Mittwoch, 29. Mai 2024
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Braucht es die Kirchen noch – oder sind sie längst Auslaufmodelle ?

Braucht es die Kirchen noch – oder sind sie längst Auslaufmodelle ?

Klerus der linksgrünen Anbiederung (hier die Katholische Bischofskonferenz zu Merkel-Zeiten) (Symbolbild:Imago)

Im Verlauf des überaus schrecklichen Merkel-Regimes hat sich der politische Kompass in eine Richtung gedreht, die noch vor 30 Jahren jedem hier lebenden Menschen als undenkbar erschienen wäre. Damit wurde eine fatale Entwicklung mit einer beispiellosen Spaltung der Gesellschaft angestoßen, die zu alledem auch noch von einem Staatsoberhaupt, das wohl als „Spalter-Präsident“ in die deutschen Geschichtsbücher eingehen dürfte, nur noch weiter vorangetrieben wurde. Wer allerdings darauf hoffte, dass diesem frevelhaften Tun seitens damals noch weitgehend unabhängiger Medien ein Riegel vorgeschoben würde, sah sich leider getäuscht. Denn Angela Merkel schaffte es meisterlich – dies muss man neidlos anerkennen – innerhalb weniger Jahre, eben diese Medien für ihre vier Amtsperioden andauernde Misswirtschaft einzuspannen und sie als Dank für ihre treuen Dienste auch noch mit Steuergeld zu entlohnen. Wahrlich: Wes Brot ich ess‘, des Lied ich eben auch sing.

Wer allerdings angesichts dieser für die Zukunft mehr als trüben Aussichten für Demokratie und Pluralismus seine Hoffnung auf die christliche Nächstenliebe der Kirchen setzte, sah sich genauso hintergangen. Doch konnte man von diesen – dank ihrer an Scheußlichkeiten nur allzu reichen Geschichte – überhaupt ernstlich erwarten, dass sie den Mächtigen jemals die Stirn bieten würden, zumal sie dies auch in der Vergangenheit niemals oder nur äußerst selten unter Beweis stellten?

Anpassung und Anbiederung haben traurige Tradition

Beispiele des Versagens der deutschen Amtskirchen beider Konfessionen gibt es zuhauf. Dazu bedarf es nicht einmal des Rückgriffs auf Inquisition und Hexenverfolgung, denn auch ihr Verhalten zu Zeiten des „Tausendjährigen Reiches“ spricht Bände der Anpassung und Anbiederung in Hülle und Fülle. Zwar gab es kein katholisches Pendant zu dem Adolf Hitler hörigen evangelischen Reichsbischof Ludwig Müller (1883 – 1945); trotzdem hat der wohl überwiegende Teil des katholischen Klerus entweder das Regime gestützt oder einfach geschwiegen.

Diesbezüglich lässt sich jedoch zumindest eine Lanze zugunsten des katholischen Kirchenvolks brechen: Denn bei den letzten noch wirklich freien Reichstagswahlen am 6. November 1932 blieb die NSDAP in rein katholischen Gegenden weit hinter ihren Erwartungen zurück, während deren Stimmenanteil in den vorwiegend protestantischen Wahlkreisen sogar bis auf mehr als 95 Prozent emporschnellte. In den beiden katholischen südbadischen Heimatgemeinden meiner beiden Großväter erhielt die katholische Zentrumspartei 79,3 Prozent beziehungsweise 77,9 Prozent, die NSDAP hingegen nur 14,8 Prozent respektive 10,8 Prozent der Stimmen – während gleichzeitig in der nahen Kaiserstuhlgemeinde Leiselheim (heute ein Ortsteil von Sasbach am Rhein) 97,4 Prozent für die NSDAP votierten.

Narrative der Narren

Doch haben die beiden einst beherrschenden, jedoch seit vielen Jahren mehr und mehr schrumpfenden Kirchen, welche beide zusammen nicht einmal mehr die Hälfte der Menschen in diesem Land repräsentieren, ihre eigentlich zwingend erforderlichen Lehren daraus gezogen ? Nein – das haben sie fürwahr nicht. Denn sie machen sich, wie einst, immer und immer wieder mit den Großen der Politik oder solchen, die sich dafür halten, gemein und dreschen ungehemmt auf die ein, die sich dem Zeitgeist, dem jeweils im Trend liegenden politischen Narrativ verweigern; heute ist dies die „Political Correctness“. Allein, dass sich aus dem Wortstamm „Narrativ“ das Wort „Narr“ extrahieren lässt, drängt sich hier als Beobachtung auf. Daher meine bescheidene Frage: Sind nicht diejenigen, welche sich den gegenwärtig von Politik, Medien und Teilen der Gesellschaft vorgegebenen Narrativen verweigern, in der Tat eben keine Narren – die, die ihnen folgen, hingegen sehr wohl ? Und gehören nicht auch die sich stets den gängigen „Narrativen“ unterordnenden Kirchenvertreter dann ebenso dem Genre der Narren an?

Die Frage scheint berechtigt. Denn wie oft haben die Kirchen in den vergangenen bald 30 Jahren gegen die von ihnen stets hochgehaltene Ethik und damit auch gegen die Wahrheit verstoßen? Wie oft haben sie sich mit den Mächtigen aus Politik, Gesellschaft und internationaler Finanz-Mafia gemeingemacht, wie oft haben sie durch ihre zahlreichen Verwicklungen in etliche Missbrauchskandale auch noch elementarste Menschenrechte verletzt und sich dadurch als moralische Instanz, die sie ständig für sich in Anspruch nehmen, nachhaltig desavouiert, wenn nicht vollständig ins Abseits geschossen?

Immer auf der Zeitgeistlinie

Wie oft haben sie sich auch aktiv am Schleuser-Unwesen beteiligt, sogar Schiffe auf Kosten der Kirchensteuerzahler gechartert, um Tausende an Menschen, deren Vorleben niemand kannte, sie aus wohlweislichen Gründen auch noch ihre Pässe weggeschmissen haben – ohne ernstlich zu bedenken, welch gravierende Folgen sich sowohl für das schon ehedem überlastete Sozialsystem als auch für die dadurch völlig überforderte Justiz ergeben könnten, von den Auswirkungen für Zukunft und Fortbestand des Christentums in Europa ganz zu schweigen?  Wie oft haben sie sich entgegen der Expertise zahlreicher unabhängiger und nicht auf irgendwelche externen Tantiemen angewiesener Wissenschaftler für die Klima- und Corona-Abzocke internationaler finanzieller Profiteure in Stellung gebracht, ohne das Urteil ersterer auch einmal nur annähernd in ihre Überlegungen und Urteilsfindungen mit einzubeziehen ?

Hat der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, erst vor gar nicht allzu langer Zeit verlautbart, dass ihm die Klima-Abzock-Gesetzgebung der (H)Ampel nicht weit genug gehe? Haben sich die Kirchen nicht wider besseres Wissen als mit Allererste mit Macht als Streiter für die irrsinnigen und menschenunwürdigen Corona-Zwangsmaßnahmen und die Zwangsimpfung eingesetzt? Und sagte nicht der völlig durchgeknallte Erzbischof von Wien, Christoph Schönborn, dass Impfen “Nächstenliebe” sei (wobei diese Worte nur exemplarisch, als eine einzelne Stimme für den Impfwahnsinn Abertausender Kleriker weltweit stehen)? Sein oberster Dienstherr in Rom äußerte sich übrigens dazu analog.

Moralischer Bankrott während Corona

Dass die Kirchenvertreter in höchstem Maße einseitiger und bedenklicher Weise gerade Politiker nicht nur massiv angreifen, sondern ihnen auch noch die Legitimität ihres Christseins und gleich ihre “Demokratietauglichkeit” absprechen, wenn sie sich gegen den Klima- und Corona-Hype positionierten, unterstreicht nur noch mehr das widerlich-abstruse Menschenbild von fehlendem Anstand und Moral bei vielen kirchlichen “Würdenträgern”. Wo waren sie denn, als sie alte und kranke Menschen einsam sterben ließen, bei Begräbnissen kaum mehr als eine Handvoll Angehörige zuließen (und das auch nur „maskiert“), als sie sie sich voll und ganz mit der von der Politik angeordneten, sowohl vom gesundheitlichen als auch die Menschenwürde in Frage stellenden Aspekt her weit überzogenen, Aktionen solidarisierten und damit das tägliche Leben auf nicht einmal mehr als das absolute Minimum des menschlichen Zusammenlebens eingeschränkt wurde, unter dem weite Bevölkerungskreise schwer zu leiden hatten?

Ja: Sie alle haben sich auf niederträchtigste Weise den übelsten Corona-Hetzern, vorwiegend aus dem links-grünen Lager, aber auch aus Teilen der C-Partei (zur letzteren dazu exemplarisch Merkel, Spahn, Söder, Seehofer) angebiedert – und bezichtigten zugleich all diejenigen der Verletzung des “Solidaritätsgebots“, welche sich noch ihres klaren Menschenverstandes bedienten und sich einer – wie zwischenzeitlich wissenschaftlich klar belegt ist, mehr als zweifelhaften – Gentherapie verweigerten. Und wo blieb der klare Menschenverstand beziehungsweise der moralische Widerstand der Kirchenvertreter gegen die (H)Ampel-Koalition, als sich diese anschickte, ein ums andere Mal, mit freundlicher Unterstützung eines Herrn Haldenwang vom Bundesamt für Verfassungsschutz, die Demokratie auszuhebeln, Gesetzesvorlagen für Gender- und LBTGQIA#-Gaga auszuarbeiten und das psychopathische Züge tragende “Selbstbestimmungsgesetz” zu verabschieden, anhand dessen jede jugendliche Person ab 14 Jahren ohne Zustimmung der Eltern berechtigt ist, nach Belieben ihr Geschlecht zu wechseln?

Wer im Glashaus sitzt…

Stattdessen wird wild auf Politiker und Parteien eingedroschen, die sich sowohl dem soeben aufgeführten Irrsinn als auch der Legalisierung des Drogenkonsums und der Abtreibung verweigern, und werden AfD-Wähler außerhalb der christlichen Gemeinschaft gestellt. Ist das wirklich ihr Ernst? Normalerweise müssten diese Giftpfeile in die genaue Gegenrichtung abgeschossen werden und sollten dabei sowohl die links-grünen Weltverbesserer der (H)Ampel als auch die mit ihnen sympathisierenden Vertreter der “C-Partei” empfindlich treffen. Zumindest jedoch sollte, wer selbst so viel Dreck am Stecken hat wie die Kirchen, sich angesichts des unaufhaltsam voranschreitenden intellektuellen, wirtschaftlichen und moralischen Verfalls in diesem Land einer ethisch-moralischen Verurteilung unbescholtener und besorgter Menschen tunlichst enthalten.

Denn wie heißt es doch im 8. Kapitel, Vers 7 des Johannesevangeliums: „Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Auch geläufig in der umgangssprachlichen Wendung „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen“. Aber was ist von Klerikern zu halten, die sich offenbar nicht einmal mehr in den Grundlagen ihres eigenen fundamentalen Glaubenswerkes auskennen?!? Nicht umsonst verlassen jedes Jahr jeweils Hunderttausende Menschen in Deutschland die beiden Kirchen – was die Kirchenoberen bislang allerdings nicht im Geringsten davon abhält, sich auch weiterhin in ihren Elfenbeintürmen oder Wolkenkuckucksheimen zu verschanzen, statt endlich innezuhalten, ihren Kurs selbstkritisch zu hinterfragen und der Realität tief ins Auge zu blicken. So, wie sie sich seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit verhalten, gehen sie unweigerlich, unaufhaltsam und widerstandslos ihrem unvermeidlichen Ende entgegen. Die Kirchen werden somit zum Auslaufmodell – falls nicht doch noch ein Wunder geschieht. Ob das wohl noch kommen wird ? Es fällt mit jedem Tag schwerer, daran noch zu glauben.

24 Antworten

  1. Der Staat zieht die Kirchensteuern beider Kirchen ein, unterhält auf Staatskosten Kirchen und andere kirchliche Gebäude, zahlt, soweit ich informiert bin, selbst die Gehälter der Pfarrer, Bischöfe etc., die wiederum kostenlos in den für sie vorgesehenen Häusern leben können.

    Mehr braucht man zu dem Thema nicht zu sagen. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

    Dabei will ich nicht bezweifeln, daß es noch den einen oder anderen echten Christen unter all diesen Angestellten gibt. Aber die Allermeisten schätze ich so ein, daß ihnen ihre Schäfchen am Allerwertesten vorbeigehen und sie in erster Linie damit beschäftigt sind, das Beste aus der gegebenen Situation für sich rauszuholen, selbst (verbotenen) Sex.

    Das alles mag menschlich sein, aber Vorbilder sind diese Personen für mich nicht und auch nie gewesen. Die Ev. Kirche habe ich bereits vor 35 Jahren verlassen.

    Von christlicher Nächstenliebe mit Augenmaß halte ich allerdings viel.
    Jedoch lasse ich mich ungern verarschen.

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  2. Für die Evangelische Kirche kann man nur eins übrig haben, das ist abgrundtiefe Verachtung.

    Mit der Lehre von Jesu hat diese verkommene Evangelische Kirche nichts gemein. Jesus setzte sich als Jude für die Ausgegrenzten seines Volkes ein.

    Diese Lumpenkirche sieht
    • Impfen als Nächstenliebe
    • Waffen, die Leben retten
    • Greta Thunberg als Prophetin unserer Zeit
    • Aufnahme von Flüchtlingen bis zur Selbstaufgabe
    • Abtreibungen bis zur 22. Kalenderwoche

    Diese Kirche ist dem Teufel verfallen. Zur Hölle mit ihr.

  3. unterstellt sie der weltlichen gerichtsbarkeit und es werden von alleine die sterbeglöcklein leuten…. ich jedenfalls bin mit den kinderf… längst fertig… peinlicher frauenkleiderverein… unter denen sich männer verstecken…

  4. Es braucht die Kirche nicht mehr. Ohnehin nur ein Kostenfaktor, der obendrein seine Ernährer permanent diffamiert.

  5. Beide Kirchen sind doch voll auf Linie. Die Kinderversteher wissen doch genau, wie sie überleben können.
    Grundsätzlich braucht kein Mensch weder den muslimischen, noch den katholischen Glauben. Die Leute wollen glauben, weil sie einer Heilslehre folgen und in den Himmel kommen wollen. Leider ist es so, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Ende Geländer! Auch der Quatsch mit den 72 Jungfrauen für gläubige Muslime nach dem Märtyrertod leider nur ein Gerücht für saudumme Idioten. Beide Systeme sind Fake und ziehen Dummbeuteln das Geld aus der Tasche.

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    1. Oh cool, waren Sie schon mal tot, dass Sie wissen, das danach nichts kommt?
      Erzählen Sie mir bitte mehr!

      Mein Papa erzählte was ganz anderes, als er während seines Infarktes kurz Mal am Sterben war.

  6. Nun ja, Jesus wohnt ganz bestimmt nicht in der Kirche.
    Ich bin gläubig, aber mit der Kirche will ich nichts zu tun haben.
    Die sind eher so eine Art satanische Inversion des ganzen christlichen Gedanken, aber waren sie, nach Luther, auch schon damals.
    Und selbst schon im neuen Testament wird vor den Gelehrten gewarnt, die die Schrift bewusst oder in Unkenntnis verdrehen.

    Also ja, Kirchen sind ein Auslaufmodell.
    Aber das ist nichts neues.

  7. Unterordnung des „ich“ – das Wesen aller Religion….
    Die Religionen, die bisher über weite Gebiete und Zeiträume hinweg dazu dienten, die Menschen in mehr oder weniger geordneten, gesitteten, anständigen, fortschrittlichen Gesellschaften zusammenzuhalten, wurden von der Allgemeinheit in einer äußerst abgeschwächten Form angenommen. In ihren Anfängen waren sie alle hochgespannt und kompromisslos. So haben wir beispielsweise am Anfang des Christentums den vollkommensten Kommunismus, der Buddhismus beginnt mit einem restlosen Verzicht auf irdische Wünsche, der Islam mit einer leidenschaftlichen, zwingenden Hingabe der ganzen Welt an Allah. Früher oder später fanden sich jedoch die religiösen Prediger mit der menschlichen Schwäche und mit einer weniger strengen Form des Glaubens der Allgemeinheit ab.
    An Gott zu glauben ist nicht vernünftig!!!

  8. Gebt den Menschen das Christentum der ersten Christen wieder.
    Ohne Kleriker und Kirchenfürsten.
    Die Sehnsucht unter den Menschen guten Willens ist gross!

  9. Die Amtskirchen biedern sich (wieder mal) derart dem Zeitgeist an, dass sie sich selbst überflüssig machen. Ich nehme sie schon lange nur noch als Vorfeld-Organisation der Grünen wahr. Immer schön angepasst und stramm auf Linie der Mächtigen. Ich bin 2014 ausgetreten, als sie wegen der Pegida Spaziergänge angefangen haben, Lichter zu löschen und / oder besonders laut die Glocken zu läuten. Heute hetzen sie gegen die AfD. Kirche? Kann weg!

  10. Ich glaube, einer der grundlegendsten und tiefsten Denkfehler ist der, zu meinen, Religion sei etwas Gutes. Das ist sie nicht. Sicher gibt es ein religiöses Bedürfnis und metaphysisch spekulative Weltbilder sind ohne Zweifel seit Jahrtausenden eine anthropologische Konstante. Offenbar brauchen noch immer viele Menschen Religion.

  11. Herr Rißler,
    Sie schreiben Vieles richtig, vor allen Dingen, was die heutige Bestandsaufnahme betrifft.
    Aber: Während der Nazizeit hat die Mehrheit der Priester keineswegs geschwiegen. Mehrere Tausend Priester und katholische Intellektuelle wurden wegen ihrer Äußerungen in KL deportiert, viele von ihnen ermordet. Das Buch von Pater Maria Lenz, Christus in Dachau ist ein schönes Dokument dieser Zeit. Auch die Oberhirten Clemens von Galen (der Löwe von Münster), sowie Erzbischof Michael Faulhaber (München) haben nicht geschwiegen.
    Der Untergang begann mit dem II. Vatikanischen Konzil. Aber auch das ins in der Bibel (2. Brief an die Thessaloniker) vorausgesagt.
    Nichtsdestotrotz bleiben die Bibelworte gültig:
    “Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
    Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.” Matthäus 16,18-19
    Kurz gefasst: Kirche JA, heutige Kirchenführung NEIN.
    Man sollte sich an der offenbarte Wahrheit, und an den wenigen Priestern orientieren, die der Wahrheit treu geblieben sind. Und beten für das III. Vatikanische Konzil, wo alles zurechtgerückt wird.

    1. Dass die Evangelien über weite Strecken eine zynische “Verarbeitung” des jüdischen Messias-Glaubens im militärischen Interesse Roms sind, dämmert so gut wie niemandem. Die Anhänger sind bewusst einfältig gesteltet und ein “Petrus als Fels”, der sich schon bei der Frage einer Magd, ob er ein Anhänger dieses Jesus sei, fast in die Hosen macht und sogar dreimal seine Feigheit bestätigt, charakterisiert eben die Armseligkeit (!) dieser Anhänger. Da sie z.B. unverheiratet sind, sind sie nach jüdischem Glauben gar “verflucht” – das betont gar die als einzige Verwandte eines Jüngers geschickt platzierte “Schwiegermutter des Petrus” diesen genial versteckten Gag!
      Die “Schlüsselübergabe” steht gar nur bei Matthäus und wird aufgrund ihrer Absurdität (Gott hätte demnach beim Eintritt in den Himmel nichts mehr zu melden – siehe auch Ablass-Erfindungen) sogar von ansonsten ebenfalls “gläubigen Christen” nicht als solche anerkannt.
      “Glauben heißt eben nichts wissen wollen!” – Nietzsche.
      Wer nach wahrem oder naheliegendem (!) Wissen strebt, wird nicht mehr glauben können oder gar wollen.

    2. Nicht “auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen”, sondern statt Kirche Gemeinschaft/Gemeinde!
      Kirchen gab es damals doch nicht, wenn er Kirche als Kirche gemeint hätte, hätte er stattdessen das Wort Tempel verwendet!

      Deshalb, weg mit den Kirchen.
      Her mit echten Gemeinden

  12. Der Glaube begann mit einer römischen Gegen-Ideologie gegen die immer noch an einen befreienden Messias glaubenden Juden. Erst recht stand diese Drohung nach der Niederlage im Römisch-Jüdischen-Krieg nach 70 auf der Tagesordnung.
    Wer es genauer wissen will, sollte „Jesus, Römer, Christentum“ oder „Das Messias-Rätsel“ lesen. Da werden die Absurdität und die Motive und die Konstruktion dieses Glaubens aufgearbeitet. Es genügt zu erkennen, dass die Evangelien durchweg „anti-jüdisch“ ausgemalt wurden. Beantwortet werden muss nur: wodurch und wie.

    Nachdem sich die Kirche durch einen Konstantin dann dieser Ideologie bedienen konnte, muss man nur die Verhältnisse zwischen
    Papsttum und Martin Luther und
    Martin Luther zu Thomas Müntzer
    einer kritischen Würdigung unterziehen, um die wahre geistige Heimat der Kirche zu sehen.

    Mit „Evangelisch“ hat sich nichts wirklich gebessert. Hexenwahn und Antisemitismus und stete Kriegsbereitschaft haben dort ebenso ihre Wurzeln behalten, wie sie die römisch-katholische Kirche vorexerziert hat. Auch die Unterwürfigkeit, die die römischen Schreiber der Evangelien mit ihrem Neu-Messias propagierten, wirken offenbar bis heute deshalb gerade in Deutschland unheilvoll nach.

    Glaube und Kirche sind gewiss nicht „eines“, sondern zwei zufällig verzahnte Projekte. Wer noch glauben mag, mag sich einmal mit eingeschaltetem Verstand z.B. die sogenannte Apostelgeschichte zu Gemüte führen. Deren durchgängig geschilderten Wunder, sprechen ein durchaus beredeten Zeugnis gegen irgendeine Wahrheit oder auch nur denkbare Wahrscheinlichkeit dieses Glaubens.
    Die Unvereinbarkeiten bzw. Widersprüche – aufgrund gänzlich anderer Motivlagen – zwischen einem erfundenen Jesus und einem erfundenen Paulus sind ebenfalls Aspekte, die ganz anderes als das allgemein so irgendwie Geglaubte als zeit- und macht-abhängige Konstruktionen erkennen lassen.

    Der Islam hinkt dem Christentum rund 600 Jahre hinterher und lässt überwunden geglaubte (im doppelten Wortsinn!) Zustände wieder aufleben.

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  13. Das Foto da oben sagt doch genug aus. Welcher gesunde Mensch möchte in so einem Club Mitglied sein?
    Wer da freiwillig dabei ist, hat doch nicht alle Latten am Zaun, mal ehrlich jetzt.
    Das Kabinett des Grauens.

  14. Kirchen und Religionen sind nichts anderes, als Herrschaftskonstrukte zur Beherrschung und Steuerung der Massen, um etwa absurdeste Gehorsamserweisungen durchdrücken zu können.
    Nämlich zur Willensbrechung.
    Sie haben nichts mit dem Glauben an eine Schöpfung und daran, daß man gegen diese nicht handeln sollte, sich nicht über diese stellen sollte zu tun, sondern sollen eher die Leute genau davon abhalten!
    Sie sind das Gegenteil dessen, was sie predigen und das waren sie schon immer.
    Im Übrigen habe ich bis dato nicht in Erfahrung bringen können, was eine Kirche von einer Sekte und eine Religion von einem Kult unterscheidet.
    Gibt’s da was?

    1. Sekten sind nicht vom Staat anerkannt, Kirchen schon.
      Das ist der einzige Unterschied.
      Je nach Staat kann Scientology eine Kirche, oder das Christentum eine Sekte sein, also darin erschöpft sich der Unterschied wohl schon, oder?

  15. Wie oft haben sie sich mit den Mächtigen aus Politik, Gesellschaft und internationaler Finanz-Mafia gemeingemacht, wie oft haben sie durch ihre zahlreichen Verwicklungen in etliche Missbrauchsskandale auch noch elementarste Menschenrechte verletzt und sich dadurch als moralische Instanz, die sie ständig für sich in Anspruch nehmen, nachhaltig desavouiert, wenn nicht vollständig ins Abseits geschossen?

    Jetzt kommt das Tönen der Kirchenoberen,wir müssen die Missbrauchsskandale, die wir begangen haben Aufarbeiten was nur halbherzig geschieht.Man hat mir als 14 Jähriger 2 Jahre in ein Fürsorgeerziehungsheim gesteckt (was unter der kath Kirche stand).Wir mussten als Kinder schwere arbeiten in der Landwirtschaft bei minderwertiges Essen verrichten.Wir haben schwere Prügel bezogen,auch sexuellen Missbrauch waren wir Ausgesetzt.Von das,was in Bürgermoor,Wettringen,Freistadt bei Diebholz, Klausheide-Windelsbleiche,Dortmund (Mädchenheim) und andere redet heute keiner der damaligen Kinderschänder mehr.Aber für sich,das gute in Anspruch nehmen.Ich habe sie (Kirche) immer Verachtet.

  16. Möchte noch einen Aufsatz meines Leidensgenossen Einfügen.

    Mit Gottes Segen
    Ich klage an: Die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche
    Ein offener Brief eines in katholischen Heimen Geschaendeten.
    Pontifex Maximus (Der groesste Brueckenbauer)
    Sie oder Ihre Vorgaenger mussten gewusst haben, dass…….
    Die Abgesandten Ihrer Kirche sexuellen Amok in den kirchlichen Institutionen gelaufen sind.
    Scharen von behinderten Maedchen und Jungen mit dem Segen Gottes und zur Befriedigung Ihrer Priester, Moenche und sadistischen Nonnen, nur sexuelles Anschau Material waren.
    Die in Ihrer Obhut befindlichen Minderjaehrigen zu Huren und Strichjungen Gottes gemacht wurden.
    Die Kleinen aus dem Schlaf gerissen und in die Zimmer befohlen wurden, um den Priestern und Bruedern anale, orale und onanierende Befriedigung zu geben.
    Die Vinzentinerinnen ein Orden von Sadisten waren, sowohl die in Hildesheim, im Bernwardshof, als auch die Paderborner im St. Josef Waisenhaus in Dortmund-Eving und im Vincenzheim.
    Man uns befohlen hat, uns ins Adam Kostuem zu begeben, damit man pornografische Aufnahmen von uns machen konnte zur persoenlichen sexuellen Saettigung Ihrer Hirten.
    Man Tausenden von jungen Maedchen und Jungen im Kindesalter die Unschuld genommen habe sei es sexuell oder psychologisch.
    Die Nonnen, sich labten an der Nacktheit, von kleinen Jungen und Maedchen, um ihren sexuellen Frust zu lindern.
    Die Knechte der Pharaonen weniger arbeiten mussten, als die Ihnen Anbefohlenen.
    Die sadistischen Nonnen mit der Peitsche und der Klabause bereit standen, wenn das taegliche Soll nicht erfuellt wurde.
    Auf der Johannesburg, Boergermoor, Ihre Geistlichkeit, Jungen sexuell beleidigt haben und ohne Beichte am naechsten Morgen kommunizieren gingen, wo haetten diese Schweine es auch beichten koennen.
    Man unser Essen mit Haengolin (ein Praeparat der Bromide Familie)
    angereichert hat, um den sexuellen Drang zu daempfen.
    Man uns mit Barbitursäurepräparaten voll gepumpt hat um uns zu baendigen.
    Sich Ihre Nonnen mit Kabeljau und Kaviar gesaettigt haben, und wir bekamen Schweinefrass mit Haengolin.
    Die Paederasten und Paedophilen in Ihrer Kirche verschoben wurden um sie vor der Justiz zu schuetzen, um weiterhin dem Fleische zu huldigen.
    Sie sich Ihre Kassen gefuellt haben mit Kinder Zwangsarbeit.
    Ihre Hirten Schweine waren, und nicht die Boten Gottes.
    Die Kinder in kirchlichen Institutionen keine Psychopathen waren und doch wurden sie so gebrandmarkt.
    Viele kirchlichen Institutionen, Gottes Schweinestaelle waren. und die Anvertrauten, zu Leibeigenen, Nutten und Strichjungen als sexuelles Spielzeug im Namen des Herrn gemacht wurden.
    Die Guete Ihrer Barmherzigen Schwestern nur ueber Knueppel und durch die Kassen ging.
    Die Perversion in Ihrer Kirche nicht zu ueberbieten war.
    Diese leidenden Generationen sind die wirklichen Maertyrer Ihrer Kirche, die Leidenden, verfuehrt von den Lehrlingen des Teufels.
    Das alles wussten entweder Sie oder Ihre Vorgaenger.
    ……… und doch haben Sie Pontifex Maximus und alle Ihre Vorgaenger geschwiegen.
    Sie und Ihre Vorgaenger haben Ihre Augen und Ohren geschlossen und es vorgezogen zum ‘Heiligen Geist’ zu beten, in der Hoffnung, dass alles vorbei geht und die Ihnen Anvertrauten waren von allen Geistern verlassen.
    Und das Leiden ging weiter.
    Auch jetzt rutschen Ihre Kronprinzen auf den Stuehlen herum und beschuetzen Sie und einander.
    Erinnern Sie sich an die Nachkriegszeit, wenn jeder schwor, ‘Wir haben von nichts gewusst’, das gleiche geht im Moment ueber die nationale deutsche katholische Buehne, ausgespielt bei den Prinzen Ihrer Kirche.
    Ihr sogenannter ‘Hirtenbrief’ tut nichts fuer die Schmerzen der fuers Leben Gezeichneten, da es nur billige Worte sind.Oeffnen Sie die Kirchen Kassen, die deutschen Orden sind die reichsten der Welt und entschaedigen Sie die Geschaendeten.
    Dieses alles sind Verbrechen gegen die Menschheit und Sie sehen keinen Grund fuer Wiedergutmachung.
    Pontifex Maximus
    Sie allein tragen die Verantwortung vor Gott und der Welt fuer die Greueltaten welche im Namen der rhoemisch-katholischen Kirche und somit auch Ihres Amtes begangen wurden.
    Sie und Ihre Kirche sind schuldig und Sie alle werden sich vor Ihrem Gott verantworten muessen.
    Die von Ihren katholischen Dienern Besudelten wollen einen Abschluss finden und einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen, soweit das eigentlich moeglich ist und Sie weigern sich diesen Menschen, das zu geben, was sie am meisten suchen, Abschluss.
    Wenn das ein guetiger Gott war, der es erlaubte, die Kinder dieser Welt zu schaenden, dann verzichten wir auf Ihren Gott.
    Denn diese Diener Gottes haben nicht Gott gedient sondern nur ihren sexuellen Trieben. Darf ich Sie daran erinnern, bei den Thesen Ihrer Kirche, vor Gott gibt es keine Verjaehrung.

    Auch ich war einer derjenigen, der sich fuer elf lange Jahre der katholischen und staatlichen, sexuellen, koerperlichen und geistigen Zuechtigung unterwerfen muste, acht davon in katholischer Obhut, als stummes Opfer Ihrer Kirche.

    Im Namen des Vaters wurden wir sexuell ausgenutzt und zu tierischen sexuellen Akten gezwungen, mussten Zwangsarbeit verrichten
    Des Sohnes musten wir Blowjobs und analen Sex Ihrer Geistlichkeit liefern
    Des heiligen Geistes wurden uns die Lehren Ihrer Kirche eingebleut bis die Knueppel brachen
    Pontifex Maximus, Sie erwarten nun von den Geschaendeten, dass diese nach Schuld und Suehne selber suchen
    London, den 07/05/2010
    In Nomine Domini Amen

    1. Es ist unfaßbar, was in diesen Einrichtungen Kindern angetan wurde! Ebenso unfaßbar ist die Verlogenheit der beiden Kirchen!
      Allen Opfern dieser Mißhandlungen und Schändungen gilt mein tiefstes Mitgefühl!

  17. Haben sich die Kirchen verändert und geraten deshalb ins Hintertreffen? Oder sind sie unfähig, sich zu ändern, und werden einfach von den neuen Zuständen überrollt?
    Ich vermute eher Letzteres. Die Kirchen sind nicht mehr DER Bezugspunkt in der Umwelt und verwickeln sich durch ihre schon immer vorhandene Rechthaberei und Besserwisserei schnell in Widersprüche, in denen sie den Kürzeren ziehen. Wer es nicht versteht, sich anzupassen, den überrollt die Evolution, und so wird die Seelsorgerseite mit den älteren Menschen aussterben und es bleibt eine riesige Liegenschaftsverwaltung.

  18. Wer dem Verein beitreten will, oder darin bleiben will. ( aus alter Gewohnheit ) ist Ok. Nur dieser Verein ” Kirche ” hat sich selbst zum Absurdum geführt. Die Missbrauchsfälle waren schon schlimm genug, der politische Gehorsam war der Todesstoß. Für mich persönlich war die Heuchelei des Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm welcher sein Kreuz ablegte um mit einem Muslim zusprechen. Für mich war das gleich wie seine Überzeugung über Bord werfen. Weiter ging es mit der politischen Angepasstheit während der Corona Angst. Die Kirchen waren zu, wo doch ängstliche Menschen eine Heimat suchten. Fehlanzeige auf breiter Front . Dieser Verein ob Kath. oder EV. kann weg. Schade um das Geld welches ich in Jahrzehnten an Kirchensteuer verplempert habe.