Schluss mit dem Sklavenvertrag, raus aus dem Stockholm-Syndrom!

Im lebenslänglichen Corona-Knast Deutschland (Foto:Imago)

Meine Kenntnisse über die BDSM-Szene beziehe ich zugegebenermaßen hauptsächlich aus „Fifty Shades of Grey”, das ich in einem unbeobachteten Moment aus dem Büchertauschregal meiner vorherigen Arbeitsstelle mitnahm und ein wenig verschämt in meiner Tasche verschwinden ließ. Man verzeihe mir also, wenn ich dem ein oder anderen Klischee aufgesessen bin, aber ich erinnere mich daran, dass es darin zwischen den Protagonisten einen „Sklavenvertrag“ gab, in dem vereinbart wurde, was zwischen den Beteiligten erlaubt war. Und es gab auch ein „Save Word” – sagt der „Sklave“ etwa „Käsekuchen”, ist augenblicklich Schluss mit Paddel auf Po.

Einmal abgesehen davon, dass der Mann, der mir ein Paddel auf den Po hauen dürfte, noch nicht geboren ist, kann ich mich erst recht nicht daran erinnern, mit der Bundesregierung einen Sklavenvertrag abgeschlossen zu haben. Sonst stünde ich schon geraume Zeit vor dem Gesundheitsministerium und würde „Käsekuchen, Käsekuchen!” rufen. So ein Sklavenvertrag ist auch gemeinhin etwas Freiwilliges zwischen zwei Menschen, die ihr Vergnügen daraus ziehen (es sei denn, man wird von einem „Criminal Minds”-Psychopathen in eine Berghütte in den Rocky Mountains verschleppt). Das kann man mit 83 Millionen Menschen aber nicht bewerkstelligen – also muss man sich etwas anderes einfallen lassen.
Durch die Dauerpanikmache in Medien und Politik hat ein Teil der Bevölkerung tatsächlich schon so etwas wie ein fortgeschrittenes „Stockholm-Syndrom“ erworben, das sie in einer übergriffigen Regierung tatsächlich einen beschützenden Wohltäter erkennen lässt.

(Screenshot:Twitter)

Die Beweislast hat sich umgekehrt: Nicht Karl Lauterbach muss seine Gründe für die Fortführung der Maßnahmen plausibel darlegen, wenn er uns die Wiedererlangung unserer Freiheit vorenthält. Nein, im Sklavenvertrag, den wir nie unterzeichnet haben, sind nur wir zu allerlei Unterwerfungsgesten verpflichtet. Dann gibt es vielleicht eine kleine Belohnung, und nach fünffacher Impfung darf man mal eine halbe Stunde auf Freigang und ein Eis essen. Immerhin darf man sich hierfür in Bayern sogar wieder hinsetzen, obwohl das bei dem derzeit vorherrschenden Wetter kein Vergnügen ist.

Aber der Bundesbürger ist dankbar, denn er hat sich vertrauensvoll in die Hände der Regierung begeben. Der Gehorsam ist dabei längst nicht mehr lethargischer Natur und aus Angst vor Repressalien erwachsen; man fühlt sich selbst berufen, Störenfriede auszuschalten, die einem die versprochenen „Lockerungen“ zu vermiesen scheinen. Da verprügeln gestandene Männer eine 17-Jährige, weil sie ihre Maske nicht richtig aufhatte (siehe hier). Was für Helden! Die Angst vor Infektion kann wohl kaum das Motiv gewesen sein, sonst hätten sie sich in die Flucht gerettet. Hier ging es um die Bestrafung einer „Abweichlerin“ und die Ableitung des eigenen Frustes! Die Männer scheinen die Gelegenheit geradezu gesucht zu haben.

Wieder einmal machen sie alles willfährig mit

Erst dachte ich, diesmal hätten zur Abwechslung einmal die Impfgegner eine „Geschichte aus dem Paulanergarten” erzählt. Aber die Presse hat es mittlerweile bestätigt – wahrscheinlich deshalb, weil auch eine rassistische Beleidigung ins Spiel kam. Aber niemand in den Redaktionsstuben hat sich Gedanken darüber gemacht, welche Stimmung mittlerweile in Deutschland herrscht. Der Fall der 17-Jährigen ist zwar der extremste seiner Art, aber ganz gewiss nicht der einzige. Wenn die dicke Corona-Blase einmal geplatzt ist, wird vielleicht einmal wieder die Frage im Raum stehen, warum so viele wieder einmal brav alles mitgemacht haben – bis hin zum Schikanieren ihrer Mitmenschen. Muss man die Leute eigentlich immer wieder neu anlernen, nicht jede Kontrollmaßnahme mitzumachen? Muss man alle paar Jahre neu definieren, was „nie wieder” und „wehret den Anfängen” bedeutet?

Das Schlimmste ist: Hinter den Mitläufern und Hobbyblockwarten stehen diesmal weder Stasi noch Gestapo, die ihnen Gewalt androhen, wenn sie die Drangsalierung nicht unterstützen. Es erinnert ein wenig an die Religionswächterinnen im Iran, die noch härter gegen unverschleierte Frauen durchgreifen als ihre männlichen Kollegen: Das bisschen Macht, das ihnen zugestanden wird, kosten sie voll aus. Dabei könnte sich selbst derjenige, der nicht den Mut aufbringt, sich offen zu wehren, dem Rummel leicht entziehen, indem er einfach mal eine harmlose Verfehlung ignoriert. Es braucht offenbar nicht viel, um ganz normale Menschen zu gehorsamen Mitarbeitern eines Unterdrückungsapparates zu machen: Nur ein wenig Zuckerbrot und Peitsche. „Wenn ihr fein artig seid, dann verspricht euch Vater Staat ein paar Häppchen Freiheit.” Und auch, wenn die Messlatte immer wieder willkürlich verrückt wird – man glaubt weiter daran.

13 Kommentare

  1. Der Mensch ist psychologisch so gestrickt, dass er den Mächtigen zugehörig sein will.
    Das war so im nazibraunem faschistischen Dritten Reich.
    Das war so in der rotlackierten faschistischen DDR.
    Und das ist so in einem linksgrünen faschistischen Deutschland mit einer Ampel-Administration.

    • Braunes Deutschland steht hier im raum das ich nicht Lache ist wohl die Tatsache das uns das von jenen Hintermännern es so den Schulen auftragen wurde Taten wie damals einem Einzigen zb.H….ler anzukreiden Oder bin Laden bezüglich dDer Alkaida unseren Kindern beizubringen bzw Einzutrichtern, warum ? Weil es so vom Besatzer gewollt ist, um blindlings zu gehorchen, genau solche Hintermänner sind es wieder welche derzeit die Massenversklavung vorantreiben.Jene welche sich weigern weden aussortiert. Damit soll genau das Feindbild auf nur eine Person gelenkt werden, ich glaube diesmal solls Putin werden. Das ist klar da es bekannt ist das die Unbeugsam sind und zur Sklaverei erzogen werden müssten, um schlussendlich jede Einmischung in die Handlungen der Hintermänner an Nebenstaaten auszulöschen. Damit nicht genug, tuen unwissende paranoide und selbstgerchte Regierungsbeamte alles um dies zu verschleiern und Volk dumm zu halten. Was auch nicht verwunderlich ist wen mann die innerpolitischen Regelungen der letzten Jahrzehnte verfolgt wurde alles hierfür vorbereitet.
      Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir alle beugsame und gehorsame Sklaven derer sind welche hier alles schon seit vor dem ersten Weltkrieg fest in der Hand haben.
      Schon allein die Neusten Erkenntnise sowie Technolgien welche in Asien die jetzt schon bald Wirklichkeit sind, belegen diese perfiden Machenschaften welche unseren Willen zu Freiheit und das Recht dazu, gerade bei zu lächerlich minder wirkenden Widerstand einschränken oder gar gegen routiniert geplannte Versklavung ersetzt.

  2. Diejenigen, die ganz gern diesen Sklavenvertrag einhalten, sind in einer erdrückenden Mehrheit. Ich stimme allerdings zu, was mich angeht und das ist für mich in erster Linie relevant. Ich habe keinen Sklavenvertrag abgeschlossen, ich akzeptiere diese sog. Regierung nicht einmal.

    • Wenn das Gift des totalitären Denkens einmal in das Fundament der Demokratie eingesickert ist, wird Ihnen das nicht viel nützen.

      „Wir erleben, wie das Gift des totalitären Denkens auch in das Fundament der Demokratie einsickert und sie von innen auszuhöhlen droht.“ – Robert Habeck (GRÜNE), Ansichten über Wahrheit, Vorwort in George Orwells „1984“, Neuübersetzung 2021

      „Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln.“ – Sandra Detzer (GRÜNE) am 19.11.2021

  3. Menschen sind soziale Tiere, die in offen anonymen Verbänden mit einer Rangordnung zusammenleben. Optimal angepasste Gruppenmitglieder verbessern die Fortpflanzungschancen, deshalb wird normabweichenden Gruppenmitgliedern mit einer besonderen Aggression begegnet, der Aussenseiteraggression, die an sich völlig natürlich ist und letztlich der Arterhaltung dient.

    Auf dieser Klaviatur spielen Herrschende allerdings gerne, wenn es ihrem Machterhalt dient: Sie bestimmen, wer Aussenseiter ist – den Rest erledigt die Natur.

    Um das abzustellen gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten: Eine Regierung, die auf „Teilen und Herrschen“ verzichtet – und/oder eine Gesellschaft, die nicht das Kollektiv, sondern das Individuum an erste Stelle stellt.

    Solange Menschen aber vorzugsweise in Rudeln daherkommen die linke Rudelparteien wählen und der Wunsch nach individueller Freiheit nur als unerwünschter Impuls existiert, der masochistisch verdrängt in Form von Projektion bei der Bekämpfung von Abweichlern zutage tritt, wird sich daran wohl nie etwas ändern.

  4. Sehr gut gesagt! Zutreffend auf den Punkt gebracht! Das sollte eigentlich auch zu der Erkenntnis führen, dass der Staat IMMER das Problem und NIE die Lösung ist. Denn wenn man sich den Staat mit seinem Gewaltmonopol aus der Corona-„Krise“ wegdenkt, wären wir nicht da, wo wir heute sind, sondern in einer freien, verantwortungsbewusst handelnden Gesellschaft.

  5. „Es braucht offenbar nicht viel, um ganz normale Menschen zu gehorsamen Mitarbeitern eines Unterdrückungsapparates zu machen.“ – Das scheint dennoch auch länderspezifisch zu sein. Wer z.B. nach Polen fährt, erlebt dort niemanden der andere Menschen drangsaliert. In Portugal dito. Ganz zu schweigen vom Balkan. Es fällt auf, dass die gesetzliche Zwangsspritze für ALLE Bürger im „Westen“ nur im „Reichsgebiet“ (D & A) diskutiert wird. Nicht dass einige andere Länder nicht ebenfalls enormen Impfterror ausüben.

  6. Leider haben Sie mit Ihrem Artikel voll ins Schwarze getroffen.
    Bis 01/2020 hätte ich es für unmöglich gehalten, daß sich Geschichte wiederholt. Mir war bis dahin auch schleierhaft, wie sich ein Volk so beeinflussen lassen konnte.
    In der Zwischenzeit habe ich sehr sehr viel dazu gelernt. Die Hörigen kommen aus ihrem hypnoseartigen Zustand nur mühsam heraus. Auch wenn sie es vielleicht innerlich schon wissen, werden sie ihre Fehler so schnell nicht zugeben. – Dazu bedarf es einen A. in der Hose.

Kommentarfunktion ist geschlossen.