Samstag, 24. Februar 2024
Suche
Close this search box.

Tino Chrupalla und die Befreiung: Nachtrag zum 8. Mai

Tino Chrupalla und die Befreiung: Nachtrag zum 8. Mai

Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla (Foto:Imago)

Gerade aus nationalkonservativen Kreisen ist zu hören, deutsche Politiker hätten auf den Feierlichkeiten von Alliierten zum 8. Mai nichts verloren. Deutschland habe den Zweiten Weltkrieg verloren und daher habe kein Deutscher etwas in der Russischen Botschaft zu suchen. Gemünzt war das auf den AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla. Darüber könnte man durchaus noch einmal nachdenken. In der Russischen Botschaft fand am 9. Mai ein Empfang des Russischen Botschafters statt, an dem auch Tino Chrupalla teilgenommen hatte. Den Herren Kubitschek und Lehnert ist das sauer aufgestoßen, ebenso Herrn Dieter Stein von der “Jungen Freiheit”.

Stein in einem JF-Kommentar mit dem Titel “Eine Frage der Würde“: “Der Besuch von AfD-Chef Tino Chrupalla in der russischen Botschaft zum 9. Mai zeugt von Geschichtsvergessenheit. (…) Es ist das Traurige an unserer geistigen Lage, daß man das überhaupt erklären muß: Warum die Teilnahme des AfD-Chefs Tino Chrupalla und des Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland zum 9. Mai an der Feier des „Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg“ in der russischen Botschaft in Berlin beschämend genannt werden muß. Und zwar weniger, weil ein solcher Besuch angesichts der russischen Okkupation in der Ukraine unpassend ist. (…) Es drohe in Vergessenheit zu geraten, daß dieser Tag nicht nur das „Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft bedeutete, sondern auch den Beginn von Vertreibungsterror und neuer Unterdrückung im Osten und den Beginn der Teilung unseres Landes“. Ein solches einseitiges Geschichtsbild sei mit einer selbstbewußten Nation unvereinbar. Es ist ein Zeichen immer weiter um sich greifender Geschichtsvergessenheit, daß es hier kaum noch ein Störgefühl gibt. Die Hunderttausenden vergewaltigten Frauen, die Vertriebenen, die jahrelang in Zwangsarbeit deportierten Soldaten – sie leben fast alle nicht mehr. Es ist still geworden.

Geschichts-Vermessenheit statt -vergessenheit

  1. Geschichtsvergessenheit: Es ist eben kein Ausweis von Geschichtsvergessenheit, am 9. Mai an einer Feier in der Russischen Botschaft teilzunehmen. Schließlich ist ein geschichtsträchtiges Datum Anlaß der alljährlichen Feier. Tino Chrupalla ist schon erwachsen und entscheidet daher selbst, wo er mitsamt seinen Kenntnissen der Geschichte am 9. Mai auftaucht. Insofern ist die Unterstellung von “Geschichtsvergessenheit” eine “Vermessenheit”. Chrupalla braucht sich auch vor niemandem zu rechtfertigen dafür.

  2. “Unsere” geistige Lage: Genau deshalb gibt es etwas zu feiern am 9. Mai. In den Tagen und Wochen vor dem Kriegsende waren in fast allen deutschen Städten öffentlich Erhängte zu sehen, die erklärende Pappschilder um den Hals hatten, auf welchen zu lesen stand, weshalb sie umgebracht worden waren: Sie hatten sich eine eigene “geistige Lage” erlaubt. Nicht zu reden von allen denjenigen, die in den Jahren zuvor wegen ihrer “höchstpersönlichen geistigen Lage” von den eigenen Landsleuten gemeuchelt worden sind. Wenn man sich schon unbedingt an dem Begriff “Befreiung” festbeißen will: Zumindest in Westdeutschland war nach der “Befreiung” eine Gesellschaft entstanden, die insofern “befreit” gewesen ist, als daß niemand mehr von seinen eigenen Landsleuten dafür gemeuchelt wurde, daß seine geistige Lage nicht die “unsere” gewesen ist. Der Schnack von “unsere geistige Lage” markiert genau jene Anfänge, denen zu wehren es angeblich gilt. “Unsere geistige Lage” nach der “Befreiung” war, daß die geistige Lage die Privatangelegenheit eines jeden Einzelnen ist. Um Dieter Stein einmal etwas abzuwandeln: Es ist das “Traurige an unserer Lage“, daß ich diesen Einwand im Jahre 2023 bringen muß. Weil wir nämlich im Jahre 2023 in Gestalt der Grünen samt deren woker Cancel-Klientel erneut konfrontiert sind mit Leuten, die gern darüber bestimmen würden, was gefälligst “unsere geistige Lage” zu sein hätte.

Krieg bringt Kriegsgräuel

  1. “Beschämend” ist, daß ich die Punkte 1 und 2 überhaupt erwähnen muß.

  2. Die “selbstbewußte Nation”: Die selbstbewußte Nation wüsste ganz genau, daß ihr das Wehklagen über eine “defekte geistige Kollektivlage” einfach nicht steht. Eine selbstbewußte Nation wüsste, daß die “Hunderttausenden vergewaltigten Frauen, die Vertriebenen, die jahrelang in Zwangsarbeit deportierten Soldaten” das traurige Resultat eines verlorenen Krieges gewesen waren, in dem zuvor unsägliche Gräuel verübt worden waren von denen, mit denen “unsere geistige Lage” nach dem Krieg nichts mehr zu tun hat. Die Kriegsgräuel, die an Hunderttausenden vergewaltigten Frauen, Vertriebenen und in Zwangsarbeit deportierten Soldaten verübt worden sind, waren nicht aus dem Blauen heraus einfach so vom Himmel gefallen. Sie dokumentieren lediglich, daß sowjetische Soldaten “auch nicht besser” gewesen sind als eine Wehrmachts-Soldateska, die in den Jahren zuvor auf ähnliche Weise in der Sowjetunion gewütet hatte.

Das alles ist auch nicht neu. Krieg bringt Kriegsgräuel. Ob Dreißigjähriger Krieg, ob Cromwells Krieg gegen die Iren – egal: Die Sowjets waren damals keinen Deut schlechtere oder bessere “die Menschen im Krieg“, als es “die Menschen im Krieg” seit jeher gewesen sind. Die “selbstbewußte deutsche Nation” wäre eine, die stolz darauf ist, den Krieg als solchen ein für allemal hinter sich gelassen zu haben. Jedenfalls insofern, als daß sie von sich aus keinen mehr führt und auch keinen anderen unterstützt. Nicht, daß es hinsichtlich der hässlichen Gesetzmäßigkeiten des Krieges einen fundamentalen Unterschied machen würde, – dennoch: Die Operation “Barbarossa” war kein sowjetischer Angriff auf das Dritte Reich, sondern einer des Dritten Reichs auf die Sowjetunion. Außerdem haben die Sowjets nicht nur Kriegsgräuel an der deutschen Zivilbevölkerung verübt, sondern sie haben auch die Tore der Konzentrationslager geöffnet.

Schafsherde damals, Schafsherde heute

  1. Selbstbewußte Nation II“: Das heutige Russland ist nicht die Sowjetunion, so wenig, wie die Bundesrepublik das Dritte Reich ist. Die heute lebenden Russen sind je individuell andere als ihre sowjetischen Vorfahren. Analog verhält es sich mit den Deutschen. Deswegen können heutige Russen und heutige Deutsche durchaus gemeinsam – wenn auch nicht “die Befreiung” (generell) – die “Befreiung von” (etwas Bestimmtem) feiern. Daß das Resultat der “Befreiung” nicht “Freiheit” gewesen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Im Übrigen sind nicht nur die damaligen Deutschen vom Naziterror “befreit” worden, sondern von Stalingrad bis Le Havre und von Hammerfest bis Catania ganz Europa. Was danach kam, ist ebenfalls eine ganz andere Geschichte. Jedenfalls kann ich mich als heutiger Deutscher durchaus mit heutigen Russen darüber freuen, daß die Nazipest mitsamt ihrer “geistigen Lage” damals besiegt worden ist. Dazu muß ich gar nicht auf die Verbrechen Anderer hinweisen. Die damalige Niederlage muß ich auch nicht als eine Niederlage der Deutschen begreifen, sondern darf sie durchaus als die Niederlage eines pestilenzartigen Regimes begreifen, dem ein Großteil der damaligen Deutschen in den militärisch “erfolgreichen Zeiten” frenetisch zugejubelt hatte. Schafsherde damals, Schafsherde heute. “Unsere geistige Lage” eben.

Ostpreußen, Sudetenland, Böhmen, Gustloff, Rheinwiesenlager, Buchenwald nach dem Krieg und so weiter – alles zweifellos furchtbar. Im Übrigen war es sowjetische Linie – und es ist die russische noch heute -, nicht “die Deutschen” als Feinde zu begreifen, sondern allenfalls eine deutsche Regierung. Das waren damals die Nazis – und bei der gegenwärtigen ist das wegen der Unterstützung für ukrainische Nazis wieder der Fall. Das wäre der Punkt, über den ich mir den Kopf zerbrechen würde, anstatt auf den ollen Kamellen vom 8. Mai herumzureiten.

Die Teilung war eine deutsche Entscheidung

Die “Teilung” unseres Landes nach dem Krieg war auch keine sowjetische Entscheidung, sondern eine deutsche. Die Sowjetunion hatte einen Neutralitäts-Status für Deutschland ins Auge gefasst. Es war die deutsche Nachkriegsregierung, die für eine Westbindung votierte. Dieses Votum war der Grund für die Teilung. Schließlich zeichnete sich damals überdeutlich bereits der “Kalte Krieg” ab. Und zumindest für Westdeutsche galt wegen der geographischen Lage direkt am Eisernen Vorhang im Zusammenhang mit der Westbindung, daß sie durchaus von etwas “befreit” worden sind: Nämlich von der Notwendigkeit, sich ausschließlich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf der Verwüstung herauszuziehen. Es gab den Marshallplan, nicht den Morgenthauplan. Nicht aus philanthropischen Gründen zwar, sondern aus weltanschaulich-geopolitischen der damaligen Amerikaner – aber immerhin.

Wer sich heute über einen Besuch Tino Chrupallas in der Russischen Botschaft beklagt, der könnte sich genausogut auch über das Händchenhalten von Mitterand und Kohl über den Gräbern von Verdun beschweren. Den Ersten Weltkrieg hatten bekanntlich ebenfalls “die Deutschen” verloren. Genauer: Verloren hatten sie nach dem Krieg das, was der Kaiser im Krieg verspielt hatte. Retrospektiv betrachtet sogar ohne Not.

Was sind “Ukrainer”?

  1. … weil ein solcher Besuch angesichts der russischen Okkupation in der Ukraine unpassend ist.” – und für diese Behauptung braucht es schon extrem viel Chuzpe. Gerade ein Nationalkonservativer braucht dafür extrem viel Chuzpe. Schließlich steht der Nationalkonservative – völlig zu Recht – für ein Denken in den Begrifflichkeiten von Volk, Kultur und Tradition, weniger für ein Denken in vergleichsweise willkürlich gezogenen Staatsgrenzen. Normalerweise ist es der Nationalkonservative, der im Falle Österreichs völlig richtig anmerkt, die Österreicher sprächen Deutsch. Martin Sellner z.B. ist ein bei deutschen Nationalkonservativen gern gesehener Denker und Redner. Es hätte gerade für einen Nationalkonservativen keine russische Okkupation der Ukraine zu geben, weil die Kiewer Rus als ostslawisches Großreich die Wiege Russlands ist. “Ukrainer” finden sich in der heutigen Ukraine allenfalls westlich des Dnjepr. Auf dem Staatsgebiet der heutigen Ukraine findet sich überhaupt eine Vielzahl von Ethnien. Ungarn, Rumänen, Litauer, Ukrainer und Russen zum Beispiel. Schon das Wort “Ukraine” heißt semantisch nichts anderes als “Grenzland“. Und jeder halbwegs Informierte weiß, wie sich Grenzen innerhalb Europas über Jahrhunderte hinweg immer wieder verschoben haben. Da sind zeitweise ganze Nationen von der Karte verschwunden, während die entsprechenden Völker weiterbestanden.

Aber heute von einer “russischen Okkupation der Ukraine” reden? Da muß sich der Herr Stein leider eine gewisse Unaufrichtigkeit vorwerfen lassen. Ich glaube nicht, daß er von “Kaliningrad” spricht, wenn er “Königsberg” meint. Aber bitte: Wenn er schon unbedingt auf die Ukraine in ihren heutigen Staatsgrenzen abheben will: Es stimmt ja noch nicht einmal, daß “die Ukraine” okkupiert ist. Ein Gebiet etwa von der Größe Bayerns innerhalb der Ukraine (insgesamt größer als Frankreich) wäre “okkupiert“. – Welches? Na das, in dem vornehmlich ethnische Russen leben, die zuvor jahrelang von “den Ukrainern” drangsaliert und umgebracht worden sind. Die würden selbst nie von einer “Okkupation” reden, sondern von einer “Befreiung“.

Logische Inkonsistenz

Und wenn ich wählen müsste zwischen den ethnischen Russen und dem Herrn Stein in Berlin, um Auskunft darüber zu erhalten, was wohl eine “Okkupation der Ukraine” sei, dann würde ich die Russen im Donbass fragen. Es ist eine reine Kompetenz- & Zuständigkeitsfrage. Es geht nicht, daß man sich einerseits bedauernd über die innerdeutsche Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg äußert, weil die ja die Trennung eines Volkes via Staatsgebiet bedeutete, um im anderen Fall eben wegen einer Grenzziehung von “Okkupation” zu reden – und zwar ungeachtet der Frage nach dem Volk. Das ist einfach verlogen in seiner logischen Inkonsistenz. Und wenn schon “Staat” und “Grenze“: Die heutige Ukraine in den Grenzen von 1991 ist Zeit ihres Bestehens ein “Krebsgeschwür von Staat” gewesen, Europas Armenhaus trotz immenser natürlicher Reichtümer in den Böden und auf den fruchtbarsten Böden der Welt – sehr zum Nachteil des dortigen Staatsvolkes.

Ich gehe sogar noch weiter mit einem kleinen Gedankenspielchen. Würden die heutigen Russen – rein theoretisch! – siegreich ganz Westeuropa einnehmen, dann wäre ich der erste, der am ersten Jahrestag der “Befreiung von der gottlosen, linksliberalistischen, grünen und woken Kollektivisten- & Cancelscheiße” (wir müssen, wir brauchen & wir dürfen nicht) in der russischen Botschaft zum Feiern auftauchen würde. An Tino Chrupallas Besuch in der Russischen Botschaft am 9. Mai gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Es bleibt nämlich dabei: Der obrigkeitshörige Deutsche selbst ist des freien Deutschen Kerkermeister. Schafsherde. Mimimimimimi….

63 Antworten

  1. Prima, das nennt man Völkerverständigung zwischen Russland und Deutschland
    mit einem Vertreter der ehrlichen Volkspartei AfD.
    Weiter so !

    44
    3
  2. Ich bin (mein Prinzip) nicht für oder gegen jemanden. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass Herr Chrupalla gegen Herrn Stein persönlich so massiv vorgehen würde. Den Blog von Herrn Stein im Internet “Junge Freiheit” habe ich vor längerer Zeit mit der Abwägung für und wider aus meiner Leseliste gestrichen. Das Für war, er bringt oft sehr vernünftige Dinge. Das Wider war, irgendetwas stimmt nicht, es ist mir unangenehm.

    32
    2
  3. Kein anderes Land der Welt ist so geisteskrank wie die BRD-Zombies es sind. Niemand sonst bejubelt die eigene Niederlage in einem Krieg. Käme auf den Gedanken die Todfeinde als “Befreier” hinzustellen. Oder “Aufarbeitung” (sich selbst ins eigene Gesicht scheißen) zu betreiben, wozu man kritiklos sämtliche Lügen der Kriegsfeinde übernimmt. Entsprechend ist der Zustand der BRD-Zombies, absoluter Selbsthaß, Verachtung der eigenen Vorfahren und eigenen Kultur.

    Wäre diese “A”fD eine Alternative, sie würde bei diesem erbärmlichen Schmierenstück nicht mitmachen. Aber sie ist halt keine, alles was die “A”fD die Angebot hat ist die selbe, alte BRD.

    15
    35
    1. @Marcus Junge
      Auch wenn ich Ihre Meinung nicht teile ist es immerhin eine, aber es gibt hier eine Reihe von Punkten die man in seinen Überlegungen miteinbeziehen sollte:

      Wie im (sehr guten) Artikel bereits erwähnt verübte das Regime in den letzten Tagen seiner Existenz einen reinen Verzweiflungsterror gegen das eigene Volk, es richtete sich gegen das eigene Volk.
      Es hat oft aufgrund eines puren Verdachts hin Deutsche verhaftet, gefoltert und hingerichtet, es hat sogar den Zivilisten die Schuld für die Niederlage gegeben.

      Man hat von Kindern, Familienvätern und Großvätern verlangt sprichwörtlich mit Knüppeln gegen Panzer vorzugehen.
      Man hat das eigene Volk für das Versagen des Militärs geopfert und bei Verweigerung der Selbstopferung wegen “Feigheit vor dem Feind” hingerichtet, wer hat hier wen verraten?

      Vertreibungen, Vergewaltigungen, Plünderungen und Willkür gegen Besiegte sind und waren in absolut jedem Krieg der Fall, die Wehrmacht hat das ebenso und sogar gezielt als “Terrorwaffe” betrieben und erst recht in der damaligen UdSSR.
      Das als Polemik politisch zu missbrauchen und die Deutschen als besondere Opfer der russischen Besatzer darzustellen ist heuchlerisch, genau das gleiche hat dem Gegner auch zugeführt und zwar vorsätzlich als Erster.

      Das Nazi-Regime hat den Krieg aufgrund eklatanter militärischer und diplomatischer Fehlentscheidungen verloren, größtenteils aufgrund von Befehlen eines ehemaligen Meldegängers, der in wenigen Jahren das erreichen wollte wofür das Römische Imperium Jahrhunderte brauchte.

      Hitler hat Franco nicht genötigt die Straße von Gibraltar dichtzumachen oder selbst Gibraltar für die Dauer des Krieges zu besetzen.
      Die Allierten wären dadurch gezwungen gewesen stattdessen Material über tausende Kilometer durch Wüstengebiet nahezu ungeschützt zu transportieren und das nur unter der Voraussetzung davor im damals spanischen Marroko anzulanden.
      Dieses Unterlassen ermöglichte Großbritannien und später den USA fast ungehindert Massen von Kriegsmaterial nach Nordafrika zu bringen und somit eine Südfront gegen die Achse aufzubauen.

      Großbritannien hätte für das Erreichen der deutschen Kriegsziele unbedingt fallen müssen, die USA wären auf jeden Fall in den Krieg eingetreten, ihnen den “Flugzeugträger” Großbritannien zu überlassen war nach den Erfahrungen des 1.Weltkrieges wirklich extrem dumm und absolut nicht nachvollziehbar.

      Russland wäre aufgrund seiner eigenen Schwächung durch Stalin über mehrere Jahre nicht in der Lage gewesen gegen Deutschland vorzugehen, ein deutscher “Verteidigungsangriff” gegen Russland war weder notwendig noch gerechtfertigt.
      Finnlands Truppen wurden nicht als Rückendeckung zur Eroberung Moskaus eingesetzt, eroberte russische Städte wurden nicht befestigt und es wurde keine kriegsnotwendige Infrastruktur aufgebaut, die es deutschen Truppen ermöglicht hätte zu überwintern und ihren Nachschub zu sichern.

      Der größte Fehler war allerdings den selbstverliebten Pfau Mussolini zu unterstützen, wegen dieser völlig idiotischen strategischen Entscheidung wurden deutsche Truppen nach Nordafrika und auf den Balkan verlegt, die Schlagkraft der Wehrmacht wurde dadurch tausende Kilometer auseinander gezogen, statt das Reich und dessen militärischen Status zu schützen…

      25
      12
      1. @ein deutscher “Verteidigungsangriff” gegen Russland war weder notwendig noch gerechtfertigt.
        Beschützt von §130 – der Sachdiskussionen zu Gunsten Siegervorgaben verhindert !
        Dieses für Deutschland wichtige Thema ist ein Feld, gefüllt mit Tretminen der Sieger!

    2. Welche “eigene Niederlage”? Ihre? Meine? Welcher Zweite Weltkrieg? Ihrer? Meiner? Welche “Nazis”? Ihre? Meine? Welche Schafsherde? Ihre? Meine? Welche Lügen der Kriegsfeinde wären denn übernommen worden (wenn man von Details absieht)? Die “Befreiung” ist in ihrer Pauschalität eine, weil das Resultat der “Befreiung” nicht “Freiheit” gewesen ist. Die “Befreiung von” hingegen ist keine. Man kann durchaus vom Krebs befreit worden sein, um als nächstes an einer Lungenentzündung zu versterben. Es stimmt schon, daß dem vormaligen deutschen Volk nach dem Krieg propagandistisch das Hirn gewaschen worden ist. Es stimmt auch, daß es das mit sich hat machen lassen. Der alte Schnack von den Verführten und den Fehlgeleiteten. Der alte Paternalismus. Es sind die Deutschen selbst, die völlig unfähig sind, in Freiheit zu leben und für ihre Freiheit einzustehen. Im Augenblick haben sie wieder “neue Führer”. Braune Ideologen, rote, grüne – es ist aussichtslos. Schafsherde eben. Hoffnungsloser Fall.

      30
      8
      1. @Max Erdinger

        Es wird nur noch so lange von oben die Volkszüchtigung praktiziert
        bis einige demokratische Patrioten dafür sorgen, das der Widerstand
        dort hart, effektiv und nachhaltig ankommt, wie es notwenig sein wird.

        Das gilt insbes. für die nicht notwendige und nichtsbringende Einwanderung
        von Fremden, die uns Steuerzahler und Krankenkassenmitgliedern, sprich
        den Krankenkassen, nur auf der Tasche und durch gewalttätige Kriminelle die
        eigene Sicherheit weiter nach oben steigt und sie wird steigen, denn es ist auch
        ein mathematisches Ding.
        Je mehr Einwanderung, je höher die Wahrscheinlichkeit der Kriminalität, so wie
        es bis dato beobachtet und statistisch festgehalten ist !

        Die gesamte Politik von WHO, WEF, EU und hiesige zielt nur darauf ab,
        die Bürger der Welt und bei uns zu beschnüffeln, kontrollieren, ihnen ihre Freiheiten zu nehmen und Grundrechte abzuschaffen, sie zu züchtigen und ihnen einen hohen Realeinkommensverlust aufzuzwingen.

        Für Satanisten, sprich Menschenverachter, Kriegstreiber, Steuergeldverschwender, etc. gibt es nur noch von mir den Daumen runter und ein lautes PFUI.
        Es mus anders, besser, halt alternativ gewählt werden, damit die vielen Volksgegner und diejenigen, die ihre Macht als Leiter in Schlüsselbehörden und Organen ausgewechselt werden und somit wieder Empathie für das eigene Volk Prioritäten hat !!!

        10
        4
        1. Das Deutsche Volk ist nicht fähig,selbst über sich zu Entscheiden.Wenn man die Geschichte der Deutschen vom Kaiser,Weimar und Hitler verfolgt kommt man zu dem Ergebnis,der Deutsche will/muss geführt werden.Man schaue nur nach der Merkel.Die CDU hat gejubelt als Kohl die Kommunistin in der Partei und dann ins Kabinett geholt hat.Die Folgen sind Verheeren und keiner will es gewesen sein.Alle waschen ihre Hände in Unschuld wie nach den 2 WK. Das selbe heute in grün.Keiner will es gewesen sein.

          11
      2. Exakt so ist es. Leider!
        Des Deutschen liebstes Kind ist das Verbot, Freiheit ist ihm suspekt. Wichtig dabei jedoch, daß das Verbot immer Andere trifft, nicht ihn selbst, denn das wäre ja dann kleinlich.
        Das, was die Deutschen seit dem Corona Hoax mal wieder mehrheitlich verkörpern, ist mir derart zuwider, daß ich auch eine neuerliche Besatzung als Befreiung ansähe (ich denke dabei auch an Behördenterror aus Lust und Dollerei, wie die Grundsteuererklärung, die den Gipfel der Unverschämtheit darstellt!)
        Bei einer neuerlichen Besatzung bitte alles aufteilen und niemals mehr Deutsche für Politik und Beamtentum zulassen! Das gibt nichts!
        Fazit:
        Willst Du den Teich austrocknen, darfst Du nicht die Frösche fragen, willst Du Freiheit machen, nicht die Deutschen!
        Und, das Wichtigste, das Mehrheitsdeutsche niemals begreifen werden:
        Jeder hat das unantastbare Recht, von seiner Staatssimulation in Ruhe gelassen zu werden!
        Ich habe jedenfalls in Jahrzehnten familiärer Bande nach Thailand noch niemals gesehen, daß dort einfach mal Drohbriefe irgendwelcher Behörden kommen, die irgendwelche Unverschämtheiten und Forderungen enthalten, wie in Deutschland seit ebensolchen Jahrzehnten Gang und Gäbe!
        Über die Mehrheitsdeutschen und das was gerade läuft, bin ich jedenfalls völlig verbittert, es ist extremer, als jemals zuvor und es gibt zur Zeit nichts mehr, daß auch nur hinnehmbar wäre mit Faust in der Tasche!
        Und nein, nichts kommt von Oben, Schuld hat immer der, der es umsetzt: Der “kleine Mann”!
        Letztlich ist der kleine, gehorsame Staatsbürger immer grausamer und bestialischer, als selbst die schlimmsten Messerstecher, weil die sich wenigstens nicht auf Befehl in ein Flugzeugcockpit setzen, um Atombomben abzuwerfen, oder um auf eigene Bürger zu schießen, die sich den Unverschämtheiten und Übergriffen verweigern!
        Gegenüber den Verbrechen der gehorsamen Staatsbürger erscheinen die in den Schlagzeilen ausgebreiteten Straftaten auf einem Zahlenstrahl als Fliegenschiß, auch an Opferzahlen!
        Merke:
        Jedes unfaßbare Massenverbrechen wurde ausschließlich von gehorsamen Staatsbürgern begangen.
        Jedes!
        Und leider waren die Deutschen dabei immer mindestens unter den Top 3, wenn nicht gar einsame “Spitze”.
        Nicht umsonst ist die herausragendste “Schaffensleistung” der Deutschen “Rasen betreten verboten”, stellvertretend für die abartigen Verbotsorgien, die es nirgends sonst gibt.

        5
        1
      3. ZITAT: “Es sind die Deutschen selbst, die völlig unfähig sind, in Freiheit zu leben und für ihre Freiheit einzustehen.”

        So ist es. Das sollte sich jeder Deutsche hinter die Ohren schreiben. Wenn man eines in den letzten Jahren gut – auch im eigenen Umfeld – beobachten konnte, dann das.

        4
        1
    3. Vollumfängliche Zustimmung. Wer unbedingt mit Rußland feiern will, der kann das jedes Jahr tun: Schlacht bei Waterloo: Befreiung von Napoleon.

      2
      2
  4. „Die Nation bleibt auch im vereinten Europa für uns der entscheidende Ordnungsfaktor und identitätsstiftende Rahmen.“ – Junge Freiheit (Leitbild – Werte)

    Als Nationalist kann Dieter Stein natürlich nicht billigen, dass sich Russen aus der Ukraine verabschieden wollen – jede Unterstützung solcher Bestrebungen kann daher nur ein Angriff auf die nationale Souveränität der Ukraine sein.

    Man glaubt gar nicht, wieviele solcher Nationalisten er dabei auf seiner Seite hat:

    „Die Menschen dort haben ein Recht auf ein Leben ohne Angst und Bedrohung, auf Selbstbestimmung und Souveränität.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 13.02.2022

    „Kein Land der Welt kann akzeptieren, dass die Souveränität anderer zur Disposition steht, wenn sein stärkerer Nachbar es will.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 24.02.2022

    „Alle von russischen Invasoren illegal besetzten Gebiete sind ukrainisches Land und werden immer Teil dieser souveränen Nation sein.“ – Ursula von der Leyen (CDU) am 30.09.2022

    „Wir haben sehr weitreichende Unterstützung zur Verfügung gestellt und werden das tun, damit die Ukraine ihre Integrität und Souveränität verteidigen kann.“ – Olaf Scholz (SPD) im Bundestag am 25.01.2023

    „Deshalb stehen wir so fest an der Seite der Ukraine bei der Verteidigung ihrer Souveränität und ihrer territorialen Integrität.“ – Olaf Scholz (SPD) im Bundestag am 02.03.3023

    Kein Wunder also, dass der mörderische autoritäre Nationalismus der Ukraine auf einmal zu den Werten Europas gehört.

    „Die Ukraine verteidigt auch die Werte Europas.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 07.06.2022

    „Die Ukraine ist zum Mittelpunkt unseres Kontinents geworden. Zum Ort, an dem unsere Werte hochgehalten werden, wo unsere Freiheit verteidigt wird und wo die Zukunft Europas geschrieben wird.“ – Ursula von der Leyen (CDU) am 02.02.2023

    Olaf Scholz gräbt dafür sogar den Gruß der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) aus, die sich im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis gegen die Sowjetunion verbündeten.

    „Die Ukraine gehört zur europäischen Familie… Die Ukraine soll leben – Slawa Ukrajini!“ – Olaf Scholz (SPD) am 16.06.2022

    Natürlich hätte die Ukraine den Russen im Donbass und auf der Krim einfach ihre Unabhängigkeit zugestehen können – und niemand wäre gestorben.

    Nicht Nationalismus, sondern Toleranz ist schließlich die Seele Europas und ein unverzichtbarer Grundwert der europäischen Idee.

    „Nationalismus und Egoismus dürfen in Europa nie wieder eine Chance haben… Toleranz ist die Seele Europas und ein unverzichtbarer Grundwert der europäischen Idee.“ – Angela Merkel (CDU) am 13.11.2018

    Das haben doch gerade wir in Europa aus der Geschichte gelernt.

    „Der Nationalismus ist ein ideologisches Gift, das in neuem Gewand nicht weniger giftig ist. Gerade wir in Europa werden das niemals vergessen. Sondern wir halten die Erinnerung wach, und wir zeigen, dass wir aus unserer blutigen Geschichte gelernt haben.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 14.01.2019

    Weil Nationalismus sogar der Feind des europäischen Projekts ist, konnte auch Serbien kein Mitglied der EU werden, weil es die Unabhängigkeit des durch einen Angriffskrieg der NATO von seinem Territorium abgetrennten Kosovo nicht anerkennt.

    „Der Nationalismus ist der Feind des europäischen Projekts.“ – Angela Merkel (CDU) am 20.05.2019

    Aber was interessiert uns schon unser Geschwätz von gestern.

    23
    2
    1. Was die verlogenen Putinisten wie Erdinger (dieselben Leute ähnlich schon 1999 gegen die Völker Jugoslawiens, die vom serbischen Joch loskommen wollten) nicht zugeben in ihrer russo-zentrierten Weltsicht: Wenn Putin die Ukraine-Ost zuerst infiltriert nach 2014 und nun (unter rassistischen Bemerkungen) völkerrechtswidrig besetzt mit Bezug auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker, mit welchem Recht hat er dann zweifach mit brutalster Kriegsführung die Tschetschenen an der nationalen Selbstbestimmung, Freiheit, Unabhängigkeit gehindert, und da gibt es ja noch andere Völker in Rußland, speziell im Kaukasus mit eigenständigem ausreichend großen Siedlungsgebiet!

      Es bleibt dabei, daß der zynische Machtmensch, Freiheitsversächter und Brutal-Potentat Putin der würdige Nachfolger von Hitler und Stalin ist im Innern wie außen und sich damit putinistische Westfeinde (schon längst vorher) wie Erdinger einmal mehr mit ihren hiesigen Bekundungen aus dem Kreis der ehrbaren Demokraten und Freiheitsfreunde ausgeschlossen haben.

      Daran ändern auch nichts die vielen Mißstände im Westen, der dennoch den höchsten Grad (auch für Regime- und System-Feinde) an Freiheit und Lebensstandard auf der Welt gibt, garantiert militärisch, gesichert nur durch die USA, in welche sich nach 1945 wie in alle Westländer Millionenströme an Migranten und Flüchtlingen, vor allem aus dem sowjetrussischen Einflußgebiet, ergossen.

      2
      7
      1. Das haben Imperien so an sich. Was wären die Völker des alten Habsburgerreiches heute froh, wenn ihnen die letzten 100 Jahre erspart geblieben wären und sie noch den alten Kaiser hätten.
        Die USA sind ja z.B. ein komplett geraubtes Land. Warum sind die USA in Mittel- und Südamerika nicht sehr beliebt.

      2. Nun, jedem Tierchen sein Pläsierchen, auch wenn ich Ihres für ausgemachten Schwachsinn halte.

      3. @info68 21. Mai 2023 Beim 19:54

        Eigentlich ist es ganz einfach.

        Serbien kann nicht in die EU aufgenommen werden, weil es sich weigert, dem Kosovo die ersehnte Unabhängigkeit von Serbien zuzugestehen.

        Die Ukraine muss unbedingt in die EU aufgenommen werden, weil sie sich weigert, dem Donbass und der Krim die ersehnte Unabhängigkeit von der Ukraine zuzugestehen.

        Erst wenn Sie diese Werte des Westens begriffen haben, haben Sie verstanden, warum Putin mit seinen Werten ein unverzichtbarer adäquater Antagonist der NATO und der EU ist.

        1. Das Kosovo ist schon seit etwa 1900 mehrheitlich mit Albanern besiedelt, daran änderten auch frühe serbische Rückgewinnungs- und Vertreibungs-Aktionen damals nichts. Ob es einem paßt oder nicht, undich bin sonst ein Gegner islamischer Völker! Da ist also eine Unabhängigkeits-Erklärung auch legitim. – Fragt sich, ob im Donbass mehrheitlich die Leute nach Rußland wollten oder sie von den rußland-nahen Rebellen, die als erste dort zu den Waffen gegen Kiew griffen, bevormundet wurden. Ich habe nichts gegen eine Volksabstimmung im Donbass, aber dann nicht unter Putins, sondern internationaler Kontrolle. Und gleichzeitig auch Abstimmungen in allen anderen Regionen Rußlands,wo Vöker von Putins Rußland-Joch loskommen wollen. Aber dazu ist Putin nicht bereit unter Beifall seiner hiesigen (auch im Forum hier) Putinisten, also will er Gleiches nicht mit Gleichem beantworten, sondern Gleiches ungleich behandeln, das führt -so Bischof Dyba- zum Unrecht!!

      4. desinfo68: Von allen ukrainischen Flüchtlingen seit dem 24.02.22 ist etwa die Hälfte nach Russland geflohen. Der Rest verteilt sich in ganz Europa, bevorzugt in Polen und Deutschland. Der Propagandist und das Lügenmaul par excellence hier sind Sie. Außerdem sind Sie ein Kulturbanause, der Staatsgrenzen und das Völkerrecht dazu benutzt, um sein Banausentum dahinter zu verstecken. Bevor eine Type wie Sie etwas von “ehrbaren Demokraten und Freiheitsfreunden” daherzusalbadern hätte, müssten Sie sich den Mund erst einmal mit Seife auswaschen.

  5. “Würden die heutigen Russen – rein theoretisch! – siegreich ganz Westeuropa einnehmen, dann wäre ich der erste, der am ersten Jahrestag der “Befreiung von der gottlosen, linksliberalistischen, grünen und woken Kollektivisten- & Cancelscheiße” in der russischen Botschaft zum Feiern auftauchen würde.”

    Zweiter!

    25
    2
    1. Ich auch!
      Der sich so brüstende “Wertewesten” – deren “Volksvertreter” natürlich -wo alle ins Gegenteil um-definiert wurden hat berechtigte Todesangst davor, dass ihr hinterhältiges, schmieriges, korruptes, parasitäres Aussaugen der eigenen Bevölkerung ans Licht kommt.
      Sich “Staat” zu nennen und Hoheitsansprüche geltend zu machen, obwohl es sich um Firmen-konstrukte handelt, die einen Staat simulieren, ist an Boshaftigkeit NICHT zu überbieten.
      Hoffentlich fliegt denen ihre Scheiße bald um die Ohren.

  6. @BEFREIUNG
    das hat General Ike damals anders gesagt – und mit Operation Paperclip auch belegt.
    Und interessanterweise wurde Paperclip auch schon seit den dreißgern vorbereitet und geplant, die Wissenschaftler katalogisiert und die Patentinhaber auf Listen festgehalten.
    Nur für Antideutsche ist das ein “Tag der Befreiung” – und für diese Befreiung zahlt Deutschland seit damals – sie können heute noch nachsehen, was wir für diese “Befreiung” zahlen in EU, UNO, WHO, Befreiungskosten der Befreiungsunterkünften und Ausstattung – selbst Wumms und Doppelwumms sind viel eher Schutzgeldzahlungen an die “Befreier” !
    Und die Befreier sorgen dafür, das es so weitergeht – seien es die Feindstaatenklausel der UN, sei es die Fernsteuerung über Transatlantiker und der neuste Kontrollsatz “Pandemie-Vertrag”, mit dem Gates als der lokale Diktator inthronisiert wird!

    20
    1
      1. Klassische Frage an Vergewaltigungsopfer: “Wer lässt es denn mit sich machen?”

        3
        7
        1. Genau das ist das Problem mit euch Meusche Hustensäften und den ganzen Arminimussen in diesem Land: Ewige Opfer. Opfer-Opfer-Opfer. Immer brauchen sie einen “guten Führer”, jemanden, der “für uns alle gemeinsam” ansagt, was sie zu tun, zu denken, zu sprechen und zu sagen haben. Und wehe der “Führer”, sei es ein brauner, ein roter oder ein grüner, versagt, dann sind sie wieder die – na? – Opfer! Dann sind sie wieder betrogen worden. Und wer ihnen sagt, was sie sind, der ist dann ein “Verräter”, hat keine Geschichtskenntnisse, kann nicht “richtig denken”, ist auf die US-Prpaganda hereingefallen usw.usf. – und sie lassen von den Grünen mit sich machen, was die Grünen wollen, die Roten, was die Roten wollen, die Braunen, was die Braunen wollen – kurz: es geschieht ihnen ständiges Unrecht. Ihr seid ein infantiler KIndergarten. Das ist es was ihr seid, ihr Meusche Hustensäfte und Arminiusse. Und obendrein seid ihr auch zu limitiert, um sinnerfassend Texte zu lesen. Genau der Pöbel, den die Macht gernhat. Egal, welche. Wie sagt der Wiener? – “Geht scheißen!”

          17
          4
          1. Vielen Dank Herr Erdinger, die Zuschreibung Meinereiner (um Ihre Standard-Stilblüte zu verwenden) zum “Pöbel” mit dem Schlußwort “Geht scheißen!” sagt mehr über Sie und Ihre (momentane) Geistesverfassung aus, als Ihnen lieb sein dürfte. Wer als frühpensionierter Polizist sich der eigenen intellektuellen Erhabenheit im Fachbereich der jüngeren Geschichte Europas so sicher ist und daher meint feststellen zu können, dass Andere nicht “sinnerfassend Texte” lesen könnten, der verabschiedet sich selbst aus dem Kreis derer, die noch ernstgenommen werden können. Gute Nacht.

            3
            5
          2. Und gleich der nächste Scheiß. Ich bin kein frühpensionierter Polizist. Es bleibt angesichts Ihrer “Kritik” dabei: Sie können offenbar nicht sinnerfassend lesen.

            4
            2
  7. Endlich. Die Stadt Bachmut im Osten der Ukraine ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau vollständig von russischen Truppen eingenommen worden.

    12
  8. Sehr geehrter Herr Erdinger! Als Nachkomme von Balten und Ostpreußen kann ich ihren Ansichten in den meisten Fällen nicht folgen. Ihnen fehlt ein Teil militärischen Wissens und damit auch der Erkenntnis, ebenso im politischen Teil. Hiermit gebe ich einen Teil der Rede von Konrad Adenauer wieder, den Sie wahrscheinlich nicht kennnen : 23. März 1949: Rede vor der Interparlamentarischen Union in Bern
    Auszug
    Ich muß in diesem Zusammenhang zunächst von dem Problem der Vertriebenen sprechen. Es sind aus den östlichen Teilen Deutsch¬lands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite ge¬troffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. 7,3 Mil¬lio¬nen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deut¬sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. Von den 7,3 Mil¬lionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute. Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind[sic] nach Sowjetrußland in Zwangsarbeit ver-schleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht. Es sind Untaten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen. Die Austreibung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2.August 1945. Ich bin überzeugt, daß die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird. Etc!

    Zum Schluß möchte ich dann noch anmerken, daß in dieser “freiesten” deutschen Republik Anschauungen über historische Abläufe unter “Zuchthausstrafe” gestellt sind. Das das keinen “Linken”-“Roten” stört, ist mir seit Jahrzehnten bekannt.

    9
    1
  9. Gute Beziehungen zu Rußland – ja.
    Die eigene Niederlage feiern – nein.

    Ich glaube nicht, daß die Wehrmacht in Rußland Hunderttausende Frauen vergewaltigt hat.
    Wo sind die Belege?
    Die Rote Armee hingegen hat es getan, und nicht nur in Deutschland, auch z. B. in Ungarn.

    “Was wir im deutschen Widerstand nicht wahrhaben wollten, haben wir nach 1945 vollends gelernt: Daß der Krieg eben nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.”
    Eugen Gerstenmeier vom Kreisauer Kreis (Widerständler), später Bundestagspräsident

    Ich kann nicht einschätzen, wieviel Sowjetunion im heutigen Rußland steckt. Und auch wenn ihm der jetzige Krieg aufgedrängt wurde, und ich jegliche deutsche Beteiligung daran ablehne (wir sollten vielmehr versuchen, Frieden zu vermitteln) – eine gewisse kritische Distanz ist geboten.

    Ich will nicht aufrechnen, ich will kein Auge-um-Auge, ich will, daß es endlich aufhört.

    Aber die eigene Niederlage, und noch dazu begleitet von derartiger Barbarei, feiern – niemals.

    11
    1
  10. Ich weiß nicht, mit welcher „Denkrichtung“ Herr Chrupalla in der russischen Botschaft aufgetreten ist. Mir fällt es deshalb auch schwer, die „Denkrichtung“ dieses Beitrags zu erfassen.
    Was richtig, zutreffend, falsch oder unvollständig dargestellt sein mag, bliebt bei mir offen. Falsch ist jedenfalls die Aussage – Zitat:
    „Die “Teilung” unseres Landes nach dem Krieg war auch keine sowjetische Entscheidung, sondern eine deutsche.“ Richtig ist, dass Stalin zunächst keine Teilung wollte.
    Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Alle Siegermächte – USA, England, auch Frankreich und Russland – stuften das Ergebnis dieses Krieges als „Sieg“ in ihrem Interesse (!) und gewiss nicht als „Befreiung der Deutschen“ ein.
    Welcher Befreier würde denn ein am Boden liegendes Land noch in den letzten Kriegstagen bombardieren, wobei gerade die Bombardierung Dresdens als markantestes Kriegsverbrechen steht, Roosevelt und Churchill waren sich in ihrem Hass auf Deutschland und alles Deutsche durchaus einig und es ging deshalb um die wirtschaftliche und kulturelle Vernichtung dieses Gegners. (In diesem Zusammenhang: “Rheinwiesen”)
    Churchill bekannte selbst, dass er und damit England nicht gegen Hitler, sondern Deutschland kämpfe. Die Motive zum Zweiten Weltkrieg waren die gleichen wie bereits beim Ersten Weltkrieg: Konkurrenz vernichten.

    Im übrigen ist es äußerst heikel, die heutigen Zustände mit den damaligen gleichsetzen oder überhaupt vergleichen zu wollen. Auch Hitler sah sich von aggressiven Gegnern umgeben. Das sollte man bei allen Verbrechen, die man Hitler und den Nazis zu Recht anlastet, nicht vergessen.

    Die Deutschen hatten aufgrund der bedingungslosen Kapitulation hinsichtlich der Verteilung und Zuordnung von deutschen Gebieten nichts zu sagen. Die Aufteilung und Spaltung (Währung, Zonen, Verfassungsfragen etc.) ging bei sämtlichen Schritten von den USA und England aus. Anders wäre auch kaum das wahre „Ostdeutschland“ nicht unter die Kontrolle und spätere Vereinnahmung des sich zum Mitsieger stilisierenden Polens geraten.

    Was ein damaliger Politiker über seine Gegner und Kontrahenten dachte, kann man nicht mit dem heutigen Denken und heutigen Strategien der nun maßgeblichen Politiker gleichsetzen. Stalin wollte seinen Einfluss ursprünglich über ganz Europa ausdehnen. Das kann man von Putin heute gewiss nicht mehr sagen. Dazu wurde schon genug geschrieben.

    Was von diesen Wahrheiten heute noch reflektiert und gewürdigt wird oder wurde, entzieht sich – wie der Beitrag von Herrn Chrupalla in dieser Frage – meinem Wissen.

    In eigener Sache:
    Da vor längerer Zeit schon ein Kommentator sich hier meines Synonyms „Justus“ bemächtigte und ich nicht mit dessen Aussagen in Verbindung gebracht werden wollte, habe ich mich eingedenk der deutsch-russischen Wertschätzung, wie sie im Vertrag von Rapallo ihren Niederschlag gefunden haben, fortan nach dieser Stadt benannt. Mit diesem „Justus“, der nun auch bei Compact kommentiert, habe ich nichts zu tun.

    9
    1
  11. “Die “Teilung” unseres Landes nach dem Krieg war auch keine sowjetische Entscheidung, sondern eine deutsche.”
    Wer ernstlich meint, die Besatzungszonen hätten die Entscheidungsgewalt darüber gehabt, der irrlichtert durch die Geschichtswelt. Selten so etwas Groteskes gelesen.

    8
    6
  12. Ich gehe mal davon aus, dass der Verfasser den Japanern auch dringend anraten würde, die Jahrestage der Atombombenabwürfe als Tage der Befreiung zu feiern. Und die koreanische Teilung war sicher auch nur eine freie Entscheidung Südkoreas, richtig?

    7
    4
  13. Lieber Max Erdinger, wie immer ein sehr guter Artikel von Ihnen, dem ich, einschließlich des Schlußsatzes, voll und ganz zustimme.
    Was Stein, Lehnert und Kubitschek anbelangt, möchte ich darauf hinweisen, daß sich in ihren Reihen auch einmal Karlheinz Weißmann befunden hat (oder noch befindet), der seinerzeit vehement eine Zwangsspritzung mit der mRNA-Giftspritze forderte. Mit solchen Menschen möchte ich nichts zu tun haben.

    8
    3
    1. Da kann ich mich nur zustimmend anschliessen. Ich meinerseits bin auch befremdet angesichts des Artikels (‘Kolumne’) von Dieter Stein in der ‘JF’. Sicher hat so manche Medaille ihre zwei Seiten, aber den genannten Artikel empfinde ich als ‘daneben’. —
      Und, ja, K.H. Weißmann, der von mir deshalb verachteter Verfechter der ‘Zwangsspritze’ schreibt dort immer noch. Man kann zu allem seine Meinung haben, aber das war untragbar!

  14. Ich möchte noch etwas hinzufügen: Schuld ist immer persönlich und niemals kollektiv. Es gab damals auch angebliche Kriegsfeinde, die Menschen der”anderen Seite” geholfen haben. So meine Großmutter in Schlesien den französischen Kriegsgefangenen und nach der Niederlage, die Deutschland von einem der mörderischten Regime aller Zeiten befreit hat (womit ich die 65 Millionen Toten Stalins und die über 100 Millionen Toten Maos nicht kleinreden will), wurde meine Großmutter mitsamt ihren drei Kindern während der polnischen Besatzung von einem jungen polnischen Leutnant unterstützt, was bis zur Vertreibung im Jahr 1947 größeres Unheil durch andere Polen und Russen abwendete. Dafür hatte der Leutnant von polnischer Seite viele Nachteile zu erleiden. Und wenn ich sehe, welche Haßparolen gegen Rußland deutsche Politiker heute raushauen und dabei von der schleimigen Lügenpresse speichelleckerisch sekundiert werden, dann freue ich mich über verständige und aufrichtige Menschen wie Max Erdinger um so mehr.

    10
    2
  15. “….der könnte sich genausogut auch über das Händchenhalten von Mitterand und Kohl über den Gräbern von Verdun beschweren” Geschichtsklitterung in jedem Satz: Der 22. Sept.1984 hatte überhaupt keinen Bezug zu irgendeiner bedingungslosen Kapitulation der Deutschen. Verdun liegt auch ganz offenkundig in Frankreich – und es war eben keineswegs eine Abfeierung einer eigenen Niederlage auf dem Botschaftsgelände des Siegers.

    4
    5
  16. “Das Nazi-Regime hat den Krieg aufgrund eklatanter militärischer und diplomatischer Fehlentscheidungen verloren, größtenteils aufgrund von Befehlen eines ehemaligen Meldegängers, ”
    Der Krieg ging verloren durch den Eintritt der USA und insbesondere das Land-Lease-Programm an die UDSSR (und auch England). Genau wie der erste Weltkrieg übrigens nutzte die USA die Chance, auf einem fremden Kontinent weiter Fuss zu fassen und das britische Empire größtenteils gegen Kriegsmaterial einzutauschen. (“Für jeden Kreuzer eine Kolonie”) Da hätte man von deutscher Seite entscheiden können was man wollte…

    5
    5