Spritzenkohle: Biontech-Euro als Sammelbildchen

Begeistert: Ugur Sahin und Özlem Türeci (Foto:Imago)

Die EZB will das Design der Euro-Banknoten verändern. An konstruktiven Vorschlägen dazu mangelt es nicht. Einer kam von dem FDP-Politiker Moritz Körner, den die gelben Ex-Liberalen im EU-Parlament entsorgt haben, damit er dort mit seinen Vorschlägen brilliert. Die Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci sollen mit ihren Konterfeis auf einer der Euro-Banknoten zu sehen sein, so seine konstruktive Anregung. Das ist nachvollziehbar. Die Firmenadresse der beiden Genies lautet erstens auf „An der Goldgrube 12, 55131 Meins … Mainz“ und zweitens haben sie Milliarden von Euros … Millionen von Menschen das Leben gerettet. Der Vorschlag des FDP-Mannes ist also aus vielerlei Gründen nachvollziehbar, aber noch immer extrem ausbaufähig.

Sinnig ist die Forderung des Ex-Liberalen in Brüssel jedenfalls insofern, als der Euro in etwa so schnell an Wert verliert wie der Impfstoff von Biontech an Wirksamkeit. Von daher kann niemand etwas dagegen haben, wenn Ugur Sahin und Özlem Türeci auf den Banknoten der EZB abgebildet werden. Aber die beiden sind nicht die einzigen, die sich in der schrecklichsten Pandemie seit der Pest große Verdienste erworben haben. Söder, Kretschmer, Merkel, Lauterbach und viele andere sollten eigentlich nicht ungewürdigt von der EZB vergessen werden, als ob sie nichts für den Erhalt der Volkskörpergesundheit geleistet hätten. Schließlich haben sie u.a. dem Biontech-Impfstoff erst durch ergänzende Anmaßungs-Maßnahmen zur vollen Entfaltung seines Segensreichtums verholfen.

Als kreativer Geist, der Tag und Nacht in seinen Gedanken beim „Wir“ ist, hat meinereiner deshalb viel Hirnschmalz zum Wohle des gesunden Volkskörpers geopfert und auf diese Weise – wenn ich das in aller Bescheidenheit sagen darf – eine sensationelle neu designte Bargeldstückelung erfunden, welche zur physischen Volkskörpergesundheit auch die Lebensfreude der „die Menschen“ zurückbringt.

Ugur Sahin und Özlem Türeci

Daß Ugur Sahins und Özlem Türecis Konterfeis den größten umlaufenden Euroschein zieren müssen, ist klar. Die Vorderseite des 200ers soll deshalb ganz die ihre werden. Auf der weniger prominenten Rückseite könnte man auch des einfachen Impflings aus dem Volk gedenken und z.B. den Chef der Mainzer Stadtreinigung mit einem Plastikbeutelchen für Hundekot abbilden. Zusätzlich jedoch sollte ein 17-Euro-Schein gedruckt werden, vielleicht mit einem Impfstoff-Fläschchen auf der Vorderseite und einer Spritze auf der Rückseite. Eine Impfdosis von Biontech kostet nämlich 17 Euro. Da nun so viele „die Menschen“ des Volkskörpers geimpft werden müssen in kürzester Zeit, wäre es kontraproduktiv, drei Euro auf zwanzig herauszugeben. Das kostet nur wertvolle Zeit. Der 17-Euro-Schein spart also wertvolle Zeit im impfzentralen Zahlungsverkehr und außerdem spart er den Energieaufwand, um Tonnen von Münzgeld zum Herausgeben durch die Gegend zu kutschieren. Das ist gut für das Weltklima. Auch, wenn man die 17-Euro-Scheine bei den Krankenkassen einlagert und sie passend zur Zahl der Geimpften einmal wöchentlich mit elektrischen Lastwagen bei Biontech in der Goldgrube zu Mainz abliefert, wäre das ein zeitsparender Impfeffizienzgewinn. Mit dem 200er und dem 17er sollten die beiden Vakzinalgenies hinreichend gewürdigt sein. Aber was soll mit den beiden Seiten aller anderen Scheine passieren?

Kommen wir zur Stückelung. Es gibt 200er, 100er, 50er, 20er, 10er und 5er im Umlauf. Da ließen sich hervorragend „Straßen“ bilden wie beim Kartenspiel. So eine Art Banknoten-Canasta. Die Rückseiten ließen sich jeweils mit einem Sechstel Politiker bedrucken, also entweder ein Sechstel Merkel, ein Sechstel Söder usw.usf. Wenn man dann etwas kaufen will, das 385 Euro kostet (200+100+50+20+10+5) und die Scheine so passend aufeinander abgestimmt gesammelt hat, daß man einen ganzen Söder auf den Ladentisch legen kann, bekommt man 20 Euro Rabatt in bar zurück. Das können dann vier 5er sein, auf denen vorderseitig jeweils ein Viertel von Ricarda Langs Kopf neben einem Tampon aufgedruckt ist, weil ein Tampon auch Impfstoff aufsaugt. Für diese zwanzig Euro wiederum bekommt man, wenn man sie auf dem Ladentisch richtig zusammengesetzt hinlegt, einen Euro zurück, so daß es noch für ein Päckchen Kaugummi reicht.

Sammelbildchen und Tauschbörsen

Auf diese Weise ließe sich auch die Spaltung der Gesellschaft wieder heilen, weil natürlich Banknoten-Tauschbörsen entstehen würden, auf denen Leute untereinander Geldscheine tauschen, um ihre „Straßen“ zusammenzubekommen. Wenn man dann z.B. etwas kauft, das 20 Euro kostet, kann man das mit zwei 10ern oder einem 20er normal ohne Rabatt bezahlen, oder eben mit vier 5ern, die zusammen einen Ricarda-Lang-Schädel ergeben – und spart dann einen Euro. Auf jeden Fall würden die Menschen wieder miteinander reden. „Tausche drei 50er mit je einem Sechstel Lauterbach, Kretschmer und Merkel auf der Rückseite gegen drei 50er mit Scholz.” Hat man sechs Fünfziger mit Scholz auf der Rückseite beisammen, kann man für 300 Euro etwas kaufen und bekommt einen halben Ricarda-Lang-Schädel in Form von zwei 5ern als Rabatt zurück, was ein Anreiz ist, sich mit den anderen „die Menschen in unserer Gesellschaft“ zu verständigen, um noch an die fehlenden zwei 5er für einen kompletten Lang-20er aus vier 5ern zu kommen und hernach einen Euro zu sparen.

Da es sich bei der Pandemie im wesentlichen um eine zivilreligiöse Massenpsychose handelt, könnten Banken zu einer Art Geldkirche werden, in denen man sich mit Weihgeld versorgen kann. Das wären Banknoten, die mit Impfstoff besprenkelt worden sind. Man will z.B. 500 Euro in bar abheben – und wenn man besprenkeltes Weihgeld haben will, bekommt man nur 480 Euro ausbezahlt. Die Bank muß nachschauen, ob sie die Weihgeldgebühr in Form von vier Ricarda-Lang-Fünfern vorrätig hat – und wenn ja, dann muß sie dem Weihgeldkunden noch einen Euro drauflegen, so daß er dann 480 Euro hat plus 1 Euro für ein Päckchen Kaugummi. Von den 19 Euro, welche die Bank als Weihgeldgebühr einbehält, darf sie 4 Euro als Bearbeitungsgebühr einbehalten und muß 15 Euro an die katholische Impfkirche überweisen. Die Evangelischen kriegen nichts, weil die nicht viel auf das Besprenkeln von Dingen mit Weihflüssigkeiten halten. Selber schuld.

Die Vorderseiten der Weihgeld-Banknoten

Da wären doppelte „Straßen“ denkbar. Bis auf den 200er, der schon für die Biontech-Genies reserviert ist, könnten auf den Vorderseiten gefünftelte Experten abgebildet werden. Wieler, Drosten, Montgomery usw. Wer dann sechs Scheine beisammen hat, die sowohl auf der Vorderseite mit fünf – als auch auf der Rückseite mit sechs Teilen zusammenpassen, der legt sie einmal so auf den Ladentisch, daß der Verkäufer das Vollbild von Montgomery auf der Vorderseite sehen kann, dann dreht er die Scheine um und präsentiert einen vollständigen Kretschmann.

Bislang waren Geldautomaten recht öde Geräte ohne jeden Unterhaltungswert. Dabei haben sie Displays, die sich vielgestaltig nutzen ließen. Warum nicht die Karte in den Automaten stecken und als nächstes sein Displaydesign auswählen? Wenn man dann das Design „Spielcasino“ auswählt, wird erst einmal ein Euro vom Konto abgebucht – und dann erscheint ein digitalisierter Spielautomat mit sechs rotierenden Walzen auf dem Display. Man tippt den gewünschten Abhebungsbetrag ein, bestätigt mit der grünen Taste, dann drehen sich die Walzen, bis man die Stopptaste drückt – und wenn man Glück hat, erfolgt die Auszahlung in Form eines kompletten Lindners. Wollte man 300 Euro abheben, zahlt der Automat dann 310 Euro aus, so daß man unter dem Strich 9 Euro gewonnen hätte.

Halt, Stopp! Ganz anders …

Es geht noch viel besser. Die ganze Währung wird umbenannt. Wir reden nicht mehr von Euros, sondern von Coronas. Nur das Münzgeld heißt noch Euro. Das sendet auch ein versöhnliches Signal nach Schweden, ohne daß es zu aufdringlich wäre. Weil Corona ein bißchen nach Krone klingt und Euro ein bißchen nach Öre. Wenn etwas 2 Euro kostet, zahlt man mit 5 Coronas und bekommt 3 Euro zurück. Man würde auch nicht mehr vom „Euroraum“ reden, sondern vom „Coronaraum“, was die Bedeutung der beiden Biontechler auf dem 200-Corona-Schein noch einmal besonders hervorheben würde. Doch, das scheint mir das beste zu sein: Die Währung heißt Corona und auf dem 200er sind Ugur Sahin und Özlem Türeci vor dem Hintergrund eines Virusmodells zu sehen. Beide richten den Blick entrückt gen Himmel und recken ihm ihren rechten Arm entgegen. Den 17-Corona-Schein gibt es außerdem noch.

Das hat auch einen anderen Vorteil: Es sagt sich leichter, „der Corona verliert an Wert“, als „der Euro verliert an Wert“. Um Verlust geht es schließlich in jeder Hinsicht, außer für Ugur Sahin und Özlem Türeci. „An der Goldgrube 12, 55131 Meins … Mainz“ ist schon eine geniale Firmenadresse. Da kann der Mateschitz mit seiner Red-Bull-Plörre einpacken. Viel zu große Dosen, viel zu schwerer Inhalt, viel zu geringer Preis pro Dose, viel zu hoher Logistikaufwand. Red-Bull-Impfstoff wäre es gewesen. Mateschitz hat ein paar Jahrzehnte gebraucht, bis er Multimilliardär geworden ist, die Gebrüder Albrecht (Aldi) noch länger – und Ugur Sahin nur zwei Jahre. Doch-doch, die Währung muß umbenannt werden in „Corona“. Statt gesechstelten Politikern wird ein gesechsteltes Virusmodell aufgedruckt, ein komplettes, kugelrundes Virus ergibt dann den fälligen Rabatt.

Da kann man mal sehen, wie unausgereift die Ideen von Ex-Liberalen sind, die wegen ihrer Einfallsarmut nach Brüssel abgeschoben wurden. Man hätte besser gleich mich gefragt, was mir zum neuen Design der Banknoten einfällt, anstatt seine Zeit mit so einem einfallsarmen Gelben zu verplempern.

9 KOMMENTARE

  1. Wenn ich die beiden Typen schon sehe, bekomme ich die Krise.
    Minderwertige, gefährliche Produkte a.d. Markt gebracht und sich durch Steuerzahler
    die Taschen vollmachen.
    Hinzu kommt, das die Haftung für Spritzgeschädigte von schweren gesundheitl. Schäden
    bis hin zum Tod persönlich ausgeschlossen ist.
    Wofür diese Elemente Verdienstauszeichnungen erhalten haben, erschließt sich mir nicht.
    Pfui !

    • Doch ,doch ,sie haben gezeigt wie man durch Trottel zum Milliardär wird.Das wird Schule machen bis alle Trottel arme Trottel sind.

  2. Die europäische Zentralbank sollte zum Ruhme der beiden cleveren Neumilliardäre diese auf dem eh bald notwendigen 10.000 € Schein abdrucken. Alles andere wäre kleinpeterig!

  3. Eine schwangere Negerin muß auf dem 200 Euroschein abgebildet werden.
    Denn schwangere Negerinnen sind die Zukunft Europas.

  4. Diese falsche heimtückische Gegrinse des U.S. sagt mehr als 1000 Worte. Der arbeitet für Satan! Hat seine eigene Giftbrühe nicht selbst getestet und ist damit eines wahren Forschers nicht würdig!

    • Er, der „der Gottseibeiuns“ hat in einem Interview gesagt, dass er seine Mitarbeiter nicht impfen lasse, weil er sie noch braeuchte und er selber haette ja noch soviel zu arbeiten.
      Der war nie ein Forscher, nur eine Frontfigur fuer Bill „the Hell“ Gates und dessen Hintermaennern.
      Ist ja auch wieder mal, so treffend, fuer die bunte BRD, dass das Personal ausgerechnet von einem Passdeutschen, islamischen Glaubens gerettet wird.
      Man muss ja irgendwann die Wissenschaftler, Aerzte und Ingeneure vorzeigen bzw. hervorzaubern, die man seit 2015 versprochen hat und nun gleich alle in einer Person plus Ehefrau.
      Auf den Fuenfziger Euroschein, werden sich die Gesichter der Unsymathen ins Unbewusste der Massen einpraegen.

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