Der „Klima-Kleber“ – Symbolfigur einer Angstgesellschaft

Angst als bestimmendes Lebensgefühl unserer Zeit (Symbolbild:Pixabay)

Über die unfriedlichen Protestaktionen von Klima-Apokalyptikern wie der „Letzten Generation“ und ihre fatalen Folgen für unbeteiligte Normalbürger ist gerade in Alternativmedien schon so viel berechtigte Verachtung zum Ausdruck gebracht worden, dass es wenig sinnvoll wäre, an dieser Stelle einen weiteren Artikel in diesem Sinne hinzuzufügen. Stattdessen will ich hier versuchen, die Position der Gegenseite zu verstehen, allerdings ohne sie damit zu rechtfertigen. Dies wird zu der Erkenntnis führen, dass bei einer ganzen Reihe politischer und gesellschaftlicher Themen unserer Gegenwart durchaus berechtigte Ängste zu irrationalen Kurzschlussreaktionen führen, was nicht nur zu einer Gefahr für den inneren Frieden unseres Landes führt, sondern auch die Problemlagen selbst immer weiter verschlimmert.

Beginnen wir also beim Thema „Klima“. Es ist hier nicht der Ort, die Argumente von Klimaskeptikern und Klimagläubigen zum x-ten Male zu wiederholen und gegeneinander abzuwägen, was angesichts der verfestigten ideologischen Verhärtungen der Standpunkte ohnehin nicht weiterführen würde. Als studierter Naturwissenschaftler, der Skepsis nach wie vor nicht für eine menschliche Schwäche, sondern für eine Tugend hält, fasse ich den gegenwärtigen Kenntnisstand wie folgt zusammen: Es ist mit Sicherheit nicht möglich, verlässliche Prognosen zu erstellen, in denen das Weltklima des Jahres 2050 oder gar 2100 als Funktion des menschlichen Ausstoßes von Spurengasen erscheint.

„Klima-Leugnung“ der falsche Ansatz

Dazu sind die Unsicherheiten der Modellrechnungen viel zu groß, die überdies zugrunde liegende Erscheinungen wie Konvektion (Wärmeströmung) und Turbulenz immer nur über Näherungen erfassen können, weil es auch heute keine wirklich guten physikalischen Theorien dieser Phänomene gibt.

Trotzdem plädiere ich nicht für „Klima-Leugnung“. Es reicht nämlich aus meiner Sicht völlig aus, dass die Modellrechnungen einen Fieberkollaps der irdischen Biosphäre in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts als eine realistische Möglichkeit (unter anderen) erscheinen lassen, um dieses Thema sehr ernst zu nehmen und Gegenmaßnahmen zu befürworten. Die Angst der Klima-Apokalyptiker bezieht sich durchaus auf eine reale Bedrohung. Ihr Fehler besteht darin, in einer Kurzschlusshandlung eine abstrakte Gefahr auf scheinbar konkrete Feinde zu projizieren, deren „Schuld“ darin besteht, etwa als Autofahrer CO2 zu emittieren. Dass die „Klima-Kleber“ mit ihren Aktionen menschenfeindlich handeln, was sich insbesondere bei der Behinderung von Rettungseinsätzen zeigt, braucht hier nicht noch einmal aufgezeigt zu werden. Interessanter ist aus meiner Sicht, dass sich die Kombination aus berechtigter Angst, irrationalen Feindbildern als Reaktion auf diese Angst und schließlich daraus resultierenden beträchtlichen Schäden auch auf ganz anderen Politikfeldern zeigt, sodass der „Klima-Kleber“ letzten Endes zur Symbolfigur einer von Angst getriebenen Gesellschaft wird.

Beispiel Migration

Um dies zu verdeutlichen, wechsle ich vom links-grünen Klimathema zu einer Problematik, die meistens „Rechte“ beschäftigt – nämlich der Migration und ihren Folgen. Viele Menschen in unserem Lande treibt die Befürchtung um, dass sich im Jahre 2050 Staat und Gesellschaft in Deutschland dem Bild des heutigen Nahen und Mittleren Ostens anverwandelt haben könnten. Diese Angst ist rational. Sie beruht weder auf einer instinktiven, aber unbegründeten Furcht vor „dem Fremden“ noch auf einer nur psychiatrisch zu erfassenden „Islamophobie“, sondern rechtfertigt sich aus einer simplen Fortschreibung bereits heute vorliegender demographischer Daten in die Zukunft. Hinzu kommt eine ebenfalls simple Fortschreibung von Tendenzen der Entwicklung deutscher Städte in den letzten Jahrzehnten. Man kann sich dies auch nicht mit der Begründung schönreden, dass Berlin immer noch Berlin wäre, auch wenn es seiner Einwohnerschaft und seinem äußeren Erscheinungsbild nach längst zu Istanbul oder Bagdad geworden wäre.

Der genius loci lässt sich nicht von den Menschen trennen, welche einen Ort bewohnen, und die Transformation von mitteleuropäischen zu orientalischen Städten wäre ohne Zweifel mit gewaltigen Rückschritten bei zivilisatorischen Standards und Lebensqualität verbunden. Die Bedrohung ist also ohne jeden Zweifel real. Die irrationale Kurzschlussreaktion besteht beim Migrationsproblem darin, dass um den Fortbestand ihrer Heimat völlig zu Recht besorgte Abstammungsdeutsche Ausländer und Migranten ohne Ansehen der Person zu Feinden erklären. In letzter Konsequenz resultieren daraus Scheußlichkeiten wie die NSU-Morde oder der Amoklauf von Hanau (2020). Genau wie beim Klima darf auch bei der Migrationsfrage dem abstrakten Problem nicht durch Unmenschlichkeit im Kleinen begegnet werden. Leider geschieht dies dennoch, und es dürfte in der gegenwärtigen Zuspitzung der Problematik nicht mehr allzu lange dauern, bis wir nach dem beständigen „Mikroterrorismus“ der Messerstecher auch wieder schlimmer rechtsextremistischer Gewalt begegnen werden (wobei ich eindeutig feststelle, dass ich beide Phänomene nicht gegeneinander aufrechnen will).

Beispiel Corona

Nachdem wir das Grundmuster angstgetriebener Handlungen verstanden haben, können wir es ohne weiteres auf eine Vielzahl aktueller Probleme anwenden. Wichtig ist dabei, dass das Muster der Entstehung irrationaler Feindbilder als falsche Antwort auf reale Problemlagen fast immer auf beiden Seiten der politischen Auseinandersetzung stattfindet. Nehmen wir uns als nächstes die Corona-Problematik vor. Die Angst der „Corona-Gläubigen“ vor einem massenhaften Erstickungstod ist sicherlich zu einem großen Teil erst durch eine staatliche Propaganda erzeugt worden, deren eigentlicher Sinn bis heute im Dunklen verbleibt. Dennoch ist diese Angst nicht unbegründet, vor allem, wenn sie sich auf eine möglicherweise dauerhaft durch menschengemachte Viren verseuchte Welt bezieht, die jeden Tag irgendwo aus völlig unzureichend kontrollierten Bio-Laboren entweichen können. Die Übersprungshandlung der Viren-verängstigten Menschen besteht darin, ihre Mitmenschen nur noch als potentielle Infektionsquellen wahrzunehmen, mit denen höchstens unter den Voraussetzungen von Maske, Impfung und Distanzgebot noch nicht-virtuelle Kontakte erlaubt sind.

Auf der anderen Seite steht seit dem Frühjahr 2020 eine völlig berechtigte Angst vor einer postdemokratischen und post-freiheitlichen Kontrollgesellschaft. Diese Angst wird jedoch vielfach zu einer Haltung überzogen, welche den Staat zum Feind erklärt und ihn zumindest völlig „delegitimieren“, wenn nicht gar umstürzen will, oder sich sogar von einem russischen Besatzungsregime eine „Befreiung“ Deutschlands verspricht. Gleichzeitig pochen die Vertreter dieser Haltung auf all ihre Ansprüche an genau denselben Staat und erwarten von ihm selbstverständlich die Lösung all ihrer Probleme und ein weitgehend sorgenfreies Leben.

Beispiel Russland-Ukraine-Krieg

Als weiteres Beispiel sei die deutsche Haltung zum Ukraine-Konflikt genannt: Einerseits weckt die unbestreitbare russische Aggression völlig zu Recht Befürchtungen, dass sich ohne eine starke westliche Bereitschaft zur Gegenwehr der russische Neo-Imperialismus tatsächlich bis zum Atlantik hin ausbreiten könnte. Diese Befürchtungen erzeugen aber leider einen unangemessenen Russenhass, der sich in Deutschland sehr leicht aus den bitteren Erinnerungen an das Verhalten der sowjetischen Sieger des Jahres 1945 speisen lässt. Ohne dieses Thema hier erschöpfend zu diskutieren, muss dazu gesagt werden, dass ein solcher Völkerhass in jedem Fall unmoralisch und in diesem speziellen Fall darüber hinaus auch der deutsch-russischen Geschichte unangemessen ist, deren unbestreitbarer Tiefpunkt eben nicht der 8. Mai 1945 war, sondern der deutsche Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

Auf der Gegenseite der heutigen deutschen Streitigkeiten um eine angemessene Haltung zum Ukraine-Konflikt steht wiederum eine reale Angst, nämlich diejenige vor einem Atomkrieg zwischen der NATO und Russland, der hauptsächlich West- und Mitteleuropa in Mitleidenschaft ziehen würde. Die Übersprungshandlung besteht hier in der – zumindest unausgesprochenen – Absicht, für einen Frieden um jeden Preis das nationale Selbstbestimmungsrecht des ukrainischen Volkes zu opfern. Wenn man bedenkt, wie viele ukrainische Opfer bis jetzt schon ein relativ begrenzter russischer Krieg gefordert hat, kann man sich kaum guten Gewissens vorstellen, was für Folgen eine russische Eroberung der kompletten Ukraine hätte. Der Preis für einen falschen deutsch-russischen Frieden wäre in jedem Falle zu hoch.

Irrationale Gegenreaktionen

Das Problem wechselseitiger irrationaler Feindbilder als Reaktion auf berechtigte Angst zeigt sich auch bei den gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die Zukunft der Demokratie in Deutschland und anderen westlichen Staaten. Auf der einen Seite steht die begründete Befürchtung, dass ein sich stetig verstärkender Prozess der Bildung polit-medialer Machtkartelle zu einem repressiven Regime führt, in dem trotz formaler Legitimation durch Wahlen, die aber keine wirklichen Alternativen mehr anbieten, letztlich eine versteinerte Parteienoligarchie ohne Rücksicht auf den Volkswillen herrscht. Die falsche Reaktion darauf besteht in der Stärkung ultrarechter Oppositionsparteien, denen man leider die Absicht unterstellen muss, im Falle einer eigenen „Machtergreifung“ selbst keine Opposition mehr dulden zu wollen, sondern stattdessen eine autoritäre Personenherrschaft anzustreben.

An dieser Stelle kommt es aber wiederum zu irrationalen Gegenreaktionen, die viel zu schnell die Gefahr einer Rekonstruktion des Faschismus aus dem 20. Jahrhundert oder gar einer neuen NS-Zeit an die Wand malen, dabei die fundamentalen Unterschiede zwischen damals und heute übersehen und letztlich mit einer gefährlichen Relativierung des realen Nationalsozialismus enden, deren Ausmaß heutigen, selbsternannten „Antifaschisten“ oftmals gar nicht bewusst ist. Sowohl Donald Trump als auch Joe Biden mögen Bedrohungen für die Demokratie darstellen. Mit Adolf Hitler ist hingegen keiner von ihnen vergleichbar.

Falsche Instrumentalisierung gesellschaftlicher Ängste

Wir sehen also in einer ganzen Reihe von aktuellen Problemen, die man durchaus noch fortsetzen könnte, ein Handlungsmuster, das auf reale Bedrohungen mit irrationalen Feindbildern reagiert und dadurch die Problematiken verschlimmert, statt sie zu verbessern. Der „Klima-Kleber“ wird so zur Symbolfigur einer von Angst beherrschten Gesellschaft. Wie könnte man besser mit solchen Situationen umgehen? Es ist wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass es hier nicht darum geht, durch Psychologisierung falsche „Ängste“ abzubauen oder diese Ängste sogar als Paranoia oder Phobie zu pathologisieren. Die in diesem Artikel angesprochenen Ängste beziehen sich auf reale, ernste Bedrohungen. Entscheidend ist, dass dies für alle diese Ängste gilt. Bessere und friedlichere Formen der politischen Auseinandersetzung, als wir sie heute erleben, müssen damit beginnen, dass jede Seite die Angst der anderen versteht und ernst nimmt.

Es darf auch nicht der Versuchung nachgegeben werden, die eine Angst gegen die andere auszuspielen. Alle hier angesprochenen Themen sind gleichermaßen existentiell wichtig. Wer diese Erkenntnisse nicht beherzigt, macht nicht nur einen Fehler. Er spielt unter Umständen sogar untergründigen Kräften in die Hände, welche einen Großteil der hier beschriebenen Probleme mutwillig erzeugen. Die Macht dieser Kräfte besteht aber fast ausschließlich in der Fähigkeit, den Widerstandswillen der Menschen gezielt zu spalten. Genau diesem Zweck dient die allgegenwärtige falsche Instrumentalisierung gesellschaftlicher Ängste. Damit stellt sich aber eine Aufgabe, die als nahezu unlösbar erscheint. Die heutige Multikrise kann offenbar nur dadurch gelöst werden, dass man alle ihre widersprüchlichen Aspekte gleichzeitig in den Blick nimmt und angeht. Das erfordert aber eine „als unmöglich erscheinende Synthese“ (Alain de Benoist) zwischen politischen Lagern und Weltanschauungen, die als miteinander unvereinbar erscheinen und deren Daseinszweck geradezu im unversöhnlichen Kampf gegeneinander zu bestehen scheint. Verzweifeln wir nicht an der Größe dieser Aufgabe. Unser Überleben im 21. Jahrhundert könnte davon abhängen, ob wir dieser Herausforderung gerecht werden oder nicht.

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17 Kommentare

  1. Wir haben uns zu der Kindzeit einen Spaß gemacht.
    Wasserpistolen mit Beilage aufgefüllt.
    Die Beilage Schwefelleber haben wir uns i.d. Apotheke
    oder beim Drogisten besorgt.
    Aufgefüllt mit Wasser haben wir andere Kinder bespritzt.
    Die haben gestunken, schlimmer als eine Jauchengrube.

  2. Ach bitte, die Klima-Kleber sind vor allem ein Symbol für Dummheit.

    Wer sonst würde gegen den Einsatz von fossilen Energieträgern ausgerechnet damit protestieren, dass er sich mit aus Erdöl erzeugten Polyurethanklebstoffen an aus Erdöl erzeugtes Bitumen (Asphalt) klebt.

    Auch die Angst der Klima-Kleber kommt von ihrer Unwissenheit, denn hätten sie den Verstand, die Fachliteratur zu ihrem Lieblingsthema zu lesen und die dort gemachten Fehler selber einschätzen zu können, anstatt irgendwelchen interessengeleiteten Influencern nachrennen zu müssen, dann würden sie nicht blockieren sonder diskutieren. Ja alleine schon die simple Kenntnis der Photosynthese würde so beruhigend wirken, dass sie ihren Mitmenschen nicht mehr auf den Keks gehen müssten.

    Nein, nicht die Ängste der Gesellschaft vor Bedrohungen durch Krisen sind das Thema, sondern die Methoden, mit denen die Verantwortlichen diese Krisen erzeugen und dabei ihre Urheberschaft verschleiern, in dem sie etwa menschengemachte Massenzuwanderung, offene Grenzen und Islamisierung als unabwendbares Schicksal darstellen, während sie natürliche Klimaschwankungen als menschengemacht verkaufen (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Mir fehlt die Zeit dazu, aber diesen Artikel müsste man behandeln wie ein Schnitzel: Vor sich hinlegen und zerreissen.

    Aber Max Erdinger ist auch nie da, wenn man ihn braucht.

  3. Demnächst auch Milliarden für zahlreiche Staaten: „Warum Deutschland Klima-Reparationen zahlen soll“
    https://unser-mitteleuropa.com/demnaechst-auch-milliarden-fuer-zahlreiche-staaten-warum-deutschland-klima-reparationen-zahlen-soll/

    Bundesregierung und andere Staaten kündigen „Klima-Entschädigungszahlungen“ an
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/701046/Bundesregierung-und-andere-Staaten-kuendigen-Klima-Entschaedigungszahlungen-an?src=XNASLSPREGG

    Die Bundesrepublik und andere europäische Regierungen werden Entwicklungsländern Millionen für einen „Verlust- und Schadensfonds“ bereitstellen.. Experten behaupten, dass bis 2030 jedes Jahr Hunderte von Milliarden Dollar Katastrophen-Hilfe benötigt würden.

  4. der Autor macht Propaganda für das konzeptionelle Phänomen „gesellschaftliche Ängste“. Aber er belegt konkret keinen einzigen seiner circa 61,18 Millionen Betroffenen, und schon gar nicht eine konkret abzählbare Menge (Liste mit Namen und Postadresse). Wer könnte Angst vor z.B. einem CO2-Hitzetod in 2050 oder in 2100 haben? Dazu bedarf es einer antrainierten Vorstellungswelt, die es außerhalb akademischer Kreise nicht gibt. Was ist also das konzeptionelle Phänomen der „gesellschaftlichen Ängste“? Es ist die Angst der Akademiker, dass ihr Konzept verpufft, weil sie es nicht mit Realität (für jedermann empirisch reproduzierbar) verteidigen können (oder wollen). Das konzeptionelle Phänomen muss daher konkret als „akadämliche Angst“ bezeichnet werden.
    P.S. die infantil willkürlichen Wucherpreise für fakturierte Energie können Angst machen; die Propaganda für das konzeptionelle Phänomen CO2-Hitzetod (in 2050 oder in 2100) könnTe Angst machen, aber nur konkret vor dem mentalen Gesundheitszustand der schreibenden akadämlichen Angstmacher.

  5. Die Jugend von heute will den Klimaextrimismus.
    Für mich sind das Faschisten, die den Straftatbestand
    der Nötigung und ggfls. vorsätzlichen Körperverletzung
    bis hin zum Tod, wenn sie einen Krankenwagen mit
    Dringlichkeitsbehandlung im Krankenhaus an der
    Durchfahrt/Weiterfahrt hindern.
    Richter, die den Tatbestand der Amtsverletzung durch
    Untätigkeit erfüllen, müssen sofort aus dem Amt entfernt werden !
    Denn Nötigung und der gefährliche Eingriff durch „Klebebockaden“
    in den Straßenverkehr ist und bleibt ein zu ahndender Straftatbestand.
    Das scheint ein Gesinnungsrichter vor kurzem in Berlin nicht zu interessieren.
    Na ja, Berlin ist politisch, faschistisch durch linksgrünlich durch und durch
    verkommen.
    Ich wollte in solch einer Stadt weder arbeiten noch wohnen !
    Pfui !

  6. Sehr geehrter Herr Woitas, Ihr Artikel enthält viel Bedenkenswertes, auch viel Richtiges, aber manches bleibt leider auch sehr an der Oberfläche. Was ich damit meine, werde ich im folgenden darlegen. Ich vermute, da Sie sich selbst als Naturwissenschaftler bezeichnen, dass die Fakten, die ich nennen werde, Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt sind. Denn ein Wissenschaftler bezieht ALLE bekannten Fakten in seine Thesen ein. Das führt manchmal auch dazu, dass die Thesen verworfen werden müssen, weil die Fakten zu widersprüchlich sind.

    Worin Sie definitiv Recht haben ist, dass das Thema Angst unsere Gesellschaft beschäftigt und beherrscht. Dies mag viele Gründe haben. Einer davon ist mit Sicherheit, dass die abnehmende Bildung der Bürger immer mehr Dinge einer kritischen Einschätzung entziehen. Und was man nicht einschätzen kann, das macht Angst. So wie der dunkle Schatten nachts auf dem Kleiderschrank Kindern Angst macht, weil sie dahinter eine drohende Gefahr illusionieren, die de facto in den seltensten Fällen gegeben ist. Die Irrationalität macht sich da breit, wo es nur wenig Ratio gibt und äußert sich eben auch in Angst.

    Bei den Kategorien, die Sie aufgezählt haben, bin ich jedoch von der Einschätzung und Einordnung her anderer Meinung. Zunächst einmal: was haben all diese Kategorien gemeinsam? Sie werden als Bedrohung wahrgenommen. Und was ist der Unterschied zwischen ihnen? Dass die Bedrohungen unterschiedlich real und unterschiedlich wahrscheinlich sind.

    Bedrohungen kann man beliebig konstruieren. Immer wieder gibt es die Konstrukte des Weltuntergangs. Nun besteht der Planet Erde seit etwas mehr als 4 Milliarden Jahren – und ist nicht untergegangen! Die Spezies Dinosaurier beherrschte die Welt über 170 Millionen Jahre – bevor sie ausstarben. Wir Menschen bzw. Menschenähnliche besiedeln diesen Planeten gerade einmal 1 Million Jahre – und haben schon Angst, morgen auszusterben!?

    Es gibt zwei Sorten von Bedrohungen: menschengemachte und nicht-menschengemachte.
    Zu letzteren zählen Naturkatastrophen, teilweise auch Krankheiten (darauf komme ich unter Corona zu sprechen), kosmische Ereignisse.
    Zu ersteren gehören ALLE Ereignisse, die Sie benannt haben, alle!

    Deklinieren wir es einmal durch:

    Beispiel Klima-Leugnung: Schon der Begriff ist falsch. Echte Klima-Leugner gibt es nur ganz wenige. Wer sich in die Materie einarbeitet, kommt jedoch unweigerlich zu dem Schluss, dass es den MENSCHENGEMACHTEN“ Klimawandel durch CO²-Überproduktion nicht gibt, aus physikalischen Gründen gar nicht geben kann. Eine Studie, die die Ergebnisse der Modellrechnungen des IPCC mit dem realen Verlauf des Klimas der letzten 50 Jahre verglich, zeigte deutlich, dass ALLE Modellrechnungen in ihren Prognosen viel zu hoch lagen und keine den historischen Verlauf abbilden konnte. Leute, die wegen des „Klimas“ Angst haben, haben aus meiner Sicht keine „berechtigte“ Angst, sondern fürchten sich lediglich vor dem schwarzen Mann, den andere ihnen vorgaukeln.

    Beispiel Migration: Hier sieht es völlig anders aus, denn hier ist die Angst angesichts der Einwanderung von Vertretern einer antidemokratischen, religiös-totalitären Gesellschaft, die bei uns zu hohen Kriminalitätsraten und einer immer weiter fortschreitenden Gesellschaftsveränderung führt, sehr wohl berechtigt. Insbesondere, da die hohen Reproduktionsraten dieser Bevölkerungsgruppe eine exponentiell wachsende Dominanz dieser Bevölkerungsgruppe herbeiführt, die schon in 10 bis 15 Jahren einen Kipppunkt erreichen wird. Dazu braucht e im Gegensatz zum Klimathema keine komplizierten Modelle. Es reichen die Grundrechenarten und die Zinsrechnung. Im Gegensatz zum Klima-Thema ist diese Angst also nicht abstrakt, sondern ganz real berechtigt und hat nichts mit einer Xenophobie zu tun. Es geht schlichtweg darum, wer der Herr im Haus Deutschland ist.

    Beispiel Corona: Sie schreiben, die Angst vor dem Erstickungstod ist nicht unbegründet. Das ist per se erst einmal richtig, wer möchte schon ersticken. Aber auch diese Angst wurde instrumentalisiert, durch die Fiktion eines Virus, das für einige wenige tatsächlich tödlich, für die meisten jedoch mehr oder minder harmlos ist. Die Blutspende-Studie des Roten Kreuzes in den USA hat ergeben, dass 1,4% der auf Corona untersuchten Spenderblutproben antikörper-positiv waren. 1,4%, das bedeutet, das ca. 5 Mio. Amerikaner bereits mit Corona infiziert waren, und zwar Monate, bevor das überhaupt Thema war. Es führte weder zu erhöhten Krankheitsgeschehen noch Todesfällen. Die Leute hatten es schlichtweg nicht bemerkt oder taten es wie einen gewöhnlichen Erkältungsinfekt ab.
    Mit einer wissenschaftlich sauberen und realen Einschätzung der relativ geringen Wahrscheinlichkeiten der Gefahr für den Einzelnen, von politischen Zielen völlig unabhängigen Berichterstattung über Corona wäre das Thema zur Randnotiz verkommen, anstatt zu einer weltüberspannenden Attacke auf unsere Freiheitsrechte. Denn diese Attacke war real!

    Und daher ist die Besorgnis derer, die in Corona den Einstieg in eine postdemokratische und post-freiheitliche Kontrollgesellschaft sehen, sehr real, zumal alles darauf hindeutet, dass genau dies der Plan ist. Denn warum wurden von der WHO die Definitionen für Pandemie geändert, Jahre bevor sie dann eine Pandemie ausrief? Warum wurden die Arzneimittelgesetze geändert, so dass die Behandlung mit mRNA-Produkten, die nur unzureichend getestet waren, möglich wurde? Ebenfalls Jahre, bevor Corona auf den Plan trat?

    Russland-Ukraine-Konflikt: Ja, für mich ist das kein Krieg, denn da hätten die Ukrainer bereits sehr viel schlechter dagestanden, wenn die Russen, dem US-amerikanischen Muster folgend, die Ukraine erst einmal flächendeckend mit Bombenteppichen belegt hätten, bevor Bodentruppen zum Einsatz kamen.

    Mehr äußere ich mich hierzu nicht, denn neuerdings stehen ja Äußerungen, die eventuell für Putin Partei ergreifen (auch wenn es nur um das Verstehen des Konflikts geht, was keinesfalls mit Einverständnis gleichzusetzen ist!), mit Strafe belegt wird.

    Fazit: Wenn man nur die Schlaglichter herausgreift, anstatt den großen historischen oder auch wissenschaftlichen Rahmen mit in seine Betrachtung einzubeziehen, dann kommt man zu deutlich anderen Ansichten, als wenn man auch die Wege zu den Ereignissen mitberücksichtigt.
    Unsere Presse und auch die ÖR bemühen sich jedoch nach Kräften, diese Zusammenhänge wenigstens zu verschweigen, oft leider aber auch zu verdrehen oder gar zu leugnen.

    Darin liegt meines Erachtens nach das Hauptproblem: Die Qualität der Allgemeinbildung der Bürger und deren Versorgung durch objektiv richtige und vollständige Information.

  7. @ANGSTGESELLSCHAFT
    Symbol eines Terrorregimes, daß diese Dinge im Rahmen einer Nudging-Operation organsiert, um seine Interessen zu erzwingen !
    Nicht umsonst wird durch die asozialen Medien ebenso wie durch die Qualitätsmedien zensiert und unterdrückt, was das Zeug hält.
    Das Weltbild der ÖR-Gläubigen ist doch so weit jenseits von gut und böse, das darüber keine Diskussion mehr möglich ist.

    können sich die älteren erinnern, wie es mit Elvis los ging und der ganze Saal gekreischt hat – warum auch immer ! Das fing damit an, daß ein Manager ein paar Mädels dafür bezahlt hat, auf wild zu machen mit dem ganzen Krach ! Und nach diesem Vorbild und den – auch medial – verhetzten Herdentrieb ist dann der Krawall entstanden!

    Die Klimakleber – oder auch die Karlsgläubigen – sind eher mit mangelndem Verstand gesegneten Opfer der Propaganda !
    Wie heißt es noch in der Bibel : selig die Armen im Geiste – sie kommen in den Bunten Tag !

  8. Beginnen wir ganz vorn: Klima. Jeder mit ein bisschen Grips im Kopf weiß, dass wir über das Klima, wie es sich entwickelt, wie es zustande kommt, eigentlich nichts wissen. Es ist ein Halbwissen höchstens. Das Wort Klimaleugner ist das i-Tüpfelchen, weil man Klima nun mal nicht leugnen kann, weil es eben da ist. Alles Humbug. Ich verstehe auch nicht, wie sich Menschen laufend Angst einjagen lassen können. Wetter/Klima und Krankheiten gab es schon seit dem der Mensch Mensch geworden ist und der Mensch hat IMMER überlebt, weil er erfinderisch und tatkräftig ist. Wenn man Angst vor ein Virus hat, dann sollte man sich begraben lassen. Migration ist schon eine andere Nummer, weil genau die dazu benutzt wird, uns Indigene zu verdrängen und eine Einheitsbrei von „neuem“ Mensch zu schaffen, der völlig entwurzelt ist und dadurch fügsam. Rein mathematisch sind wir schon so gut wie verdrängt, wenn man es auf 10 bis 20 Jahre hoch rechnet. Und was ich überhaupt nicht verstehe, dass sich alle auf den Krieg mit der Ukraine stürzen, weil sich Russland erlaubt, seine Landsleute zu beschützen. Wo waren denn die Stimmen, als seit 2014 die Russen genau an dieser Stelle massakriert worden sind. Da hat niemand Angst bekommen. Erst jetzt wird gejammert. Der Westen war schon immer russophob. Das gehörte vielleicht zur Umerziehung mit dazu. Ich weiß es nicht.
    Eines sollten sich die Angsthasen aber hinter die Ohren schreiben. Angst kann schnell in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung münden. Wer Angst vor einem Virus hat, schwächt sein Immunsystem. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Man sollte auf vieles vorbereitet sein, was in diesen furchtbaren Zeiten jetzt auf einen zukommen kann, aber immer unter dem Gesichtspunkt, dass man hofft, dass die Vorbereitungen für umsonst waren. Angst schwächt auch allgemein, da Angst sich auch schnell in Panik verwandeln und in der Folge man keinen vernünftigen Gedanken mehr denken kann. Man mache es sich in der Gegenwart so schön wie möglich. Mache das, was man gern macht und auch esse und trinke das, was man als wohlschmeckend empfindet, weil genau dieses Wohlempfinden das Immunsystem stärkt. Man lasse sich von anderen nichts sagen und wenn es ganz schlimm kommt, schwimme man unter dem Radar und zeige denen, die einen knebeln wollen, den Stinkefinger. Das ist nicht immer zu 100% möglich, aber ich strebe danach, immer in die Nähe von 100% zu kommen.

    • @Rollenspielerin 13. November 2022 Beim 16:26

      „Wo waren denn die Stimmen, als seit 2014 die Russen genau an dieser Stelle massakriert worden sind.“

      Die waren schon da, nur will sich heute keiner dieser „Haltungsjournalisten“ mehr daran erinnern:

      „Auch das ukrainische Militär terrorisiert die Zivilbevölkerung, es trägt den Krieg mit Artilleriefeuer in Wohn- und Schlafzimmer, es nimmt kaum Rücksicht auf die Not der Menschen und auf deren Leben offenbar noch weniger. Dies kann, dies darf Europa nicht dulden. So wie Moskau mitverantwortlich ist für eine Soldateska, die Unschuldige entführt, foltert und mordet, so tragen Europas Regierungen Mitverantwortung für das rücksichtslose Töten einer Regierung, der sie selbst zur Macht verholfen haben. Deshalb braucht es jetzt eine klare Botschaft an die Machthaber in Kiew: Der Terror gegen die Zivilbevölkerung muss beendet, der Artilleriebeschuss von Wohngebieten sofort eingestellt werden. Wenn nicht, macht sich Europa mitschuldig. Dann sind die getöteten Zivilisten im Häuserkampf von Donezk oder Lugansk auch unsere Toten.“ – Georg Restle (tagesthemen) am 28.07.2014

  9. Den Deutschen hat man nach den Kriegen wiederholt eine schwere moralische Schuld aufgeladen. Dass sich Deutschland seiner Verantwortung für die Ermordung von ca. 6 Millionen Juden seiner – und das heißt im Klartext auch jeder Deutsche selbst – Schuld stellen muss, ist richtig – aber eben nicht alles.

    Vergessen wird bei der Zuordnung „Alleinschuld“ an beiden Kriegen und der Alleinschuld an der Ermordung von Juden, dass sowohl andere Staaten in dieser Zeit Juden verfolgt und umgebracht haben – was Deutschland natürlich in keiner Weise entlastet, und dass auch auf Seiten der Alliierten Kriegsverbrechen aufzuführen sind .
    Entlastet wird Deutschland aber ganz gewiss hinsichtlich einer „Alleinschuld“ an den Kriegen. Wie heute beim heutigen Ukraine-Krieg darf man die Vorgeschichten nicht und niemals außer Acht lassen. Die beiden Weltkriege haben durchaus komplexe Vorgeschichte, die schon deshalb gegen eine Alleinschuld sprechen. Diese sprechen in allen hier genannten (und in zahlreichen ganz anderen Kriegsfällen) eine ganz andere Sprache, als die Sprache eines Siegers nach seinem Sieg.

    Die Generationen nach 1945 wurden stets konsequent im Hinblick auf eine „schwere Schuld“ (s.o.) erzogen. Demzufolge kann man sich kaum wundern, wenn diese moralisch anerzogene Schuld nun als Übersprungshandlung auf einem ganz anderen Feld landet. Man fühlt die aufgelastete „Schuld gegenüber der Welt“ und sieht sich geradezu als Widerstandskämpfer in jetzigen Kämpfen verpflichtet, mit aller Entschlossenheit, Wut und Kompromisslosigkeit gegen einen neuen Angriff auf „die Welt“ vorzugehen. Dazu gehört dann auch, die eigene Moral vollkommen auszublenden – geradeso wie ein Wachmann am KZ. Nicht das eigene Denken und Empfinden zählt, sondern der „bewiesene Mainstream“, so wie früher der „bewiesene Mainstream“ (auch wenn es diese radikal konsequente Strömung so noch gar nicht gab), der Juden als Untermenschen und Verbrecher einstufte, und für alles Unheil auf der Welt verantwortlich machte. Heute sind es „Klima-“ und „Corona-Leugner“. Dieser Hinweis heißt gewiss nicht, dass damit die Ermordung der Juden „verunglimpft“ wird, wie schon propagandistisch ausgeschlachtet wurde.

    Den Unterschied sehe ich nur noch in der Machtfrage. Bislang wird nur „angeklebt“ oder es werden Sachbeschädigungen vorgenommen. Aber was täten diese Menschen, wenn sie die Macht und die Möglichkeiten hätten, „Klimaleugner“ in die Hände zu bekommen? Drum herum nur bedauerliche Kollateralschäden? Ich bin mir da langsam nicht mehr so sicher, ob es durchweg noch „human“ zugeht oder zuginge …

    • @Justus: „Dass sich Deutschland seiner Verantwortung für die Ermordung von ca. 6 Millionen Juden seiner – und das heißt im Klartext auch jeder Deutsche selbst – Schuld stellen muss, ist richtig – aber eben nicht alles.“

      Nein, ich stelle mich nicht irgendeiner Schuld. Ich habe nichts verbrochen, weil ich überhaupt noch nicht auf der Welt war. Ich lerne daraus, was unser Politiker z.B. nicht machen.
      Außerdem wurden nicht alle Deutsche so umerzogen, wie Sie sagen. Sie sprechen hier nur für den Westen. Wir in der DDR gehörten zu den Siegern der Geschichte. Das war die Saga bei uns, die nicht unbedingt falsch war, weil viele politische Gefangene aus den KZs in hohe Stellungen kamen. Die Nazis und Kriegsverbrecher waren im Westen und dort wieder in Lohn und Brot (wie auch in den USA). Wir wurden nicht mit einer immerwährenden Schuld erzogen.

      • Dann können Sie auch nichts mit einem Goethe, Schiller, Gutenberg, Kant, Blücher, Drais, Fraunhofer, Einstein oder sonst wem aus der Geschichte anfangen oder sich bekannt und stolz fühlen, „weil Sie ja noch nicht geboren waren“? – So kann man die Welt betrachten, ist aber nicht mein Ding.

        Sie gehören zu den Siegermächten? Ihre Vorfahren waren schon immer so ganz anders als die „im Westen“? Eine lächerliche Geschichtsverzerrung.

        Ich habe mich stets bemüht, die deutsche Geschichte als Ganzes zu verstehen und mich auch in die Verhältnisse früherer Generationen hineinzuversetzen oder über Jahrzehnte Verständnis und Empathie für „meine“ Volksgenossen im Wunderland DDR und z.B. auch Mitleid mit den Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg zu empfinden.
        Aber warum denn eigentlich? … Sollte mir stattdessen alles „glatt am Allerwertesten vorbeigehen, „weil ich noch nicht geboren war“? Sollte ich auch nicht mehr gegen Altersarmut wettern, „weil diese Leute vor mir geboren waren“ oder nicht mehr gegen Kinderarmut, „weil diese noch leben werden, wenn ich gestorben bin?“

        Wenn ich alles in allem „deutsch“ als Teil meiner Persönlichkeit betrachte, dann muss ich mich den schönen Seiten dieses Deutschlands stellen, aber eben auch den hässlichen. Sie profitieren genau wie ich von allem, was unsere deutschen Vorfahren erreicht haben – im Positiven wie Negativen. Deshalb möchte ich auch kein Italiener, Senegalese oder Chinese oder ein Allerweltsbürger ohne Heimat und zuordenbare Sprache sein.

  10. Bin ich ein Klima-Leugner , weil ich die allein menschenverursachte Wandlung des Klimas anzweifle ? Das Klima ist da , wie koennte ich das leugnen ? Jene Artgenossen , die das Klima allein von Menschenhand verursacht verwandelt sehen moechten , bereiten mir weniger Angst , als vielmehr Sorge . Weder sie selbst , noch ihre Prediger , wissen „Klima“ zu definieren . Ich auch nicht , so leid es mir tut ! Wir sind also gleich doof , nur , dass ich mir dessen bewusst bin .
    Zur Migration : Die Angst vor dem Fremden , eine krankhafte ? Niemand sonst gefaehrdet meine Lebensgrundlage mehr , als Artgenossen . Nur sie beanspruchen dieselben Reccoursen wie ich . Niemand sonst also gefaehrdet das Ueberleben meiner Sippe mehr , als fremde Artgenossen . Diese „Xenophobie“ ist all ueberall in der Natur zu beobachten . Nicht nur beim Menschen . In Zeiten wie diesen , in denen wir im Ueberfluss leben , mag uns diese Angst vor Ueberfremdung absurd erscheinen . Aber auch nur , solange der Ueberfluss anhaelt . Geht’s um’s Eingemachte , geht’s um Leben oder Tod . Aber Angst , so lese ich es aus diesem Artikel , ist ein schlechter Ratgeber . Sie hat sich entwicklungshistorisch nur durchgesetzt , um uns zu verwirren . Doch dies ist ein Trugschluss . Denn es besteht ein Unterschied zwischen Migranten , die sich einbringen , die sich ihre Aersche am kacken halten und/oder uns ihre Lebensweise aufzwingen wollen .
    Zur Corona-Angst : Welch boeses Flattertier hat uns diese Furcht beschert ! Es gab Leute , die sagten , es habe sich um ein gaenzlich flugunfaehiges „Gain-of-function“-Labor gehandelt . Es gab Leute , die unserer Regierung vorwarfen , dies , wenn nicht gar gewusst , dann doch zumindest erahnt zu haben . Aber nicht nur das . Sie warfen unseren Regierungen sogar vor , ganz im Sinne der Erschaffer gehandelt zu haben : Ihre Buerger und Landsleute naemlich an eine mRNA-Spritze getrieben zu haben , quasi zur Gen-Manupilation ( oder hatte ich als Realschueler mal wieder nicht richtig aufgepasst in Biologie ) .
    Aber davon , all dies meiner Regierung in Verantwortung stellen zu wollen , raet mir der Autor ab . Die meinen es ganz bestimmt nur gut .
    Auch damit , dass sie es sich auch nicht nehmen laesst , im Chor der Westalliierten Russland , einem bisher durchaus verlaesslichen Handelspartner zum Paria zu erklaeren . Um Himmels Willen missversteht die Bundesregierung nicht ! Denn die einzig verbliebene Partei , die sich noch als Opposition zu erkennen gibt , ist rechtsradikal und will nur eine ganz andere Diktatur . Nicht so eine , wie unter Biden oder Herrn Trump , nein , eine wie … und endlich ist’s heraus … unter Adolf Hitler . Was habe ich den vermisst in diesem Artikel . Die jetzige Regierung , mit ihrer ganzen Verachtung und Gleichgueltigkeit gegenueber dem eigenen Volk und ihrer Hoerigkeit den Amerikanern und Mitvasallen gegenueber , zu kritisieren , bedeutet , sich nach der NS-Zeit zurueckzusehenen ? Oder hatte ich da was falsch verstanden ? Nicht rot-gruen heisst rechtsradikal ? Kinder einem Dogma hinterherlaufen zu lassen und ihnen die ihnen zustehende Bildung zu verweigern ,um das zu verhindern , sie zur Fruehsexualisierung zu ermuntern , ihnen Antworten auf Fragen geben zu wollen , die sie nie gestellt haben , ihre Familien spalten zu wollen , ihnen moeglichst frueh-zeitig den Boden unter den Fuessen wegziehen zu wollen , heisst rechtsradikal ? Sich nach Diplomtie , Weitsicht , Verhandlungen und Uebereinkunft zu sehnen , bedeutet , sich nach einer anderen als der vorhandenen Diktatur zu sehnen ?
    Mir steht der Sinn nach einem authentischen Volk , das nicht sogleich auf Hitler reduziert wird , sobald es den Gehorsam verweigert .

  11. Diese jungen Menschen der „Letzten Generation“ sind es nicht gewohnt einer geregelten Arbeit nachzugehen. Wenn die einen Monat lang 40 Stunden in der Woche gearbeitet haben.fangen sie an zu Weinen und wollen in Rente gehen. Diese jungen Männer, meist spargeldünn und Herrendutt Träger und die jungen Frauen denen man das „Vater unser“ durch die Backen blasen kann, sind verweischlicht bis auf die Knochen. Arbeiten und Verantwortung übernehmen ist schließlich nur was für Mama und Papa. Die werden´s schon richten wenn ihr 23-26 Jahre altes „Kind“ mal wieder tief in der Scheiße steckt. Solche Typen wie die Klimakleber kan man nur als „Blindgänger“ bezeichnen. Sich auf die Strasse kleben ist keine ARBEIT.

  12. Die Handlungen der sogenannten „Klimaaktivisten“ – z.B. durch Ankleben auf der Straße und damit Staubildungen von Kraftfahrzeugen bzw. Verkehrsteilnehmern – erfüllen den Tatbestand der Nötigung und sind damit Straftaten!
    Bedauerlich, dass die hierbei anzustellenden rechtlichen Prüfungen nicht in ausreichendem Maße die Rechte aller Beteiligten im Sinne der Verfassung erörtern und beschieden werden.

    Wortlaut § 240 StGB:
    (1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

    Auch das passive Sitzen erfüllt den Tatbestand der Nötigung wie seit den 1970 Jahren immer wieder entschieden wurde. Zu erörtern ist jedoch, ob der Zweck als nicht verwerflich anzusehen ist und die Tat damit straffrei bleibt.
    Als Rechtfertigungsgründe kommen in Betracht:

    Wortlauf Art. 8 GG:
    (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
    (2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

    Da ein gemeinsamer Zweck vorhanden ist, ist eine Aktion wie ein gemeinsames Ankleben auf einer Fahrbahn zur Störung des Straßenverkehrs vom Versammlungsbegriff her gedeckt.

    Wortlaut Art. 9 GG III:
    Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet.

    Da sich die Aktion nicht gegen Arbeitgeber oder Unternehmen richtet, kann Art. 9 GG kein Rechtfertigungsgrund darstellen bzw. die Verwerflichkeit beseitigen. Der Begriff „Streik“ ist in diesem Zusammenhang verfehlt.

    Wortlaut Art. 20 IV:
    Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung (gemeint ist das Grundgesetz) zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Da die Autofahrer nichts unternommen haben, um die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen, kommt diese Rechtfertigung nicht in Betracht.

    Wortlaut § 32 StGB: )
    (1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
    (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

    Da die Autofahrer keinen Angriff gegen die Blockierer unternommen haben, sondern diese einen gegen die Autofahrer, scheidet auch die Notwehr als rechtfertigendes oder zwecktaugliches Mittel aus.

    Entscheidende Passage einer Entscheidung des BVerfG, bei der grundsätzlich die Versammlungsfreiheit als Recht anerkannt wurde, aber dennoch eine Abwägung zu erfolgen hat:
    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2011/03/rk20110307_1bvr038805.html
    „….
    Bei dieser am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierten Zweck-Mittel-Relation sind insbesondere die Art und das Maß der Auswirkungen auf betroffene Dritte und deren Grundrechte zu berücksichtigen. Wichtige Abwägungselemente sind hierbei die Dauer und die Intensität der Aktion, deren vorherige Bekanntgabe, Ausweichmöglichkeiten über andere Zufahrten, die Dringlichkeit des blockierten Transports, aber auch der Sachbezug zwischen den in ihrer Fortbewegungsfreiheit beeinträchtigten Personen und dem Protestgegenstand. Das Gewicht solcher demonstrationsspezifischer Umstände ist mit Blick auf das kommunikative Anliegen der Versammlung zu bestimmen, ohne dass dem Strafgericht eine Bewertung zusteht, ob es dieses Anliegen als nützlich und wertvoll einschätzt oder es missbilligt. Stehen die äußere Gestaltung und die durch sie ausgelösten Behinderungen in einem Zusammenhang mit dem Versammlungsthema oder betrifft das Anliegen auch die von der Demonstration nachteilig Betroffenen, kann die Beeinträchtigung ihrer Freiheitsrechte unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände möglicherweise eher sozial erträglich und dann in größerem Maße hinzunehmen sein, als wenn dies nicht der Fall ist. Demgemäß ist im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen, ob und wie weit die Wahl des Versammlungsortes und die konkrete Ausgestaltung der Versammlung sowie die von ihr betroffenen Personen einen auf die Feststellung der Verwerflichkeit einwirkenden Bezug zum Versammlungsthema haben (vgl. BVerfGE 104, 92 ). Das Bundesverfassungsgericht prüft, ob der Abwägungsvorgang der Fachgerichte Fehler enthält, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Auffassung von der Bedeutung und Tragweite des betroffenen Grundrechts beruhen und auch im konkreten Fall von einigem Gewicht sind (vgl. BVerfGE 104, 92 )…“

    Im zu entscheidenden Streitfall ging es um Sitzblockaden und das Aufhalten von Militärfahrzeugen (!) aus Protest gegen den Irak-Krieg. Es bestand also ein erkennbarer und gewollter Zusammenhang zwischen dem Versammlungszweck (Protest gegen Krieg) und der Ausführung (Aufhalten von Militärfahrzeugen)! Und dies sollte als entscheidend und klarstellend für künftige Aktionen angesehen werden.

    Auf eine Rechtfertigung können sich sogenannte „Klimaaktivisten“, die an beliebigen Stellen eine beliebige Anzahl von Autofahrern zum Anhalten nötigen, demzufolge nicht berufen! Dies ist genauso wenig statthaft, wie z.B. die Besetzung eines Kindergartens und Geiselnahme der dort befindlichen Kinder oder Kunstwerke durch Sachbeschädigungen zu zerstören oder zu beschädigen. Die betroffenen zum Anhalten genötigten Autofahrer haben wie gleichfalls die beispielhaft genannten Kinder keinerlei rechtfertigenden Bezug zur angeblichen Klimarettung. Die Bezeichnung als Klimaaktivist ist in der Sache ohnehin verfehlt, weil die Aktionen keinerlei Einfluss auf das Klima haben. Genauso dümmlich ist die Bezeichnung „Klimaleugner“, da nicht ein Klima geleugnet werden kann, sondern allein die Maßnahmen, die man als erforderlich ansieht und umsetzt oder umsetzen will.

  13. Ich leugne nicht das Klima.
    Ich leugne die Klimakatastrophe und ich leugne, dass Wärme eine Katastrophe ist, denn die Menschheitsgeschichte sagt etwas anderes.
    Eine Klimakatastrophe hätten wir alle, wenn es kälter wird. Und genau das wollen die Klimaverblendeten.

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