Sonntag, 23. Juni 2024
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Israel: Ermöglichte erst die Sabotage linker Militärs den Hamas-Terror vom 7. Oktober?

Israel: Ermöglichte erst die Sabotage linker Militärs den Hamas-Terror vom 7. Oktober?

Israels Premier Netanjahu (M.) mit IDF-Generälen (Foto:Imago)

In ihrem Bestreben, den israelischen Kampf gegen den Hamas-Terror zu einem neuerlichen antisemitischen Verschwörungsmythos umzulügen, wird im Westen – auch von manchen vermeintlich allwissenden und “hintergründig” und “narrativhinterfragend” schreibenden Kolumnisten der freien Medien – die Mär verbreitet oder wenigstens hinterfotzig insinuiert, die Netanjahu-Regierung habe das Massaker vom 7. Oktober entweder absichtlich geschehen lassen (LIHOP, “Let it Happen On Purpose“) oder gar “inszeniert“, um sich eine Legitimation für ihre angeblich völkerrechtswidrigen Bombardements und “Kriegsverbrechen” (und was sonst noch alles) auf Gaza zu verschaffen; als hätte es eines solchen Vorwandes je bedurft, alleine schon angesichts von täglichen Dutzenden bis hunderten palästinensischen Raketenangriffen, die es schon lange vor dem Anschlag gab und die nur dank Iron Dome kaum Schäden anrichten, und permanenter Terrorbedrohungen; alles Tatsachen, die die “israelkritischen” Schlauberger und tu-quoque-Relativierer in ihrer Täter-Opfer-Umkehr völlig ausblenden.

Ganz und gar unmöglich sei es gewesen, so deren gängige Behauptung, dass die vermeintlich “weltweit besten” und hochtechnisierten israelischen Geheimdienste eine solche sich zusammenbrauende Gefahr und die umfangreichen Vorbereitungen, die für eine derartige Hamas-Aktion angeblich nötig waren, nicht erkannt hätten! Folglich könne nur skrupelloses Kalkül der wegen ihrer Justizreform unter massivem innenpolitischen Druck stehenden israelischen Regierung dahinterstecken – oder, noch irrer, der Wunsch nach einem “Eeretz Israel” (Großisrael) und dem fröhlichen Genozidieren palästinensischer Kinder mit Kulleraugen. Denn etwas anderes als solche Abscheulichkeiten führt er nicht im Schilde, der ewige Jude.

Keine Dolchstoßlegende, sondern eher eine Tatsache

An der Theorie, die eigene Seite könnte kausal involviert gewesen sein, ist allerdings durchaus etwas dran, wie sich nun zeigt. Aber ganz anders, als es sich die phantasielosen Verschwörungsfreaks ausmalen, die hier in Resonanz der 9/11-Inside-Job-Verschwörungstheorien ihren Antiamerikanismus auf Israel projizieren und ihren in Wahrheit eingefleischten Antisemitismus artig zum “Antizionismus” abschwächen: In den letzten Wochen mehren sich Hinweise darauf, dass es infolge der seit langem bestehenden riesigen innenpolitischen Fronten und Verwerfungen in Israel offenbar eine gezielte Sabotage durch geschworene Gegner Netanjahus gegeben hat. Bei der These, dass linke Gegner der Likud-geführten Koalition dem eigenen Volk in den Rücken fallen, handelt es sich – anders als 1919 im Deutschen Reich – jedoch um keine Dolchstoßlegende, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Tatsache – wie verstörende Fakten nahelegen. Dies legt eine umfangreiche Recherche des “Jewish News Syndicate” nahe.

So wurden am 7. Oktober nicht nur israelische Zivilisten, sondern auch 17 Beobachterinnen der nur aus Frauen bestehenden Feldbeobachtereinheit auf dem Stützpunkt Nahal Oz von der Hamas ermordet. Sieben weitere Frauen wurden entführt, manche von ihnen, wenn auch nicht alle, bestialisch vergewaltigt. Es handelt sich bei diesen Opfern um Angehörige der Einheit, die für die Überwachung des Bildmaterials der Sicherheitskameras entlang der Grenze zum Gazastreifen und die Weitergabe aller verdächtigen Informationen zuständig war. Die beiden überlebenden Mitglieder der Einheit und eine Reihe ehemaliger Mitglieder erklärten in Interviews gegenüber israelischen Medien, dass es aus ihren Reihen bereits Monate vor dem Hamas-Überfall eindeutige Warnungen an die vorgesetzten Armeedienststellen darüber gegeben habe, dass die Terroristen für die Übernahme von Kibbuzim und Armee-Stützpunkten trainierten. Von vorgesetzten Offizieren hätten sie jedoch den Befehl erhalten, ihre Berichte über diese Beobachtungen einzustellen.

Vorsätzlich ignorierte wiederholte Warnungen

Als sie dennoch weiterhin ihre Pflicht erfüllten, drohte man ihnen mit Disziplinarstrafen und der Entfernung aus ihrer Einheit. Auch der zivile Hacker Rafael Hayun, der im Auftrag der israelischen Armee die interne Kommunikation der Hamas überwachte, berichtete bereit Ende 2019 über Hamas-Manöver, bei denen die Durchbrechung des Sicherheitszauns, das Eindringen in israelische Gemeinden, die Verübung von Massenmorden und Geiselnahmen geübt worden seien. Auch er leitete die Berichte darüber pflichtgemäß und regelmäßig weiter. Fünf Monate vor dem Hamas-Angriff erging dann jedoch der Befehl, seine gesamte Ausrüstung zu beschlagnahmen und die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden. Laut Hayun kam die Anweisung von der obersten Militärführung. Auch von weiteren Stellen gab es detaillierte Berichte, die eindeutig belegten, was die Hamas plante. Auch sie wurden ignoriert.

Die treibende Kraft hinter diesen Befehlen und der verordneten Untätigkeit war offenbar eine einzelne Person an entscheidender Stelle – nämlich Generalmajor Aharon Haliva, der Chef des Nachrichtendienstes der israelischen Verteidigungskräfte. Sämtliche Berichte, die ihm vorgelegt wurden, tat er als heiße Luft und bloßes Imponiergehabe der Hamas ab, die so angeblich nur Eindruck bei ihren Anhängern schinden wolle. Die Informationen leitete er weder an den Leiter des israelischen Sicherheitsdienstes (Shin Bet) noch an den Generalstabschef der Armee weiter. In den Wochen vor dem Hamas-Angriff wurden die Warnhinweise und Dossiers der Aufklärungseinheiten im Süden immer konkreter und drängender. Noch um vier Uhr morgens am 7. Oktober – zweieinhalb Stunden vor dem Angriff – diskutierten hochrangige Sicherheitsbeamte die bereits erkennbaren Truppenbewegungen der Hamas, blieben aber, bis auf die Entsendung einer kleinen Truppe von Soldaten, untätig. An dieser Sitzung nahm nicht Haliva, sondern lediglich sein von ihm gebriefter Assistent teil. Weder Netanjahu noch Verteidigungsminister Yoav Gallant wurden informiert. Stattdessen vereinbarte man ein weiteres Treffen für acht Uhr morgens. Da war es jedoch längst zu spät, der Terror hatte seinen Lauf genommen.

Anti-Netanjahu-Seilschaften in leitender Position

Spätestens 2022 waren Haliva und sein Stab genauestens über die Hamas-Bedrohung informiert – taten aber absolut nichts, um ihr entgegenzutreten. Im Gegenteil: Sie beschwichtigten ihre Vorgesetzten und die politische Führung mit irreführenden Lagebeurteilungen und Einschätzungen, in denen sie behaupteten, die Hamas sei daran interessiert, dem Gazastreifen wirtschaftlichen Wohlstand zu bringen, und die militanten Manöver dienten nur dazu, Stärke in den eigenen Reihen zu demonstrieren. Dass eine derartige IDF-interne Desinformation mit den bekannten tödlichen Folgen über bloße Fahrlässigkeit weit hinausgeht, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit einer perfiden Strategie folgte, die Haliva im Schilde geführt haben könnte, legt ein Blick auf sein Familienumfeld nahe.

Sein Clan spielte nämlich eine führende Rolle beim Aufstand der Linken gegen die Netanjahu-Regierung, zuletzt auch bei den Protesten gegen die umstrittene Justizreform. Halivas Ex-Frau und Mutter seiner Kinder, Shira Margalit, ist mit dem Werbefachmann Ilan Shiloah verheiratet, der hierbei eine führende Figur war. Auf Twitter überschlug sich Halivas Sohn mit Kritik an Netanjahu, mehrfach sprach seine Tochter auf Protestveranstaltungen. Anstatt die Berichte über die immer drängendere Hamas-Gefahr weiterzuleiten, soll Haliva Netanjahu lieber davor gewarnt haben, dass die Rechtsreformen seiner Regierung die Feinde Israels ermutigen und die Wahrscheinlichkeit eines Krieges erhöhen würden.

Innenpolitische Agenda über soldatische Pflichten gestellt?

Im harmlosesten Fall könnte man Haliva grobe Fahrlässigkeit und Unfähigkeit unterstellen –  was bei ihm als einem der erfahrensten Militärs der IDF extrem unplausibel ist. Im anderen, schlimmeren Fall betrieb er hier gezielte Sabotage durch Herbeiführen oder Geschehenlassen einer barbarischen Terroraktion, die 1.400 Menschen das Leben kostete. Wie es scheint, hat hier also ein hoher Beamter, der an entscheidender Stelle für die Sicherheit seines Landes und seiner Bürger zuständig ist, seine eigene, innenpolitische Agenda über seine Pflicht gestellt und sein Geheimwissen für eine Intrige gegen die Regierung genutzt, die Israel in den schlimmsten militärischen Alptraum seit dem Sechstagekrieg gestürzt hat.

Sollten sich diese erdrückenden Hinweise und Vorwürfe erhärten, dass hier ein hochrangiger Offizier aus Abneigung gegen seinen Regierungschef achselzuckend in Kauf genommen und dafür gesorgt hat, dass sich eine Terrororganisation, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, völlig ungestört auf eine Aktion vorbereiten konnte, bei der am Ende unzählige Menschen starben, zahllose Frauen vergewaltigt und über 200 Menschen entführt wurden (die teilweise bis heute gefangen gehalten werden): Dann wäre der Teufel los, in der IDF und in ganz Israel. Besonders irritierend: Selbst nach dem 7. Oktober änderte Haliva keineswegs seine Haltung: In einer Rede vor Absolventen des Offizierslehrgangs des Geheimdienstes widersprach er ausdrücklich und öffentlich Netanjahus Erklärung, der Kampf gegen die Hamas sei Israels „zweiter Unabhängigkeitskrieg” und eine „existenzielle Herausforderung“.

Auch im Westen verbreitetes Phänomen

Dass das Hamas-Massaker möglich wurde, war demnach also nicht auf irgendeinen verschlagenen Plan Netanjahus zurückzuführen oder auf eine finstere Verschwörung – sondern wenn seitens Israel eine Mitverantwortung daran zu suchen ist, dann liegt sie mit größter Wahrscheinlichkeit hier, in der vorsätzlichen “Pflichtvergessenheit” und im aktiven Widerstand im Geheimdienst durch seine innenpolitischen Gegner, die lieber den Tod Tausender Menschen akzeptieren, als Netanjahu den Erfolg der rechtzeitigen Abwehr des Hamas-Angriffs zu gönnen. De facto handelt es sich hier um Hochverrat, und man darf gespannt sein, ob Haliva dessen Folgen zu tragen haben wird. Kein Wunder, dass nach öffentlichem Bekanntwerden der Vorwürfe nun Halivas Entlassung gefordert wird; für viele Soldaten gehört er sogar vors Militärgericht. Notiz am Rande: Dass diese Zusammenhänge von freien israelischen Medien aufgedeckt und veröffentlicht wurden, zeigt einen weiteren wesentlichen Unterschied zu Gaza und den Palästinensergebieten, der von deren westlichen Verteidigern gerne ausgeblendet wird: Israel hat eine intakte Zivilgesellschaft, es herrscht Pressefreiheit und das Land wird demokratisch regiert.

Weil, noch zumindest, das meiste davon auch auf Europa zutrifft, ist auch hierzulande die Feststellung erlaubt, dass sich solche durch und durch verblendeten linksideologischen Militärs und Beamte vom Schlage eines Haliva reihenweise auch im Westen fänden – auch und gerade in der woken Bundeswehr und im deutschen Systemapparat. Doch man findet sie auch in den USA; die Präsidentschaft von Donald Trump etwa wurde von ihnen nach Kräften behindert. Auch dass in Deutschland die mörderischen Folgen der Massenmigration und die ruinösen Folgen der Energiepolitik mit allen Mitteln vertuscht oder verharmlost werden, ist das Werk solcher Gesinnungstäter, die an wichtigen Schaltstellen der Macht sitzen und dort funktionale Schäden  anrichten. Dass Menschen deswegen sterben, ihre Arbeitsplätze verlieren, verarmen, verzweifeln oder massenhaft aus dem Land fliehen, ist ihnen völlig gleichgültig. Sie führen bedenkenlos den Untergang ihres eigenen Landes herbei, wenn sie damit eine aus ihrer Sicht falsche Regierung verhindern können. Ihre Loyalität gehört nicht den Menschen, bei denen sie in der Pflicht stehen, sondern nur ihrer ideologischen Wahnwelt. Der Typus Haliva ist also keineswegs ein rein israelisches Phänomen.


Dieser Beitrag erschien auch auf Journalistenwatch.

16 Responses

  1. Na, da wird sich der Herr Erdinger aber freuen, hier als “irre” tituliert zu werden…

    Ich würde freilich noch weitergehen als dieser: Wie im Falle von 9/11 ist die “Lihop”-Hypothese nur ein – geheimdiensttechnisch gesprochen – nur ein “limited hangout”, das Ganze ist für mich von vorne bis hinten eine Judeninszenierung (M. soll mir hier nicht vorwerfen, ich würde mich hinter der Vokable “Zionistern” verstecken).

    Enthauptete Babies, eine Invasiion via Paraglider und Motocross-Rädern, ein spontanes Influencerfest direkt an der Grenze zum Gaza-Streifen, daraus resultierend die “schönen” Opfer, alles natürlich via Bodycams aufgenommen, als ob ein solches Husarenstück nicht sowieso schon gefährlich genug wäre, Geiseln, die in Salamitaktikmanier taufrisch und lächend samt Haustiere wieder entlassen werden, nachweislich CGIs etc.

    Tut mir leid, ich kann davon leider nichts glauben.

    Und laut dem israelischen Top-Dioplomaten Avi Primor ist Hamas sehr wohl eine “Kreation” des Mossad:

    https://odysee.com/@btran:8/Hamas,-cr%C3%A9ation-d'Israel:6

    Und am Ende wird natürlich ganz zufällig, weil es die bösen Araber so wollten, ein Großisrael existieren.

    Der Dolchstoß fand übrigens nicht 1919 statt (da war der Weltkrieg schon vorbei) und war natürlich vollkommen real (man lese etwa Wolfgang Eggert zu diesem Thema).

    Also kurzum, für mich stellt dieser Artikel die Wahrheit ziemlich auf den Kopf (sicher eine “justiziable” Meinung).

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    1. Habe selten solch einen antisemitischen Schwachsinn gelesen! Schreiben Sie gerade ein islamistisches Märchenbuch? Woher haben Sie denn Ihre “ Weisheiten“, aus der “ Dönerbude ihres Vertrauens“? Einfach nur schäbig Ihr Kommentar!

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      1. Habern Sie auch Argumente? Oder nur diese völlig abgestandene Schimpferei?

        Und dann auch noch die lustige moralische Empörung.

        Das ist ja eure Masche: Die Welt mit Lügen zudecken, und wer diese Lügen nicht glauben kann, ist dann böse.

        Ich glaub aber, ihr seid böse.

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  2. Es gibt keinen Israel-Palästinenser-Konflikt. Die saudische Königsfamilie ist sogar jüdisch. Und die Hamas ist zu 100% inszeniert – durch die Juden. Die Juden fluten Europa mit Orientalen, Schwarzafrikanern und anderen Juden von woanders. Zuletzt aus der Ukraine. All die ukrainischen Juden sind zu uns “geflohen”. Wohlgemerkt Selenski ist ein Jude und Putin ebenfalls. Die haben keinen Konflikt, sondern töten auf beiden Seiten die besseren Sklaven. Ein realer Krieg zwischen der Ukraine und Russland würde vermutlich nicht mal ne Woche dauern.

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      1. Der Buddhismus ist eine Sklavendoktrin. Erfunden von den Hellenen. Alexander der Große ist bis nach Indien vorgedrungen. Das hat was mit Logik zu tun. Natürlich kann man das nirgends nachlesen. Man kann nur Informationen sammeln und mit der Realität vergleichen. Dazu bedarf es einiger Leseleistung von in der Regel super schlechten Büchern. Und sehr viel Gehirn und Weisheit. Die meisten haben kein Gehirn noch weniger haben Weisheit und die Bücher, die ich gelesen habe, hat vermutlich niemand gelesen, weil jedem anderen Menschen dazu die Zeit und vermutlich auch die Lust fehlt.

        Warum der Buddhismus eine Sklavendoktrik ist? Genau wie jede andere Religion übrigens? Nun, wenn ich jemanden erzähle, dass er ein scheiß Leben hat, weil er ein schlechtes Karma hat, wobei das wohl eher Hinduismus ist (glaube ich) oder dass er leidet, nicht weil er ein scheiß leben hat, sondern weil er mit seiner Sklavenexistenz nicht zufrieden ist. Was soll das sonst sein, als ne Verarschung, damit Sklaven ihr mieses Dasein (und Sklaven führen ein besch. Leben) aushalten und irgendwie weiter als Arbeitskräfte funktionieren.

        Und Sie wissen das auch. Sie müssen Wahrheiten nichts ins Lächerliche ziehen. Veröffentlichen Sie mich ruhig weiter. Ich kann alles, was ich hier sage, vor Gericht beweisen, falls irgendwer ein Interesse daran hat die Wahrheit zu erfahren.

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      2. ….und Zarathustra der Erfinder der krümellosen Brotsuppe. Lieber Herr Matissek, ich habe mal gelesen, daß das Gefährlichste im Journalismus die Ironie/ Sarkasmus sei: Weil der Mann von der Straße das a) nicht versteht oder b) es mißversteht. Nichts ist leicht in diesem Universum!

    1. und weil die Juden so böse sind ,und die ganzen Länder mit Juden überschwemmen wollen, machen Sie Israel durch übermäßiges Impfen möglicherweise langfristig Judenfrei? Erscheint mir doch alles sehr weit hergeholt. Eventuell ist der langfristige Plan aber auch, alle Länder zu besetzen und das ,dann Judenfreie Israel ,den gebeutelten Palästinensern zu überlassen.
      Ich Glaube, hier spinnen sich viele Mitleser allen möglichen Unsinn zusammen. Und das alle Führer Juden sein sollen, bezweifele ich auch noch.

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    2. Gottchen, was haben Sie denn geraucht? Oder sind Sie eine rotgrüne Agent-Provocateur- Ratte, die hier den VS von hinten durch die Brust ins Auge herbeizitieren will? Oder einfach nur dumm wie 100 m Feldweg….

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  3. Was soll so eine Waffenruhe bringen? Es war gerade erst eine Waffenruhe verhandelt worden, hat nicht so gut funktioniert.
    Schon der Abzug Israels aus dem Gaza-Streifen und die Machtübernahme durch die Hamas hatte für keine Seite Sicherheit und Frieden gebracht und die Palästinenser nicht näher an einen eigenen Staat. Es gibt keinen Frieden unter Hamas-Beteiligung, denn es kann keinen Frieden geben ohne Sicherheit für Israel und es gibt keine Sicherheit für Israel mit der Hamas.

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  4. Ich bleibe bei meiner Meinung. Netanjahu ist ein radikaler Brandstifter, weil ich Netanjahu schon seit den 1990-ern gut kenne.

    Warum wollte Netanjahu die Hamas stärken?
    https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-11/ty-article/.premium/netanyahu-needed-a-strong-hamas/0000018b-1e9f-d47b-a7fb-bfdfd8f30000

    Hier noch ein sehr interessanter Artikel von 2019 (auf englisch):
    Netanyahu: Money to Hamas part of strategy to keep Palestinians divided
    https://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Netanyahu-Money-to-Hamas-part-of-strategy-to-keep-Palestinians-divided-583082

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  5. Sehr interessante Nachricht. Aber wer kann ausschließen, daß die von Ihnen geschilderten Umstände Netanyahu und seinen rechts-zionistischen Koalitionspartnern nicht womöglich ganz neue Perspektiven eröffnet haben, die derzeit mit aller Macht umgesetzt werden? Offenbar geht es nicht “nur” um die Vernichtung Gazas und die Vertreibung der dort lebenden Palästinenser. Es geht vielmehr um die Gasfelder vor Gaza und um ein Groß-Israel, das auch weite Teile von Irak, Syrien und Saudi-Arabien(?) umfassen soll, alles ölfördernde Staaten, an deren Öl auch die USA ein immer größeres Interesse haben müssen, nachdem sich die ölfördernden arabischen Staaten immer stärker den BRICS-Staaten annähern.

  6. Ich bin immer wieder erstaunt, wie einseitig selbst “alternative” Medien berichten. Wie wäre es mal mit etwas mehr Tiefenrecherche? Ich empfehle daher einen der zweifellos besten Journalisten weltweit: Thierry Meyssan. Und hier sein jüngster Artikel zum Thema. https://www.voltairenet.org/article220138.html
    Wenn man Äppel und Birnen nicht unterscheiden kann, sollte man sich nicht so weit heraus lehnen, Herr Mattisek. Das können und sollten Sie auch Ihren Kollegen gern weitergeben. Aber der deutsche Schuld-Kult übernimmt alles. Diese Fremdbestimmung klappt bestens, wie man sieht.