Schlepper-Komplize Facebook

Facebook – einmal mehr unterirdisch (Symbolbild: Shutterstock)

Dass bei Facebook manche gleicher sind als andere, dass die vielzitierten „Gemeinschaftsstandards“ – auch schon vor ihrer faktischen Kraftloserklärung durch den Bundesgerichtshof diesen Sommer – als Zensurwerkzeug nur gegen bestimmte Gruppierungen und Meinungen eingesetzt werden (und dafür umso exzessiver!), während sie bei Themenkreisen des woken, kulturmarxistischen und linksideologischen Mindset praktisch nie störend in Erscheinung treten: Das ist keine Neuheit. Wer auf der Zuckerberg-Plattform unterwegs ist – und sei es noch so widerstrebend mangels reichweitenäquivalenter Alternativen -, der kennt die Willkür der Sperr- und Löschkommandos, der „Faktenchecker“ und staatlicherseits mit Steuergeld und NetzDG gepimperten Rotstiftbüttel, denen immer öfter völlig legitime Meinungsäußerungen und zum Teil belegte Tatsachenbehauptungen zum Opfer fallen. Entscheidend sind die Themen: Alles, was von Netztrollen und -blockwarten als coronamaßnahmen- oder regierungskritisch, WHO- oder impfskeptisch, als „klimaleugnerisch“, als gegen ungebremste Massenmigration oder zur „Seenotrettung“ verbrämtes Schlepperwesen gerichtet identifiziert und eifrig „gemeldet“ wird, führt zur Stumm- und gegebenenfalls Abschaltung der betroffenen Accounts und ihrer Inhaber.

Hingegen sind Hetze gegen Ungeimpfte, linksradikale Gewaltaufrufe, aber auch islamistische Gewaltphantasien von propalästinensischer Israelhetze bis zu menschenverachtender Häme über die bestialische Abschlachtung des französischen Lehrers Samuel Paty (die auch tausende deutsche Muslime mit Lachsmileys und „gefällt mir“ quittierten) für Facebook so überhaupt kein Problem. Im Mutterland sowohl von Facebook als auch der Political Correctness, den USA, wo MeToo und Black Lives Matter ihren Ursprung nahmen, ist die ideologische Schere des Konzerns so ausgeprägt, dass dort vergangenes Jahr sogar die Verabredungen zu Zerstörungsmobs und Plünderorgien über das Zuckerberg-Netzwerk koordiniert wurden – was selbstverständlich keine Konsequenzen nach sich zog. Umgekehrt sperrten Twitter und Facebook den scheidenden Präsidenten Donald Trump nach einem angeblich von ihm intendierten „Sturm aufs Kapitol“ (obwohl dieser ein sensibler Andachtsbesuch war im Vergleich zu den echten „Stürmen“ der Briganten, rechtlosen Linksanarchisten und Antifa-BLM-Mordbuben, die im Sommer 2020 eine US-Innenstadt nach der anderen in Schutt und Asche gelegt hatten, um den Tod eines Schwerkriminellen als Folge „rassistischer Polizeigewalt“ zu sühnen).

So wundert es auch überhaupt nicht weiter, dass Facebook nun die bevorzugte Austausch- und Anwerbeplattform für Schlepper und Menschenhändler ist, über die diese „fluchtwillige“ Menschen aus dem Nahen Osten für die Reise nach Deutschland anwerben. Im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erklärte gestern die Sicherheitsanalystin Monika Richter, Recherchechefin des Prager Analyse-Unternehmens Semantic Visions, dass Facebook eine entscheidende Rolle bei der Koordination des Menschenschmuggels via Belarus in die EU innehat. Semantic Visions untersuchte die Hintergründe der Fluchtbewegungen, die vom weißrussischen Regime geförderte Dynamik der neuen Routen und deren Lenkung durch das soziale Netzwerk, und erstellte einen Report über die Hintergründe – der Facebook äußerst schlecht aussehen lässt. Zentraler Vorwurf Richters: Facebook tue nichts, um die entsprechenden Anwerbungen und Informationen der Menschenschmuggler an ihre „Kundschaft“ zu unterbinden.

Im Klartext: Wenn es um die Destabilisierung der westlichen Gesellschaften und der EU geht, ist auch der Big-Tech-Gigant ganz vorne mit dabei und leistet willfährig logistische Beihilfe; hier kommen dann, o Wunder, keine Löschtrupps im Einsatz. Und weder die deutsche Bundesregierung noch die EU-Kommission, die beide den „Kampf gegen Rechts” bzw. – was im Ziel gleichbedeutend ist – gegen „Desinformation und Fake News” mit Milliardensummen unterstützen, halten es für erforderlich, Druck auf Facebook auszuüben, sein Netzwerk nicht für illegale Migrations-Promotion und falsche Schlepperversprechen herzugeben; Versprechen, durch die verzweifelte Menschen in falscher Hoffnung Richtung Deutschland gelockt werden. Vielleicht ja deswegen, weil es ihnen selbst genau darum geht, diese Menschen möglichst zahlreich, auf welchen Wegen auch immer, in das Land zu lotsen, das „Platz hat“ und alles „schafft“…

5 Kommentare

  1. Facebook ? Hört blos auf mit dem Mist. Ich habe mal im Zusammenhang mit der Flüchtlingskriese vor ein paar Jahren (2015) das deutsche Grundgesetz per Copy/Paste zitiert und dafür wegen Verstoßes gegen die „Gemeinschaftsstandards“ eine 30 Tage Sperre wegen „Haßrede“ kassiert.
    Anscheinend ist die deutsche Verfassung im Silicon Valley Haßrede.
    Danach hatte ich die Backe dick und meinen FB Account endgültig gelöscht, was gar nicht so einfach war.
    Ich bekomme heute noch Mails von FB wer mich angeblich alles vermisst.
    Denn gesperrte Accounts sind weiter Werbewirksam während gelöschte Accounts Einnahmeverluste für FB bedeuten und das schmeckt denen überhaupt nicht.
    Man soll einen FB Account haben, aber seine Meinung gefälligst für sich behalten, selbst wenn die völlig legal formuliert wird. Denn ansonsten gibts Sperren bis zum Umfallen aber fast nie Löschungen.

  2. Die Lösch- und Sperrkommandos sind nicht nur bei Facebook aktiv, sondern auch bei YouTube. Hier ein aktueller Fall:

    Uwe Steimles „Aktuelle Kamera“, Ausgabe 49, wurde auf YouTube gesperrt.

    Meines Erachtens ist der Hintergrund dafür, dass er ein harmloses Späßchen gemacht hat in Form einer Wortspielerei. Dabei ging es um den Weinbrand „Mariacron“ und das Virus „Omicron“ (mit „c“ geschrieben).

    Das ist alles kein Spaß mehr. Das ist Faschismus.

  3. Facebook spielt eine übergeordnete Rolle in diesem weltweiten Faschismus, der uns zur Zeit heimsucht.
    Zuckerberg ist zwar auch nicht der höchste der Unsichtbaren, aber er spielt eine den Regierungen übergeordnete Rolle.
    So ist die Sichtweise auch falsch, Facebook würde von DE hierzulande zur Zensur gezwungen, aus Angst vor Bußgeldern.
    Vielmehr war es so, daß Merkel und Maas, noch als Justizminister, zu Facebook nach Amerika pilgerten.
    Das aber bedeutet, daß sie einbestellt wurde, denn immer noch ruft der Herr sein Gescherr und nicht umgekehrt. Heißt: Damit er das, was er macht, machen konnte, aber auch eine Ausrede haben konnte, hat er der Merkel Junta aufgetragen, das bekannte Gesetz zu schaffen.
    Denn eines steht fest:
    Hätte Zuckerberg deutsche Zensurpläne torpedieren wollen, wäre auf Trumps Seite gewesen, hätte er auf deutsches Genöle geschissen, denn er hätte sämtliche Mitarbeiter außerhalb DEs Zugriff beschäftigen können und DE hätte dann nur die Möglichkeit gehabt, Fratzenbuch ganz zu sperren, was dann richtig auffällig gewesen wäre, aber auch für System eine Plattform weniger gewesen wäre
    Propagandistisch und nachrichtendienstlich.
    Facebook, samt Zuckerberg, ist ein mächtiges Werkzeug des Deep State und der Planung der World Governance.

  4. Meinungs- und Pressefreiheit waren einst bedeutende Grundrechte gegenüber dem Staat, da dieser als einziger in der Lage war, wirksam Zensur auszuüben. Doch das hat sich geändert. Nun beherrschen wenige private Eigentümer den medialen Raum (Internet; Zeitungen; Fernsehen). Schon lange ist ersichtlich, dass Leserbriefe durch Auswahl ganz unbemerkt als Zensurstellen eingespannt werden. Das Löschen von Internetdaten setzt die ganze Einseitigkeit und Verlogenheit nur umfassender und noch undemokratischer fort.

    Der Skandal ist deshalb, dass sich der Staat nicht darum kümmert, dass aufgrund der total geänderten Verhältnisse es nun zwangsläufig zur Aufgabe des Staates geworden ist für den Erhalt der Grundrechte zu sorgen. Aber da tut sich nichts, weil in beiden Bereichen der Einfluss des Großkapitals und ihrer Leader schließlich der gleiche ist. Marschierten früher Thron (Staat) und Altar (Kirche) Hand in Hand, um die Menschen unter Kontrolle zu halten und ihre eingenen Interesse zu fördern, so sind es heute der Staat und die Milliardärsfront, die die Massen bevormunden, manipulieren, ausbeuten und für ihre Interessen einspannen. Wer sich weigert, Grundrechte zu schützen, hat seine Legitimation als Demokrat verloren. Meinungsfreiheit heißt immer auch Freiheit für die Meinung der anderen.

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