Falsches Spiel: Schmeißt Bierhoff und die Politik endlich aus dem Fußball!

Deutschland final am Boden (Symbolbild:Imago)

Es ging nicht um Sport. In Katar stand gleich zu Beginn der Moralweltmeister auf dem Rasen, der ein altes Motto deutscher Sonderwege im neuen Gewand präsentierte: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen! Politik statt Sport – und zwar übelste Kampagnenpolitik! Die deutschen Gleitmedien der Grünen Republik ließen es bis vor Beginn der WM richtig heftig werden: Da flutschten die moralinsauren Bomben nur so aus den politisch korrekten Kanonenrohren in Richtung Wüste, Sanddünen, Hightech-Towers, Palästen und Stadien in Katar, dass einem schwindlig wurde. Typisch deutsche Rohrkrepierer! An einem Ende hörte man zwar noch, dass auch die FIFA irgendwas mit „Menschenrechten“ bei der WM promoten wolle, hierzulande aber lag der Woke-Queer-Furor über allem, über allem in der Welt: Nein! Menschenrechte sind nicht genug!

Längst bestimmen auch im Sport linksskurrile Kader das PC-korrekt verordnete aktuelle „Wording“; da kann doch nicht einfach jeder seinen Protest so formulieren, wie er will… wo kämen wir denn da hin?!? Das rotgrün angepasste Regenbogen-Movement schien zeitweise aus einer Fußball-Weltmeisterschaft einen Christopher Street Day, eine schwule Love Parade „re-enacten” zu wollen, so derart schrill und bizarr kam die Kritik am Austragungsort und an der (schon Jahre zurückliegenden) Korruption bei der Vergabe, am Umgang in Katar mit Andersliebenden und Leiharbeitern daher. „One Love“ und „divers“ musste plötzlich alles sein – und keinen Millimeter darunter. Alles wurde mit allem vermischt, wobei, derart in Rage geraten, sogar unsere Baerbock bei ihrer „feministischen Außenpolitik“ völlig vergaß, dass gerade ihre Schwestern im Iran im Kampf gegen die Mullahs und gegen den islamischen Alltagsterror ihr Leben nicht nur riskier(t)en, sondern sogar vielfach verloren. Während die deutsche Hypermoral also international gerade mal wieder ein Eigentor nach dem anderen schoss, sollten in Katar „Zeichen gesetzt” werden. So trudelte man in unsteigerbarer Mega-Peinlichkeit mit einem „Diversity Wins“-Flieger am Golf ein (im Oman, nicht in Katar!), dass einem ganz feuchtrosa vor Entsetzen und Fremdscham wurde.

Fußball auch beim DFB inzwischen schönste Nebensache der Welt

All das ist ja schon leidlich bekannt. Der dann aber befürchtungsgemäß völlig vermasselte sportliche Auftritt (als logische Folge dessen, dass Fußball inzwischen sogar für Fußballprofis selbst zur ”schönsten Nebensache der Welt“ geworden ist, wo es ja nur noch um bunten Analsex und regenbunte Einhorndildos geht) bekam durch das vergenderte Woke-Gaga drumherum allerdings eine abenteuerlich peinliche Note. Feixende Kataris sitzen inzwischen tagtäglich mit Händen vorm Mund vor Kameras und lassen das Internet vor Gelächter über die irre-debilen Almans fast platzen. Aber – halt! Wir schlachten hier das falsche Schwein, treten die Falschen, verwechseln Ursache und Wirkung. Und vor allem: Wir reagieren derzeit haufenweise unpolitisch auf einen hochpolitischen Vorgang, der vieles an fanatisch-fieser Steuerung dieses „vielfältigen“ grüngespülten Schland-Shitholes verrät. Zwei Vorgänge wären dabei getrennt zu realisieren.

Erstens passiert so ein Flop wie beim Auftaktspiel gegen die Japaner nicht ohne eine eindeutige, konkrete Ursache. Dort, auf dem grünen katarischen Rasen im klimaschädlich heruntergekühlten Stadion von Doha, stand eine teils sehr junge deutsche Fussballelf, an der seit Jahren von politischen Gesinnungskonstrukteuren und woken Gehirnchirurgen herumgedoktert wird. Das Resultat zeigte sich schlimmer als bei früheren Wettbewerben diesmal besonders extrem, und es lief – Gott sei Dank, muss man inzwischen schon sagen! – so dermaßen krachend aus dem Ruder, dass es sich fortan im Kampf gegen die linksgrünen Umerzieher gut als Munition, als mahnendes Lehrstück verwenden lässt. Bis zum Anpfiff war dieser zusammengewürfelte Haufen von identitätslosen Multikulti-Kickern, der teilweise aus 18- und 19-jährigem Nachwuchs bestand, durchs Fegefeuer der linken, grünen und queeren Propaganda gelaufen, von „Gegen-Rechts” über Klimarettung und Impfung bis hin zum „LBGTQ-Testimonieren”… da verbrennt man sich jahrelang die Füße und steht danach nicht mehr mit sicheren Beinen auf dem Platz.

Eine Frage der inneren Fokussierung

Fussball hat extrem viel mit Mentalität, mit Einstellung zu tun. Es ist wie bei Musikern: Eine Halle, eine Bühne wollen erstmal aufgetaut werden, auch das Publikum muss manchmal erst warm werden. Wenn die Atmosphäre und das Feeling nicht stimmen, kann es passieren, dass die ersten Töne eines Supergitarristen so schräg klingen, als hätte er erst seit drei Wochen Gitarrenunterricht. Selbiger kann dann am Ende aber mit dem Publikum – aufgetaut und groovy und glückselig – durchs Weltall fliegen und die Gitarre mal nach Geige, mal nach Rock’n’Roll, mal nach sinfonischen Melodien erklingen lassen. Im Fussball ist es nichts anderes. Die Nerven kommen noch hinzu, nur deshalb schießt dann ein Superstürmer aus drei Metern vorm leeren Tor manchmal auch am Gehäuse vorbei und trifft nur das Stadiondach. Es geht eben auch um Konzentration, im Gesamtkunstwerk Mensch.

Springen wir nochmal zu jenem denkwürdigen Moment, als unsere Elf die WM 2022 begann und doch schon quasi am Ende war: Das war kurz vor Anpfiff des Spiels gegen Japan, als die Spieler zum Gruppenbild erschienen, die vordere Reihe knieend. Dann die Hände vor den Mund. Eine politische Demonstration, ein Kommentar, ein Angriff auf angebliche Zensur durch die FIFA, welche der Mannschaft das Tragen einer idiotischen Symbolbinde mit der gender-wokigen-linksqueeren Aufschrift „One Love“ untersagt hatte? Man stelle sich das einmal vor: Blutjunge Kicker, die sich biographisch und berufsbedingt vermutlich kaum, eher noch weniger als die meisten ihrer Altersgenossen für Politik und deren Hintergründe interessieren (genauso wie allerdings auch die älteren Spieler, von den einige als Söldner ihren teuren Wohnsitz schon längst nicht mehr in Deutschland haben und daher noch weiter entfernt von unseren Diskussionen leben), sollen hier politisch für etwas demonstrieren.

Spieler völlig aus dem Konzept gebracht

Stell dir vor, du kommst zum ersten Mal in deinem Leben nach Katar, auf der Tribüne sitzt die Herrscherfamilie, auf den Rängen Menschen aus anderen Ländern, Kulturen, auch der Gegner Japan kommt von ganz woanders her, Millionen von TV-Zuschauern sehen dich. Dann bist du auch noch ein Spieler aus dem deutschen Fussball-Verband, der wiederum Mitglied des Weltverbandes aller Fußballnationen ist. Jetzt also hockst du auf dem Rasen, nach tagelangen Diskussionen, verunsichert von Äußerungen von Funktionären, die dich immer als Schachfigur hin- und herschoben, dir die Binde mal empfahlen, dann wieder abnahmen. Dann schließlich sagen sie dir, du sollst dir jetzt vorm Spiel auf Kommando den Mund zuhalten, damit die Welt „deinen“ Protest sehen kann. Und anschließend sollst du nach einer solch schwachsinnen Geste, die irgendwo zwischen beleidigter Woke-Wurst, Ehe für alle und schwulen Tatort-Kommissaren zu verorten war und von der du intuitiv genau spürst, wie die ganze Weltöffentlichkeit fassungslos darüber mit dem Kopf schüttelt, entspannt und fokussiert ins Spiel einsteigen und Weltfußball spielen. Ernsthaft? Wie geisteskrank muss ein DFB, muss die sportliche Führung hier sein, dem eigenen Team so etwas zuzumuten?

Der Rest ist bekannt. Auf den Punkt brachte es der Spruch eines Kommentators: „Die deutsche Mannschaft hat mindestens 20 Minuten gar keinen Fussball gespielt!“. Warum wohl? Wie sollte sie denn auch, nach all dem nervenaufreibenden Protestgelaber von Links vor der WM und unter den Augen einer pedantischen Gesinnungs-Jury, der politische Haltungsnoten wichtiger sind als Technik und Spielzüge??? Waren etwa die Spieler für die Vergabe der WM verantwortlich, für die Korruption der Oberen, für die schlimme Behandlung der Arbeitskräfte in Katar?! Wie konnte man all dies bloß auf „Die Mannschaft“ abwälzen, die doch nicht wesentlich mehr kann als Fußball spielen und eigentlich auch KEINE andere Aufgabe als dies haben müßte?! Kurzum: Dass hier kein Spieler vom ersten Augenblick dieser WM auf dem Platz mehr bei der Sache war, ist wenig verwunderlich. Allenfalls beim Spiel gegen Spanien war man kurzzeitig wieder man selber, nämlich mehr Hochleistungssportler und Kämpfer als Transqueer-Toleranzbotschafter; da ging es dann endlich mal hauptsächlich um Fußball – und prompt verlor Deutschland auch nicht mehr.

Politkommissare des Zeitgeistes

Die für das Debakel Verantwortlichen standen bei alledem nicht auf dem Platz. Sie haben dennoch Namen und Gesichter und ihre Untaten sind bekannt. Und hier kommen wir zum zweiten wichtigen Gesichtspunkt. Kurz vor der WM und dem tagelangen Getöse um die deutsche Bindenkultur kam es zur Erörterung eines Verplapperns. Eine Reporterin brachte inmitten einer der endlosen Diskussionen um FIFA, Katar und deutscher Heldenhaltung (welche ja noch während des deutschen Vorrundenkampfes ultimativ sogar vom grünen Bundeswirtschaftsminister eingefordert wurde, der die Binde natürlich getragen hätte!) , dass der DFB schon mal eine ähnliche Aktion wie die Mund-Zu-Geste durchgeführt habe. So hätten die Kicker bei einem früheren Spiel der Nationalelf einst bemalte Buchstaben-Shirts getragen, auf denen dann von Spieler zu Spieler nebeneinander die Worte „Human Rights“ demonstrativ gezeigt wurden. Die passend gestrickte PR-Legende dazu sei der Hinweis in allen Medien gewesen, die Spieler hätten sich damals „spontan“ entschlossen, aus genuiner Empörung, der Welt dieses Zeichen zu setzen. Doch dann hätten die DFB-Politkader später peinlich gepatzt und versehentlich in ihrem Virtue-Signalling-Übereifer Fotos präsentiert, auf denen die Spieler bereits 14 (!) Tage vor der „spontanen“ Aktion – brav und unter Anleitung – auf dem Boden hockten und Buchstaben auf die Shirts malten, einschließlich Probeaufnahmen. Es handelte sich bei dieser angeblich ungeplanten Haltungsgeste um eine penibel choreographierte Show. Bumm! Damit war der Beweis einer Vermutung erbracht, die ich spätestens seit der letzten gewonnenen WM vor acht Jahren und in deren Nachgang bis heute immer hegte: Der DFB selbst ist aktiv als „Politkommissar“ des linken Zeitgeistes unterwegs. Der ganze Woke-Vielfalts-Bunttoleranz-Brei tropft von oben auf die Mannschaft herab. Es scheint sich zu bewahrheiten.

Erinnern sie sich noch, als Deutschland 2014 Weltmeister wurde und die entfesselten, fröhlichen Spieler in Berlin auf einem Laufsteg abfeierten, vor einem Meer aus Deutschlandfahnen? Es war ungestüme, ehrliche, maskuline Freude, es war deutsch, überwiegend übrigens auch noch sehr mitteleuropäisch-hellhäutig. Instinktiv sagte ich mir: Das gibt Ärger, die linksfaschistoide Kamarilla wird toben, denn wir sind kein normales Land. Unter uns leben Erzieher, welche Politik mit Pädagogik verwechseln und ihren „Inländerhass“ seit Jahren bis in etliche Institutionen hinein ausleben. Krank! Genau so kam es, wobei sich die Empörung dann vor allem am augenzwinkernd-liebevoll gemeinten „Gaucho-Tanz“ von Schweinsteiger & Co. festmachte, die als „kulturelle Geringschätzung” der Argentinier gebrandmarkt wurde (damals, sechs Jahre vor „Black Lives Matter”, ging selbst linken Jakobinern der „Rassismus”-Vorwurf noch nicht so locker von den Lippen).

Deutsche Leidkultur

Auch jetzt, 2022, bei der aktuellen WM, feiern sich alle Völker, singen und tanzen mit ihren Hymnen, sind stolz und frei. Alle Völker außer Deutschland, und auch deshalb haben wir zu Recht auf diesem Wettbewerb nichts mehr verloren. Man hat uns, nach zaghaftem Erwachen eines unbefangenen, frischen und positiven Nationalstolzes beim Sommermärchen 2006, diese Leidenschaft schnell wieder ausgetrieben; die sauertöpfische Merkel mit ihrem Deutschlandhass hat ganze Arbeit geleistet. Was bei uns stattdessen geblieben ist, sind Regenbogen- statt Deutschlandfahnen. Wir neigen schlimmer denn je zur verkrampften Pose, zur identitätsfreien Symbolik. Vergleichen Sie mal unsere Elf beim Absingen der Nationalhymne und die anderen Länder und ihre Spieler. Immerhin „singen” unsere Spieler – anders als zu Zeiten von Erdogan-Troll Mesut Özil – inzwischen zwar selbige mit (wenn man ungelenkes Lippenbewegen als „Gesang“ durchgehen lässt), doch auch das tun sie erkennbar als abgerichtete „Lämmchen“, denen dies ihre DFB-Kommissare und Erzieher zähneknirschend befohlen haben – als Kompromiss an irgendeine schwammige Restidentifikation mit dem „Siedlungsgebiet formerly known as Deutschland”.  Ihre Gesichter sehen dabei allerdings aus, als hätte ihnen die Antifa gerade einen Ast in den Hintern gerammt. Deutsche Leidkultur!

All das, was bei dieser WM zutage trat, hatte seine Blaupause bereits in den Reaktionen der Linken auf den Triumph in Brasilien 2014. Damals, nach dieser letzten siegreichen WM, brach sich in progressiven Streitschriften wie  der „taz“ wie auch im elitären Feuilleton der teutsche Korrektpöbel erstmals so richtig Bahn: Die deutsche Flagge solle raus, das Absingen der Hymne müsse weg, zu wenig Vielfalt in der Mannschaft, überhaupt, das ist doch alles Nazi, nie mehr Deutschland, dafür mehr Frauenfussball. Das hässliche Sonderweg-Deutschland voller Abnormitäten und geistigen Krücken trat mal wieder in seiner Hassfratze eifernd-geifernd hervor und verlangte blinde Gefolgschaft. Zum „Glück“  hatten wir damals die passende Kanzlerin, bei der diese Woge des Selbsthasses zur Konterkarierung des ungetrübten Nationalstolzes über den Titel auf weit offene Türen stieß.

Merkels fauliger Atem nach dem Triumph von 2014

Frisch auf ging es ans Werk: Nie und nimmer war es ein Zufall, dass unsere Nationalelf, unter dem Kommando eines zwielichtigen Merkel-Fanboys wie Oliver Bierhoff als oberstem Geschäftskommandanten des DFB, 2015 in das nichtssagende „Die Mannschaft“ umbenannt wurde. Kein Wunder unter einer Kanzlerin, die auf Schwarz-Rot-Gold allergisch reagierte (und bei einem CDU-Treffen die deutsche Nationalflagge mit spitzen Fingern von der Bühne entfernte, als hätte sie in Hundescheiße gefasst… was im Ausland, etwa in China, übrigens mit größerer Verwunderung und sogar Entsetzen aufgenommen wurde als in der hiesigen Selbsthass-BRD mit ihren apportierenden Dackel-Medien). Merkel muss beim Gewinn der WM 2014 und der folgenden Flaggenparade tagelang vor Entsetzen und Wut gezittert haben, so wie sie es ja später auch beim Abspielen der Nationalhymne, beim offiziell von ihrem Amt verlangten höchsten Deutschsein, dann mehrfach tat (und sollte es sich dabei tatsächlich um eine medizinische Ursache gehandelt haben, sei soviel Häme hier einmal gestattet, angesichts der astronomischen Schäden, die auf das Schuldkonto dieser Totengräberin Deutschlands gehen). Merkels Ekel vor einem Deutschland, das mehr ist als weltweiter Zahlmeister im Dauerbüßergewand, durchzog rückschauend ihre ganze Kanzlerschaft wie ein rotgrüner Faden – und beim politisch faktisch gleichgeschalteten DFB war eben Oliver Bierhoff der passende Schleim-Wendehals, der mit ihr gemeinsame Sache machte. Ihr fauliger Atem ist heute noch zu riechen.

So ist es vor allem Bierhoff, der neben einer völlig verfehlten sportlichen Ausrichtung der Nationalelf auch an ihrem Mangel an Identifikation mit der eigenen Nation – und nicht zuletzt den Fans – sowie an ihrer inneren Zerrissenheit, an ihren Selbstzweifeln und ihrer Verunsicherung mitschuldig ist. Der „Süddeutschen Zeitung” war zu entnehmen, wie der DFB-Direktor Bierhoff selbst die enge Tuchfühlung mit der Katastrophen-Rautenmutti rückblickend erlebte: „Bierhoff lobte die Gesprächsatmosphäre mit der Bundeskanzlerin bei vielen Treffen vor und während vieler Turniere seit der Heim-WM 2006. ‚Sie interessiert sich sehr, ist sehr intelligent, hat immer Fragen gestellt ohne den Eindruck vermitteln zu wollen, fußballerisches Fachwissen zu haben. Sie ist immer interessiert an den Menschen’… durch den Austausch mit Merkel werde ’nochmal deutlich, ohne es zu hoch hängen zu wollen, dass es eine nationale Angelegenheit ist.‚” Sieh an: Die Bundeskanzlerin war also schon immer „im Austausch” mit dem Team, hatte einen intensiven Austausch mit dem DFB-Team – und dabei ging es wohl kaum um fussballerisches Fachwissen! Worum also dann? Natürlich um Politik, um eine „nationale Angelegenheit”, laut Bierhoff selbst. Um die Außenwirkung Deutschlands, wie sie Merkel vermittelt haben wollte.

Ursachen der Eierlosigkeit

Man muss kein Seher sein um zu erahnen, dass Merkel bei diesen „Kabinenmeetings“  vermutlich geraten haben wird, dass der Fussball noch bunter werden müsse, dass Nationalismus und Patriotismus nicht mehr in die Zeit passten, dass die deutsche Flagge überhaupt doch etwas überholt sei, das wir alle unsere ewige Schuld nie vergessen dürften, dass die Spieler sich unbedingt mehr als Europäer, als Weltbürger und keinesfalls als Vertreter einer „Nation” sehen sollten, dass sie „mehr Zeichen” setzen und „missverständliche”, chauvinistische Bilder wie nach dem WM-Triumph 2014 doch bitte vermeiden sollten „Sie wissen schon, was ich meine, Herr Bierhoff?“ – „Aber gewiss doch, Frau Kanzlerin!” Speziell ihm dürfte Merkel eingetrichtert haben, dass „uns” die Welt doch noch mehr lieben würde, wenn wir als erste aller Nationen weniger national, weniger deutsch und mehr international seien. Heute spricht man hier von „Globalisten-Slang“. Außer Frage steht nach alledem: Die Frau, welche die CDU kastrierte und zur politischen Eunuchen-Partei machte, legte Hand an bei den sportlichen Kerlen der deutschen Nationalmannschaft. So oder ähnlich könnte es jedenfalls gewesen sein.

Und das Ergebnis dieser „Neuausrichtung” war jetzt jedenfalls prachtvoll in Katar zu bewundern. Es war ein vorläufiges Etappenziel auf dem lange Marsch der politischen Indoktrination hin zur seelenlosen „Mannschaft“, die im Nichts des deutschen Irgendwo ihre Ehre und ihren Stolz auf dem orientalischen Rasen von Katar verlor. Der nächste logische Schritt wäre dann die Aufnahme von weiblichen Transmännern im DFB-Team – oder gleich die Zusammenlegung von Männer- und Frauenmannschaft in einem Kader. Bis es so weit ist, schauen wir doch am besten gleich nur noch Frauenfussball – dort dürfen die Spielerinnen zumindest noch Frauen sein, und für ihre Eierlosigkeit haben sie die natürlichste Erklärung von allen. Trotzdem können einem Bierhoffs (und damit wohl auch Merkels) Vielfalt-Wichtel, die auf dem Platz gescheiterten DFB-Recken von Katar (obschon moralisch „im Felde unbesiegt”) nur noch leid tun: Sie sind Opfer einer politischer Propaganda, welche mit ihrem Fanatismus „die Gefolgschaft“ zu Zwergen degradierte, zu Fabelwesen einer „geschlechtergerechten Gesellschaft“, die es – jedenfalls bei dieser WM in Katar – nun niemals mehr geben wird. Von nun an gilt endlich auch im Sport: Von Deutschland lernen heißt verlieren lernen! Angela Merkel dürfte begeistert sein, ihr Spiel hat sie gewonnen. Gute Nacht in diesem Theater!

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17 Kommentare

  1. Raus mit dem SPD-Lakaien/DFB-Chef Neuendorf, Bierhoff,
    Trainer ohne Ausstrahlung Flick, Regenbogen-Kämpfer Neuer und Goretzka.
    Wir haben einen Anspruch auf ehrlichen, Politik
    freien und sauberen Spitzenfußball und das ist mit diesen
    Versagern nicht machbar.
    Sie sind der Sargnagel des Deutschen Fußballes
    und müssen raus, sofort !

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  2. „Sport“ war in der Geschichte immer auch ein politischer Schwanzlängenvergleich!
    Speerwerfen, Ringen, Laufen aller Art bis zum berühmten „Marathon-Lauf“, benannt nach einer Schlacht, waren protzen mit Kriegsfähigkeiten!
    Bogenschießen, heute Schießen und 2-Kampf, 3-Kampf und was es da sonst noch gibt, passen auch da rein.
    Auch die anderen Sportarten sind Kräftemessen der Nationen, Staaten – wenn auch inzwischen verwässert durch die Aufnahme von Papier-Nationalitäten.
    Schon öfters wurden Sportler schnell in den Staat als Bürger aufgenommen – ich glaube, die beste Aktion war vor Jahren eine Ski-Fahrerin, die die Funktionäre in Deutschland nicht wollten. Die ging dann nach Österreich, wurde schnell aufgenommen und gewann dann Gold.

    Aktuelles Beispiel außerhalb von Sport ist Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan als „Berater“ von Baerbock – innerhalb von Stunden „eingebürgert“, damit sie da einreiten kann !
    Die politische Bedeutung der Nation ist allerdings verloren, die Protagonisten wechseln ihr „Heimatland“ wie das Hemd, wenn die Kasse paßt.
    Auch Morgan wird schnell weg sein, wenn es im verarmten Deutschland nichts mehr zu plündern gibt – und das wird wohl eintreten noch vor der nächsten BT-Wahl.
    Und mit ihr auch viele andere Pass-Deutschen und die, die nur Pass-Deutsche sind, obwohl sie als Deutsche geboren sind !
    Habeck ist da wohl nicht der einzige, die mit Deutschland nichts anfangen können und fremden Herren gerne dienen, wenn die eigene Kasse stimmt.

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  3. Unsere Männer waren nicht schwul genug und zu wenig bunt. Daran muss die Mannschaft jetzt arbeiten. Hansi Flick weiß hoffentlich was zu tun ist.

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  4. Je mehr sich Deutschland in der Welt lächerlich macht, desto besser. Und der Fußball eignet sich dafür besonders gut.

    Beim nächsten Mal läuft die DFB-Truppe sicherlich in Regenbogen-Hosen auf. Das soll eine besondere Wirkung haben.

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  5. Zwischen Gast und Gastgeber gibt es wechselseitig Rechte und Pflichten. Wer diese, noch auf Anraten einer PR-Agentur, zur Selbstdarstellung, fußend auf einer immensen Geltungssucht, fortgesetzt mißbraucht, braucht sich nicht über das wundern, was ihm widerfährt.
    Selbst im Sandkasten wird der Spielverderber ausgeschlossen. Im realen Fußballleben dürfen dann die Japaner einen Ball ins Aus und direkt danach das entscheidende Tor schießen. Spanien läuft mit seinem B-Kader auf und spielt halbherzig um ein Spiel zu verlieren. Wer, wie die Kataris, Milliarden buchstäblich in den Sand gesetzt hat, läßt sich ungern vor der Welt von einer Idiotentruppe ihr Fest vermiesen. Es ist, bei der derzeitigen herrschenden deutschen Klasse unbekannt, eine Frage der Ehre. Aber Ehre und Anstand sind in D schon seit Jahrzehnten verloren gegangen.
    Ist der Ruf erst ruiniert, arschlocht sichs gänzlich ungeniert.

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  6. Diese Analyse gehört auf den Schreibtisch von Neuendorf, Bierhoff und Watzke. Und auf die Smartphones der homophilen Neuer und Goretzka.

  7. Ein sehr schöner Kommentar, der zeigt, was Fußball sein kann und in diesem Fall ist:
    Ein Spiegelbild einer sich selbst überschätzenden moralisierenden scheiternden Gesellschaft!

    Dazu Gastgeber beleidigen, von denen man gleichzeitig Energielieferungen erbettelt, zeigt die geistige Verwirrung, die das Spiel auf dem Platz konsequenterweise ins Ziellose abdriften ließ.

  8. Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der BRD sind von 90%
    der wahlberechtigten Bevölkerung so gewollt/gewählt worden. Wer immer und immer wieder sein Wahlkreuz bei den Altparteien macht oder garnicht wählt ohne einer Alternative eine Chance zu geben, darf sich dann über das „Ergebnis“ nicht aufregen.
    Warum sollten sich Sportler dem herbeigewählten „Zeitgeist“ wiedersetzen.
    „Wie bestellt so geliefert“.

    Neueste Wahlumfrage zur Bundestagswahl von Forsa
    Wahl voraussichtlich: 2025 – noch 3 Jahre

    Wahlumfrage vom 29.11.2022

    CDU/CSU, 29,0%
    Grüne, 20,0%
    SPD, 19,0%
    AfD, 12,0%
    FDP, 6,0%
    Linke, 5,0%
    Sonstige, 9,0%
    (Quelle: https://dawum.de/Bundestag/Forsa/)

    „Wir wollen die Würde des Menschen, die Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, unsere Sprache und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten.“
    (Quelle: https://www.afd.de/grundsatzprogramm/)

    • Sie bringen es auf den Punkt:
      Schimpfen wir nicht auf die uns regierenden Politiker, die Funktionäre,
      Sondern nehmen wir zur Kenntnis, dass das der Wille der überwiegenden Mehrheit der in Deutschland wählenden , ich sage ausdrücklich nicht der „Deutschen“ ist.
      Was im Fußball offensichtlich wird, hätte auch in all den vergangenen Jahren, als z.B. 23 der weltbesten Kernkraftwerke der Verschrottung preisgegeben wurden, eine unglaubliche Vernichtung von Volksvermögen, bemerkt werden müssen, was nicht geschah und auch heute in der Öffentlichkeit ignoriert wird. Nicht einmal jetzt, wo diese Anlagen fehlen !

  9. Man muß es immer wieder betonen :DEutschland ist n i c h t die Mannschaft.Ob die Mannschaft (Mannschaft*in ?)gewinnt oder verliert mag für die Mannschaft von Bedeutung sein ,nicht aber für Land oder Bevölkerung.

  10. Sportler sind in der Regel immer jung. Wenn man Leistungssport betreibt, ist man jung, feurig und will siegen. Da interessiert das drumherum im Stadion weniger. Ich weiß wovon ich rede. Auch in der DDR wurden wir in Kienbaum politisch instruiert, schon von der Juniorklasse an. Politik spielte dort eine große Rolle. Es war eben Klassenkampf auf anderer Ebene. Wir Sportler haben zugehört, in einem Ohr rein, in anderem Ohr raus. Wir haben lieber in Kienbaum die Musikbox überlistet (es war in den 1960er Jahren), kein Geld dort reingesteckt und ein Westtitel war uns Hit, der immer nuddelte. Wir wollten SIEGEN. Der Wille zum Sieg ist alles. Kuscheln ist nichts. Jeder war dein Konkurrent. Wer das nicht aushält, hat im Sport nichts zu suchen. Und auch damals gab es schon bei uns, dass nicht unbedingt die Leistung zählt, sondern ob der Trainer bekannt war oder nicht. Aber es hieß: kämpfe. Die heutige Jugend weiß überhaupt nicht mehr, was Siegeswille ist, was sich Durchsetzen heißt. Und genau so sehen die Jüngelchen mit toller Frisur und Tattoo in den Werbespots auch aus. Dekadenz zieht sich durch die ganze Gesellschaft und zeigt sich nicht nur im Sport. Die verdienen so viel und entblöden sich nicht, noch für irgendwelchen Mist, Werbung zu machen. Das alles schließt auch ein, dass man geht, wenn die Ideologie total die Oberhand gewonnen hat und man es nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Wenn alles divers sein soll und alle kuscheln mit allen, dann Flasche leer.

  11. Noch mal auf die Sache mit der Flagge zurückzukommen: das waren für mich Hochverrat par excellence! Ebenso wie Politiker-Aussagen “ Deutschland, du dreckiges Stück Scheiße! “ Mit Deutschland konnte ich noch nie etwas anfangen! “ und ähnliches! Solche Leute haben in der deutschen Regierung einfach keine Daseinsberechtigung, weil ihre Grundhaltung schon falsch ist, verkommen ist und eher Partisanen zu Gesicht stünde , als deutschen Bürgern, die Politik für Deutschland machen wollen!

  12. Im Gegenteil. Gruppendenken – die Kehrseite vom Teamgeist – wird dadurch deutlich. Denn Gruppendenken bedeutet, dass der Einzelne Handlungen zustimmt, um dazuzugehören, die zum Schaden der Gruppe führen, weil niemand widerspricht.
    Das Genexperiment der vergangenen drei Jahre baute auf dem Gruppendenken – nicht Massenpsychose – auf. Das Beispiel beim Fußball ist lehrbuchhaft und könnte zur Übung dienen, den Unterschied zwischen Teamgeist und Gruppendenken zu erlernen.

  13. Ausgezeichnet spitz auf den Punkt gebrachter Kommentar von J. Stark! Vielen Dank!
    Bereits seit dem unsäglichen Gezeter um das Singen der Nationalhymne sind für mich verlorene Länderspiele nur noch Anlass zur (Schaden-)Freuden. Selbst gegen Holland.

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