Mittwoch, 24. April 2024
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Urlaubsparadies Ukraine?

Urlaubsparadies Ukraine?

Entspannt am Pool chillen im “Kriegsgebiet”? (Symbolbild:Imago)

Dass der Ukraine-Krieg als ein Neuauflage eines drôle de guerre, eines besonders merkwürdigen Konflikts in die Geschichte eingehen wird, erscheint nicht nur aufgrund seines Charakters als fremdfinanzierter Stellvertreterkrieg wahrscheinlich. Sondern dies beweist auch der Umstand, dass es nach wie vor anscheinend möglich ist, in dem angeblich von der Auslöschung bedrohten Land problemlos Urlaub zu machen. Dass die Ukraine weiterhin von vielen Anbietern als normales Reiseziel geführt wird, deutet ebenso wie die fast ausschließliche Konzentration der Kämpfe nach 13 Kriegsmonaten auf die Donbass-Region (die auch schon vor Februar 2022 militärisches Konfliktgebiet war) darauf hin, dass die russische Einschätzung einer begrenzten Operation vermutlich doch mehr den Kern der Wahrheit trifft als die Erzählung vom “großen Krieg in Europa”. Die zeitweiligen Angriffe auf Kraftwerke und die kritische Infrastruktur, die angeblich die Strom- und Wasserversorgung lahmlegen sollten, scheinen wieder eingestellt zu sein.

Tourismusunternehmen wie etwa die Organisation “visitukraine.today“, bieten etwa zahlreiche Reisen in die Ukraine an, die außer von Russland und Weißrussland aus von allen anderen Nachbarländern weiterhin problemlos erreichbar ist. Seit Kriegsbeginn vor über einem Jahr ist der Flixbus-Verkehr fast ununterbrochen im Gange. Auch deshalb hatte CDU-Chef Friedrich Merz seine vielgescholtene Kritik am „Sozialtourismus“ geäußert, angesichts vieler vermeintlich vor dem Krieg fliehender Ukrainer, die aber in Wahrheit nur einen kurzen Abstecher nach Deutschland machen, um sich die ihnen dort zustehenden Sozialleistungen abzuholen und dann in die Heimat zurückkehren.

Pittoreske Bilder

Auch auf höchster politischer Ebene herrscht ein permanentes Kommen und Gehen in der ukrainischen Hauptstadt und anderen Landesteilen: Unzählige ausländische Präsidenten, Regierungschefs und Minister haben sich in den letzten zwölf Monaten bei Präsident Wolodymyr Selenskyj eingefunden und Besichtigungstouren mit ihm durchgeführt.

Unvergessen bleibt das pittoreske Foto vom Sommer, auf dem sich Innenministerin Nancy Faeser und Arbeitsminister Hubertus Heil gemeinsam mit Bürgermeister Vitali Klitschko und der deutschen Botschafterin Anka Feldhusen ausgelassen lachend und mit Sektgläsern in der Hand auf dem Balkon der deutschen Botschaft in der Kiewer Abendsonne ablichten ließen. Das Motiv vermittelte mehr den Eindruck eines Ferienaufenthalts an der Cote d’Azur als eines Besuchs in einer vom Krieg heimgesuchten Metropole. Den Eindruck, dass die gut gelaunte Gesellschaft jeden Moment mit einem Bombeneinschlag rechnet, gewann man jedenfalls nicht. Das Bild hatte, gelinde gesagt, für Befremden gesorgt und schon damals Fragen aufgeworfen, um was für eine Art von Krieg es sich hier eigentlich handelt. Auch die zuverlässig für die Medienkameras für wenige Minuten angeschalteten Luftalarmsirenen bei jedem Unterstützungstrip – wie zuletzt bei Joe Bidens Besuch in Kiew – wirken eher wie Entertainment.

“Beste Winterausflüge”

Offiziell will der ukrainische Staat den Tourismus zwar nicht unterstützen; Mariana Oleskiv, die Vorsitzende der staatlichen Agentur für Tourismusentwicklung, erklärte, Urlauber aus dem Ausland erst wieder nach Kriegsende einladen zu wollen. Das Reiseportal wiederum behauptet, die Einnahmen kämen “ukrainischen Flüchtlingen und der Tourismusbranche” zugute. Angeblich habe man „erkannt, dass mitfühlende Menschen das Bedürfnis haben, die Spuren des Krieges mit ihren eigenen Augen zu sehen“, erklärte dessen Chef Anton Taranenko letzten August. Den Besuchern will man deswegen auch Besuche in sogenannten „mutigen Städten“, die einst russisch besetzt waren, nicht vorenthalten. Schließlich müsse man „die Weltgemeinschaft über die tragischen Ereignisse informieren, die sich leider in der zivilisierten Welt des 21. Jahrhunderts zugetragen haben“. Das Angebot für solche Touren ist derzeit, zumindest nach außen, auf Diplomaten, offizielle Delegationen und Journalisten beschränkt.

Dennoch informiert das Unternehmen stolz über die „besten Winterausflügen in der Ukraine“ und Städtetouren. Eine „Kriegsrisiko-Versicherung“ wird dennoch empfohlen. Selbst Oleskiv räumt ein, dass 2022 mehr als zwei Millionen (!) Ausländer die Grenze zur Ukraine überquert hätten. Im Westen des Landes gebe es eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur, mit Skigebieten, Hotels und medizinische Zentren, die auch genutzt würden. Das alles will einfach nicht recht zum offiziell vermittelten Bild passen, in dem immer wieder ein komplett vom Krieg erschüttertes Land gezeigt wird, das ums Überleben kämpft. Dass eigentlich nur der Osten wirklich vom Krieg betroffen ist und es sich im Westen nach wie vor gut leben lässt, fällt dabei unter den Tisch. Ein Kriegsgebiet, das über zwei Millionen Besucher anlockt, dürfte jedenfalls ein absolutes Novum in der Kriegsgeschichte sein.

13 Antworten

  1. Es sollen nach Pressemitteilungen mehr als 1,4 Millionen aus UK hier aufhalten, von denen die meisten, eigentlich fast alle, Bürgergeld u.a. von unseren Steuergeldern beziehen.

    Sie fahren hier mit teuren, neuwertigen SUV herum und man verlangt nicht, das sie diese erst verkaufen, bevor sie hier Sozialleistungen erhalten.
    Das macht die Schweiz besser, dort müssen sie erst ihre
    teuren Autos verkaufen !

    Sie nehmen und die Wohnungen weg und das haben wir als Familie persönlich recherchiert bei div. Wohnungsgesellschaften in unterschiedlichen Städten, denn dort heißt es mit vorgehaltener Hand, wir müssen diese vorhandenen Wohnungen für Ukrainer zurück halten.

    Prima, Deutsche scheinen Euch Idioten wohl nichts mehr wert zu sein !
    Was interessieren uns Ukrainer, die hier nur auf Sozialleistungen aus sind.
    In nur 10 % des Gebietes der UK ist Krieg, sollen sie dort
    hinziehen, wo dort keine Krieg ist und uns nicht auf der Tasche liegen !

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  2. @URLAUBSPARADIES UKRAINE?
    nicht wenn die USA und ihre Vasallen jetzt DU-Munition liefern und das Land radioaktiv verseuchen !
    Dann kommen sie im wahrsten Sinne des Wortes “strahlend” zurück – obwohl – wenn sie schon geimpft und geboostert sind, werden die Strahlenschäden den Bock auch nicht mehr fett machen!

  3. Neuer Gewaltprozess durch eine Horde von jungen Weibern gegen ein wehrloses Mädchen !

    https://www.pi-news.net/2023/03/junges-maedchen-wird-stundenlang-von-migrantengang-gequaelt/

    „Junges Mädchen wird stundenlang von Migrantengang gequält“

    vom 21.03.2023

    Dieser grausame Abschaum von Irren, gewalttätigen Weibern gehört in den Knast, danach für jede 50 Sozialstunden mit harter Arbeit versorgen und sofort die Eltern justiziabel belangen, denn sie sind verantwortlich für ihre Kinder !

    Wäre ich die Mutter dieses gequälten Mädchen, würde ich mir jede dieser kleinen Fot… vornehmen und sie auch so bearbeiten, bis ihnen das kot… kommt !

  4. Die Spatzen lachen es schon von einigen Dächern in Washington, USA. Die polnische Armee will je nach Bedarf Erlebnisurlaub in der Ukraine machen und die doofen Deutschen dürfen dann noch mehr Sondervermögen aufwenden, um es dann nach Polen zu schaufeln. Wenn dann die polnische Armee auch noch verliert, dann darf die Buntewehr endlich ran und auch ihren verdienten Erlebnisurlaub in der Ukraine machen. Der Fleischwolf im Donezk giert schon gierig nach deutschem Fleisch.

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  5. In der Ostukraine herrscht Krieg. Es ist ein Bürgerkrieg, den die Ukrainer gegen die ethnischen Russen seit 2014 führen. Und der 2022 Putin auf den Plan gerufen hat.

    Wer mehr davon erfahren möchte, der schaue sich diesen dreiteiligen Film von Alina Lipp an:

    “Donbass: Auf der Suche nach der Wahrheit – Teil 1 / Донбасс: в поисках правды – Часть 1”
    https://youtu.be/EUS1nKuMSbE

    “Donbass: Auf der Suche nach der Wahrheit – Teil 2 / Донбасс: в поисках правды – Часть 2”
    https://youtu.be/OKQWXjn4hRc

    “Donbass: Auf der Suche nach der Wahrheit – Teil 3 / Донбасс: В поисках правды – часть 3”
    https://youtu.be/dMrnh-mReAU

    Und wie es zu diesem Bürgerkrieg 2014 kam, ist hier detailliert beschrieben:

    “Teil 15: Von der Anti-Terror-Operation zum Krieg”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-15-von-der-anti-terror-operation-zum-krieg/

    “Teil 14: Anti-Terror-Operation gegen Volksrepublik”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-14-anti-terror-operation-gegen-volksrepublik/

    “Teil 13: Der Weg zum Bürgerkrieg”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-13-der-weg-zum-buergerkrieg/

    Teil 12: Die Ereignisse in der Südostukraine nach dem Referendum
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-12-die-ereignisse-in-der-suedostukraine-nach-dem-referendum/

    “Teil 11: Nach dem Referendum”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-11-nach-dem-referendum/

    “Teil 10: Das Referendum auf der Krim”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-10-das-referendum-auf-der-krim/

    “Teil 9: Die Situation auf der Krim”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-9-die-situation-auf-der-krim/

    “Teil 8: Antimaidan im Südosten der Ukraine”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-8-antimaidan-im-suedosten-der-ukraine/

    Teil 7: Ausländische Lenkung des Maidan
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-7-auslaendische-lenkung-des-maidan/

    “Teil 6: Machtwechsel in Kiew”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-6-machtwechsel-in-kiew/

    “Teil 5: Die Todesschüsse des Maidan”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-5-die-todesschuesse-des-maidan/

    “Teil 4: Die ‘Gesetze vom 16. Januar’ und ihre Folgen”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-4-die-gesetze-vom-16-januar-und-ihre-folgen/

    “Teil 3: Erste westliche Besucher auf dem Maidan”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-3-erste-westliche-besucher-auf-dem-maidan/

    “Teil 2: Beginn der Proteste auf dem Maidan”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-2-beginn-der-proteste-auf-dem-maidan/

    “Teil 1: Der Weg zum Maidan”
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/teil-1-der-weg-zum-maidan/

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  6. Während der Drôle de guerre fanden an der deutsch-französischen Grenze nicht im Ansatz Kämpfe wie seit einem Jahr in der Ukraine statt. Dass nicht alle kämpfen war schon immer so, selbst im grossen Krieg vor 80 Jahren. Wie so vieles aus der Zeit ein weisses Blatt Papier. Dass die Ukrainer die deutschen Sozialkassen plündern ist auch nur deshalb ein Problem, weil die Deutschen sie selbst plündern wollen, und die Voraussetzungen für eine andere Politik damit gar nicht vorhanden sind. Die hiesigen Probleme liegen ausschliesslich bei den eigenen Leuten, und solange die glauben, der aktuelle Deal sei für sie immer noch gut genug, bleibt es wie gehabt.

  7. Die von D finanzierten und sich hier aufhaltenden Ukras fahren regelmäßig mit Ihren teuren Autos in die UA um Urlaub zu machen-alles zahlt der dt. Steuerzahler !!!

  8. Russland hat 3,5 mal so viele Einwohner wie die Ukraine. Bei einer für Angreifer üblichen Verlustrate von 4:1 sieht es für Russland daher noch schlechter aus als ohnehin schon.

  9. Mein Brief an die Russische Botschaft:

    Exzellenz!

    Ich habe die Ehre, Ihnen folgendes mitzuteilen:

    Mit Entsetzen nehme ich zur Kenntnis, daß der iStGH eine beschämende Entscheidung getroffen hat.

    Die ersten BRD-Politiker ereifern und überbieten sich gegenseitig, der „Vorgabe“ Genüge zu leisten, falls Präsident Putin hiesigen Boden betreten würde.

    Es ist nicht der Wille des deutschen Volkes, die russische Förderation zu demütigen oder zu provozieren.

    Viele Bundesbürger distanzieren sich von solchen BRD-Politikern, deren oberste Doktrin es zu sein scheint, als ergebener Vasalle aufzufallen.

    Der wahre Status der BRD ist Ihnen bekannt. Die BRD ist kein echter Staat und wird fremdbestimmt.

    Es gibt keine effektive Mitentscheidungsgewalt des deutschen Volkes !!

    Mutlose deutsche Politiker ohne Rückgrat, denen ein höherer Grad an Verantwortung unbekannt zu sein scheint, agieren gegen das eigene Volk und zerstören die Freundschaft zur russischen Förderation.

    Ich darf Sie bitten, daß Ihre Regierung weise Entscheidungen umsetzen möge.

    Genehmigen Sie, Exzellenz, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung.

  10. Baerbock mit Rundumschlag: Westen will Frieden – Putin hingegen „bombardiert, mordet und tötet“

    https://just-now.news/de/deutschland/baerbock-mit-rundumschlag-westen-will-frieden-putin-hingegen-bombardiert-mordet-und-toetet/

    Außenministerin Baerbock wirft mit Kraftworten um sich: Der russische Präsident Wladimir Putin “bombardiert Tag und Nacht die Menschen in der Ukraine”.

    Dagegen wolle der Westen “Frieden in Europa”.

    Eine mögliche Befriedung der Ukraine könnte aber nur durch weitere Waffen- und Munitionslieferungen ermöglicht werden. ALLES LESEN !!

    KOMMENTAR

    DIESE BAERBOCK UND DIE GANZE REGIERUNG IST DIE SCHLIMMSTE VERBRECHERBANDE DIE MAN JEMALS IN DEUTSCHLAND GESEHEN HAT !!

    WIE PERVERS MUSS MAN SEIN WENN MAN BEHAUPTET MIT WAFFEN FRIEDEN ZU SCHAFFEN ???

    RUSSLAND WURDE GEZWUNGEN SEINE LANDSLEUTE IM DONBASS ZU VERTEIDIEGN WEIL DIE „LIEBEN UKRAINER“ SIE DORT ERMORDETEN !!

    RUSSLAND IST BEREIT FRIEDEN ZU MACHEN, ABER DIE US-GESTEUERTEN IRREN IN EUROPA NICHT !!

  11. V. Putin plante diesen Krieg schon seit vielen Jahren. Vermutlich seit 2015, als er gesehen hat, dass der Westen nichts unternommen hat, als er die Krim annektierte. Er hat sich alles genau ausgerechnet. Er hat auch die Sanktionen mit eingerechnet. Er hat den richtigen Zeitpunkt gewählt um zuzuschlagen.
    Lediglich eine einzige Variable in seiner Rechnung war falsch. Die Zustimmung der ukrainischen Bevölkerung zu diesem Überfall.
    Das hat seine komplette Rechnung über den Haufen geworfen und nun steht er da, wo er steht.
    Politisch geht es seit Wochen ums Überleben. Er weiss es und er handelt danach.
    Aber es wird nichts nützen. Er wird diesen Krieg nicht überleben.