Wollt Ihr die totale Durchimpfung?

Impfminister Lauterbach öffnet eine neue Front gegen die Alten: Er will ein möglichst ausnahmsloses Durchimpfen auch mit einer vierten Dosis - obwohl Länder mit hohen Impfquoten eine höhere Sterblichkeit aufweisen

Pandemie der Geimpften (Symbolbild:Shutterstock)

Gestern fand sich in vielen Zeitungen ein Foto, das Gesundheitsminister Karl Lauterbach (telefonierend mit Mundschutz) mit der Meldung zeigt, er verkünde eine neue Impfkampagne. Deren Ziel sei es, „die Impflücke zu schließen und die vierte Impfung zu bewerben; insbesondere in der älteren Bevölkerungsgruppe“. Immerhin ist hier nur noch von „bewerben” die Rede; eine Impfpflicht scheint also vom Tisch; Österreich schuf sie ja bereits gerade wieder ab. Doch Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann schickt sich an, Lauterbach zu folgen: Er will seinen Untertanen im Herbst wöchentlich 810.000 Spritzen verpassen lassen. Das wären bis Ende des Jahres über zehn Millionen, also rechnerisch eine für jeden Einwohner seines Bundeslandes – egal ob impfwillig oder nicht, ob Baby oder bis dahin verstorben.

Doch wie inzwischen feststeht, nützt die ganze Impferei kaum etwas – und selbst nach Überzeugung ihrer Befürworter ja nur allenfalls für vier Monate. Und auch die Geimpften mit Vollschutz bekommen leichter – und öfter – Corona als die Ungeimpften. Dies bestätigte sich auch in meiner Verwandtschaft. Aber nicht nur das: Als „Zahlenmensch“ ging ich der Frage nach, wie sich die zunehmende Übersterblichkeit statistisch erklären lässt (denn von Medizin verstehe ich wenig). Weil die USA groß sind und dort eine große Klumpenstichprobe repräsentativer ist als in  einem kleinen Land, sei vorab auf eine entsprechende solche Untersuchung von dort verwiesen: Ihr zufolge soll 52 Wochen nach Beginn der US-Impfkampagne in den USA eine Übersterblichkeit von 400.000 bis 540.000 Fällen eingetreten sein. Auch das Portal „ScienceFiles” veröffentlicht immer wieder solche Studien.

Augenscheinlich auffällige impfbedingte Sterbequoten

Deshalb bemühte ich hinsichtlich des Impfstatus diese Länderdaten etwas genauer zu durchleuchten – und stellte dabei Erstaunliches fest: Mit ihrer nur etwas höheren Impfquote von 67,3 Prozent bringen es die USA auf eine um 8,8 Prozent höhere Sterblichkeit als im weltweiten Vergleich mit einer Impfquote von 61,4 Prozent. Das sagt über die Todesursache zwar noch nichts aus; doch die USA hatte kein Erbeben oder keine naturkatastrophalen Sonderumstände, befinden sich derzeit in keinem offenen Krieg (vom Kleinkrieg in ihren Städten einmal abgesehen) und auch eine Seuche gibt es dort nicht. Natürlich variieren die Todeszellen zwischen Staaten dennoch, je nach Überalterungsgrad oder medizinischer Versorgung. Trotzdem sind die augenscheinlich durch die Impfung verursachten Unterschiede signifikant.

Hier sind die Länder aufgeführt, die überdurchschnittliche Impfquoten haben und ebenfalls weit überdurchschnittliche Sterbefälle (weltweiter Durchschnitt: 0,77 Prozent Sterblichkeit pro Jahr), sortiert nach den „stolzesten“ Impfquoten. Ein Ergebnis vorweg: Es ist augenfällig und trifft tatsächlich zu, dass viele Staaten mit hohen Impfquoten eine höhere Sterblichkeit zu beklagen haben. Um den Verdacht auszuschließen, dass Staaten hohe Impfquoten anstrebten, weil sie viele Coronatote hatten, werden hier nur die Sterbefälle des laufenden Jahres 2022 herangezogen, also die Toten nach den Massenimpfungen ausgewertet, nicht die vor den Impfungen verzeichneten. Nun lassen wir aber die Zahlen sprechen…

Bedenkliche Übersterblichkeiten

Bezogen auf das laufende Jahr 2022 steht weltweit, wie gesagt, einer Impfquote von 61,4 Prozent eine Sterberate von 0,77 Prozent gegenüber. Für einzelne Länder sieht dieses Verhältnis wie folgt aus: Malta 95,1 Prozent Impfquote, 0,85 Prozent Sterberate; China 89,7 Prozent Impfquote, 0,79 Prozent Sterberate; Kuba 88,9 Prozent Impfquote, 0,85 Prozent Sterberate; Portugal 86,4 Prozent Impfquote, 1,09 Prozent Sterberate; Spanien 86,1 Prozent Impfquote, 1,02 Prozent Sterberate; Peru 85,5 Prozent Impfquote, 1,32 Prozent Sterberate; Kanada 82,7 Prozent Impfquote, 0,81 Prozent Sterberate; Dänemark 82,4 Prozent Impfquote, 0,95 Prozent Sterberate; Uruguay 82 Prozent Impfquote, 0,92 Prozent Sterberate; Japan 81,2 Prozent Impfquote, 1,16 Prozent Sterberate; Taiwan 81,2 Prozent Impfquote, 0,79 Prozent Sterberate; Italien 79,6 Prozent Impfquote, 1,13 Prozent Sterberate; Belgien 79,4 Prozent Impfquote, 0,96 Prozent Sterberate; Frankreich 78,8 Prozent Impfquote, 0,95 Prozent Sterberate; Finnland 78,4 Prozent Impfquote, 1,04 Prozent Sterberate; Deutschland 77,6 Prozent Impfquote, 1,2 Prozent Sterberate; Norwegen 75,3 Prozent Impfquote, 0,8 Prozent Sterberate; Großbritannien 75,3 Prozent Impfquote, 0,91 Prozent Sterberate; Österreich 74,4 Prozent Impfquote, 0,99 Prozent Sterberate; Schweden 74 Prozent Impfquote, 0,95 Prozent Sterberate; Griechenland 71,1 Prozent Impfquote, 1,2 Prozent Sterberate; Schweiz 69,9 Prozent Impfquote, 0,84 Prozent Sterberate; Niederlande 68,8 Prozent Impfquote, 0,92 Prozent Sterberate; Lettland 68,5 Prozent Impfquote, 1,47 Prozent Sterberate; USA 67,3 Prozent Impfquote, 0,84 Prozent Sterberate; Litauen 67,4 Prozent Impfquote, 1,51 Prozent Sterberate; Indien 66,4 Prozent Impfquote, 1,03 Prozent Sterberate; Ungarn 63,4 Prozent Impfquote, 1,29 Prozent Sterberate. Die Zahlen der rot hervorgehobenen Länder sind besonders alarmierend – darunter auch Deutschland.

Deutschland wartet mit einer 1,26-fachen Impfquote und einer 1,56-fachen Sterblichkeit gegenüber den weltweiten Durchschnittswerten auf – was äußerst bedenklich ist. Ob der Krankenminister Lauterbach und seine Erfüllungsgehilfen diese Zahlen kennen und deshalb meinen, jetzt erst recht impfen? Und sie nehmen ausgerechnet „die Alten“ ins Visier, bei denen der Minister eine „Impflücke“ auszumachen glaubt. Wenn es wirkliche „Lücken“ gibt, dann in bestimmten Ministerien in Berlin.

Anlasslose Tests bewirkten hohe Infiziertenquoten

Auch hierzu gibt es eindeutige Zahlen, die vom Robert-Koch-Institut  ausgewertet wurden: Dieses teilt die Corona-Positiven in Altersgruppen verschiedener Größe ein (5 bis 25 Jahre), weshalb man diese nicht ohne weiteres vergleichen kann. Deshalb muss man für eine Aussagekraft der relativen Corona-Betroffenheit die Altersgruppen in Jahrgänge aufteilen… und gelangt so zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass seit der „Stunde null“ nach Corona keine 33.000 von 100.000 Menschen zwischen 60 und 79 Jahren „positiv“ waren; pro Jahrgang also im Schnitt 1.643, was rund 5 Prozent jedes Jahrgang ausmacht. Über 80 Jahre liegt dieser Wert bei 9,7 Prozent, weil in den Heimen mehr getestet wird. Die höchste Quote je Jahrgang weist jedoch die Altersgruppe 5-14 Jahre (Schüler) mit 31,2 Prozent auf – was auf die anlasslosen Tests zurückzuführen ist, mit denen man natürlich viele Fälle „ausgräbt”, die freilich völlig symptomlos und ohne den geringsten Aussagewert waren – denn „krank” sind diese Kinder und Jugendlichen natürlich nicht. „An und mit“ Corona sterben mussten gottseidank nur 0,02 Prozent der infizierten Kinder und 0,06 Prozent der infizierten jungen Erwachsenen bis 34 Jahre je Jahrgang – was vernachlässigbare Zahlen waren.

Was will der sich „Gesundheits-”Minister Karl Lauterbach eigentlich? Die Alten durchimpfen, ist nicht nötig, da sie also kaum von Corona betroffen sind. Und den unter 60jährigen eine dritte und vierte Impfung zu verpassen, ist nicht nötig, weil sie kaum an Corona versterben – allenfalls an den Impffolgen. Ich selbst wollte viele Sterbefälle nach erfolgten Impfungen in meinem Umfeld nicht als ursächlich wahrhaben. Aber nachdem ich nun die statistischen Daten auswertete, ist nicht auszuschließen, dass tatsächlich jeder Impfkurve eine Todeskurve folgt. Auch dieser amtlichen Graphik zufolge liegt die Sterblichkeit nach Beginn der Impfoffensive über dem Median der letzten Jahre. Eine Erklärung liefert weder das RKI noch das Statistische Bundesamt.

Mehr Geimpfte als Ungeimpfte stecken sich an

Man braucht sich der statistisch begründeten These nicht anzuschließen, dass die nachgewiesene Übersterblichkeit auf die Impfoffensive zurückzuführen sei; zumindest jedoch sollte es angesichts der ebenfalls statistisch belegten Tatsache ausreichen, dass sich mehr Geimpfte als Ungeimpfte mit Corona infizieren und andere damit anstecken. Und der Anstieg der Krankenquote – mit all den nachteiligen Folgen für die Unternehmen – speist sich eher aus dem Kreis der Geimpften als derer, die noch keinen „Stich” haben. Fazit: Von einer erneuten Impfoffensive oder gar von Zwangsimpfungen ist definitiv abzusehen. Das Zeug bewirkt einfach nichts. Oder aber, in negativer Hinsicht zu viel?

Und wenn Reiseveranstalter immer noch auf 2G bestehen – also eine faktische Impfpflicht für Kunden – dann sollten diese Unternehmen boykottiert werden. Umdenken werden sie wohl jedoch erst, wenn der Staat nicht mehr sein Füllhorn ausschütten kann und seine Defizite auch nicht mehr mit den Steuern von Ungeimpften bestreiten kann. Und wer seinen Augen – oder mir – nicht traut, möge sich zusätzlich dieses Interview anhören.

 

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors.

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

10 Kommentare

  1. Lauterbach ist NUR ein kleiner Verwaltungsangestellter OHNE Kompetenzen irgend etwas zu bestimmen!!

    OHNE UNTERSCHRIFT – ist NICHT Rechtsverbindlich !!!

    Jeder der seinen IRRELEVANTEN Vorträgen folgt ist ein „Reichsbürger“ der die BRD – NICHT anerkennt.

    Warum wird er noch in den Medien überhaupt erwähnt????

  2. Gegenfrage !
    Will einer aus der Welt und Ratio stehende sich gegen Millionen von Bürgern auf einen „Krieg“ einlassen?
    Hoffentlich ruft der Herr dieses unsägliche Element bald ab?
    Er hat es sich wahrlich „verdient“ abzutreten !

  3. @Umdenken werden sie wohl jedoch erst, wenn der Staat nicht mehr sein Füllhorn ausschütten kann
    wird wohl nicht mehr lange dauern, wenn man die Entwicklung in Politik und Wirtschaft so verfolgt.
    Allein wenn ich die Figuren im Bundestag sehe – die wurden nur da reingelasssen, um beim Zusammenbruch als Bauernopfer zu dienen !
    Eine reguläre BT-Wahl wird es wohl nicht mehr geben !
    Bin schon gespannt, was unsere Neubürger sagen, wenn Cum-EX den Staatsbankrott verkündet !
    Die Heldentruppen, die gegen Spaziergänger so tapfer gekämpft haben,. werden sich dann mehr in Namen tanzen und Niederknien üben – die Politiker und Juristen werden dann – so sie sich noch hinaus wagen – alleine stehen !
    Ich hoffe, mein Popcorn reicht !

  4. Gerber-Reisen aus Berlin ist eines dieser verrückten 2G-Reiseunternehmen, die sogar nur geboosterte Reisende zulassen. Der bessere Name wäre Lauterbach-Reisen.

  5. Reduktion von Parasiten, die als Rentner und Hartz 4 Empfänger dem Staat die ständig neu gedruckten Blüten für die wertvollen Flüchtlinge aus allen Richtungen weg nehmen, stellen keinen Massenmord dar, da schon eine andere Minderheit diesen Platz einnimmt und zumeist in Israel haust….

  6. Konkret müsste man eigentlich „verlorene“ Lebensjahre bei unikausalem Corona-Zusammenhang ausweisen. Da käme aber nicht viel bei rum. Das konnte man schön am Jahreswechsel 2020/2021 sehen. Viele vorgezogene Todesfälle Dezember/Januar, Februar normalisierend, März 2021 große Untersterblichkeit. Da sind viele Alte aus Einsamkeit ob der Zwnagsmaßnahmen paar Monate vorher verstorben. Einige sicher auch wegen der Spritze…
    Und trotzdem lag das durchschnittliche Sterbealter der sog. „an oder mit Corona“ Verstorbenen ÜBER der allgemeinen Sterblichkeit. D.h., die Coronatoten waren durchschnittlich älter als der Rest.

  7. Auch bezeugente NICHTGEIMPFTE DEUTSCHE zählen wie Querdenker, politische Spaziergänger, Demonstranten nicht konformer BRD-Ampel Regierung, Kritiker u. NICHT-Einheitsmeinungsträger zu den
    von Verfassunspräsident Hadenwang u. BiM Faeser erspähten Verfassungsfeinden der BRD – sie werden
    aufgrund ihrer akuten Gefährlichkeit deshalb den Rechten zu geordnet u. bedürfen staatl. Sonderbehandlung !!!
    Antifas, Schwarzer Block, islamische Terrorgruppen u. muslimische Gruppen- u.o. Einzeltäter sind scheinbar gegen Rechts verglichen, sicherheitsmäßig außer Acht zu lassen – stetig steigende blutige u.o. tödliche Überfälle bestätigen dies !!!

  8. Jeder stirbt.
    Warum leben die wenigsten bis dahin?
    Sie haben Angst vor dem Leben. Wie bescheuert ist das denn?
    Es sind bibbernde Feiglinge, die ihre Körper nicht verdient haben.
    Denn das bedeutet nicht zu leben, sondern dass diese Menschen im Siechtum dahin vegetieren.
    Sie hören auf Menschen, die ihnen sagen, was sie essen sollen, was sie tun sollen. Statt sich einfach ein schönes Leben zu machen. Wenn der Körper am Ende ist, dann stirbt er und gibt die Seele frei. Habt einfach Spaß bis dahin.

    Der Tod spielt im Leben keine Rolle.

  9. Auf welchem Stand sind wir?
    – Mao befahl einst seinem Volk die „kontrarevolutionären“ Spatzen (ja, die Vögel) zu töten, um sie damit zu hindern das Korn des Volkes zu fressen.
    Daraufhin wurden die Piepmatze millionenfach abgeschlachtet – mit dem Ergebnis das es zu Hungersnöten kam die mehreren Millionen Chinesen das Leben gekostet hat.
    Die Korn-Schädlinge die normalerweise von den Spatzen gefessen wurden vermehrten sich ungebremst und haben die gesamte Ernte vernichtet.
    Auf diesem Stand sind wir gerade!

Kommentarfunktion ist geschlossen.