Eine Republik im Krisenmodus – ohne Ende?

Unsichere Zeiten (Symbolbild:Shutterstock)

Eigentlich hatte das Jahr mit einem ruhigen 1. Januar so gut begonnen. Keine Hiobsbotschaften aus Berlin, das Parlament tagte nicht und die Regierung konnte an Neujahr auch keinen Unsinn machen. Noch in derselben Woche am 6. Januar dann Drei Könige – ein Feiertag in Baden-Württemberg und Bayern. Ein Segen sowohl für die Bewohner des Kretschmann-„Ländles“ (auf neudeutsch: „The Länd“) als auch für die Untertanen im Freistaat von König Söder. Auch an diesem Feiertag konnten die Herrschaften nichts gegen ihr Volk aushecken. Und die Zeitungsmacher feierten Resturlaub ab, sodass von denen auch nichts drohte.

Seither jedoch jagt eine Hiobsbotschaft die andere. Vorräte für 14 Tage sollte jeder Haushalt haben, titelten Lokalzeitungen am 9. Januar – denn ein „Krisenexperte aus Österreich”, Herbert Saurugg, halte einen „großflächigen Stromausfall für möglich”, und Europas Versorgung sei „auch durch den Atomausstieg an einem kritischen Punkt” angelangt. Nur das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) hält einen Blackout für unwahrscheinlich: Dessen Katastrophensprecher vermeldete im Jahr 2020 nur elf Minuten „ohne Saft”. Doch sein Kollege, Krisenexperte Saurugg, zeigt auf, was uns bei einem großflächigen Blackout erwarten könnte: Keine Lebensmittel mehr, weil die Kassen nicht mehr funktionieren – gibt es dann Plünderungen? Die Wasserversorgung bricht zusammen – hoffentlich ist genügend Bier im Keller! Telekommunikation und Geldsystem haben Funkstille – ist genügend Bargeld im Haus? Das nützt aber auch nichts, wenn sich die Türen der Geschäfte nicht öffnen lassen. Deshalb werden Notvorräte für 14 Tage, mindesten jedoch für zehn, empfohlen. Die Stromversorgung sei „wirklich an einem kritischen Punkt” angelangt, so der Experte.

Habecks Förderbremse

Am 24. Januar verkündete dann der neue Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck, dass sofort alle Förderungen gemäß „Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) gestoppt würden. Jahrelang hat man uns gepredigt, der deutsche CO2-Ausstoß schade dem Weltklima, deshalb wurde Geld locker gemacht, um im Wohnbereich weniger Energie und CO2 zu emittieren. Eine sinnvolle Sache, die bereits von der Vorgängerregierung beschlossen und durchgeführt wurde. Doch der neue Superminister Habeck, die Vorhut (?) der Energiewende, stellt diese Förderung nun wieder ein – der Topf sei angeblich leer, die staatliche KfW habe keine Mittel mehr. Wenn dies wirklich zuträfe – zumal in Corona-Zeiten, da für alles Geld auf Pump vorhanden ist -, dann kann Habeck sich bei der Ex-Kanzlerin bedanken, die massenhafte Geldgeschenke in Form von KfW-Mitteln im Ausland mit der Gießkanne verteilte – so beispielsweise 2019 in Indien, wo sie eine Milliarde für Grüne Energien spendierte. Dieses Geld ist zwar nicht weg – doch damit investieren andere.

Dann gab es die (un)erfreuliche Coronaentwicklung: Zwar wurde Lauterbachs Impfziel für Januar verfehlt, doch insgesamt wurden in elf Monaten immerhin 150 Millionen Spritzen gesetzt – das ist doch mal was! Ich rechnete einmal nach: Wenn vier Vakzine-Hersteller Tag und Nacht produzierten und jede Sekunde die Dosis einer Spritze herstellten, brauchte jeder Hersteller 37,5 Millionen Sekunden = 625.000 Minuten = 10.417 Stunden = 434 Tage = also 14,3 Monate. Die Pharmafirmen sind also rekordverdächtig, wenn sie in elf Monaten mehr verkauften als sie – bei einem Sekundentakt – in 14,3 Monaten produzieren konnten. Und diese Rechnung gilt nur für die Produktion für Deutschland. Ist das vielleicht die Erklärung dafür, dass die Impfungen kaum etwas nützen? Unter den explodierenden „Coronafällen” sind inzwischen weit mehr Geimpfte als Ungeimpfte, ebenso in den Krankenhäusern – absolut ohnehin, aber auch relativ. Jedenfalls steigen die positiven PCR-Teste schneller, als das RKI gucken kann. Oder melden die Gesundheitsämter vielleicht ebenfalls mehr, als die Labore ausspucken? Nichts ist mehr unmöglich in Deutschland. Inzwischen werden bei uns ja auch offizielle Zahlen geschätzt – und divergieren mal eben um 42 Millionen Meldungen.

Rollende Kostenlawine

Vorgestern, am 2. Februar, gab es die nächste düstere Meldung über eine drastische Steigerung der Heizkosten. Medial beklagt wird dabei stets nur die Mehrbelastung für die Mieter – als ob die Teuerung Vermieter und Wohnungseigentümer nicht ebenfalls träfe. Doch sogleich ist die „Ampel“ zur Stelle – und wird nun den Einkommensschwachen einen Zuschuss von mindestens 135 EUR überweisen. Nicht „grün“ ist Berlin jedoch allen anderen. Wobei mir bei Durchsicht der soeben erhaltenen Heizkostenabrechnung meines Dienstleisters ins Auge fiel, dass der Gaspreis im letzten Jahr kaum noch durchschlug; es sind vor allem die Kosten für immer strengeren Vorschriften für Emissionsmessungen, für den Wasserzähler, für immer genauere Verbrauchserfassung und die bürokratischen Anforderungen an die Verteilung auf die Mietparteien – denn demnächst muss der Verbrauch allen Mietern fortlaufend jeden Monat mitgeteilt werden. Die Kostenlawine rollt.

Gestern, 3. Februar: „Für den Fall der Fälle” lautete die Zeitungsschlagzeile zur der Frage, wie Familien Vorsorge treffen sollen, wenn sie vom Gesundheitsamt in Familienquarantäne „abgesondert“ werden. Mindestens sieben Tage lang müssen sie sich im häuslichen „Corona-Campen“ üben. Die „Badische Zeitung” listete auf, welche Vorräte gehortet werden sollten: Lebensmittel, Medikamente und, nicht zu vergessen, Toilettenpapier. Letzteres wird schon wieder knapp, wie mir berichtet wurde. Und natürlich müssen Schnellteste vorgehalten werden – denn wie soll man sich sonst in der Quarantäne „freitesten“? Zwar wurde die nichtexistierende „Pandemie“ (das IfSG kennt nur eine „Epidemie“) de jure für beendet erklärt – doch das hält die Herrschenden nicht davon ab, fast alle Einschränkungen beizubehalten, die nachweislich kaum bis gar nicht taugten, die Infektionen einzudämmen. Deshalb wird nun wieder verstärkt auf Impfungen gesetzt. Und wenn die Dritte nicht hilft, dann vielleicht ja die Vierte…

So jagt in den Nachrichten eine Hiobsbotschaft die nächste. Und das Jahr ist noch nicht einmal fünf Wochen alt.

 

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8 Kommentare

  1. Heute hätte es große Chance gegeben, dem Irrsinn ein Ende zu machen. Aber ein gewisser Wolfgang Wodarg hat es geschickt verstanden, echte Wissenschaftler, die den Virusglauben ein für alle Mal hätten zerstören können, auf primitivste Art und Weise zu diskreditieren in einer an Armseligkeit kaum noch steigerbaren Vorstellung.

    Er hat damit im Grunde das Vorurteil bestätigt, dass der Corona Ausschuss und er selbst nur Gate-Keeper sind, die die Schäfchen beisammen halten aber um Gottes Willen keinen Beitrag zur Wahrheitsfindung leisten sollen.

    Wen es interessiert: Sitzung 90 – https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s90:29

    • Den Ausschuss ruft man, wenn man nichts braucht.
      Laberköpfe durch und durch !
      Wer da noch seine Zeit daran verschwendet denen zuzuhören, ist selber schuld !

    • Ich hatte ja den Wodarg schon länger als „gesteuerte Opposition“ im Verdacht.

      Nun, im Endeffekt läuft es auf dasselbe hinaus. Die hören sich in ihrem „Ausschuss“ die Faktenlage an und dann nicken sie brav und tun so als ob das keinerlei Konsequenzen oder Forderungen an die Politik nach ziehen müsste.

      Wieviele seriöse Wissenschaftler wollen die so noch abhaken bis sie mal ihren Arsch hochkriegen? Spätestens seitdem Malone bei Rogan war ist der Zug abgefahren.

  2. 150 Mio Spritzen gesetzt – fürwahr ein logistisches Wunder und nicht nur das: wir sehen staunend, zu welchen Produktionsleistungen die globale Pharmaindustrie imstande ist, wenn es wirklich um etwas geht. Aber gemach – diese 150 Mio Spritzdosen müsen ja nicht unbedingt in D unter die Haut gesetzt worden sein. Wir haben doch auch „Nachbarländer“ auf anderen Kontinenten, wo wir die Pflichten des vermeintlich Reichen erfüllen können. Da frage ich mich: ist das schon Entwicklungshilfe und mit welchem Wert wird sie verbucht?

  3. ohne Ende ?
    Nein – es sind so einige Dinge am kommen – die Erhöhung der Sterberate bei den Gen-gespritzten, den wirtschaftlichen Zusammenbruch, der Zusammenbruch der Energieversorgung, das Ende der Gasversorgung – es steht einiges ins Haus – und das Cum-EX-Regime wird noch maximalen Schaden anrichten bis dahin.
    Aber nichts ist für die Ewigkeit.
    Ich habe schon Popcorn ausgepackt – und schaue zu, wie lange das Cum-EX-Regime noch existiert !

  4. In Deutschland gibt es ausschließlich hausgemachte Krisen und das Versagen der jeweiligen Regierung, diese nicht nur zu schaffen, sondern wieder zu bereinigen, ist unglaublich.

  5. Auch wenn der verkommene Maoist Habeck natürlich mit seiner „Förderbremse“ etwas völlig anderes bezweckt, nämlich die quasi Abschaffung von Eigenheimen, hat das etwas Gutes:
    Jede „Förderung“ ist nichts anderes, als Raub am Nächsten. Bewaffneter Raub. „Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Hab und Gut, Du sollst nicht töten“, so heißt es. Aber wenn es durch den Staat geschieht, ist es okay?
    Jede Subvention, Förderung, wie auch immer man den Raub umschreiben will, unterliegt einer mathematischen Gesetzmäßigkeit: Sie bedarf Opfern, die es nicht in Anspruch nehmen können oder wollen, aber zur Zahlung gezwungen werden. Mit Waffengewalt.
    Ich kann mir meine Häme nicht verkneifen, wenn die ganzen links-grünen Wichtigtuer, gerne ÖD mit grünem Parteibuch, die sich für gut und clever halten, plötzlich so geschoren werden. Moralisch fanden sie es, Gelder, die uns aus der Tasche gepreßt werden, zu vermatschen für ihre grünen Schimmelbuden.
    Gut so!
    Auch wenn dem Trottel Habeck das sicher nicht einmal bewußt ist, aber da hat er mitten ins Schwarze getroffen.
    Im Übrigen gehört sämtliche „Förderung“, „Prämierung“ und Subvention ersatzlos abgeschafft! Jede!
    Man stelle sich vor, ich ginge mit dem Ballermann umher, würde von 2500 Leuten je einen Euro rauben, um mir ein neues Auto zu kaufen. Sofortige Verhaftung und Einweisung wäre die berechtigte Folge.
    Aber als „Abwrackprämie“ ist sowas toll und der doof, der völlig intakte Autos nicht in die Presse steckt? Wahnsinn!
    Weg damit!

  6. Sarrazin hatte mehr als recht. Deuschland -wie ältere es kannten- wird sich bis 2030 abgeschafft haben. Rot-Gtün in Kombi FDP ist für die zahlende noch existierende (aber kleiner werdende) Mitte der Sargnagel.
    Arbeit, Wohnen, Grundnahrung, mehr ist dann nicht mehr. Während die oberen 10% in Saus und Braus -grün alimentiert mit Elektro-SUV- leben, die unteren 10% alimentiert mit bedingungslosem Bürgergeld zumindest Narrenfreihheit haben.

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