Ein Chronist berichtet

Erhaltenes One-Love-Originaltrikot aus dem Jahr 2022 (Heeresgeschichtliches Museum, Wien)

Gern denken wir auch heute noch an das Spiel der Ensschaft gegen Spanien im November anno 2022 zurück, weil es eine historische Zäsur nicht nur im Fußball, sondern für das gesamte Siedlungsgebiet bedeutete. Nach dem internationalen Erfolg der Mund-Abdeck-Geste gegen Japan, mit dem es für die Maskenpflicht demonstrierte, setzte das Team um KapitänIn Manuel Neuer für das Spiel gegen die Iberer_Innen noch eindrucksvollere Zeichen.

Nach dem Einlaufen der Spieler_Innen des DFB gemeinsam mit diskriminierten Transkindern trat eine indigene Tanzgruppe aus Südamerika auf, die an die Verbrechen der spanischen Conquistadoren Hernán Cortés und Claudio Pizarro erinnerte. Im Zentrum der folgenden gehaltvollen Reden, die von den deutschen Fans auf den Rängen sowie dem Emir von Katar mit regem Interesse aufgenommen wurden, standen das Leid der Geflüchteten sowie der strukturelle weltweite Rassismus und Thomas Hitzlsperger brandmarkte die Homophobie im Sport. Nachdem Vertreterinnen der Uiguren und anderer geknechteter Minderheiten ihre Ansprachen beendet hatten, stürmten Aktivisten der “Letzten Generation” auf den Rasen und klebten sich an den Torpfosten fest, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends kam: Vor den Augen der Weltöffentlichkeit wurde ein Podest hereingefahren, von dem nun eine besondere Persönlichkeit sprach: Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach.

Konfetti!

Er sei nicht nur gekommen, so der prominente Virologe, um die Weltbevölkerung darauf hinzuweisen, dass die Pandemie angesichts drohender Wellen und Killermutanten noch lange nicht vorbei sei, sondern vor allem deshalb, um endlich ein vor einem Jahr gegebenes Versprechen einzulösen: Unter frenetischem Jubel im Stadion und zu Hause beim Public Viewing trat nun der bis dahin kniende Joshua Kimmich hervor, krempelte den Ärmel seines Regenbogentrikots hoch, bestieg das Podest, auf dem der Minister schon mit der Spritze auf ihn wartete und ihm den Booster direkt in das auf den Oberarm tätowierte One-Love-Symbol schoss. Konfetti!

Mit diesem Highlight endete die Live-Übertragung unserer ARD.

PS: Ob das Fußballspiel noch stattfand und wie es ausging, ist nicht überliefert. Aber das war nebensächlich. Bekannt ist nur, dass das DFB-Team am nächsten Tag erhobenen Zeigefingers das rückständige und undemokratische Ausrichterland Katar, das Robert Habeck trotz des tiefen Bücklings kein Gas verkauft hatte, demonstrativ verließ und unmittelbar nach Rückkunft per Lastenradcorso den Frankfurter Römer erreichte, wo es von der Politprominenz und hunderttausenden Fans auf dem Balkon des Rathauses mit dem Sprechchor “So sehen Sieger aus!” mit bis dato nie dagewesener Begeisterung gefeiert wurde.

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11 Kommentare

  1. Ihr verliert an Glaubwürdigkeit wenn ihr den Genderscheiß des grünen Saupacks mitmacht.
    Noch stufe ich das als Satire ein.

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  2. Ich bin gespannt was sich die Komikertruppe,am Sonntag für ein Zeichen einfallen lässt,um die letzten zu toppen.
    Die Europameisterschaft in Regenbogen war ja auch schon komisch.

  3. Nahezu alle Aspekten der gegenwärtigen Politik kann man am besten nur noch mit Zynismus, Sarkasmus und Häme kommentieren. Humor bleibt einem bestenfalls im Hals stecken!

    Ich freue mich immer, wenn auch mal eine ganz andere Brille aufgesetzt wird, um das Geschehen “bewusster” zu machen.

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  4. Die einseitige Politik sollte sich endlich aus dem ganzen Sport
    für unsägliche, nicht normale Minderheiten heraushalten.

  5. Besten Dank! Das ist genau mein Humor.

    Die Mannschaft lieber Jungens f…. , anstatt gegen den Ball gekickt. Wahre Liebe gibt’s eben nur unter Männern.

  6. die nächste Tat der Hampelkoalition wird die Einrichtung vo Lagern sein, in die Gender-und Regenbogenscheiße Gegner eingesperrt und von adipösen Grünweibern und Regenmbogenlabberschwänzen “umerzogen”werden….

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