Mit lärmender Propaganda: TV-Zapping als abendliche Grenzerfahrung

Deutsche Lebenswirklichkeit? Idealfamilien in den Köpfen buntdiverser Mindsetter (Foto:Imago/Getty)

Der blanke Horror, täglich neu in deinem Fernseher: Mal wieder hockte ich vorm TV-Gerät und wollte mich nach ewig langem – typisch deutschen! – Service- und Technik-Totalausfall an meiner Giga-Box erfreuen. Fast drei Monate hatte mein Anbieter benötigt, um die katastrophalen Folgen seiner internen Umstellung auf eine neue Software zu bewältigen. Es erschien mir, als hätte ich beim Berliner Senat einen Flughafen bestellt – aber das ist ein anderes Thema (spöttischgrins!). Für mich wurde das eine schier endlose Tauchfahrt durch die GEZ-Hölle, denn dieser dünne Staatssenf quillt scheinbar auch noch durch die kleinsten Ritzen auf die Bildschirme, selbst wenn längst der Strom im Dorf ausgefallen ist – oder die Vertreiber der Privatsender ihren „Great Reset“ versemmeln. Keine Sendervielfalt mehr, nur noch ARD und ZDF und Regionalprogramme… das ist Folter!

Egal, mit dieser leichten GEZ-Traumatisierung saß ich nun also in meinem Fernsehsessel. Bestelltes Schmunzeln und sich vergnügen war angesagt. Mit der Linken begann ich zu zappen und rechts wollte ich eigentlich friedlich eine Dose Bier knacken und fröhlich schäumen lassen. Vorhang auf, erstes Bild und nur ein Wort: Nachhaltigkeit. Ach du Scheiße! Nur diese eine zeigefingernde, bis zum Erbrechen alles penetrierende Ideologen-Moralvokabel reichte mir schon, reflexartig ging ich in Nahkampfhaltung – und verschüttete mein Bier. Schnell zu einem anderen Sender, weg von der giftgrünen Propaganda. Es haben doch nur 14 Prozent Grün gewählt – für die anderen muss es doch auch ein Programm geben, dachte ich… denkste! Was folgte, war eine Art Geisterbahnfahrt durch die Infomedienlandschaft unserer Gegenwart, die ferngesteuert und politisch zweckentfremdet wie eine Walze über unsere Gehirne rollt und jeden eigenen Gedanken plattquetscht.

Abendliches Überleben vor der Glotze

Denn nun zappte ich quasi um mein abendliches Überleben – und wahrlich, ich sage euch: es wurde immer schlimmer und schlimmer. „Auch wir, als Unternehmen, haben uns Gedanken wegen des Klimawandels gemacht…“, zapp und tschüss. Und weiter: Im nächsten Kanal läuft Werbung. Zwei Männer knutschen und fummeln, damit soll wohl irgendein besonders „tolerantes Shampoo” (kleiner Scherz) verkauft werden. Waschen sich Frauen oder Heteros heute nicht mehr die Haare? Sofort schnellstens raus. Stoßseufzer. Gibt es eigentlich nur noch schwule Kommissare, schwule Zielgruppen? Unlängst wurde sogar ein schwules Paar mit Kind gezeigt, da ging es um moderne Familien von heute. Klar: Männer und Frauen, das war gestern. Ist Hetero inzwischen eigentlich auch schon voll Nazi, ihr fanatischen Politkommissare an den TV-Schaltstellen? Ich frage für einen Freund.

Weiter. Klick. Eine Pinnwand erscheint: Ein Workshop. „Patches” vom „Brainstorming” hängen am „Board”, und irgendeine Schlaufrau mit Doppelnamen referiert, dass man(n), um es den Frauen auf dem Arbeitsmarkt leichter zu machen, sich mehr den emotionalen Besonderheiten der Frauen zuwenden müsse. Man müsse ihre Emotionalität mehr in den Arbeitsabläufen berücksichtigen, ermahnt die „Expertin“ bitterdoppelnamenernst potentielle Arbeitgeber und die Politik. Aha, die Frauenquote allein reicht auch schon nicht mehr, jetzt müssen auch noch Menstruationsabläufe und femin(istisch)e Launen in den Arbeitsalltag integriert werden. Geht es eigentlich noch schwachsinniger? Ja, geht es. Denn Frauen, so sinngemäss weiter die „Expertin“, seien viel impulsiver als Männer, sie würden sich einem Thema erstmal emotional, „zu einem Fixpunkt hin” nähern, und erst von dort aus in die Zusammenhänge einsteigen. Oder so ähnlich.

Wie Hausstaub herabrieselndes Betroffenheits-Gedöns

Antwort: Hier wäre interessant, wenn ein amtlicher Männerbeauftragter mal darauf hinweisen würde, dass die Herren an Wochenenden gerne saufen und an Montagen ihren emotionalen Fixpunkt entweder der biologisch eingebauten Schwanzsteuerung (etwa beim Anblick von „Kolleg_innen”) überlassen, und dass außerdem bei Männern generell die Gefahr katatonischer Anfälle besteht – für solche Momente sollte der Betriebsarzt extra geschult werden, leiden doch viele Männer am Arbeitsplatz oft auch unter akutem Mangel an Streicheleinheiten. Sorry, aber mal im Ernst: Dieses permanent wie Hausstaub auf uns herabrieselnde Betroffenheits-Gedöns hat etwas extrem Politischpädagogisches an sich, es ist ein permanentes Herumfummeln an Geschlechtern und ihren vermeintlichen Rollen, wobei eines auffällt: Zwischen Frauen und Männern werden – meist frei erfundene – Widersprüche wie besessen konstruiert, werden Klischees bewusst negativ gegen die Heteromänner verwendet. Es soll also krachen zwischen den Heteros, das ist mal klar. Satire aber hilft da nicht. Nur wegzappen.

Doch so geht es endlos auf dem Bildschirm des Grauens weiter. Ganz schlimm die Werbung mit Männern, welche erkennbaren Afro-Hintergrund haben respektive deren Vorfahren erkennbar keine „alten weißen Männer“ waren oder sind. Diese „Men of Color” haben dann meist (blonde) Frauen – eine Konstellation, die in der Werbung inzwischen demonstrativ und massiv überrepräsentiert ist. Durch das, was hier fehlt, wird glasklar, wer hier in welche Richtung manipulieren will: Denn es gibt kein komplementäres Gegenüber. Einen weißen Mann mit schwarzer Frau wird man in diesem Umerziehungs-TV-Saustall nämlich garantiert nicht finden. Wer mal Stichworte wie „Blacks on Blondes“ oder „Black Supremacy“ bei Google eingibt, der wird dagegen – neben Pornografie – unsäglichen schwarzen Rassismus tonnenweise im Netz entdecken. „Blacks“, welche davon träumen, die weißen Frauen um den Verstand zu vögeln, um dann die Herrschaft über die „weiße Rasse“ anzutreten: Das ist keine paranoide Randerscheinung, sondern realer, sich ausbreitender Rassismus einmal anders. Letzteres ist allerdings auch unter schwarzen Bürgerrechtlern ein äußerst strittiges Thema, denn in der weltweiten „Black Community“ sind natürlich noch lange nicht alle komplett von linksaußen volksverhetzt.

Teile und herrsche

Tatsache bleibt: Diese Propaganda nervt und bewirkt vermutlich bei vielen Zuschauern das Gegenteil. Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Identitäten können hervorragend zusammenleben – aber nicht, wenn von außen ihre visuellen Unterschiede und Merkmale wie Haar- und Hautfarbe politisch aufgebläht werden, das Diktat der (rein optischen) „Vielfalt” bis zum Erbrechen mit dem Holzhammer eingeprügelt wird und wahre Wertigkeit dabei stets nur den Minderheiten zufließt. Es ist ein brachial inszenierter Minderheiten-Tango dieser Tage, der überall die Menschen mit ihren diversen Gruppierungen und Herkünften offenbar bewußt und gezielt gegeneinander hetzt und aus jedem Identitätsmerkmal ein sakrosanktes „Heiligtum“ konstruiert, welches wiederum gegen andere „Heiligtümer“ auflaufen und ankämpfen soll – offenbar nur, um am Ende eine endlose kollektive Saalschlacht in den westlichen Demokratien anzuzetteln, einen anarchischen Endkampf des Jeder-gegen-Jeden.

Teile und herrsche” dürfte der Zweck, ja das ultimative Programm dahinter sein, befeuert von interessierten Kreisen und Eliten. Solche Themen und Hintergründe gelangen allerdings nicht in deutsche Talkshows, die selbst fast nur noch Tribunale gegen Andersdenkende sind: Einer wird geladen, um dort von vier bis fünf anderen Gästen samt Moderator verbal vorgeführt, brachial „verprügelt“ und niedergepöbelt zu werden. Links um, in Reih und Glied! Das deutsche Agitprop-TV ist quasi das satanische Erbe der Ex-Kanzlerin Angela Merkel – denn in ihrer Zeit hatte die große Spaltung ihren Anfang, fand diese fulminante Transformation hin zum vorrangig ökolinken Gesinnungs-TV statt.

Das pure Grauen

Über 14 Kanäle steuerte ich an und war schließlich nur noch entsetzt zu sehen, dass mittlerweile selbst bei „Bild TV“ als die üblichen Programmfüller offenbar nur noch Serien und Dokus über Adolf Hitler, das Dritte Reich, die NS-Ideologie, den Holocaust, Weltkrieg Zwo und so fort angeboten werden – was auch auf anderen Kanälen nach 80 Jahren anscheinend immer noch der „große“ Themenhammer sein muß (gähn), der perpetuierten Unterstellung folgend „tausendmal geschaut, aber nix gelernt”. Wenn den Zuschauern als Folge dieser Dauerberieselung angesichts des ständig und in Dauerschleife Gezeigten wenigstens noch ein Licht aufginge, wie wenig die heutigen angeblich überall lauernden „Nazis” eigentlich mit dem dokumentierten Schrecken der wirklichen Nazis und ihren Untaten gemein hätten, und das Ausmaß der Geschichtsvergessenheit und NS-Verharmlosung durch die linksgrüne Gegen-Rechts-Kabale verinnerlichen würde! Doch nichts da. Es herrscht das pure Grauen.

Beim Zappen durch das Fernsehprogramm wird ohne jeden Zweifel deutlich: Eine von außen gesteuerte Gehirnwaschanlage kennt keinen Geist der Freiheit mehr. Es ist ein Wandel in allem, die Gesinnung bestimmt das Sein und die Zugehörigkeit durch Unterwerfung unter eine Agenda der Meinungslenker entscheidet zunehmend über Zugehörigkeit oder Ausgrenzung. Vor allem beim Klimathema manifestiert sich das. Auf allen Kanälen „Klimawandel”, „Klimaforscher berichten”, „neue Untersuchungen zum Klimawandel”, „Experten warnen vor den Folgen des Klimawandels”, zugespitzt dann irgendwo im Schreckensdialog mit einem „Klimaexperten“: „Wie können wir der Klimakatastrophe noch entgehen…?” Blah, blah, blah! Selbst der Wetterbericht kommentiert inzwischen jede Zuckung von Gewittern, von zuviel oder zu wenig Regen, mit dem Hinweis auf den drohenden Weltuntergang: Dass es nun viertel vor Zwölf sei, auch wenn es gerade erst viertel nach Acht ist und man sich eigentlich entspannt vergnügen wollte.

Es tobt: Ein geistiger Bürgerkrieg

Dann kommen wieder irgendwelche Jugendlichen ins Bild, die ihren Text in den ökolinks dominierten und nicht mehr „allgemein“ bildenden Schulen auswendig gelernt haben.  Keine Ahnung von Mathe, schlechtes Deutsch, Freitags nie anwesend (smile!), aber die Zusammenhänge zwischen Gasen im ätherischen Raum und die Abläufe des Klimas – unter Berücksichtigung der Sonnenenergie oder auch der Mondzyklen, sowie der verschiedenen Klimazonen auf der Erde… all das kapieren die beim ÖRR gelandeten Nachwuchsgrünen, die politisch erfolgreichen Studienabbrechern nacheifern, selbst nicht, aber sie wollen uns ihre unterkomplexe Klimareligion via Glotze in die Hirne hämmern: Wir müssen! Wir sollen! Wir dürfen nicht! Ich pausiere am Ende jedenfalls, fast schon erleichtert, erstmal bei den „Straßen von Francisco“, die schöne alte Retro-Krimiserie aus Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war, als noch „leben und leben lassen” galt statt medienpostuliertes Überleben um jeden Preis. Die heile Welt aus der Konserve.

Kommen wir nach dieser Reflektion über das unter erheblichem Gesinnungsdruck stehende öffentliche und private Fernsehen, welches erkennbar nur noch ein reines Erziehungsprogramm für dusselige Untertanen, Mitläufer und Duckmäuser sein will, zu einem Schlussgedanken: Es ist eben keine Zeitenwende. Es ist wesentlich mehr. Es ist nicht nur eine „geistig-moralische Wende“ in dem Sinne, wie Helmut Kohl einst als CDU-Steuermann und Kanzler fabuliert hatte. Nein: Es ist ein epochaler Bruch. Ein Informationskrieg. Ein Kampf um Wahrheit, um Sichtweisen und um konkrete politische Vorhaben, die mächtige Kreise ungestört durchboxen und umsetzen wollen. Es geht um den ideologischen Umbau, um die Neuformierung einer Gesellschaft. Kriegsgeheul und Geschreie herrschen nicht nur an der Front in der Ukraine. Es tobt auch bei uns ein anschwellender Krieg, ein geistiger Bürgerkrieg. Der Schaden wird noch anwachsen. Erste politische Opfer durch den neuen Fanatismus in Deutschland gibt es bereits: Eine Radfahrerin in Berlin, die jetzt hirntot ist dank der Generation Pattex, deren Gehirn am Asphalt klebt. Welch ein Symbol ausgerechnet für die alles antreibende Partei der „Fahrradfahrer_innen”, als deren radikaler Arm die allerletzte Generation wirkt und wütet. George Orwell is now here to stay. Wie gut, dass es wenigstens auf Netflix noch Spielfilme aus interessanteren Welten als der unseren gibt.

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27 Kommentare

  1. Früher habe ich gerne Horrorfilme gesehen, heute lebe ich in einem…
    Ich habe auch gerne Erotikfilme gesehen, warum lebe ich nicht in so einem?
    Live is a bitch…

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    • Ich habe auch gerne Erotikfilme gesehen, warum lebe ich nicht in so einem?

      Weil der Silva-Verlag in Essen pleite ist?

  2. Wie gut ich das verstehe. Mein Mann und ich schauen abends überhaupt kein Fernsehen mehr. Früh gibt es nur etwas Serie zum munter werden, da man die schon auswendig selbst daherquatschen kann, stören die nicht, beim langsamen Aufwachen, so als Hintergrundgeräusch. Bei der Werbung ist es ja nicht nur so, dass man mit Schwarzen überschüttet wird. Die machen auch noch Werbung im Stile des Rotlichtmilieus. Da inszenieren die sich als Gangmitglieder und eigentlich wird nur Mode oder Parfüm verkauft. Wer will schon Parfüm haben (mal vom Preis ganz abgesehen), das mit Rotlichtmilieu oder Gangmilieu beworben wird. Was besonders nervt, sind die neuen Texte auf alten Dokus. Ich kenne alle Dokus über Länder, Kulturen, Kosmos und worüber sonst noch, lebe halt schon lange genug. Es ist aber entsetzlich zu hören, wie die Texte immer unwissenschaftlicher und ideologischer werden. Das halte ich nicht aus. Da werden auf einmal afrikanische Kulturen gehypt, dass die so etwas supertubertolles erfunden hätten und einzigartig dafür auf der Welt seien. Wie doof muss man denn sein. Wenn man nur ein bisschen sich für Geschichte interessiert, weiß man, dass das in der Antike auch schon erfunden war, spätestens bei den Römern oder auch schon davor von den Ägyptern oder den Hethitern. Sind die doof oder sind die doof, die einen solchen Quatsch erzählen wollen und es dann noch Dokumentation nennen. Wir haben kein Netflix und Co., aber was ich dort so am Rande mitbekomme, ist es bei denen auch kein Gold. Die Diversität soll dort ja auch brachial durchgesetzt worden sein mit schwarzen, englischen Ladys oder mit schwarzen Zwergen aus dem nordischen Erzählkreis von Tolkien.

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    • Wunderbar, ich kann jedes Wort Ihres Kommentars unterschreiben.

      Für mich heißt das, ich schaue im linearen ‚TV einige Kochsendungen, ältere Spielfilme aus der Zeit vor Mitte der 1990er Jahre, Tier- und Landschaftsdokus auf Arte, 3sat und den Dritten.

      Im Privatfernsehen als Hintergrundgeräuschkulisse einige Doku-Soaps wie Fixxer Upper

      … und

      ansonsten ältere Filme auf Amazon Prime, die man aber trotz Prime-Mitgliedschaft zu 95% bezahlen muß.

      Seit neuestem bin ich tatsächlich großer Fan von Youtube. Hoffentlich trägt mir das keine Verachtung ein. Dort schaue ich mir in erster Linie Dokus an. Früher gab im BR-Fernsehen die Sendereihe Telekolleg, didaktisch gut aufbereiter Lehrstoff aus der Schule. Das findet man auch auf youtube.

      Das nutze ich zur Verbesserung meiner Allgemeinbildung. Zur Zeit Einführung in die Philosophie oder etwas Naturwissenschaftliches.

      Gerne auch Playlisten meiner Lieblingsmusik via Bluetooth an´s Headset geschickt. Damit kann ich durch die ganze Wohnung laufen ohne, daß es die Nachbarn stört und Hemden bügeln oder in der Küche kochen.

      Normales GEZtapo-TV nur wenn die Achse, Tichy, Reistschuster, Politically Incorrect oder andere daruf verweisen.

      Als mir wird was die Medien angelangt nie langweilig.

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  3. Herrlich Traurig – wirklich: die Evolution schreitet fort und wenn ein Virus schon nicht alle ausrottet weil es so kluge Chinesen, Deutsche Gesundheitsminister und Big Pharma gibt… dann wird wohl die fortschreitende Verbloedung alles erledigen… nicht schade drum – Natur siegt

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  4. Merkwürdig das man sich etwas beschafft und dafür viel bezahlt um sich dann darüber aufzuregen zu können, ein typisch deutsches Phänomen das mir immer wieder auffällt.
    Ich habe schon etwa Ende der 1990′ damit aufgehört mir das grottenschlechte deutsche TV-Programm anzutun, damals war das nicht einmal politisch motiviert, die Qualität war einfach so indiskutabel schlecht das ich damit keine Zeit mehr verschwenden wollte.
    Beim Rundfunk war es auch eher das permanente und völlig belanglose Dummgesülze der Moderatoren das „Musikhören“ zur nervigen Farce machte, das letzte was für mich sehenswert genug war um dafür im Kino Geld auszugeben war irgendwas mit diesen Minions.
    Wer sich die heutige „Always on Propaganda“ fern jeder Realität freiwillig gibt, unterstützt automatisch den Fortbestand dieses nutzlosen Schwachsinns.
    Es gibt mehrere Zehntausend Dokus über Geschichte, Archäologie, Wissenschaft, Technik, Politik, Forschung und sogar hin und wieder richtig gute Filme die nicht nur sehenswert sind, sondern auch richtig Bildung bringen, das schützt recht effektiv vor Verblödung durch Manipulation.
    Nach Feierabend und allen täglichen Erledigungen bleiben mir gerade noch etwa 4 erbärmliche Stunden des gesamten Tages die allein mir gehören, das letzte was mir einfallen würde die mit ARD und ZDF auch noch zu versauen…

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    • @The Rob: Wo gibt es denn diese Dokus. Es ist egal ob privat oder öffentlich-rechtlich. Es werden z.Z. nur zusammengeschnippelte Dokus aus vielen anderen Dokus gezeigt und mit neuem Text, der ideologisch eingefärbt ist. Es gibt gefühlt 1 Glückstreffer von 1000, wo man mal etwas Neues vorgesetzt bekommt, aber der ideologische Schlenker fehlt dabei auch nicht. Ohne Nachhaltigkeit, Rassismus von Weißen, Klima und Tierwohl zumindest in ein paar Sätzen ist heute nichts mehr zu sehen. Übrigens, man beschafft sich nicht und bezahlt auch noch. Auch ohne Fernseher wird uns über die GEZ Geld geraubt, da man ja streamen kann und alles auch über Handys, Tablets oder PC schauen kann. Aber vielleicht habe ich Sie total falsch verstanden, ist auch möglich.

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      • @Rollenspielerin
        Danke das Sie mich auf etwas aufmerksam gemacht haben das ich durch meine Ego-Perspektive einfach übersehen habe.
        Ehrlich gesagt weiß ich überhaupt nicht was es alles an deutschsprachigen Dokus gibt, damit war ich schon vor Jahren durch, ich sehe mir fast nur englischsprachige Dokus an, das Angebot ist da natürlich um ein vielfaches größer und wesentlich umfangreicher.
        Es gibt ja kaum deutsche Produktionen, es wird ja fast alles angekauft und dann synchronisiert, oft inhaltlich völlig falsch wie ich anmerken darf.
        Ich sehe mir die überwiegend auf YouTube oder anderen Plattformen an, die BBC produziert für das gesamte Commenwealth, ich denke das sogar Australien wesentlich mehr Dokus produziert wie die gesamte EU (ohne UK).
        Tja und die US-Kanäle, da ist mir vielleicht 1/4 überhaupt erst bekannt…

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    • Kann ich nur unterstützen! Ich habe mir früher immer die Nachrichten angesehen. Auf beiden Seiten. Nach der Wende ging es noch eine Zeit lang, aber dann, wie Sie bereits schreiben, Ende der 90-er war es vorbei mit Lustig. Radio im Auto – immer die selbe „Plörre“. Sogar die Musik eine Endlosschleife, was sie bis heute geblieben ist! ARD, ZDF und die meisten anderen??? Werbung? Habe seit mehr als 10 Jahren keine Werbung mehr angesehen! Dann die ständigen Dokus, über Russland, Cuba, die DDR und so weiter. Eins ist von vorn herein immer klar, die sind Asche und wir sind die Glut, also das Gute. So wird auch kommentiert. Echt zum Verzweifeln. Sogar bei den von Ihnen genannten Dokus muss man aufpassen, ob man nicht irgendwelchen Manipulationen auf den Leim geht. Beispielsweise zum Klima, CO2 und diversen anderen Spezialthemen. Aber dennoch, Sie haben es schon richtig erkannt! Was mich wieder freut, denn manchmal stehe ich mit meiner Meinung recht allein da!?

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      • @Beko
        Ach es gibt recht viele die sich das nicht mehr geben, das muss wie ich schon meinte nicht mal irgendwie begründet sein, das meiste interessiert einfach nicht, ist total nervig oder schlichtweg eine Beleidigung an die Intelligenz, wie kann man nur mit sowas wie „Dschungelcamp“ seine Zeit verschwenden, das werde ich nie begreifen.
        Was ich hören oder sehen will ist nix für den ähh… Massenmarkt, da schaut man automatisch nach Alternativen…

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      • Was mich wieder freut, denn manchmal stehe ich mit meiner Meinung recht allein da!?

        Sie sind nicht alleine.

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  5. Genau ins Schwarze getroffen!!! Ist auch meine Einschätzung. An den Wochenenden ist neben Hitler und CO. noch „Ausgrabungen in Ägypten“ hinzugekommen. Abgesehen von den Dauer-Negativ-Dokus über die DDR!
    Immer schön auch die Dokus, die uns über Machenschaften von Industrie und Regierung aufklären, aber auch ganz deutlich zeigen, dass es eben so ist – Basta!
    Also Streamen als Ausweg?! Nun ja – Netflix glänzt mit allem, nur nicht mit Realität. Gendern? Keine Frage. Und all der andere Mist?! Jedenfalls können junge Menschen jetzt alle zaubern, das Internet hacken und haben Superkräfte. Wieso sucht Deutschland eigentlich Fachkräfte? Weil bei uns zu wenig indigene Menschen leben?
    Amazon? Ist noch etwas beherrschbarer, jedoch gewinnen hier gewisse Strömungen auch immer mehr die Oberhand.
    Bleibt noch Maxdom – allerdings mit Sofortzahlung.
    Ergo – ab ins Internet oder ein gutes Buch lesen. Gibt immer noch welche!!! Wie lange noch? Bis zur nächsten Bücherentsorgung?

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    • Bücher?
      —>
      Tom Sharps „Henry Wilt“ Abenteuer, jedenfalls in den ersten 4 Büchern – da ist schon der ganze Irrsinn drin, der uns heute, vier Jahrzehnte später, tagtäglich auf die Nüsse geht.

    • Hahaha, also so richtig „satanisch“ sind die Teletubbies, ganz gefährliche Gestalten!
      Ich finde die Minions einfach putzig und dem „dunklen Fürsten“ dem sie ähh… dienen hat drei Waisenmädchen adoptiert weil sie ihn um den Finger gewickelt haben und er gar nicht mehr anders konnte ein liebender Vater zu werden.
      Sorry, ich kann mit diesem Qanon-Quatsch nix anfangen, ich kann da keine unterschwellige Manipulation erkennen die mich oder auch Kinder gefügig machen soll, selbst wenn das zutreffen sollte.
      Kinder haben z.B. überhaupt kein sexuelles oder devotes Bewusstsein, es ist daher ziemlich sinnlos sie zu willenlosen Sklaven durch versteckte Symbolik heranzuzüchten.
      Das würde viel eher auf McDonalds-Werbung zutreffen die eine dankbare Horde von Burger-Junkies herangezüchtet hat, der „dankbare“ Kunde als unterwürfiger Konsument – das ist satanisch!

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  6. War das Fernsehen je etwas anderes als Werbung? Schon der Rundfunk an sich begann nach einigen „unschuldigen“ Jahren als Volksempfänger = Volkserzieher.

    Vielleicht gab es in den 1970er Jahren noch ein wenig Journalismus und ideologiefreie Unterhaltung — Krimiserien wie Schwarz-Rot-Gold mit Zollfahnder Zaluskowski oder die alten Notruf-Hafenkante fallen da ein — aber schon seit den 1980ern ist z.B. der Tatort reines Erziehungsfernsehen.

    Im Ernst: wer die Tagesschau für etwas prinzipiell anderes hält als sagen wir die Persilwerbung, hat nichts kapiert.

    Auch von Helmut Kohls Geistig-moralischer Wende
    haben die meisten ganz falsche Vorstellungen:
    Es ging darum, offene Korruption und Nepotismus zum offiziellen Bestand bundesdeutscher Politik zu machen und jenes kompetenz- und rückgratlose Personal überall zu installieren für das exemplarisch heute die Grünen stehen.

    Leute wie Brandt, Schmidt oder selbst Genscher hätten oder haben bei weit geringeren Skandalen als bei Cum-Ex-Scholz oder Dr. Giffey mit ihrem Spusi ihren Rücktritt erklärt.

    Die „Radfahrerin in Berlin, die jetzt hirntot ist“ hat sich sich damit ja nur in die Ränge der „Letzten Generation“ eingereiht.

    Und danke an den Autor, die ekelhaft-rassistische (Entschuldigung:) Vernegerung unserer einst hochstehenden Kultur angesprochen zu haben, ich mache dieselben Beobachtungen und verspüre einen Würgereiz.

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  7. Stichwort: Die Straßen von San Francisco

    Diese alte Serie aus Kindertagen ist alles, was ich mir noch im ÖRR ansehe. Die Serie kann man auch dazu nutzen, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wann das Propagandafeuer angefangen hat. Wenn man genau hinsieht, dann merkt man, dass einem dieses Gift schon lebenslang eingeflößt wird. Damals in der „heilen“ Verbrechenswelt von San Francisco gab es das auch schon, wenn auch in wesentlich geringerer Dosierung als heute. Inzwischen gibt es nur noch Propaganda mit der Brechstange. Ein Beispiel, das vermutlich jeder kennt, ist die Werbung von:

    S E I T E N B A C H E R

    Das ist Werbung mit der Brechstange. Durch Wiederholung prägt man sich Begriffe ein. Deren Werbung konzentriert sich nahezu ausschließlich auf das Einhämmern des Namens Seitenbacher mittels Wiederholung.

    Etwas gutes hat der „geistige Bürgerkrieg“ aber an sich: Man kann ihn mit der Fernbedienung abschalten UND man muss ihn nicht einschalten. Es gibt da keine „Impfpflicht“. Allerdings muss hier auch jeder die Verantwortung für sein Leben selbst übernehmen oder er ist verloren.

    • Wow, „Die Straßen von San Fransico“,mit Karl Malden und Michael Douglas, meine Mom hat immer die ganze Familie gezwungen „Dallas“ und „Denver Clan“ anzusehen, meinen „Star Trek“ fand sie natürlich doof, tja das waren noch Zeiten.
      Hehe, mein Vater hat diese „Clementine“ von der Ariel-Werbung total gehasst, herrlich wie er sich immer wieder über die aufgeregt hat.
      Wir waren beide totale Louis de Funès Fans, ich glaube sowas gibt es heute gar nicht mehr, oder geht das beim Dschungelcamp?

  8. Ich konsumiere weder Fernsehen noch Hörfunk, der Fernseher dient ausschließlich der Betrachtung von Filmen mit DVDs oder aus Netflix und Co, wobei auch da eine strikte Auswahl sein muss. Zur politischen Information dient mir schon langjährig ausschließlich das Internet mit von mir ausgewählten Blogs und Youtubern, denen ich vergleichend ein gewisses Vertrauen schenken kann. So kann ich die einseitige Propaganda einer vorgetäuschten Metarealität des heutigen Mainstreams mit den woken, klimahysterischen usw. Themen vermeiden und mich auf internationale Weise einigermaßen vielseitig, was Fakten und Meinungen betrifft, informieren. Man muss natürlich etwas Zeit aufwenden, aber bekommt auch Routine.

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  9. Ich habe mir angewöhnt, keine Artikel mehr zu kaufen, bei dem mit schwarz – weißen Patchworkfamilien oder Schwulen geworben wird – denn meine Frau ist auch weiß, genauso wie meine Kinder, und schwul bin ich auch nicht !

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  10. Das ist der Grund, warum ich schon über ein halbes Jahr kein Fernsehen mehr schaue. Gerade und ganz besonders nicht die Nachrichten. Es ist einfach besser für meinen Blutdruck. Diese ewigen Schreikrämpfe und das Werfen mit Gegenständen hatte mich schon ziemlich verausgabt.
    Da bleibt mir nur Netflix und Amazon.
    Aber da habe ich noch die ein oder andere Serie übrig.
    Ich will jetzt mal etwas ganz hartes und unerhörtes über Frauen bei der Arbeit schreiben:

    Wie „emotional“ Frauen früher schon bei der Arbeit waren, konnte man sehr gut an den KZ-Aufseherinnen sehen. Die waren meist schlimmer als die Männer, kann man sich gerne mal durchlesen wenn man sich für Gerichtsverfahren interessiert. Fast die ganze Mannschaft von Stutthof wurde aufgeknüpft. Weil sie so emotional bei der Arbeit waren.
    Das ist keine Gruselgeschichte oder irgendwie gegen Frauen geartet, sondern eine geschichtliche Tatsache.
    Aus diesem Verhalten hätte man seine Schlüsse ziehen können.
    Für die Politik, später.

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  11. Noch einmal, weil mir der Satz entgangen war. @The Rob: Aha, die Minions, als Supertrooper. Alles verstanden. Nun, wer es mag, bitteschön. Ich verlange da etwas mehr. Aber das ist jeden seine Sache.

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    • @Rollenspielerin
      Gehen Sie mal an die frische Luft, verprügeln Sie kleine Kinder oder tun Sie sonst irgendwas um sich irgendwie bei irgendjemanden wichtig zu machen, ich habe jetzt genug von ihrem sinnlosen Gesülze und ihrem Gezicke, Sie kapieren überhaupt nichts und das haben Sie auch gar nicht vor, mir ist völlig gleichgültig was Sie für richtig halten oder was den Ansprüchen von Prinzessin genügt, alles klar!?

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  12. Selbst Krimis sind heute nicht mehr anzuschauen, früher habe ich die gerne gesehen. Entweder geht es um die „guten Zugereisten“, die nie schuldig sind, aber immer von den pööösen Deutschen verdächtigt werden, oder um lesbische und bunte Paare. Ich brauche die Hirnwäsche nicht, deshalb lese ich lieber, als mir das anzutun.

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  13. „Es haben doch nur 14 Prozent Grün gewählt“
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    Nimmt man alle Wähler, also auch die, die niemanden gewöählt haben obwohl sie dürften, sind’s gerade mal 7 oder 8% für die Grünen.

    Vor 40 Jahren hab ich die auch gewählt. Da war ich jung und dumm und die Grünen haben noch keine Bäume abgeholzt und den Krieg herbeigesehnt.

  14. habe keinen fernseher mehr.

    bzw. einen alten, der nach der zweiten grossen senderumstellung keine sender mehr empfängt.

    man kann aber prima alte vhs-videos anschauen und dvds, die noch rumliegen.
    für den rest gibt es internet, aber auch youtube mit millionen konten bietet kaum auswahl und ist gez-verseucht.

  15. Wer guckt noch diesen TV-Müll ? Mehrheitlich sind es schon ziemlich alte, ungebildete und linksgrüne Zuschauer. Es sind immer noch sehr viele, aber deren Zahl sinkt stetig. Immer mehr Bürger erkennen die Absicht der Indoktrinierung und wechseln zu unabhängigen Anbietern im Internet, sehr zum Mißfallen der linken Medienblase. Dort bekommen sie echten Journalismus und keine Propaganda.

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