Die Grünen liegen bei 26 Prozent – doch ihre Mediendominanz noch weit darüber

Durch Umfragen gelenkte Meinungen? (Symbolbild:Imago)

Hören Sie es auch, werte Leser? Dieses leise Hintergrundrauschen? Es ist der Auftakt zu einer Symphonie der Zerstörung. Noch ist alles sehr verhalten, tief im politischen Orchestergraben. Denn wir stehen erst am Anfang. Das nahende Crescendo liegt bereits spürbar in der Luft. Es wartet nur noch darauf, entfesselt zu werden. Und dann wird alles, was wir bislang für richtig, wahrhaftig und bewährt erachteten, in einem ganz neuen Licht erscheinen. Genauer gesagt: in einer sozialistisch durchfluteten Illusion.

Zahlen des ZDF-Politbarometers für August erbrachten ganz bemerkenswerte Zahlen, denen zufolge die Grünen nunmehr mit die stärkste deutsche Partei sein sollen.

(Screenshot:Twitter)

Glauben mag das, wer will. Die zwei zentralen Fragen jedenfalls, welche sich bei einer demoskopischen „Maßarbeit” stellen, die derartige Umfrageergebnisse gebiert, lauten erstens: Wer gab diese in Auftrag? Und zweitens: Wem nützen die Ergebnisse? In diesem Falle sind beide Fragestellungen natürlich eher rhetorischer Natur – weil wir die möglichen Antworten bereits kennen: Tatsächlich sind innerhalb der großen öffentlich-rechtlichen Systemmedien, namentlich ARD und ZDF, nahezu alle Volontäre, ferner große Teil der Redakteure und auch der Intendanten eindeutig dem grünlinken Spektrum zuzuordnen, was auch empirisch gut belegt ist. Hier von einer neutralen Ausgangsposition für Meinungsumfragen und politische Stimmungsbeurteilungen zu sprechen, wäre blanker Hohn.

Trotz dieser Schlagseite, dieses publizistischen Bias ist es doch recht auffällig, dass Habeck, Baerbock und ihre illustren „Greenhorns“ von Mitstreitern stetig beliebter werden, je mehr unser Land in die von ihnen maßgeblich angezettelte Krise hineinschlittert. Ausgerechnet die Verantwortlichen des Desasters, eine vor Inkompetenz, Heuchelei und Selbstgefälligkeit nur so strotzende Regierungstruppe mit grüner Prägung, erzielt trotz ihrer himmelschreienden Fehlentscheidungen Mal um Mal traumhaftere Umfragewerte. Wie ist dieses Paradox zu erklären? Was stimmt hier nicht – entweder mit den Umfragen selbst oder mit dem Volk, das so tickt?

Wie seriös sind solche Umfragen tatsächlich?

Ob es nun das – ebenfalls gut erforschte – Stockholm-Syndrom ist, welches unsere Mitbürger dazu veranlasst, exakt jenen Parteien ihre Zustimmung zu geben, die für die kommende Misere eine zentrale Verantwortung tragen, oder eine andere psychopathologisch bedingte Auffälligkeit, sei einmal dahingestellt. Es scheint die Maus keinen Faden daran abzubeißen: Weit mehr als die Hälfte der Bundesbürger würde erneut links bis linksaußen wählen; aus welchen Gründen auch immer. Ein riesiger „Bulge“ systemkonformer, blinder und institutionshöriger Deutscher – darunter etliche Beamte und öffentlich Bedienstete, aber auch die riesige und steigende Zahl an Pensionären und Rentnern, die (noch) stabil versorgt sind und (noch) von den drohenden Problemen weitgehend abgeschirmt leben – wählt tatsächlich dieses linksgrüne Establishment. So betrachtet, könnten die demagogischen Erhebungen des ZDF also durchaus zutreffend sein.

So oder so – es ist nicht zu leugnen, dass Habeck, Baerbock und sogar Ricarda Lang im Moment einen richtig guten „Lauf“ zu haben scheinen. Erstaunlich: Selbst dann, wenn – wie aktuell – die Zustimmung zur momentanen Politik der Ampelregierung unter unserem putzigen „Vergissmeinnicht“-Kanzler bei gerade einmal schlappen 25 Prozent liegt,
schweben unsere Grünen völlig losgelöst auf einem Allzeithoch und verzeichnen angeblich mehr Wähler, als Deutsche mit der von ihnen dominierten Regierung zufrieden sind.   Anders ausgedrückt: Nicht einmal eine so desaströse Bewertung der Ampelpolitik gereicht der Opposition im Lande derzeit zum Vorteil, weil immer noch mehr Menschen grün wählen als die Regierung gutheißen. So etwas gab es praktisch noch nie.

Dafür spricht, dass das Stimmungsbild einer mehrheitlichen Ablehnung des Treibens dieser Bundesregierung, das doch eigentlich eine günstige Steilvorlage vor allem für die AfD (als einzige Realopposition) sein müsste, weitgehend ungenutzt verpufft. Denn – auch das zeigen die bemerkenswerten Umfragewerte – AfD & Co bleiben mit (immerhin) 12 Prozent in der Wählergunst weit hinter ihren parlamentarischen Möglichkeiten und ihrem Potential zurück. Doch auch den anderen Oppositionsparteien gelingt es anscheinend nicht, auch nur den geringsten Profit aus dieser für sie eigentlich idealen Situation zu schlagen. Bei der CDU, die in Person ihres Chefs Friedrich Merz mittlerweile über jedes Stöckchen springt, das ihr die Grünen hinhalten, verwundert das vielleicht nicht weiter (denn wer wählt schon die Kopie, wenn er auch gleich das Original wählen kann); bei der AfD ist es schon auffällig.

Wir hoffen das Beste, weil wir das Schlimmste bereits ahnen

Offenbar kommen sie alle an die auf ihrem moralischen Hochsitz thronenden Öko-Sozialisten nicht mehr heran. Zudem wird insbesondere die AfD natürlich massiv von den Medien geschnitten, doch dies ist ein anderes Thema. Festzustellen bleibt, dass im Deutschland des Jahres 2022 ein tatsachenbefreites Salbadern, eine ideologievernagelte „Gefühle-vor-Fakten“-Politik mehr Zustimmung findet als eine am Volkswohl orientierte bürgerliche Vernunft- und Realpolitik. Das sollte uns allen zu denken geben.

Ist nun alle Hoffnung vergebens? Durchaus nicht. Es gibt auch für alle „Nichtlinken“ immer noch Möglichkeiten, ihre Protestnoten zu übermitteln und letzten Endes auch die politische Willensbildung der Bürger zu beeinflussen. Nur eben anders als bisher, nämlich auf einer politischen Meta-Ebene, abseits des von grünlinks dominierten Mainstreams. Die Zukunft spielt im World Wide Web statt im TV. Im Internet steckt noch weitaus mehr politisches Potenzial, als bislang genutzt ist – allen Zensur-, Gängelungs- und Überwachungsversuchen zum Trotz. Konkret geht es hier um Reichweite, Sichtbarkeit sowie die Statistik von Artikeln, Interviews, Essays und dergleichen. Viele konservativ-alternative Medien, Kanäle und Blogs sind eigentlich breit aufgestellt und in der Regel auch gut untereinander vernetzt. Hinzu kommt: Die Qualität, Präsentation sowie Professionalität ihrer Botschaften steigt kontinuierlich.

Doch viele der Obengenannten kochen leider lieber ihr eigenes Süppchen und bedienen  vornehmlich ihre eigenen, angestammten Filterblasen mit Inhalten. Würden diese Multiplikatoren einmal weiterdenken, über ihren eigenen Schatten springen, ihre Ego-Trips zurückstellen und sich besser vernetzen, wäre schon viel gewonnen. Das fängt schon damit an, erkennbar erfolgreiche Texte auch von Konkurrenzplattformen und -blogs teilen zu lassen, statt diese zu ignorieren. Oder hochwertige Texte nicht hinter Paywalls zu verstecken. So lassen sich Synergien nutzen und nicht selten eine respektable Anzahl von Zusatzlesern generieren. Um eine „kritische Masse” der außerparlamentarischen Opposition, einen echten Widerstand zu mobilisieren gegen den Mainstream, wäre dies das Mittel der Wahl.

Die kritische Masse

Ein einfaches Beispiel war der letzte Woche auf Ansage erschienene Beitrag „Lacht sie doch einfach aus!” , der aktuellen Auswertungen zufolge deutlich mehr als 150.000 Leser fand – und zwar deshalb, weil er von einigen einflussreichen Bloggern und Influencern geteilt wurde. So wurde dieser Text vielen Menschen auch außerhalb der Leserschaft der Erstveröffentlichungsquelle zugänglich gemacht, die ihn ansonsten kaum oder erst viel später zur Kenntnis genommen hätten. Man kann also konstatieren: Konsolidierung statt Abgrenzung, Zusammenhalt statt Spaltung sind die Schlüssel zum – zumindest medialen – Erfolg und damit eine wesentliche Basis aller weiteren Entwicklungen, die mittelfristig zu einem gesellschaftlichen Umdenkprozess führen könnten

Dies auch, gerade weil die jüngeren Generationen erwiesenermaßen kaum noch etablierte Fernsehprogramme oder Tageszeitungen konsumieren, sondern fast nur im Netz unterwegs sind. Deren Willensbildung findet nahezu ausschließlich im Internet, Social Media und dergleichen statt. Es gilt für die Gegenöffentlichkeit, vor allem dort gut also aufgestellt zu sein. So ließe sich vielleicht doch noch ein mediales Gegengewicht zum inszenierten Hype um die Grünen schaffen und letzteren auf Augenhöhe Paroli bieten. Es ist nämlich gar nicht schwer, sie inhaltlich zu entzaubern und zu widerlegen, wenn man nur die entsprechenden Möglichkeiten hat.

23 Kommentare

  1. falls es mal echte, persönliche Wahlen geben sollte,
    würden wir wirklich wissen, wer was will.

    Alles andere sind Spekulationen des miesen Gaming-Spiels (Wahl genannt)

    Das Ammiland arbeitet immer noch an der Auswertung aller
    Betrugs-Arten der letzten Wahl und demnach weiß die ganze
    Welt, wieso es noch nie eine ehrliche Wahl gab und
    so schnell auch nie geben wird.

    Ich plädiere für offene Wahlen, null Anonymität!

  2. Jedoch sollte jedem klar sein, dass mit anderen Parteien es vermutlich auch nichts besser wird. Aber nicht Ausschlag gebend schlechter wie es bei den Grünen scheint.

    So was wie das Grundgesetz ist nur entstanden mit dem historischen Niedergang der NS-Zeit. Aber das Grundgesetz hat trotz dem Bestehen, keine große Bedeutung für die Staatsgewalt.

    Gewöhnlich ist eine Revolution von der Staatsgewalt nicht zu erwarten. Dafür müssen sich ganze Gruppen von Menschen zusammen tun und für ein gemeinsames Ziel Protest vorführen.

    Dann könnte sich wirklich was für den einzelnen Mensch und grundlegendes ändern.

    Umdenken: Nicht das wählen wo einem etwas zum Besseren versprochen wird, sondern seine Wahlentscheidung so treffen, dass es sich nicht grundlegend verschlechtert, wie man wahrhaftig behaupten könnte, es gerade mit der Ampel-Regierung der Fall ist.
    Mit einer Regierung bleibt es im besten Fall beim Alten oder anderes schlechter. Aber mit den mutmaßlich Grünen wird es besten Fall keine komplette Katastrophe.

    Merke: Es kann sich wirklich nur etwas verbessern, wenn es von einer Bewegung heraus kommt.

    Vielleicht kommt es ja mit den Grünen in der Regierung so, dass eine Bewegung entsteht, welche wirklich mal etwas verbessert…

    (Dies ist eine Meinung, keine Wahrheit, jedoch der Wahrheit auf der Spur)

  3. 26 % ! Einfach nicht zu glauben , wie hohl unsere deutsche Wählerschaft doch ist.
    Die Grünen sind die größten Umweltvernichter ever ! Windräder in Wäldern , riesige Solarparks wo Getreide reifen könnte usw. Diese Partei bekommt Nichts zustande, außer unseren Untergang zu beschleunigen ! Wenn der grüne Wähler eigenständig denken könnte, wären die bei 0,26% und nicht bei 26 !

    • Ja, ich kann die Blödheit der „Massen“ auch nicht fassen. Wenn es denn stimmt. Aber ich sehe sie ja auch täglich beim Reichskaffeefilter-tragen…..

  4. Das Hirn der Deutschen ist dermaßen zermatscht, dass sie in alle Richtungen lenkbar sind.

    Auf diesem Stand waren die Deutschen schon mal, noch nicht mal das Ende von damals
    interessiert sie.

    • Der kraut braucht das.Erst im Dunkeln frieren ohne Fressen wird bei Manchen das Gehirn wieder zum Arbeiten bringen.

  5. Könnte man nicht mal „grüne“ Gaskunden und noch immer Wahlwillige zu ihrer moralischen Auffassung von Krieg und Frieden, Moral (z.B. Katar) und Verlogenheit, Menschenverstand und Ideologie, Wohlstand und Elend, Konzernschutz und Einkommensschutz, Naturschutz und Naturzerstörung (Windkrafträder, Fracking, neue „Lieferländer“, „Lieferketten“(Kanada) u.ä.) befragen?

    Gewiss würden wir dann alle derart überzeugende Argumente hören, auf die wir selbst gewiss nie gekommen wären – oder anders ausgedrückt:
    Man muss die verblendete Dummheit endlich plakativ in den ganz großen Rahmen stellen!
    (Nicht, dass das hier nicht dauert versucht würde … Aber wie beim Virus in Wuhan: Irgendwann witscht mit Sicherheit in der Ideologie-Fabrikation doch mal was durch – durch Unaufmerksamkeit oder Nachlässigkeit oder gar die Wahrheit!?)

    Mal sehen, ob sich die Werte sich dann noch lange so halten!

  6. Es ist nicht pathologisch. Menschen entwickeln sich in Phasen. Nach der Pubertät folgt beispielsweise die Konformität. Dann bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert.
    Kinder entwickeln sich und Erwachsene ebenso. Der Vorgang ist nicht mit 18 Jahren beendet.
    Die Vorstellungskraft dazu ist selbst ein Entwicklungsschritt.
    Ein Übungsbeispiel: Die Sekte Peoples Temple hat mit 900 Mitgliedern einen Massenselbstmord umgesetzt. Wer sich dabei Gruppendenken vorstellen kann, kommt dem Grund näher.

  7. Die Lügen werden immer unverschämter. Ich glaube kein Wort dieser „Umfragen“, und schon gar nicht die Zahlen. Die spielen hier kommunizierende Röhren. 50% der Stimmen für die einzig wahre Opposition wird den Grünen zugeschlagen.

    Man will partout erzwingen, dass für den Fall von Neuwahlen, die immer wahrscheinlicher werden, zum Schluß schwarzgrün rauskommt, idealerweise mit Grün als Koch und Schwarz als Kellner. Es gibt in diesem Land des Niedergangs kein anständiges und objektives Meinungsforschungsinsitut mehr, das verlässliche Ergebnisse über die Stimmung im Lande liefert. Wieso auch die Meinung erforschen. Die steht doch als Einheitsmeinung von vorneherein fest. Es lebe die Regierung, es leben die Grünen!

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

  8. „Die Grünen liegen bei 26 Prozent“????

    Wer das glaubt, ist meines Erachtens hoffnungslos verblödet.

    Ich sage Zeiten voraus, wo sogar keiner mehr ein

    Grünwähler gewesen sein will, aus Angst von den

    Leuten gelyncht zu werden.

  9. @Wie ist dieses Paradox zu erklären?
    Ich gehe davon aus, daß einem großen Teil – so zwischen 60 und 80 % der Bevölkerung – der Zusammenhang zwischen Wahlen – Parteien – Politikern – und umgesetzter Politik nicht geläufig ist.
    Pispers hat das an Hand von 2 Umfragen einmal schön illustriert :
    Frage 1 : wie finden sie die Arbeit der Bundesregierung – Ergebnis : schlecht !
    Frage 2 : wie finden sie die Bundeskanzlerin Merkel – Ergebnis : eine ganz tolle Kanzlerin

    und hat dabei noch vermutet, daß beide Fragen von den gleichen Leuten so beantwortet wurden. Die verstehen nicht, daß die Amtsträger für die ausgeführte Politik verantwortlich sind und die anonym gewählten Parteien die Helfer, die die Amtsträger erst dorthin bringen.

    Unter diesen Umständen ist das dann nicht mehr paradox !

    • Denen ist gar nichts geläufig. Die denken immer noch „Grün-Sonnenblume-Atomkraft, nein Danke!-Umweltschutz“ fertig! Alles andere ist auch viel zu unkonfortabel. Strengt an. Macht Stress. Lieber nicht.

  10. Die Grünen haben noch solange offiziell gute Umfragewerte, bis man die Meinungsermittler im Kindergarten, auf dem Spielplatz oder in Alten- und Pflegeheimen bei Demenzpatienten bei der täglich mehrfachen Befragung erwischt. 🙂

  11. Grün zu wählen, kommt bei mir nicht in Frage, weil sie neben der „grünen Idee“, die sich lediglich gut anhört, aber mir zumindest keine neuen Erkenntnisse vermittelt, auch in allen anderen politischen Disziplinen überfordert scheinen.

    Ich mache es einfach, lebe so gut ich kann „grün“.

    Mit reinem signalisieren, also reden, fordern, andere, aber sich selbst nicht einschränken wollen, der Lieblingsbeschäftigung vieler grüner Politiker, ist es nicht getan.

    Machen ist die Devise.

    „Grüne 26 %“, was sind solche Umfragen wert?

    Es gibt nun mal auch introvertierte, skeptische, kritische, frustrierte, enttäusche, am Ende sogar „politikverdrossene“ Zeitgenossen, die sich auf solche Befragungen überhaupt nicht einlassen, einen großen Bogen drum machen.

    Sie repräsentieren aber dennoch einen nicht unerheblichen Teil der Gesellschaft.
    Sie aus Umfragen zwangsläufig heraus zu lassen, weil sie nicht erreicht werden können, verfälscht doch jegliche Umfrageergebnisse.

    Dann heißt es immer lapidar „Umfrage“, ohne darzulegen auf welche Art sie zustande kam. Die kann man in der Fußgängerzone machen, mit Schreibblock, oder Mikrofon, oder mit Kamera. Dann Umfragen, bei denen Leute angeschrieben, angerufen oder zuhause befragt werden. Auch gibt es zahlreiche Umfragen in Internetportalen diverser Zeitungen.

    Wie sind die Fragen „designt“, sind sie gar bewusst suggestiv formuliert? (wer prüft das?)
    Und verfügen die Befrager über ausreichend Erfahrung, abwegige oder „Fake“- Antworten zu durchschauen?

    Ich betrachte diese Befragungsflut als das Ergebnis einer cleveren Geschäftsidee hoffnungslos überbewertet.

    Nicht wenige Zeitgenossen stehen schon stramm und geben eine gesunde Skepsis an der Garderobe ab, wenn sie nur das Wort „Meinungsumfrage“ hören, oder wenn Eindruck schindend von „Demoskopie“ gesprochen wird, mit denen sich dann „Institute“ oder „Gesellschaften“ beschäftigen.

    Politische Wahlen sind aus gutem Grund geheim.
    Laut Wikipedia schützt das Wahlgeheimnis
    „..den Wähler bei einer geheimen Wahl davor, dass seine Wahlentscheidung beobachtet wird oder nachträglich rekonstruiert werden kann. Die Sicherung des Wahlgeheimnisses ist einer der Wahlrechtsgrundsätze einer Demokratie. Ziel ist es, die Einschüchterung von Wählern und den Verkauf von Stimmen zu erschweren“.

    Vor, aber auch nach der Wahl aber meint man aufgrund von Befragungen, wobei angeblich hier und da sogar Befrager vor dem Wahllokal warten und die herauskommenden Wähler gleich belästigen, herausgefunden zu haben, was Rentner wählen, Arbeitslose, Arbeiter Angestellte usw. oder gar ob sie „Nichtwähler“ seien (wie soll das gehen, kommen die aus dem Wahllokal weil sie nicht gewählt haben…?) oder „Wechsler“ und was weiß ich noch alles.

    Auch solche Erhebungen bringen aus oben genannten Gründen der Gesellschaft wenig Mehrwert.
    Ich glaube es geht dabei eher um einträgliche Selbstbefriedigung der Befragungsdienstleister.

    Oder sie dienen zur Manipulation von Massenmeinungen, indem Umfrageergebnisse „gefakt“ werden, um damit einen „Kompensationseffekt“ auszulösen, der dann die Massenmeinung in die gewünschte Richtung lenkt.

    Zumindest die mit Wahlen zusammenhängenden Befragungen sind doch absurd überflüssig, da es doch schon Befragungen gibt, die Wahlen eben, quasi als Königsdisziplin aller Befragungen.

    Zudem sind Wahlen gesellschaftsrepräsentativer, weil sie geheim sind und dadurch besagte zurückhaltende Zeitgenossen eher dazu bereit sind, zur Wahl zu gehen und ihre Meinung, also Stimme abzugeben.

  12. Man braucht sich nicht zu wundern: Ich habe viele Interviews in der Meinungsforschung durchgeführt. Während die konservative Seite die Nase offenbar so voll vom System hat, dass nur ungern bei Befragungen mitgemacht wird, zeigen sich eher grüne oder sozialdemokratoide Wähler – manchmal auch Angehörige heutiger christdemokratischer Klientel – sehr oft freundlich und aufgeschlossen. Die Teilnehmer haben vielfach einen akademischen Hintergrund. Will heißen: Man kennt das Interviewen von Mitbürgern aus der eigenen Studienzeit oder aus dem Familienumfeld der Jungen, die in gut situierten Kreisen mental meist einen links-grünen Kompass bei sich haben. Es muss also nicht per se mit so etwas wie im weitesten Sinne Manipulation zu tun haben. Vorstellbar ist allerdings, dass lokale oder reginale Samples an Adressmaterial bestimmte Wahrscheinlichkeiten unterstützen können.

  13. Lachhaft; wer glaubt schon einer Statistik die er nicht selbst gefakt hat? Die grünen Politiker haben die Realität verloren sind nur noch Schaumschläger und gehören ins Archiv unter dem Motto: „Es war einmal, da gab es grüne Politiker“ die keinen blassen Schimmer von Wirtschaft geschweige denn vom „sogenannten von Menschen gemacht“, was 1’100 Wissenschaftler jedoch wiederlegt haben! Also warum soll ich einen Grünen wählen der mich nur Geld kostet und nichts auf die Reihe bekommt?

  14. Wer wält denn diese Idioten?

    Warscheinlich eben auch Idioten, die Spaß am Untergang haben und gerne gendern. Kriegsgeile Weiber und Luschimännlein, die schon mal ein Kinderbuch geschrieben haben.

    Echte Männer und Frauen gehören wohl eher nicht zur Wählerschaft dieses Gesindels.
    Die arbeiten noch richtig mit Kopf und ihren Händen, im Gegensatz zu den Infopupsern und Blogies, die den Dummbeuteln das Geld aus der Tasche ziehen und eigentlich nur heiße Luft produzieren.

    Bin mal gespannt, wenn die alle mit ohne Strom im Internet surfen!

  15. Diese Meinungsforschungsinstitute sind für mich nur eine Form des Glaskugelbesitzers wie wir ihn aus dem Mittelalter schon kennen. Aber ich habe keinen Analyse Mechanismus und sage euch, wenn es zu schwarz grün kommt, werdet ihr Faschismus Live erleben. Der von heute ist immer noch hinter vorgehaltener Hand. Und am Ende der Veranstaltungen werdet ihr erleben das ihr selbst das Phänome gerufen habt, das ihr nicht wolltet weil ihr es dort gesehen habt, wo es nicht ist. Und nun heißt es bis dahin alles verteufeln was unsim Wege steht! Viel Glück allen Glaskugelbesitzern.

  16. Diese Umfragen stimmen in etwa, denn es entspricht dem, was um mich herum zu beobachten ist. Die Deutschen sind so dämlich, zu 88% grün zu wählen. (Grün-SED und Blockparteien)

  17. Ihr könnt analysieren, in die Glaskugel kucken, Euch was vormachen. Es wird immer klarer, es hilft nur ein Ende mit Schrecken als Ende ohne Schrecken. Dieses Land hat es nicht besser verdient. ( Sagt Einer, der fast jeden Montag auf der Straße war, bei einer überschaubaren Zahl an Demonstranten ).

  18. „Wer wählt denn diese Idioten?“

    die gepamperten ohne Finanzsorgen,
    wie z.B. Beamte + Angestellte ÖD, Besserverdienende Kraft Erbe oder Eltern, Clanangehörige von Zigarettenimperien, Profiteure der „Energiewende“ (angeblich wurden dabei 1 Bio. Euro die letzten 20 Jahre umverteilt), Bauern mit Windradpachteinnahmen, grüne NGOs usw. Und paar studentische Träumer. Läppert sich leider zusammen. Aber mitnichten leiden alle unter denen.

  19. Nicht zu vergessen: Mediale Aufmerksamkeit kann schnell zum Bumerang werden. Von ganz oben fällt sich’s umso tiefer.
    … und wie lief das noch damals nach der Französischen Revolution?

  20. Selten so gelacht, bei diesen Ergebnissen. Damals im Osten hatte die Partei auch immer 90%XD.

    Bezüglich der Kooperation, habe ich beteits viele positive Erfahrungen machen dürfen. Meine Artikel wurden bereits von einigen Plattformen geteilt, so dass ich eine temporär höhere Anzahl an Lesern erreicht habe. Darunter fällt der Rubikon, Cahskurs und sogar Gunnar Kaiser, der meinen letzten Essay, „alles was bleibt“ veröffentlicht hat.

    Auch in meinem kollegialen Umfeld, werden plötzlich Sachen geteilt, von denen ich nicht im Entferntesten annahm, dass sie diese Quellen überhaupt kennen. Von daher bin ich zuversichtlich und positiv gestimmt, auch wenn es mE. schon zu spät ist.

    Dennoch bleibt es sinnstiftend, was wir tun, denn wir bieten die Grundlagen für zukünftige Aufarbeitungen.

    In diesem Sinne, werde ich die Ansage auch immer weiterteilen und wünsche weiterhin viel Kraft und alles Gute.

    Viele Grüße, Ulli Frühhaber aka. EARLYHAVER

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