Mittwoch, 19. Juni 2024
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Jetzt sollen Pollen-Allergiker die Maske im Alltag retten

Jetzt sollen Pollen-Allergiker die Maske im Alltag retten

Mit Blindheit geschlagen: Deutsche Journalisten und die Übersterblichkeit (Symbolbild:Pixabay)

Während der politischen Pandemie zwischen 2020 und 2022 sind Menschen, die Gesichtsmasken tragen, in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt zu einem “selbstverständlichen Teil des Alltags” geworden, wie die Anhänger der Gesichtswindel bis heute verzückt zurückdenken, oft getragen von dem unverhohlenen Wunsch, diesen Usus in die Nach- (oder, aus ihrer Sicht, Zwischen-) “Pandemie”-Zeit hinüberzuretten. Obwohl die Masken, wie fast alle Coronabeschränkungen, mehr Schaden als Nutzen stifteten, wurde, gerade in Deutschland, so lange wie nur irgend möglich daran festgehalten. Und daran soll sich offenbar auch nichts ändern.

Schon gar nicht, wenn es nach der Stadt Nürnberg geht, wo man beispielhaft vorangeht in dem Bemühen, neue Anlässe für die Wiederkehr des medizinischen Vermummungsgebots zu finden. Das dortige Gesundheitsamt riet am Dienstag, weiterhin Masken im Freien zu tragen. Diesmal ist jedoch nicht Corona der Vorwand, sondern Heuschnupfen-Pollen. Mit den Masken könnten Partikel, die Allergien auslösen, von den Atemwegen ferngehalten werden, erklärt das Amt. Praktisch: Bei diesem neu gekürten Verwendungsvorwand erstreckt sich die Empfehlung sogar gerade aufs Tragen der Maske im Freien. Endlich ist dafür ein Grund gefunden! Immerhin lässt man noch die Wahl, FFP2-Masken oder selbstgenähte Maulkörbe zu verwenden.

Allergie und Klimawandel

Für die Empfehlung beruft man sich auf den Berliner Charité-Professor Karl-Christian Bergmann, der erklärte: „Wenn Mund und Nase durch eine Maske bedeckt werden, dann wird die Menge an Pollen, die eingeatmet wird, deutlich geringer sein. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass die nasalen und möglicherweise auch die bronchialen Beschwerden gelindert werden.“ Zwar böten auch die Augen noch eine Angriffsfläche für Pollen, die Belastung werde durch die Masken jedoch deutlich verringert. Die Maske wirke wie eine mechanische Barriere, an der die Allergene haften bleiben. Eine Vollverschleierung zum Gesundheitsschutz wird also vorerst noch nicht empfohlen. Allerdings nutzte das Amt die Gelegenheit auch noch für den Hinweis, dass die „Blühsaison für einige Bäume, Gräser und andere Pflanzen“ sich durch den “Klimawandel” angeblich verlängere und die Menschen deshalb noch länger den Pollen ausgesetzt seien.

Heuschnupfen und andere durch die Luft übertragbare Krankheiten gibt es seit ewigen Zeiten. Vor Corona kamen jedoch erstaunlicherweise weder die Behörden noch die Allergiker selbst auf die Idee, das flächendeckende Tragen von Masken zu empfehlen. Dass das Tragen von FFP2-Masken eigentlich stets nur zum Arbeitsschutz und auch nur für möglichst kurze Zeiträume vorgesehen ist, scheint die „Experten“ auch weiterhin nicht zu interessieren.

Rituale einer neuen Zeit

Was aber Jahrzehnte vor Corona richtig war, kann eigentlich heute nicht falsch sein – doch genau das ist ja der Effekt, den diese Psychose in den Hirnen – aus heutiger Sicht wäre zu sagen: wohl planmäßig – angerichtet hat: Eine Art neuzeitliches Voodoo, indem Verhaltensweisen, für die man vor vier Jahren zum Psychotherapeuten geschickt worden wäre, heute als hochsinnvoll und besonders clever gepriesen werden.

Denn natürlich gilt auch 2023 noch das, was bis Anfang 2020 Common Sense war: Wer über Wochen und Monate stundenlang mit einer solchen Gesichtsbedeckung herumläuft, fügt seiner Gesundheit schweren Schaden zu – definitiv mehr jedenfalls als ein paar Pollen oder eine Erkältung. Während es zu Beginn von Corona noch hieß, man solle die Maske zum Schutz anderer tragen, wird sie nun zum Selbstschutz vor Allerweltskrankheiten empfohlen. Offenbar soll der Anblick maskierter Gesichter nicht mehr aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden und damit auch eine psychologische Vorbereitung für die nächste staatlich geschürte Gesundheitshysterie geschaffen werden. Es geht eben um das Ritual einer neuen Zeit, das vom irrationalen Anlass seiner ursprünglichen Einführung entkoppelt wurde und nun nach neuen irrationalen Anlässen schreit. Für manche ist die Maske dabei das, was einst der “deutsche Gruß” war.

17 Antworten

  1. Ihr Faschisten und Menschenschinder schmiert Euch
    den Rotzlappen in den “Götz von Berlichingen”, ganz tief rein
    bis er aus der Visage wieder herauskommt.

    Bei Gesundheitsämtern arbeiten i.d.R. Dilettanten, die als
    freie Ärzte keine Verantwortung übernehmen wollten und
    sich mit überhöhten Vergügungen ein nettes und faules Dasein auf
    dem Beamtenarsch machen.

    Ihr habt doch nicht mehr alle Knicker im Sack.

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  2. Tatsächlich sieht man immer wieder Menschen im Freien mit Maske und stolzem Blick. Auf ihrer Stirn steht geschrieben: “Seht her, ich bin Altruist! Ich habe zwar ein Schnüpfchen, möchte meine lieben Mitmenschen aber unbedingt schützen!!” Soll man lachen oder weinen?

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  3. ich frage mich :
    haben wir es hier mit Degenerationserscheinungen zu tun
    bei Politikern, oder ist das einfache Geisteskrankheit ?
    Was die in den letzten Jahren treiben, hat doch mit Verstand nichts mehr zu tun – die unterbieten da sämtliche Vorgaben !
    Ich kann da nur vermuten, daß die völlig ohne Perspektiven sind und sich noch mit der Restverwertung der Menschen über Wasser halten wollen ! Diese Generation ist völlig lebensunfähig und es bleibt nur zu hoffen, das sie schnellstmöglichst ausgetauscht werden durch Menschen, die mindestens ansatzweise über Verstand verfügen !

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  4. Hauptsache, der gut sichtbare Bullshit ist weiterhin überall präsent, denn die nächste PLandemie kommt bestimmt.

    “Heuschnupfen und andere durch die Luft übertragbare Krankheiten gibt es seit ewigen Zeiten” Aha? Welche z. B.?

  5. Heuschnupfen ist wohl in den meisten Fällen heilbar. Es gibt mehrere Arten durch Hypnose dieses anzugehgen. Am besten hat sich bewährt direkt zur Ursache zu gehen. Eine Regression, eine Rückführung zu den Moment als der Heuschnupfen, die Allergie begonnen hat. Meist ist der Beginn in der Kindheit, bzw Jugend anzutreffen. Bei 42 mir bekannten Personen hat dies zur absoluten Allergiefreiheit beigetragen. Also nicht bloß Linderung durch Medikamente etc. Durch Erkennen warum die Allergie zustande kam, die Umstände erkennend ist quasi eine Heilung durch Erkenntnis. Eine psychosomatische Reaktion wird erkannt und behoben.

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  6. Nürnberg war schon öfters ein sozialer Brennpunkt, sei es als “Hauptstadt der Bewegung” im 3.Reich oder danach bei den Alliierten Prozessen gegen ehemalige Nazigrößen 1945 und danach.
    Dazu passt doch prima das Nürnberg heute “Hauptstadt der Maskenträger” sein will. Dabei sind dem Stadtrat die Begründungen dafür völlig egal oder aus der Luft gegriffen und dem Märchenbuch entsprungen. Der Zweck heiligt die Mittel !
    Maske gut, alles gut… Hauptsache, man muss die teuer angeschafften Dinger nicht als Sondermüll entsorgen.

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  7. Zwar böten auch die Augen noch eine Angriffsfläche für Pollen,
    Also müssen größere Masken her, die auch die Augen „schützen“. Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob diese Maskenträger eine Sondererlaubnis fürs Autofahren bekommen!?

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  8. Ich muss positiv konstatieren, dass viele, die noch bis vor ca. 2 Monaten die Maske trugen, das jetzt nicht mehr machen. Andererseits war ich am Dienstag beim Arzt und da war ich die einzige ohne…

  9. Werter Gernhold, muss man sich wirklich auf ein solches Niveau wie Sie mit Ihrem Kommentar begeben? Ärger und dann scharfe sachliche Kritik gehen in Ordnung, aber solche Schimpfkanonaden sind nicht nur für zivilisierte Menschen unwürdig, sondern kontraproduktiv.

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  10. @ Dieter Helbig
    Lieber Dieter, Ihre Kritik ist grundsätzlich richtig. Aber den Menschen platzt immer häufiger der Kragen, aus purer Verzweiflung und Hilflosigkeit. Seit Jahren nur seelische Folter und es nimmt kein Ende. Bitte seien Sie diesbezüglich nachsichtig und tolerant.

  11. Masketanen

    Will der Körper ‘was loswerden,
    weiß jeder, wie man es benennt.
    Bei allem Lebenden auf Erden
    beschreibt man es als Exkrement.

    Zuerst denkt man, was von der Blase
    und das, was vom Verdaungstrakt
    als flüssig, halbfest oder Gase
    wird von diesen ausgepackt.

    Fragt mancher jetzt: Was will das Schwein?
    Doch wer so denkt, in dem Fall irrt,
    stattdessen soll die Rede sein,
    von dem, was Menschen sonst entschwirrt.

    So wird vom Körper abgetrennt,
    was jedem Menschen ist bekannt,
    beim Ausatmen ein Exkrement,
    als Kohlendioxid benannt.

    Hat die Lunge sich bemüht,
    weil Gift es ist im Übermaß,
    dass dieses Gas von dannen zieht,
    zu viel davon, das ist kein Spaß.

    Nun gibt es Menschen, die sich lassen
    und obendrein sogar begrüßen,
    ein Ding auf Mund und Nas’ verpassen,
    dass sie das Gift einatmen müssen.

    Doch nicht das Gas hat ihn vernebelt,
    den Geist, leicht kann man es erahnen,
    der war vorher schon ausgehebelt,
    als Geist von deutschen Untertanen.

    Die würden auch, wenn Herrscher winken,
    das Exkrement der Blase trinken.

  12. Was hat man dem guten Professor Bergmann denn für diese Aussage gezahlt? Für die Augen würde ich übrigens eine Taucherbrille empfehlen. Oder man nimmt einfach ein Antiallergikum….

  13. Nun das wird jetzt das neue Geschäftsfeld um den Dreck noch loszuwerden denn diese kleinen korrupten Drecksäcke sind in der Abnahmeverpflichtung denn es könnte ja sein, dass sie andernfalls viel Geld erstatten müssten ….oder habe ich da etwas falsch verstanden?