Spaltung läuft wie gewünscht: Schlägerei wegen Maske in S-Bahn

Polizeieinsatz wegen Streit um Maskenpflicht in U-Bahn (Symbolbild:Imago)

Die psychosozialen Langzeitschäden einer seit bald zwei Jahren durchgehend bestehenden, körperlich und seelisch pathogenen Maskenpflicht machen sich immer öfter im Alltag bemerkbar. Die Absurdität und gänzliche Sinnlosigkeit dieser Zwangsregel werden in Deutschland nicht einmal jetzt hinterfragt – geschweige denn ihre sofortige Abschaffung gefordert -, da sie nunmehr auch in etlichen europäischen Ländern abgeschafft wurde (in anderen bestand sie seit langem nicht mehr oder überhaupt nie), und zwar dort ohne den geringsten negativen Effekt auf das Gesundheitssystem. Stattdessen ist diese – ursprünglich wie so vieles in dieser „Pandemie“ angeblich nur befristet gedachte – vermeintlich „milde“ Maßnahme den Deutschen in Fleisch und Blut übergegangen. Dies sogar so sehr, dass viele im öffentlichen Raum (bzw. wo immer dieses Züchtigungsinstrument weiterhin gilt) sogleich reflexartig Anstoß nehmen, wenn jemand „oben ohne“ herumläuft oder die Maske nicht korrekt trägt.

Die Zahl der tagtäglichen Reibereien, Diskussionen, nicht selten auch Anfeindungen lässt sich nicht mehr beziffern; in die Nachrichten schaffen es nur noch die Extremfälle der Eskalation. Das schrecklichste Beispiel war diesbezüglich sicherlich der Mord an einem Tankwart in Idar-Oberstein im vergangenem September, dem eine heftige Auseinandersetzung um die nichtgetragene Maske vorausgegangen war, an deren Ende ein psychopathischer, verrohter (und zudem alkoholisierter) Primitivling anschließend Rot sah. So abscheuerregend und abstoßend dieser Fall auch war: Zur Wahrheit gehört auch, dass dieselben Politiker, die damals Betroffenheit heuchelten, überhaupt erst die psychische Ausnahmesituation geschaffen bzw. extremen sozialen Dauerstress und die Polarisierung der Gesellschaft erst heraufbeschworen haben, die diese Tragödie möglich machte – durch eine im Prinzip völlig unmögliche Gängelungspolitik, die sich nicht nur im symbolischen Maulkorb eines Stofffetzens zeigt, durch den der permanente Ausnahmezustand erst erlebbar gemacht wird, sondern aktuell noch schärfer in der Impfpropaganda und bevorstehenden Impfpflicht.

Sechs gegen eine

In Berlin kam es gestern nun in einer Straßenbahn zu einer weiteren „Konfliktsituation“ um die Maskenpflicht, die binnen kürzester Zeit eskalierte: In einer der Tram der Linie M4 wurde eine 17-jährige Jugendliche von sechs Erwachsenen erst verbal, dann tätlich angegriffen, nachdem diese das Mädchen auf eine „fehlende Mund-Nase-Bedeckung angesprochen” hätten, so die „B.Z.”. Es erfolgte ein Wortgefecht, dann wurde es rabiat: Nachdem alle Beteiligten an der Haltestelle Greifswalder Straße ausgestiegen waren, soll eine der drei Frauen aus der Erwachsenengruppe dem Mädchen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und mehrfach versucht haben, sie zu treten. Als sie auswich, hielten zwei Männer sie fest, woraufhin zwei der drei Frauen auf sie eindroschen und eintraten. Dem Mädchen gelang es vor ihrer Flucht noch, ein Handyvideo der Täter zu machen, anhand dessen die drei beteiligten Männer in einer Kneipe identifiziert und ergriffen werden konnten; von den Frauen fehlte jede Spur.

Dass die drei Männer sodann überhaupt festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt wurden – im quasi rechtsfreien Raum Berlin eher ungewöhnlich -, dürfte vor allem dem Umstand geschuldet gewesen sein, dass das 17-jährige Opfer bei der Polizei aussagte, sie sei aus der Erwachsenengruppe heraus außerdem „rassistisch beleidigt” worden. Mit diesem Generalvorwurf gewürzt, gelingt es selbst im Shithole an der Spree, jedem Rechtsbegehren Nachdruck zu verleihen; doch dies nur am Rande. Was hier einmal mehr zu denken gibt, sind der alarmierende Verrohungsgrad und das Ausmaß der gesellschaftlichen Spaltung durch eine freiheitsfeindliche, bösartige Politik, die im Namen eines völlig hypothetischen und jedenfalls unverhältnismäßigen Infektions- und Gesundheitsschutzes die Menschen aufeinanderhetzt, sie in Regelbrecher und Regelbefolger, in Blockwarte und Staatsfeinde, in Solidarische und Unsolidarische, in Maskenpflichtbewusste und Maskenverweigerer, in Geimpfte und Impfgegner, in „Vernünftige“ und schwurbelnde Idioten trennt. Der soziale Frieden gerät darüber zunehmend in Gefahr. Und man kann von Glück reden, dass die Konfrontationen bislang noch vergleichsweise glimpflich verlaufen. Die Betonung liegt auf „noch“.

 

6 Kommentare

  1. High, zum bisher meistens noch glimpflichen Verlauf bei Auseinandersetzungen zwischen devoten Staatsgläubigen und kritischen Bürgern kann ich nur darauf hinweisen, dass 2022 erst angefangen hat, und die Kälte die meisten Leute noch drinnen hält. Die C.I.A. aber hat vor mehreren Jahren schon für 2022 einen Bürgerkrieg in Deutschland voraus-gesagt. Freundlichst Fiete

  2. Wegen solch einer Lappalie, wird dem ein ganzer Artikel gewidmet? Das passiert jeden Tag und noch viel schlimmeres in diesem dummen Land.

  3. Als Betreiber der Menschenfarm würde ich mich langweilen. Menschen können so primitiv, dumm und kurzsichtig sein. Der Verstand liegt auf Eis, aber die Emotionen kochen hoch. Da ist Hopfen und Malz verloren! Kein Wunder, dass sie gespritzt werden, damit sie die Menschheit vorzeitig verlassen!

  4. Liest man die Meldung in der B.Z. aufmerksam, beschleicht einen das Gefühl daß die Hälfte der wesentlichen Informationen (wie üblich) fehlen. Solche „Gruppen“ kennt man in Berlin schon zur Genüge, denen geht’s nicht um die Maskenpflicht, sondern um einen Grund zu provozieren. Und wenn „rassistische Beleidigungen“ mit im Spiel sind, dann weiss man, daß von der Presse Informationen unterschlagen werden.

  5. Auch dieser Beitrag zeigt, wie krank Deutschland ist.

    Diese linksgrüne faschistische Ampel-Administation mit ihren Kollaborateuren wird solange nicht ruhen bis auch der allerletzte Kritiker physisch oder psychisch verstummt und sein Wille gebrochen ist.

  6. Teile und Herrsche – alte Diktatorenregel !
    Die Kanzlerin der Herzen hat ja schon strengen Gegenwind gefordert – solche Vorfälle sind also zu erwarten – unüblich ist wohl eher das Erscheinen eines Berichts !

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