Donnerstag, 23. Mai 2024
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Widerlich: Falschparker-Denunzierungsportal verzeichnet regen Zulauf

Widerlich: Falschparker-Denunzierungsportal verzeichnet regen Zulauf

Kein Falschparkvorgang mehr ohne “Protokoll”: Mit freundlichen Grüßen von Ihrer anonymen Petze am heimischen PC! (Symbolbild:Imago)

Die Lust am Denunzieren und die Aktivierung staatlicher Behörden zur Verfolgung jener, die einen aus irgendeinem Grund stören und nicht gefallen, zählt offenbar zu den unausrottbaren Konstanten des deutschen Nationalcharakters. Falschparker gehörten dabei schon immer zu den Lieblingszielen aller Möchtegern-Blockwarte – vor allem in Zeiten der Verhetzung von SUV-Fahrern, Klimaklebern und allgegenwärtigen “Umweltsäuen”. Wo interessierte Petzen früher jedoch noch am Fenster lauern, Autonummern aufschreiben und selbst die Polizei verständigen mussten, hat das Internet-Zeitalter inzwischen Abhilfe geschaffen: Das seit 2019 existierende, aber – zumal in Zeiten der gesetzgeberischen Ertüchtigung von “Meldestellen” und anonym-geschützten “Hinweisgebern” – immer „erfolgreicher“ werdende Petzer-Portal “weg.li” ermöglicht es, jeden zufällig entdeckten „nervigen Falschparker“ zu fotografieren und gleich Bilder des Verstoßes hochzuladen.

Datenschutz und Recht am eigenen Bild spielen hier anscheinend keine Rolle, im Gegenteil: man kann sogar gerne gleich „einen ganzen Schwung von Beweisfotos als Massen-Upload einspielen“, wird voller Freude verkündet. Die Fotos werden dann automatisch analysiert und die Meldung „mit den erkannten Standort- und Fahrzeugdaten vorausgefüllt“. Die Daten müssen dann nur noch überprüft und der Verstoß beschrieben werden – „und schon ist die Meldung vollständig“, heißt es weiter. Diese kann dann über das Portal direkt ans zuständige Ordnungsamt verschickt werden. Sämtliche Anzeigen können bei eventuellen Rückfragen jederzeit abgerufen werden; so kann sich jede eifrige Melde-Muschi über ihre tatkräftigen “Leistungen” auf dem Laufenden halte. Die Seite bemüht sich dabei in schlimmster deutscher Tradition, den Denunzianten ein erhabenes, gutes und rundum unskrupulöses Gefühl zu vermitteln, das Richtige zu tun. Am 1. Januar wünschte man etwa, wie jedes Jahr seit 2021, „allen Falschparker-Meldern einen fröhlichen und gesunden Start in das neue Jahr“.

Auch Sozialneid kommt nicht zu kurz

Inzwischen werden regelrechte Plansollvorgaben postuliert, an deren Erreichen sich alle Hobbypetzen auf dem Portal gemeinschaftlich beteiligen sollten: Am 6. März dieses Jahres wurde so etwa das „Wochenziel“ auf 6.000 Anzeigen angehoben, pro Jahr sollen es 312.000 (!) sein. Vordergründig soll das Ziel der viralen Anschwärzung „sichere Radwege und freie Bürgersteige“ sein, in Wahrheit werden hier vor allem schadenfreudige Autohasser adressiert. Offenbar kommt der widerwärtige Trend super an; die Zahlen über die Beteiligung sind erschütternd: 18.802 „aktive Melder“, 35.711 registrierte Bürger, 1.129.494 Fotos und 648.549 (!) erstattete Anzeigen bei insgesamt 658.996 Meldungen werden als aktueller Status angegeben. Sogar die „Top-Vergehen“ sind hier akribisch aufgelistet, wobei verbotswidriges Parken auf dem Gehweg mit 42.383 Fällen weit vorne liegt.

Auch der Sozialneid darf nicht zu kurz kommen: Selbst an die Erfassung der „Top-Automarken“ ist hier gedacht. Logisch: Je teurer und unerschwinglicher das falsch geparkte Gefährt, umso mehr Freude macht das Verpetzen! Derzeit rangiert Volkswagen mit 30.039 Fällen auf dem ersten Platz, gefolgt von Mercedes-Benz mit 23.114. Bundesländer, Städte und Postleitzahlen sind ebenfalls aufgelistet. Der Betreiber des Portals, ein Peter Schröder aus Hamburg, beschreibt sich übrigens selbst als „besorgter Vater, Fußgänger, E-Scooterer, Radler und Autofahrer“. Er bedankt sich für die 163.291 Anzeigen von 7.953 Benutzern, die in diesem Jahr erstattet wurden. Letztes Jahr waren es 212.459 Anzeigen von 7.510 Benutzern gewesen.

Schikane von Autofahrern als Volkssport in grünen Zeiten

Wer den erschreckenden Zulauf dieser Denunziantenplattform sieht, die es zum Volkssport erhebt, Autofahrer zu schikanieren, versteht, wie und weshalb die Politik hierzulande immer neue Meldestellen einrichtet: Sie kennt ihr Volk, zumindest in dieser Hinsicht, nur allzu gut (wobei mit “Volk” hier vor allem die schwindende autochthone Restbevölkerung gemeint ist, weil die eingewanderte Folgepopulation – einer der wenigen positiven Effekte der Migrationsentwicklung – diese perverse deutsche Veranlagung nicht ansatzweise nachvollziehen kann). Doch auch für die Deutschen ist dieser Rückfall in totalitäre Verhaltensmuster eine Form von Regression. Denn was hierzulande vor 20 Jahren noch kollektiv geächtet und als Versuch einer Unfrieden stiftenden Störung des sozialen Friedens aufgefasst worden wäre (damals galt “Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant” noch als Konsens), ist erst heute wieder – in Zeiten des moralisch aufgeladenen und ideologiegetränkten Linksspießertums des woken Post-Corona-Deutschlands – zur Tugend geworden. Derweil verzweifeln die aufs Auto angewiesenen Einkaufs- und Berufspendler, die in den von grünen Schikanen gegen den Individualverkehr geprägten Innenstädten immer seltener Parkmöglichkeiten finden, ebenso wie die leidtragenden Einzelhändler über astronomisch hohe Strafzettel und immer extremere Parkraumgebühren – und müssen jetzt auch noch jederzeit damit rechnen, dass sich feige Petzen zu Bütteln der Behörden machen.

Mit “weg.li” wurde ein neuer Tummelplatz für verkrachte Existenzen geschaffen, die hier ein willkommenes Ventil für widerlichen Sozialneid und ihren Menschenhass finden. Wenn es darum geht, an die niederen Instinkte seiner Mitmenschen zu appellieren, liegt Deutschland weltweit immer noch ganz vorne. Wenn Deutsche nur bei allem so erfindungsreich wären wie beim Denunzieren ihrer Mitbürger, wäre dieses Land nicht das Schlusslicht in Sachen Innovation und Wirtschaftswachstum unter den Industriestaaten.

38 Antworten

    1. alle falschfahrende radfahrer und e-deppen fbildchen machen von vorne und hinten mit kennzeichen… bilder zur anzeige bringen … geht ruck zuck .. so wie bei den autos auch…
      setzt dich mal in die fußgängerzone 1 stunde auf eine geschickte parkbank… und los gehts .. super ausbeute und die bullizei hat reichlich arbeit – was sie will sonst gäbe es das alles ja nicht..
      … hau rein .. alles kostenfrei und spass dazu…
      immerhin sorgt man sich für ein schönes miteinander…hahah
      do guck na:
      Das seit 2019 existierende, aber – zumal in Zeiten der gesetzgeberischen Ertüchtigung von “Meldestellen” und anonym-geschützten “Hinweisgebern” – immer „erfolgreicher“ werdende Petzer-Portal “weg.li”
      ermöglicht es, jeden zufällig entdeckten „nervigen radfahrer zu fotografieren und gleich Bilder des Verstoßes hochzuladen.

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      1. War da nicht etwas mit Recht auf eigenem Bild?
        Dann muesste der Denunzierte entprechende Mittel einlegen, umnden jenigen, der das Bild hoch geladen wird, dafuer dann angezeigt wird.
        Und weil die Gerichte sich wohl im Uebermass mit durch Denunzier verursachter Scheisse beschaeftigen muessen, erklaert, dass ernsthafte Faelle nicht/fehlerhaft bearbeitet werden.

  1. Den Spiess umdrehen:
    Die E-Scooter-Pest anzeigen.

    Gefährdung von Blinden,
    zwingt Mütter mit Kinderwagen auf die Straße.
    Ect.

    Bischen nachdenken und solche Portale gegen sich selbst wenden!

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  2. “die eingewanderte Folgepopulation […] – diese perverse deutsche Veranlagung nicht ansatzweise nachvollziehen kann”

    Ach, wie rührend. Dafür hat das Kuffnucken-Pack ganz andere “Qualitäten”, die ICH nicht ansatzweise nachvollziehen kann!

    Ich nehme das sportlich, ich war schon zweimal “Opfer” eines solchen Denunzianten.
    Parkverstöße sind nicht so teuer, ich sehe das als Spende an die notleidende Gemeinde.
    Mein Falschparken hatte niemanden behindert, aber bei Gehwegparkern habe ich kein Mitleid, wenn die angeschissen werden.

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  3. Na, wen wundert das? Der hässliche Deutsche ist wieder da. Die roten Linien sind überschritten, nicht nur vom Kanzler, weite Gesellschaftsanteile folgen ihm. Es ist so peinlich, beschämend. Ich zwicke mich fortwährend, in der Hoffnung endlich aufzuwachen.

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  4. Ich hoffe mal, dass dieser Peter Schröder aus 17098 Friedland OT Cosa nicht den gleichen Fehler gemacht hat wie der berühmt gewordene „Drachenlord“, der nach Bekanntgabe seiner Adresse Hunderte Hausbesuche bekam. Und ich bin stocksauer, dass dieses denunziatorische deutsche N…pack eine Seite unter „.li“ betreibt. Wir haben in Liechtenstein nie mit Bdolf sympathisiert. Warum kann sich dieses sehr spezielle Volk von Blockwarten, mit dem wir Gott sein Dank nicht mal eine gemeinsame Grenze haben, nicht ohne diesen Missbrauch das zufügen, was sie verdient haben.

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  5. Kleine Fingerübungen für jene Bürger, die für die Aufrechterhaltung totalitärer politischer Systeme immer gebraucht werden.

    Ersetzen Sie „Falschparker“ einfach durch „verfassungsschutzrelevante Delegitimierer“.

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    1. Schon klar, aber kann man das vergleichen?
      Glaubst du Gier, dass die, die sich über Falschparker ärgern und dass die Gemeinde dagegen zu wenig unternimmt, zwingend auch z.B. Maskenverweigerer, Putin-Versteher oder Klima-Leugner ankacken würde?
      Ich gehöre zu den letzten drei Genannten und habe Null Verständnis für Gehweg-Parker.

      Ich erlebe das zu oft. Kfz halb bis ganz auf dem Gehweg geparkt, weil die Fahrbahn wohl zu schmal ist. Fußgänger müssen auf die Straße ausweichen, nicht wirklich ein Problem, weil dörflich, wenig Verkehr. Aber Omi mit Rollator, Kinder mit Tretroller…das sieht schon anders aus.

      Mir würde im Traum nicht einfallen, diese arroganten Fahrer beim Ordnungsamt anzuscheißen. Ich muss mich aber manchmal zurückhalten, die Fahrertüren mit meinem Schlüsselbund…
      Mehr als einen “Yellow” auf die Windschutzscheibe hab ich bis jetzt noch nicht gebracht.

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      1. Mir ist besonders in Erinnerung geblieben, dass mal 1 Stunde mind. die Straßenbahn nicht fahren konnte gemessen an dem entstandenen Stau, dazu Winter und kalt. Auch blöd wenn man kein Auto hat und heim will. Wurde dann abgeschleppt, Polizei war schon da als ich ankam, hätte auch durchaus Verständnis in dem Fall für abgebrochene Seitenspiegel, Kratzer und eine Straßenbahn die trotzdem fährt.

        Und zu der Frage, die Melder sind vermutlich genau das Klientel die auch aufschreien wenn nur die Maske unter der Nase ist, der falsche Button am Rucksack, whatever…

  6. In einem Lumpenstaat, für dessen Eliten nichts so gräßlich ist wie Frieden, braucht man sich doch über ein solches Denunziantentum nicht zu wundern:

    “Und die, die hier mit Friedenstauben rumlaufen, sind deshalb vielleicht gefallene Engel, die aus der Hölle kommen…”
    https://t.me/bjoernbanane/14353

    Wer so zu den Menschen spricht, der ist kein Kanzler. Der Mann muss schnellstens weg, und mit ihm der ganze Ampel-Schrott.

  7. Ich verstehe das Problem nicht!
    Wer nicht falsch parkt hat auch kein Problem mit Anzeigen wegen Falschparkens. Gleiches gilt ebenso für Geschwindigkeitsübertretungen.
    Bei mir zuhause werden fast jeden Abend die Feuerwehrzufahrten zugeparkt. Das Ordnungsamt hat laut eigener Aussage auch Mal Feierabend und kann da nicht abends Streife laufen. Soll ich jetzt um “Nicht-Denunziant” zu sein abwarten bis es da Mal zu einem Brand kommt und die Feuerwehr wegen rücksichtslosen Falschparkern nicht zum Löschen rankommt?

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  8. Was sollen denn linksgrüne Fanatiker mit offensichtlich viel Tagesfreizeit denn sonst machen? Weil sie machthungrige Kontrollfreaks sind, müssen sie irgendein Ventil für ihre aufgestaute Aggressivität finden und dafür eignet sich das Melden von Falschparkern doch ideal. Ein armseliger Linksgrüner ist eben erst dann glücklich, wenn er andere anschwärzen kann. Und wenn er das getan hat, kriecht er glückselig lächelnd wieder unter seinen Stein.

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  9. Das sind keine Deutschen sondern Opfer der Umerziehung seit 1945.
    BASTA
    Im Gegensatz zu Deutschen mit Herz und Verstand sind die eben so. Leider ;-(

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      1. Wenn ich mit der offiziellen Geschichtsschreibung für die 12 Jahre einverstanden wäre, würde ich genau so urteilen.
        Bin ich aber nicht – und zwar seit meiner Jugendjahre!!!
        Meine bisherigen Recherchen seit ca. 20 Jahren diesbezüglich haben meine Skepsis bestätigt – bis heute!

      2. Die Jahrhunderte davor war es auch nicht anders.
        Noch weitere Jahrhunderte werden jedoch nicht folgen,immerhin.

  10. wir leben in einer Gemeinschaft in der jeder auf den anderen Rücksicht nehmen sollte.
    Wenn also arrogante Drecksäcke glauben falsch parken sei in Ordnung dann müssen sie eines besseren belehrt werden.
    Wer das Denunziation nennt ist ein Nazi, Coronaleugner, Aidsleugner, Fluorbefürworten und Schwuchtellebenfreund oder eben einfach nein Mainstreamschwanzlutscher

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    1. @ Albert
      Einerseits haben Sie nicht unrecht; andererseits sollte man aber auch die Kirche im Dorf lassen. Langzeit-Parker auf Fahrradwegen, vor Ein- und Ausfahrten, Feuerwehrzufahrten etc gehören abgeschleppt. Aber es gibt auch Leute, die sich über Falschparker aufregen, obwohl der Verkehrsfluß, die Sicht oder die allgemeine Sicherheit durch sie in keiner Weise behindert werden. Nur über die letztere Kategorie an Privatkontrolleuren ärgere ich mich.

  11. Das Thema Schikane kann ich aus meinem Heimatort locker bestätigen!

    Da wird immer wieder mal überfallartig „geahndet“, wenn das Fahrzeug nur entgegen der Fahrtrichtung geparkt wird. Bei Straßen, die jedoch so auf beiden Seiten von Fahrzeugen (auf dem Bürgersteig) zugeparkt sind, dass sie faktisch nur als Einbahnstraßen genutzt werden können und deshalb überhaupt kein gefahrvolles „Einqueren“ beim Wegfahren erfolgt, ist diese Regelung absolut unsinnig.
    Absolut unsinnig ist auch das generelle Verbieten vom Parken auf dem Bürgersteig, wenn noch genügend Platz für Kinderwagen und Rollatoren sind! Doch die Bestrebungen laufen, hier für “Knappheit” zu sorgen. Knappheit lässt sich schließlich immer in Geld ummünzen. Und wie knapp die Kommunen inzwischen bundesweit sind, begreift auch schon der eine oder andere Waffenliefer-Sympatisant.

    Die einfachste Lösung wäre selbstverständlich, die StVO zeit- und problemgemäß anzupassen. Doch genau das passt den Verkehrsfeinden nicht! Sie wollen unter Ausnutzung der alten Regelungen und durch das Verbieten/Abstrafen generell allen Parkraum verengen. Die Hälfte der Parkplätze fällt bei stringenter Verfolgung – wie angekündigt – weg. Und dies selbstredend in allergrößtem Umfang.
    Diese künstlich erzeugte Parkplatzverknappung liefert dann die Rechtfertigung, jegliches Parken mit Parkgebühren und Anwohner-Parkgebühren zu einer ständig sprudelnden gemeindlichen Geldquelle zu machen. Auch so kann man Autofahren mit „bestehenden Regelungen“ so verteuern, dass viele hart abgestraft werden. Dass dabei Handel, Gewerbe und Lebensqualität massiv getroffen werden, ist offensichtlich gleichgültig. Hauptsache die Ideologie kommt voran!

    Damit ich nicht falsch verstanden werde:
    Nirgends geht es hier um tatsächliche Gefährdungen oder auch nur Behinderungen! Diese sollen selbstverständlich unterbunden werden. Nein, es geht hier ausschließlich um ein geradezu perverses Abgreifen und Schaffen von erpresserischen Zwangsgebühren! Und das eben auch durch die wohl angeheizte und aktive Mithilfe von „Grün-Bürgern“.

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  12. schreib jeden tag irgend was von der strasse….gibt genügend was interessant ist…
    damit die wegli deppen überlastet werden… netz zusammenbruch heißt man das…

  13. der deutsche sozialneid ist weltweit “berühmt” …

    irgendwie auch verständlich – bei der hohen steuer-abpress-quote

  14. Das Regelwerk des geltenden Rechts, gemeint kann damit
    nur die Herrschaft sein, läßt sich immer wieder neu an die
    Bedürfnisse von “Oben” anpassen; daß ist das eigentlich
    Wunderbare daran.

    So kann jede Art von Perversion zum Gesetz werden und
    der schäbige Denunziant überwacht dann auf Einhaltung.
    Ein weiterer Rottweiler im System.

  15. “immer „erfolgreicher“ werdende Petzer-Portal “weg.li” ”

    Ich hatte bis dato noch nie irgendwas von dieser Seite gehört. Jetzt habe ich davon Kenntnis bekommen. Beste Werbung, die es für dieses Portal gibt, denn ich wette, dass nicht nur ich jetzt davon Kenntnis erhalten habe.

    Daumen hoch, tolle Werbung.

    Thema Falschparker, wenn man schnell irgendwo hinmuss und so ein Ichmensch steht vor Deinem Parkplatz und blockiert den Weg zu Straße, dann gehört der angezeigt. Es ist nicht lustig, wenn man behindert ist und so ein Arschloch steht auf dem Behindertenparkplatz oder blockiert ihn anders.
    Es ist immer nur solange lustig, solange es einen nicht selber trifft. Das sind Egoisten, die nur ein: Hauptsache ich im Kopf haben.

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  16. Generell bin ich gegen Meldeportale, aber die eine und wirklich die eine Ausnahme ist
    das Falschparken. Parkraum ist in der Stadt knapp und teuer und die Ignoranten die
    sich immer wieder vor : Abgesengten Bürgersteigen , Zwei Parkplätze ein Auto, Garagen
    Einfahrten oder auf Fußwegen usw. usw. Es gibt nur einen Lerneffekt und der heißt
    Bußgeld und leider kann die Polizei und das Ordnungsamt nicht überall sein.
    Meine Frau ist gehbehindert und quält sich immer wieder über die Strasse weil die Abgesengten Bürgersteige zu geparkt sind.

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    1. Zwei Parkplätze, ein Auto. Zu dieser Personengruppe gehöre notgedrungen ich. Die Autos werden immer breiter; die Markierung schon länger bestehender Parkplätze reicht für die neueren Autos nicht mehr aus, was auch auf Kosten schmalerer PKWs samt Fahrer geht. Ich habe starke Arthrose in den Knien und muß deshalb beim Ein- und Aussteigen die Autotür weit öffnen können. Das ist ein echtes Problem. Stelle ich mich auf einen Behindertenparkplatz, kostet mich der Spaß 50,- Euro, sollte ich erwischt werden. Parken auf Mutter/Kind-Parkplätzen zieht zwar keine Geldstrafe nach sich, dafür aber geharnischte Reaktionen genervter Mütter. Bleibt folglich nur die zwei Parkplätze/ ein Auto-Lösung.

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      1. Ich kenn ganz andere Aspiranten dieser Parkweise: Kuffnucken mit Prozschlitten und zunehmend Migranten allgemein.

  17. Wenn ich diese behinderten Denuzianten sehe werden die sich Gedanken machen müssen sie sich nach meiner Ansprachefragen ob es sich wirklich lohnt.
    oder bekommen sie Geld dafür?

    Könnten sich ja sich ja als Politess*innenen ( Ist hoffentlich Genderwahnsinngerecht)
    verdingen,da gibts wenigsten Geld

  18. Leider muss ich auch hier wieder einmal feststellen, dass andere Kommentatoren die Tiefe des eigentlichen Problems und Skandals gar nicht erfasst haben!

    Erstens: Das ist Politik und sollte mit “politischen Augen” beurteilt werden.
    Zweitens: Dahinter steckt eben eine viel weitergehende Strategie.
    Und die Mittel sind die Förderung eines Denunziantentums, das unauffällig dann auch für andere Bereiche “ausbaufähig” wird!

    Drittens: Bei der Parkplatz-Problematik geht es überhaupt nicht darum, dass Behinderungen und Gefährdungen geahndet werden!
    Das sollte für jeden Verantwortungsbewussten eine Selbstverständlichkeit sein.
    Es geht generell um ein ideologisch geprägtes “Autofahrer-Abzocken” und “Autofahren-Missmachen”.

    Mancher wird vielleicht erst dann wach, wenn er demnächst mit einem teuren „Anwohnerparkausweis“ konfrontiert wird. Den Gemeinden geht nämlich so langsam die „finanzielle Luft“ aus – und das nicht wegen Projekten, die allgemeinen Zuspruch finden! Die andere auszuschöpfende Einnahmequelle wird die neue Grundsteuer werden.