Dienstag, 16. April 2024
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Unser Land ist die Katastrophe – nicht das „Klima“

Unser Land ist die Katastrophe – nicht das „Klima“

Müllverbrennungsanlag: Hier gehen auch problemlos wiedernutzbare Rohstoffe wie Bauholz in Flammen auf (Symbolbild:Imago)

Schon oft thematisierte ich in meinen Beiträgen den geflissentlich in der öffentlichen Berichterstattung unterschlagenen Zusammenhang zwischen Bevölkerungszunahme und Temperaturanstieg. Hier ein weiteres aktuelles Beispiel: Direkt neben meinem Elternhaus wurde in den 60er Jahren ein großes Gebäude errichtet. Im Erdgeschoss befand sich eine Bäckerei, darüber warnen zweieinhalb Stockwerke Wohnungen. Jetzt gab der Bäcker seinen Betrieb auf: Schon vor der „Energiekrise“ hatten seine Stromkosten über 2.000 Euro im Monat betragen, doch die jüngsten Anstiege waren nicht mehr zu schultern. Das Gebäude steht jetzt zur anderweitigen Nutzung zur Verfügung.

Darauf hat die Gemeinde nur gewartet, denn sie braucht weiteren Wohnraum für die Unterbringung von – na was wohl – „Flüchtlingen“. Doch sie mietete das große Haus nicht etwa an. Nein: Sie kaufte es gleich, zusammen mit einem weiteren Grundstück daneben, auf dem zwei abrissreife Gebäude standen. Das imposante Haus wird nun energetisch saniert, um anschließend Zuwanderer in vier modernisierten Wohnungen unterbringen zu können. Das EG bleibt für einen möglichen kommenden Backshop-Filialisten erhalten.

Rechnung ohne den Gesetzgeber gemacht

Nun wurden die zwei alten Gebäude abgerissen. Ich war als Nachbar daran interessiert, die Balken des Dachstuhles ortsnah als Baumaterial zu verwerten und jene des alten Gebäudes zu verheizen (die Balken des neueren Gebäudes sollten hingegen als Bauholz für den Umbau des Wirtschaftsgebäudes wiederverwertet werden). Eine solche Nutzung als Brennholz wäre möglich gewesen, denn nur „bei Verdacht auf Teerölbehandlung ist Altholz der Altholzkategorie IV zuzuordnen“, heißt es in Paragraph 5 der Altstoffverordnung; die Balken waren aber unbehandelt.

Doch hatten wir die Rechnung „ohne den Wirt” gemacht, sprich: ohne unseren Gesetzgeber mit seinen oft undurchsichtigen Vorschriften – und ohne die Rechthaberei der Abrissfirma, die wahrheitswidrig einfach behauptete, auch unbehandelte Dachbalken seien generell in die höchste Schadstoffklasse einzuordnen. Die Dachsparren wurden daher wie Eisenbahnschwellen klassifiziert, die mit Pestiziden und Schlimmerem belastet sind. Das interessierte aber niemanden. “Abrissholz”, so hieß es, sei als solches grundsätzlich der Schadstoffklasse A IV einzustufen, und dieser Sondermüll sei in einer speziellen Abfallverwertungsanlage zu verbrennen – vorliegend also in der rund 50 Kilometer entfernten Verbrennungsanlage.

Wohin mit der Wärme im Sommer?

Dieses Blockheizkraftwerk produziert zwar Strom, aber der weit größere Energiegehalt steht als „Fernwärme“ zur Verfügung. Doch wohin mit der Wärme im Sommer? Die über 800 Grad heiße Luft verlässt die riesige Anlage über den Schornstein. Interessant ist: Das Blockheizkraftwerk veröffentlicht im Internet zwar die emittierten Schadstoffe (überwiegend Stickstoffdioxide, deren Grenzwerte deutlich unterschritten werden; gut so). Doch die heiße Verbrennungsluft, die den Sommer noch wärmer macht, ist anscheinend für niemanden schädlich. Dazu finden sich auch keine Angaben.

Auch das neue “Kreislaufwirtschaftsgesetz Baden-Württemberg” scheint nur auf dem Papier zu bestehen. Es wurde zum 7. Februar 2023 geändert. Gemäß dessen Paragraph 3 müssen „anfallende Abbruchabfälle verwertet werden“. Sogar „hochwertig“ – was bei den noch sehr gut erhaltenen Dachsparren des einen Gebäudes bei der weiteren Nutzung als Bauholz möglich gewesen wäre. Auch dürfte eine “Verwertung” wohl kaum Verbrennen bedeuten, schon gar nicht im Sommer. Im Winter bestünde der Wert einer Verbrennung immerhin in der Nutzung der Wärme im heimischen Ofen oder der Abwärme bei der Stromproduktion in einem Blockheizkraftwerk.

Am Ende müssen wieder Bäume dran glauben

Hätten wir das Holz einlagern und im Winter verheizen dürfen, wären Nutzholz und auch etwas Heizöl eingespart worden. So aber trug es nun, im Sommer verbrannt, zur weiteren Temperaturerhöhung in Deutschland bei. Aber nicht nur die Verbrennung selbst macht heiß: Das Holz musste auch abtransportiert werden und verbrauchte somit Diesel, was nicht nur in Bewegungsenergie umgesetzt wird, sondern ebenfalls Hitze erzeugt. Und anstelle der problemlos möglichen Wiederverwertung des noch gut brauchbaren übrigen Bauholzes müssen nun eben Bäume dran glauben. Doch das Land Baden-Württemberg fördert die Umbaukosten und damit auch das benötigte Holz mit immerhin 30 Prozent Zuschuss. So wird hier also nicht nur Holz im Hochsommer verbrannt, sondern auch jede Menge Geld. So sieht “grüne” Politik aus.

Anstelle der plattgemachten Häuser wird nun ein “Park” geschaffen – und zwar ein Parkplatz für elf PKWs. Bleibt abzuwarten, ob dieser neue Platz wenigstens mit Rasengittersteinen gepflastert wird statt mit den üblichen Vollflächensteinen. Denn Rasengittersteine werden nur etwa halb so heiß wie reine Betonsteine.

Es mangelt an Inhalten

So ließen sich auch anderswo die künstlichen Hitzeinseln etwas mindern. Schon die Produktion der Betonsteine erzeugt Hitze, und jede Tonne verursacht 600 Kilogramm CO2 – angeblich doch das größte Problem unserer Zeit.

In Wahrheit ist das größte Problem unserer Zeit ein ganz anderes: Es sind unsere staatlichen Organe auf allen Ebenen. Und auch ignorante Firmen, auch weil die Vorschriften oft unklar, widersprüchlich und kopflos sind. Ich muss mich korrigieren: Köpfe haben die Urheber unserer Vorschriften durchaus – nur mangelt es anscheinend am Inhalt. So auch in anderen Bereichen, was dazu führt, dass das angeblich „menschengemachte Klima“ eher dem irrationalen Gesetzgeber und seiner Behörden samt willfähriger Gefolgschaft von Handwerk und Wirtschaft geschuldet ist.


Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors.

11 Antworten

  1. Bitte versuchen Sie nicht, deutsch- grüne Politik in irgendeinen Zusammenhang mit Logik oder Vernunft zu bringen. Das wird niemals und nirgendwo gelingen und trägt nur zur Frustration bei.

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  2. Die tatsächlich Kathastrophe sind Faschisten, Volkszüchtiger
    und Abzocker des eigenen Volkes !

    Es wird höchste Zeit, das die AfD uns vom Dreck befreit !

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    1. Ehemals waren sie Angehörige des eigenen Volkes, sie wurden befördert und in eine Bruderschaft aufgenommen, sieht man ja überall wenn sie die Urkunde erhalten, letztens die Intelligenzbestie Ricarda … sie sitzen jetzt auf dem elektrischen Stuhl, wenn sie nicht mitspielen, droht der Exetus … analog Straches Ibiza-Inszenierung.
      … und wenn da nicht immer die Feindstaatenregelung wäre … die ReGIERung als Verwalter des Besatzungskonstrukts BRinD gegen die indigenen Bundesstaatsangehörigen, abgeschafft im 3. Reich … wir sind seit 1914 im Kriegsrecht.

  3. Prima, den Nagel voll auf den Kopf getroffen.
    Dem bleibt nichts hinzuzufügen, so doof wie unsere Behörden etc. halt sind…

  4. So geht Klimalüge: In vielen Städten wird es heißer, aber nicht wegen des angeblichen globalen mit CO2 menschengemachten Klimawandels, sondern wegen der grenzenlosen Anlockung, Verköstigung und Ansiedlung von Fremdlingen. Wo immer noch ein wenig grüner Park übrig ist, wird gerodet und ein Fremdlingsbunker hingestellt. Je dichter die Bebauung, desto stärker die örtliche Aufheizung. Grüne Politik zerstört alles natürlich Grüne und somit das lokale Stadtklima, das wettermäßige wie auch das geistig-gemeinschaftliche.

  5. @Unser Land ist die Katastrophe
    nicht das Land – die Politeska der Blockpartei und ihre Stichwortgeber aus dem WEF !

  6. Sinnlos sich mit vernagelten (Amtsträgern) über die Verwertung von alten Wertstoffen zu unterhalten..

    einfach machen (und legal möglichst wenig Steuern zahlen).

  7. Deutschland soll durch eine Hintergrund-Agenda zerschlagen werden.
    Ganz Europa, sehr wahrscheinlich.
    Und ich sag’s jetzt ganz deutlich: Man manipuliert auch massivst das Wetter, um
    Deutschland lahm zu legen !
    Ist das noch niemandem aufgefallen ?
    Und sehr wahrscheinlich soll die ganze Welt durch massivste Wettermanipulationen
    lahmgelegt werden.