Woke Archäologie: Werden Ötzi, Caesar oder Karl der Große jetzt zu Transen?

Terrakotta-Armee Qin Shi Huang Dis in China: In Wahrheit womöglich ein Heer von Transfrauen? (Symbolbild:Imago)

Linksextremer Identitätsfimmel und Gender-Wahnsinn schreiten schneller voran, als sich mit ihren grotesken Auswüchsen überhaupt noch Schritt halten lässt: Kein Lebensbereich und kein Wissensgebiet bleiben mittlerweile davon verschont. Jetzt soll sogar die Geschlechtsbezeichnung bei ausgegrabenen Fossilien offengelassen werden, weil man nicht wissen könne, wie die individuelle Person sich zu Lebzeiten sexuell „eingeordnet” habe.

Kürzlich wies die kanadische Archäologie-Studentin Emma Palladino ihre „trans und nicht-binären Freundein einem ernstgemeinten Tweet auf die – aus ihrer Sicht zutiefst verstörende – Möglichkeit hin, dass zukünftige Archäologen, die dereinst ihre Überreste ausbuddeln, ihnen nach geltendem Recht und vorherrschender Praxis das Geschlecht ihrer Geburt „zuweisen“ könnten – ungeachtet der körperlichen und/oder personenstandsrechtlichen Veränderungen, die sie zu Lebzeiten an sich vorgenommen haben. Palladino zeigt sich entsetzt: Nicht einmal als Fossil kann man seinem ursprünglichen Geburtsgeschlecht entkommen; ein Skandal!

„Bioarchäologie des Individuums“

Die bisherige Vorgehensweise, bei Funden menschlicher (oder womöglich auch tierischer?) Überreste das biologische Geschlecht zu bestimmen, sei „bullshit“, so die woke Nachwuchsarchäologin. Allerdings ist Abhilfe in Sicht – denn menschliche Überreste als „männlich“ oder „weiblich“ einzuordnen, so Palladino hocherfreut, sei bald schon „nicht mehr das Ziel von Ausgrabungen”. Angestrebt werde stattdessen nämlich eine „Bioarchäologie des Individuums“, bei der alles, was man über eine Person herausfinde, in eine „nuancierte und ergebnisoffene Biographie ihres Lebens“ integriert werde.

Natürlich ist Palladino mit diesem Unsinn – und hier macht der Ausdruck „bullshit“ dann tatsächlich Sinn! – nicht alleine: Gender-Aktivisten haben inzwischen die Gruppe „Trans Doe Task” gegründet, um aufzuzeigen, welchen Bärendienst die derzeitigen Standards bei der Identifizierung menschlicher Überreste (auch Verdauungsrückstände, vulgo: Scheiße) angeblich Individuen erweise, die „nicht in das Konstrukt der Zweigeschlechtlichkeit” passen würden. Daher will man fortan aus jeder Art von „Hinterlassenschaft”, vor allem auch aus der Kleidung Verstorbener, Hinweise herauslesen, wonach  die aufgefundenen Menschen sich zu ihren Lebzeiten „nicht gemäß ihrem Geburtsgeschlecht definiert” hätten. Auf diese Weise sollen verkappte und vergessene Transgender der Weltgeschichte (und andere Varietäten der sexuellen Identität) postum ermittelt werden. Welche bahnbrechenden Erkenntnisse stehen uns hier noch bevor? Waren Alexander (so seine Grablege noch gefunden wird), Caesar (was verrät uns womöglich noch die Untersuchung seiner Asche…) oder Karl der Große in Wahrheit etwa Transen?

Den Ungeist der Gegenwart auf die Vergangenheit übertragen

Im Klartext bedeutet dies nichts anderes, als dass man Menschen, die vor Jahrhunderten und Jahrtausenden gestorben sind, unterstellt, bereits im Ungeist des heutigen Genderism gelebt, diesen gekannt und verinnerlicht zu haben. Im Februar dieses Jahres behauptete die amerikanische Genetikerin und Professorin Jennifer Raff in ihrem neuesten Buch, dass man unmöglich feststellen könne, ob eine 9.000 Jahre alte peruanische Jägerin sich wirklich „als weiblich identifiziert” habe; die Zweigeschlechtlichkeit sei erst von den „christlichen Kolonialherren“ eingeführt worden. Sieh an – vor den Konquistadoren kannten die Anden-Ureinwohner also weder Männlein noch Weiblein… die Inka-Vorfahren, ein Volk von Transen und Non-Binären?

Um diesen atemberaubenden Schwachsinn zu krönen, kommt hier zur Gender-Ideologie auch noch der „Antikolonialismus” als weitere woke Spielart der Pseudowissenschaftlichkeit hinzu. Ganz in diesem Sinne „argumentieren” bereits manche Akademiker, dass „rassische Aspekte in der Anthropologie” zu kurz kämen, weil der „heutige Rassismus” bei der Identifizierung historischer und antiker Überreste mitschwinge. In diesen Kreisen wird sogar schon die Forderung erhoben, die wissenschaftlichen Namen und Typbezeichnungen von Primaten abzuschaffen, die ihnen von weißen Menschen aus der nördlichen Hemisphäre gegeben wurden – weil dadurch „Kolonialismus und weiße Vorherrschaft“ fortgesetzt würden.

Feindbild Zweigeschlechtlichkeit

So lächerlich all dies auch anmuten mag, zeigt diese Entwicklung doch auch die fanatische Verbohrtheit eines erheblichen Teils insbesondere der akademischen Eliten, vor allem in den USA und Kanada: Hier werden nicht nur der Geschichte und unseren Vorfahren die ganz gar unwissenschaftlichen Konzepte eines pathologischen Trends der Gegenwart übergestülpt. Es wird auch einmal mehr die – schlechterdings von keinem vernünftigen Menschen bestreitbare – biologische Tatsache der Zweigeschlechtlichkeit in Abrede gestellt und jeder ad hominem attackiert, der diese nicht mittragen will. Der Wirbel um den zunächst abgesagten, dann doch gehaltenen Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht an der Berliner Humboldt-Universität zeigt, dass die engstirnigen transwoken Dogmatiker auch in Deutschland gefährlich an Einfluss gewonnen haben.

Und jetzt wird dieser hanebüchene Unsinn der angeblich konstruierten Geschlechter auch noch von der zeitgeistdurchwirkten Gegenwart in die graue Vorzeit transponiert, indem man Menschen früherer Epochen (die zeitlebens garantiert andere Sorgen hatten, als über ihre geschlechtliche Identität zu grübeln) anhand ihrer Knochen- und Kleiderreste oder andere äußere Merkmale zu Transpersonen umdeuten will. Studenten werden mit diesem neurotischen Hirnmüll indoktriniert und reproduzieren diesen Wahn aufs Neue; so wird am Ende jede seriöse wissenschaftliche Forschung ruiniert. An die Stelle belastbarer Forschungsresultate treten abwegige Scheinbefunde, die ähnlich ernstzunehmen sind wie andere weltanschaulich motivierte „Forschungsdisziplinen”: Die Hexenproben und Gottesgerichte, der Lamarckismus, die „arische” Schädellehre oder die Studien zur „jüdischen“ Physiognomie. Und wer als wissenschaftlicher Außenseiter daran Kritik übt, dass demnächst vielleicht sogar Ötzi zur Transfrau erklärt wird und unsere Steinzeitvorfahren 160 statt zwei Geschlechter gekannt haben sollen, der muss um seine Karriere und schlimmstenfalls sogar seine körperliche Unversehrtheit bangen.

25 Kommentare

  1. Der Westen hat fertig. Wenn man Wissenschaft hinter sich lässt, landet man im Nirgendwo. Wie ich las, studieren Afrikaner jetzt vorrangig in China. Sie wären ja schön blöd, sich mit den Westen abzugeben, mit einem dekadenten System, welches die Wissenschaften der Ideologie geopfert hat. Weit wird der Westen damit nicht kommen. Er wird höchstens zur Belustigung der Völker dienen, die noch über Verstand verfügen.

    • „studieren Afrikaner jetzt vorrangig in China“

      und einige viele in der Ukraine, die jetzt hierher flüchten. Sprechen nach Medienangaben aber weder ukrainisch, noch russisch, noch englisch…

  2. Ob die 6.000 atomaren Sprengköpfe wohl ausreichen, um all die Vollidioten weltweit zu eliminieren?
    Wladimir, fangen Sie endlich an mit Ihrer Aufräum-Aktion!

  3. All deren Ursachen liegen begründet in der permanenten Fremderziehung unserer Nachkommen (KITA, Krippe etc.).
    Das sind die Brutstätten für sämtliche Idiotologien – vor allem der geschlechtlichen. PUNKT

    Gruß Rolf

    • Ich fürchte, da ist etwas dran. Wenn ich überlege, was ich alles von Eltern und Oma schon wußte, bevor ich in die Schule kam, das kann keine Kita leisten und schon gar nicht auf die Aufnahmefähigkeit des einzenen Kindes bezogen. Es würde mich auch interessieren, inwiefern kleine Kinder die Glaubwürdigkeit von Informationen an der Person festmachen, die sie vermittelt. Ich nehme an, Kinder glauben ihren engsten Bezugspersonen, bei mir Eltern und Oma, mehr als anderen Personen. Ich weiß aber nicht, ob das stimmt oder ob das nur mein subjektiver Eindruck ist.

      • Sehe ich genauso. Stichwort „Urvertrauen“. Ein Mensch, der ohne diese engste, intime Bezugsperson aufgewachsen ist, hat m.E. kaum eine Chance, eine stabile Persönlichkeit zu entwickeln. (Was ja von unseren Machthabern auch nicht erwünscht ist.)

  4. Dieser ganze Gender-Irrsinn ist an Blödartigkeit nicht mehr zu überbieten! In allen Zeiten menschlichen Daseins, außer den letzten 40 Jahren, wären die Idioten wahlweise in die Klapse eingefahren, verbrannt worden, hätten den Jahrmarkt bereichert oder auf einer Insel ausgesetzt worden! (Wo sie sich mit ganz und gar binären Viechern hätten herumschlagen müssen!)

  5. Zitat Erika Steinbach: „… wir werden von IDIOTEN regiert… “

    Das Ausmaß dieser Idiotie ist erschreckend hoch und man kommt sich vor, wie in einer riesigen FREILUFTIRRENANSTALT…

  6. Nun, da die genannten „Herrschaften“ auch das nicht wirklich darstellten, was in den „Geschichtsbüchern“ steht, kommt es darauf auch nicht mehr an!
    Etwa Karl der Gernegroße: Um den Kaiser Titel zu erlangen, köpfte er solange seine Mitmenschen, bis die übrigen „freiwillig“ Christen wurden. Um dem Papst zu imponieren.
    Macht doch eine Transe aus ihm, mehr als Geringschätzung und Hohn haben diese „Heldenfiguren“ nicht wirklich verdient!
    Und nein: Kultur von Schlacht- und Unterwerfungsorgien zum Machtausbau sehe ich nicht als Kultur!

    • Diese „Heldenfiguren“ lebten zu anderen Zeiten mit anderen Maßstäben und einem anderen Weltbild. Ich habe kein Recht, irgendwen geringzuschätzen, solange ich selbst nicht in der Lage bin, die Denkmuster miener eigenen Gegenwart zu überwinden.

  7. Wer Ötzi noch untersuchen mag, kann das tun. Mit einem Caesar dürfte man sich allerdings schon schwerer tun, da er nach allem was bekannt ist, verbrannt wurde (berühmte Rede des Marcus Antonius) – wie es im Alten Rom halt so üblich war. Bei Karl dem Großen ist gar nichts zu befürchten, da er aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einmal gelebt haben dürfte (siehe: Heribert Illig, „Das erfundene Mittelalter“ und kostenlos seine „Zeitensprünge“ im Internet (!), wo hunderte Gegenargumente aufgeführt (für Geschichtsinteressierte viel Interessantes) und Existenz-Behauptungen ziemlich deutlich widerlegt werden –

    http://www.mantis-verlag.de/?page_id=49

    – aber das ist ja nicht das eigentliche Thema. Man muss allerdings schon fragen, ob diese „Divers-Explosion“, die unsere Kultur- und Forschungslandschaft durchzieht, nicht doch nur neueren Datums ist. Zu viel Hitze womöglich? – siehe menschlich (!) gemachtes Klima. Eine in früheren Zeiten kriegerische Frau vermag ich mir in der Hocke zwischen Kampfgenossen sitzend und pinkelnd jedenfalls nur schwerlich vorstellen. Aber vielleicht müssen wir generell auch mal über anders gestaltete Geschlechtsorgane reden ..?!

    Die alten Griechen und wohl auch viele Römer der Oberschichten konnten bekanntlich an Knaben großen Gefallen finden. Dass dies jedoch durch ihre Diversität oder sonstige geschlechtliche Irritation bedingt gewesen sein könnte, halte ich für unwahrscheinlich. Genauso wie bei Priestern. Es bedarf keiner Geschlechterdebatte um diese „Eigenheiten“ wo anders als im männlichen Zugriffsbereich zu verorten. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass neuerdings Eigenschaften, die man früher schwerpunktmäßig bei Männern beobachten konnte, wie Aggressivität, Kampfbereitschaft, Sturheit, Rechthaberei, Führungsanspruch und Folgenausblendung in doch signifikanter Weise nun auch bei Wesen auftauchen, die man bis vor kurzem noch gedankenlos einfach der Gattung Frau zugeordnet hätte. Da kommen doch nun tatsächlich Zweifel auf. Das gütige Mutterbild von einst ist jedenfalls passé. Der Bartwuchs verbleibt wohl als eine der letzten unangefochtenen Domänen der Männlichkeit.

    Schon komisch, dass alles gelobt und angestrebt wird, was an reizvolle Unterschieden vorhanden ist, nivelliert werden soll – seien es Brauchtum, Tradition, Kultur, Kleidung, Speisekarten, Feiertage, etc. Einzig bei der Bezahlung oder bei Aufstiegschancen ist dies absolut o.k. – wenn es sich um erwiesene Leistungen und nicht um (umgepolten) Sexismus oder Quoten geht.

    • Nun ja, auch der weibliche Organismus produziert bekanntlich Testosteron, ebenso wie der männliche Östrogene. Mannweiber gab es zu allen Zeiten, Heulbubis wohl auch. Aber diese mit medialer Brachialgewalt vorangetriebene Gleichschaltung auf allen Gebieten, die ist unmenschlich.

      • „Mannweiber gab es zu allen Zeiten“

        welches Geschlecht hat eigentlich die/der BRD-Frauen-NationaltrainerIn Voss-Tecklenburg? Optisch jedenfalls männlich…

    • Das hätten Sie gleich offen aussprechen können, diese Politik ist eindeutig Männerfeindlich, rechtlich gesehen ist ein Mann klar im Nachteil gegenüber einer Frau.
      Was dies für Auswirkungen haben kann wird uns allen gerade aktuell demonstriert, oder wie verherrend es ist wenn der falschen Motivation Macht zugesprochen wird!

      Für Frauen gibt es sogar so etwas wie eine staatlich garantierte Karriere, die Opfer die man für so eine Karriere erbringen muss sind natürlich für Frauen ausgeschlossen, die müssen nur die sexistischen, ständig grapschenden und stets bevorzugten Männer erbringen.
      Wenn eine Frau durch Befähigung, Ehrgeiz, Klugheit und auch durch Kalkül es bis an die Spitze schafft, wäre ich der letzte der ihr das nicht gönnen würde, aber was sehen wir stattdessen in der Realität?

      Frauen werden ohne echte Fähigkeiten, Qualifikationen oder Verdienste hohe Positionen und Titel einfach geschenkt und schon kurz darauf wird man dann „plötzlich“ schwanger, ist dann nicht mehr verfügbar und das selbstverständlich bei vollem Lohnausgleich!
      Wenn man darunter „Chancengleichheit“ versteht habe ich wohl grundsätzlich den Begriff „Gerechtigkeit“ falsch verstanden!

      Karl der Große wird übrigens meines Wissens angezweifelt, weil man es für nicht plausibel hält das er in historisch so kurzer Zeit soviele Gebiete erobern und eine ganze mittelalterliche Bevölkerung reformieren konnte.
      Allerdings kannte man damals schon ein äußerst effektives Mittel – Propaganda!

    • Vermutlich waren es alles Gender-Alien-Transen, es kann ja nicht sein das man nur mit diesen verachtenswerten und typisch männlichen Eigenschaften zum Imperator wird!
      Da liegt mit Sicherheit 15000 Jahre Geschichte und 2,5 Milliarden Jahre Evolution völlig falsch, das muss korrigiert werden und wenn nötig mit untoleranter Gewalt als „richtige“ Gesinnung aufgezwungen werden!

  8. Mir brauchen die mit diesem kranken Scheiss NICHT kommen!! Mann ist Mann und Frau ist Frau und NUR Mann und Frau sind Eltern!! So war, ist, und wird es auch in Zukunft bleiben!! Egal was dieser kranke ABSCHAUM sich noch für einen Scheiss einfallen lässt!!

  9. Das mit den zwei Geschlechtern ist stark übertrieben. Beweis: Es gibt ein europäisches Volk, das nur aus Frauen besteht. Das sieht man auf den ersten Blick: alle Schotten bzw. richtiger: alle Schottinnen tragen Röcke.

    • Mit Wissenschaftlern wie Ihnen wird Deutschland wieder an die Weltspitze der Forschung zurückkehren! 😉

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