Was machen wir nun mit Katar?

Moralische Blindenbinde: Wenn gelbe Karten drohen, endet der DFB-Gratismut (Foto:Imago)

Das ist ein echtes Dilemma: Soll ich mich nun aus Trotz dafür aussprechen, dass die „Mannschaft“ mit Regenbogen-Armbinde im Stadion aufläuft, obwohl ich den Rummel um die LGBTQ-Bewegung (habe ich einen Buchstaben vergessen?) selbst als äußerst unangenehm empfinde? Oder soll ich mich für die Empfindsamkeiten der Bewohner Katars aussprechen, welche die Scharia über die Selbstbestimmung der Menschen stellen? Es ist wieder einmal eine Situation, in der sich zwei Extreme gegenüberstehen – und keines von beiden duldet eine Abweichung von der eigenen Agenda. Zudem stößt mich die Feigheit eines Fußball-Stars ab, der um der Mode willen in Deutschland Werbung für das Regenbogen-Wunderland macht, aber dann bei der Androhung der winzigsten Sanktion einknickt.

Man hat Manuel Neuer mit einer gelben Karte gedroht! Nein! Dahinter muss das Engagement für die Gerechtigkeit schon einmal zurückstehen – die Revolution scheitert an einem bunten Zettel. Das kann die gebeutelte Fußballerseele nicht ertragen! Während die Iraner tapfer ihren Diktatoren die Hymne verweigerten – was derzeit die Todesstrafe nach sich ziehen kann -, hat Neuer Angst vor einem Eintrag ins Klassenbuch. Und dabei sollte er noch nicht einmal eine richtige Regenbogen-Armbinde tragen, sondern nur etwas ähnliches.

Katar ist nicht Ungarn

Gegen Ungarn ließ es sich gut auftrumpfen; das Stadion wurde bunt angeleuchtet, weil Victor Orban ein Gesetz gegen LGBTQ-Propaganda und Pornographie in den Schulen des Landes erlassen hatte. Wohlgemerkt: Dabei ging es nicht darum, erwachsenen Ungarn ihr gleichgeschlechtliches Liebesleben zu vermiesen, sondern um Jugendschutz; der Budapester Christopher-Street-Day – einer der größten und berühmtesten Europas – kann und darf weiterhin völlig unbehelligt stattfinden und niemand hat dort vor, Homosexuelle ins Gefängnis zu befördern

Das sieht in Katar bekanntlich anders aus; in anderen islamischen Ländern droht gar die Todesstrafe. Schon während der Vorbereitung zur dortigen WM machte sich allerhand Doppelmoral breit: Von der Pro-Palästina-Front, die Israel bei jeder Gelegenheit beschuldigt, Palästinenser zu diskriminieren, hörten wir keinen Mucks über das Schicksal der palästinensischen Gastarbeiter, die beim Stadionbau unter übelsten Bedingungen schuften mussten. Es klebte sich auch kein Klimaschützer an die riesigen Lüftungsdüsen, durch die mit hohem Energieaufwand ein kühler Wind für Spieler und Publikum ins Stadion geblasen wird. Vielleicht rechnet man das Katar ja als Maßnahme gegen die Erderwärmung an? Wenn man die Anlage voll aufdreht, kann man wahrscheinlich die gesamte Golf-Region in ein Wintersportgebiet verwandeln. Eisbären in Saudi-Arabien und Pinguine in Dubai – das wäre doch was!

(Screenshot:Twitter)

Andererseits ist da die lärmende Aufdringlichkeit der LGBTQ-Bewegung rund um alles, was sich „queer“ nennt (die mittlerweile selbst gestandenen Schwulen und Lesben auf die Nerven geht, die einfach nur in Ruhe mit ihren Partnern zusammenleben wollen). In vielen Punkten hat die Bewegung inzwischen selbst die Grenze zur Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung überschritten – natürlich immer unter dem Vorwand, eben jene gewährleisten zu wollen. Allerdings wird inzwischen ernsthaft darüber diskutiert, ob es transphob ist, wenn ein heterosexueller Mann nicht mit einer Transfrau schlafen will, die untenherum noch ihre volle männliche Ausstattung besitzt. Wo bleibt da die Selbstbestimmung des heterosexuellen Mannes? Ebenso ergeht es Frauen, die sich in der Umkleidekabine nicht vor Transfrauen ausziehen möchten.

Zwei Seiten einer Medaille

Noch schlimmer ist nur noch das Bestreben von Teilen der Bewegung, Pädophilie als legitime sexuelle Spielart anzuerkennen. Da haben die Opfer sexueller Gewalt Jahrzehnte darum gekämpft, dass endlich das Schamgefühl von Frauen und Kindern respektiert wird und Übergriffe nicht mehr als Kavaliersdelikt angesehen werden – doch kaum hängt sich jemand ein buntes Fähnchen um, soll das alles hinweggefegt sein. Das kann man nur noch als schamlos bezeichnen.

Im Grunde sind also die religiös beförderte Intoleranz in islamischen Ländern und der Toleranzzwang durch die queere Bewegung die beiden Seiten ein und derselben Medaille. Es geht hier längst nicht mehr um das legitime Recht, das Eigene zu leben, sondern um massiven Druck auf alle Andersdenkenden. Ja, es ist feige, wie schnell der deutsche Fußball seine Solidarität mit dem Regenbogen über Bord geworfen hat, nachdem man sich in Deutschland werbewirksam damit brüstete; andererseits ist es auch überlegenswert, ob die Bewegung in ihrer jetzigen Form noch unkritisch unterstützt werden sollte. Aber eben das war nicht die Motivation von Manuel Neuer: Er hat sich lediglich einer anderen Ideologie unterworfen. Wegen einer gelben Karte. Was müssen die iranischen Spieler darüber denken, die nach ihrer Rückkehr wahrscheinlich sofort ins Gefängnis gesteckt werden?

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19 Kommentare

  1. So ist es: „Es geht hier längst nicht mehr um das legitime Recht, das Eigene zu leben, sondern um massiven Druck auf alle Andersdenkenden.“

    Was soll das ganze Moralisieren? Ändert sich irgendetwas, ob nun irgendwer in Qatar eine blaue, bunte, verquere oder eine als versteckt sexistisch auszuschlachtende „Binde“ trägt? Was soll das, nun ausgerechnet in einem Land, das nun mal definitiv andere gesellschaftliche Vorstellungen hat, hier zu „demonstrieren“. Was soll die ständige Einmischerei und Wichtigtuerei mit dem „Gutmenschentum“? Sind Sportler dazu da, irgendwelche politische Statements abzugeben? – Aus gutem Grund hat die FIFA – von der ich ansonsten nichts halte – dies untersagt. Wenn jede Mannschaft mit einer anderen Botschaft auflaufen würde, könnte man gleich zu Schlägereien übergehen und sich den sportlichen Wettkampf schenken!

    Mit „Scheiß EU“ oder „Fuck USA“ könnte man deutliche Signale setzen. Will „das“ irgendwer?
    Diese schon krankhafte sexistisch aufgegeilte Aufgeregtheit, nervt gewaltig. Gerade so, als gäbe es im Moment nichts Wichtigeres! Wo bleibt die Binden-Diskussion um die Sklavenhaltung und die Totesfälle beim Bau der Stadien? Sind dagegen wohl eher unwichtig.

    In Freiheit leben, heißt auch die Freiheit anderer zu respektieren. Wenn, dann sind an anderen Stellen Positionen zu beziehen – z.B. beim Handel, auf Konferenzen oder diplomatischen Beziehungen. Einerseits sich mit Bücklingen (Habeck) ins Energie-Spiel bringen wollen und andererseits dann genau solche Machthaber zu beleidigen, passt einfach nicht und ist nur saublöd!

    Meinungen sollte man dort äußern, wo ein Thema anliegt und nicht irgendwo, wo es einem in den Sinn kommt. Deshalb sind politisch gefärbte Schmierereien an Hauswänden genauso verfehlt, wie eine „Lesbenbekennerinnen-Binde“ bei einem Konzertbesuch – oder Binden-Fetischismus in Qatar.

    • @ Justus
      Nicht einmal das, die sollen Fußball spielen und ihre Schnauze halten, sie werden dafür bezahlt Titel zu holen und nicht um politische Püppchen zu spielen.
      Ich frage mich langsam ob der wahre Grund für das mangelnde Interesse an der Deutschen Mannschaft in Katar nicht eher etwas mit dieser peinlichen Vorstellung zu tun hat statt eines angeblichen „Boykotts“ wegen der unwoken Umstände, wohlgemerkt in einem konservativ muslimischen Land.
      Das alles stinkt extrem nach Inszenierung, was wird wohl ein hochrangiger arabisch muslimischer Funktionär auf die Frage nach Homosexualität antworten, das war Absicht damit man es ja politisch benutzen kann, absolut geisteskrank andere Kulturen auch noch damit zu nerven.
      Fussball das war mal und um Fussball geht es in Katar überhaupt nicht mehr, also wozu überhaupt ansehen, was kommt als nächstes, im Kleidchen spielen mit rosa Schühchen?

    • do guck na.
      in deutschland wir doch auch staatlich gedrängelt, gedemütigt, gefoltert, gejagt, getrieben , gehetzt und weggesperrt….
      augen auf zu hause… dann braucht ihr nicht wo anderst das maul aufreissen weg ungerechtigtikeit…
      hier spielt die musik der volksverächter….
      denk mal nach….

  2. Ich gebe hier Katar vollkommen Recht – Es sind Mannschaften aus 32 Ländern? zusammen
    gekommen um eine Fußballweltmeisterschaft aus zu tragen. UND KEINE POLITISCHE !!

    Würde man diesen Spinnern größeren Spielraum zugestehen, würde man Fußball in den Hintergrund stellen.

    Ich sage bewusst „Spinner“ sonst müsste ich sagen, dass man den eigenen „Dreck“ den man
    zu hause unterm Teppich kehrt – in andere Länder transportiert.

    Was diese „Pickelhaube“ auf dem Kopf alles von sich gegeben hat – ist unter aller „Sau“ ich
    glaube eher, dass der DFB die FIFA erpressen möchte – als umgekehrt.

    Und auch an die die von „Gelbe Karte“ reden als sei dies eine Kleinigkeit, sollten darüber im
    klarem sein, dass dies KEINE KLEINIGKEIT ist.
    Den Mannschaften drohte die Ausweisung! wegen UNSPORTLICHEM VERHALTEN !!

    „DUMMSCHWÄTZER“ kriegen nicht überall eine Bühne gestellt. Zum Glück!!

    10
  3. tja ich habe es da leicht: Mir war/ist Fußball so wurscht wie nur was. UND ein politischer Fußball um so mehr. Sollen diese extrem überbezahlten Knirpse dem Ball hinterher rennen und die breite Masse „Ihre Brot und Spiele“ haben, aber dieses Politding nebst Hypercommerz ist schon ein Ärgernis. Also abschalten, fertig… Guggen Sie halt irgendwas regionales und rennen selbst dem Bällchen hinterher…

    • In anderem Zusammenhang habe ich schon darauf hingewiesen, dass man nicht leichtfertig die deutsche Kultur und Geschichte als „nicht mein Ding“ abtun sollte. Auch was andere tun oder getan haben, kann im Ausland Fragen und Reaktionen auslösen. Vielleicht dämmert dies dem einen oder anderen erst, wenn er mal im Ausland verprügelt wird, „weil er Deutscher“ ist. Ein verbal ausgefeiltes Statement, dass man doch mit dies oder jenem gar nichts zu tun habe und es auch anders sehe, wird da vielleicht nicht zielführend sein. Bevor es andere in mich reinprügeln, verstehe ich mich lieber als Deutscher und lege mich rechtzeitig mit meinen Landsmänner oder – frauen an, die glauben, eine „universelle Über-Staatsbürgerschaft“ zu besitzen.
      Genau darin gleichen sie nämlich auf einmal sogar den Grünen!

  4. Die Basis der Ideologie der woke-cancel-culture, wir diktieren was Demokratie ist, wer zu intolerant ist das zu akzeptieren ist rechts…

    H.Grönemeyer, Wien 2019

  5. Ja, was machen wir mit Katar. Ganz einfach, sie so leben lassen, wie sie es wollen. Das muss uns nicht gefallen. Wenn ich mal als Westen spekuliere, so wäre wohl deren Antwort: Sanktionen. Ich finde es unmöglich, dass allen in der Welt das LGBTQ aufgezwungen werden soll. Wir als Westen vermasseln uns alles, wegen einer klitzekleinen Minderheit. Die soll leben wie sie will, interessiert mich nicht, aber, sie soll mich nicht laufend mit ihren Lebensvorstellungen tyrannisieren. Und natürlich war es richtig als FIFA sich gegen diese Armbinde auszusprechen. Hätte ich auch so gemacht. Der Westen hat doch damals immer getönt, als es noch den Ostblock gab, dass Sport und Politik von einander getrennt werden müssen. Mir ist Katar schnuppe. Ich finde nur, dass wir etwas zu weit gehen. Man hört von früh bis abends immer nur etwas über das bitterböse Katar. Mein Gott, es ist ihr Land. In ihrem Land sollen sie nach ihrer Fasson leben. Was geht uns das an. Es gibt auch keine für alle geltenden Menschenrechte. Das sind nur westliche Vorstellungen. Islamische Staaten haben ihre eigene Menschenrechtserklärung. Sie sehen das anders, ob uns das nun gefällt oder nicht. Der Koran legt nun mal alles fest, wie man zu leben, zu denken und zu handeln hat. Wer sind wir denn, den Koran dort abschaffen zu wollen, denn darauf liefe es ja hinaus. Wenn die an ihrem Allah hängen, ist das deren Problem, das wir nicht ändern können. Das alles hat aber überhaupt nichts mit dem Sport zu tun. Nun, die Antwort ist heute auf den Fuß gefolgt. Katar hat einen langfristigen Vertrag über LNG mit China abgeschlossen. Habeck muss sicherlich seine Hoffnungen begraben, dass jetzt noch etwas LNG für uns übrig bleibt. Nach all der Hetze gegen Katar, würde ich Deutschland kein Fitzelchen LNG verkaufen. Und das alles nur wegen LGBTQ? Fein gemacht.

  6. Was sollen denn die politischen „Transhumanismusbinden“ im Sport.
    Bekommen sie für das tragen gutes Geld von den Faschisten/Globalisten?
    Sport hat sich mit seinen Schleimspur-Funktionären zur schmutzgen
    Geldsache entwickelt.
    Unsere Familie schaut sich den Dreck in einem Faschistenland nicht an.
    Wer noch Geld für Millionen schwere Kicker + Funktionäre ausgibt,
    der kann nur was an der Murmel haben !
    Und legt man noch ein paar Hunderttausend für die Kicker drauf,
    dann laufen sie etwas schneller !
    Dieses Sport-Politik-Ereignis sollte von Millionen boykottiert werden !

  7. ALs die Leichtathletik-WM 2019 in Katar stattfand, gab es keinen derartigen Riesenaufschrei wie jetzt.
    Es gab keine Forderungen nach Sanktionen oder Moralapostel-Predigten wie gegenwärtig im Mainstream.
    Kein ein einziger Athlet boykottierte die Leichtatheltik-WM 2019.
    Aber jetzt, wo der Westen mitten in einer der schwersten Krisen der Nachkriegszeit ist, entdeckt er urplötzlich die Moral, Anstand etc. und will die ganze Welt belehren.
    Aber das ist ja nun nichts Neues.
    Die Machthaber Europas hatten auch früher schon so hoch erhoben gedacht (Hochmut kommt vor dem Fall), sie seien auf dem Höhepunkt der Zivilisation angelangt, während der Rest der Menschheit nur „Barbaren“ waren, die es belehren muss…
    https://www.heise.de/tp/features/Russlandbild-Im-Osten-nichts-Neues-7343195.html

  8. Die „one love“-Binde soll angeblich ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt setzen, aber sie trägt die Farben der Regenbogen-Fahne (wenn auch etwas anders geordnet), und die ist nun mal das Emblem der LGBTQ+-Community. In anderen Worten, der Weltfußball soll helfen, die „Werte“ der LGBTQ+-Community durchzusetzen.

    Sind diese Werte wirklich so unabdingbar für die ganze Welt ??

    Offensichtlich sieht die FIFA das ganz anders. Sie mag korrupt sein, aber als Weltfußballverband hat sie die ganze Welt zu vertreten, und nicht nur die LGBTQ+-Community, deren Werte auch im „Westen“ keineswegs unbestritten sind.

    Qatar ist ein konservativ-muslimisches Land mit Werten, die direkt aus dem Koran abgeleitet sind. Den Qataris ist das offenbar sehr wichtig. Die Gastfreundschaft der Araber ist bekannt, aber Gäste sollten den Sitten ihrer Gastgeben nicht in ostentativ Weise zuwiderhandeln, das gebietet die Höflichkeit. Sie sollten nicht auf die Teppiche ihrer Gastgeben scheißen. Ist das so schwer zu verstehen?

    Vielfalt, Inklusion ?? Kann es sein, dass der Glaube und die Sitten der Qataris (und vieler andere Kulturen, die nicht „westlich“ sind) nicht zählen. Der Aufschrei vieler Deutschen gegen das Verbot der „one love“-Binde ist zutiefst heuchlerisch und zugleich arrogant, da er nur die eigene westliche Sicht toleriert.

  9. sie könnten einen regenbogenfarbenen BH anziehen.
    beim trikottausch käme der dann zur geltung, das spiel ist ja dann vorbei.

  10. Vorneweg: Die “ Mannschaft“ ( wenn ich diesen Namen schon höre, könnt ich kotzen !) soll sich aufs Fußball spielen konzentrieren, damit nicht wieder so ein Debakel wie `18 passiert ! „Zeichen “ setzen ist hier absolute Nebensache ! Auch daß dieses Thema durch die Presse dermaßen aufgebauscht wird, empfinden die meißten Fans als nur noch störend .
    Mir braucht auch niemand zu erzählen, daß es bei der Vergabe KEIN Gemauschel gegeben hat und KEIN Schmiergeld geflossen ist ! Allen Widrigkeiten zum Trotz, MUSSTE Quatar die WM bekommen – seltsam ? Aber auch so schon, ist das die WM der Peinlichkeiten: Alleine die Filmchen über die angeblichen „Fanparaden“ ………….die haben ALLE eine gesunde südliche Bräune und dunkle Haare ! Übrigens sehen die anderen Europäer komischerweise genauso aus ??? Auch ist noch gar nicht klar was passieren wird, wenn der Mittelalterstaat auf die europäische Fankultur trifft ! Alles in Allem eine WM die man sich getrost schenken kann ! Ich für meinen Teil werde diese Veranstaltung boykottieren .

  11. Ich dachte immer, Fußballspieler würden mit einem Ball herumrennen und nicht mit einer Armbinde. Ja, so ändern sich die Zeiten.

  12. Das Armbinden Theater hat inzwischen Formen angenommen, dass erhebliche Zweifel am Geisteszustand der Offiziellen und Spieler aufkommen. Als ob das Wohl und Wehe der Menschheit von dieser albernen Binde abhängen würde. Fragt man mal die Menschen auf der Straße, werden mehr als 80% nicht sagen können, um was es eigentlich geht „onelove“! – was ist das. Statt sich auf das zu konzentrieren und was es geht , nämlich ordentlichen Fußball abzuliefern, plustern sich einzelne Spieler und die Offiziellen so wie so auf. als hätten sie vergessen für was sie in Katar sind. Mal wieder muss die Welt am deutschen Wesen genesen.

  13. Nachdem ich gestern doch mal reingeschaut habe, war ich verblüfft und konnte nur anerkennend schmunzeln:
    Zwei saudi-arabische Spieler küssten sich nach einer gelungenen Abwehraktion gegenseitig auf die Wange und am Spielfeldrand stand eine Schiedsrichterin (für Ein-/Auswechslung oder Zusatzzeit) in einer kurzen Hose! Donnerwetter!
    Auch ohne großes Trara steckte in beide Szenen mehr Symbolwert als in der ganzen typisch deutschen Spitzenreiter-Weltverbesserungs-Truppe auf und neben dem Platz und auf den Tribünen abseits.

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