Freitag, 14. Juni 2024
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Döner macht schöner: Wohlfühlfaktor Migration

Döner macht schöner: Wohlfühlfaktor Migration

Multikulti geht durch den Magen (Symbolbild:Imago)

AfDler essen heimlich Döner!“, stand auf einem der Protestplakate “gegen rechts“, was mehr über das Niveau der Debatte aussagt, als den Trägern des Schildes lieb ist. Rechtzeitig, um die Bauernproteste in den Schatten zu stellen, rückt die sogenannte “Zivilgesellschaft” aus, aufgescheucht durch den ebenso rechtzeitig veröffentlichten Potsdamer Remigrationsskandal, so, als hätte man nur auf den Startschuss gewartet. Warum AfD-Wähler Döner angeblich nur heimlich essen, erschließt sich hierbei nicht auf den ersten Blick – denn Essensverbote wegen “kultureller Aneignung” wurden zuletzt eher aus der linken, postkolonialen Ecke gefordert. Meinen Döner darf ich ganz öffentlich verspeisen, ohne mir den Zorn der Partei zuzuziehen. Dogmatismus würde ich mir in diesem Fall auch nicht bieten lassen.

Die Demonstranten jedoch scheinen hinsichtlich der Migrationsdebatte eher mit dem Magen zu denken – auch wenn sie sich nach außen hin sehr demokratisch geben. Kritiker der Ideologie der offenen Grenzen möchten über deren Nachteile sprechen: Den zunehmenden Mangel an bezahlbaren Wohnungen etwa. Denn Migranten müssen schließlich auch untergebracht werden und konkurrieren dabei mit der wirtschaftlich gebeutelten einheimischen Bevölkerung – aber die Ampel wird es auch in diesem Jahr nicht schaffen, genügend Wohnraum bereitzustellen. Und dabei sprechen wir noch gar nicht von den schwarzen Schafen, die nun einmal im Zuge der Masseneinwanderung in unser Land kommen, oder von den Herausforderungen für unser Schulsystem. Doch bei den “weltoffenen Bürgern” kommt von diesen Tatsachen nichts an. Durch ihren emotionalen Filter hört sich selbst vorsichtige Kritik folgendermaßen an: “Die AfD will Alis Dönerbude dicht machen – und wer soll bloß den Müll abholen, wenn alle Ausländer weg sind?

Folkloristischer Unterhaltungsfaktor

Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber ansatzweise blitzt dieses Denken zwischen den Zeilen immer wieder auf. Denn jene Migranten, welche sich redlich bemühen, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, tun das vielfach im Billiglohnsektor. Mit Jobs, welche die links-grüne Akademikerklasse ihren Sprösslingen niemals zumuten wollen würde. Befürwortern einer geregelten Einwanderungspolitik wird oft vorgeworfen, sie unterschieden zwischen “wertem” und “unwertem Leben” – es geht natürlich nicht ohne Nazi-Anspielung -, wenn sie darauf drängen, dass Einwanderer hier eine realistische Integrationschance auch auf dem Arbeitsmarkt haben. Die “wehrhaften Demokraten” auf unseren Straßen ziehen es vor, den folkloristischen Unterhaltungsfaktor der Migranten in die Waagschale zu werfen: Gastronomie und Dienstleistungen stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, auch wenn man sich selbst und anderen gegenüber dies niemals zugeben würde. Offiziell geht es um Bunt- und Weltoffenheit. Hardcore-Migrationsbefürworter leugnen auch die Existenz schwarzer Schafe nicht; sie gehen – wie “Comedian” Sarah Bosetti – gar so weit, deren Heimatländer von ihnen entlasten zu wollen. Das sind wir der Welt schon schuldig! Nur in Deutschland können diese Menschen mit dem nötigen Verständnis behandelt werden (ich nehme an, Frau Bosetti muss nur selten durch einen dunklen Park nach Hause radeln).

Besorgniserregend stellt sich auch die Manipulierbarkeit der “Demokratieretter” dar, welche offensichtlich nur ein paar Stichworte der Medien benötigen, um besorgt auf die Straße zu laufen. Das ist natürlich ihr gutes Recht, denn auch medienhörige Menschen genießen Versammlungsfreiheit. Derzeit macht wieder häufig der von Peter Sloterdijk geprägte Begriff der “wohltemperierten Grausamkeit” die Runde, dessen Ursprung irrtümlich Björn Höcke zugeschrieben wird. Und in der Tat wird es jene bösen Bilder geben, vor denen Angela Merkel sich 2015 so fürchtete, wenn eine Wende in der Migrationspolitik eintritt. Diese werden aber nicht schöner, indem man die Umsetzung unseres Asylrechts auf die lange Bank schiebt. Und es ist auch nicht die “wohltemperierte Grausamkeit” an sich, welche die “Anständigen” stört; man muss ihnen diese nur richtig verkaufen. So wie damals die Corona-Maßnahmen. Dann zucken sie nicht mit der Wimper.

Gute und böse Abschiebungen

Denn, so erfahren wir dieser Tage, auch bei der Asylpolitik gibt es “gute” und “böse” Abschiebungen. Das nennt sich dann “das Thema nicht den Rechten überlassen” und wird gerade unter anderem in der SPD diskutiert. Olaf Scholz versichert dabei, niemand, der gut integriert sei und sich an die Gesetze halte, habe etwas zu befürchten. Das würden die meisten AfDler so durchaus unterschreiben – wenn es denn tatsächlich umgesetzt würde. Denn die “gute” Abschiebepolitik hat nicht das Ziel, geordnete Verhältnisse zu schaffen, sie soll nur die Wogen glätten und verschwindet dann wieder in der Versenkung. Dann bleiben all jene, die sich nicht integrieren, die Scharia cooler finden als deutsche Gesetze oder gar massiv gegen jene verstoßen, eben doch wieder da. “Einer geht noch rein!” – das nächste Thema kommt bestimmt!

Aber vorher zünden wir alle noch ein Kerzlein vor dem Brandenburger Tor an, weil wir so anständige Menschen sind, im Kuschelwiderstand gegen das Böse. Diffus gegen “Nazis” zu sein, macht einen nach allgemeiner Auffassung schließlich zum besseren Menschen. Damit wird kein einziges Problem gelöst, aber man kann sich als großer Held fühlen, der sich dem Faschismus entgegen gestellt hat. Auf dem Heimweg gehen wir aber besser nicht durch den Görlitzer Park, denn dort ist es dunkel und unheimlich. Wer weiß, wer dort lauert! Vielleicht ein Einzelfall von Drogendealer, der einen ausrauben will? Dann vielleicht doch lieber ein Taxi. Das bringt einen sicher in die warme Wohnung zurück. Und morgen kommt dann wieder der nette afrikanische Paketbote, dem man erzählen kann, wie tapfer man am Vortag für sein Leben gekämpft hat.

14 Antworten

  1. Gegen jede Form kultureller Kolonisierung
    Kardinal Ambongo von der afrikanischen Bischofskonferenz (11.01.24) spricht:
    „Seine Heiligkeit Papst Franziskus wendet sich aufs schärfste gegen jede Form kultureller Kolonisierung Afrikas, er segnet von ganzem Herzen das afrikanische Volk und ermutigt es, der Verteidigung christlicher Werte immer treu zu bleiben.“
    (Quelle: katholisches.info/2024/01/12/fiducia-supplicans-afrika-sagt-nein-und-frankreich … )
    Was wäre, wenn der Papst so zitiert würde: „Seine Heiligkeit Papst Franziskus wendet sich aufs schärfste gegen jede Form kultureller Kolonisierung Europas, er segnet von ganzem Herzen die europäischen Völker und ermutigt sie, der Verteidigung christlicher Werte immer treu zu bleiben.“

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    1. “er segnet von ganzem Herzen das afrikanische Volk”

      Es gibt nur ein afrikanisches Volk?
      Man lernt nie aus.
      War ich doch bisher der irrigen Meinung, dass es viele Völker in Afrika gibt.
      Nun gut, der Higtechkontinent Afrika hat dann halt nur ein Volk. Dank dieses Volkes blüht und gedeiht die Menschheit. Was wäre sie nur ohne dieses Volk? So arm …

  2. Bei all der Freizeit-Smartphone-Stasi isst bestimmt kein Rechter mehr heimlich Döner – genau genommen gehört der eeinzige und angeblich ach so wertvolle Türkei-Kulturimport ohnehin boykottiert. Aber angeblich gibt es ja auch Linke, die heimlich Störkraft hören… 😉

  3. Döner!
    Immer wenn ich an so einer Bude vorbeikomme, denke ich “das riecht wie schon einmal gegessen”.
    (Würg!)
    Italiener, Griechen, Vietnamesen usw. haben die deutschen Essgewohnheiten ohne Zweifel bereichert.
    Aber Türken? Ich wüßte nicht einen positiven Beitrag zur Kultur von denen zu nennen.
    Ganz abgesehen davon, daß die Döner- und Falafelbuden erkennbar hauptsächlich der Geldwäsche dienen!

    Und wenn Olaf Scholz verkündet “Wir müssen endlich in großem Stil abschieben” kommt er auf das Titelblatt des SPIEGEL, ohne erkennbare Kritik. Wenn andere wie zum Beispiel AfDler dasselbe sagen, ist das Wannseekonferenz 2.0 !!
    Verlogener geht kaum noch. Aber das habe ich die letzten Jahre immer gedacht, und es wurde immer noch getoppt!

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    1. @Ole Pederson,
      Döner! riecht nicht wie schon mal gegessen, das wissen sie auch genau, haben sie bestimmt schon mal gegessenes verloren. Ich bin auch kein Liebhaber von Döner, denn das verpresste Hack mit anteiligen Fleischfetzen, dass über polnische Großhändler in Europa verteilt wird, könnte einem jedoch allenfalls das Gegessene wieder hervorholen.
      Die bayrische Leberkässemmel reiht sich da auch ganz gut ein.

      Aber dass türkische Kulinaritäten uns nicht berreichern würden ist so, um es harmlos auszudrücken, emotional.
      Denn, öfter schon bei Türken zum Essen geladen, kann ich aus Erfahrung sagen, dass gerade die türkischen Spezialitäten mit fantasievoll gwüzten und wohlduftenden Eigenschaften einem das Wasser derart im Munde entstehen lässt, dass man schnell einen Bissen Trockenbrot möchte.

      In türkischen Haushalten wird, weil schon die Familienmitglieder zahlreicher, gerne augiebig gekocht. Rezepte über viele Generationen bewahrt und an Vielvalt zumindest nicht von den “Deutschen” übertroffen.

      Und zur Geldwäsche: Was würden sie meinen, wenn ein ehemaliger, hoher Politiker NACH seinem Dienst am Bürger für seinen eidlichen Einsatz mit Aufträgen belohnt wird, die ihm über Jahre hinweg – sagen wir mal ca. 35.000,– Euro monatlich einbringen? Und das für ein paar Vorträge? (29.10.2012, Spiegel: Steinbrück bekam für Vorträge 1,25 Millionen Euro).
      Ja, gut – ich gebe zu, das hat mit Geldwäsche nichts zu tun, aber ein deutsches Rezept mit Geschmack!

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      1. Hallo Rüdiger, ich meinte nicht Erbrochenes! Als ich noch Student war hatte ich mal einen Ferienjob mit Frühschicht. Ich beobachtete um 5:30 morgens einen Mercedes 190, der anhielt und aus dem ein Türke ausstieg, den Kofferraum öffnete, und dann wartete. Eine Bekopftuchte stieg ebenfalls aus, watschelte nach hinten, und holte aus dem Kofferraum einen riesigen in Plastik gewickelten für Döner vorbereiteten Hackfleischspieß, worauf der Türke den Deckel wieder schloß. Trotz Plastikfolie ein Gestank, der mich davon abhielt, das Zeug jemals wieder zu probieren.

        Und was Türken unter sich kochen und essen mag ja lecker sein, einen Beitrag zur deutschen Esskultur vermag ich darin nicht zu erkennen! Und daß wir in Deutschland auch Beispiele für schlechtes Essen und korrupte Politiker haben, geschenkt! Wir brauchen aber nicht noch zusätzliche aus dem Ausland!

        Unten erwähnt Benny 2 mögliche Bräuche der Mohammedaner. Wie dem auch sei, in der Schweiz und
        in Österreich haben Proben unhygienische Zustände bei Kebap-Test erbracht.

  4. Nein ich essen kein Döner Kebab. Ich sage euch jetzt euch auch warum ich das niemals mehr tun werde. Also 1. Moslems benutzen kein Toilettenpapier, Sie nehmen die Finger und waschen sie danach aber der Dreck!!! unter den Fingernägeln der geht nicht so einfach raus. So jetzt sind wir schon beim ganzen Gemüse das wird auch von Mohammett alles klein geschnitten mit eben seinen Fingern. Es muss alles angefasst werden. 2. Ich Esse kein Geschächtetes Halal Gammelfleisch. Die Tiere werden bestialisch ermordet. Und ja ich essen Fleisch meist Schwein und das wird aber human also: schnell und schmerzlos getötet. Und jetzt kommt eigentlich der dritte Punkt aber der ist nur für die Damenwelt interessant da sie gerne mit den Mohammetts rumknutschen: Sie streichen sich mit ihren Fingern auch immer durch ihren Bart und darin befinden sich auch die ganzen Fäkalkeime. Jetzt fragt ihr euch bestimmt warum werden die ganzen Kebab Läden nicht geschlossen!!! das ist eine gute Frage. Weil die deutschen Lebensmittel Prüfer Angst haben. und sich Einnässen vor Mohamed die würden sich an ihren Familien rächen. Und deshalb wünsche ich jedem guten Appetit, jeder wie Er mag aber ohne mich. Ich mag Bratwurst und da kann ich nichts falsch machen und unterstütze den deutschen Kleinunternehmer.

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  5. ““AfDler essen heimlich Döner!“,”

    Wie irgendjemand den Dreck fressen kann …

    Aber die Berichte über Ekeldönerfleisch, südländisches Sperma in der weißen Sauce für die Ungläubigen, allgemeine Hygiene bei denen in den Läden und das die Geschäfte mehr Geldwäscheanlage für die Organisierte Kriminalität sind, darf halt einen echten BRDling nicht stören.

  6. Ich esse sogar sehr gerne Döner – und wahle AfD.

    Gerade die alteingesessenen Türken sind konservativer als manch Konservativer, der sich so nennt.

    Wer hier gegen den Döner Stimmung macht weil er ein türkisches Gericht ist, im Gegensatz zum Gyros, zur Pizza oder Bratwurst, ist wohl tatsächlich sehr einseitig vorurteilsbehaftet unterwegs; und bewahrheitet teilweise genau das was den Rechten gerne vorgeworfen wird.

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  7. Wieso nicht? Döner an sich ist keine ausländische Erfindung. Sondern kreiert in Buntland, betrieben von Nichtdeutschen.

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  8. Ich habe mich doch gewundert, dass die „Remigrations-Affäre“ doch so sichtbaren Erfolg bei vielen Zeitgenossen hatte. Ich hätte gedacht, dass es schon viel bösartigere Skandale gegeben hat, die aber keine Maus hinter dem Ofen hervorgelockt haben. Merkwürdig.
    Es herrscht offenbar die Auffassung vor: Keine Abschiebungen, wenn diese von „Rechts“ gefordert werden! Selbst eine unstrittige Rechtslage ist dabei vollkommen gleichgültig. Wenn ausnahmsweise einmal abgeschoben wird, dann aber nur, wenn dies doch auf eine grün-inffizierte Initiative zurückgeht. Jeder Einzelfall ist schließlich ausgewiesene deutsche Staatsräson, samt umfassendem Rechtsschutz zu Lasten der Steuerzahler. Der gut-deutsche Gut-Mensch lässt sich nicht durch Rechtstreue oder gesunden Menschenverstand seine hehren Ziele vermiesen.

    Ein lächerliches Treffen wird ohne substantiellen Inhalt oder irgendeine Machtausübung zu einer gigantischen Staatsaffäre aufgeblasen und wohl für Tage, Wochen und Monate „am Köcheln gehalten“, weil es ja nichts Ernsthaftes aufzugreifen gibt.
    Auf diese Sichtweise muss man erst einmal kommen – aber einige schaffen dies offenbar problemlos. Ob sie überhaupt wissen, gegen was sie so stimmungsvoll Stimmung machen? Verwechseln sie da nicht einiges und lassen sie sich nicht zu leicht, vor den ideologischen Karren spannen?

  9. In Deutschland bekommt man die Speisen der ganzen Welt zu essen.
    Nur die deutschen Speisen fehlen mittlerweile.