20 Jahre 9/11: Damals wie heute ist Deutschland Mutterleib für Islamisten

Islamistischer Terrorismus (Symbolbild:Shutterstock)

Für die deutsche Öffentlichkeit war der 11. September auch insofern ein Schlüsselerlebnis, als sie zum ersten Mal auf das Problem islamistischer Terrorschläfer ihn ihrer Mitte aufmerksam wurde. Dass der Hauptakteur Muhammed Atta, der von 1992 bis 1999 unbehelligt und unverdächtig(t) in Hamburg-Harburg Städtebau und Stadtentwicklung studiert hatte, eine klandestine Terrorzelle unterhalten hatten und Deutschland, wie viele Islamisten nach ihm, als idealen Rückzugsort für die Anschlagsplanung nutzte, brachte die Bundesrepublik in Verlegenheit: Inmitten der friedfertigen, damals noch eher sleepy denn woke eingestellten Zivilgesellschaft des Kohl’schen „kollektiven Freizeitparks“ konnte der gravierendste Terrorakt in Friedenszeiten ungestört und unbemerkt geschmiedet werden.

Es ist bemerkenswert, dass der Schock dieser Erkenntnis nicht etwa heilsam war – im Gegenteil: Statt in Sachen islamischer Einwanderung und Treiben religiöser, strenggläubiger Muslime in Deutschland auf die Bremse zu treten, wurde seither das Gaspedal durchgetreten – bis heute. Sowohl quantitativ als auch qualitativ kann sich der Islam in allen Schattierungen mittlerweile gänzlich ungehindert entfalten, gedeihen in vom Ausland gesteuerten Moscheevereinigungen und sogenannten „Kulturvereinen“ Parallelmilieus, in denen gegen Andersgläubige (vor allem Juden) gehetzt, Israelfeindlichkeit propagiert und Kriegstreiberei verherrlicht wird. Natürlich nur in einer Minderheit der Einrichtungen, doch durchaus wirkungsmächtig. Das staatliche Gewaltmonopol in Form „weltlicher Gesetze“, die der Scharia hintanzustehen hätten, wird nicht nur von Salafisten und Internet-Imamen herausgefordert, sondern auch in No-Go-Areas oder von arabischen Großfamilien kontrollierten Stadtvierteln. All das gab es 1999-2000, im Vorfeld der New Yorker Anschläge, noch nicht und damals wagte sich selbst die rot-grüne Bundesregierung nicht, Zugehörigkeit des Islams zu Deutschlands zu postulieren. Dies sollte der Merkel-Ära vorbehalten bleiben.

Keine Lehre gezogen

Viel wird heute, anlässlich des 20. Jahrestages der Anschläge, auf allen Kanälen weltweit gemahnt und gedacht. Der „Kampf gegen den Terror“, nicht die Anschläge selbst werden dabei als die eigentliche Katastrophe hingestellt. Doch die eigentlich beunruhigende Lehre aus 9/11 ist in Wahrheit die, dass keine Lehre gezogen wurde. Viele der Kreidefresser und untätigen Politiker, die damals für die innere Sicherheit zuständig gewesen wären, sind heute nicht nur weiterhin in Amt und Würden – und stehen sogar, wie im Falle von Olaf Scholz, an der Schwelle zu möglichen höheren Aufgaben: Denn eben dieser Olaf Scholz war Hamburger Innensenator zu der Zeit, als vier der Terrorpiloten in der Hansestadt ihre perversen Pläne fassten und ausarbeiteten, als eine der Wohnungen sogar jahrelang als Operationszentrale von bis zu 29 Islamisten dienen konnte – ohne dass die Scholz unterstellten Sicherheitsbehörden, Polizei, LKA und Staatsschutz, irgendetwas witterten geschweige denn tätig wurden.

Und so fügt sich eins ins andere: In Afghanistan sind die Taliban zurück. In den USA und im Westen herrscht schon wieder derselbe Appeasement-Konsens, der einem mittlerweile noch blutrünstigeren „politischen Islam“ (einen anderen gibt es faktisch nicht) wehrlos die Kehle bietet. In Deutschland leben heute je nach Schätzung 3 bis 7 Millionen Muslime mehr als damals; alleine das Reservoir des bekannten islamistischen Terrorismus, ohne „Dunkelfeld“ wird in Deutschland auf 30.000 Personen geschätzt. Und demnächst hat das Land womöglich einen Kanzler, während dessen damaliger Amtszuständigkeit 9/11 ungestört vorbereitet werden konnte – und dessen Partei die weitere ungebremste muslimische Masseneinwanderung als Staatsziel betrachtet. Sollte es wieder einen erneuten Terroranschlag globaler Dimension geben, so kann man fast blind darauf wetten, dass er zumindest auch von deutschem Boden ausgeht.