Mittwoch, 24. April 2024
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Erst Migrationsstopp, jetzt Atomkraft: Schweden kehrt zur Vernunft zurück

Erst Migrationsstopp, jetzt Atomkraft: Schweden kehrt zur Vernunft zurück

Atomkraft – ja bitte: In Schweden Realität (Symbolbild:Imago)

Nach einem jahrzehntelangen linken Irrweg in der Migrations- und Umweltpolitik, scheint Schweden – in diametralem Gegensatz zu Deutschland – von allein die Kraft zur Umkehr aufzubringen und ist zumindest auf gutem Wege, dem Abgrund vielleicht gerade noch zu entgehen, auf den Deutschland nicht nur ungebremst, sondern sogar noch mit immer höherer Beschleunigung zurast: Vergangene Woche stimmte das schwedische Parlament den Plänen der konservativen Regierung zu, das Energieziel von “100 Prozent erneuerbaren Energien” umzuformulieren in “100 Prozent fossilfreie Elektrizität”. Damit können neue Atomkraftwerke gebaut werden. Das Land hatte vor 40 Jahren für den Ausstieg aus der Atomenergie gestimmt, bereits 2010 aber eine Rückkehr vollzogen. Dieser Weg in Richtung saubere, klimaneutrale und billige Energie soll nun weiter forciert werden.

Wir brauchen mehr Stromproduktion, wir brauchen sauberen Strom und wir brauchen ein stabiles Energiesystem”, erklärte Finanzministerin Elisabeth Svantesson. An die Adresse anderer Nationen gerichtet sagte sie, in „bedeutenden Industrieländern… ist nur ein Umstieg von Gas auf Atomkraft möglich, um industrialisiert und wettbewerbsfähig zu bleiben”. Es ist anzunehmen, dass weder ein dauersediert und taktisch-dement wirkender Kanzler Scholz noch sein lobbyhöriger grüner Deindustrialisierungsminister Habeck die Botschaft verstanden geschweige denn auf sich bezogen.

In Deutschland ein irrealer Traum

Die schwedische Politik ist eine deftige Absage an den Wind-und-Sonnenenergie-Wahnsinn, dessen einzige nachhaltige Wirkung die nachhaltige Ruinierung der bislang verlässlichen deutschen Energieversorgung ist. Dass mit dem Flatterstrom der immer von den Unbilden des Wetters abhängigen erneuerbaren Energien keine nachhaltige Versorgung möglich ist, weiß außerhalb deutscher Regierungskreise jeder. Schweden nutzt nun ausgerechnet die in Deutschland bis zum Irrsinn verteufelte Atomenergie, gerade um die “Klimaschutzziele” zu erreichen. Damit schert es endgültig aus dem EU-Green-Deal aus, der nur auf erneuerbare Energien fixiert ist. Dabei wird der schwedische Weg sogar von Umweltschutzgruppen wie etwa “Net Zero Watch” ausdrücklich begrüßt: Die Entscheidung sei ein “wichtiger Schritt in die richtige Richtung”, da sie implizit die geringe Qualität der instabilen Wind- und Solarenergie anerkenne und “Teil eines allgemeinen Vertrauensverlustes in die Agenda der erneuerbaren Energien ist, die in den nordischen Ländern und in Deutschland eingeführt wurde”. Schweden könne es sich leisten, „fossile Brennstoffe abzulehnen und sich auf Kernkraft, Wasserkraft und Biomasse zu verlassen”, hieß es weiter.

Es ist nicht die erste Rückwendung der schwedischen Politik zur Realpolitik: Auch in Sachen Einwanderung hat Schweden in den letzten Jahren eine radikale Umkehr vollzogen. Während man zuvor über Jahrzehnte jeden beliebig ins Land ließ (ähnlich wie es dann Deutschland seit 2015 tat, dort wenngleich in absurd überdimensionierter Größenordnung) und dies mit einer stetigen Erosion der öffentlichen Sicherheit, inneren Unruhen und der Entwicklung von Parallelgesellschaften bezahlte, ist es nunmehr das erklärte Ziel, die „strengste Einwanderungspolitik der EU zu praktizieren. Von einer solchen Rückkehr zur Vernunft kann man in Deutschland allenfalls träumen; dass hier Umkehr aus Einsicht folgt, wäre historisch ohne Präzedenzfall und ist auch diesmal nicht zu erwarten: Auch dieser Kelch muss wohl erst einmal bis zur bitteren Neige geleert werden, bevor die Läuterung einsetzt. Wenn diesmal überhaupt noch genügend Deutsche übrigbleiben, die im eigenen Land noch etwas zu melden haben. Wahrscheinlicher ist, dass es für einen Kurswechsel und Korrekturen längst zu spät sein wird – weil die Gesellschaft sich bis dahin aufgelöst hat und keine Regierung mehr die Macht haben wird, gegen die neuen Herren im Land anzugehen.

13 Antworten

  1. ob da noch was zu retten ist ?
    Vor allem von den Parteien und Politikern, die die karre so in die Schxxx gefahren haben ?
    Das die gelegentlich Ankündigungen machen und das Gegenteil dessen behaupten, was sie dann tun, ist nichts neues.
    Was ich da so über die neuen Kulturen gehört habe, spricht eindeutig dagegen.
    In meinen Augen besagt das nur, daß sie um ihr handeln und die Flogen wissen und versuchen, dem Volk noch etwas Sand in die Augen zu streuen, um sich die Futterkrippe noch etwas zu erhalten.
    Aber gut – warten wir ab und sehen, ob es mehr ist als ein Ankündigungsregime !

  2. dessen einzige nachhaltige Wirkung die nachhaltige Ruinierung der bislang verlässlichen deutschen Energieversorgung ist

    Der dadurch bewirkte Umweltschaden dürfte auch durchaus nachhaltig sein.
    Denn niemand wird die Unmengen Beton, die für die Sockel der Windräder vergraben worden sind, wieder entfernen. Von den nach Überschreiten des Haltbarkeitsdatums ebenfalls massenhaft verbuddelten Verbundkunststoff-Flügeln dieser Anlagen ganz zu schweigen. Und man sollte auch nicht die aus diesen Anlagen reichlich entweichenden “Klimagase” ignorieren.

    Die Konsequenz “grüner” Energie- und Umweltpolitik ist nämlich nicht zuletzt flächendeckende Umweltzerstörung

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  3. Der letzte Absatz könnte von mir sein… ich denke nämlich auch, dass es zu spät ist und wir selbst mit extremsten Mitteln DAS nicht mehr eingefangen kriegen…
    Wenn wir vielleicht “Freunde” in Europa hätten… aber so, also die Volldeppen des Kontinents, wird keiner einen Finger krumm machen… höchstens zum Aufteilen des dann geleerten Gebiets…
    Ist vielleicht auch besser so…

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  4. Gerade schon bei “Unser Mitteleuropa” kommentiert. Das neue schwedische Einwanderungsrecht rettet gar nichts, die Umvolkung ist schon vollzogen, dafür reicht ein Blick auf die Geburtenrate Schweden zu Invasoren, den Rest kann man ausrechnen. Außerdem wird auch mit dem neuen Einwanderungsrecht es weiterhin Zustrom von Invasoren geben, legal wie illegal. Wer keinen Großen Rauswurf macht, der ändert absolut gar nichts. Natürlich sind die Wähler zu doof dies zu verstehen und genau darum geht es bei solchen Gesetzen, die Deppen im Land ruhigstellen, ohne wirklich ein Problem zu lösen.

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  5. Kleine Korrektur: das Deutsche Volk ist keine Gesellschaft sondern eine Gemeinschaft und die könnte sich dabei bis dahin in Luft auflösen. Die Gesellschaft – wie von Merkel und Konsorten gefördert und proklamiert – wird dieweil bleiben.

    Um hier noch eine Änderung herbei zu führen – sprich die Kurve zu kriegen – – abgesehen von dringend nowendigen Vereinbarungen wie Friedensvertrag, Souveränität, Verfassungsgebung und Einsetzen eines GÜLTIGEN, nicht geltenden, GG’s – muß das dann gültige GG dahingehend geändert werden, daß jedwede Bürger ausländischen Ursprungs, Religion und Ideologie (Islam) von vornherein wegen kultur-ideologisch-herkünftlicher Befangenheit von jedwedem volkspolitischem Prozeß ausgeschlossen werden. Das schließt alles ein, was damit zusammenhängt: Wahlen, Partei -oder sonstige Politik, Ämter usf. – es sei denn, sie haben ihren Volkszugehörigkeitswillen unter Beweis gestellt. Dann müssen sie die gleichen Bürgerrechte erfahren mit allen zugehörigen Pflichten und Rechten.

    Das wäre ein gesunder Anfang, Deutschland den Platz in der Welt einzuräumen, der ihm zusteht als friedliebende Nation!

    Gruß Rolf 🙂

  6. Es gibt eben noch Länder die aus ihren Fehlern lernen . Laut einer Studie der Harvard Universität , vollzieht sich ab einem muslimischen Bevölkerungsanteil von 16% ein nicht mehr aufzuhaltender Bevölkerungsaustausch. Beispiele hierfür sind z.B. der Libanon, Ägypten und Indonesien. In Deutschland liegt der Anteil derzeit bei knapp 7% , bei einer extremen Wachstumsrate! Wenn da nicht bald die Notbremse gezogen wird , hat sich das von selbst erledigt!

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    1. Das fatale am Bürgeraustausch ist das, das “Geburtenmaschinen” nach der
      unnötigen und teuren Massenzuwanderung ein Krieg des Islamismus gegen unsere
      Bevölkerung und später auch gegen die Politik entstanden ist/entsteht.

      Wenn die Politik jetzt nicht im Sinne des deutschen Volkes reagiert und die Grenzen dicht macht, ist eine Umkehr zum Normalen nicht mehr möglich.

      Ich hoffe, das der Herr ein einsehen hat und die Verursacher dieses “Krieges” schnell hart bestrafen wird.

      Auch deshalb gilt, massenhaft AfD wählen, die einzige Hoffnung auf Normalität,
      die wir haben.

  7. “…Es ist anzunehmen, dass weder ein dauersediert und taktisch-dement wirkender Kanzler Scholz noch sein lobbyhöriger grüner Deindustrialisierungsminister Habeck die Botschaft verstanden geschweige denn auf sich bezogen.”
    Dieser Satz trifft voll ins Schwarze – der gefällt mir!

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  8. Im Buch der Bücher steht folgendes:

    “Mit Uneinsichtigen, Unbelehrbaren sollte man sich nicht länger aufhalten.”

    Ein weiser Satz, der für mich und Familie gelebt wird.
    Allerdings ist es bei Faschisten i.d. Politik anders.
    Man muss sich in der Art mit solchen Diktatoren aufhalten, das sie durch
    das Volk terminiert, machtlos gemacht werden und zwar so schnell als möglich !

    Noch nie gab es derartige Volksschädlinge.
    Sie können weg.

  9. Auch beinden Sxhweden geht nichts mehr (ohne dass es blutig wird) nichts mehr rueckgaengig zu machen.
    Wunschdenken, um DL schlechter zu reden, als es (der Zeit) tatsaechlich ist.

  10. Bevor den Spitzbuben der Ampel die Flucht gelingt, muß man derer habhaft werden, das sollte man im Auge behalten