Umweltzerstörung fürs Klima: Kretschmann und der Windkraft-Ausbau

Damals noch jünger, aber schon genauso doktrinär verbohrt: „Windfreak“ Kretschmann 2011 (Foto:Imago)

Ich finde, das sind schöne Maschinen.” So kommentierte vor über zehn Jahren Winfried Kretschmann, seines Zeichens Ministerpräsident von Baden-Württemberg und fleischgewordene Inkarnation aller superkorrekten, pedantischen und umweltbewussten Öko-Schwaben („Isch des au Bio?“), die aufgestellten Windräder im bis dato heimeligen und unberührten Schwarzwald. Damals war deren Zahl noch überschaubar. Viel Zeit ist seitdem vergangen. Unterdessen hat sich das Engagement Kretschmanns, der große Teile seiner Jugend-und Studentenzeit bekanntlich beim „Westdeutschen Kommunistischen Bund“ verbracht hat (und eigentlich erst durch den Radikalenerlass von Willy Brandt davon abließ) diesbezüglich vervielfältigt.

Auch wenn Kretschmann eine äußerst schillernde bewegte Vita aufweist, so trifft der „geläuterte” Kommunist mittlerweile oftmals genau den richtigen bürgerlichen Ton und erzielt dadurch auch in hektischen Debatten Ruhe. Ausgerechnet der einstige Mao-Anhänger bringt damit seine Partei-Linken wie Hofreiter, Habeck und Konsorten regelmäßig gegen sich auf, wenn auch in weit geringerem Maße als die zweite grüne Reizfigur im Ländle, Boris Palmer. Im Fall Kretschmanns entbehrt dies natürlich nicht einer gewissen Komik, gilt er doch parteiintern als „Realo”. Demzufolge kommt er auch gut mit Palmer zurecht.

Vögelschutz Nebensache

Mit Letzterem gemeinsam rührt er seit Jahren beständig und fleißig die Werbetrommel für bis zu 200 Meter hohen Windrad-Monstrositäten, deren massives Fundament mehr Kubikmeter Beton verschlingt als eine Tiefgarage; von der Flächenversiegelung und Bodenverdichtung ganzer Weiden und Wälder sowie hochproblematischen Recyclingherausforderungen für Altanlagen einmal ganz abgesehen. Aktuell weilt der nach wie vor ausgesprochen beliebte Ministerpräsident mit tiefrotem Herzen zu Gesprächen in Zürich. Auf die Frage nach der Berücksichtigung von Tier- und Pflanzenwohl bei der Aufstellung weiterer geplanter Anlagen verblüffte er nun einmal mehr im „Schwarzwälder Boten”. Zitat der Lokalzeitung: „Der Schutz von Vögeln ist für den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann absolut kein Argument gegen den Bau von Windrädern. 290 Millionen Vögel würden jedes Jahr ‚gekillt‘, sagte der baden-württembergische Regierungschef am Donnerstag bei einem Podiumsgespräch in Zürich.”

Damit nicht genug: Kretschmanns Einschätzung nach sei deshalb die Quantität an Vogelverlusten absolut kein Problem bei der Projektierung und Ausführung weiterer Windkraftanlagen. Schlimmer noch, spiele diese sogar eine „absolut untergeordnete Rolle” bei Überlegungen zu deren massivem Ausbau „angesichts der drohenden Klima-Katastrophe”, so Kretschmann weiter. Man könne ja „die Anlagen bunt anmalen”, um Vögel vor dem Crash mit selbiger zu bewahren. So etwas sagt ein grüner Ministerpräsident. Landesweit bekommen Tierschützer Schnappatmung – angesichts solch kaltherziger, arten- und naturschutzfeindlicher Verlautbarungen.

Tierschützer so empört wie ratlos

Vielleicht sollte man den selbstgefälligen Herrn einmal daran erinnern, dass seine eigene Partei damals angetreten war, um sowohl Tier – als auch Pflanzenwelt gleichermaßen zu schützen. Anfangs der 1980-er Jahre, noch bevor die Grünen von den zu Karrieristen gewandelten Ex-Kommunisten wie ihm gekapert wurden, hätte sicherlich kein Gründungsmitglied der Öko-Sekte solche Argumente widerspruchslos akzeptiert. Doch das ist lange her.

Offensichtlich hat ihre eigene doktrinäre, unfehlbare Ideologie die eigentlich technikhassenden und fortschrittsfeindlichen Grünen dahingehend gebracht, auch geschützte Arten von Vögeln, Fledermäusen und Insekten lächelnd dem neuen grünen Zeitgeist in Form von störanfälligen Windrädern und anderen technischen „Nachhaltigkeitsmaßnahmen“ zu opfern. Eiskalt zieht man die gewählte Agenda durch. Zutiefst verstörende Bilder von zerfetzten Greifvögeln, die immer wieder von Förstern, Tierschützern und Bürgern im Netz auftauchen, ignoriert man geflissentlich. So viel Öko-Zynismus ist mitunter kaum noch zu ertragen.

Wo gehobelt wird…

Auch Beschwerden von Anrainern der Anlagen, die durch den Schall, Interferenz und Druck der riesigen Rotorblättern massiv gestört werden, werden knallhart juristisch abgewiegelt. Es gibt offenbar kein Zurück mehr, bei der weiteren Landschaftsverunstaltung unserer Republik. Wie auch schon bei Stalin und Mao, die ihre hirnlosen gesamtgesellschaftlichen Mammutprojekte gegen alle Widerstände durchdrückten, gibt es keine Gnade mehr gegenüber dem Lebensschutz und vitalen Interessen von betroffenen Tieren, Pflanzen und auch Menschen, die von den Giga-Monstern zur grünen Stromerzeugung geschädigt werden. Kollateralschaden müssen ebenmit einkalkuliert werden, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Schöne neue Welt!

Im Umkehrschluss werden auf maßgebliches Betreiben derselben Grünen die sichersten Kraftwerke der Welt abgeschaltet, um unser rohstoffarmes, stromverbrauchintensives Hochtechnologieland – nebst stetig wachsender E-Auto Flotte – mit Solarpanels, Wassermühlen und Windkraftanlagen zu betreiben. Wer hierin noch eine Logik zu erkennen vermag, muss wahrlich eine echte Frohnatur sein.

10 Kommentare

  1. Die Grünen Khmer werden solange wirken, bis die UNO Deutschland zu einem rückständigen Entwicklungsland erklärt, dass nur noch mit fremder Hilfe seine verbleibende Bevölkerung von 10 Millionen Menschen ernährt. 73 Millionen hat die grüne Ideologie, vereint mit sozialistischer Tyrannei, dahin gerafft.

  2. Dieser alte, vergrämte Traumtänzer sollte mit der Politik aufhören.
    Wer solch einen wählt, hat ein fettes Brett vor dem Kopf.
    Zuhören kann man ihm auch nicht, da er mit seiner monotonen Stimme
    zum einschlafen ist.

  3. In Lübeck wurde nach einem NDR Bericht wegen einer stinkenden Flüssigkeit ,der Auftritt der Grünen mit Baerbock und Heinold abgesagt es wurde eine stinkende Flüssigkeit auf der Bühne verteilt . Natürlich wurde der Staatsschutz eingeschaltet . Da es sich um einen Angriff auf die Demokratie handele Es sollen weitere Untersuchungen folgen . SPD Spitzenkandidat Losse-Müller und die CDU Schleswig Holstein sind bestürzt , die demokratischen Parteien ständen gemeinsam für die freiheitlichen Werte ein .
    Freiheitliche Werte mit Grün – Rot glaub ich nicht , und ein Zitronenfalter faltet Zitronen ?

  4. Das mit dem „Windfreak“ ist nich schlecht, aber eben typisch Grün-
    Frei nach dem Motto. ‚Wir brauchen überall mehr Windräder – – – nur bitte nicht bei mir im Ländle.‘

  5. „Die Windenergie leistet für die Energiewende und damit für den Erhalt der Natur einen entscheidenden Beitrag… Ohne diese konsequente und engagierte Klimapolitik wird es bald gar keinen Wald mehr geben.“ – Priska Hinz (Umweltministerin, GRÜNE) am 03.02.2022

    Und weil es so eilt, konnten die Waldarbeiten bereits vor der offiziellen Veröffentlichung des Genehmigungsbescheides begonnen werden, so dass gegen die Fällung von zahllosen, im Schnitt 200 Jahre alten Bäumen kein Einspruch mehr möglich war.

    „Die geplanten Baumfällungen sind fast alle erledigt.“ – Ralf Paschold (Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG) am 08.02.2022

    So sind sie halt, die GRÜNEN.

    „Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln.“ – Sandra Detzer (GRÜNE) am 19.11.2021

    Nur für die Verhöhnung der Bürger nehmen sie sich noch genügend Zeit:

    „Mit uns werden Bäume wahr.“ – GRÜNE Wahlwerbung in NRW 2022

  6. Eines muss man den Grünen lassen: Sie zeigen beispielhaft jedem Volldeppen, wie Politik funktioniert. Auf dem Weg zu den Futtertrögen erzählen Sie vom Paradies. An den Futtertrögen angekommen, zerstören sie das Paradies und machen sie ihre Gönner und Förderer reich. Das Volk verachten sie.

  7. Grün meine Lieblings Farbe……Als Partei und in der Regierung ,ein Turbo für den Abstieg Deutschlands als Industrie-und Nationalstaat….und das für den Normalbürger verbunden mit immens hohen Energiekosten. Wie dumm muss man eigentlich sein, diese Partei zu wählen ??

  8. Ich warte stündlich auf die „grüne“ Erkenntnis, dass Kriege und ihre Ausweitung den besten Klimaschutz darstellen …!

    Jeder, der Klimaschutz als menschengemachtes Übel ansieht, müsste eigentlich schärftens auf der Seite der Kriegsgegner stehen. Aber brennende Stadtviertel oder Öl-Silos rufen keinen „grünen“ Protest hervor – von humanen Gesichtspunkten zur Abwendung des weiteren Krieges ist ohnehin kaum die Rede. Die ausgebomten Ukrainer dienen nur als Scharfmacherkulisse. Dass ein Friedensschluss jedoch durchaus möglich und ganz gewiss im Interesse der Ukrainer vor Ort wäre, wird erst gar nicht erwogen.

    Erst wenn Deutschland als einziges Land weltweit komplett mit Solar-Anlagen zugepflastert und mit Windrädern verspargelt ist, wird man überrascht feststellen: Das reicht ja immer noch nicht! – Vielleicht sind die Grünen ja deshalb für einen „großen Krieg“, um nicht ihren geistigen Energie-Bankrott eingestehen zu müssen …

  9. Es stimmt eben immer das Gegenteil:
    Grüne sind Friedensengel? Nein, sie sind Kriegsbengel!
    Grüne sind Umweltschützer? Nein, sie sind Umweltvernichter!
    Mit Grünen werden Bäume wahr? Nein, mit Grünen werden die Bäume gefällt!
    Grüne sind Freiheitsverfechter? Nein, sie sind Freiheitsverächter!
    Grüne sind tolerant und weltoffen? Nein, sie sind extrem intolerant und arschoffen!
    Grüne sind gebildet und ausgebildet? Nein, sie sind eingebildet und Totalversager, ohne Ausbildung und irgendein Fachwissen!
    Und so kann man das immer weiter auflisten, wo Grüne, also die gesamte Diktatorenfront der Parteien, außer der AfD, das exakte Gegenteil dessen verkörpern, was sie vorgeben zu sein. Das Wort Grüne kann man nämlich bestens durch CDU/SPD/Linke/FDP ersetzen, teils sogar durch Basis, die außer dem richtigen Weg in der Corona-Politik auch ziemlich links-öko sind.

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