Klima-Wohlstandskids: Die wirklich allerletzte Generation

Sitzblockade als Klima-Affentheater gestern in Berlin (Foto:ScreenshotYoutube)

Bei friedlichen Montagsspaziergängen richtet der autoritäre Coronalinksstaat im besten, solidarischsten, mehrheitsgesellschafts-affinsten Deutschland aller Zeiten seine Polizeipräsenz inzwischen nach der buchstäblichen „Faust”-Formel „Ein Polizist pro Spaziergänger“ aus – derweil in No-Go-Areas und endbereicherten Buntquartieren unserer metropolitanen Shitholes apokalyptisch-anomische Mad-Max-Szenarien erblühen, ohne dass sich dort je ein uniformierter Staatsdiener blicken lässt – und wenn doch, dann zumeist im fliegenden Rückwärtsgang und mit eingenässtem Schritt.

Die hohe Kunst des Gewährenlassens und entschlossen Wegschauens praktiziert die Staatsgewalt auch bei Vertretern der mainstreammedial erfolgreich gehirngewaschenen, dem staatlichen Bildungsauftrag gemäß in Angsthypnose versetzten Klimasekte, denen Schulstreiks für ihre Nabelschau längst nicht mehr genügen – weshalb sie zunehmend dazu übergehen, mit ihren Aktionen die öffentliche Ordnung zu gefährden. Und zwar nicht mehr nur auf Baumhäusern in zur Rodung bestimmten Waldgebieten vor Autobahnschneisen und in Braunkohlerevieren, sondern neuerdings auf Autobahnen und mitten im Straßenverkehr, an Verkehrsknotenpunkten – zur Verzückung grüner Politiker wie Bundesumweltministerin Steffi Lemke. Dass die „Klimaschutz”-Fanatiker damit Menschenleben gefährden, scheint ihnen völlig schnurzpiepegal zu sein – es dient ja der Planetenrettung. Wo gehobelt wird, fallen Späne – und wo das Klima geschützt wird, autofahrende Ignoranten.

Straffreier Klimaterrorismus

Und so blockierten gestern abermals Mitglieder der Gruppe „Aufstand der letzten Generation” frech Teile der Berliner Stadtautobahn A 100 – wohl wissend, dass sie hierzulande weder eine (angemessene!) robuste Zwangsräumung durch polizeilichen Gewalteinsatz noch eine anschließende drakonische Aburteilung wegen akuter Gefährdung von Menschenleben, Störung der öffentlichen Ordnung oder gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr fürchten müssen. Auch können sie sich sicher sein, dass sie schon gar nicht über den Haufen gefahren oder plattgewalzt werden – was definitiv in den meisten Staaten kurzerhand der Fall wäre, in denen Klimaproteste übrigens tausendmal eher Sinn machen würden als in Deutschland. Wer sich hingegen fragt, wie lange sich dieser Staat solche Provokationen noch gefallen lässt, ohne mit der gebotenen Härte durchzugreifen, dem sei geantwortet: Auf ewig.

Bei uns winken diesen verblendeten Narrenopfern einer Sackgassenideologie  stattdessen grenzenloses Verständnis, die tiefe Sympathie von Moralisten und der Zuspruch grüner Gesinnungsablassprediger – und natürlich wohlfeiler Applaus der öffentlich-rechtlichen Haltungsjournaille, stellvertretend nachzulesen etwa in dem nachfolgenden Tweet Georg Restles:

(Screenshot:Twitter)

Nachdem bereits bei den ersten ähnlichen Aktionen vergangene Woche die auf den Straßen festgeklebten „Klima-Kletten“ – also jene, die aus Sicht des gebührenfinanzierten Spalters Restle für „Demokratie“ (ein)stehen – unzählige genervte Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen wollten, Menschen auf dem Weg zur Arbeit, dringend benötigte Essens- und Medikamentenlieferungen, Handwerker auf dem Weg zur Kundenreparatur und sogar Krankentransporte im Zuge ihres klimaneurotischen Ego-Trips aufgehalten hatten, verursachten die gestrigen „Aktivisten“ abermals nicht nur Chaos und lästige Staus, sondern hinderten unter anderem einen Bus mit behinderten Kindern am Weiterfahren. Zu ihren Forderungen gehören konkret auch ein „Essen-Retten-Gesetz” und eine „Agrarwende”, um „Klimagase aus der Landwirtschaft zu reduzieren”. Wenigstens gelang es diesmal, die Blockade vergleichsweise schnell aufzulösen; 21 Demonstranten wurden vorläufig festgenommen – was bedeutet, dass sie gleich wieder freigelassen wurden, um die nächsten Blockaden zu planen.

Seite Ende Januar tun sich die Linksradikalen vom „Aufstand der letzten Generation” nun mit sogenannten „Aktionen“, bei denen es sich objektiv um Klimaterrorismus handelt, hervor. Wiederholt blockierten ihre Mitglieder – nicht nur in Berlin, sondern bundesweit – Autobahnen. Vergangenen Samstag entblödeten sich einige Mitglieder der Gruppe nicht, auf dem Rasen des Bundeskanzleramts Kartoffeln zu pflanzen (Anfang Februar!!!!), wobei einige Protagonisten ihre völlig Lebens- und Realitätsferne unter Beweis stellten, als sie nicht einmal wussten, wie man einen Spaten hält. „Da Bundeskanzler Olaf Scholz weiterhin mit der notwendigen Ankündigung, wann es ein Essen-Retten-Gesetz geben wird, auf sich warten lässt, wird nun vor seinem Amtssitz Gemüse angebaut”, ließ die Gruppe zu ihrer beknackten Inszenierung verlauten.

Vom Hungerstreik zur Autobahnblockade

Dass solcher Irrsinn vor allem bei den Grünen erwartungsgemäß auf Verständnis stößt, ist nicht verwunderlich. So bekundete neben Lemke prompt auch Grünen-Schwergewicht Ricarda Lang ihre Zustimmung zur „letzten Generation”. Ob dies mit einer weiteren, ebenfalls von Mitgliedern dieser Bewegung durchgeführten (und erwartbar natürlich nicht zu Ende gebrachten) Aktion vom vergangenen Sommer zusammenhängt – dem „Klima-Hungerstreik” auf der Wiese vorm Reichstag? Gefiel der neuen Grünen-Chefin daran womöglich die Idee „Stellvertreterdiät” fürs Klima, da sie selbst vom Hungern nichts hält? Mit der vierwöchigen Aktion jedenfalls wollten die Teilnehmer ursprünglich einen „radikalen Wechsel der Klimapolitik” erzwingen, ehe sie sich dann plötzlich – wohl zur Gesichtswahrung – auch mit einem „Gespräch mit Olaf Scholz zum Thema Klima” zufrieden gaben; letzterer gab sich natürlich auch prompt dafür her, nur um sich dabei nach Strich und Faden vorführen zu lassen. Fakt ist: Mit einem Hungerstreik, selbst wenn er bis zum bitteren Ende gegangen wäre, schaden sich diese Fanatiker wenigstens nur selbst; das ist bei den nunmehrigen Straßenblockaden ganz anders.

Nach eigenen Angaben besteht die Gruppe aus insgesamt rund 250 Menschen zwischen 19 und 72 Jahrenaus allen Gesellschaftsschichten”. Ihre Sprecherin Carla Hinrichs hat bereits ihr Jura-Studium abgebrochen, um sich ganz dem Protest zu widmen – womit sie ja die ideale Qualifikation einer künftigen Grünen-Spitzenpolitikerin mitbringt:  „Ich bin dazu gekommen, weil ich die letzten Jahre viel auf der Straße war, demonstriert habe, Petitionen geschrieben habe und das alles leider nichts gebracht hat.“ Deshalb, so Hinrichs, müssten die Proteste nun radikaler werden. Die ersehnte Aufmerksamkeit erreiche man in Deutschland „am ehesten durch die Blockade von Autobahnen”. Zu ergänzen wäre: Solange Politik und Justiz dieses Affentheater mitmachen – und nicht der erste genervte Autofahrer irgendwann einfach Gas gibt.

Erbrechenswürdige Heuchelei

In ihrer persönlichen Lebensführung sind die „Aktivisten” übrigens – ganz nach dem Vorbild grüner Umweltheuchler – deutlich großzügiger und nachsichtiger mit sich selbst als gegenüber den Autofahrern, denen sie erklärtermaßen das Leben zur Hölle machen wollen: Wenn Hinrichs nicht gerade „für unser Überleben” kämpft, reist sie schonmal mit einem Mercedes-Verbrenner durch Spanien und Portugal. Ein Kollege erholt sich vom aufzehrenden Klima- und Weltretten bei einem relaxten Skiurlaub mit den Eltern. Mit diesen erbrechenswürdigen Heuchelarien ist einmal mehr bewiesen, dass es sich – wie schon bei der Funktionärscréme von „Fridays-for-Future” und „Extinction Rebellion” – auch bei dieser Gruppen wieder einmal vornehmlich um Kinder der Oberschicht und oberen Mittelschicht handelt, die von anderen jenen Verzicht einfordern, den sie selbst weder kennen noch praktizieren; die von den wirtschaftlichen Fundamenten und Funktionsprinzipien einer marktwirtschaftlich-freien Gesellschaft keine Ahnung haben, aber sehr gut von ihren Früchten leben; und die sich über die Konsequenzen der Umsetzung ihrer meist irrsinnigen Forderungen nicht die geringsten Gedanken machen.

All dies könnte man ja noch als spätpubertäre Verirrungen abtun – würde dieser verlogene Hexensabbat nicht von zahllosen Medien, Universitäten, NGOs, Parteien und sonstigen interessierten Kreisen gefördert und publizistisch aufgewertet, um so eine immer deutlicher zutage tretende globale ökosozialistische Katastrophenagenda durchzusetzen. In gewisser Weise ist die naive, selbsternannte „letzte Generation” tatsächlich ein Opfer – aber nicht der vermeintlich klimaschädlichen Wirtschaftsordnung, sondern jener Mächte, die sie „unterstützen“ und so instrumentalisieren: Denn deren Ziele, die letztlich auf eine globalistisch-technokratische Planwirtschaft und die Abschaffung individueller Freiheiten hinauslaufen, sind um Potenzen gefährlicher als sämtliche tatsächlichen oder imaginären Missstände, gegen die die „letzte Generation” kämpft.

29 Kommentare

  1. Für mich stellt sich hier erst mal die Frage, warum in dieser Szenerie die sonst so gewalttätigen Polisten faul und untätig herum stehen, anstatt die grünen Hohlköpfe in Handschellen von der Strasse zu räumen und wegen Nötigung anzuzeigen.
    Diese Polei kommt eindeutig ihren Pflichten nicht nach.

    • Die Polizei führt Anweisungen aus. Keine Anweisung, keine Ausführung. Das soll keine Entschuldigung sein, nur eine Erklärung.

    • Ein Kommentator in einem anderen Blog:
      „Wasserflaschen dabei haben, das Wasser vorne in die Jacke schuetten. Ein halber Liter pro Teilnehmer reicht. Win-Win Situation, festgekebt und festgefroren.

      Zum Verhalten dieser hoffentlich, last Generation passt, Oskar Wilde:“ There is no sin, exept stupitity.“

  2. Aber… aber… es geht doch um die Überlebensfrage der Menschheit!

    „Der Kampf gegen den Klimawandel. Diese große Aufgabe, die Transformation hin zu einer nachhaltigen Lebensweise auf unserem Planeten, die sucht kein Land, keine Regierung sich einfach aus. Sie ist nicht weniger als die Überlebensfrage der Menschheit.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 13.02.2022

    „Es geht um das Überleben der Menschheit.“ – Ursula von der Leyen (CDU) vor der Klimakonferenz in Glasgow am 28.10.2021

    „Klimaschutz ist eine Menschheitsaufgabe.“ – Christian Lindner (FDP) am 02.09.2021

    „Klimaschutz ist eine Menschheitsaufgabe.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 30.08.2021

    „Klimaschutz ist eine Menschheitsaufgabe.“ – Malu Dreyer (SPD) am 26.08.2021

    „Klimaschutz ist eine Menschheitsaufgabe.“ – Peter Liese (CDU) am 09.10.2020

    Ach ja, da war doch noch was…

    „Wer Menschheit sagt, will betrügen.“ – Carl Schmitt, Begriff des Politischen, 1932, S. 55

    • Stimmt – sowas gibt einem das ‚Restle‘ … ein ekelhafter Schmarotzer mit obszön überzogenem „Verdienst“ – zum Dank dafür hetzt er mit Freude, verleumdet, lügt und bespuckt die, von deren Arbeit er parasitiert ! …

  3. „Pippigören und Pippiburschen“ gehören in die Arbeit.
    Nichts vollbracht, aber den Arsch und andere Körperteile
    auf die Straße bringen, das kotzt mich an.
    Leider greift auch die Polizei nicht richtig durch.
    Kleinere Wasserwerfer würden Wunder wirken, denn sind
    die Pudel erst einmal nass, hört sofort auf der dumme
    Gesellschaftshass !

  4. Das wäre doch mal eine für die ANTIFA adäquate Aufgabe, die Polizei bei der Beseitigung der Verkehrshindernisse tatkräftig zu unterstützen.

  5. Liebe Leute, endlich mal Klartext. Ohne Gesäusel al la Reitschuster, Tichy und Achgut. Ich will nichts mehr von “ die Menschen“, der „Bevölkerung“, den „Menschen mit xyz-Hintergrund“ lesen. Ich melde mich da kurzfristig überall ab, wer sich nicht klar zu Deutschen, Wählern, Bürgern bekennt, spielt das Spiel des Systems, des Kartells mit. Fertig, aus, Ende.

  6. Empfehle den Autofahrern sich mit den kleinen Glasampullen einzudecken, genannt „Stinkbombe“.
    Bereits eine genügt, um die Blockade aufzulösen.

    • Vor Allem, wenn keine Mama oder Papa da ist, um den ‚bösen‘ ( … Nazi .. ?? ) – Duft wegzuwedeln !

  7. Was machen unsere Hysteriefreunde jetzt?
    Corona stellt sich kollosale Betrugsnummer von Regime und Medien herraus.
    Die Russen will auch nicht mehr so richtig wie die Nato will.

    Bleibt uns jetzt nur noch die Panik vor dem verglühen?

    Das ist ja langweilig.:-(

  8. Genau so ist es: die Mächte imHintergrund mit ihren satanischen Symbolen wie FFF= 3*6 „F“ = 6. Buchstabe des Alphabets.
    Wir sollten vorrangig damit beginnen, diese verfluchten NRO’s unter Soros und Denkfabriken unter Rockefeller aus unserem Land zu schmeißen. Sie sind eins der vielen Übel, die unser Land heimsuchen. Nehmen wir uns ein Beispiel an Rußland, die schon vor Jahren gesäubert haben. —
    Und wenn die Presse diese ide(idiot)ologisch verirrten Typen noch anpreist, dann darf man davon ausgehen, daß sie vorab von den geplanten Aktionen Kenntnis haben.
    Gruß Rolf

    • Wir können uns auch ein Beispiel an Ungarn nehmen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, weil Genderisten, Klimafaschisten u. dergleichen hier keinen Boden gewinnen können. Orban hat rechtzeitig dafür gesorgt, dass diese Gesindel keine Bühne erhält.

  9. Mit diesen erbrechenswürdigen Heuchelarien ist bewiesen, warum diese Aktivisten auf so viel Wohlwollen bei den Sozialisten stoßen, die stammen aus einem Nest. Die Politiker erkennen sich mit einigen wenigen Ausnahmen selber in diesen Aktivisten und sehen darin die künftige Führung des Landes.

    Aber worüber reden wir, es ist eh alles aus! Heute beginnt laut unseren Leidmedien und leider auch Tichys der Überfall der Russen auf die Ukraine. Da es jetzt schon fast 11:23 ist, vermutlich nach dem Mittagessen, mit voller Wampe kämpft es sich besser oder so.

    • Viehischer Massenangriff der russischen Unterdemokraten untergehakt mit Urrräh-Geschrei und Kalaschnikow gegen die demokratische Ukraine nach der Vodka-Ausgabe, gegen 16.00h nachmittags – wußten Sie das nicht ?
      Diktator Putin hat den Befehl schon gegeben – doppelte Ration „Green Mark“, Vodka mit 5 Leninorden..
      Fragen Sie Ihr Bundeswahrheitsministerium – oder Herrn Tichy.
      Denn merke: Demokratten lügen nicht.

      • Die Amis und befeundete Truppen, werden dann mit einem Tritt in den Hintern und komplimentaerer Flasche Wodka, persoenlicher Gruss von Putin, rausgeschmissen.

  10. Ich bitte um Erlaubnis, das obige etwas noch zu ergänzen:
    (Carl Schmitt, Begriff des Politischen, 1932, S. 55):

    „Menschheit“ ist ein besonders brauchbares ideologisches Instrument imperialistischer Expansionen und in ihrer ethisch-humanitären Form ein spezifisches Vehikel des ökonomischen Imperialismus.Hierfür gilt mit einer naheliegenden Modifikation, ein von Proudhon geprägtes Wort: Wer Menschheit sagt, will betrügen. Die Führung des Namens „Menschheit“, die Berufung auf die „Menschheit“, die Beschlagnahme dieses Wortes, alles das könnte, weil man nun einmal solche erhabenen Namen nicht ohne gewissen Konsequenzen führen kann, nur den schrecklichen Anspruch manifestieren, daß dem Feind die Qualität des Menschen abgesprochen, daß der hors-la-loi und hors l’humanité erklärt und dadurch der Krieg zur äußersten Unmenschlichkeit getrieben werden soll. …. Menschheit ist kein politischer Begriff, ihm entspricht auch keine politische Einheit oder Gemeinschaft und kein Status.

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