Von der Damensauna zum Würstchengrill: Scham- und grenzenloses Trans-Land

Juristisch und biologisch ein Mann, aber als Transfrau auf Tuchfühlung mit Frauen: Markus „Tessa“ Ganserer (l.) (Screenshot:Facebook)

In der Damenumkleide und der nicht gemischten Sauna sind die meisten Frauen doch lieber unter sich. Zwar kritisieren wir uns auch untereinander äußerst gnadenlos, aber ab einem gewissen Alter lässt das wieder nach. Dann will man weder Speckröllchen noch Orangenhaut vor dem anderen Geschlecht zur Schau stellen. Zudem gibt es – die Älteren werden sich noch erinnern – etwas, was sich „Schamgefühl“ nennt. Nicht jedem liegt FKK;, es ist manchmal schon unangenehm genug, sich vor anderen, wildfremden Frauen ausziehen zu müssen.

Umgekehrt möchte ich auch nicht von jedem alles sehen oder hören – dabei geht es um persönliche Grenzen, die jeder Mensch hat. Im Wartezimmer meines Arztes mag ich keine detaillierte Beschreibung der letzten Darm-OP einer Mitpatientin hören, und genauso wenig muss es sein, dass jemand in der Straßenbahn seine erotischen Erlebnisse für alle anderen deutlich vernehmbar ausbreitet. In mancher Alt-68er-Kommune wurden die WG-Türen ausgehängt, weil die Bewohner keine Geheimnisse voreinander haben durften – da gab es noch nicht einmal eine Intimsphäre auf der Toilette. Und nein, ich möchte auch nicht unbedingt wissen, welchem Geschlecht jemand tagesaktuell gerade angehören mag.

(Screenshot:Twitter)

Mir ist vollkommen schleierhaft, wie man es in der Sauna mit Perücke aushalten kann, aber wer unbedingt darauf besteht, kann auch eine gemischte „Shvitz“ (so heißt Sauna passend auf Jiddisch) aufsuchen und unter seinen künstlichen Haaren langsam gar gekocht werden. Aber das gibt den selbsterklärten Damen offenbar nicht den gleichen Kick. Seltsam: Ich habe noch nie vom umgekehrten Fall gehört, einer Frau, die sich selbst als Mann deklariert, um sich unter nackte Herren zu mischen. Scheinbar sind Frauen in diesen Dingen zurückhaltender – auch wenn wir uns selbstverständlich auch an ästhetisch ansprechenden Herren erfreuen können.

Es hat schon einen Grund, warum bestimmte Bereiche nach Geschlechtern getrennt sind – und auf die Trennung dieser Bereiche streng geachtet wird. Und jetzt soll das per Absichtserklärung ausgehebelt werden? Das hätten sich die pubertierenden Jungs aus „Eis am Stiel“ nicht besser ausdenken können: Endlich müssten sie sich nicht mehr um ein kleines Loch in der Wand drängen, um einen Blick ins Himmelreich zu ergattern! Spätestens nach diesem Vergleich werden mir zwar Gender-Aktivisten vorwerfen, „transphob“ zu sein – aber mein Instinkt sagt: Hier ist was faul. Nicht immer, aber oft genug, um auf der Hut zu sein.

Verdächtige Wölbungen

Auch wenn man sicherlich nicht jedem, der sich zur Frau erklärt, finstere Absichten unterstellen sollte, so ist es einfach ein mulmiges Gefühl, nichtsahnend unter der Damendusche des örtlichen Schwimmbads zu stehen und eine verdächtige Wölbung im unteren Bereich des Badeanzugs der Duschnachbarin zu entdecken. Warum sind diese Empfindungen von Frauen plötzlich so zweitrangig geworden? In der Öffentlichkeit wird schließlich derzeit viel über sexuellen Missbrauch gesprochen; der fängt aber nicht erst an, wenn einem Mädchen oder einer Frau physische Gewalt angetan wird, sondern mit jenen Grenzüberschreitungen, welche aktuell unter dem Deckmantel der Toleranz der Gesellschaft aufgezwungen werden.

Persönlich habe ich kein Problem damit, wenn eine Transfrau die Damentoilette benutzen will – noch gibt es dort Kabinen, die vor unerwünschten Blicken schützen. Aber was mich so stutzig macht, ist der unbedingte Wunsch, Zugang zu Orten zu bekommen, an denen es keinen Blickschutz gibt. Warum bestehen Transfrauen wie Tessa Ganserer in ihrer aktuellen Promo-Aktion „Splitterfasernackt“ (siehe Beitragsbild oben) so darauf, ihr noch vorhandenes männliches Geschlechtsteil in einer weiblichen Runde zu zeigen? Was wollen sie dort? Tabus brechen, einfach mal schauen oder sich heimlich an der Naivität ihrer Umwelt erfreuen, die inzwischen selbst glaubt, dieses Verhalten akzeptieren zu müssen? Gerade Mädchen in der Pubertät werden damit in Verlegenheit gestürzt – und diese Empfindung muss respektiert werden. Alles andere ist keine „Aufklärung”, wie man uns weismachen will, sondern einfach nur Belästigung. Der Exhibitionist muss sich heute einfach nur zur Frau erklären, und schon wird er unangreifbar. Alles andere wäre schließlich „transphob“. Es ist nicht einzusehen, warum das Bedürfnis von Frauen, eigene Räume für sich zu haben, hinter den Empfindsamkeiten einiger Weniger zurückstehen muss, die sich den Zugang durch moralischen Druck erzwingen wollen.

Probleme einer absoluten Minderheit

Und es geht auch nicht darum, einem Menschen den ernsthaften Wunsch zu verweigern, sein Geschlecht zu wechseln. Früher war das ein langwieriger, psychisch belastender Prozess. Das kann man respektieren – auch weil es nicht das Ergebnis einer Laune oder Mode ist, sondern lange durchdacht. Diese ernsten und ernstgemeinten Fälle von Transsexualität betreffen darüber hinaus allerdings nur einen kleinen Teil unserer Gesellschaft. Schaut man sich hingegen die Medienpräsenz von Männern mit Frauenperücken an, könnte man meinen, morgen schon würden Millionen Deutsche ihr Geschlecht wechseln wollen (wenn sie sich denn einmal für eines entschieden haben). Dafür werden neue Formulare gedruckt, „Aufklärungsfilme“ schon im Kinderprogramm gezeigt und Gesetze geändert, die nur eine Handvoll Bürger wirklich betreffen.

Letztlich ist es nur der große Aufruhr, der um die ganze Sache gemacht wird, der auch den wirklich Betroffenen schadet, die den „Hype“ nur mitmachen, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Als was möchte Tessa Ganserer wohl in die Annalen des Bundestags eingehen? Als eine der wenigen Grünen, die den Mut hatten, gegen die Impfpflicht zu stimmen, oder als Mann in der Damensauna? Eigentlich sollte es in diesem Fall leicht sein, eine Entscheidung zu treffen.

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

15 Kommentare

  1. Jawohl, bis zur Unterhose habe ich früher Scham empfunden.
    War sie ausgezogen, fühlte ich mich befreit und die Entdeckungsreisen
    begannen zur Freude der Mädels.
    Waren sie zufrieden, bat ich freundlich um das weiter empfehlen.
    Grins………………….

  2. Die Tessa hat aber ganz schön (künstliches) Holz vor der Hütte. „Splitterfasernackt“ … ich mag es mir lieber nicht vorstellen. Apropos tolle Transenaction, heute abend gegen Ungarn will unsere bunte „Die Mannschaft“ offenbar doch nicht den BLM-Unterwürfigkeitskniefall aufführen, enttäuschend, na hoffentlich tragen sie wenigstens wieder bunte Binden und setzen queere Zeichen auf dem Platz und zeigen Haltung. Phuck „Die Mannschaft“!

    • Hier ist das völlig egal was diese“Frau“ für Holz von der Hütte hat, künstlich oder nicht. Für mich bleiben Frauen und Männer Männer, dann gibt es und gab es immer Homosexuelle, und der Rest bleibt für mich Perverse! Aber das passt sehr gut zu unserer degenerierten Gesellschaft. Und diese ist dem Untergang geweiht, so wie alle anderen dieser Art vor ihr. Den meisten Leuten geht es einfach zu gut, und sie haben zu wenig zu tun, nur so kommen sie auf diese dekadente Gedanken! Ich schäme mich jeden Tag mehr, ein Bestandteil davon zu sein!

  3. Macht doch gleich Werbung für Modezaren !!! Und deren überteuerte Sachen !!!

    Das Natürliche hinten anstellen, dafür Kleinkindern schon brutale Kriegsspiele aufs Handy.

    Wie verkorkst müssen schon manche Hirne sein ???

  4. Dazu fällt mir ein Clip ein, den das TV mal zeigte:
    Ein Aufseherin in der gemischten Sauna mit bösen, harten Blick und Reitgerte in der Hand, ging an einer Gruppe nackter Männer vorbei. Einem davon lief der Angstschweiß herab: er hatte eine „Handtuchstange“ über die sein Handtuch hing, damit seine „fehlgeleiteten Blicke“ sich nicht auswirkten….
    Sah herrlich aus!

  5. Hier wird doch nur ein vorübergehendes Problem beschrieben. Ist der Islam – der ja jetzt schon zu Deutschland gehört – erst einmal die Nehrheitsreligion, dann hat sich das erledigt.

  6. Transsexualität betrifft nur einen kleinen Teil unserer Gesellschaft?

    Sie sollten das grundlegende Konzept verstehen, mit dem hier für die Gesellschaft eine neue Hierarchie der Bewachung installiert wird.

    Auch in Schutzlagern konnten nur wenige Blockführer und ihre Kapos den vielen Lagerinsassen sagen, was sie zu tun und zu lassen hatten.

    Das Prinzip: Sobald Sie auch nur versuchen auszubrechen, sind Sie dran.

  7. Das Gender Mainstreaming ist eine ganz alte (religiöse) Geschichte und wurde wie der Sexismus von Männern erfunden.
    Thomas Evangelium: Petrus klagt: „Maria sollte uns verlassen, denn Frauen sind des Lebens nicht würdig. Jesus antwortet: „Siehe, ich werde sie anleiten, sie männlich zu machen, damit auch sie ein lebendiger Geist wird, der euch Männern gleicht. Denn jede Frau, die sich zum Mann macht, wird in das Himmelreich eingehen.“ Es bleibt dabei alles unter männlicher Dominanz!
    Eva kam aus Adams Rippe und wurde deshalb Männin genannt! Über Jahrtausende sind Frauen für diese Gesinnung verfolgt, getötet und entrechtet worden!

    • @ Frauke

      Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…Mimimi…. Geht es einmal auch ohne diese Mitleidstour? Dann nehmt doch euer Schicksal einmal selbst in die Hand! Und verzichtet auf alles, was diese schrecklichen Männer erfunden und erschaffen haben. Verteidigt und versorgt euch selbst, steht bitte nicht mehr schreiend an der Reling, Frauen und Kinder zuerst…Rettet euch selbst, verlangt nicht immer Hilfe zur Selbsthilfe von Männern. Macht endlich was alleine, quatscht nicht, seit Frauen der Tat.

      „Denn jede Frau, die sich zum Mann macht, wird in das Himmelreich eingehen…“ Ein Grund mehr, nicht in den Himmel zu wollen.

    • Sie nehmen aber das Thomas“Evangelium“ jetzt nicht ernst, oder? Es gehört nicht zu den kanonischen Büchern der Bibel. Das hat gute Gründe, daher ist es ein wenig daneben, das hier als Begründung anzuführen. Die Kirche ist nicht Jesus. Bei dem gibt es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen, Knechten und Herren, Armen und Reichen. Also im Prinzip das, wo der Mensch gerade das Rad Mal wieder neu erfinden will: Gleichheit. Gab es schon vor 2000 Jahren. Würde jeder seinem Wort folgen, wäre das Paradies, was der Mensch so kläglich zu erschaffen versucht, längst Realität.

    • Genau, und was passiert, wenn man(n) sich plötzlich herumkommandieren und dauernd wegen seines Geschlechts diskriminieren lässt, sieht man täglich in den Medien.
      Aber eigentlich sind die „natürlich geborenen“ Männer ja selber schuld. Wenn bei den meisten Männern das Gehirn nicht zwischen den Beinen wäre, würden die „Andersartigen“ schon längst zwangs „Fortpflanzungsmangel“ ausgestorben sein.

  8. Am Schlimmsten ist, das „Transfrauen“ bei sportlichen Wettbewerben teilnehmen dürfen und dann wie selbstverständlich alle Medallien abräumen. Das „Transfrauen“ schon als Frau zählen, wenn sie sich eine Perücke überziehen und ein paar Hormonspritzen bekommen um dann in alle von Frauen beherrschten Bereiche vorstoßen zu können ist einfach lächerlich. Von der Politik über die Sauna bis hin zu den olymischen Spielen fordern diese Männer mit Perücke ihre Rechte als „Frau“ ein. Da bin ich lieber von ganzem Herzen TRANSPHOB weil bei mir Männer immer noch Männer sind und Frauen immer noch Frauen
    Es gibt von Natur aus nur zwei Geschlechter und bisher hat noch keine „Transfrau“ ein Kind zur Welt gebracht. Eigentlich sind geschlechtsangleichende Operation nur Verstümmelungen und wenn diese Menschen dann rgenwann zur Besinnung kommen ist es zu spät. Das die Selbstmord in den USA unter Transmenschen besonders hoch ist sagt eigentlich schon alles.

Kommentarfunktion ist geschlossen.