Die Mär vom „strukturellen Rassismus“ bei der Polizei

Aus gegebenem Anlass, nochmals für alle "People of Colour" und insbesondere für Sarah-Lee Heinrich

BLM-Proteste gegen US-Polizisten 2020 (Foto:Imago)

VORBEMERKUNG: Bei dem nachfolgenden Beitrag handelt es sich um ein Essay von Heather Mac Donald, das von dieser am 2. Juni 2020 als Gastbeitrag im US-amerikanischen „The Wall Street Journal“ (WSJ) veröffentlicht wurde. Ich hatte diesen Text nach dem Tod des Straftäters George Floyd übersetzt, um aufzuzeigen, dass die Gewalt gegen „People of Colour“ zumeist aus den eigenen Reihen hervorgeht und so gut wie nicht von Weißen herrührt.

Ohne sich auf das Niveau von Sarah-Lee Heinrichs verbalen Entgleisungen, Morddrohungen und Gewaltfantasien gegen Weiße begeben zu müssen – ganz zu schweigen von ihrer mangelnden Dankbarkeit für ein freies Leben in Deutschland statt im islamisierten Guinea – zeigt der Essay von Heather Mac Donald statistisch gut belegt auf, dass „Black Lives Matter“ und der Opferkult der Minderheiten reine Makulatur und Propaganda sind, um eigene identitäre Privilegien durch Verunglimpfung und Beschuldigung einer schweigenden Mehrheit durchzusetzen und letztlich auf deren Kosten zu leben.

Ich lege allen Angehörigen sämtlicher „Minderheiten“ die Lektüre dieses Textes ans Herz – sofern sie sich nicht auf dem erwiesenen geistigen Level einer Sarah-Lee Heinrich bewegen und in der Lage sind, diesen intellektuell zu rezipieren, ohne dass ihr Verstand von Groll, Hass und Wut vernebelt ist.

 

Nachfolgend nun der Artikel von Heather Mac Donald aus dem WSJ, 2. Juni 2020:

Polizeibeamte, die exzessive Gewalt anwenden, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Belege für grassierende, rassistische Vorurteile gibt es jedoch nicht.

George Floyds Tod in Minneapolis hat das Narrativ aus der Obama-Ära wiederbelebt, dass Rassismus integraler Bestandteil der Strafverfolgungsbehörden sei. Am Freitag twitterte Barack Obama, dass es für Millionen schwarzer Amerikaner „tragisch, schmerzhaft, unerträglich normal“ sei, von der Strafjustiz aufgrund der Rassenzugehörigkeit unterschiedlich behandelt zu werden. Obama rief die Polizei und die Öffentlichkeit dazu auf, eine „neue Normalität“ zu schaffen, in der Scheinheiligkeit nicht länger „unsere Institutionen und unsere Herzen vergiftet„.

Joe Biden veröffentlichte am selben Tag ein Video, in dem er unterstrich, dass alle Afroamerikaner wegen der „schlimmen Polizei“ um ihre Sicherheit fürchteten und ihren Kinder das Erdulden von Polizeigewalt nahelegten, damit sie es überhaupt „nach Hause schaffen“ würden. Damit griff er Mr. Obamas Behauptung auf, die er nach der heimtückischen Ermordung von fünf Polizeibeamten im Juli 2016 in Dallas getätigt hatte: Während des Gedenkgottesdienstes hatte der Präsident gesagt, dass afroamerikanische Eltern zu Recht Angst davor hätten, dass Polizeibeamte ihre Kinder ermorden könnten, sobald sie das Haus verließen. (Anmerkung der Übersetzerin: Die fünf Polizisten wurden vom afroamerikanischen Veteranen Micah Xavier Johnson in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. Neun weitere Polizisten wurden verletzt. Als Motiv gab Johnson an, dass er „Weiße töten wolle“ weil es ihn rasend gemacht hätte, dass schwarze Männer durch die Polizei getötet worden seien.)

Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, prangerte auf einer freitäglichen Pressekonferenz den „Schandfleck … des alles durchdringenden, institutionellen Rassismus“ bei den Strafverfolgungsbehörden an. Er behauptete, Schwarze hätten recht, wenn sie versprochene Polizeireformen als leeres Geschwätz abtäten.

Falscher Vorwurf systemimmanenter Vorurteile

Dieser Vorwurf systemimmanenter Vorurteilsbehaftung der Polizei war schon während Obamas Präsidentschaft falsch, und er ist es auch heute noch. Das Video von George Floyds Verhaftung ist entsetzlich. Dennoch ist es nicht repräsentativ für die 375 Millionen Einsätze, bei denen die Polizeibeamten jedes Jahr mit der Zivilbevölkerung in Kontakt kommen. Eine solide Beweislage zeigt, dass sich die Strafjustiz bei Verhaftungen, Strafverfolgung oder Urteilen nicht von strukturimmanenten Vorurteile leiten läßt. Stattdessen werden die meisten polizeilichen Maßnahmen wegen strafbarer Handlungen und verdächtigen Verhaltens ergriffen – und nicht wegen der Rassenzugehörigkeit.

Im Jahr 2019 erschossen Polizeibeamte 1.004 Menschen, von denen die meisten bewaffnet oder anderweitig gefährlich waren. Afroamerikaner machten etwa ein Viertel der Personen aus, die letztes Jahr von der Polizei getötet wurden (235) – dieses Verhältnis ist seit 2015 in etwa stabil geblieben. Dieser Anteil schwarzer Opfer liegt unter dem, was man angesichts der Kriminalitätsrate der Schwarzen erwarten würde – da der Schußwaffengebrauch bei der Polizei davon abhängt, wie oft Beamte auf bewaffnete und gewalttätige Verdächtige treffen.

Entsprechende Daten hierzu wurden das letzte Mal im Jahr 2018 veröffentlicht: Damals wurden 53 Prozent der bekannten Tötungsdelikte und etwa 60 Prozent der Raubüberfälle in den USA von Afroamerikanern verübt – obwohl Afroamerikaner 13 Prozent der Bevölkerung stellen.

Laut einer Datenanalyse der „Washington Post“ (WP) hat die Polizei im Jahr 2019 neun unbewaffnete Schwarze und 19 unbewaffnete Weiße erschossen (von 999 insgesamt). Zum Vergleich: Im Jahr 2015 waren es noch 38 Schwarze und 32 Weiße gewesen. Die WP definiert dabei „unbewaffnet“ sehr weit – um etwa Fälle wie einen Verdächtigen in Newark, New Jersey, miteinbeziehen zu können, der während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei eine geladene Faustfeuerwaffe in seinem Auto hatte. Im Jahr 2018 wurden 7.407 Schwarze Opfer eines Mordes. Geht man für das letzte Jahr von einer vergleichbaren Opferzahl aus, so entsprechen die genannten neun unbewaffneten, schwarzen Opfer, die von der Polizei 2019 erschossen wurden, 0,1 Prozent aller getöteten Afroamerikaner dar. Es ist somit 18,5 mal wahrscheinlicher, dass ein Polizeibeamter von einem Schwarzen getötet wird, als dass ein unbewaffneter Schwarzer von einem Polizeibeamten getötet wird.

Kein Hinweis auf Polizeirassismus

Alleine am Wochenende des Memorial Day wurden in Chicago 10 Afroamerikaner bei sogenannten Drive-by-Shootings durch Schüsse aus vorbeifahrenden Fahrzeugen getötet. (Anmerkung der Übersetzerin: Beim Memorial Day am letzten Maimontag wird in den USA alljährlich der gefallenen Soldaten gedacht, außerdem werden alle Uniformierten  Polizisten, Feuerwehrmänner etc. – und ihre Familien gewürdigt.)

Die Gewalt setzte sich nach altbekannter Manier fort: Ein Schütze feuerte ungefähr ein Dutzend Schüsse in ein Wohnhaus ab und traf dabei einen 72-jährigen Mann im Gesicht; ein paar Stunden davor wurden zwei 19-jährige Frauen auf der South Side in einem geparkten Auto erschossen; ein 16-jähriger Junge wurde am selben Tag erstochen, mit seinem eigenen Messer als Tatwaffe. Letztes Wochenende feuerten Schützen in Chicago aus vorbeifahrenden Fahrzeugen auf 80 Menschen; 21 von ihnen starben, bei fast allen Opfern handelte es sich um Schwarze. Dass Schwarze achtmal so häufig wie Weiße und Hispanier zusammengenommen ermordet werden, liegt nicht am Schußwaffengebrauch der Polizei, sondern an dem von ihnen unter Gewaltanwendung begangenen Straftaten.

Neueste Erkenntnisse einer Studienreihe, die im August 2019 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht wurden, widerlegen die Behauptung, dass bei den US-Polizeibehörden „Vorurteile tief verwurzelt“ seien. Die Wissenschaftler stellten folgendes fest: Je häufiger Polizeibeamte auf gewaltbereite Verdächtige einer bestimmten Ethnie treffen, desto wahrscheinlicher wird ein Mitglied dieser Ethnie von einem Polizeibeamten erschossen. Es gibt „keinen signifikanten Hinweis darauf, dass bei Personen, die von Polizeibeamten tödlich getroffen werden, Schwarze überwiegen würden„, schlussfolgerten die Forscher.

Eine vom Justizministerium 2015 bei der Polizeibehörde von Philadelphia durchgeführte Untersuchung ergab, dass weiße Polizeibeamte weit weniger dazu neigen, auf unbewaffnete, schwarze Verdächtige zu schießen, als ihre schwarzen oder hispanischen Kollegen. Auch der Harvard-Wirtschaftswissenschaftlers Roland G. Fryer Jr. konnte in seiner Untersuchung keine Rassendiskriminierung beim Schußwaffengebrauch durch Polizeibeamte nachweisen. Etwaige Gegenbeweise berücksichtigen weder die Kriminalitätsraten noch das Verhalten von Zivilisten vor und während der Interaktion mit der Polizei.

Fortschreitende Anarchiegefahr

Das falsche Narrativ strukturell begründeter Vorurteile bei der Polizei führte während Obamas Präsidentschaft zu gezielten Ermordungen von Polizeibeamten. Womöglich wiederholt sich nun dieses Muster. Polizeibeamte werden bei dem Versuch, Verdächtige wegen unerlaubten Waffenbesitzes festzunehmen oder die wachsenden Unruhen einzudämmen, angegriffen und beschossen. Polizeireviere und Gerichtsgebäude wurden zerstört, ohne dass irgendjemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, was die destruktive Gewalt in der Gesellschaft noch weiter anheizen wird.

Wenn der „Ferguson-Effekt“, bei dem Polizeibeamte in Stadtteilen mit Minderheiten auf das Durchsetzen von Recht und Ordnung verzichten, diesmal als „Minneapolis-Effekt“ wiederkehren sollte, werden Tausende gesetzestreuer Afroamerikaner, die sich bislang auf die Polizei als Schutzmacht verlassen konnten, wieder einmal die Opfer sein. (Anmerkung der Übersetzerin: Der Ferguson-Effekt bezieht sich auf ein Phänomen, das nach der Tötung des 18-jährigen Schwarzen Michael Brown durch einem weißen Polizeibeamten in Ferguson, Missouri im Jahr 2014 beobachtet wurde: In der Folge des Zwischenfalls nahm das Misstrauen gegenüber der Polizei zu, was zu einer erhöhten Kriminalitätsrate in US-amerikanischen Großstädten geführt haben soll, weil die Polizei – laut einer Theorie – bei bestimmten Situationen aus Angst vor negativen Reaktionen wie Anzeigen, Klagen etc. weniger konsequent vorging, als sie es normalerweise täte.)

Die Polizeibeamten in Minneapolis, die George Floyd verhaftet hatten, müssen für ihre exzessive Gewaltanwendung und herzlose Gleichgültigkeit, die sie angesichts seiner Notlage gezeigt haben, selbstverständlich zur Rechenschaft gezogen werden. Auch müssen Polizeiausbilder ihre Anstrengungen bei der Vermittlung von Deeskalationsstrategien verdoppeln. Dennoch darf George Floyds Tod nicht dazu führen, dass die Autorität der amerikanischen Strafverfolgungsbehörden untergraben wird – weil wir sonst unseren Weg ins Chaos fortsetzen werden.

 

Heather Mac Donald ist Fellow am Manhattan Institute und Autorin des Buchs „The War on Cops“ (dt.: „Krieg den Polizisten„, Encounter Books, 2016). Die Veröffentlichung des obigen Textes, am 2. Juni 2020 im WSJ erschienen unter dem Titel „The Myth of Systemic Police Racism„, erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Manhattan Institute und der Autorin.

4 KOMMENTARE

  1. Nach einer FBI-Statistik von 2019 wurden in den USA in diesem Jahr 2.906 Schwarze ermordet, Täter waren dabei 2.574 Schwarze und 246 Weiße. Im selben Zeitraum wurden übrigens 3.299 Weiße ermordet, Täter waren dabei 2.594 Weiße und 566 Schwarze. Die Ethnien scheinen sich also vorzugsweise untereinander umzubringen.

    https://ucr.fbi.gov/crime-in-the-u.s/2019/crime-in-the-u.s.-2019/tables/expanded-homicide-data-table-6.xls

    Dass die höhere Mordrate bei den Schwarzen (3.218 Morde in 2019) gegenüber den Weißen (2.948 Morde in 2019) nichts mit der größeren Armut unter den Schwarzen zu tun hat, zeigt die US-Armutsrate 2019: 17 Millionen arme Weiße (Einkommen unter $ 20.578 in 2019) stehen 8 Millionen armen Schwarzen gegenüber. Wenn Armut alleine der Auslöser für Gewalt wäre, müssten arme Weiße mehr als doppelt so viele Morde begehen wie Schwarze.

    https://www.kff.org/other/state-indicator/poverty-rate-by-raceethnicity/?dataView=1&currentTimeframe=0&selectedDistributions=white–black–total&sortModel=%7B%22colId%22:%22Location%22,%22sort%22:%22asc%22%7D

  2. Es gibt keinen strukturellen Rassismus, auch nicht bei der Polizei. Rassismus ist Rassismus. Vielleicht sollten sich die Leute mal mit der Definition von Rassismus befassen, aber bitte nicht bei Wikimedia-pedia. Denn die sind für die schwammigen mit nichts zu erklärenden unwissenschaftliche Definitionen mit verantwortlich, das sie Definitionen nicht wissenschaftlich sondern nach ideologischen, politischen, gläubigen Denkmustern verfassen. Dies tun sie mit Hilfe von sogenannten Denkfabriken. Ich habe immer mehr das Gefühl das diese Gesellschaft zu einer kulturlosen politischen Wüste ohne Wissenschaftskenntnisse werden will.wird.

  3. Richtig!
    Struktureller Rassismus wird gerne von BLM und Antifa zitiert, um von eigenen Shortcommings abzulenken.
    In USA wird dass gerne benutzt, obwohl Farbige auf Grund ihrer Hautfarbe und iher Aufwachsituation in Singlefamilien , Ghettos und augrund ihrer historischen Geschichte bevorzugt werden. Stichwort Affarmative Action gleich Wiedergutmachung.In Govermentjobs, Polizei, Healthcare,Feuerwehr, Studenten, Lehrerpositionen trotz schlechter Noten und Testergebnissen gegenueber Weissen ud Asiaten weden sie bevorzugt eingestellt.
    Viele von Democrap regierte Grosstaedte haben faebige,vor allem farbige Frauen als Buergermeister. Auch sind erstaunlich viele DA Postionen sowohl auf staatlicher Ebene (Kamala Harris in CA), als auch auf Kreis- oder Stadtebene von Farbigen besetzt. Gleiches gilt fuer Polizeipresidents bzw. Chefs. Erstaunlicherweise sind fast alle in der Democrap Partei.
    Trotzdem,immer mehr Farbige sind in der Repub. Partei, ca. 30 % Trumpwaehler wurden geschaetzt. Sie w werden sie dann als Verraeter deklariert, wie z.B. Larry Elder, Candice Owens,Mark Robinson oder Ben Carson.
    Fuer farbige Republikaner gibt es keinen Opfer- sondern den Verraeter Status. „schwarzes Gesicht der weissen Ueberlegenheit“ Martin Luther King war eingeragener Republikaner und LIncoln sowieso.
    . Btw. Demokraten gruendeten den KKK und Plantagenbesitzer waren ueberwiegend Democraps. Die farbigen werden bis heute durch fianzielle Hilfen auf der Govermentplantage der Democraps gehalten. Die Clintons und Xiden und aehnliche Democraps waren Freunde des Great Dragon Senator Byrd und der war ihr Mentor.

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