„Und jetzt erzählt uns Omi, wie sie mal Karl Lauterbach entführt hat!”

Sehen wir hier eine Terror-Oma auf dem Weg zum Staatsstreich? (Symbolbild:Pixabay)

Karl Lauterbach entführen? Wer tut sich so etwas an? Wenn der Entführer mal einen Moment nicht aufpasst, bestellt er über dessen Amazon-Account erst einmal 80 Millionen PCR-Tests – das holt man über das großzügigste Lösegeld nicht wieder herein. Selbst wenn man ihn gefesselt und geknebelt in den Kartoffelkeller sperrt, muss der Minister irgendwann getränkt und gefüttert werden, mit „Lachsfich”, sonst wird er ungemütlich. Bei dieser Gelegenheit versucht er gewiss, einen von der strafmildernden Auswirkung einer Fünffachimpfung zu überreden. Ach, was sage ich, wahrscheinlich muss man ihm schon im Moment der Gefangennahme einen Impfnachweis vorlegen, sonst bringen ihn keine zehn Pferde in das Tatfahrzeug. Also, ich würde ihn nach spätestens einer Stunde freiwillig wieder gehen lassen, bevor er mir den letzten Nerv raubt. Aber vielleicht besitze ich für derlei Aktionen auch die kriminelle Energie nicht.

Ausgerechnet eine pensionierte Lehrerin, selbstverständlich aus der Reichbürgerszene Sachsen stammend, soll nun Ambitionen entwickelt haben, den Gesundheitsminister seiner Freiheit zu berauben. Damit sollte ein Staatsstreich eingeleitet werden, wie auch immer die 75-Jährige das bewältigen wollte. Nicht, dass ältere Damen ihr harmloses Image nicht für radikale Aktionen nutzen könnten: In der Science-Fiction-Serie „V – Die Besucher“ aus den Achtzigern bringt eine vorher harmlose Omi eines der Shuttles der Außerirdischen zur Strecke – mit einem Molotow-Cocktail aus ihrem Hackenporsche. Bei Monty Python raubten teesüchtige Großmütter ahnungslose Punker aus. Im Alltag stellt dies jedoch eher eine Ausnahme dar. Aber wer weiß, vielleicht gibt es auch eine Senioren-Antifa, bei der gereifte Aktivistinnen aus Wollresten Sturmhauben stricken? „Mit 10 Prozent Merino, mein Junge, das hält schön warm, während du die Nazis bekämpfst!

Günstiger Zeitpunkt für neue Impf-Publicity

Natürlich schützt auch das Alter nicht vor törichten Ideen. So mag es durchaus sein, dass sich ein paar ältere Menschen zu einer Anti-Lauterbach-Aktion zusammengefunden oder auch von einem Putsch geträumt haben. Die Medien halten sich allerdings sehr bedeckt damit, wie weit die Bemühungen schon gediehen waren. Standen bereits die ersten mit Panzerfäusten ausgerüsteten Rollatoren in der Garage bereit? Oder Gehstöcke mit Gewehrlauf? Man fragt sich, wie lange Dissidenten wie wir noch mit Messer und Gabel essen dürfen, bis diese in unseren gefährlichen Händen zu Massenvernichtungswaffen erklärt werden. Da drängt sich der Verdacht auf, wir könnten es hier mit einem medialen Ablenkungsmanöver zu tun haben. Was terroristische Aktivitäten angeht, stehen nämlich gerade zwei andere dicke Brocken zur Debatte, die lebhaft diskutiert werden: Zum einen natürlich immer noch der Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines. Auch wenn für beide politische Lager ein Wunsch-Schuldiger existiert, wissen wir darüber trotz vieler Indizien im Grunde nichts. Ebenfalls ungelöst – und in der medialen Versenkung verschwunden – ist der Fall der Bahnsabotage von vergangenem Samstag. Da muss sich jemand sehr gut ausgekannt haben.

Zudem kann auch Karl Lauterbach derzeit einen Aufmerksamkeitsschub gut brauchen. Unsere jährliche Panikmache gib uns heute: Krankenhäuser am Limit! Steigende Inzidenzwerte! Neue Mutanten! Das alles erweist sich meist bei näherer Durchleuchtung als recht fadenscheinig – zum Beispiel sind die als Corona-Infizierten geführten Patienten oftmals mit einer ganz anderen Diagnose in die Klinik gekommen und erst über den Routinetest dann als angesteckt aufgefallen. Das durfte sogar ein Arzt ganz öffentlich in der „Tagesschau” sagen. Sogar die Impfpropaganda wird im grünen Deutschland recycelt. Zudem hat der Minister gerade seine neue Impfkampagne gestartet. Mit Unterstützung von „Spiegel”-Spargelhasserin Margarete Stokowski, die ganz furchtbar unter „Long Covid” leidet. Judith Sevinc Basad ist gerade zum Feind Nr. 1 der Antifa befördert worden, weil sie anmerkte, dass sich Stokowski trotz enormen Leidensdrucks beim fröhlichen Cocktailmixen und Nägellackieren im Netz zeigt (darf die Dahinsiechende denn nicht noch ein paar letzte freudvolle Momente erleben?):

(Screenshot:Twitter)

In der Werbekampagne des Ministeriums hingegen wird uns derzeit gezeigt, wie sich eine ordentliche Großmutter zu verhalten hat: „Ich spiele lieber mit meinen Enkeln als mit meiner Gesundheit”, erklärt uns Gertrud. „Deshalb lasse ich mich impfen!” Wird hier etwa schon wieder – trotz gegenteiliger Erkenntnisse – suggeriert, von Kindern könne man sich die Seuche holen? Nein, besonders aufrichtig sind weder Medien noch Ministerium zu uns.

Ist also die Geschichte von der „Terror-Oma“ auch nur ein Märchen? Das muss noch nicht einmal so sein – denn eine Menge Bürger sind sauer auf Karl Lauterbach, weil er sich gerade die nächsten Einschränkungen und Vorschriften einfallen lässt. Das Geschmäckle daran ist aber der Zeitpunkt, zu dem das Ereignis medial losgetreten worden ist. Da hat wohl jemand dringende Werbung für seine stagnierende Impfkampagne gebraucht.

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19 Kommentare

  1. Schätze, das der Faschist niemals vor seinem Gewissen und vor anderen
    Menschen dauf der ganzen Welt Ruhe finden wird und das ist auch gut so, denn er hat den Menschen ein Gen verseuchtes Medikament forciert, was Todesfolgen und nicht reparable Schäden vielfach nachweislich verursacht, die Menschen
    ihre Freiheiten nach den Grundrechten genommen und wiederholte Volkszüchtigungen durch Unverhältnismäßigkeiten und Nichtnotwendigkeiten begangen.
    Ich prognostiziere, das der Tag der Abrechnung nicht mehr weit ist und das
    ist gut so !
    Nicht zu vergessen, das dieser Kanzler die Verantwortung durch weghören, wegschauen hat.
    Er hätte dieses Element längst entlassen müssen, nein vielmehr lässt er ihn walten und schalten !

    21
    • Na ,von seinem Gewissen wird er sicher nicht geplagt ,er hat keines.Der Kanzler hat ihn berufen ,kein Wunder ,daß er ihn schalten und walten läßt.Es isr alles sauber geplant.

      10
  2. Diese Meldung kam von der Bild!!!! Das heißt es ist Satire oder Lüge. Die Wahrheit haben die jedenfalls nicht im Programm. Allenfalls Hetze mehr aber auch nicht. Mir deren Artikeln sollte man sich nicht beschäftigen.

  3. Eine Kreatur die ein 80 Millionenvolk in Geiselhaft nehmen konnte,wandert jetzt auch in den prallgefüllten „Opferstock“

  4. Die Oma hat sich gewiß mit den terroristischen ‚7 Sachsen mit dem Luftgewehr‘ (2018) für den Anschlag verbündet ….

    Und ich dachte immer, wer Klabauterbach aus Versehen entführt, bringt ihn schnellstens wieder zurück!

  5. hurra wir sind total verblödet…
    ich für meinen teil rede nur noch mit leuten die einmal im gefängnis waren…alles anders sind volksschädlinge und einige noch mehr, kleine drecksäcklein…

    nur ein guter deutscher der für sein vaterland sich einsetzt landet im gefängnis… alle anderen verbrecher genießen hochachtung und imunität:staatlich verordnet…
    bürgerkrieg wo bist du…????

    http://www.amfedersee.de

  6. Es istr nahezu ungläubelig was ind diesem ,,Staat“ abgeht ! Da werden Rentner auf Demos Verprügelt, das werden fast 90 Jährige Jahre lang in Haft gesteckt weil sie am Hohloclaus zweifeln und da wird eine ,,Omi“ genadenlos zur Terroristen gestempelt weil sie angeblich den Totalversager Lauterbach kidnappen wollte…..
    An wehrhafte Vergewaltiger und Mörder, an vermummte Antfanten oder an Ckan Mitglieder traut man sich scheinbar nicht heran !
    Und wieder wird die große Entrüstungs Szene in diesem Theater aufgeführt.
    Läuft in Buntland !

  7. Also so schlecht war die Geschäftsidee Professor Karl Lauterbach zu entführen, gar nicht. Ich kenne viele Bekannte die für jeden Tag, den die Oma den Karl behalten hätte, es sich einiges hätten kosten lassen. Ein Geschäftskonto auf den Bahamas (für die Spezialisten unter uns, die hier Kohle von Pfizer bunkern sicher nix neues) und es wären wahrscheins nicht wenige Daueraufträge für die Oma eingegangen. Wobei die Engänge auch als ein gewisses Schmerzensgeld als Ausgleich zu verstehen sind. Der Leidensdruck, den Karl in nächster Nähe behalten zu müssen, dürfte nach meiner Einsschätzung enorm sein.

  8. Immer erstaunlich, mit welch dummen Kinderstories man Deutschdeppen beeindrucken kann. Anderenortes müssen solche Rechtfertigungsaktionen deutlich spektakulärer sein und, ob nominell oder real, mindestens einige Tote beinhalten.
    Grob gesagt:
    Andere Völker muß man in Ketten Gassi führen, bei Deutschen reicht eine Banderole aus Toilettenpapier, damit sie bei Fuß bleiben.
    Abartig!

  9. Eben, weil ich nicht mit meiner Gesundheit spiele, lass ich mich auch NICHT genmanipulieren.
    Der Artikel ist klasse!

  10. Dieser Staat macht sich nur noch lächerlich mit solchen Aktionen. Die Terror-Oma aus der Reichsbürgerszene mit der Kartoffelkanone, äh Kartoffeltüte. 4 Hanseln und eine 75-jährige Oma stürzen den Corona-Staat und wollen den obersten Corona-Pabst entführen. 🙂 🙂 🙂

    Das passt eher zum 1.April. Das ist genauso glaubwürdig, wie damals die „Reichtagserstürmung“, die 1 Systemdiener gerade noch abwenden konnte. Die wahren Terroristen nämlich die der Clans sind mit Sicherheit wirklich gefährlich für den Staat, aber mit einer 75-jährigen leicht verschrobenen Oma kann man es ja machen. Das sind Helden, kümmert euch lieber um die zugewanderten meist unregistrierten Terroristen, da habt ihr mehr als genug zu tun!

  11. Ich fand die Rollatoren mit Panzerfäusten am besten. Wir haben uns köstlich darüber amüsiert. Anders wird man dem Irrsinn auch nicht mehr herre. Apropos Messer und Gabel, das ist aber kein Witz. In unserer Stadt im Klein-Damaskus-Viertel gab es mal ein Waffenverbot (einschließlich Messer). Da wurde doch tatsächlich darüber diskutiert, dass man Geschäfte, die Bestecke verkaufen und Gaststätten eine Ausnahmeerlaubnis erteilen wollte. Ich weiß jetzt nicht, wie das ausgegangen ist (ich wohne nicht dort), aber der Gedanke schon, über Ausnahmegenehmigungen überhaupt zu diskutieren und dabei an den Einzelhandel und an Gaststätten zu denken, ist dermaßen irre, aber er ist wirklich wahr. Wirklich – kein Witz.

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