Donnerstag, 23. Mai 2024
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Ostelsheim setzt Zeichen: Erster Geflüchteter übernimmt die kommunale Führung

Ostelsheim setzt Zeichen: Erster Geflüchteter übernimmt die kommunale Führung

Ryyan Alshebl bei seiner Amtseinführung: Großer medialer Bahnhof (Foto:Facebook)

Ein kleines Städtchen am östlichen Ende des Landkreises Calw macht dieser Tage auf sich aufmerksam: In Ostelsheim wurde am Wochenende ein erst vor wenigen Jahren aus Syrien geflüchteter junger Mann zum Bürgermeister gewählt – in der Tat ein bundesweit einmaliger Vorgang. Deutlich setzte sich der als parteiloser Kandidat angetretene, privat aber bei den Grünen engagierte 29-jährige Syrer Ryyan Alshebl gegen seine deutschen Mitbewerber durch. Dank über 55 Prozent Wählerzuspruch wird er nun für die nächsten acht Jahre die Amtsgeschäfte im Rathaus der kleinen Gemeinde übernehmen. Immerhin bringt Alshebl eine gewisse “Amtserfahrung” mit sich: Er war zuvor mehrere Jahre in der Verwaltung eines Nachbarortes tätig. Nicht nur die Grünen, auch Saskia Esken (SPD), die ganz in der Nähe wohnt, ist entzückt.

Eine bemerkenswerte Karriere für einen Neubürger, der erst 2015 nach Deutschland kam. Dass sich im Vorfeld auch der Tübinger OB Boris Palmer vehement für den geflüchteten Syrer eingesetzt hat, der angibt, keine Religion zu praktizieren, war sicherlich nicht gerade nachteilig für Alshebls Wahlerfolg. Der Mann ist nicht unsympathisch, er “kann gut mit Menschen” und bringt sicher auch Engagement mit; das sei hier einmal mit Nichtwissen unbestritten.

Jede Menge Raum für Weltgewissen

Aber selbst wenn Alshebl damit von Qualifikation und Talent her eine Ausnahme sein mag: Fakt ist, dass er nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Herkunft und seiner Identität als Flüchtling in dieses Amt gelangt ist. Denn nicht von ungefähr errang er sein Amt in einer extrem wohlhabenden Region des Landes, wo die Tendenz, grün-links-woke und besonders weltoffen sein zu wollen, ausgesprochen ausgeprägt ist.

Bürgerlicher Überfluss quillt auch etlichen Einwohnern Ostelsheims buchstäblich aus den Ohren heraus – wie auch ein riesiges Neubaugebiet in bester Südhanglage wieder eindrucksvoll belegt: Gepflegte Niedrigenergie-Häuser, Solardächer, aufgeräumte Mülltonnen, Wärmepumpen allenthalben. Teure E-Autos in den Auffahrten. Hier geht es dem grünen Wohlstandsdeutschland der Generation “Beamtenpension & Erbe” so richtig gut. Die Substanz dieses Glücks freilich ist “fossil”: Daimler und andere Automobilhersteller haben die gesamte Region jahrzehntelang mit Geld, Glück und Wohlstand regelrecht geflutet. Selbst ein Hilfsarbeiter am Band konnte sich hier ein Häusle bauen. Zumindest finanzielle Sorgen haben die Anwohner hier eher nicht. Da bleibt jede Menge Raum für Haltungsbekundungen und ein schlechtes Weltgewissen – das sich dann unter anderem in dankbar aufgegriffenen Symbolhandlungen wie der Wahl eines eigentlich im Rechtsstatus eines temporär Schutzsuchenden vor gerade einmal siebeneinhalb Jahren ins Land gekommen Neubürgers zeigt.

Toleranz bis zum Exzess

Nun kann man sicherlich geteilter Meinung darüber sein, ob solch eine Bürgermeisterwahl als “Zeichen” eher als positiv oder negativ zu werten ist; eine Zäsur ist sie allemal. Sollte das Beispiel Schule machen, wäre zumindest Vorsicht angesagt. In Übereinstimmung mit den völlig anderen Sozialstrukturen ihrer Herkunftsländer (Großfamilien!) haben bisher fast alle aus Nahost stammenden Einwanderer, die hier in Führungspositionen gelangt sind, über kurz oder lang irgendeine Form von Klientelpolitik betrieben. Die Araberclans sind hierbei nur die negativsten Beispiele, doch auch die sittenwidrigen Machenschaften von Sawsan Cheblis Ehemann Nissan Maroouf fallen in diese Kategorie. Auf politischer Ebene ist diese “Vetternwirtschaft” nicht minder ausgeprägt: Ach hier neigen die “Importdeutschen” dazu, einander die Bälle zuzuspielen und im Zweifel den Rechtsstaat hintanzustellen. Jüngstes Beispiel ist da der türkisch-muslimische Bürgermeister von Hannover, Belit Onay, dessen Paktiererei mit erpresserischen Klima-Kriminellen bundesweit für Furore sorgte.

Besonders die linksgrünen “vaterlandlosen Gesellen”, denen das Mantra “Nie wieder Deutschland!” in Fleisch und Blut übergegangen ist, können es gar nicht erwarten, Angehörige der Austauschbevölkerung – seien sie nun als Gastarbeiter, als Asylanten, als Merkelgäste oder neuerdings als “Fachkräfte” ins Land gekommen – in Schlüsselpositionen zu hieven, damit sie Deutschland im Zuge einer umgekehrten Integration den gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Verhältnissen ihrer “Entsendestaaten” angleichen. Der latente Wunsch, sich als indigener Deutscher diesen eingewanderten Menschen zu unterwerfen, ist eine wesentliche Triebkraft linkslastiger Identitätspolitik – und typisches Phänomen einer bis ins Mark wohlstandsverwahrlosten und orientierungslosen Gesellschaft, die sich selbst schon aufgegeben hat und geradezu um ihre Abschaffung bettelt.

Alles außer Deutsch

Im Süden unseres Landes, insbesondere im schon seit Jahrzehnten grün regierten Baden-Württemberg, ist eben alles möglich. Früher hieß es dort launig: “Wir können alles, außer Hochdeutsch”. Heute heißt es eher “alles außer Deutsch” – und man  traut den einst so CDU-loyalen Schwaben und Badenern eigentlich gar nichts mehr zu – außer vielleicht noch den seit jeher vorhandenen Kehrwochen-Kadavergehorsam, der sie nun systemkonform an den woken Zeitgeist grüner Provenienz anbindet. Immer schön mit dem Strom schwimmen – und bloß nirgends anecken, heißt es hier. Go with the flow! Und dazu gehört eben auch die Zuwanderungsverherrlichung und “Willkommenskultur” auf allen Ebenen. Toleranz bis zur Selbstaufgabe heißt die Devise. Wozu einheimische Führungskräfte, wenn sich dafür auch Vorzeige-Migranten finden lassen?

Ob der designierte Bürgermeister von Ostelsheim seine hehren und hochtrabenden Ziele, die er sich selbst gesteckt hat, tatsächlich erreichen kann, wird sich zeigen. Gut anhören tun sich seine Vorhaben und Projekte allemal: Um die Senioren möchte er sich kümmern – und auch den Ortskern verschönern. Auch der progressive Palmer-Look – unrasiert und mit strubbeligen Haaren – steht im gut. Warten wir es also ab, wie sich das beschauliche Ostelsheim unter seiner Ägide weiterentwickelt – und ob demnächst noch weitere arabische Bürgermeister in der schwäbischen Provinz und anderswo in Amt und Würden kommen werden.

24 Antworten

  1. “Hier geht es dem grünen Wohlstandsdeutschland der Generation “Beamtenpension & Erbe” so richtig gut.”

    Und genau deswegen geht Deutschland den Bach runter. Genau diese Klientel, die Pensionisten und Erben machen das Land kaputt. Ihre Kinder können nix, ausser Klimakleber und Co, sie selbst leben im Überfluss auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung.

    Mit einer Pension ab 4000 Ömel bis 15000 Ömel macht Habecks Klimawahnsinn doch richtig Spaß und für die Asylantis fällt doch auch noch was ab.

    Davon kann die Krankenschwester, der Busfahrer und jeder andere händisch arbeitende nur träumen. Es sind die Wohlstandsviertel in den Gemeinden und Städten, die den grünen Wahnsinn unterstützen. Man hat ja Zeit und Geld!

    Die Arbeiter haben andere Sorgen beim Kampf ums tägliche Überleben.

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  2. eine interessante Form der Eroberung !
    Ichglaube, historisch gesehen ist das neu – das kenne ich sonst nur aus der SF – da gab es einige Geschichten dieser Art !
    Und interessanterweise sogar erfolgreich : die Verantwortlichen wollten die Verantwortung für die notwendigen Maßnahmen nicht übernehmen und verspielten damit ihre Welten!
    Die meisten bemerkten nicht einmal, wie ihre Planeten langsam übernommen und sie selbst verdrängt wurden!
    Wie gesagt : Science Fiction !

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  3. Ach ich freu mich schon, wenn diese “Weltoffenheit” und ” Willkommenskultur” grade denen um die Ohren fliegt, die diese Idiotie auch noch verherrlichen. Und bei dem nicht abnehmenden Zustrom wird das auch nicht mehr lange dauern. Kann sich irgendeiner vorstellen, dass beispielsweise ein Deutscher in der Türkei Bürgermeister werden kann? Aber hier in diesem Freiluft-Irrenhaus ist alles möglich.

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    1. Diejenigen, die so gewählt haben, sind als erste weg, wenns hier anfängt, brenzlig zu werden. Die haben meist etwas Geld auf dem Konto und sprechen fließend mindestens Englisch, wenn nicht sogar noch 1-2 Fremdsprachen mehr. Die sind als erste weg. Oder paktieren mit den Grünen oder den Islamisten.
      In den USA muss mindestens eine strenge Staatsbürger-Prüfung absolviert werden und die Kandidaten werden ausführlich von den Medien interviewt.

  4. Entzückend. (Vielleicht ist ja dieser eine Migrant tatsächlich ein Gewinn für die Gesellschaft).

    Läuft.

    Aber wurde nicht schon vor Jahren jeder als “rechts”, “Nazi”, “Hetzer” oder “Fremdenfeind” beschimpft, der das voraussehend, von “Umvolkung” bzw. dem “großen Austausch” sprach?

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  5. Mir fehlen die Worte! Absurdistan in Reinkultur, aber dies habe ich schon seit der Jahrtausendwende mit der Kommunistin an der Spitze kommen sehen und für mich entsprechende Weichen gestellt. Jetzt lebe ich seit drei Jahren ganz entspannt auf der Insel der Glückseligen und laß es mir gut gehen und sehe dabei ganz vergnügt dem bunten Treiben bei den Almännern aus weiter Ferne zu. Ic h habe auch schon jede Menge Poppcorn geordert, weil es wird ein ganz großes Kino geben mit einem riesigen Finale. Das muß ich unbedingt live und in Farbe ansehen.

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  6. Aus Syrien vor dem Militärdienst geflüchtet, durchquert Ryyan Alshebl zahlreiche Länder, die ihm nicht fein genug sind, um endlich in Deutschland den Schutz zu suchen, den man eigentlich nur bekommen sollte, wenn man wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt wird – trotzdem bekommt er hier einen Daueraufenthalt, wird auch noch mit der deutschen Staatsbürgerschaft belohnt – und schließlich mit einem Parteibuch der Grünen als „Parteiunabhängiger“ zum Bürgermeister gewählt.

    „Besser Doppelmoral, als gar keine Moral.“ – Luisa Neubauer (GRÜNE, FFF) am 15.02.2023

    Mit einem Wort: Ein grünes Modell für ganz Deutschland.

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    1. vor Militärdienst gedrückt – Straftat, in Kriegszeiten sogar empfindlich bestraft
      illegal nach Deutschland eingewandert und Sozialleistungen kassiert, die er nicht hätte bekommen dürfen, weil er illegal ist – Straftat

    2. @Gier 3. April 2023 Beim 22:33
      “Mit einem Wort: Ein grünes Modell für ganz Deutschland.”

      Und ein grün-schwarzes Modell in Thüringen, da wurde neulich eine Schwarze, ehemals Polizeikommissarin (! widerlich, dass die auch immer in höheren Positionen zu finden sind…) zur neuen Ministerin für Migration (war ja klar…), Justiz (auch das klar, bei so vielen Weißbrot-Nazis…) und Verbraucherschutz (was immer sie darunter verstehen möchte…) in Thüringen “vereidigt”.

      Meines Erachtens hat es das noch in keinem Land gegeben, dass eine Bevölkerung ihr eigenes Land, ihre Kultur, ihre Rechte ohne Not, ohne Krieg, also kampflos Fremden, und nun auch “Flüchtlingen” zwecks Untergang und Zerstörung der Heimat übereignet…

      Apropos schwarze Polizistin: In meiner Heimatstadt hab ich letztens den ersten schwarzen Polizisten gesichtet – aber, türkische, arabische sind ja eh längst Alltag in NRW…

  7. Naja, wenn ich daran denke, was die hiesigen Bürgermeister während den drei Jahren des Corona-Terrors veranstaltet haben, also schlimmer kann der gar nicht sein.
    Wir hatten sogar Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten erhoben, weil der SPD-Bürgermeister unserer relativ kleinen Gemeinde absolut übergriffig wurde.

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  8. Deutsche Politiker sind Vollversager. Käme ein grüner Marsianer hätte er meine Stimme.
    Ich will Männer und keine Tucken. Und da D keine mehr stellen kann, muß es wohl ein Syrer sein. Es ist nicht sein Versagen sondern das der Deutschen!

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  9. Calw scheint Umgangssprache für Kalb zu sein, für besonders dumme Kälber jedoch.
    Wobei, eigentlich sind selbst Kälber nicht so dämlich, dem leeren Wassereimer immer wieder zu folgen, irgendwann raffen die es auch.
    Die Unterentwickelten in BW allerdings niemals.
    Naja, Kehrwoche und Rasen betreten verboten, kann eh weg, nervt nur, so ein Volk.

  10. Alshebl mag ja guter Mann sein, aber bitte: 29 Jahre jung. Den hätte ich allein schon mangels Lebenserfahrung nicht gewählt, das “Grün” und Migrationshintergrund wären sicher auch wahlentscheidende Gründe, aber entscheidend ist, daß einer des jungen Alters schlicht nicht für ein öffentliches Amt in gehobener Position taugt.
    Und: Wie war dort die Wahlbeteiligung?

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  11. Das brauchen wir uns gar nichts vorzumachen: Die Muslime sind in D auf dem Vormarsch. <in naher Zukunft ist dann der Sessel des MP von B-W zu vergeben, ein Kandidat dafür ist türkischer Herkunft, der andere stammt aus Syrien. Von deutschen Kandidaten ist schon gar nicht mehr die Rede. Das soll ja nicht heißen, dass diese Zugewanderten nicht kompetent für ein solches Amt wären, was aber erschreckt ist die deutlich erkennbare Absicht, dass die Muslime Schritt für Schritt die Herrschaft über Deutschland an sich ziehen. Das erkennt man schon daran, dass immer mehr Großmoscheen mit der freundlichen Genehmigung deutscher Behörden gebaut werden, der Muezzin-Ruf ist schon in der ersten deutschen Großstadt erlaubt, die Wellen an muslimischen “Schutzsuchenden-” reißt nicht ab. War nicht in der Lage ist, dahinter eine gezielt politische Absicht zu erkennen – und dazu gehören fast 100% der deutschen Politiker, verschließt naiv und mutwillig die Augen zum Schaden für das deutsche Volk. Was vor einigen Jahren noch Alarmisten verkündet haben und von der Politik mit Vehemenz bestritten wurde, wird nun in großen Schritten Wirklichkeit.

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  12. Deutschland schafft sich wirklich ab!!!
    Fahren Sie nach Syrien oder in den von den USA besetzten, Syrischen Teil und stellen Sie sich, als unbeschriebenes Blatt, zur Wahl! Ach ja, in letzterem wird ja nicht gewählt oder?
    Oder in die USA oder zu den Briten, oder nach Israel, oder nach Italien oder ….
    Ich nutze ungern derartige Worte, aber meine Frage ist, woran leidet das deutsche Wohlstandsvolk? Sind wir denn alle “bekloppt”?

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  13. Vollverblödung in Reinkultur! In dieser Kuhklitsche in BW ist die Umerziehung der Deutschen offenbar erfolgreich abgeschlossen. Oder wohnen da gar keine Deutschen mehr?

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    1. @uwe: da wohnen (noch) hauptsächlich grüne Württemberger, damit ist alles gschwätzt! Und wenn der junge Mann erfolgreich ist und er sich ja nach eigenen Angaben um Renter kümmert, wohnen dort bald mehrheitlich syrische Frührentner. Alles nur eine Frage der Perspektive und BW hat keine mehr, da bin ich mir sicher!

      1. Na dann kann er langsam seine Familie nachholen und das kann ganz schnell ein ganzes Dorf sein. Gut möglich, daß im Internet noch Bilder auftauchen, wo so mancher als Kopfabschneider enttar wurde.

  14. Die Bundesrepublik unterhält im Ausland Stiftungen, welche sich zur Aufgabe gemacht haben indigene Bevölkerungsgruppen zu fördern, und ihre Interessen zu wahren, vor allem in Ländern wo viele Ethnien schon lange Zeit miteinander leben. Wie so was funktioniert, zeigt zum Beispiel das ehemalige Jugoslawien. Auch heute sind dort nach wie vor Streitigkeiten der einzelnen Bevölkerungsgruppen an der Tagesordnung. Das Gleiche läuft zurzeit in Teilrepubliken in Russland ab. Ich war vor 2 Wochen dort und sehe wie das Spiel überall auf der Welt läuft. Erst werden Volksgruppen, die wie in Russland zusammen leben, zur Abspaltung und Eigenständigkeit aufgefordert und dann werden diese Länder vom Wertewesten übernommen, mit dem Ziel der bunten Einheitswelt.