Unseriöse Klimaziele: Der 1,5-Grad-Schwindel

Da wird ja der Eisbär im Zoo verrückt! (Symbolbild:Pixabay)

Unablässig wird von den UN, zahllosen Politikern, „Klima-Aktivisten“ und Medien gebetsmühlenartig beschworen, dass die globale Erwärmung die „Schwelle von 1,5 Grad” bereits in fünf Jahren erreichen werde. Erst im vergangenen Jahr hatte UN-Generalsekretär António Guterres wieder einmal gewarnt, die Welt stünde „am Rande des Klima-Abgrunds”; gestern legte er nach und verkündete abermals, das globale Energiesystem sei „kaputt”, es bringe „…uns der Klimakatastrophe immer näher. Wir müssen die Verschmutzung durch fossile Brennstoffe verhindern und die Wende hin zu erneuerbaren Energien beschleunigen, bevor wir unser einziges Zuhause verbrennen.” Der Grund für diesen neuesten apokalyptischen Ausbruch war der Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), die nunmehr sogar vor einer Erderwärmung von 2,7 Grad warnte. Dessen Generalsekretär Petteri Taalas hatte einst behauptet, die 1,5 Grad seien keine zufällige Zahl, sondern „ein Indikator des Punktes, an dem die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend schädlich für die Menschen und den gesamten Planeten sein werden.

Allerdings erhält, laut einem ausführlichen und hintergründigen „Welt”-Bericht zum Thema, der WMO nun ausgerechnet vom eigenen, vor 34 Jahren gegründeten Welt-Klimarat IPCC, Gegenwind: Dieser kann nämlich überhaupt keine 1,5-Grad-Schwelle erkennen – weil das Klima sich nicht sprunghaft, sondern allmählich verändere. Außerdem hingen die Klimarisiken von der Region und der Anfälligkeit für Wetterphänomene ab. Die UN redeten der Welt unzutreffenderweise ein, dass das Ziel des Pariser Klimaabkommens bereits dann verfehlt sei, wenn die Welt-Durchschnittstemperatur die 1,5 Grad-Schwelle überschreite.

IPCC-Bericht fällt UN-Apokalyptikern in den Rücken

Zusammengefasst lässt sich der aufsehenerregende IPCC-Bericht auf die Formel bringen, dass Risiken bei einer Erwärmung von zwei Grad tendenziell höher lägen als bei 1,5 Grad – gemäß der Maxime: je größer die Temperaturveränderung, desto größer die Risiken. Der Report schränkt ein, dass Klimarisiken zudem abhingen von der Region und der Anfälligkeit für Wetterphänomene. Dabei handelt es sich jedoch um einen Durchschnittswert. Die Schwelle wäre erst dann erreicht, wenn die globale Temperatur in einem 30-Jahres-Durchschnitt über 1,5 Grad liegen würde. Laut Angaben der britischen Wetterbehörde „Metoffice“ würde die Welt selbst dann nicht anders aussehen, wenn die Temperatur durch das pazifische Wetterphänomen El Niño zeitweise um 0,3 Grad steigen würde. Der Fünf-Jahres-Zeitraum sei viel zu kurz, um mit wissenschaftlichen Methoden statistische Unterschiede nachweisen zu können.

Der Oxforder Klimaforscher Myles Allen erklärte hierzu: „Es wird sich nicht anfühlen wie Armageddon für die Jugendlichen im Klimastreik.“ Der Welt-Klimarat habe keine globale 1,5-Grad-Grenze gezogen, hinter der „Klima-Ungeheuer“ lauerten. Zudem, so Allen, werde die Temperatur selbst dann nicht unter 1,5 Grad bleiben, „wenn die Emissionen schnellstmöglich reduziert würden.“ Man kann ahnen, was nun folgen wird: Angesichts all dessen werden die UNO und andere interessierte Kreise vermutlich einen neuen Popanz mit einer anderen willkürlichen Temperaturgrenze aufbauen, wenn der versprochene Weltuntergang in fünf Jahren wieder einmal ausgeblieben sein wird. Im Bericht des Welt-Klimarats heißt es, dass es aufgrund des Klimawandels zwar zu steigenden Meeresspiegeln, zunehmenden Hitzewellen und häufigerem Starkregen käme, aber auch der Wohlstand weiter zunehme – weshalb es besseren Schutz gegen extreme Wetterlagen geben werde.

Erfrischend anti-alarmistische Töne

Seriösen Wissenschaftlern sind derartige Panik-Fristen seit langem ein Dorn im Auge: Dadurch würden „vorschnell Klimanotfälle erklärt“, mit potentiell gefährlichen politischen Folgen, etwa autoritäre Regierungsführung, hieß es in der Fachzeitschrift „Nature Climate Change“. Und der Klimaexperte Zeke Hausfather erklärt: „Wenn jemand sagt, wir hätten noch so und so viele Jahre, um den Planeten zu retten, oder wir wären verloren, stimmt das nicht überein mit dem wissenschaftlichen Verständnis.“ Stattdessen befürwortet er eine Mahnung, ohne Fristen festzusetzen: „Je länger wir mit der Reduzierung der Emissionen warten, desto schlimmer werden die Auswirkungen.“ Es sind erfrischend anti-alarmistische Töne aus einer ansonsten stromlinienförmigen, monolithischen Wissenschaftsgemeinde, die keine Abtrünnigen duldet.

Die Klimawarnungen werden denselben Weg gehen wie alle anderen Apokalypse-Warnungen seit 50 Jahren – etwa die vor einer Überbevölkerung von sechs Milliarden, die die Welt nicht mehr ernähren könne (obwohl heute acht Milliarden Menschen mehr Nahrung pro Kopf haben als je zuvor), oder die einer drohenden Eiszeit, die von einer Mehrheit der Klimaforscher noch in den 1970er-Jahren befürchtet wurde. Vom Ozonloch-Hype der späten 1980er und frühen 1990er ganz zu schweigen. Zur Erinnerung: 1995 hatte der Umweltbeirat der Bundesregierung (WBGU) gewarnt, wenn weiterhin so viel Treibhausgas wie damals in die Luft gelange, sei „in rund 25 Jahren” keinerlei Gegensteuern mehr möglich. 27 Jahre später ist mehr Treibhausgas denn je in der Luft als damals befürchtet – aber über das Ozonloch spricht kein Mensch mehr… obwohl der Vorsitzende des Welt-Klimarats im Jahr 2007 die Warnung ausgestoßen hatte: „Nach 2012 ist es zu spät.” Wir lernen: Es ist praktisch immer „zu spät” – wofür auch immer. Finden wir uns einfach damit ab. Und leben weiter.

17 Kommentare

  1. Klimaschwindel, Lügenpresse, Politiker, die sich instrumentalisieren lassen.
    Schaut, welche Multi-Milliadäre dahinter stecken und ihre Gewinnmaximierungen
    auf Kosten von Bürgern und deren Freiheiten forcieren.
    Das öffnet Euch die Sinne !

    • Ob sich am Klima irgend etwas ändert, wenn wir hier in Deutschland und Europa, die „Energiewende“ vollziehen ist völlig ungewiss. Ganz sicher ist allerdings, dass Deutschland aufhören wird als Industriestandort zu existieren! Und ich glaube, das ist es, um was es eigentlich geht…

  2. Man hat ja auch herausgefunden, daß der Klima-Apokalyptiker schlechthin, Michael Mann, damals im Auftrag des IPCC (Soros, Gates, Rockefeller – um nur einige zu nennen – lassen grüßen!) die so genannte Hockeystick-Kurve konstruiert hat, mit der die Erderwärmung nachgewiesen werden sollte.
    In einem Prozeß vor dem höchsten Gericht in Canada wurde Mann sozusagen das „Handwerk gelegt“ durch den Klima -und Wetterexperten Timothy Ball, der eindeutig nachwies, das Mann die Kurve mit falschen Daten ermittelt hatte – im Auftrag.
    Hatten wir zu der Zeit etwas darüber in den Qualitätsmedien erfahren? Ich glaube nicht.
    Außerdem wurde in einem 3-tägigen Symposium in einem Ort in Kalifornien im Jahre 2012 im Auftrag Rockefellers beschlossen, die Jugend weltweit in den kommenden Jahren derart zu steuern, daß sie in 6-8 Jahren auf die Straßen gehen würden, um gegen das „Fehlverhalten“ ihrer Erzeuger in Punkto „Klimawandel“ zu protestieren. Betrieben durch die üblichen ideologischen Einrichtungen wie NGO’s, Thinktanks und dergleichen. FFF für Fridays For Future ist nur Deckblatt für den satanischen Hintergrund: das „F“ ist der sechste Buchstabe im Alphabeth – also 3x die 6 ..
    Zu welchem Zweck? Die Freiheit des Einzelnen weiter einzuschränken. Irgendwie muß ihnen dann CORONA ZWISCHENZEITLICH ALS NOCH EFFEKTIVER ERSCHIENEN SEIN, ihrem Ziel schneller näher zu kommen…
    Der Handlanger mit offenen Händen gibt es genug … Den „Klimawandel“ natürlich weiter in der Hinterhand …

    Gruß Rolf

  3. @UNSERIÖSE KLIMAZIELE
    was glauben sie wohl, warum die Rotkittel das ins Grundgesetz getackert haben – so geht moderne totalitäre Diktatur !
    Man macht nach US-Sitte immer ein passendes Gesetz dazu !
    So auch bei dem Zwang der einrichtungsbezogenen Impf-Pflicht mit möglicher Todesfolge – vom „Verfassungsgericht “ erlaubt !
    Da ist es ja richtig gut, daß wir keine Verfassung haben – sondern nur eine Organisationsvorgabe der US-Besatzer namens Grundgesetz !

    Wie war noch das Gesetz zum Sklavenschutz ?
    Es ist verboten, einen Sklaven zu töten – außer er stirbt zufällig bei einer maßvollen Bestrafung !

    Paßt auch auf die Rotkittel und ihr Urteil zur Zwangsspritze !
    Übrigens – der unwissenschaftliche Dienst des bunten Tages hat festgestellt, daß auch Waffengewalt zur Zwangsspritze zulässig ist !

  4. „dass da Ziel des Pariser Klimaabkommens bereits dann verfehlt sei, wenn die Welt-Durchschnittstemperatur die 1,5 Grad-Schwelle überschreite.“

    Wie soll das denn geschehen, während seit 7 Jahren die globale Temperatur nicht mehr steigt?
    Es wird kalt, wie im gesamten Sonnensystem auch schon seit Jahren.
    Wir haben nur die Ozeane, die als Ausgleichssysteme arbeiten. Deshalb dauert es etwas länger auf Erden.
    Die NASA sagt immer noch eine neue „Kleine Eiszeit“ ab 2025 voraus.

    Ich kann auch nicht verstehe, warum man Wärme bekämpfen sollte? Sie sichert die Ernährung, sie verhindert Hunger. CO2 lässt die Pflanzen regelrecht explodieren. Es gibt Nahrung im Überfluss. Und weil die Menschheit weiter wächst, ist das auch bitter nötig. Mal davon abgesehen, dass jeder zusätzliche Mensch der Atmosphäre noch mehr CO2 gibt.

  5. Religion ist und war immer schon unnütz, hat sie doch die Endzeitprophetie und Apokalyptik hervorgebracht. Seit der Antike schwafelt der Mensch über die Endzeit. Wie man sieht, sind wir immer noch dumm wie Stroh, die heutige Jugend offenbar noch verblödeter als die Generationen zuvor. Die moderne Informationstechnik ist leider auch kein Segen.

  6. Wenn ich das schon höre ! “ Klimaziel 1,5° ……..als ob das eine Maschine wäre, in der man das gewünschte Klimaziel einstellen kann ! Selbst der allerdümmste Halbidiot müßte doch bemerken, daß die Sache unsere Möglichkeiten weit übersteigt ! Wir erleben gerade den Übergang von der Eiszeit in die nächste Warmperiode, mit kleinen Einbrüchen wie der „kleinen Eiszeit“ zu Beginn der geschichtlichen Neuzeit. Wenn man den Mittelwert durch die Jahrtausende nimmt, der steigt langsam aber ständig an. Unser „Zutun“ sollte man dabei nicht zu stark überbewerten !
    PS: Allerdings ist das für die Partei, die von der Windkraftlobby unterstützt wird, eine Lizenz zum Gelddrucken ! Die würde nicht mal wachwerden, selbst wenn 100 prozentig erwiesen ist, daß der ständige Bau von WKA`s in den Wäldern unserer Mittelgebirge dem Grundwasser den Boden entziehen – vom Insekten und Vogelmord fange ich erst gar nicht an !

  7. Es ist doch ganz einfach: Wer den Menschen Angst machen kann, der hat die Macht.

    Nun gilt es, nur noch ein Angst machendes Narrativ zu finden, von dem jeder Bürger betroffen ist, aber es nicht nachprüfen kann. Aus Angst heraus wird der Bürger ein solches Narrativ eher nicht ablehnen.

    Nichts eignet sich eben derzeit dazu besser als das Narrativ des Klimawandels.

    Menschen, die dieses Spiel betreiben, sind schlicht und einfach bösartige Gaukler.

  8. Das Wetter für kurze Zeiträume vorauszusagen ist schwierig und oft fehlerhaft selbst für aufwendig ausgebildete Meteorologen.
    Das Klima für Jahezehnre zu prophezeihen fällt aber Politikern leicht.
    Tatsache ist: das Klima änderte sich in lauf der Menschheitsgeschichte laufend.
    Sowohl regional als auch global.
    Aber das ist weder gefährlich noch durch uns beeinflussbar.

    CO2 spielt natürlich eine Rolle. Und zwar ist es ein grober nachlaufender Indikator für die Ozeantemperatur. Es ist eine Folge – nicht die Ursache. Das sollte auch jedem Politiker bekannt sein (denn diese Basics werden als Abi-Voraussetzung gelehrt. Wer die 7. Klasse in diesem Punkt wiederholen will, bitte hier:

    https://polpro.de/mm19.php#kl7

    Was wirklich langfristig unser Klima beeinflußt ist die Sonne. Deren Strahlung unterliegt Schwankungen. Der 11-jährige Sonnenflecken-.zyklus ist am bekanntesten. Es gibt jedoch auch weiter, längere Zyklen. So gab es früher Eiszeiten, im Mittelalter aber auch eine ausgesprochene Wärmeperiode,

    Nun ja: Voraussetzung für ein Sitz im Parlament sind nur Wählerstimmen und ein Mindestalter. Keine sonstige Qualifikation. Es wäre gut, wenn der Wähler auch fachliche und – wichtiger – charakterliche Qualifikationen berücksichtigt. Wenn er es kann!

    • @Das sollte auch jedem Politiker bekannt sein
      was haben sie denn da für seltsame Vorstellungen von Politikern ?
      Die haben ihre Anweisungen von ihren Gönnern aus der Oligarchie – das genügt da !
      Eigenes Wissen stört nur in der Karriere !

    • Mister, dazu kann ich Ihnen nur antworten:
      wenn der Mensch sich anmaßt, zu wissen, daß allein durch seine lächerlich vernachlässigbaren natürlichen Aktivitäten (auch normale Verbrennung) die Atmosphäre oder die globalen Wetterbedingungen verändert werden, dann hat er sich weit von den Schöpfungsprinzipien und den kosmischen Gesetzen entfernt. Punkt
      Wenn unser Schöpfer derartig dilettantisch in seinem Werk wäre, wäre er nicht unser Schöpfer. Punkt
      Das System unserer Mutter Erde ist so geschaffen, daß es sich ständig selbst reguliert und ausgleicht. Punkt
      Da sind wir buchstäblich – noch nicht einmal – kleine unbedeutende Faktoren.
      Das Einzige, was wir für diese Herrliche Schöpfung als Gefahrenpotential darstellen können, ist die Mutwilligkeit der Zerstörung durch Erdprinzipien-Vernichtende Mittel wie Atomwaffen, Strahlenwaffen und dergleichen. Und Monokulturen auf weiten Anbauflächen, die – nachweislich – das Wetterverhalten über diesen Regionen z.T. dramatisch verändern. Nicht zu vergessen CHEMTRAILS und Beschießen der Ionosphäre mit ELF-Wellen und dergleichen. Vorgänge seit JAHRZEHNTEN
      Wenn keine Kenntnise, unbedingt nachholen …
      Ansonsten ..

      Gruß Rolf

  9. Es gab hier in grauer Vorzeit mal etwas, das nannte sich „Umweltschutz“. Da hat man nicht das Weltklima gerettet, sondern bloß einigermaßen regelmäßig daran gedacht, dass man Rücksicht auf laichwillige Kröten nimmt, den Wald nicht zumüllt, elektronische Geräte nicht als Wegwerfartikel betrachtet, die Heimat vor der Haustür nicht verschandelt … – lauter so banale Kleinigkeiten. Das war natürlich mega unsexy, da hatte man die ganze Arbeit damit und auch noch persönliche Verantwortung, da fehlte auch so ein bisschen dieses wollwarme Wir-Gefühl, nicht mal eine Facebook-Follower-Gemeinde oder einen Eintrag in der Wikipedia hat einem das eingebracht …

  10. Wo waren all die Heuchler, als Frau Dr. Merkel Physikerin 2011 mit der Zerstörung der CO2-freien Stromerzeugung durch Kernkraftwerke begonnen hat?
    „Frau Bundeskanzlerin, denken Sie an das Klima!“ Hat auch nur eine(r) protestiert?
    Wo waren all die Heuchler, als sie 2015 und nachher Millionen von Flüchtlingen nach DE geholt hat?
    „Frau Bundeskanzlerin, so schaffen wir unsere Klimaziele nicht! Denken sie an den Karbon-Fußabdruck!“

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