Mittwoch, 29. Mai 2024
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Zensur und Shadowban: Mit Facebook und Youtube in die Gesinnungsdiktatur

Zensur und Shadowban: Mit Facebook und Youtube in die Gesinnungsdiktatur

Wurde Opfer von Youtube-Shadowbanning: Wendler-Ehefrau Laura (Foto:ScreenshotTwitter)

Laura Wendler, die Ehefrau von Michael Wendler, sorgte diese Woche auf Telegram mit einem persönlichen Kurzvideo für Aufsehen, in welchem sie eine hochgradig unfaire und geschäftsschädigende Schikane durch Youtube anprangerte, deren Opfer sie offenbar wurde: Das Musikvideo ihres neues Titels “Superstar wurde von Youtube zwar nicht gelöscht, jedoch mit einem folgenschweren Shadow-Ban belegt. Wer bis Stand heute früh die genaue Bezeichnung von Laura Wendlers Videos in der Youtube-Suche eingab, konnte das Video partout nicht finden. Das hedonistische Video enthält weder irgendwelche Gewaltdarstellungen, pornographische Inhalte oder sonstige Verstöße gegen die Youtube-Standards, noch äußert sich Laura in irgendeiner Weise politisch oder gesellschaftskritisch. Der Grund für den Reichweitenbann, der die junge Sängerin Klicks und damit auch Umsätze kosten dürfte, kann also nur in der Person ihres Ehemanns liegen. Michael Wendler gilt seit seines Corona-kritischen Engagements als Feindbild und gefallener Held des Mainstreams und zählt bei den Systemmedien als schwurbelnder Paria; offenbar wurden – etwa im Rahmen des “Digital Services Act“? – bereits entsprechende Dissidenten- und Feindeslisten bei Youtube eingepflegt, die sich nach dem Prinzip der Sippenhaft auch auf Familienangehörige und Freunde erstrecken. Kontaktschuld, ick hör dir trapsen

Laura Müller ist mit ihrer Erfahrung allerdings nicht alleine. Willkürliche Zensur und Reichweitenbeschränkungen in sozialen Medien sind inzwischen selbstverständliche Routine im politischen Abwehrkampf gegen missliebige Meinungen, die wahlweise als “Hass & Hetze” oder “Desinformation” gekennzeichnet und ohne Ein- und Widerspruchsmöglichkeit der Zensur verschattet oder weggelöscht werden. Obwohl in diesen volldigitalen und durchvernetzten Zeiten für immer mehr Menschen verschiedenster Berufsgruppen – Journalisten, Künstler, Content-Creators/Influencer und auch Freiberufler – die Social-Media-Präsenz existenziell wichtig sein kann, können sich die milliardenschweren Akteure vor allem des kalifornischen Big-Tech-Kartells weitgehend unreguliert und nach Belieben, ohne rechtsstaatliche Möglichkeiten der Gegenwehr für Betroffene als Herren über Licht und Schatten, Sichtbar- und Unsichtbarkeit und letztlich wirtschaftliches Leben und Tod aufspielen, indem sie nach freiem Gutdünken Redefreiheit auf ihren monopolistischen Plattformen gewähren oder verweigern.

Regierungen bestrafen nicht zu viel, sondern zu wenig Zensur

Die westlichen Regierungen, namentlich die EU, werden durchaus gesetzgeberisch und ordnungspolitisch tätig – aber nicht etwa auf Seiten der Bürger und ihrer Grundrechte, sondern dezidiert gegen diese, indem sie den Social-Media-Giganten regulativ und autoritär Druck machen, ihre Zensurmaßnahmen noch viel weitreichender anzuwenden. Nicht für zu vorschnelles und zahlreiches Löschen und Sperren, sondern für zu wenig Zensur drohen den Konzernen Milliardenstrafen (siehe den bereits erwähnten “Digital Services Act“). Traurigerweise rennen sie damit fast immer offene Türen ein: Anders als Elon Musk mit X/Twitter, der sich als einziger Social-Media-Gigant und Enfant terrible der Globalistenschar noch nie um politische Drohungen und Einschüchterungen einen Dreck scherte, hatte man bei Meta – der Mutterkonzern von Facebook, Whatsapp und Instagram -, aber auch eben bei Alpha/Google noch nie ein Problem damit, sich den weltweiten Bemühungen der Regierungen um Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit zu fügen, um die eigenen Profite nicht zu gefährden.

im Reich Zuckerbergs geht die proaktive Hörigkeit besonders weit. Kein Wunder, bei soviel weltanschaulicher Kongruenz mit den globalistischen Agendasettern. Zuckerberg hat denn auch bereits gehorsam angekündigt, die standardmäßige Verbreitung von „politischen Inhalten“ auf seinen Plattformen „schrittweise“ weiter einzuschränken. Mit Gummibegriffen und Wieselworten wird so mittlerweile praktisch alles zum Ziel von Zensur- und Löschaktionen. Betroffen seien Posts, so Meta, die „potenziell im Zusammenhang mit Dingen wie Gesetzen, Wahlen oder sozialen Themen“ stehen. Das kann natürlich so gut wie alles betreffen. Darüber, was noch gesagt werden oder allgemein zugänglich bleiben darf, will man fortan Künstliche Intelligenz und Algorithmen entscheiden lassen. „Wir verwenden KI-Systeme, um die Inhalte, die Sie sehen, basierend auf den von Ihnen getroffenen Entscheidungen zu personalisieren“, heißt es in der Erklärung. De facto werden Nutzer damit quasi in ihrer eigenen Blase eingesperrt, weil sie nur noch Beiträge der Accounts angezeigt bekommen, denen sie selbst folgen. Allgemein sichtbar werden nur noch vorsortierte Inhalte.

Woke Irre am Werk

Beim Ranking politischer Inhalte im Facebook-Feed berücksichtigen unsere KI-Systeme personalisierte Signale wie Antworten auf Umfragen, die uns zu verstehen helfen, was informativ, aussagekräftig oder Ihre Zeit wert ist“ so Meta. Man habe sich „von der Einstufung politischer Inhalte im Facebook-Feed auf der Grundlage von Aktivitäts-Signalen abgewendet – etwa der Wahrscheinlichkeit, dass Sie Inhalte kommentieren oder teilen –, da wir festgestellt haben, dass diese keine verlässlichen Indikatoren dafür sind, dass der Inhalt für jemanden wertvoll ist“. Soll heißen: Nicht mehr der Kunde, sondern Meta entscheidet also, was wertvoll, interessant oder informativ ist – letztlich natürlich anhand staatlicher Vorgaben und aufgrund schwammiger und völlig willkürlicher Definitionen wie „Hassrede“ oder „politischer Inhalt“.
Meta macht sich damit zum Handlanger der Politik, die jede Kritik und Gegenrede zu ihren jeweils gewünschten Sprachregelungen im Keim ersticken will. Internetnutzer sollen auf diese Weise zur Selbstzensur gezwungen werden, weil sie gar nicht mehr wissen, was sie noch äußern dürfen, ohne zwischen die Mühlen der Justiz zu geraten.

Wie selbstverständlich diese von Regierungen nicht etwa von Belarus, Russland, Iran, China oder Nordkorea, sondern des “freien Westens” betriebene Zensur bereits geworden ist, offenbarte nun auch Katherine Maher, die ehemalige Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, die Wikipedia betreibt. Kürzlich räumte sie unumwunden und freimütig ein, dass der erste US-Verfassungszusatz, der die Redefreiheit schützt, ein “Hindernis” bei der aggressiven Bekämpfung von „Desinformation“ sei, deren konsequente Durchführung sie ausdrücklich befürwortet. Im Klartext: Störende Verfassungsgrundsätze wie Meinungsfreiheit müssen abgeräumt werden. Weiter teilte sie mit, man habe, ermutigt „durch Diskussionen mit Regierungen“, einen „sehr aktiven Ansatz zu Desinformation“ bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 und der Corona-Pandemie gefunden und dabei ein „Modell“ auch für „zukünftige Wahlen in anderen Ländern“ entwickelt, nach dem man als „Clearingstelle für Informationen“ auftreten werde. Zudem beklagte sie, Wikipedia sei ursprünglich ganz im „westlichen Kanon“ entstanden, der auf „verlässlichen Quellen“ und der „geschriebenen Tradition“ aufbaue. Dies sei aber ein „weißes, männliches, westliches Konstrukt“, das andere Kulturen ausgrenze. Bei solchen Sätzen zeigt sich: Auch Facebook kann man getrost vergessen. Mit solchen vom woken Wahn besessenen Psychopathen an den Schaltstellen der medialen Vernetzung sind dem geistigen Totalitarismus Tür und Tor geöffnet. Die Errichtung eines freiheitsfeindlichen Zensursystems ist dabei nur der erste Schritt.

11 Antworten

  1. Also ganz ehrlich, kein Mitleid, wer diesen Unsinn nutzt der muss halt mit sowas rechnen. Das fällt bei mir unter Hausrecht. Dann wird sie sich ihr Geld halt mit vernünftiger Arbeit verdienen müssen wie andere auch…oder muss ihre Kunst selbst an den Mann bringen wie Andere auch…die Ärmste. Also bei Systemmedien gesperrt zu werden ist ja nu wirklich kein Aufhänger mehr. Es gibt kein Recht auf Youtube es ist in Privatbesitz.

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    1. “Es gibt kein Recht auf Youtube es ist in Privatbesitz.”

      Das sieht der Staat aber bei “Diskriminierung von Minderheiten” etc. anders.
      Ein entscheidender Aspekt ist aber: wenn private Firmen Monopole oder Oligopole in für das Leben der Bürger wichtigen Bereichen aufgebaut haben, dann sollte man ihnen nicht mehr das “Hausrecht” überlassen. Oder wollen Sie, dass Ihnen z.B. Strom und Wasser abgestellt wird, weil Ihrem Strom- und Wasserversorger Ihre Ansichten nicht gefallen? Bei Youtube handelt es sich um die Teilnahme an der demokratischen Willensbildung. Ich befürworte nicht, dass amerikanische Milliardäre entscheiden, welche Meinungen in Deutschland eine Öffentlichkeit bekommen und welche nicht.

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      1. YouTube hat schon lange kein Monopol mehr. Es ist das schnelle Geld das die Leute lockt es zu nutzen. Die Gier. Was freie Plattformen dann gar nicht erst mächtig werden lässt. Und es gibt auch kein Recht auf Inflouencer sein. Wir leben hier nicht im Muriburiland….

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      2. Das ist eine Top-Antwort – 1000 Punkte dafür.
        Meine Frau (von Geburt her Sowjetbürgering – Russland kennt sie nicht) betreibt einen russischsprachigen Youtbe-Kanal. Hier bek0ommt man schon die Zensur zu spüren auch als normaler Nutzer ohne große politische oder mediale Ansprüchen. Schreibt sie im Titel Ukraine oder Flüchtlinge egal in welchem Kontext, dann sperren die automitischen Algorythmen erstmal automatisch. Nach manueller Prüfung werden diese wieder freigeschaltet.

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    2. Ferrari was not amused. Es ist eine absolute Frechheit, sein eigenes Image, daß, wie bekannt bei Frau Müller, schon sehr am ganz unteren Level angekommen ist, mit einem Clip auf Youtube durch Werbung aufzubessern.
      Mittlerweile ist die Pressestelle von Ferrari informiert und es werden wohl massive Konsequenzen gegen Frau Müller und deren Produzenten folgen. Frau Müller sollte sich ganz schnell teure und gute Anwälte besorgen.

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  2. Wer “Polit-Portale”, wo Türen und Tore für Denunzianten (Spione), die für das faschistische Regime den Oberlehrer
    machen, besucht oder gar benutzt, der kann nicht mehr alle Knöpfe am Mantel haben !

    X = Das ist das Portal und ich empfehle es für die Süchtigen
    online ihren Senf dazu zu tun.
    Life ist Life ist nicht nur im sozialen Bereich angesagt, es macht auch Lust auf viel mehr Auge in Auge !

  3. ich frage mich immer, was das für Charakterscheine sind, die diese Politik unterstützen und dies wahrscheinlich oft noch im vorauseilendem Gehorsam. Merkt euch die Gesichter und Namen, es gibt ein danach!

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  4. @ “Anders als Elon Musk mit X/Twitter, der sich als einziger Social-Media-Gigant und Enfant terrible der Globalistenschar noch nie um politische Drohungen und Einschüchterungen einen Dreck scherte…”

    Musk spielt die Rolle des “Guten Bullen”.
    Er ist Teil des Establishments, keiner von uns.
    Fallt nicht auf diesen Psychopathen rein!
    Wäre er ein echter Feind des Establishments, wäre er längst
    weg vom Fenster.
    Kein Mensch häuft so ein Vermögen an, ohne über Leichen zu gehen.
    X/Twitter ist ein “Honeypot”. Einmal per tweed abkotzen lassen,
    reduziert Massen auf den Straßen.

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  5. Vielfalt hört bereits bei der Meinung auf. Und zum neuen Puritanismus sollen wir doch schon lange hinerzogen werden…

  6. KI bitte immer gerne bei ihrem Deutschen Namen nennen damit es keinen gehirnschluckauf gibt KI/AI ist STATISTIK nicht mehr nicht weniger ne exelliste im Internet. Der Rest ist dummgelaber