Ukrainekonflikt: Kriegslüsterne Kirchen – und welche Rolle spielte Merkel?

Merkel (hier 2009 mit Putin) versucht ihre zwielichtige Rolle als angebliche Ukraine-Unterstützung zu verkaufen (Foto:Imago)

Der Weltfrieden war lange nicht mehr so gefährdet wie heute. Das scheint auch Papst Franziskus bewusst zu sein. Umso erstaunlicher mutet daher seine Friedensbotschaft 2023 an, die unter dem Titel steht „Niemand kann sich allein retten – nach Covid-19 neu beginnen, um gemeinsam Wege des Friedens zu erkunden.“ Möglich, dass dem kurzfristig ins Protokoll gerutschten Abschiedsgottesdienst für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Benedikt einige inhaltliche Vertiefungen in der Predigt zum Opfer fielen, ansonsten muss dieser Papst nämlich einen wahrhaft weiten, weltumspannenden Blick auf alle Brandherde des Globus haben, so wenig, wie er sich mit konkreten Details aufhält.

Anders ist es nämlich kaum zu erklären, dass das Thema Ukraine in seiner Friedensbotschaft mit nur einem einzigen Wort vorkommt. Die Begriffe „Putin”, „Russland”, „Angriffskrieg” und dergleichen sucht man darin jedenfalls vergebens. In Franziskus‘ Weihnachtsbotschaft hatte es hingegen noch geheißen: „Erleuchte den Verstand derer, die die Macht haben, die Waffen zum Schweigen zu bringen.“ Was man wohl als Wunsch verstehen darf, einen Verhandlungsfrieden zu erreichen, statt auf den Endsieg durch immer mehr Waffen zu setzen.

Erzbischof Marx: „Ich bin kein Pazifist!”

Ganz anders die Evangelische Kirche Deutschlands: Deren Ratsvorsitzende Annette Kurschus begrüßte bereits im April die Lieferung von schweren Waffen durch die Bundesregierung an die Ukraine geradezu euphorisch. Zwar habe sie „höchsten Respekt vor allen, die für sich selbst auf die Option der Gewaltlosigkeit setzen”, sagte die westfälische Präses am Mittwoch dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland”. Sie fügte jedoch an: „Aber ich erkenne die jetzt beschlossenen Waffenlieferungen als Mittel an, die Ukraine bei ihrem Überlebenskampf zu unterstützen.“ Ein paar Monate später klang das dann plötzlich ganz anders: „Ich habe Waffenlieferungen nie begrüßt”, behauptete Kurschus, die „Rat-lose”, am 13. Juli 2022 – einem Mittwoch. Ihre vorangegangene Waffen-Offenbarung war an einem Sonntag erfolgt. An welchen Wochentagen kann man Vorzeige-Christen beim Wort nehmen? Ein Bedauern, dass Christen auf Christen schießen, vermisst man in all diesen Verlautbarungen übrigens völlig.

Auch deutsche katholische Bischöfe verteidigen die Waffenlieferungen an die Ukraine: Für den Münchner Erzbischof Reinhard Marx sind sie „das kleinere Übel”. Er sei selbst, so Marx, „kein Pazifist” (!) und sehe „keinen besseren Weg, den Angegriffenen zu helfen”, sagte der Kardinal der Welt am Sonntag. Immerhin bemühte er dazu nicht Jesu – übrigens unbewaffnete – Tempelräumung.

Wie kam es zur Eskalation des Ukrainekrieges?

In seinem Buchbestseller „Nationale Interessen: Orientierung für deutsche und europäische Politik in Zeiten globaler Umbrüche” schreibt Klaus von Dohnanyi, Europa müsse selbst Wege finden, um Gefahren für den Kontinent zu bannen, solange die innenpolitische Lage in den USA und die dortige Russophobie eine Entspannungspolitik der NATO nicht erlaubten. Für die Sicherheit der europäischen Nationen müssten auch russische Interessen „auf das gelenkt werden, was letztlich die einzig verbliebene Stärke Europas ist: eine offene Zusammenarbeit in Wissenschaft, Innovation, Technologie und Wirtschaft.“ In einer lesenswerten Buchrezension des „InfoSperber” schreibt Leo Ensel: „Selten war ein Buch zum Zeitpunkt seines Erscheinens so aktuell – und bereits wenige Wochen später in zentralen Punkten schon wieder veraltet!? Man missverstehe nicht: Alle scharfsinnigen Analysen von Dohnanyis gelten nach wie vor. Aber die sich überstürzenden Ereignisse im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine lassen einige Konsequenzen, die der Autor noch Ende letzten Jahres zog, mittlerweile alt aussehen (oder auch nicht). So schlug von Dohnanyi beispielsweise – damals völlig plausibel – im Anschluss an ein Interview, das ausgerechnet Zbigniew Brzeziński zwei Jahre vor seinem Tod, im Juni 2015, der Welt gegeben hatte, für die Ukraine vor, sich am Status Finnlands zu orientieren.” Soweit Ensel.

Wäre dieser Vorschlag Dohnanyis, das Beispiel Finnlands, eine Option, die mit der bevorstehenden NATO-Norderweiterung tatsächlich obsolet geworden ist? Ich denke nein – im Gegenteil: Eben weil man die warnenden Stimmen ignorierte, ließ man die Ukraine ins Messer laufen. Und wer lieferte das Messer? Auch Ex-Kanzlerin Angela Merkel. Sie war maßgeblich am Zustandekommen von Minsk I und Minsk II beteiligt. Wären diese Abkommen umgesetzt worden, wäre der Ukraine – und uns – dieser Krieg wahrscheinlich erspart geblieben.

Schauderhafte Geschichtsklitterung

Nun sei ihre Strategie für Minsk II nur gewesen, so Merkel, Zeit zu gewinnen, um die Ukraine gegen Russland aufzurüsten (siehe unten). Mit dieser opportunistischen Darstellung hat die Ex-Kanzlerin wenig Gutes bewirkt. Sie dürfte dazu gedient haben, dem von den Medien initiierten Vorwurf zu begegnen, sie sei allzu Putin-freundlich gewesen. Selbst die fruchtbare Ostpolitik ihrer Vorgänger, die letztlich die deutsche Einigung möglich machte, wird von den heutigen Meinungsmachern als „blauäugig“ gegeißelt.

Von welchem Stern kommen eigentlich diese ganzen Geschichtsklitterer? Nochmal zur Erinnerung: Mit dem Protokoll von Minsk I sollte ermöglicht werden, das am 14. Mai 2014 durchgeführte Zwei-Drittel-Referendum für die Unabhängigkeit des Donbass und Luhansk von der Ukraine nochmals bestätigen zu lassen. Punkt 4 des Abkommens (von insgesamt 12 Punkten) sah die Gewährleistung der Durchführung vorgezogener Kommunalwahlen vor – und zwar entsprechend dem ukrainischen GesetzÜber die vorübergehende Ordnung der lokalen Selbstverwaltung in den gesonderten Kreisen der Gebiete Donezk und Lugansk“ (Gesetz über den Sonderstatus). Doch die Ukraine hat dies beharrlich ignoriert. Deshalb wurde in Minsk II, dort in Punkt 12 (von insgesamt 13 Punkten), nochmals festgehalten, dass auf Grundlage der erwähnten Gesetzes alle Fragen, welche regionale Wahlen betreffen, mit den Vertretern der einzelnen Gebiete der Oblaste Donezk und Lugansk „im Rahmen der dreiseitigen Kontaktgruppe” (Ukraine, Russland, Regionalvertreter) zu besprechen sind. Explizit heißt es außerdem: „Die Wahlen werden unter Einhaltung der entsprechenden OSZE-Standards und unter Beobachtung von Seiten des OSZE-Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte durchgeführt.” Auch diese zweite Vereinbarung wurde von der Ukraine erneut ignoriert.

Auch die NATO-Osterweiterung kam aufs Tapet

Stattdessen sprachen die Waffen: fortgesetzt kam es zu Gewalt und bürgerkriegsähnlichen Eskalationen. Drei Jahre nach Abschluss von Minsk II beklagte das Auswärtige Amt in Berlin am 12. Februar 2018, dass nicht nur Russland, sondern auch die Ukraine ihre Waffen noch immer nicht aus dem Donbass abgezogen habe. Zu diesem Zeitpunkt habe der dortige Krieg bereits 10.000 Todesopfer gefordert. Das war, wohlgemerkt, vor vier Jahren. Die Todeszahlen stiegen dann bis Ende 2021 weiter – auf 14.000 „offizielle“ Tote, zuzüglich einer unbekannten Dunkelziffer auf beiden Seiten der Konfliktparteien. Das alles war jahrelang kein Thema für unsere Medien gewesen; jedenfalls wurde nur vom Aufmarsch von Putins Truppen an der russischen Grenze berichtet – nicht jedoch über die Vorgeschichte des Konfliktes.

Dann, Mitte Februar, zehn Tage vor Beginn des Ukrainekrieges, wurde anhand von Verlautbarungen des Kremls auch dem Letzten klar, dass es um mehr ging als um zwei abtrünnige Republikchen: Offenbar spielte für Russland auch die NATO-Expansion eine strategische Rolle. Zu Erinnerung: In fünf Wellen der NATO-Osterweiterung waren 14 weitere Länder dem weltgrößten Militärbündnis beigetreten; alles zur Verteidigung (und gegen wen)? Nein, es ging um das große Rad, das man drehen wollte. Wer sich für weitere Hintergründe und tiefere Zusammenhänge zum Ukrainekrieg interessiert: siehe hier. Nun jedenfalls hatten wir den „Salat”, den eigentlich nicht Selenskyj angemacht hat. Aber er wird seinem Volk sauer aufstoßen – und Putin dürfte sich an ihm verschlucken.

Ein Minsk III wäre möglich

Doch nochmals zurück zum Salto mortale von Angela Merkel: „Das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben” sagte die frühere deutsche Bundekanzlerin im Interview mit der „Zeit”. Die Ukraine habe, so Merkel, „diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht” (Näheres dazu siehe hier). Diese Behauptung Merkels konnte nicht folgenlos bleiben – wie der „Merkur” über Putins Reaktion berichtete: „Unerwartet und enttäuschend“ soll für ihn Merkels Offenbarung gewesen sein; anderen Quellen zufolge habe er getobt. Und am 28. Dezember 2022 musste der russische Botschafter in Deutschland dann in einer großen Zeitung lesen, dass Friede erst dann einkehren werde, wenn „die ukrainische Armee die russische Hauptstadt Moskau erobert” habe. Ob die neuerlichen Angriffe Russlands solchen vollends verstiegenen, westlichen Kapriolen geschuldet sind?

Die westliche „Wertegemeinschaft“ betont zurecht das Selbstbestimmungsrecht der Völker mit seinen Grundsätzen der Souveränität von Ländern und ihrer Unantastbarkeit. Warum wurde dieses Recht aber nicht auch gegenüber der Volksrepublik Donezk mit seiner russischen Bevölkerungsmehrheit eingeräumt? Ein Minsk III bräuchte nur Minsk I und II zu übernehmen – mit einer wesentlichen Ergänzung: es müsste der Ukraine vorzuschreiben, dass sie dies zu akzeptieren hat, anstatt auch die Wiedereroberung der Krim anzustreben oder gar von ihren Truppen in Moskau zu träumen. Auch Siegestrunkenheit ist eine Trunkenheit – eine überaus gefährliche. Fakt ist: Das dritte Jahrtausend hatte mit der NATO-Russland-Grundakte eigentlich so gut begonnen; das Jahr 2022 auch noch – aber es endete leider schlecht. Wie wird wohl das Jahr 2023 enden, wenn man – unter beharrlicher Ausblendung der normativen Kraft des Faktischen -eine Atommacht auf allen Gebieten hinters Licht zu führen sucht? Mir tun nicht nur die Ukrainer leid: ich fürchte, dem „Friedenstag” 1. Januar wird kein Friedensjahr folgen. Gott sei uns gnädig!

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17 Kommentare

  1. Die grün-links faschistischen Pfaffenfunktionäre sind scheinbar die neuen Satane.

    Nach damaligen Presseberichten soll der Vatikan bereits
    in den 1970er Jahren in Waffengeschäfte verwickelt gewesen sein.

    Kirchen mit geilen Pfaffen sind seit Jahrzehnten für
    Pädophilie bekannt.
    Kinderschänder wurden durch Funktionäre, Papst gedeckt
    und das Problem heruntergespielt.
    Pfui Pfaffen, die oft als geile Wölfe im Schafspelz daher kommen.

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  2. „Viele Hunde sind des Hasen Tod“ hiess es schon im Jahre 1541.
    Warum rekrutiert V. Putin jetzt per Dekret über 100.000 Hasen?

  3. Leider erwähnt der Autor nicht, dass die „Frohe Botschaft“ der Evangelischen Kirche nun heißt: ‚Waffen für Ukraine sind christliche Pflicht der Nächstenliebe!'“

    „EKD-Vorsitzende: ‚Waffen für Ukraine sind christliche Pflicht der Nächstenliebe!'“
    https://unser-mitteleuropa.com/ekd-vorsitzende-waffen-fuer-ukraine-sind-christliche-pflicht-der-naechstenliebe/

    Das verkündete Frau Kurschus kurz vor Weihnachten.

    Der Autor erwähnte auch nicht, dass der ehemalige französische Staatschef Francois Hollande sagte, dass keine der Parteien die Minsker Vereinbarungen, die den Konflikt im Donbass beilegen sollten, umzusetzen plante. Es war ganz einfach: Russland als Unterzeichnerstaat des Abkommens wurde in die Irre geleitet, während die ukrainische Armee ausgebildet wurde.

    „Putin: Merkel und Hollande haben in Minsk gelogen“
    https://www.n-tv.de/politik/Putin-Merkel-und-Hollande-haben-in-Minsk-gelogen-article23815130.html

    • Wenn eine EKD-Vorsitzende Waffenlieferungen an die Ukraine fordert und dies als „christliche Pflicht der Nächstenliebe“ bezeichnet, dann läuft nicht nur in der evangelischen Kirche etwas fundamental falsch, sondern auch in der Systempresse, die das als das heilige Evangelium betrachtet, anstatt kritische Nachfragen zu stellen. Am Ende ist Kurschus (meine Wortkorrektur schlägt „Kurzschluss“ vor) auch nicht besser als ihre Ex-Kollegin mit den „zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern“. Mein Fazit: Nicht nur in der Politik sondern auch in den Kirchen tummelt sich vorkommen ungeeignetes Personal.

  4. Dieser Krieg wird meines Erachtens viel zu selten im historischen Kontbetrachtet, sodass die eigentlichen Strippen und jene , die an ihnen ziehen , gar nicht erst gesehen oder immer wieder im Nebel verschwinden . Alfred Pike begruendete bereits 1871 die – in seinen Augen – Notwendigkeit dreier Weltkriege , die sich alle um Deutschland und Russland drehten , deren endgueltige Vernichtung , bzw. Zerlegung in kontrollierbare Haeppchen . Anfang des 20. Jahrhunderts bekraeftigte Halford MacKinder , britischer Geostratege (das angeblich zivilisierte britische Weltreich befaende sich in einem ewigen Konflikt mit den barbarischen Voelkern Russland und Deutschland und alles auf der rechten Rheinseite sei nur kulturlose Einoede ) , indirekt diesen Vorsatz , der seitens der Anglosaxons immer wieder bestaetigt wurde , zuletzt von George Friedman ( STRATFOR ) 2015 . Immer ging es um die Verhinderung eines Zusammengehens Mitteleuropas , speziell Deutschlands , mit Russland . Man fuerchtet die gewaltige Wirtschaftsmacht , die sich daraus ergaebe . Seit ueber 100 Jahren kaempfe die USA gegen einen solchen Zusammenschluss und habe bereits in zwei Weltkriegen dagegen gekaempft , so sagte er Sinngemaess in einer Rede in Chicago . Die Ukraine ist eine Bruecke zwischen beiden Teilen Europas bzw. Eurasiens und ich meine , das sollte Beruecksichtigung finden , wenn man diesen Krieg zu analysieren versucht . Vielleicht haette Europa Alfred Pike , Halford MacKinder , Henry Morgenthau , Zbigniew Brzezinski , Wolfowitz , G. Friedman , den Kagen-Clan und Victoria Newland mehr Aufmerksamkeit spenden sollen ? Vielleicht haben es die Russen getan , womit sich ihr Eingreifen in der Ukraine durchaus erklaeren liesse . Lesenswert ist ein Artikel in der Berliner Zeitung (!) , in dem der „Sonderberater der Millennium Development Goals“ , der US-Oekonom Jeffrey D. Sachs zu Wort kommt und mit den „Neocons“ scharf ins Gericht geht ( Bsp.: Die Ukraine ist die neueste Katastrophe amerikanischer Neocons ) – was sich uebrigens auffallend deckt mit der Soros-Aussage , die Ukraine sei eines seiner besten Projekte . Warum verhinderte Boris Johnson im April die Unterzeichnung eines in Ankara ausgehandelten und unterschrifts-reifen Waffenstillstandsvertrag ? Kann es sein , dass all dies nur einer Handvoll Historikern bekannt ist , die man jedoch , von oben angeordnet in den Mainstream Medien nicht zu Wort kommen laesst , dass deutschen und EU-Politikern nebst Beratern davon nichts bekannt ist ? Den Strunzdummen um Baerbock traue ich das durchaus zu , ihrer rueckgradlosen Erbaerm-lichkeit und Wuerdelosigkeit aber auch , dass sie aus schierem Opportunismus kollaborieren, wohlwissend um die Tragweite ihrer Volksverachtung , hinsichtlich des horrenden Schadens , den sie vielen Generationen , die da noch kommen , zufuegen . Das Gleiche gilt fuer die EU . Von daher gesehen koennte man noch wenigstens verstehen , dass Frau v.d.Leyen von Hochkorrupten wie Selenski und seine Schergen , die Europaeischen Werte verteidigt sieht .

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  5. „Die verlogenen verachtenswerten grünpopulistischen Oberpfaffen egal ob sie sich evangelisch oder katholisch nennen und ihr satanischer Anal-Oberhirte können mir zum neuen Jahr mal gepflegt den Buckel runterrutschen, am Besten wäre es sowieso sie würden ihre Lügenmäuler halten!“ … sagt jedenfalls mein Nachbar, ich finde die Pfaffen und ihren Oberhirten ja ganz toll.

  6. Gott kann uns nicht gnädig sein. Er hat mit diesen unseligen Machenschaften und Kriegstreibern nichts zu tun. Er muss uns gewähren lassen. Damit wir einsichtig werden. Aus unseren Fehlern lernen. Aber auch das hat noch nie geklappt. Putin war nicht weitsichtig genug. Er ist in die Falle getappt. Er wird immer der Feind des Westens sein. Weil er die westlichen „Werte“ nicht anerkennen kann und seine eigenen Wege geht. Und der Westen wird ihn niemals besiegen. Denn sein Volk steht hinter ihm. In Moskau einmarschieren wollte nicht nur Selensky in seinem Größenwahn. Hitler war der letzte, der es versucht hat. Und wir alle kennen das Ende. Doch diesmal würde das Ende noch schrecklicher. Denn Russland, das größte Land der Erde, ist auch die größte Atommacht. Und hat mächtige Verbündete, wenn es darauf ankommt, denn diese sind dem Westen auch nicht besonders gut gesonnen. Also bleiben nur Verhandlungen mit Abstrichen auf beiden Seiten. Besonders von den USA, die ihre Vormachtstellung um keinen Preis aufgeben wollen und Selensky maßlos für ihre Zwecke missbrauchen. Wenn dieses Jahr nicht das Jahr des Friedens wird, die Kirchen nicht endlich ihre Kriegshetze und den Schrei nach mehr Waffenlieferungen aufgeben und für eine friedliche Welt werben, unsere total verblödete Regierung, allen voran die strunzdumme, braunverseuchte Bärbock, nicht zur Besinnung kommt, steht der Welt Grauenhaftes bevor. Und kein Gott kann und wird uns helfen.

    • Selenski wird nicht missbraucht . Selenski missbraucht sein Volk zum Zwecke der Verfolgung schmutziger amerikanischer und englischer Ziele und die jener , die hinter deren Regierungen die Strippen ziehen . Auch die Eskalation seiner Kontendaten duerfte ihm und seinen Geistesgenossen dabei sehr am Herzen liegen . Lesen Sie Larry Romanoff : „Breaking the spell“ , „The richest man in the world“ , „The City of London“ , und beachten Sie die Quellen , besonders Benjamin H. Freedman ( Unz.com ) ; aber erschrecken Sie nicht ! Was Gott anbelangt , verzagen Sie nicht . Es gibt so unendlich Vieles , das der menschliche Geist nicht einmal ansatzweise in Erwaegung zu ziehen versteht . So erschrecken wir nicht vor der Liebe , denn sie kann uns der Hafen sein , der uns schuetzt vor schwerem Wetter , auch vom Fluche uns befreien .

  7. Dieser Artikel hat viele Facetten.
    – @Martin spricht „Halford MacKinder“ an und hat recht damit. Mir schien dieses Zusammenkommen von RU und D vorherbestimmt, aber seit Merkel werden die Dler und ihr Land von innen zerstört. Die Deutschen lassen es geschehen, die Russen nicht – also Krieg.
    – Ich fühle mit Blick auf meine Evangelischen Kirche Schande, ich überlegte mich in D anzumelden nur um Austreten zu können, aber selbst dann kostet es eine Gebühr. Wieso kann ich nicht mit einem Brief aus dem Ausland austreten?
    – Merkel: Wer noch immer Zweifel hatte, daß diese Frau Dler und Dland zu vernichten hatte, sollte mit ihrer Aussage zu ihrem Hochverrat (exPräsi Hollande bestätigte dies lt Duran bzw @Wolfgang) nun wach sein.
    – Krieg: Alles läuft zyklisch – auch Kriege, soziale Unruhen, Teuerungen… schwere Zeiten kommen. Es gab unter meinen deutschen Bekannten jede Menge Warnsignale, daß eine Wohlstandsspitze in D (aus)gelebt wurde. Einer ist Frührentner und baute sich ein 300k EUR Haus. Die Eltern einer Schulfreundin hatten vorm Haus über Jahrzehnte einen Nutzgarten – da war nun Gras und ein Mähroboter eierte drin rum (dazu müssen in der Erde Kabel verlegt werden!) – „beste Investition meines Lebens“, sagte sie.
    Zustand und Zukunft einer Gesellschaft sind erkennbar – man muß nur hinschauen. Ungevaxxte Grüße zum Neuen Jahr!

  8. Sobald die Waffenlieferungen des „Wertewestens“ für Rußland zu einer ernsten Gefahr werden, wie z.B. die feuchten Träume von diesem Clown Selensky, das seine Truppen auf dem roten Platz einmarschieren, wird Rußland sich so so zur Wehr setzen, das in der Ukraine kein Stein auf dem anderen bleibt. Daran sind auch schon Napoleon Bonaparte und Adolf Hitler kläglich gescheitert. Und dann soll sich der „Wertlose Westen“ den nächsten Schritt gut überlegen, denn ein falscher Schritt könnte der allerletzte finale Fehler sein.
    Zuindest Deutschland hätte sich von Anfang an aus diesem Konflikt, der für uns nur Nachteile bringen kann, heraus halten und einen neutralen Status einnehmen müssen. Dann wären wir heute um einige hausgemachte Probleme ärmer. Aber bei DER ReGIERung ? Bei der Ampel Koalitition, die für Deutschland das größte anzunehmende Übel darstellt, konnte die Rußland Politik nur scheitern.

  9. Das Wichtigste an diesem Krieg ist, nicht zu vergessen, was vor dem „ersten Schuss“ war. Nur so nähert man sich der Wahrheit. Die regierungsamtlichen und medialen Lügen werden so entlarvt.
    Um zu beurteilen, wer wen angreift, muss man nur die Abstände zwischen beiden Parteien ansehen: Aus der Ukraine erreichen amerikanische Raketen Moskau in fünf Minuten. Von der russischen Grenze braucht eine Rakete nach New York oder Los Angelos erheblich länger. Einfach gefragt: „Wer rückt also wem auf den Pelz?“

    Und zum weiteren Ziel nicht vergessen:
    „9/11“ und „26.9.“ mit der gleichen Handschrift – aber keine arabische!

  10. Zwischen die Ukraine, Europa und den USA passt derzeit kein Blatt Papier. Das ärgert V. Putin aktuell am meisten.
    Wenn die russische Armee und ihre tschetschenischen Tik-Tok-Einheiten so weiter machenwie bisher besteht die Chance, dass weltweit jede Polizeidienststelle sie an Materialvorräten übertrifft.

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  11. Eine globale Kriegsgefahr sinkt von Tag zu Tag – von Tag zu Tag werden beide Seiten schwächer und es wird – und wenn es noch so lange dauert – einen Friedensschluss entlang des heutigen Frontverlaufs geben. Die Kriegsgefahr sinkt deshalb, weil die USA dann auch ihre Hauptziele erreicht haben werden und diesen Erfolg auch nicht mehr gefährdet sehen wollen:

    Die ukrainische Regierung hat ja längst ein Abkommen mit den USA und deren Raketen werden dort stationiert bleiben, weil Russland das nicht verhindern kann, und weil die übrige Welt – insbesondere die Europäer – viel zu feige sind, diese Bedrohung eines souveränen Staates als solche erkennen zu wollen.
    Deutschland und Russland sind definitiv getrennt und an eine Partnerschaft mit einem wirtschaftlichen Ausbau ist überhaupt nicht mehr zu denken. Bedrohung erledigt. Selbst ein „9/26“ dient nur der Sprengung von Pipelines, sprengt aber keineswegs Ketten.
    Deutschland ist im Bereich Energie auf die USA angewiesen und von deren Zulieferern abhängig.
    Europa hat sich durch Sanktionen und Verschuldungen – Waffenlieferung und anschließendem Aufbau der Ukraine – wirtschaftlich übernommen und fällt als Konkurrent auf dem Weltmarkt weiter zurück und der Euro schwächelt zunehmend.
    Die USA haben große landwirtschaftliche Flächen in der Ukraine in ihren Besitz gebracht und damit eine deutliche Besserstellung auf dem Weltmarkt erreicht und dürften damit auch sonst weitgehend das Sagen in der Ukraine haben.

    Reichen diese Gesichtspunkte für einen gesponserten „Verteidigungskrieg“ im Namen von Demokratie und Menschenrechten ?
    Die Ukraine kämpfen mit Soldaten und Waffen und ihr Präsident opfert bedenkenlos das Leben der Menschen und die Infrastruktur – sein Hintermann sieht das entspannt wirtschaftlich als weiteres Geschäftsmodell.

  12. Wenn Putin im eigenen Reich gegen Separatismus vorgeht, dann darf das die Ukraine auch längst. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker gilt wie (für Kroatien, Slowenien usw.) auch im Kosovo, das längst mehrheitlich albanisch bevölkert war und ist. Und es gilt dann auch auch in Tschetschenien, das seit 150 Jahren von Rußland besetzt ist. Wenn also Putin das Selbsbestimmungsrecht fordert für die Russen, die übrigens mit dem Waffengang dort angefangen haben, in Donezk und Luchansk, dann muß er es auch im eigenen Gebiet zulassen, aber so weit denkt dieser mach-zynische Großrusse im Traume nicht und ebenso seine willigen Parteigänger hier im Westen. – Und was Merkel da nachträglich sagt zum Minsk-Prozeß, soll doch nur ihr völliges Versagen in der Rußland-Politik kaschieren, ist reine lügenhafte Zweckpropaganda. – Und was die alte Formel der Ostoptionisten von einem unschlagbaren Bündnis Deutschland-Rußlland angeht, so ist dieses seit den Idioten Wilhelm II. und Zar Nikalaus schon erledigt, spätestens seitdem die SU ab 1945 brutal Osteuropa unterjochte und aktuell Putin seine hegemoniale Imperialpolitik startete. Mit einem solchen übelsten Partner geht man nicht. Nicht umsonst war die Westbindung eine große Erfolgsgeschichte der BRD und entgegen dem Geschrei heute der Putinisten weit -und zu Recht- im deutschen Volk verankert!

  13. Da Russland schwerlich von aussen von V. Putin befreit werden kann, wird Russland erst dann wieder in den Kreis der zivilisierten Nationen zurückkehren, wenn die Russen sich aus eigener Kraft befreien werden. Sogar jeder Zirkusartist wird sich nun entscheiden müssen, ob er sich für Propaganda missbrauchen lässt oder in Opposition geht. Aber das russische Elend ist, wenn auch oft aus Opportunismus, selbst gewählt. Mitleid ist unangebracht, Verständnis ohnehin nicht.

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