Mittwoch, 24. April 2024
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Vermisster 2-jähriger Émile: Wie die Medien “rechte Rabeneltern” konstruieren

Vermisster 2-jähriger Émile: Wie die Medien “rechte Rabeneltern” konstruieren

Französische Einsatzkräfte auf der (inzwischen eingestellten) Suche nach Émile S. (Foto:ScreenshotYoutube)

Dass das eigene Kind plötzlich verschwindet und nicht mehr auftaucht, weil es vermutlich tot ist, ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Dieses furchtbare Szenario durchleiden momentan die Eltern des zweieinhalbjährigen Jungen Émile, der vor rund anderthalb Wochen im südostfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence spurlos verschwunden ist. Der Junge hatte im Garten seiner Großeltern gespielt, und als diese ihn nur kurz aus den Augen ließen, verschwand er offenbar spurlos und ward bis heute, trotz extrem aufwendiger Suchaktionen, nie wieder gesehen. Inzwischen wurde die Suche nach ihm eingestellt.

So weit, so schlimm. Da man lediglich diverse Vermutungen hat, was dem armen Jungen zugestoßen sein könnte – ein Verbrechen, ein Angriff durch einen Greifvogel oder ein Unfall wurden diskutiert, jedoch weiß man nichts Konkretes – wird nun auch Émiles Familie – speziell natürlich seine Eltern – näher durchleuchtet. Das ist bei solchen Vermisstenfällen auch völlig normal und sogar erforderlich – und sei es nur, um eine familiäre Verwicklung in das Verschwinden des Kleinkindes ausschließen zu können. Was allerdings überhaupt nicht in Ordnung ist und einem völlig unangemessenen Rufmord gleichkommt, ist die Tatsache, dass in diesem Fall nun die angebliche “rechtsextreme” Gesinnung des Vaters und die strenge Religiosität der Mutter in den Medien detailreich breitgetreten werden – obwohl es überhaupt keine Hinweise gibt, dass diese Lebenseinstellungen in irgendeinem Zusammenhang mit dem Verschwinden des Sohnes stehen. Und obwohl die französische (und natürlich die das Thema begierig aufgreifende deutschsprachige) Presse dies weiß und teils sogar selbst einräumt, lässt sie es sich dennoch nicht nehmen, so zu tun, als bestünde hier ein Zusammenhang zwischen weltanschaulicher Orientierung und Kindeswohlgefährdung. Genau dieser Eindruck soll nämlich erweckt werden – und wird es auch unweigerlich.

So ticken die „rechtsextremen” und „sektenartigen” Eltern

Das Schweizer Boulevard-Schmierblatt „20 Minuten” berichtet so etwa in einem reißerischen Artikel unter der Überschrift „Rechtsextremer Vater, strenggläubige Mutter – so tickt die Familie von Émile” über die Eltern des vermissten Buben, die durch die Blume zu verschrobenen Raben- und Nazieltern degradiert werden. „Ermittler und Ermittlerinnen“, hieß es da, hätten Anstoß genommen an der suspekten „Haltung” der Eltern. Als Beweis für diese These dient dem Blatt die Tatsache, dass sich die Eltern seit dem Verschwinden ihres Sohnes „sehr bedeckt” gegeben hätten, ohne jedoch weitere Details zu nennen. Hier frage ich mich, was in solch einer furchtbaren Ausnahmesituation denn bitte ein „normales” oder “typisches” Verhalten seitens der Eltern sein soll?!? Hätten sich der Vater und die Mutter sehr offen und redselig verhalten, wäre dies meiner Meinung nach genauso merkwürdig gewesen, denn schließlich kann man doch davon ausgehen, dass die beiden ein traumatisches Martyrium durchleiden, zu dem ein offensives Auftreten in der Öffentlichkeit nicht passt, was dann ebenso für “verdächtig” erklärt würde (der Fall Madeline McCann lässt grüßen!). Ich persönlich denke, bei so einem schrecklichen Ereignis gibt es keine “typische” Reaktion.

Ganz so bedeckt oder zurückhaltend kann zumindest Émiles Vater, der 26-jährige Colomban S.,  jedoch gar nicht sein – denn an der Suchaktion nahm er persönlich Teil und leistete den Ermittlern und freiwilligen Helfern ständig „Gesellschaft”. Da S. allerdings inzwischen ja ein “Rechtsextremer” (genauer: “ehemaliger Rechtsextremer”, dazu später mehr) sein soll, muss die Sensationspresse natürlich irgendetwas Negatives oder Anrüchiges kreieren. Also wird ein freiwilliger Helfer zitiert, der es „überraschend” fand, dass der Vater bei der Suche „sehr gut gekleidet” war. Offenbar erwartet man von einem Elternteil, der verzweifelt auf der Suche nach seinem Kind ist, dass er sich in Jogginghose, Badelatschen und verdrecktem T-Shirt oder wie ein linksversiffter Ökofreak in Plunderhosen, Jutehemd und Birkenstocks auf die Suche nach seinem Sohn begibt und dabei am besten noch einen Joint raucht? Wie absurd dieser Vorwurf ist, zeigt sich an der Beschreibung dieser angeblich auffällig “guten Kleidung”: Wer hier auf einen Anzug mit Krawatte oder sogar einen Smoking tippt, irrt. Es handelte sich lediglich um „einen Rollkragenpullover und Straßenkleidung“. Ein Outfit also, welches jeder normaldenkende Mensch als für eine verzweifelte Suchaktion angemessen empfinden würde, wird hier zum “überraschenden” Verdachtsmoment erklärt.

Ein herzloser Nazi-Vater?

Weiter heißt es über S., er war “sehr autoritär und erhob schnell die Stimme, um Leute zurechtzuweisen, die seiner Meinung nach nicht die richtige Einstellung hatten”, womit er alle „ein wenig schockierte”. Zwar werden keinerlei Details genannt, um diese Aussagen richtig einordnen zu können – doch darum geht es hier gar nicht: Hauptsache, man kann einen Menschen, der offenbar nicht dem Wunschprofil linker Journalisten von einem Familienvater entspricht, zum durchgeknallten, bösartigen und herzlosen Tyrannen framen, dem das Schicksal seines Sohnes gleichgültig sei oder zumindest nicht so wichtig wie die Gelegenheit, andere herumzukommandieren und zu schikanieren. Als Kontrast hierzu wird einen Satz später der Großvater des verschwundenen Émile erwähnt, welchen der zitierte Helfer „hingegen weinen” sah. Davon sei er „sehr gerührt” gewesen; der „Nazi-Vater” aber offenbar nicht.

Gegen Mitte des Artikels geht es dann ans Eingemachte: Der politische Hintergrund von Colomban S. wird ausgebreitet. Recherchen der Zeitung „La Dépêche” wollen herausgefunden haben, dass Colomban S. ein „ehemaliges Mitglied” – also wohlgemerkt kein aktuelles – der „ultra-nationalistischen Gruppierung ‘Action Francaise‘ sein soll. Der Mann, der heute als Ingenieur in Marseille arbeite, sei auch sehr aktiv in der Organisation „Bastion social” gewesen, bei der es sich ebenfalls um eine „rechtsextreme, politische Bewegung” handelte, welche 2019 aufgrund diverser rassistischer Attacken aufgelöst worden sei. Tatsächlich handelt es sich bei der “Action Francaise” um eine konservative und monarchistische Vereinigung, die Ende des 19. Jahrhunderts nach der Dreyfus-Affäre gegründet wurde. Ähnliche Gruppierungen existieren in praktisch allen ehemaligen Monarchien Europas. Hier wird unter dem Klammerbegriff “rechtsextrem” jedoch gleich das gewünschte Stigma verpasst.

Der Vater stand vor Gericht – aber wurde freigesprochen

Damit jedoch noch nicht genug: Die Zeitung klagt ferner an, Colomban S. sei nicht bloß passives Mitglied in diversen „rechtsextremen Gruppen” gewesen, nein: 2018 hatte er aufgrund eines „mutmaßlichen Angriffs auf Personen mit Migrationshintergrund” einen Gerichtstermin, wurde dort allerdings – hört, hört! – weder zu einer Haftstrafe noch zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, sondern „schließlich freigesprochen“; zumindest „in diesem Fall“, wie „20 Minuten” schreibt. Um jeden Preis will man hier wohl den Eindruck erwecken, es hätte zahllose finstere Übergriffe des bösen, rechtsextremen Vaters gegeben; für diese gibt es zwar überhaupt keine Anhaltspunkte und sie werden auch mit keiner Silbe erwähnt, was Zweifel an der Kriminalität des angeblich miesen „Nazi-Vaters” weckt – doch alles, was das Mitleid mit ihm relativieren könnte, wird gerne ins Feld geführt.

Um das Bild vom bösen rechtsextremen Rabenvater zu perpetuieren, führt die Presse weiter aus: Im Jahr 2021 sei Colomban S. “an vierter Stelle auf einer Wahlliste zur Unterstützung von Eric Zemmour aufgetaucht, dessen Ansichten der extremen Rechten zugeordnet werden.” Dass er nicht nur „ehemaliger Rechtsextremist“, sondern auch ein strenggläubiger und vermutlich nicht minder rechter Katholik ist, der der einer katholischen Bewegung angehört, welche „katholisch-traditionalistisches und rechtsextremes” Gedankengut verbreite, komplettiert das Bild. Und auch Colomban S.’ Vater, also der Großvater von Émile (und vermutlich jener Opa, welcher zu Beginn des Artikels noch als liebevoller Großvater beschrieben wurde), fungiere übrigens als Schatzmeister dieser “reaktionären” katholischen Organisation.

Auch die Mutter muss nicht mehr alle Tassen im Schrank haben

Da man offenbar nichts weiter Kompromittierendes über den „Nazi-Vater” finden konnte, arbeitet man sich im weiteren Verlauf dann an der scheinbar nicht minder schrägen Mutter, Marie S., ab: Diese sei in einer „strenggläubigen, katholischen Familie aufgewachsen” und das älteste von zehn Kindern. Dem Leser soll also der Eindruck vermittelt werden, bei Marie S. handele es sich um das Kind einer sektenartigen Großfamilie, welche offenbar zu blöd für Verhütung war und deswegen völlig verstrahlt ein Kind nach dem anderen produziert hat. Was bei Muslimen gang und gäbe ist, wird hier als rückständig und weltfremd insinuiert. Das ist aber längst noch nicht alles: Die offensichtlich durchgeknallte Frau besuchte auch nie eine Schule, sondern wurde zuhause unterrichtet, berichtet die Presse naserümpfend.

Darüber hinaus organisierte die Mutter anlässlich des Verschwindens ihres Sohnes ein Gebet an „die ehrwürdige Schwester Benoîte Rencurel“. Dass es sich dabei um eine französische Hirtin und Mystikerin handelt, nach der ein Wallfahrtsort benannt ist, erfährt der geneigte Leser nicht. Hauptsache, es klingt verschroben und nach Aberglaube. Mehr erfahren wir nicht über Marie S. – außer ganz am Ende des Artikels, wo manche schon aufgehört haben zu lesen, nämlich, dass es sich sowohl bei der Mutter als auch beim Vater um eine „glückliche Familie ohne Sorgen und Probleme, sehr liebevoll und sehr gläubig” handele (nach dem Verlust des Sohnes und diesem öffentlichen Rufmord muss man wohl leider sagen: handelte).

Nicht existente Zusammenhänge werden konstruiert

Im allerletzten Abschnitt, den – aus Sicht von „20 Minuten“: hoffentlich – niemand mehr liest, erfährt man noch, gespickt mit Grammatikfehlern, dass der zuständige Staatsanwalt „keine Hinweise auf mögliche Verbindung zwischen der Vergangenheit des Vaters von Émile als politische Aktivist (sic!) und dem Verschwinden des Kindes gefunden” habe. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es gibt also offenbar überhaupt keine Hinweise, dass die – wohlgemerkt ehemalige – angeblich rechtsextreme Einstellung des Vaters auch nur das Geringste mit dem Verschwinden seines Sohnes zu tun hat – doch trotzdem muss diese künstlich hergestellt werden, indem man all diese Details, die ja obendrein der Vergangenheit angehören, dem Leser aufs Butterbrot schmiert.

Dafür gibt es natürlich nur einen Grund: Hier soll der perfide Eindruck erweckt werden, dass Menschen, die rechts oder einfach nur konservativ sowie familienorientiert sind und obendrein einem anständigen Beruf nachgehen (mit 26 schon Ingenieur und kein verstrahlter Klima-Aktivist, da stimmt doch was nicht…!) schlechte Menschen und in diesem Fall auch schlechte Eltern sind. Obwohl nichts dergleichen behauptet wird, steht es unübersehbar zwischen den Zeilen und so bleibt natürlich indirekt auch der Eindruck hängen, die Eltern könnten doch irgendetwas mit dem Verschwinden ihres Kindes zu tun haben – sei es, dass sie es möglicherweise selbst entführt oder dass sie es sogar umgebracht haben. Frankreich ist, was diese mediale Voreingenommenheit betrifft, nicht viel anders als Deutschland: Würde es sich bei den Eltern um Linke oder gar Linksextreme handeln oder gar um Personen aus der queeren Szene, würde man ganz sicher keinen Zusammenhang herstellen, um ein solches Bild entstehen zu lassen.

Konservative Christen gleich Nazi, konservative Muslime gleich weltoffen-bunt

Natürlich mutet es etwas anachronistisch und wenig “fortschrittlich” an, wenn die Mutter einer katholischen Großfamilie entstammt und obendrein nie eine staatliche Schule besucht hat. Verboten ist jedoch beides nicht, und vor allem bedeutet es noch lange nicht (im Gegenteil!), dass solche Frauen die schlechteren Mütter sind oder gar dazu neigen, ihr eigenes Kind zu entführen oder umzubringen. Man müsste all diese Details auch gar nicht erwähnen, da sie ja offensichtlich nicht das Geringste mit dem vermutlich tragischen Schicksal ihres Sohnes zu tun haben. Dass es dennoch passiert, zeigt, worum es geht: Hier werden verzweifelte Eltern, die in Wahrheit sehr zu bedauern sind und vermutlich gerade die Hölle durchmachen, in den Dreck gezogen.

Hätte man es hingegen mit einer streng-religiösen, muslimischen Familie zu tun, die ja ohnehin fast immer sehr kinderreich ist, dann wäre die Berichterstattung garantiert gänzlich anders verlaufen. Auch wenn der Vater kein Ingenieur, sondern arbeitslos wäre, hätte man wohl in tiefem Mitgefühl, mit Glacéhandschuhen über sie geschrieben und die Eltern dann als „gläubige, traditionelle muslimische Familie” präsentiert, welche „im Glauben ihre Kraft findet”, um nach dem Verschwinden ihres Sohnes „nicht die Hoffnung zu verlieren und weiterleben zu können”. Da wir es bei Émiles Eltern jedoch mit streng religiösen Christen und bösen Rechten zu tun haben, sind der Verdachtsberichterstattung keine Grenzen gesetzt. Selbst dann, wenn ein Wunder geschieht und der vermisste Junge doch noch lebend auftaucht, werden die schon zu bedauernden Eltern mit diesen Gerüchten und einem bleibenden negativen Image leben müssen.

19 Antworten

  1. Frau Steinmetz. Man kann es auch Übertreiben.
    Ich habe Ihre Beiträge hier alle gelesen. Ist alles OK.
    Das hier ist mir doch etwas zu heftig. Vor allem kann ich ihren Worten nicht folgen und verstehe den Zusammenhang nicht.

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  2. Das geschilderte Verhalten der Presse gegen die Eltern folgt einem neuen Trend bei uns:

    Wer seinem Kind eine kindgerechte Entwicklung seiner Sexualität nach bewährten, konservativen Vorstellungen und Erfahrungen geben will kann enorme Schwierigkeiten mit der Schule bekommen.

    Dies eben dann, wenn die Eltern ihr Kind von dem erzwungenem “Unterricht” (durchgeführt ohne Beisein der Lehrer oder Eltern ! ) von Homosexuellen- und Queer-Verbänden (LBTQ….) fernhalten. Die Jugendämter können bei uns den Eltern sehr schnell die Kinder entziehen und in andere Familien (auch in muslimische, wie bereits geschehen) oder in Kinderheime stecken, angeblich zum Wohle der Kinder. Wer der linksgrünen Gender- und Transideologie nicht folgen will macht sich bei uns unter Umständen schnell strafbar. Die wahren Straftäter und Verbrecher sind aber die Ideologen und Parteispitzen der betreffenden Parteien und deren (einzelnen) nützlichen Idioten im ÖRR und in der Presse. Beide Gruppen gehören längst schon vor Gericht.

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  3. Ich konnte den Artikel gar nicht zu Ende lesen. Mein Magen rebelliert bei dem, was ich da lesen mußte. Diese Drecksäcke kriechen nun überall aus ihren Löchern. Und ich bin 100%ig überzeugt davon, daß diese Schreiberlinge unter allem Niveau vegetieren. In “normaler” Zeit wären sie nie “nach oben” gekommen, aber jetzt, wo die Primitivsten der Primitiven das Sagen haben, bekommen sie Oberwasser.

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  4. Verehrte Frau Steinmetz. Herzlichen Dank für den Artikel.

    Lassen Sie bitte nicht locker mit Informationen über die Verteuflung der Eltern, wenn sie ihre Rechte in Anspruch nehmen. Und weisen Sie bitte bei jeder Gelegenheit auf die katastrophale Gesetzgebung in Deutschland hin, die absoluten Minderheiten gestatten, Kinder in den empfindlichsten Jahren ihrer Entwicklung von Ihren Eltern mental und evtl. körperlich durch die gesetzlich geschützten Umtriebe und dem verbrecherischen Tun der LBTQ…Sekten zu trennen.

    Selbst Journalisten, die mit Dokumentarfilmen über die Zerstörung von Gesundheit, Körper und Seele der Betroffenen berichten, werden in Deutschland von den staatlich beauftragten und finanzierten Queer-Beauftragten u. a. angezeigt.

    Dazu der Hinweis auf den sehr sehenswerten Dokumentarfilm:
    Trans ist Trend: Wie eine Ideologie unser Land verändert NIUS.de

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  5. Eine Satire:

    Natürlich wurde der kleine Sohn vom rechtsextremen Vater und der sektengläubigen Mutter bei Vollmond auf einem Hakenkreuz-förmigen Altar mit einem altgermanischen Opferdoch getötet! Das ist doch sonnenklar!
    Was auch immer diese verruchten Eltern heute verkünden und vorgaukeln, es wird von wahrheitsliebenden, linken Journalisten ans Licht der Sonne gezerrt werden!
    Opferungsgrund war wahrscheinlich der Wunsch nach De-Islamisierung Frankfeichs, wenn nicht der ganzen Welt.

    Grosser Gott, wie ich diese Schmierfinken hasse, denen nichts, aber auch rein garn nichts mehr “heilig” ist! Alles wird erbarmungslos ausgeschlachtet, wenn es nur ins linke Weltbild passt.
    Alternativ hat ihn vielleicht auch Putin entführt. Wer weiß?
    Widerlich!

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  6. Es kommt schon vor, daß Eltern ihr Kind töten und anschließend die “Story vom Pferd” erzählen. Vor einigen Jahrzehnten wurde in einem Dorf in Nordbayern ein kleiner Junge lange von den Eltern mißhandelt und schließlich durch den Vater getötet, der Leichnam zerlegt und in der Mülltonne eines Campingplatzes entsorgt. Im Fernsehen erzählten die Eltern unter (Krokodils)tränen, ihr Kind sei in der Stadt entführt worden und sie baten die Entführer, ihnen den Sohn wiederzugeben. Das gibt es.
    ABER: Ich gehe davon aus, daß die Familie von der dortigen Polizei sehr genau unter die Lupe genommen wurde. Das ist notwendig und richtig. Dennoch ist die mediale “Hinrichtung” der Familie durch die dreckigen und verlogenen Mainstreammedien mittels des Framings mit Rechtsextremismus, bevor überhaupt etwas feststeht, Rufmord.
    Und noch etwas: Wenn eine größere Anzahl von Kindern in einer Familie per se(!) auf irgendwelche familiären Defizite hindeuten würde, dann wären viele muslimische Familien davon betroffen, wie im Artikel aufgeführt, und sogar deutsche Familien, wie beispielsweise die Präsidentin der Europäischen Kommission, die aus einer kinderreichen Familie stammt und selbst 7 Kinder hat. Und so etwas zu suggerieren, ist natürlich Unsinn.
    Diese linken Schmierblätter sollen mal ganz ruhig sein!

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    1. Wer richtig liest, wenn er denn liest, stellt fest, dass “diese linken Schmierblätter” eine einzige, kostenlose Publikation aus der Schweiz ist.

      Und keine “dreckigen und verlogenen Mainstreammedien”.

      So entstehen Fakenews!

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    1. Das wird im deutschen Volk anscheinend mit der Muttermilch aufgesogen. Da brauchen die kein Buch mehr für. Dieses “gewisse” Klientel ist hier stark ausgeprägt.
      Das sind die “Mitläufer” und die “Minderbelasteten”.

  7. Was kann man zu der hier geschilderten Schäbigkeit der deutschen Presse sagen? “Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte” (mit den Worten des stets gut gekleideten dt. Maler Max Liebermann) oder “Liebe Christen, beachtet das Menetekel!” (=unheilverkündende Warnung, ernster Mahnruf, Vorzeichen drohenden Unheils).

  8. Unter “Presse” verstehen Sie also ein einziges Medienerzeugnis, nämlich “20 Minuten”.

    Noch dazu ein schweizerisches. Noch dazu ein gratis verteiltes.

    Das über einen Fall in Frankreich berichtet.

    Die deutsche Presselandschaft hat den Fall gar nicht aufgegriffen.

    Recherche ist bei Ihnen Glücksache. Und Glück hat nunmal nicht jede.

    Sie erweisen mit Ihrem unqualifizierten Geschrei der “Ansage” einen Bärendienst.

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  9. Dann scheint die französische Presse ähnlich bösartig zu sein wie die deutsche und ähnlich gelenkt.

  10. Mir schleicht sich beim Lesen des Artikels eiskalt ein böser Gedanke ein:
    Racheakt irgendwelcher Kräfte gegen diese Familie?
    Rache, indem man ihnen das Liebste nimmt, an das Kind geht?
    So verdächtig nämlich ein zu redseliges Verhalten der Eltern wäre, so verdächtig ist es, derart redselig und mit unglaublicher Schmiererei diese Familie zu dämonisieren, wirklich jede Kleinigkeit als Grund zur Verteufelung aufzublasen.

  11. “Konservative Christen gleich Nazi, konservative Muslime gleich weltoffen-bunt”

    DIe derzeitige Entwicklung ist noch viel verheerender. Ich beobachte und lese in einigen Mainstream Zeitungen und bei den Mainstream-konformen Polit-Bloggern schon seit vielen Monaten darüber, dass es zwischen dem AFD-Konservatismus und dem mittelalterlichen konservativem Steinzeit-Islamismus angeblich gar keinen Unterschied gäbe. Sowohl der AFD-Konservatismus als auch der mittelalterliche konservative Steinzeit-Islamismus seien sich ideologisch in fast allen Punkten nahezu gleich (den Pseudo-Intelektuellen Politilogen und Schreiberlingen zufolge).

    Es zeigt und belegt einmal mehr, wie inkompetent und ungebildet die neue Generation von Schreiberlingen und Politologen ist, die uns hier die Welt zu erklären will und immer alles besser wissen als die alte weisse Umweltsau Männer-Generation.

  12. Die Feststellung ist schon richtig dass hier Verleumdung betrieben wird. Und das kennen wir ja nun schon viele Jahre. Schon möglich das hier eine gezielte Entführung ablief um einen durchsetzungsstarken, lauten Kritiker fertig zu machen. Die kriminellen Abgründe hinter diesem System sind sehr tief. Es gibt durchaus ernstzunehmende Aussagen bei diversen Missbrauch- und Mordserien wo Zeugen von “Satanismus” und Opferungen sprachen. Es gibt auch ein Buch eines Sohnes eines Rabbis der angeblich nachweist, da es da sehr wohl historisch rituelle Kindermorde gab. Siehe auch den Talmud und seine Legitimation Nichtgläubige zu töten , Menschenopfer in der Bibel. Und natürlich der ganze anonym nach Europa gekommene kriminelle Abschaum.

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