unkenntnis all dessen und allein basierend auf dem “Bild”-Artikel überschlagen sich AfD-Anhänger und Influencer wie Tim Kellner, “Clownswelt”, Hörst Lüning aber auch Autorenkollegen auf Ansage! mit dem Vorwurf einer von Wagenknecht angeblich geforderten kommunistischen Planwirtschaft, die Deutschland den Rest gebe. Zur Untermauerung werden Aussagen herangezogen, die sie vor Jahrzehnten machte (Aiwanger lässt grüßen!), von denen sie sich jedoch längst weg entwickelt hat (siehe oben).

Ihre Kritiker werfen ihr auch vor, dass sie bis 2016 die Antifa finanziell mit kleinen Spenden unterstützte. Dabei muss man allerdings zwei Dinge bedenken: Erstens erwartet die Linkspartei von ihren Abgeordneten, die Antifa zu unterstützen. Und zweitens unterstützt Wagenknecht die Antifa seit 2017 eben nicht mehr – trotz des diesbezüglichen Drucks ihrer Partei. Eine Position, die Antifa bei der Linken nicht unterstützen zu müssen, muss man erst einmal erreichen.

Europa-Spitzenkandidatin Ulrike Guérot?

“Clownswelt” greift einen weiteren möglichen Angriffspunkt auf.: Angeblich soll Ulrike Guérot Wagenknechts Wunsch-Spitzenkandidatin für die Europawahl im nächsten Jahr sein. In seinem Video zitiert “Clownswelt” Wikipedia und dessen Quellen „Manifest für die Begründung einer Europäischen Republik“ sowie “Le Monde diplomatique” mit „Lust auf eine gemeinsame Welt, Ein futuristischer Entwurf für europäische Grenzenlosigkeit“ aus dem Jahr 2016 – also sogar nach der großen Migrationswelle. Dort plädiert Guérot nicht nur für die „Vereinigten Staaten von Europa“ mit der Auflösung der Nationalstaaten unter der Herrschaft von Brüssel; auch Außengrenzen will sie abschaffen – mit einem Recht jedes Menschen auf der Welt, sich niederzulassen, wo immer er will.

Weiter heißt es: „Guérot sprach sich dafür aus, Flüchtlingen Bauland zuzuweisen, wo sie eigene Städte gemäß ihrer eigenen Kultur gründen könnten. Europa sei groß und demnächst leer genug, um ein Dutzend Städte und mehr für Neuankömmlinge aufzubauen. So entstünden beispielsweise Neu-Damaskus und Neu-Aleppo für Syrer oder Neu-Kandahar und Neu-Kundus für die afghanischen Flüchtlinge.“ Sie will also Bundesbürger enteignen, um ganze Städte mit Parallelgesellschaften zu bauen. Es ist unvorstellbar, dass Wagenknecht Guérots Ansichten zu Europa teilt oder dass ein Parteitag Frau Guérot auf eine Liste wählt. Das widerspricht der migrationskritischen Haltung Wagenknechts. Beim 2018er „Parteitag aus der Hölle“ der Linken ergoss sich der ganze Hass der Migrations-Radikalen über Wagenknecht.

Große Gemeinsamkeiten von Wagenknecht und AfD

Wagenknecht wird zwar offiziell nicht müde, die Ablehnung der AfD zu betonen. Dies ist jedoch im Kontext der Medien-Kampagnen einzuordnen, die sich gegen alle richten, die der AfD auch nur bei „Zwei plus Zwei gleich Vier“ zustimmen. Tatsächlich hat Wagenknecht sehr große Schnittmengen mit der AfD. Betrachten wir die großen Themen unserer Zeit: Migration, Coronahysterie, Klimahysterie, EU, Energie und Ukraine: Wagenknecht lehnt die Zuwanderung in dieser Form und Masse ganz unzweifelhaft ab. Das ZDF schrieb nach ihrem Auftritt bei Markus Lanz am 19. September: „Ginge es nach Wagenknecht, dürften Migranten ohne Asylanspruch keine Sozialleistungen beantragen. ‘Diejenigen, die tatsächlich verfolgt werden, müssen Schutz bekommen und Anspruch auf Leistungen haben’, präzisierte sie, ‘aber für diejenigen, die aus Gründen der Wohlstandsunterschiede kommen, müssen wir in der Heimat eine Perspektive schaffen.’” Und die “Berliner Zeitung” schrieb über sie im Juni: “Die Armut dieser Welt könne man aber nicht durch Migration lösen. Die Allerärmsten könnten sich die Flucht gar nicht leisten. Es sei keine Lösung, die etwas bessere Mittelschicht der armen Länder abzuwerben, wo sich dort die Probleme weiter verschärfen würden.” Das heißt: Bis auf extrem wenige echte Asylfälle gibt es bei einer Wagenknecht-Partei keine nennenswerte Migration mehr.

Bei Corona lehnen sowohl Wagenknecht als auch (mittlerweile) die AfD die Corona-Politik der Regierungsparteien ab. Unvergessen: Alice Weidel war zum Beispiel am 12. März 2020 voll auf der Linie der Corona-Hysterie: “Ich fordere die Bundes- und Landesregierungen auf, dem Beispiel vieler europäischer Länder zu folgen und endlich die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten. Das Handeln der Politik ist fahrlässig und gefährdet Leib und Leben der Menschen in unserem Land.“ Am 26. März 2020 schrieb Weidel: “Nach der Krise wird über vieles zu reden sein. Auch darüber, warum die Bundesregierung nicht rechtzeitig gezielte Maßnahmen ergriffen hat, obwohl ihr die Blaupause dafür in einer von ihr selbst beauftragten Studie aus dem Jahr 2012 vorlag, und so den Preis für ihre Bewältigung fatal in die Höhe trieb.” Erst im April 2020 setzte dann – auf Druck wütender AfD-Mitglieder – ihr Umdenken ein. Mittlerweile sind die Positionen von Wagenknecht und AfD bei Covid, Infektionsschutzgesetz, Grundrechtseinschränkungen et cetera praktisch identisch.

Auffallende Parallelen

Bei der Klimahysterie steht die AfD auf der Seite der Klima-Realisten, während Wagenknecht versucht, einer klaren Position auszuweichen – wohl wissend, dass alle, die nicht die Klimahysterie unterstützen, von den Medien niedergeschrieben werden. Drastische Maßnahmen des sogenannten „Klimaschutzes“ sind von Wagenknecht jedoch auch nicht zu hören. Von sich aus spricht sie das Thema Klima nicht an – was indirekt dessen Irrelevanz ausdrückt. Bei CO2-Steuer, dem CO2-Zertifikate-Ablasshandel, der Anti-Auto-, Anti-Haus-,- Anti-Reise und Anti-Fleisch-Politik stehen AfD und Wagenknecht gemeinsam gegen Ampel, Linke und die opportunistische Union. Beim Thema EU gehört Wagenknecht ebenso wie die AfD zu deren schärfsten Kritikern. Auch bei der Energiepolitik, die die Hauptursache der Inflation ist, sind sich AfD und Wagenknecht einig: Sofortige Wiederaufnahme der Lieferungen von billigem Öl und Gas aus Russland.

Womit wir beim Thema Ukraine wären: Sowohl AfD als auch Wagenknecht vertreten die Position sofortiger Friedensverhandlungen. Statt – allem Anschein nach – im Auftrag von Obama und Biden alle ukrainischen Männer für vollkommen sinnlose Ziele in den Tod zu schicken und den Dritten Weltkrieg zu riskieren, würde das wahrscheinlichste Ende dieses Krieges lediglich vorverlegt: Frieden mit dem Status Quo, also die Beibehaltung der jetzigen Frontlinie als Grenze; keine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine; streng kontrollierte Sach-Aufbauhilfen für die extrem korrupte Ukraine, die schon vor dem Krieg ein Failed State war.

Wagenknecht-Partei plus AfD im Wechselmehrheits-Parlament

Thüringen wird seit der verfassungswidrigen „Wahl-Rückgängigmachung“ und der Nötigung zum Rücktritt von Kurzzeit-Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP) von dessen illegitimem Nachfolger, dem Groko- und Ampel-Kollaborateur Bodo Ramelow (Linke), regiert. Das besonders Interessante ist hier die Konstellation der einzig demokratischen Regierung: Der Minderheitsregierung. Alle Koalitionen basieren auf dem entgegen Artikel 38 Grundgesetz verfassungswidrigen Fraktionszwang – was alle Gesetze verfassungswidrig macht… was aber weder Medien noch das sogenannte „Bundesverfassungsgericht“ je interessierte. Thüringen zeigte nun, wie Demokratie geht: Eine Partei – hier: die CDU – reicht einen Gesetzentwurf ein (No-Brainer: Senkung der Grunderwerbsteuer). Das Parlament stimmt ab. Die Mehrheit stimmt dafür. Nur solche „Wechselmehrheits-Parlamente“ sind tatsächlich verfassungskonform und demokratisch. Und genau DAS ist die Zukunft.

Als Friedrich Merz im August sagte, er wolle viele Gesetze der Ampel rückgängig machen, fragten sich politisch bewanderte Bürger: Mit wem? Sollen Grüne oder SPD als Koalitionspartner ihre eigenen Gesetze kippen? Die Antwort: Mit der AfD – und / oder der Wagenknecht-Partei.

Thüringen auf Bundesebene: So kann die AfD ihre Ziele erreichen

Betrachten wir die INSA-Umfrage, die drei Tageszeitungen für die Landtagswahl in Thüringen im Juli in Auftrag gaben und dabei die Teilnahme einer Wagenknecht-Partei annahmen: Die Wagenknecht-Partei käme hier auf 25 Prozent, die AfD auf 22 Prozent. Dabei sind AfD-Politiker und -Anhänger bestürzt über die Wählerwanderung von 10 Prozentpunkten von der AfD zur Wagenknecht-Partei. Das ist zu kurz gedacht. Einer Partei sollte es nicht um Prozente und Mandate, sondern um die Erreichung ihrer Ziele gehen. Wie wir vorstehend gesehen haben, verfolgen Wagenknecht und AfD bei den großen Themen unserer Zeit weitgehend gleiche Ziele. Allein kann die AfD mit 32 Prozent nichts erreichen. Im Beispiel Thüringen hätten Wagenknecht-Partei plus AfD jedoch 25 plus 22 gleich 47 Prozent. Zieht man die gescheiterte FDP und die durch die 5-Prozent-Hürde verfassungswidrig draußen gehaltenen kleinen Parteien ab, hätte die Thüringer AfD gemeinsam mit der Wagenknecht-Partei die Mehrheit, um ihre Ziele zu erreichen.

Nun ist ein Umfrageergebnis natürlich noch kein Wahlergebnis. Aber sofern die Wagenknecht-Partei ein problemlösendes, umsetzbares und mehrheitsfähiges Programm anbietet und die Wähler nicht mit den von der “Bild”-Zeitung unterstellten kommunistischen Programmpunkten und einer Guérot-Europapolitik abschreckt, ist noch mehr drin. Mit der weiterhin vorsätzlichen Zerstörung Deutschlands verliert die Ampel immer mehr Zustimmung. Die Union, die die Ampel bei den meisten Abstimmungen unterstützte, überzeugt auch keinen informierten Wähler.

Die Zeit arbeitet für die Opposition

Die Zeit arbeitet für die Opposition in Form der AfD und der Wagenknecht-Partei. Bis zur Bundestagswahl in zwei Jahren wird die Ampel Deutschland noch weiter zerstören (weitere Massenmigration, Deindustrialisierung, CO2-Steuererhöhungen, steigende Wohnungsnot, sinkende Reallöhne, steigende Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Verfall der Infrastruktur, Eskalation und Milliardengrab in der Ukraine und vieles mehr). Es ist daher nicht unrealistisch, dass Wagenknecht-Partei plus AfD bereits 2025 zusammen über 50 Prozent erreichen könnten.

Dann würde die Wagenknecht-Partei – ebenso wie die CDU und FDP in Thüringen – ganz ohne offizielle Koalition einfach mit der AfD stimmen und Deutschland vom Bundestag aus regieren. Der Bundestag wäre, zum ersten Mal verfassungsgemäß, die eigentliche Legislative und der Gesetzgeber – und die Regierung wäre im wahrsten Sinne des Wortes lediglich die Exekutive, also die rein ausführende Gewalt im Staat. Die Zeiten, in denen der Bundestag verfassungswidrig (siehe Artikel 38 Grundgesetz) als demokratische Farce den Willen der Parteivorstände der Regierungsparteien abnickt, wären vorbei. Deutschland wäre endlich einigermaßen demokratisch. Mit dem Kampf gegen die Wagenknecht-Partei erreichen die AfD-Anhänger nur das Ziel der Altparteien des Teilens und Herrschens.

25 Antworten

  1. Wer mit Kommunisten gemeinsame Sache macht, der ist verloren. Ich kann nur hoffen, daß die AfD diesen Fehler nicht machen wird, denn Wagenknecht ist ein troyanisches Pferd.

    25
    7
    1. Absolut D’accore, Frau Dr. Wagenknecht hat sich vom Stalinismus nie öffentlich distanziert. Das wäre das Mindeste gewesen. Und sie sagte -kein Zitat, nur sinngemäß- dass wegbesteuert werden sollte, was Unternehmen als Gewinne verbuchen. Das ist astreiner Sozialismus. Als jemand, der 30 Jahre das Vergnügen hatte, unter dem leben zu müssen, was Sozialismus/Kommunismus hervorgebracht hat, kann ich nur sagen: NEIN, niemals. Wer Frau Dr. Wagenknecht folgt, ist entweder ahnungslos oder einer v.d. alten Garde. Nein danke!

      5
      4
      1. Umfrage in Baden-Württemberg
        AfD hat erstmals in einem westdeutschen Bundesland die 20-Prozent-Marke erreicht
        Ein Drittel aller Ostdeutschen ist derzeit auf Seiten der AfD. Auch im Westen ist die Tendenz steigend. Im Ländle Baden-Württemberg hat die AfD bei Umfragen nun erstmals die 20-Prozent-Marke geknackt.

    2. Wagenknecht ist nur dazu da, der AfD Stimmen abzujagen. Selbst wenn noch ein paar kleine Parteien ins Leben gerufen werden, so spielen sie nur den großen in die Karten, denn am Wahltag bleiben sie bei 4,9% hängen. Wer wirklich etwas für Deutschland und seine Bevölkerung tun will, muss über alle Hürden die AfD schlagkräftig machen. Nur so könnte es hier zu einer Umkehr kommen. Alles andere ist Blödsinn. Auch die Nichtwähler haben den Mist der letzten 30 Jahre zu verantworten. Dazu noch die Hellseher, welche immer noch ihrem dummen Glauben anhängen, die Anderen können es auch nicht besser!

      11
      3
    3. Wagenknecht ist eine Salonkommunistin. Sie redet viel der AfD ins Wort und bleibt trotzdem eine Kommunistin. Sie heißt den sozialistischen, bevormundenden Staat samt Überwachung und Impfpflicht willkommen. Eine ganz gefährlich Frau im Gewande einer intellektuellen Freiheitskämpferin. Wenn sie die Positionen der AfD vertreten würde, warum wechselt sie nicht in deren Lager? Sie ist eine Kommunistin, nur aber nicht für sie selbst. Eine Heuchlerin, die nur ihren eigenen Vorteil sieht. Wir brauchen nicht noch mehr Parteien, die Deutschland als Beuteland sieht. Auch Markus Krall wird es nicht gelingen, mit seiner neuen Partei Boden zu gewinnen.

      5
      2
  2. Bild und t-online fabrizieren immer das gleiche Geschmiere…auch die ach so gepriesenen Journalisten sind, bis auf sehr wenige Ausnahmen, von deren Leistungen unterste Kante, die Artikelverfasser immer öfter nicht mal einer korrekten Grammatik fähig…ein Tölpel, wer sich solchen Müll antut…

    19
    1. Sonntag habe ich mir mal 5 Minuten den Presseclub auf der ARD angeschaut! Es ging natürlich wie seit Jahrzehnten um die Zuwanderung. Da sitzen, von unseren Geldern bezahlte Parasiten und reden nur um den Brei herum. Nach den Gründen die da so angeführt werden müssten wir ca. 4 Milliarden Menschen aufnehmen. Nicht ein Wort darüber, wer diese Flüchtlingsströme durch widerrechtliche Kriege entfacht hat!

  3. Dem Artikel kann ich uneingeschränkt zustimmen.
    Wagenknecht hat sich weiterentwickelt, von einer Linken mit Sozialismusfantasien hin zu einer pragmatischen Frau mit New-SPD Denke, also dorthin wo die alte SPD mal war.

    11
    10
  4. Unvergessen: Alice Weidel war zum Beispiel am 12. März 2020 voll auf der Linie der Corona-Hysterie

    Hier ist aber zu berücksichtigen, daß die Bundesregierung zu diesem Zeitpunkt so getan hat als hätte sie die Lage im Griff, als wäre Corona harmlos und nur Rechtsextreme würden Panik schüren, um einen Vorwand zu haben, die Grenzen zu schließen. Bis auf die Leute, die den ganzen Corona-Schwindel inszeniert haben, wußte zu diesem Zeitpunkt niemand, was tatsächlich los war, und deshalb war Weidels damalige Mahnung zur Vorsicht völlig gerechtfertigt!

    Ulrike Guérot ist nicht zu trauen. Zwar hat sie inzwischen selbst die Erfahrung gemacht, welche Diffamierung man erlebt, wenn man sich kritisch äußert, aber sie ist und bleibt eine Lobbyistin der Globalisten, die die nationalen Republiken abschaffen und sie durch ihre Weltdiktatur ersetzen wollen. Eine Entsorgung in das kompetenzfreie Europaparlament wäre daher nicht die schlechteste Idee, da kann sie wenigstens keinen Schaden anrichten.

    15
  5. Es könnte alles richtig sein , was der Kommentator hier schreibt .
    Aber eben nur könnte . Frau Wagenknecht ist eine überzeugte Kommunistin / Stalinistin. Also eine Anhängerin eines 20 Millionenfachen Massenmörders . Eine Distanzierung davon ist mir nicht bekannt . Vieles was sie von sich gibt , hört sich sehr vernünftig an , aber nur um zu tarnen , das sie ein Trojanisches Pferd ist ?? Das ist die große Frage, die es zu klären gibt.

    5
    3
  6. Vorsicht mit diesem “Kommunistengeschwafel”, hier versuchen die etablierten Parteien und ihre bezahlten Medien ihre größten Gegner gegeneinander aufzuhetzen um als lachender Dritter davon zu profitieren.
    Jetzt gilt der “Feind meines Feindes ist mein Freund”, muß man hier eigentlich jedes lächerliche taktische Psychospielchen nahebringen!?
    Man muß ja keine Freunde werden, aber man sollte wenigstens aus der Schußbahn gehen wenn der andere gegen die Altparteien schießt, außer man nimmt sich natürlich so wichtig das man dem Trugschluss erliegt allein die Übermacht bewältigen zu können…

    5
    1
  7. Die Leute reden sich also eine nationale Sozialistin schön, aber die AfD ist zu rechts, nicht wahr?
    Erstaunlich, diese deutsche Denkbehinderung.
    Kann es sein, daß Morgenthau und Co doch nicht falsch lagen?
    Muß doch woran liegen, daß immer wieder die gleichen, linken Gestalten bejubelt werden, statt derer, die sich als einzige für Freiheit und Grundrechte stark machen.

    5
    3
  8. Frau Wagenknecht verfolgt ganz klar LINKE Ziele und würde mit den Links-Rot-Grünen gemeinsame Sache machen. Hört genau hin was sie sagt!!! Was sind ihre Ziele!!! Sie unterscheiden sich nicht von den Ampellingen. Es ist nur eine Ablenkung und Spaltung mehr in diesem Land!!!

    7
    4
  9. Also ich traue einer Wagenknechtpartei nicht.

    In Sachsen gibt es noch eine andere Option, die “Freien Sachsen”. Ich gehe davon aus, dass sie die 5%-Hürde mühelos meistern wird. Wenn die AfD bei 35% liegt, dann wären das zusammen schon 40%. Auch glaube ich nicht, dass die FDP die 5%-Hürde überwinden wird. Kretschmer müsste dann mit der Mauerschützenpartei SED, die sich wohl heute anders nennt, koalieren. Das würde ihm aber nicht bekommen. Die SED ist auf Grund ihrer Altkommunisten aus DDR-Zeiten im Osten noch viel zu stark.

    Leider ist aber Chrupalla wahrhaftig kein Freund der “Freien Sachsen”. Das mache ich ihm stark zum Vorwurf. Patrioten müssen zusammenhalten. Das wusste schon Karl Marx mit “Proletarier vereinigt euch”.

    4
    4
  10. Man mags gar nicht glauben, daß jemand so einen Unsinn zusammen paraphrasiert und so tut, als wäre die Wagenknecht, mit ihrer nicht existierenden Partei, ein Gewinn für die AfD. Weiter an der Realität vorbei, könnte man kaum liegen. Es gibt reichlch kluge Köpfe innerhalb der AfD, deren Vita nicht nur von einer ausgezeichneten Bildung zeugt, sondern auch den notwendig praktischen Erfahrungen, um sich in zukünftigen regierungstätigen Geschäften, für die Bevölkerung zu bewähren. Da braucht es ganz gewiss keine Wagenknecht, die niemals müde wird, sich öffentlich gegen jeden Vergleich mit der AfD auszusprechen. Wagenknecht wird weder jetzt noch irgendwann, als Unterstützer der AfD in zweiter Reihe stehen wollen. Man kann nur davor warnen, solche unsinnigen Ideen zu verbreiten, auch dann nicht, wenn ab und an, Wagenknechts Aussagen und Forderungen deckungsgleich denen sind, die sonst von der AfD kommen. Niemals wird Wagenknecht eine rote Linie übertreten, die sie beim Establishment in Ungnade fallen ließe, es scheint eher so zu sein, daß man die Gunst der Stunde erkannt hat und desshalb kaum abwarten kann, der AfD durch Wagenknecht, möglichst viele Stimmen abzuluchsen.

    3
    2
  11. “Nur mit der Wagenknecht-Partei kann die AfD ihre Ziele erreichen”

    Zu diesem geballten Unsinn kommentiere ich gar nicht erst, Zeitverschwendung.

    3
    2
  12. Niemals Kommunisten vertrauen. Rechtskonservativ geht nicht mit der Kommune zusammen. N I E M A L S.
    Punkt
    Wenn die AfD so dämlich sein sollte, auch nur einen Gedankenblitz an so ein Unternehmen zu verschwenden,
    verliert sie alles, was sie in 10 Jahren mühsam aufgebaut hat.
    Das Huhn wird dann geschlachtet, wenn es gefangen ist. Ich glaube namlich nicht, daß die Erzkommunistin
    so durchstarten wird, wie die rotgrüne Presse und Hintermänner es herbeischwafeln, um die AfD zu dezimieren.

    3
    2
  13. Die Verbindungen von Nancy Faeser zur Finanz- und Pharmaindustrie
    Beatrix von Storch: »Das Folgende wussten Sie über Nancy Faeser bisher noch nicht!«

    Beatrix von Storch: »Warum die SPD nicht mehr die Partei des kleinen Mannes ist? Weil sie Partei des großen Geldes ist.«

    https://www.freiewelt.net/nachricht/beatrix-von-storch-das-folgende-wussten-sie-ueber-nancy-faeser-bisher-noch-nicht-10094432/

    “Bevor Nancy Faeser in die Politik ging, war sie Rechtsanwältin bei Rechtsanwaltskanzlei Clifford Chance. Globaler Umsatz: 1,8 Milliarden Dollar. Und wer sind die Kunden von Clifford Chance und also von Faeser gewesen? Die Finanzgiganten BlackRock, JP Morgan und die Pharmagiganten Pfizer und BioNTech. Clifford Chance hat für Pfizer und BioNTech den Corona-Impfstoff-Deal bei der Bundesregierung verhandelt. Nancy Faeser hat sich als Innenministerin für die Impfpflicht eingesetzt. Sie erklärte Impfgegner zu Extremisten. Sie verhinderte nationale Grenzkontrollen und kämpft für offene Grenzen. Nicht sie verhinderte: Sondern sie tut es immer noch. Das ist alles im Interesse ihres früheren Arbeitgebers und von dessen Kunden, der globalen Finanzindustrie und den großen Pharmakonzernen.

    Warum die SPD nicht mehr die Partei des kleinen Mannes ist? Weil sie Partei des großen Geldes ist.«”

  14. Tja, das linke und das rechte Lager überschlagen sich udn versuchen sich gegenseitig bei ihrer Kritik an Frau Wagenknecht zu überbieten. Während das rechte Lager udn das transatlantische Lager bei ihrer Beschreibung von Frau Wagenknechts neuer Partei von einer SED 2.0 fanatsieren und diese Frau auch sofort heftig attackieren aufgrund ihrer russlandfreundlichen Haltung, schreiben die Linken über Frau Wagenknecht “FRau Wagenknecht wolle eine rechtsradikale AFD-Light” gründen, wo sie angeblich am rechten Rand fische wolle um eine kleine Chance zu bekommen nach den Wahlen in die Parlamente ein ziehen zu können.

    Tja, die politische Mitte in Deutschland erodiert und neue Parteien (darunter auch die AFD) werden versuchen dieses Vakuum zu füllen.

  15. Offene Grenzen:Das Märchen von der linken Weltoffenheit
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/offene-grenzen-das-maerchen-von-der-linken-weltoffenheit-1.3381764

    “Die Forderung nach offenen Grenzen steht nicht in der linken Tradition, sondern in der liberalen. Nur wissen es die wenigsten Linken heute noch.”

    Und an diejenigen, die behaupten, dass Sahra Wagenknecht eine linksradikale Stalinistin sei, die angeblich Deutschland zerstören will und eine DDR 2.0 in Deutschland errichten will, sei folgendes gesagt:

    Ich war dabei, als Sahra Wage knecht die Eurorettung Griechenlands Anfang der 2010-er Jahre heftig kritisierte und sie mit ihren Vorhersagen Recht behielt.
    Sahra Wagenknecht hatte in den Jahren 2017/2018 eine der wenigen lionken Politikerin die Massenmigration nach Deutschland in Fernseh-politshows heftig kritsiert. Sie forderte eine sofortige Begrenzung von Masseneinwanderung und meinte, dass Deutschland nicht jeden Glücksritter aufnehmen könne. Nur ein Bruchteil, der in den Jahren 2015/2016 nach Deutschland geflüchteten Asylbewerber waren asylberechtigt, udn deshalb kritisierte Frau Wagenknecht, dass Deutschland nicht jeden aufnehmen könne. Dafür kassierte sie schon damals heftige Klatsche von ihrer eigenen Partei. Frau Merkel udn ihrer GroKo war das egal: Sie ledeite schon damals an Größenwahn und Selbstüberschätzung.
    Und Sahra Wagenknecht war eine von ganz wenigen PolitikerInnen, die auch schon
    2019/2020 die Grüne Partei, deren grüne Energiewende udn die E-Auto Träumereien mit wissenschaftlichen udn wirtschaftlichen Argumenten in Polit-Sendungen zerlegte udn heftig kritisierte. Frau Wagenknecht war eine von ganz wenigen PolitikerInnen aus dem linken Politspektrum,die während der heissen Phase des US Wahlkampfes im Herbst 2020 Trump verteidigte udn viele Punkte in ARD/ZDF aufzählte, was Trump in seiner 4-jährigen Präsidentschaft alles richtig gemacht hatte.
    Im Gegensatz zum Mainstream, wo bis heute behauptet wird, dass Trump in seiner 4-jährigen Präsidenstchaft angeblich alles zerstört hätte in seinem eigenen Land und der arme Biden alles mühsam wiederaufbauen und reparieren muss.

    1
    1
  16. Wagenknecht ist eine Salonkommunistin. Sie redet viel der AfD ins Wort und bleibt trotzdem eine Kommunistin. Sie heißt den sozialistischen, bevormundenden Staat samt Überwachung und Impfpflicht willkommen. Eine ganz gefährlich Frau im Gewande einer intellektuellen Freiheitskämpferin. Wenn sie die Positionen der AfD vertreten würde, warum wechselt sie nicht in deren Lager? Sie ist eine Kommunistin, nur aber nicht für sie selbst. Eine Heuchlerin, die nur ihren eigenen Vorteil sieht. Wir brauchen nicht noch mehr Parteien, die Deutschland als Beuteland sieht. Auch Markus Krall wird es nicht gelingen, mit seiner neuen Partei Boden zu gewinnen.

    2
    1
  17. Die BRD ist ein Parteien Staat mit direkter Diktatur und wer glaubt Demokratie mit Parteien wären eine gute Sache, hat die gesamte Nachkriegsordnung, nicht analysiert und nicht verstanden.

    Demokratie soll bedeuten, dass ein Volk über sein Schicksal im eigenen Land selber bestimmt.

    In welcher Demokratie herrscht denn das jeweilige Volk?
    Herrscht in der BRD das Deutsche Volk?
    (Das deutsche Volk besteht aus vielen Volksgruppen, von Friesen bis Bayern eventuell auch mit Schweizern und Österreichern sowie den Südtirolern und den über viele Jahrhunderte deutschen Gebieten wie Schlesien z.B.)

    Mit welcher Staatsform konnten die Alliierten ihren Einfluss auf die Verliererländer maximieren und die Interessen der Weltfinanz FIAT Währung Hintergrund Regierung etablieren?

    Parteien sind parteiisch und spalten die Bevölkerungen in Interessenlager nach ideologischer Ausrichtung bzw. Gesinnung. Daher gehören sie abgeschafft und verboten.

    Ein Volk kann seinen Willen gar nicht äußern, oder nicht?
    Ein Volk braucht nur sein souveränes Land, dass im Völkerrecht eingebunden ist und sie wählen ihre patriotisch eingestellten Landsleute mit Fachkenntnis und Erfahrung aus ihren Wahlkreisen direkt in die Parlamente.

    Mit ihrem dann schlanken und effizient für sie arbeitenden Staatsapparat, können sie sich auf ihre Lebensgestaltung konzentrieren und wieder mit freier Presse ihren Tatendrang mit ihren Fähigkeiten, Eigenarten und Eigenschaften umsetzen und ihre Interessen international bekannt machen und für sie eintreten.

    Völkerrecht muss korrekt angewandt und umgesetzt werden, sowie geschützt.
    Keine Weltmächte mehr.
    Keine Monopolisten mehr, egal auf welcher Ebene?
    Eine reformierte UN setzt die gut ausgearbeitete Charta korrekt um und dient als Mittler und Schlichter.
    Keine Militärischen Einrichtungen außerhalb der eigenen Landesgrenzen mehr?

  18. Herr Gastmann,

    eine Frau Wagenknecht ist nicht nur weiterhin eine überzeugte Kommunistin, sie ist auch, umgangssprachlich gesagt, ein Maulheld. Wäre sie wirklich gegen die Corona Einschränkungen gewesen, hätte sie nicht bei jeder Abstimmung feige gekniffen. Ach, beinahe vergessen. Bei einer Abstimmung war sie dabei. Da hat sie für die Beibehaltung der Maßnahmen gestimmt, weil die falsche Partei den Beschluss zur Aufhebung eingebracht hat.

    Und ich denke, eine Wagenknecht-Partei wird genau diesen Geist – nur wohlfeil schwätzen, aber feige kneifen wenn’s darauf ankommt – transportieren.