Montag, 24. Juni 2024
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Romanverfilmung statt Rücktritt: Die ARD strahlt Habecks “Tod am Deich” aus

Romanverfilmung statt Rücktritt: Die ARD strahlt Habecks “Tod am Deich” aus

Schauderhafter Klimakitsch: ARD-Teaser zum auf Habecks Roman basierenden Machwerk “Die Flut – Tod am Deich” (Screenshot:Youtube)

Der Fernsehfunk in diesem Land nähert sich immer mehr Verhältnissen wie in der DDR an: Gestern Abend strahlte die ARD den alarmistischen Propagandafilm “Die Flut – Tod am Deich” aus. Er basiert auf einem Roman, den – na wer wohl – Robert Habeck mit seiner Frau Andrea Paluch verfasst hat. Statt wegen seiner Täuschung der Bevölkerung im Zuge des Atomausstiegs medial gegrillt zu werden oder noch besser endlich zurückzutreten, wird Vizekanzler Robert Habeck also als Tausendsassa abgefeiert, der nicht nur Wirtschaftsminister “kann”, sondern neben Kinderbüchern auch noch Filmvorlagen schreibt.

Dass Habecks Ergüsse als Autor in von ihm mitverantworteten politische Krisen immer wieder Gesprächsthema werden, ist kein Zufall. Durch seine Energiepolitik wahrscheinlicher gemachte Blackouts romantisierte Habeck einst literarisch als besinnliche Gelegenheit zur Familienzusammenkunft bei Kerzenschein. Der Ausstrahlungstermin für den gestrigen Film stand natürlich schon fest, bevor “Cicero” die ungeheuerliche Desinformation der eigenen Bevölkerung beim Atomausstieg und der Ablehnung jeglicher AKW-Laufzeitverlängerung durch Habeck enthüllt hatte.

Melodramatisches Machwerk und Klimakitsch

Trotzdem – oder erst recht – kam dieses Ergebenheitsstück an den Wirtschaftsminister zum richtigen Zeitpunkt, um von seinem rücktrittsreifen neuerlichen Skandal abzulenken. Statt die Bevölkerung über das verantwortungs- und skrupellose und politische Agieren dieses ruchlosen Ideologen aufzuklären, strahlt der Gebührensender ein manipulatives, melodramatisches Machwerk aus dessen Feder aus; der Film konnte künstlerisch jedoch nicht einmal in der eigenen linken Medienblase überzeugen: Sogar der “Stern” befand, Regisseur Andreas Prochaska habe sich “vergaloppiert” und irgendetwas “zwischen Mystery und Murks” abgeliefert.

Die “Neue Zürcher Zeitung” nannte das Werk einen “Klimakitschfilm” – und das war noch freundlich ausgedrückt. Ansage!-Autor Adam von Syburg brachte es gestern auf Facebook auf den Punkt: “Meinetwegen kann Robert Habeck ausschließlich linksgrün-versiffte Drehbücher schreiben… wenn er nur der Politik Lebewohl sagen würde…”.

18 Responses

  1. Und auch hier bewahrheitet es sich wieder, daß grüne Ideologen nichts eigenes auf die Kette kriegen. Die Story ist mehr oder weniger geklaut und auf grüne Ideologie adaptiert. siehe Theodor Fontane ” Der Schimmelreiter”
    Das beweist, Fluten hat es schon immer gegeben( auch schlimme, siehe die Hochwassermarken in vielen alten Städten)
    Der ganze menschgemachte Klimazirkus ist wissenschaftlich Quark. Das Klima ändert sich seit Bestehen des Planeten. Wie kommt man auch darauf, daß man Anspruch darauf hätte, das daß Klima sich konstant verhält, wie am Thermostat der Heizung eingestellt.
    Neu ist, das man damit gigantisch Geld abzocken kann

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      1. Vermutlich hat der Kommentator das aufgrund desselben Vornamens “Theodor” verwechselt. Beide Autoren kannten sich übrigens gut.

    1. Ja, mehr ist eben bei diesem Könner nicht drin als abzuschreiben. KT musste gehen weil er die Doktorarbeit abgeschrieben hat, der Alleskönner bleibt und die Verfilmung wurde sicher auch noch von Steuergeldern finanziert. Das ist unser heutiges Deutschland.

  2. warum wird dieser Habeck ständig als Autor betitelt? Ich habe starke Zweifel daran, das Habeck selbst irgendwas zu all dem verfassten Blödsinn beigesteuert hat, außer vielleicht ein paar Kommas und Punkte. Bei seinem geistigen Zustand ist es schwer vorstellbar , dass er selbstständig ganze Sätze verfassen kann. Egal ob Dumme oder weniger dumme. Von Sinnvollen mal ganz zu Schweigen!

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  3. Lt. offizieller Messung sollen dieses Machwerk etwas über vier Millionen Menschen in ihren Kopf gelassen haben; damit wurde ja dann ein großer Schaden abgewendet. Die Menschen, die so etwas noch freiwillig einschalten, sind eh verloren als Mitkämpfer für eine wirkliche Demokratie.
    Mich hat der ÖRR in den letzten zehn Jahren komplett verloren. Erst wurde es immer weniger, jetzt ist er für mich komplett gestorben, denn er erfüllt seine Aufgaben, die ganz klar definiert sind und die eine Zwangsabgabe rechtfertigen, nur noch zu Null Prozent.
    Da er nicht mehr reformiert werden kann, muss er zerschlagen werden. Abschaffung der Rundfunkgebühr, jeder soll selbst entscheiden, ob er so einen Mist noch sehen und dafür freiwillig zahlen will.
    Ich möchte so ein einseitiges politisches Tutti Frutti nicht bezahlen müssen!

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  4. Es ist einfach unerträglich , was mit den Zwangsgebühren gegen die eigene Bevölkerung gemacht wird. Ich kann nur jendem den RAT geben, raus aus dem Laden, auch wenn es nicht einfach ist. Frei nach dem Lottospruch: Dranbleiben, einmal klappt es bestimmt. Bei mir hat es 2 Jahre Kampf gebraucht, aber seit 2022 bin ich befreit. Was für eine Wohltat.

  5. Da wird sich Theodor Storm im Grab umdrehen, ich habe den Film nicht gesehen aber, den mit Hauke Haien als Schimmelreiter war sehr gut.

  6. Nichts könnte klarer zum Ausdruck bringen, daß wir ein Staatsfernsehen haben! Oder genauer, ein Regierungsfernsehen.

    1. Sie haben es so lange ausgehalten? Meine Hochachtung! Ich habe es erst gar nicht gesehen nach den vorherigen Kommentaren.

  7. Fühle nur ich mich unwillkürlich an Nero erinnert, der sich für einen grossen Künstler hielt und seine Umgebung und gelegentluch auch die Römer allgemein mit seinen Darbietungen drangsalierte? Unvergessen dargestellt von Sir Peter Ustinov in Quo vadis.
    Aber man muss ja heutzutage das Machwerk weder lesen noch ansehen – ein wenig zivilisatorischem Fortschritt sei dank.

    1. Das schlechte Image von Nero besteht großenteils zu Unrecht. Wie immer er als “Künstler” einzuschätzen sein mochte, seine politischen Maßnahmen zeigen, daß er nicht zu den schlechten Kaisern des antiken Rom gehört, insbesondere was die Maßnahmen gegen Feuer betrifft, die er nach dem Brand Roms durchsetzte. Und daß er Tötungen von Gladiatoren verbot, hat ihn bei seinen Zeitgenossen nicht beliebt gemacht. Die Szene, die Ustinov kongenial darstellte, hat es so wohl nie gegeben.

      Über unseren Minister, der nicht weiß was Insolvenzen sind, finde ich andererseits überhaupt nichts positives zu sagen.