Mittwoch, 29. Mai 2024
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Der Nahost-Konflikt (II): Israel ist alternativlos

Der Nahost-Konflikt (II): Israel ist alternativlos

Israel: Ein Sicherheits-, weniger ein Friedensprojekt (Symbolbild:Imago)

Israel ist das einzige Land auf der Welt, in dem Juden einigermaßen sicher leben können. Nur dort haben sie ihr Überleben selbst in der Hand. Damit ist Israel alternativlos. Teil 1 dieser Serie erläuterte, warum sowohl Juden als auch Araber, Christen oder Kopten, die im Gebiet Israel/Palästina leben, Palästinenser sind – und nicht nur die Araber, die sich „Palästinenser“ nennen. Teil 1 erläuterte auch den Teilungsplan der UN von 1947/48 zur Aufteilung Palästinas in Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete, sowie die Rechtmäßigkeit der Ansprüche der Juden auf Israel. Ebenso rechtmäßig war der Anspruch der Araber, die sich seitdem „Palästinenser“ nennen, auf ihre Gebiete des UN-Teilungsplans. Durch die Kriege der Araber gegen Israel und den Eroberungen Israels stellt sich diese Frage neu – wie bei allen Kriegen und Eroberungen. Darauf kommen wir in einem weiteren Teil dieser Serie zurück.

Sehr viele Angehörige der „Kultur, die nicht kritisiert werden darf“ feiern heute Hitler und den Holocaust als Vorbilder für den Umgang mit Juden. Hamas-Terroristen, sogenannte „Palästinenser“ und ihre Unterstützer fordern den Völkermord an allen Juden (auf das Thema Völkermord werden wir ebenfalls in einem weiteren Teil dieser Serie zurückkommen) und die Übernahme ganz Israels. „Gemäßigte“ Antisemiten fordern, Juden sollen Israel komplett an die Araber übergeben und „zurückgehen”. Zurück wohin?

Für Juden gibt es kein „zurück“

Fast alle Juden, die nach Israel auswanderten, wurden aus ihren ursprünglichen Heimatländern vertrieben: Von Marokko bis Jemen, von Deutschland bis zum Irak: Überall gab es „ethnische Säuberungen“ gegen Juden, von Apartheid über Dschizya-Kopfsteuern für Nicht-Muslime bis zum Massenmord wie Pogromen im Irak, in Bahrain, in Libyen und vielen anderen. Im Jemen lebten in den 1940er Jahren 35.000 Juden. Heute sind es: Null. In Marokko fiel ihre Zahl von 220.000 auf 2.000. Im Irak: Von 150.000 auf null. Ägypten: Von 85.000 auf null. Tunesien: Von 100.000 auf 1.500. Jemen: Von 50.000 auf null. Ob Syrien, Libanon, Iran, Algerien, Oman, Saudi-Arabien, Sudan, Äthiopien, Somalia et cetera: Überall wurden Juden vertrieben oder ermordet. Bezeichnenderweise schweigen die antisemitischen Staats- und Konzernmedien und auch die antisemitischen unter den alternativen Medien solche Fakten tot.

Würden Juden, deren Großeltern oder Urgroßeltern aus muslimischen Ländern flohen, dorthin zurückgehen, würden sie wahrscheinlich ermordet oder bestenfalls per Apartheid unterdrückt. Wer ein muslimisches Land kennt, in dem sich Minderheiten wie Juden, Christen, Hindus, Atheisten, Homosexuelle oder auch nur Frauen gleichberechtigt und frei entfalten können, schreibe es bitte in die Kommentare. Wir halten also fest: Juden können nirgendwo hin „zurück“.

Die „Palästinenser“: Abgelehnt von muslimischen „Brüdern“, willkommen im Westen

In der Natur der Sache läge es eigentlich, dass Menschen in Länder auswandern, zu deren Kulturkreis sie gehören. Muslimische Länder wären also grundsätzlich das ideale Ziel für muslimische Auswanderer. Muslimische Regierungen schreien am lautesten für die Rechte der sogenannten „Palästinenser“. Aber nicht eines (!) von ihnen ist bereit, auch nur einen einzigen „Palästinenser“ aufzunehmen. Weder die Hamas-Finanzierer Iran und Katar noch der Irak, Libyen, Algerien, die Türkei, Pakistan oder Marokko, noch die Nachbarländer Syrien, Libanon, Jordanien oder Ägypten. Ägypten ist sogar das Land, dass seine Grenze zu Gaza mit einem der am schwersten zu überwindenden Grenzzäune der Welt gegen die Zuwanderung von „Palästinensern“ sichert. Warum wohl? Warum lehnen die muslimischen „Brüder“ die Einwanderung sogenannter „Palästinenser“ ab?

Westliche, linke Regierungen hingegen überbieten sich in ihrer Aufnahmebereitschaft und der Gewährung völlig freier Entfaltungsmöglichkeiten der sogenannten „Palästinenser“ und anderer judenhassender Zuwanderer aus der „Kultur, die nicht kritisiert werden darf“. Direkt nach den Massakern, die am 7. Oktober 2023 ihre Landsleute an den Juden verübt hatten, versammelten sich hunderttausende „Palästinenser“ und sonstige Judenhasser auf den Straßen von London, Sydney, Toronto, New York, Paris, Berlin, Essen et cetera und bejubelten die bestialischen Morde. Süßigkeiten wurden verteilt. Wenn ein Volk und deren Unterstützer überall auf der Welt bestialische Morde feiern – was sagt das über dieses Volk und dessen Unterstützer aus? Und wie soll der Westen reagieren, wenn er einigermaßen freiheitlich und demokratisch überleben will? Linke westliche Regierungen, Staatsmedien, Konzernmedien, Staatsanwaltschaften und Richter unterstützen den massenhaften Aufruf zum Völkermord an den Juden durch wohlwollende Worte, tatenloses Schweigen und die Verweigerung der Anwendung von Gesetzen. Warum tun sie das?

Sicherheit für Juden gibt es nur in Israel

Wir halten fest: Überall auf der Welt werden Juden bedroht, vertrieben und ermordet. Ausgerechnet Deutschland ist ein unsicheres Land für Juden, seit massenhaft Feinde der Juden ins Land gelassen werden. Ob in den USA, Kanada, Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Schweden, Belgien oder den Niederlanden: Überall bedrohen massenhaft Zuwanderer aus der „Kultur, die nicht kritisiert werden darf“ die Juden. Einzig Ungarn ragt derzeit als das judenfreundlichste Land heraus. Aber in jedem Land, in dem Juden heute noch einigermaßen sicher leben, kann sich die Situation bei der nächsten Wahl ändern. Da die Feinde der Juden erstens weiterhin massenhaft einwandern und zweitens eine viel höhere Geburtenrate haben, werden heute noch freiheitlich-demokratische westliche Länder in zwei bis drei Generationen mehrheitlich von Judenfeinden mit Wahlrecht bevölkert und beherrscht werden.

Manche meinen, man könne den Juden einen eigenen US-Bundesstaat geben; zum Beispiel ein Zehntel von Wyoming. Aber auch hier wären die Juden nur ein Wahlergebnis vom Untergang entfernt. Israel, das ohnehin lediglich so winzig ist wie Brandenburg, ist folglich das einzige Land auf der Welt, in dem Juden einigermaßen sicher leben können. Nur in Israel haben sie ihr Überleben selbst in der Hand. Damit ist Israel wahrlich alternativlos.

14 Antworten

  1. “Ob Syrien, Libanon, Iran, Algerien, Oman, Saudi-Arabien, Sudan, Äthiopien, Somalia et cetera: Überall wurden Juden vertrieben oder ermordet. Bezeichnenderweise schweigen die antisemitischen Staats- und Konzernmedien und auch die antisemitischen unter den alternativen Medien solche Fakten tot.”

    Und warum unterstützt der Westen in Syrien dann immer noch die radikalsten Anti-CHristen überhaupt?
    Also, ich meine die FSA, die laut US Generälen schon Anfang 2013 eine Allianz mit der
    Al-Qaida eingegangen sind, mit dem Ziel in Syrien einen Gottesstaat zu errichten.
    Schon kurz nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien 2011/2012 hatten viele arabische Zeitungen berichtet, dass die syrische radikalislamische Muslimbruderschaft (al-Ichwan al-Muslimun fi Suriya) die syrische Revolution gegen Assad gekapert hat udn die prowestliche Opposition und die FSA angeführt hat.
    DIe Muslimbruderschaft steht in vielen arabischen Staaten auf der Liste von verbotenen Terrororganisationen.
    Warum hat der Westen sich nie von der radikalislamischen syrischen Opposition distanziert?
    Die Hamas ist übrigens auch ein Ableger der radikalislamischen Muslimbruderschaft.
    Sowohl Israel als auch die Hamas wollten schon nach dem Ausbruch des Syrienkrieges den Sturz von Assad, der ja angeblich ein brutaler Diktator sein soll. Was überhaupt nicht wahr ist:

    Dieser Artikel von 2007 beschreibt die Lage in Syrien sehr realitätsnah
    https://www.zeit.de/2007/09/Syrien

    In Syrien gibt es viel mehr Religionsfreiheit als in Erdogans Türkei, welches von den NATO-(Pseudo-)Demokraten hofiert wird. Und die Türkei führt auch ständig Kriege. Darunter in Nordsyrien, Irak und im eigenen Land , vor allem gegen die Kurden, gg Putschisten, gg Gülen-Anhänger etc.
    Wenn der Westen die Bekämpfung des Terrorismus ernst gemeint hätte, dann hätte die NATO die Türkei längst aus der NATO ausschließen müssen und tausende Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Genau das ist aber nie geschehen.

    In Syrien stehen die Christen seit 2011 hinter Assad udn nicht hinter den christenfeindlichen prowestlichen Rebellen!
    https://www.gfbv.de/de/news/chronik-christen-verfolgung-syrien-7926/

    Putin und Assad hatten seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien mit allem zu 100% Recht behalten. Der Westen erzählte nur Lügen, ja auch Trump erzählt viele Lügen über Syriens Assad-Regime.
    Der Krieg in Syrien wäre schon im Jahre 2012 zu Ende gewesen, wenn der Westen das Friedensangebot von Putin und Assad angenommen hätten.
    https://www.theguardian.com/world/2015/sep/15/west-ignored-russian-offer-in-2012-to-have-syrias-assad-step-aside

    https://www.n-tv.de/politik/Verspielte-der-Westen-den-Ruecktritt-Assads-article15933396.html

    Dann wären uns in Deutschland viele Flüchtlinge erspart geblieben. Aber der Wertewesten, allen voran die USA, wollten lieber den Krieg fortsetzen, um Assad zu beseitigen und radikalislamische Milizen in Syrien an die Macht zu bringen!

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  2. Das stimmt so nicht. Derzeit wird gerade die die ursprüngliche Heimat der Khasaren ethnisch von den Südslawen (bzw. Kleinrussen) gereinigt. Die neue Heimat der Juden?

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  3. Frage: Warum werden Juden überall verfolgt? Das ist ja schon paradox, dass es kein Land gibt das sie willkommen heißt. Für nen Link wäre ich dankbar Bitte keinen rechts- oder linksfaschistischen Scheiß.

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    1. Empfehle Telekolleg Geschichte oder zum Einstig “Diaspora” und “Geschichte des Antisemitismus” zu googeln.

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  4. “Israel ist das einzige Land auf der Welt, in dem Juden einigermaßen sicher leben können.” Was für ein Unsinn! Schon mal was von Ungarn gehört oder Paraguay oder Argentinien, Chile, Uruguay u.v.a.m.? Sorry, aber wenn schon im ersten Satz solch ein Bullshit kommt, erspare ich mir den Rest des Artikels.

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  5. wer sich wie Pol Pot (der erste echte Grüne in Ostasien) verhält , muss mit den Folgen leben

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  6. “Israel ist das einzige Land auf der Welt, in dem Juden einigermaßen sicher leben können. Nur dort haben sie ihr Überleben selbst in der Hand. Damit ist Israel alternativlos.

    Das glaubt der Autor doch selbst nicht. Als Jude lebt man in den USA nicht einigermaßen sicher ?
    Im Rest von Amerika ,Kanada, Australien auch nicht ?
    Der jüdischen Gemeinde im Iran tut auch keiner was.
    In Europa allerdings gibts durch Zuwanderung Gefahr.
    Aber auch für Nichtjuden was mal wieder zweitrangig ist.
    Insgesamt gibts sehr viel sicheren Platz für Juden.

    (…)

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  7. Man muss streng unterscheiden zwischen Juden und Zionisten. (Der 13.Stamm)
    Menschen echt jüdischer Abstammung haben sehr viel zu unserer Hochkultur
    beigetragen. Gleiches lässt sich leider von den Zionisten nicht sagen.

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  8. Keiner will DIE! Ständige Troublemaker unter sich wissen am besten, wie die noch schlimmeren Troublemaker in ihren Reihen ticken.
    Sozusagen die Mietnomaden unter den harmloseren Mietschuldnern.

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  9. Wer einem totalitären Regime, wie dem der Mullahs, bei der Erlangung der Möglichkeiten, umzusetzen was diese der Welt und ihren Nachbarn seit 1979 ankündigen, behilflich ist, wer damit die Menschen im Iran und in der Region auf ewig zu den Geiseln einer atomar bewaffneten Theokratie zu machen bereit ist, muss mit dem Widerstand derer rechnen, denen die Drohungen, die Erpressungen, die Gewalt des Regimes jetzt und in Zukunft gelten.
    Wer ein Mullahregime mit Atomwaffen nicht verhindert ist verantwortlich für dessen Opfer. Wer die vom Regime mit Krieg und Vernichtung bedrohten zur Zurückhaltung aufruft, ist Komplize.

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  10. Irgendwie langweilt mich das alles.
    Ist doch immer wieder das Gleiche. Ich höre das mittlerweile seit über 60 Jahren. Das ist langweilig.

    Meine Güte, da tobt ein Religionskrieg. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn sie der Meinung sind, sich wegen eines Gottes die Schädel gegenseitig einzuschlagen, dann sollen sie es halt tun.
    Abhalten davon kann man sie ja nicht. Die wollen auch gar nicht, dass man sie davon abhält.
    Sonst gebe es das alles nicht.
    Sie leben ihren sinnlosen Hass gegeneinander aus, der nichts weiter als Verdammnis bringt.

    Man kann niemandem helfen, der nicht um Hilfe bittet.

    Die Menschen, die es betrifft, könnten mir leidtun. Aber jeder hat die Wahl, ob er Gott folgt oder sich selbst. Ob er seinem Nachbarn den Schädel einschlägt, oder ihm die Hand reicht.
    Das eine bedeutet Krieg, das andere Frieden.

    Die wollen keinen Frieden.

    Na dann … Ich will das alles nicht.
    Ich will, dass Menschen andere Menschen achten und respektieren. Ich will ein miteinander. Was sind das für Götter, die so etwas zulassen? Keine, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke. Blutgötter betet man nicht an.
    Aber es hat ja noch nie jemanden interessiert, was ich will.

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