Die Ampel steht auf grün für Islamismus

Islamisierung (Foto: Collage)

Rot-Grün wirkt, selbst wenn es mit einem gelbem Schleifchen verziert daherkommt: Während überall in Europa Regierungen, selbst unter zum Teil sozialdemokratischer Beteiligung, den Schuss gehört haben und stärkere Gesetze gegen Islamisten auf den Weg bringen, um die eigene Bevölkerung zu schützen, tut die künftige Ampelkoalition proaktiv  alles dafür, Deutschland zum fortan noch attraktiveren Kuschelhabitat für Gotteskrieger, Terrorvorbereiter und eingesickerte Pioniere der Islamisierung zu machen als bisher.

Die Bagatellisieren, Verharmlosung und Verleugnung des wohl explosivsten gesellschaftlichen Zukunftsproblems in diesem Land beginn bereits mit einer dreisten Begriffsklitterung, die „Islamismus“ zum absoluten Randphänomen zu machen versucht, eine Marginalie,  das mit der in Jahrzehnten gewachsenen Import-Umma deutscher Muslime so gut wie gar nichts zu tun habe: So erklärte die unverbesserliche SPD-Vorsitzende Saskia Esken im ZDF wörtlich: „Islamismus ist keine Diskriminierung, das ist eine Terrororganisation, wenn Sie so wollen„. Denn Islamisten seien „ganz überwiegend überall in der Welt tätige Terroristen„. Dass dieser Terror hingegen nur die grässliche Spitze eines gigantischen, weit in die Gesellschaft hineinragenden Eisbergs darstellt, der sich aus einem nach Millionen zählenden Reservoir zunehmend frommer und antisäkular agierender Muslime speist, wird geflissentlich missachtet.

So kam denn bereits im Sondierungspapier der erwartbaren kommenden Bundesregierung der Begriff „Islamismus“ genau ein einziges Mal vor – „und auch dort nur sorgsam eingebettet in andere Formen der Intoleranz„, wie die „Welt“ zu bedenken gibt, nämlich im Kontext eines geplanten „entschlossenen Vorgehens… gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Islamismus, Linksextremismus, Queer-Feindlichkeit und jede andere Form der Menschenfeindlichkeit„. Bezeichnenderweise hatte er im Wahlkampf von SPD, Grünen oder FDP praktisch keine Rolle gespielt – nicht einmal in dessen von der Afghanistan-Krise überschatteten „heißen Phase“, als sich der künftige weitere Zustrom von hunderttausenden scharia-sozialisierten Streng- und Sprenggläubigen bereits abzeichnete.

Falsch verstandene Liberalität

Der Grund dafür ist simpel und liegt auf der Hand: Die drei künftigen Regierungsparteien haben kein Problem mit der immer weiteren Ausbreitung einer auch als weltliches Ordnungssystem verstandenen Weltreligion im (noch) freien Westen, mit einem Islam, zu Deutschland gehören soll und der mit jedem aufgeklärten Rechtsstaat nicht nur rivalisiert, sondern im Zweifel das Primat über diesen beansprucht. SPD, FDP und Grüne wollen oder können dies nicht wahrhaben – die einen aus ideologischer Narretei heraus, die anderen aus grundfalsch verstandener naiver Liberalität, die anderen, weil weil man es gar nicht abwarten kann das verhasste deutsche Vaterland zu „bagdadisieren“. Aus Schaden klüger  zu werden, die Beherzigung der Weisheit „Das sind die Weisen / die durch Irrtum zur Wahrheit reisen / die beim Irrtum verharren / das sind die Narren“ – in Deutschland wartet man darauf vergebens.

Ganz anders bei unseren europäischen Nachbarn: Obwohl viele von ihnen, anders als wir Deutschen, nie deliberativ ans Thema muslimische Massenimmigration herangehen konnten, sondern aufgrund ihrer kolonialen Vorgeschichte nolens-volens teilweise seit Jahrhunderten einen genuinen Bezug zum Islam in den eigenen Grenzen hatten (die Briten über den Commonwealth, die Franzosen durch den Maghreb und die Folgen des Algerienkrieges, die Niederländer durch ihre historische Herrschaft über Indonesien) wird dort die zunehmend militante Ausbreitung vom Ausland gesteuerter islamistischer Strukturen als existenzielle Bedrohung erkannt und – wenn auch wohl zu spät – gegengesteuert. In vielen EU-Ländern, resümiert die „Welt“, gelten inzwischen deutlich verschärfte Gesetze, um das eigene Volk und die demokratische Grundordnung vor Islamisten, Salafisten und verkappten Dschihadisten zu schützen.

…und plötzlich ist der Gemeinschaftsgedanke sekundär

Einige dieser Staaten werben nun für eine europäische Allianz, um ihr Vorgehen gegen diese Zivilisationsbedrohung zu koordinieren. Doch man höre und staune: Ausgerechnet bei diesem entscheidenden Zukunftthema, dem Kampf gegen den „politischen Islam“, hält sich das auf europäische Partnerschaft, auf Multilaterismus und gemeinschaftliches einheitliches Vorgehen erpichte Deutschland fern. Bei einer gestrigen Konferenz der Außenminister Frankreichs, Österreichs und Dänemarks in Wien schwänzte der geschäftsführende Totalausfall im Amt, Heiko Maas – ebenso wie Vertreter der künftigen Bundesregierung. Offenbar will man sich nicht mit „pegida-kompatiblen“ Initiativen gemein machen, selbst wenn diese aus dem europäischen Ausland stammen. Dabei hätten Maas oder Baerbock/Habeck (oder wer auch immer sonst künftig Deutschland im Ausland hoheitlich zum Gespött machen darf) dort eine Prise Realität schnuppern und sich die Augen öffnen lassen können.

Dass Millionen Migranten in EU-Staaten Parallelgesellschaften gebildet haben und diese überall weiter auf dem Vormarsch sind, dass der Wunschtraum der „Integration“ fast überall ausgeträumt ist, dass die vermeintlich kulturbereichernden Milieus auch in Deutschland zu Brutstätten von religiöser Intoleranz, vormittelalterlichen Rollenverständnissen und Judenhass werden (ganz wie die französischen Banlieus und britischen No-Go-Townships), wird bei uns weder wahrgenommen noch zur Grundlage überfälliger politischer Gegensteuerungen gemacht. Anders in Frankreich, wo ein Gesetz,  regelt, dass Imame künftig innerhalb des eigenen Staatsgebietes ausgebildet werden müssen und dass islamische Vereine und Moscheen nicht aus dem Ausland finanziert werden dürfen. Anders als in Dänemark, wo die Regierung an der Erstellung einer Liste von Personen und Organisationen arbeitet, die verdächtigt werden, islamistische Organisationen in Dänemark zu finanzieren. Anders als in Österreich, wo die Verfassungsschutzbehörden schon vor einem Jahr zusätzliche Vollmachten im Kampf gegen Islamismus erhielten. In Deutschland wählt man stattdessen den Kurzstreckensprint ins offene Messer – wieder einmal.

7 KOMMENTARE

  1. ein islamisch orientiertes Volk ist für die Machteliten von Vorteil und kommt ihren Interessen entgegen – jedenfalls wenn die Regeln nicht auch für sie gelten.
    Und sie glauben, sie können das arrangieren – was sich längerfristig als Fehlkalkulation erweisen wird.
    Aber das dauert noch einige Jahrhunderte !

  2. Die Dominanz des Christentums muss gebrochen werden, wie zu lesen war. Die deutschen Kirchen begrüßen diese Entscheidung. Es ist eine Frage der Zeit, wann andere Städte und Bundesländer nachziehen, denn in DE will der Michel keinem anderen den Ruhm überlassen. Damit wird DE nicht mehr lang ein christliches Land bleiben. Christlich waren und sind die Deutschen zwar nie, aber hier geht es um die sog. Werte, die man damit in die Tonne tritt und islamischer, archaischer Barbarei Tür und Tor öffnet.

  3. Och, seht es doch sportlich: Das Thema wird in nicht allzu ferner Zukunft mit dem ganzen anderen Minderheitengedöns kollidieren. Das gibt dann ganz großes Kino. Stellt schon mal den Schampus kalt!

  4. Wenn ich nur wüßte, was Islamismus ist.

    „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet.“ – Sure 9:5

    „Wenn ein Muslim seine Religion verlässt, dann töte ihn.“ – Bukhari V4 B52 N260

    „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören … bis sie kleinlaut Tribut entrichten.“ – Sure 9:29

    Sind diese Aufforderungen zu Mord und Unterdrückung nun islamisch oder islamistisch?

    Solche Fragen beleidigen doch nur den Islam.

    „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“ – Recep Tayyip Erdoğan 2008

    Und selbst wenn es Islamisten gäbe – man würde eher vom Blitz erschlagen, ehe man einen trifft.

    „Eher wird man von einem Blitz erschlagen, als dass man einen leibhaftigen Islamisten in Dresden trifft.“ – Ralf Stegner (SPD) im DLF am 14.04.2016

    Darum haben die meisten Menschen auch kein Problem damit, islamisiert zu werden.

    „Die meisten Menschen haben kein Problem, dass ihre Gemeinde islamisiert wird!“ – Ralf Stegner (SPD) in Saarbrücken am 04.09.2019

    Na also.

    • Ich beziehe mich auf das zuletzt angeführte Zitat von Ralf Stegner am 04.09.2019 und frage mich, wie schlafmützig ist denn die AfD?

      Der politische Gegner der AfD liefert ständig Argumente, die man aufgreifen und den Gegner bloßstellen kann. Aber das geschieht kaum. Dann wundert man sich über das Wahlergebnis. Die Bundestagswahl war für mich ein Beispiel dafür. Die AfD unterschied sich in puncto Langeweile von den anderen Parteien kaum. So gewinnt man keine Wähler.

  5. Jegliche Kritik der Regierung am Islam würde eine Zustimmung zu den Argumenten der AfD bedeuten. Da aber Frau Merkel keinen Wert auf einen sachlichen Diskurs bezüglich der Argumente mit der AfD legte, was sie auch ansonsten nicht tat, hat sie die Partei einfach als Nazi-Partei diffamiert. Ausdruck dafür ist auch ihr Feldzug im Kampf gegen rääächz, den sie fürstlich mit über eine Milliarde Euro pamperte. Und so würde sie sofort zumindest von den Linken und Grünen selbst als Nazi bezeichnet werden, wenn sie auch nur die leiseste Kritik am Islam zuließe.

    Diese Situation gab es schon zu DDR-Zeiten unter dem Begriff „Klassenfeind“. Alles was aus dem Westen, insbesondere der BRD, kam, galt als Klassenfeind, nicht nur die Menschen sondern auch Rundfunk- und TV-programme, Musik, Bücher, Klamotten usw. – alles war der Klassenfeind. Und so gab es auch einen Kampf gegen den Klassenfeind. Wenn man als DDR-Bürger beispielsweise dabei erwischt wurde, einen sog. Feinsender zu hören, lief man Gefahr, selbst zum Klassenfeind gemacht zu werden.

    Was also zu DDR-Zeiten der Klassenfeind war, ist heute der AfD-Nazi. Sicherlich hinken historische Vergleiche immer, aber die konkreten Parallelen sind erschreckend.

    Frau Merkel hat ihre Lektionen als FDJ-Funktionär für „Agitation und Propaganda“ bestens verinnerlicht. Zu wieviel Politschulungen der FDJ mag sie wohl gewesen sein?

  6. Im Hinblick auf den wachsenden Strom von Flüchtlingen aus Afghanistan, die zwischen Belarus und Polen festhängen und wo es mittlerweile offenbar auch Tote gibt, war kürzlich zu lesen, daß in Afghanistan Knappheit an Lebensmitteln herrscht wegen einer bereits seit zwei Jahren anhaltenden Dürre. Lebensmittel können nicht mehr importiert werden, seit europäische Länder die westlichen Konten mit afghanischen Staatsgeldern gegen den Zugriff der mittlerweile regierenden Taliban gesperrt haben, sodaß diese keine Lebensmittel im Ausland für die Bevölkerung kaufen können. Die Hilfsgelder, die u.a. Merkel den Taliban versprochen hat, sind in ihrer Höhe nicht ausreichend, um die Not der Bevölkerung zu lindern.

    Das Ganze läßt in meinen Augen nur einen Schluß zu: die EU, allen voran Merkel, sorgen selber dafür, daß die Invasion durch Schutzsuchende (in diesem Fall ohne Anführungszeichen) nach Deutschland nicht abreißt.

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