Wer wird „Moslemionär“?

Koptische Christen in Ägypten trauern um Anschlagsopfer (Symbolbild:Imago)

Warum gibt es so viele islamische Anschläge und getötete Christen? Die Antwort in einem neuen Sendeformat des Islamkritikers Iman Karim, das unter Moderation von Oliver Flesch auf dem Kanal des „Deutschland Kuriers“ vorgestellt wurde, könnte so lauten: Weil es so wenige Juden gibt. In seinem 8-minütigen Format – deren dessen „Wer wird Moslemionär?“ offenkundig den Versuch darstellt, die RTL-Show „Wer wird Millionär“ zumindest vom Titel her nachzuahmen – weist der bekannte Filmemacher und Journalist Karim darauf hin, dass dies schonmal anders war. Zu Lebzeiten des „Propheten” Muhammad gab es im arabischen Ursprungsgebiet des Islam mehr Juden, weshalb er diese in seinem Koran zu Hauptfeinden erklärte (und in der Folge zwei ihrer Stämme ausgelöscht wurden).

Im heutigen Deutschland ist die Situation eine andere, was die „Ungläubigen“ betrifft: Kirchlich gebundene Christen spielen bei uns in Deutschland keine große Rolle mehr; ihr Anteil an der Bevölkerung sank gerade erstmals auf unter 50 Prozent. Unter dem Rest sind nur noch wenige bekennende Christen. Der Anteil der Juden – sowohl an der Weltbevölkerung als auch bei uns in Deutschland – beträgt gerade einmal rund 0,2 Prozent. Wenn also ein Anis Amri, andere Islamisten oder sonst ein „Sprenggläubiger“ irgendwelche „Ungläubige” mit einem Fahrzeug töten will, werden sich sind von der Wahrscheinlichkeit her kaum Juden unter den Opfern befinden. Juden – und ihre Synagogen – sind daher eher Opfer gezielter Anschläge.

Brutale Christenverfolgung allerorten

Ist der Islam eine intolerante, gewaltorientierte Lehre? Für die einfachen muslimischen Gläubigen sicher nicht – zumindest dann nicht, solange sie den Koran noch nicht verinnerlicht haben. Gefährlich ist der politische Islam! Seine Ideologie hat praktische Folgen, die sehr wohl verheerend sind. An dieser Stelle seien nur einige Meldungen der letzten Tage genannt (die wenigsten davon finden sich in den hierzulande herrschenden Leitmedien wieder):

Nigeria: 100 katholische Christen werden getötet, als sie sich zum Gottesdienst in einer Kirche versammelten;

Indonesien: Im größten islamischen Land leiden Christen massiv, berichtet der Archimandrit und Gründer der indonesisch-orthodoxen Kirche, Daniel Byantoro;

Bangladesch: Dutzende Christen werden von „Rohingya” (bengalischen Flucht-Muslimen) in einem Flüchtlingslager brutal zusammengeschlagen;

Syrien: Fast täglich erfolgen türkische Angriffe in Nordsyrien, etliche Granaten treffen Kirchen;

Weltweit: „Open Doors” berichtet Woche für Woche aufs Neue von islamischer Verfolgung und Terror gegen Christen.

Und, nicht zu vergessen: Auch in unserem Land gibt es inzwischen immer mehr Anschläge auf Kirchen und Synagogen, die meist als einfacher „Vandalismus“ abgetan werden. Die Entwicklung hat noch nicht das Ausmaß von Frankreich erreicht, doch sie ist bedrohlich.

Seien wir also gespannt, wie Imad Karim seine neue Sendung gestalten wird und wie sie rezipiert wird – hoffentlich ohne Gefahr zu laufen, dass sein Studio zerstört wird oder dass auch er bald Polizeischutz braucht wie etliche andere namhafte Islamkritiker im „besten Deutschland aller Zeiten“ (Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier), zu dem der Islam „gehört”.

 

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8 Kommentare

  1. Die unterschiedlichen Religionen (Opiumiate) sowie die unterschiedlichen
    Kulturen sind wie die Elemente Feuer und Wasser und passen nicht zusammen.
    Wobei bei unseren beiden Kirchen, die Funktionäre schon sehr Islam
    motiviert sind.
    So frei nach dem Motto, alle Opiumiate vereinigt Euch und melkt den Staat.

  2. Frankreich: Angst vor den „Islamo-Linksextremisten“
    Parlamentswahlen Mit der Linksallianz Nupes ist der herrschenden Kaste Frankreichs eine ernstzunehmende Opposition erwachsen. Diese reagiert entsprechend
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/emmanuel-macrons-angst-vor-den-islamo-linksextremisten

    „In Paris ist hysterisches Wehklagen ausgebrochen. Regierende, TV-Philosophen und Superreiche scheinen am Rand einer Nervenkrise. Es wird gemunkelt, bald würden französische Taliban die Regierung übernehmen oder Steinzeit-Kommunisten im Verbund mit afrikanischen Drogenhändlern aus der Banlieue. Dies alles sagt uns zwar einiges über strukturellen Rassismus der französischen Eliten – doch was eigentlich ist geschehen?

    Vor drei Wochen gründeten vier linke Parteien die Bewegung Nupes (Nouvelle Union Populaire Écologique et Sociale), die ein radikal pragmatisches 650-Punkte-Programm für die anstehende Parlamentswahl vorgelegt hat, durchgerechnet und mit handfesten Lösungen. Es bricht mit dem autoritären Neoliberalismus von Emmanuel Macron und greift frontal alle sozialen und ökologischen Notstände auf.

    Quasi-Monarchie in Frankreich
    Der Präsident fühlte sich bedroht und ließ die Wachhunde los. Wie ein Mann gießen seither alle großen Medien Berge von Hass und Schlamm über die Nupes. Da ist von „Schrumpfhirnen“ die Rede, von „Betrügern“ und „gefährlichen Putschisten“. Rote Tücher werden geschwenkt. Unter diesen „Islamo-Linksextremen“, „Kommunitaristen“ und „Wokisten“ werde Frankreich zusammenbrechen, wissen, im Duett, Macrons Wirtschaftsminister und der Chef des Unternehmerverbandes. Die führende bürgerliche Zeitung Le Figaro schreibt: „Die Nupes, das ist die bolivaristische Sonne über einem Bad voller Burkini.“ Frankreichs Medien ticken in der Mehrheit rechts bis rechtsextrem. Was Wunder, 90 Prozent gehören acht Milliardären, Macrons Freunden.“

    Frankreich ist endgültig verloren.
    Am 12. und 19. Juni sind Wahlen in Frankreich.
    Es gibt nur noch eine Wahl zwischen den woken grünen Kommunisten udn den Macronisten, die Schwabs Great Reset 1 zu 1 umsetzen wollen und sehr weit im rechtsextremen Spektrum politisch stehen. Ein hochrangiger Politiker aus Macron’s Partei meinte vor ein paar Monaten, dass Frau Le Pen zu den Migranten und zu Muslimen viel zu weich sei. (Frau Le Pen bekam tatsächlich viele Stimmen von Migranten)
    Die Macronisten wollen die allgemeine Impfpflicht gegen COVID-19 überall einführen, digitale Impfzertifikate überall durchsetzen, Rentenalter anheben, die Gelbwesten und die Impfkritiker mithilfe der französischen Armee bekämpfen (so wie in den letzten Jahren zum Normalfall geworden ist)!
    Frau Le Pen’s Partei hat gegen die radikalisierten Macronisten und gegen das Linksbündnis von Melenchon kaum eine Chance…

    Macron ist meines Erachtens viel schlimmer als seine Amtsvorgänger Sarkozy und als der Sozialist Hollande. Wenn seine Partei gewinnt, dann haben Schwab und WEF gewonnen.

  3. Der Autor schreibt:
    „Gefährlich ist der politische Islam! Seine Ideologie hat praktische Folgen, die sehr wohl verheerend sind.“

    Das ist einfach nur europäischer Stuss.

    Es gibt nur und nur den einen Islam und nichts anderes.

    Im Sinne des Islam muss die westliche Welt von Innen heraus zerstört werden. Dieses Zerstören kann man auch als Islamismus umschreiben. Dafür gibt es drei Wege:

    (1) Den Jihadismus: Verbindendes Element der Anhänger des Jihadismus ist der bewaffnete Kampf (Jihad), der als sechstes Glaubensgebot neben den sog. „fünf Säulen des Islam“ – dem islamischen Glaubensbekenntnis, dem fünfmaltäglichen Gebet, der Pilgerfahrt nach Mekka, dem Almosengeben und dem Fasten im Monat Ramadan – verstanden wird.

    Der Jihadismus ist Gewalt in allen Formen, vom Terroranschlag bis zur Gruppenvergewaltigung von deutschen Frauen und Mädchen. Noch wird diese Gewalt in Deutschland von den deutschen Strafverfolgungsbehörden versucht aufzuklären, auch wenn die islamischen Täter am Ende für psychisch krank erklärt werden. Das sind sie aber nicht. Sie stehen ganz bewusst für einen Jihad.

    (2) Ein anderer Weg ist der missionarische Islamismus: Im Zentrum der Tätigkeit missionarischer Islamismus steht die Bekehrung Andersgläubiger (z. B. Juden und Christen) zu einem als „authentisch“ verstandenen Islam. Noch hat der Islam hierbei in Deutschland wenig Erfolg. Aber dieses Video zeigt wie auch heute der Islam im Kosovo voranschreitet:

    „West-Balkan: So wird der Islamismus im Kosovo verbreitet“
    https://youtu.be/CX7WUvseRmg

    Der Bau von Moscheen gehört auch zum missionarischen Islamismus. Es ist eine Landnahme, die schließlich im Ruf des Muezzin gipfelt, der als Sieg über die Ungläubigen, die Unterdrücker der Muslime, anzusehen ist.

    (3) Und schließlich der offenbar erfolgreichste Weg im Kampf gegen den Westen ist der politische oder legalistische Weg. Er umfasst Gruppen oder Einzelpersonen, die über eine Einflussnahme auf gesellschaftliche Entscheidungsprozesse versuchen, die politische Macht auf nationalstaatlicher Ebene zu erlangen. Was auch als „Marsch durch die Institutionen“ bezeichnet wird. Gewalt zur Durchsetzung dieser Ziele lehnen die Vertreter des politischen Islamismus ab.

    In der westlichen Welt nutzt der politische Islam alle erdenklichen demokratischen Möglichkeiten von Gesetzen und Anschauungen, um an die Macht zu kommen, ohne auch nur freiwillig dabei den geringsten Teil von Toleranz beizutragen. Kompromisse werden ständig eingefordert und maximal ausgenutzt, ohne selbst nur in geringster Weise kompromissbereit zu sein. Viele Muslime haben sich in Regierung, Parteien, Medien und öffentlichen Dienst, NGOs eingenistet, um von dort, wenn auch schrittweise und mehr oder minder verdeckt und vorsichtig, Machtpositionen einzunehmen. Muslime haben ein anderes Zeitverständnis als wir in der westlichen Welt. Sie denken über Generationen hinweg, bis schließlich „Allah“ die Zeit einer bestimmten Generation für gekommen hält.

    Wer glaubt es, dass ein Muslim von dort deutsche Werte vertritt, ist total auf dem Holzweg.

    Demokratie kann mit den Mitteln der Demokratie ausgehebelt werden, wenn diese nicht streng verteidigt wird. Toleranz gegen Intoleranz führt nicht zu mehr Toleranz, im Gegenteil.

    • Volle Zustimmung! Die vielen Tötungsverbrechen, die radikale Moslems an „Ungläubigen“ begehen, entsprechen eins zu eins den Geboten Mohammads bzw. Allahs.
      Die (noch) friedlichen Moslems in Europa hingegen versündigen sich gegen die Gebote Mohammads bzw. Allahs, und werden deshalb früher oder später unter massiven Druck durch ihre Imame und Glaubensbrüder gesetzt werden.

  4. Christen haben weltweit keine Lobby. Keiner schreit auf, wenn Christen abgeschlachtet werden – nicht einmal die eigene Kirche! Wo bleibt der Papst? Wo ist der Aufschrei von Bedford-Strohm? Ihr Schweigen macht sie zu Tätern!

  5. „Syrien: Fast täglich erfolgen türkische Angriffe in Nordsyrien, etliche Granaten treffen Kirchen;“

    Schon den Krieg in Berg-Karabach vergessen, wo Aserbaidschaner mit Unterstützung der Türkei seit 2020 gegen die Armenier eine bewaffnete Auseinandersetzung führen, und die Türken dort ethnischen Säuberungen durchführen, von denen wir in den Medien nichts hören sollen?
    Denn die Opfer sind ja nur die armenischen Christen:

    https://unser-mitteleuropa.com/bergkarabach-verbliebene-armenier-werden-von-moslems-wie-vieh-geschlachtet/

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