Tag der offenen Moschee: Einmal im Jahr macht die Parallelgesellschaft ihr Türchen auf

„Eintreten und unterwerfen“: Ein Spaß für jedermann zum 3. Oktober (Symbolbild:Imago)

Sinnigerweise und durchaus programmatisch liegt in Deutschland der bundesweite „Tag der Offenen Moschee“ ausgerechnet auf dem Tag der Deutschen Einheit. Ein Kuffar, wer Böses dabei denkt.  „Der Islam gehört zu Deutschland“, hat Ex-Bundespräsident Christian Wulff einmal gesagt. Doch langst lautet die eigentliche Frage der Zeit, inwieweit Deutschland nicht schon zum Teil des Islams geworden ist? Bereits seit 1997 wird alljährlich am 3. Oktober die Suggestion eines transparenten, modernen und weltoffenen Islam gepflegt, wenn Deutschlands Moscheevereine für einen Tag so tun, als seien sie in der Mitte der deutschen Gesellschaft verankert. 1997 war übrigens das „Europäische Jahr gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus”.

Schon damals, in einem noch weitgehend normaltickenden, wirtschaftlich und mental gesunden Deutschland dürften sich viele insgeheim gefragt haben, welche „Xenophobie“ eigentlich damit gemeint ist, und ob die Parallelgesellschaften mit ihren beharrlich nicht Deutsch sprechenden Kopftuchfrauen mit ihren Aldi-Tüten, die damals gerade zunehmenden Horden „südländischer“ Disco-Schläger, Niedriglöhner und Sozialhilfe-Empfänger nicht zumindest eine gewisse Mitschuld an ihrer gesellschaftlichen Nicht-Akzeptanz tragen.

Nationaler Schutzkult

Erst als der Islam dann nach 2005 mit Voranschreiten der Merkel-Ära zum unantastbaren Heiligtum und nationalem Schutzkult ausgerufen wurde, änderte sich schlagartig auch der allgemeine Fokus in Bezug auf die Wüstenreligion, für die sich vorher kaum jemand wirklich interessiert hatte. Die Re-Islamisierung im Zuge des sogenannten „Arabischen Frühlings“ machte auch vor Deutschland nicht halt, und seitdem haben über 1.000 Moscheen in ganz Deutschland ihre Pforten für Gläubige geöffnet. Für jedermann tun sie das wie gesagt am „Tag der Offenen Moschee“, wobei sich durchaus viele Muslime an diesem Tag nicht nur als Teil einer wiedervereinigten deutschen Nation begreifen, sondern auch aufrichtiges Interesse haben, die vielbeschworene interreligiöse Verständigung zu vertiefen. Aber es ist eben nur ein Teil der Muslime, die Parallelgesellschaften sind heute mächtiger denn je und es ist eine Tatsache, dass sie in den Moscheevereinen verdichtet auftreten.

Mittlerweile strömen alljährlich über 100.000 Besucher am 3. Oktober in die deutschen Moscheen und es ist zu befürchten, dass diese Islam-PR bereits mehr Interesse auf sich zieht als der Tag der Deutschen Einheit selbst. „Wir sollten solchen Orten und Tagen, an denen Begegnung ermöglicht wird und Zusammenleben gelingt, mehr Aufmerksamkeit schenken. Ich wünsche mir, dass den Beiträgen, die Muslime aus ihrem Glauben heraus für unsere Gesellschaft erbringen, die Wertschätzung zuteilwird, die sie verdienen. Sie und Ihre Gemeinden gehören selbstverständlich in die Mitte unserer demokratischen, religiös so vielfältigen Gesellschaft. Nehmen Sie sich diesen Platz in der Mitte, der Ihnen zusteht, und füllen Sie ihn aus. Gestalten Sie dieses Gemeinwesen mit, denn es ist Ihre Gesellschaft!“, schrieb „Buntespräsident” Frank-Walter Steinmeier in einer seiner wohlfeilen Unterwerfungsadressen, getarnt als Presseklärung, anlässlich des Tags der Offenen Tür im letzten Jahr. Und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates , Olaf Zimmermann, sprach ebenfalls davon, dass der Islam nun nicht mehr nur Teil, sondern „wichtiger Teil Deutschlands“ sei.

„Ungeschickte Terminwahl”

Es gab – und gibt – allerdings auch Kritik am Datum 3. Oktober. Christean Wagner, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der CDU in Hessen, wandte wiederholt ein, die Terminwahl wäre „unsensibel“ und „nicht sehr geschickt“. Rechtsanwältin und Imamin Seyran Ates bezeichnete den Öffnungstag zum Tag der Deutschen Einheit nicht nur als „respektlos und arrogant“, sondern auch als eine „Provokation statt einer Öffnung“. Die islamischen Parallelwelten stünden zudem denkbar fernab der Deutschen Einheit, so Ates weiter. Dabei versuchen die Veranstalter durchaus, sich besonders zeitgeistaffin zu geben: „Knappe Resourcen – Große Verantwortung“ lautete etwa das diesjährige Motto zum vorgestrigen „Tag der offenen Moschee”. Die Besucher sollten auf diese Weise zu mehr Achtsamkeit und weniger Verschwendung angehalten werden, hieß es.

Tatsächlich allerdings stehen gerade beim Thema Islam derzeit wohl ganz andere Probleme im Vordergrund: Schon am Montag letzter Woche war es zu einer lautstarken Demonstration vor der Blauen Moschee in Hamburg gekommen; die Proteste weiteten sich am Montag dann sogar aus. Der Grund war der gewaltsame Tod der 22-jährigen Mahsa Amini durch die iranische Sittenpolizei (ein von der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock absurderweise als nicht religiös konnotiertes Verbrechen der „Religionspolizei“), weil die junge Frau gegen strenge Kleiderordnung verstoßen hatte. Der Verein Kulturbrücke forderte hierbei sogar die Schließung des Islamischen Zentrums nahe der Blauen Moschee.

Ausblendung der eigentlichen Konflikte

Auch die Missachtung der Frauenrechte in den meisten muslimischen Ländern wurde scharf angeprangert. Viele Frauen schnitten sich aus Protest dazu die Haare ab. Über 450 Teilnehmer waren zu der erneuten, ansonsten sehr friedlich verlaufenen Kundgebung erschienen. Es wäre daher sinnfälliger gewesen, zum „Tag der Offenen Moschee“ ein Zeichen der Abgrenzung gegen den religiösen Faschismus im Namen des Koran zu setzen, wie er im Iran und leider auch etlichen anderen muslimischen Ländern an der Tagesordnung ist.

Dass das unterblieb, mag vor allem daran liegen, dass in Deutschlands Moscheen oft ein ähnlich fundamentalistisches und grundrechtsfeindliches Islamverständnis und Weltbild propagiert wird: Alleine in Nordrhein-Westfalen wurden seit September letzten Jahres exakt 114 Moscheen vom Verfassungsschutz beobachtet. Es scheint also doch eher so zu sein, als werde durch Imageveranstaltungen wie dem „Tag der Offenen Moschee“ eher die Illusion eines angeblich mit Pluralismus, individueller Freiheit und Grundgesetz kompatiblen Islams zelebriert.

Dieser Beitrag erschien auch auf beischneider.

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8 Kommentare

  1. „Und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sprach ebenfalls davon, dass der Islam nun nicht mehr nur Teil, sondern „wichtiger Teil Deutschlands“ sei.“

    Wohlan, bald, sehr bald wird er verkünden, dass der Islam „nun nicht mehr wichtiger Teil Deutschlands ist“, sondern Deutschland unwichtiger Teil des Islam ist…

    Womit dann auch der bundesweite „Tag der Offenen Moschee“ den „Tag der Deutschen Einheit“ abschaffen wird…
    Das wird aber das Dummvolk im deutschesten Land aller Zeiten, speziell die Generation Y, gar nicht bemerken
    https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/was-will-jordan-peterson?utm_source=post-email-title&publication_id=95541&post_id=76495847&isFreemail=true&utm_medium=email

  2. Zitat: „Alleine in Nordrhein-Westfalen wurden seit September letzten Jahres exakt 114 Moscheen vom Verfassungsschutz beobachtet.“

    Und was kommt dabei heraus? Nichts! – Ich denke, diese Beobachtungen sollen nur die nicht-mohammedanische Öffentlichkeit beruhigen … Wie muss man sich diese Beobachtungen vorstellen?
    Sitzt da einer auf der Parkbank gegenüber und stiert durchs Fernglas, ob einer einen Joint raucht oder Pfandflaschen in den Restmüll wirft?

    Im Mittelalter hätte wohl auch keine Beobachtung und selbst Besuche der Gottesdienste die verbrecherischen Verbrennungen von sogenannten Ketzer und Hexen verhindert. Ein bisschen „Strukturarbeit“ muss man schon verlangen dürfen, wenn Sachverhalte geklärt werden sollen.

    Es würde mich mal interessieren, ob man von den zahlreichen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ein förmliches Bekenntnis abverlangt, dass sie das Grundgesetz und die übrigen deutschen Gesetze als verbindlich erachten und ihre religiösen Vorschriften nur dort als maßgeblich erachten, wo sie deutschen Gesetzen nicht widersprechen … Ungläubige oder Christen könnten sich nur schwer auf vorrangige Vorschriften berufen.
    Es sollte jedenfalls deutlich werden, dass ein „innerlicher Vorbehalt bezüglich des Vorrangs mohammedanischer Vorschriften“ ein Verstoß gegen die Amtspflichten ist. – Doch ich denke, man ist viel zu feige, um ein klares Bekenntnis abzuverlangen.

    Ansonsten finde ich es gar nicht so deplatziert, dass am 3.10. dieser Tag gefeiert wird. Gibt er doch auch einmal Anlass, dass deutsch-orientalische Verhältnis ins Bewusstsein zu rücken. Da es an der deutschen Einheit leider nur noch sehr wenig zu feiern, sondern sehr viel mehr zu kritisieren gibt, kann man auch mal eine Moschee besuchen.

    Inhaltliche Bedeutungsunterschiede sind kaum auszumachen, aber Nuancen: Mohammedaner – Anhänger Mohammeds – da dürfte man kaum falsch liegen; Moslem – Anhänger des Islams; Islam ist der Glaube an die Lehre Mohammeds; Muslim – ist das Wort, mit dem der Koran die Anhänger des Islams beschreibt und bedeutet wortwörtlich: der sich Gott ergibt. – Für einen, der sich selbst mangels Gläubigkeit keinem Gott/Allah ergeben hat, müsste diese Bezeichnung somit ausscheiden, da er schließlich nicht beurteilen kann, ob oder wie sich das Ergeben des sich Ergebenden gestaltet/auswirkt/bemisst.

    Somit ist alles ein bisschen Historisches, ein bisschen Geschmacksfrage, ein bisschen Religiöses. Dass ich die weiblichen Bezeichnungen ausgelassen habe, dürfte der mohammedanischen Sichtweise am besten entsprechen.

  3. eines transparenten, modernen und weltoffenen Islam gepflegt,
    wenn nicht das todbringende kopftuch uns den wahre islam uns zeigt.

    …aber unsere grünversüfften vollpralle weiber behaupten das gegenteil…kopftuch ist freiheit…
    wie bei uns: grüner krieg ist freiheit… ihr vollhühner … !

    ist womöglich im iran letzte woche das mädchen am kopftuch erstickt … wer weiss…
    ermordet wegen kopftuch ist jedenfalls… denke aber eher dass das die grünen nicht kapieren… herr wirf hirn herab…….

  4. Gestalten Sie dieses Gemeinwesen mit, denn es ist Ihre Gesellschaft!“ schrieb „Buntespräsident” Krank-Spalter Steingeier.

    Dem Islam gehört Deutschland.

  5. Tag der Moschee am 3.10. – das ist doch gut eingefädelt für die komplette Übernahme von Deutschland durch den Islam. Der nationale Feiertag muss nicht geändert werden. Und der deutsche Michel wird von der Übernahme gar nichts mitbekommen.

  6. Mein Nationalfeiertag ist der 17. Juni…am Tag, an dem die Dummdeutschen ihre „Wiedervereinigung“ feiern, feiere ich krank und betrauere, daß die Bundesrepublik unter Beihilfe unserer eigenen „gewahlten“ Politiker von der SED/Stasi übernommen wurde, wofür die Dummdeutschen bis heute auch noch löhnen dürfen….

    Was den Islam angeht: Man lese die Geschichte dieser Ideologie und bilde sich sein Urteil….
    Die Reconquista wird kommen……

  7. Der Tag der offenen Moscheen- Tür ermöglicht den Steuerzahlern immerhin mal einen Blick darauf, wohin die all die Milliarden an Sozialhilfegelder verschwinden.

  8. Die Anhänger der jüdischen Sekte freuen sich sicherlich insgeheim. Die Musels dürfen das, was die offiziell nicht mehr duerfen, aber wahrscheinlich immer noch gerne taeten.

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