Grüne Borniertheit: Denn sie wissen nicht, woher der Wind weht…

Grüner Wahn (Symbolbild:Shutterstock)

Welch ein Datum: Am 12. Mai 2011 gelangte mit Winfried Kretschmann erstmals ein Grüner auf den Sessel eines Ministerpräsidenten, gestützt seinerzeit von einer ersten grün-roten Landesregierung. Ausgerechnet in Baden-Württemberg formierte sich, sechs Jahre nach dem Scheitern der Schröder-Regierung, die nächste Front auf Regierungsebene gegen das bürgerlich-seriöse Deutschland. Historisch betrachtet rückblickend ein dramatisches Fanal für die mittlerweile schwer ins Schlingern geratene Bundesrepublik: Denn das ökonomisch starke Bundesland im Südwesten, welches mit seiner Schwarzwaldidylle auch zu einem der beliebtesten Reiseziele gehört, hatte einmal einen Ruf von Weltgeltung in Bezug auf seine herausragenden Persönlichkeiten, die sowohl wirtschaftlich, politisch als auch gesellschaftlich-sozial absolute Ausnahmeerscheinungen waren. Hier also trat Grün-Rot an; ob man der Bevölkerung wohl Drogen ins Trinkwasser gekippt hatte?

Wie konnte eine beträchtliche Menge dieser Wahlbürger, diese sonst so bodenständigen Südlichter, ausgerechnet im taffen „Ländle” nur diese Grünen wählen – und seither immer wieder wählen, im Land, das eine ganze Armada namhafter Persönlichkeiten hervorgebracht hatte: Carl Benz, Robert Bosch, Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach, Ferdinand Porsche oder Ferdinand Graf von Zeppelin?
Nun also lauten die Namen der Stunde Winfried Kretschmann, Franz Untersteller oder Winfried Hermann. Ein grüner Ministerpräsident und seine Öko-Genossen im Amt des Umweltministers sowie des Verkehrsministers: das sind alles keine Unternehmer geschweige denn besondere geistige Leuchten. In die Stuttgarter Regierungszeit fiel parallel auch der Löwenanteil der traurig langen Phase der dubiosen Merkel-Regentschaft, die flankierend auf Bundesebene ökolinke politische Positionen durchpeitschte und damit ihr bürgerliches CDU-Umfeld ins Abseits drängte.

Kastrierter Vorwärtsdrang

In dieser Epoche wurden hierzulande unternehmerischer Freigeist, ökonomisch-technischer Fortschritt sowie jeder positive innovative Vorwärtsdrang einer freien und aufgeklärten Gesellschaft kastriert, ebenso wie ihre Leistungsträger mit Gängelungen in Schach gehalten oder schlicht verdrängt wurden. Klimaziele, Klimawandel, Klimakrise – wissenschaftlich getarnte neosozialistische Agitation und Propaganda sind in Baden-Württemberg seit 2011 am Werk, mustergültig zu studieren und geeignet als beispielhafter Feldversuch, wollte man herausfinden, wohin die Grünen auf Bundesebene in der Ampel-Formation steuern werden.

Was machen Grüne an der Macht? Dasselbe wie andere etablierte Parteien: Sie verbiegen sich opportunistisch. Anpassung an die Macht ist ein wichtiges Element, Überzeugungen sind dort eher nebensächlich. Das lehrt uns auch die baden-württembergische CDU, die kürzlich ins gemeinsame grün-schwarze Regierungsprogramm schrieb: „Wir wollen Baden-Württemberg als Klimaschutzland zum internationalen Maßstab machen.” Die CDU grüner als die Grünen? Grün ist ein Versprechen, weitaus weniger handfest als etwa die Entwicklung starker Automobile für den internationalen Markt. Der pannenlastige, unausgegorene Humbug, der hier großmäulig verkündet wird, kostet nur Unsummen von Steuergeld, bringt nichts und vermag die selbstgesteckten Ziele sowieso nicht zu erreichen. 1.000 neue Windräder sollten laut Kretschmann-Clique nun gebaut werden – bislang ist davon noch nicht eines am Start; in der letzten Legislaturperiode brachten die schwarz-grünen „Weltenretter” gerade mal 80 (!) Räder in vier Jahren auf den Weg.

Hier wird also kein neuer Porsche erfunden, auch keine Marke „Made in Germany” á la Daimer-Benz etabliert oder eine Mercedes-Karosse auf den Markt gebracht. Sondern hier wird im Stammland einst weitsichtiger Pioniere eine Krüppel-Technologie in die freie Wildbahn gestemmt, die weder als Ersatz für stillgelegte Atom- noch Kohlekraftwerke taugt, noch jemals Nachahmer im Ausland finden oder dortige Wirtschafts- und Energiepolitiker begeistern wird. Mit dem geistigen Aktionsradius alternder Kiffer-Hippies und spätmarxistischer Realitätsverweigerer wird einem Tag X der Weltenrettung entgegengefiebert, an dem Wölfe in deutschen Fußgängerzonen und seltene Laubfroscharten in Wildparks gemeinsam mit grünen Gutmenschen „We shall overcome” heulen und quaken und die UNO das Ende der Klimakrise verkündet. Schwachsinn de Luxe.

Die Wirklichkeit zurechtprügeln

Wie strunzdumm und ideologisch verblödet die GrünInnen dabei agieren, zeigt sich vor allem in jüngster Zeit: Neue Gesetze werden im Akkord auf den Weg gebracht, mit denen die störrische, widerstrebende Realität den Klimarettungs-Allmachtphantasien unterworfen werden soll. Denn Programme, Planung und politische Ziele der grünen Dilettanten passen vorne und hinten nicht zusammen; mit dem Knüppel des Gesetzgebers in der Hand jedoch will man sich die graue Wirklichkeit zurechtprügeln. „Schwatz-Grün“ will  als Musterland den Russen, den Amis und den Chinesen zeigen, wo es lang geht und wie man bahnbrechend das Klima im „Ländle” rettet – heute gehört uns der Schwarzwald, morgen die ganze Welt. Alsbald dürfte die Welt sich biegen vor Lachen, wenn sich der grüne Nonsens flächendeckend entlädt und eine Schneise der Verwüstung hinterlässt.

Hören wir uns doch einmal beispielhaft an, was solch ein Schwatzmeister der Grünen, Umweltminister Untersteller, im O-Ton so verkündet: „Gut ist auch, dass das Referenzertragsmodell im neuen EEG angepasst worden ist. Damit erhalten weniger ertragreiche Windkraftanagen, von denen wir einige (!!!) bei uns haben, eine höhere Vergütung.” Sieh an: Windkraftanlagen sollte man doch eigentlich vor allem dort bauen, wo der meiste Wind weht! Untersteller aber gibt hier unumwunden  zu, daß der Standort eigentlich der falsche ist… doch für die „bahnbrechende“ grüne Idee wird den Windraderbauern mit der suboptimalen Standortwahl noch staatliche Entschädigung gezahlt – weil dort natürlich nicht genügend Wind weht, um die Räder zum Drehen zu bringen. Dabei weiß doch jeder, „woher der Wind weht“ – wie etwa dieser Experteneinschätzung zu entnehmen ist: „Die Nutzung der Windkraft kommt deshalb hauptsächlich in Küstengebieten und in den Hochlagen der Mittelgebirge in Frage. Denn nur hier findet sich eine mittlere Windgeschwindigkeit von 4 bis 5 m/sec, die als Richtwert für die wirtschaftliche Nutzung von Windkraftanlagen gilt. Zum Beispiel gibt es in den küstennahen Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen eine weitaus größere Fläche, die dieses Limit erfüllt, als in Bayern oder Baden-Württemberg.”  Würden die Ökolinken ausnahmsweise einmal echten – und nicht politisch gesteuerten – Wissenschaftlern zuhören oder deren Erkenntnisse studieren, so wüssten sie, was längst alle Spatzen von den Dächern pfeifen: „Am stärksten weht der Wind am Meer”, so Leuschner. Für begriffsstutzige Klima-Fundis, die schwer von Kapee sind: Er wehrt nicht im tiefen Stuttgarter Kessel, wo die Grünen seit 2011 regieren und trotz Daueranblick der windabweisenden Berge vor der Haustür nichts dazugelernt haben.

Alles Abschalten, was die Stromversorgung sicherstellt

Aber es kommt noch dümmer; Grün steht tatsächlich für eine Form von Geistlosigkeit und Starrsinnigkeit, die sich nur durch eine fast religiös anmutende Naturverehrung erklären läßt, die wiederum auf blindem Fanatismus fußt: So wurde allen Hausbesitzern die Solarpflicht für Neubauten im Ländle ab 2022, für alle sanierten Altbauten ab 2023 dekretiert. Das Hochindustrieland BRD will partout alles auf die eine Karte der erneuerbaren Energien setzen, und schaltet als einziges Land der Welt alles ab, was wirklich garantiert Strom bringt und dabei – wie die Atomkraft – neben Klima auch noch den Geldbeutel der Verbraucher schützt. Solarenergie als Ersatz für Kohle, Atom und langfristig auch fürs Gas? Fragen wir doch nach bei Dr. Google: „Ein Nachteil von Sonnenenergie ist hingegen, dass sie tages- und jahreszeitlichen, wetterbedingten und regionalen Schwankungen unterliegt. Damit ermöglicht sie keine konstante Energieversorgung.” Inzwischen kommen die Bewohner des Schwarzwaldes und der weiteren Umgebung aus dem ungläubigen Kopfschütteln nicht mehr heraus, wenn sie den Blick nach Stuttgart richten. Rettet man wirklich das Klima, wenn man auf jedem Dach eine Solaranlage stehen hat? Wie denn, fragt sich der einfache Bürger, wenn es doch überall sichtbare Dachflächen gibt, die teils niemals die Sonne sehen oder lediglich für wenige Tagstunden auf der energetischen „Sonnenseite“ stehen – und zwar auch außerhalb der dunklen Jahreszeit oder schlechten Wetters? Es wirkt alles abenteuerlich und tragikomisch.

Und eben genau das droht uns im Bund in den nächsten Jahren – in weitaus größeren Dimensionen. Wie in Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern fällt niemand den Wahnsinnigen von der Grün-Nix-Partei in den Arm; keine Medien klären auf, niemand lacht diese Spinner und Schwätzer ob ihrer politischen Narreteien so laut aus, dass sie freiwillig ihre Sachen packen und aus den Parlamenten fliehen. Deutschland steuert entweder auf den allumfassenden Totalschaden zu – oder es kommt alsbald doch noch zu einem Innehalten und politischem Erwachen, zu einem Ende des deutschen Dornröschenschlafes, in dem sich dieses Land schon viel zu lange befindet.

10 KOMMENTARE

  1. Ich kenne das Sprichwort:
    „Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis und tanzt.“

    Das trifft offenbar auf die Mehrzahl der Wahlbürger im taffen „Ländle“ zu.

  2. Die Grünen waren die einzige Partei, die gegen Stuttgart 21 waren.
    Frau Merkel sagte damals sinngemäß: Stuttgart 21 wird mit der Wahl entschieden.
    Die Grünen haben gewonnen, Stuttgart 21 wurde nicht gestoppt. Wegen mangeldem Konkurrenzpersonal wurden sie wiedergewählt. Jetzt müssen wir nicht nur Stuttgart 21 ausbaden!

  3. ZITAT: „Damit erhalten weniger ertragreiche Windkraftanagen, von denen wir einige (!!!) bei uns haben, eine höhere Vergütung.“

    Das ist doch nicht zu fassen. Da ist das Prinzip: Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln. Wer am wenigsten arbeitet, der erhält den höchsten Lohn. Damit wird buchstäblich die ganze Wirtschaft auf den Kopf gestellt. The Länd braucht dringend einen neuen Slogan: Wir können gar nichts außer Fressen, saufen und scheißen.

    • Ja, wir befinden uns in Deutschland seit vielen Jahren -seit den 70-ziger- auf gravierenden Ab-wegen. So auch mit dem seit geraumer Zeit totgeschwiegenen Thema „Scientology“. Diese Organisation will uns vorgaukeln, durch Beziehungen und Terrormethoden à la C I A zum persön-lichen Erfolg zu gelangen.

      Nicht Beziehungen sind ein Leistungskriterium, sondern Leistung zählt alleine in einem an Rohstoffen armen Land. Mit der einfachen, aber einprägsamen Formel des preußischen FKK:
      F wie Fleiß
      K wie Kreativität
      K wie Können.
      Zusammen mit preußischen F K K und der Einhaltung der Leistungspyramide bleibt ein Land wirtschaftlich in Ordnung. Wobei die Tüchtigsten an der Spitze der Gesellschaft dienend stehen und alle anderen sich gemäß ihrer Leistungsfähigkeit darunter gruppieren müssen.

      Aber über die Auswirkunngen des Scientology-Treibens schreibt kein einziger journalistischer Schreiberling. Ich bin mir recht sicher, dass auch hier der Spruch wahr werden wird: Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.

  4. Ich möchte Wolfgang Recht geben ,man kann es aber auch mit einem Wort umschreiben:

    „Dekadenz“

  5. Die Grünen verfahren wie die „Diebe im Gesetz“: niemals arbeiten, sich ausschließlich durch kriminelle Tätigkeiten ernähren und die Korruption fördern, wo es geht.

  6. Deutschland besitzt keinerlei Rohstoffe zur Energiegewinnung: weder Erdöl noch Uran, weder Erdgas noch wirtschaftlich förderbare Steinkohle. Nur schmuzige Braunkohle. Da wird uns nichts anderes übrig bleiben als Sonne, Wind und Wasserkraft

  7. Deutschland besitzt – außer der schmutzigen Braunkohle – keinerlei Energierohstoffe. Da bleibt uns nichts anderes übrig, als Sonne, Wind und Wasserkraft zu nutzen.

    • Und wir haben einen Herbert, der nicht bis vier zählen kann. In Frankreich wurde der Atomstrom gerade für grün erklärt. Unser Volk ist halt zu 20% dumm und wird nun ausgelacht. Ich schäme mich für euch.

  8. @Herbert
    Sie haben bei Ihrer Aufzählung die Kernenergie vergessen, warum? Ist doch seit neuestem als „Grüne“ Energie deklariert.
    Zudem sind die genannten Energieträger in unserem Land nach aktuellem Stand der Technik nicht im ausreichendem Maß nutzbar, ergo nicht grundlastfähig

Comments are closed.