ARD-Weißwäsche: Nemi El-Hassan, ein Opfer rechter Rachehetze

In der Opferrolle: Nemi El-Hassan, Ex-„funk.“- und verhinderte „Quarks“-Moderatorin (Foto:Imago)

Abseits der Kriegsberichterstattung laufen Corona, Klima und Migration auf Stand-By; eine willkommene Gelegenheit für den Staatsfunk, gefallene Scharfmacher aus den eigenen Reihen zu rehabilitieren. Man muss nur die ersten drei Minuten der unsäglichen ARD-Produktion (siehe hier, nur für Nervenstarke!) konsumieren, um zu erkennen, mit welcher Unverfrorenheit hier Extremisten nachträglich zum Opfer umfrisiert werden.

Der preisgekrönten TV-Aufsteigerin Nemi-El-Hassan (Migrationshintergrund Palästina / Diktionsmodell Chebli), deren diverse antisemitische Entgleisungen nach Enthüllungen durch Journalisten sogar dem ansonsten keineswegs zimperlichen WDR zuviel wurden, widmet der erste deutsche Staatsfunk nunmehr einen veritablen Persilwaschgang.

Nicht die Tat, sondern ihre Aufklärung skandalisiert

Dessen Intentionen werden in seltener Klarheit gleich zu Beginn des Beitrags vermittelt. Keinesfalls – so der Kommentar im Off – soll es dabei um den in Rede stehenden Antisemitismus gehen – und konsequenterweise auch nicht darum, was wann in welchem Zusammenhang von der Sonderbeauftragten für tolerantes Miteinander konkret gesagt wurde. Nein; von Interesse für die ARD ist allein, „welche Mechanismen” dazu geführt haben, dass die stets von hohen moralischen Podesten agierende Scharfrichterin diverser Hassbotschaften überführt und schmählich gefeuert werden konnte.

Nicht die Tat selbst also, sondern deren offenbar lästige und ärgerliche Aufklärung und die Erzeugung des öffentlichen Drucks, der zu El-Hassans überfälligem Aus führte, wird hier ins Visier genommen. Und selbstverständlich wird in der Eloge auf El-Hassan auch nicht darauf verzichtet, gleich das passende Ermittlungsergebnis bekannt zu geben: Es handelt sich – welche Überraschung – natürlich um einen perfiden Rachefeldzug rechter Kreise…

7 Kommentare

  1. Moin, den „Bericht“ kann man sich als normaler Mensch nicht antun, da kriegt man Puls und hohen Blutdruck.

  2. Ein altes Spiel in Diktaturen ist neben der Entmenschlichung des politischen Gegners die Täter-Opfer-Umkehr! Das führt bei uns mittlerweile soweit, dass Muslime und Schwarze grundsätzlich Opfer sind, auch wenn sie vergewaltigen oder morden!

  3. Es ist immer wieder das Gleiche. Sobald ein Muslim, hier eine Muslima, als Täter ausgemacht wird, erfolgt eine Täter-Opfer-Umkehr. Und der neue Täter ist natürlich immer jemand aus den Kreisen der sog. Rechtsextremen.

    Ursprünglich hat Irfan Peci, dessen Arbeit ich sehr schätze, den Fall El-Hassan aufgedeckt und öffentlich gemacht. Dazu gab es Video-Material auf seinem YouTube-Kanal. Leider sind mittlerweile dort alle Videos gelöscht.

    Wer suchen möchte, der wird sicherlich hier fündig:

    https://t.me/s/Islamistenjaeger

    oder

    https://gettr.com/user/irfanpeci

  4. Na jetzt kommen ja richtige Fachkräfte aus der Ukraine und dann werden vielleicht wieder Kirchen sattt Moscheen gebaut. Die werden diesen Hetzern auf Dauer auch Bescheid geben. Die wollen was aufbauen und nicht was zerstören.Das gemachte Bett für der Sozialhilfe wird dann durcheinder gebracht.

  5. Treffsicher beschrieben.

    Ist es eigentlich rechtssicher, daß für Hetze gegen Bürger bzw. kaum verdeckten Antisemitismus seitens des ARD-Konglomerats Gebühren abgepresst werden dürfen ?

    P.S.
    Herzlichen Dank für diesen Artikel (und diese Seite).

  6. Der tollste Satz in dem WDR-„Filmchen“ war: „…sie studierte Medizinerin!“ Gendern, koste es was es wolle!

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