Wie Eroberungen neuerdings ablaufen

Weder Revolution noch Krieg sind mehr nötig: Berlin ist die Generalprobe der Migrationsstrategie zur Landnahme

Massenweise neue Deutsche (Foto:Imago)

Das „Volk“ in Berlin stimmte am 26. September, just am Tag der Bundestagswahl, mehrheitlich für die Enteignungen von Wohnungen. Zu den Medienberichten am Tag danach gehörten auch Interviews mit sogenannten heutigen „Berlinern”. Diese hatten zwar optisch und kulturell wenig mit jenen Berlinern zu tun, die ich vor 50 Jahren sah, als ich öfter in Berlin zu Schulungen war – denn sie waren von der Hautfarbe her noch dunkler als das gleichnamige Gebäck, und ihre Sprache hatte einen unverkennbar ausländischen Akzent. Nur eine der Interviewten war eine typische „Berliner Schnauze”, und ausgerechnet diese Person war – Zufall? – auch die einzige, die sich gegen die Enteignungen aussprach. Alle anderen begrüßten das Abstimmungsergebnis. Mit anderen Worten: sie votierten für Okkupation und widerrechtliche Aneignung von fremdem Eigentum. Einer sprach es ganz deutlich aus: „Wenn die Wohnungen der Stadt gehören, gehören sie uns.“ Dass die Senatswahl und das Volksbegehren chaotisch bis betrügerisch waren, soll an dieser Stelle nicht nochmals vertieft werden.

Um sich in früheren Zeiten fremden Besitz anzueignen, bedurfte es einer Revolution oder eines Krieges. Wie also ist es heute möglich, ohne Rabatz oder bewaffneten Konflikt und ohne einen einzigen Schuss abzugeben, dasselbe zu erreichen? Also nicht erst wie im Krieg erst einmal das zerstören zu müssen, was man sich einverleiben will, sondern davon geradezu jungfräulich Besitz ergreifen zu können?

Jede erfolgreiche Revolution der Geschichte gebot es, sich zuerst auf die Hauptstadt zu konzentrieren. Dort galt es, folgende Machtzentren zu besetzen: Den Rundfunk und die Zeitungen, dann die Regierung und das Parlament auszuschalten und die Verkehrsknotenpunkte zu kontrollieren, insbesondere die Bahnhöfe. Heute, bei der „diversen“ Revolution, lautet die Strategie, nicht unbedingt selbst in die Funkhäuser vorzudringen (was bereits gelungen ist, wenn man sich die Öffentlich-Rechtlichen anschaut) – sondern die Köpfe und das Denken der einheimischen Medienmacher zu erobern. Auch das ist der linksrevolutionären Bewegung geglückt; die Nachrichten und Kommentare zeigen das deutlich.

Selbstverstärkender Prozess

Als nächstes erfolgt dann der Marsch in die Parlamente und durch die Institutionen. Der Anteil der Migrationshintergründler/innen stieg bei der letzten Wahl zum Senat deutlich: Bei der Linken ist er schon höher als deren Anteil an der Bevölkerung – „hoch die Internationale“; bei der SPD steigerte er sich um sieben Prozentpunkte. Und in den Öffentlichen Dienst sollen 35 Prozent Migrationsstämmige gehievt werden – also auch in den Lehrkörper der Schulen, den Kaderschmieden der neuen Avantgarde. Diese bestimmen maßgeblich das Denken und Handeln der Zukunft bis hin zu den Wahlen. Und sie ändern das Wahlrecht mit der Folge, dass immer mehr Migranten Macht in die Hände gelegt bekommen. Es ist ein selbstverstärkender Prozess.

Aber wie wurde es möglich, dass einstige Fremde darüber entscheiden können, dass deutsche Gesellschaften ihren Besitz abgeben müssen? Dies geschieht ganz konkret, indem die „Weltoffenheit“ einer Hauptstadt kommunal durchexerziert wird. Aktuell am Fall des angespannten Wohnungsnotstandes: dieser fiel nicht etwa vom Himmel. Eine Hauptstadt zieht nämlich nicht nur Parlamentarier samt ihrem Hofstaat an, sondern auch viele andere Gruppen von begrenztem Nutzen. Aber selbst Nichtsnutze brauchen ein Dach über dem Kopf. Wie kommt man also an viele billige Wohnungen ran? Die trojanischen Pferde im Senat ebneten den Weg.

Zuerst über das eingangs erwähnte Volksbegehren: „Die darauf aufbauenden Volksentscheide eröffnen den wahlberechtigten Berlinerinnen und Berlinern auch außerhalb von regelmäßigen Wahlen die Möglichkeit, unmittelbar über bestimmte Sachfragen zu entscheiden, Gesetze zu beschließen oder eine vorzeitige Beendigung der Wahlperiode herbeizuführen. Volksbegehren zu Gesetzesvorlagen sind allerdings nur zulässig, wenn das Land Berlin auch die Gesetzgebungskompetenz hierfür hat“, verkündet die Stadt Berlin. Weiter heißt es in den „Erläuterungen zum Volksentscheid„: „Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zur Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin wahlberechtigt sind. Dies sind alle Personen, die seit mindestens drei Monaten mit alleiniger Wohnung oder Hauptwohnsitz in Berlin gemeldet sind und mindestens 18 Jahre alt sind sowie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Ein erfolgreiches Volksbegehren ist notwendige Voraussetzung für die Durchführung eines Volksentscheids.

Ruck-zuck „Deutscher“ werden

Deutsche Staatsangehörige müssen sie also noch sein; doch hierzulande nichts leichter als das! Zu den simplen Einbürgerungsvoraussetzungen führt die Stadt Berlin ermutigend aus: „Wer seit acht Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland lebt, hat unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf Einbürgerung: unbefristetes oder auf Dauer angelegtes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung; geklärte Identität und Staatsangehörigkeit. Damit Sie eine Einbürgerung schon nach drei Jahren rechtmäßigen Inlandsaufenthalt beantragen können, müssen Sie seit mindestens zwei Jahren mit einer oder einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet beziehungsweise verpartnert sein“, bietet der Staat seinen „Willkommensgästen“ an.

Dieses Deutsch-werden-können ist also ruck-zuck möglich, bedarfsweise über die Krücke der „Verpartnerung“. Viele der Zuzügler seit 2015 nutzten dieses Angebot, das ihre Fürsprecher in den Parlamenten schufen. Sie fanden nicht nur willige Einheimische zur Heirat, sondern auch gewogene Partnerinnen jeder Neigung, lassen sich dann scheiden und machen vom Willkommenszentrum-Angebot Gebrauch, Familienangehörige nachzuholen. Und schon war jemand von hier das Sprungbrett für zwei und drei weitere neue „Deutsche – mit Wahlrecht und der Lizenz, fremdes Eigentum zu begehren und zu okkupieren.

Auch die traditionelle,“biologische“ Art und Weise der Einbürgerung ist beliebt, obwohl diese etwas länger dauert: Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt. Aber die vielen hier geborenen Kinder von Migrationshintergründler/innen müssen 18 Jahre warten, bis sie Wahlrecht erhalten und ihre Eltern beim Unterfangen unterstützen können, Wohnungen zu enteignen. Auch diese Wartezeit soll jedoch von den Apologeten und Lobbyisten der Massenmigration auf 16 Jahre verkürzt werden. Der Zug rollt und ist nicht mehr aufzuhalten, wie der Statistische Bericht des Landes Berlin zeigt. Doch die alarmierenden Zahlen werden nicht etwa mit Sorge, sondern geradezu stolzem Brustton verbreitet.

Zusammen mit den einheimischen Internationalisten in Berlin werden demnächst wohl die neuerworbenen Wohnungen im Wege der Enteignung in Besitz genommen – ganz gemäß „Volks“-Willen und ganz ohne Revolution und Krieg. Auch wenn letzteres vielleicht nicht mehr uneingeschränkt gilt – denn parallel zur Mittelmeeroffensive per Landungsbooten werden jetzt die Grenzen Osteuropas mit Rammbäumen attackiert (Rammböcke zu bauen dauert wohl zu lange). Ob sich Neubürger, die sich ihre Aufnahme durch Deutschland mit derartigen Methoden verschaffen, auf den langen, umständlichen Marsch durch „legale“ Enteignungen einlassen? Wer mit Gewalt Staatsgrenzen überwindet, hat wahrscheinlich noch weniger Skrupel, sich auch anderes anzueignen als das Land –  Wohnungen, Dinge des täglichen Bedarfs und beispielsweise auch Frauen.

3 KOMMENTARE

  1. Na ja, wer erinnert sich nicht an Vidkun Quisling, der mit seiner Partei „Nasjonal Sämling“ in der eigenen Bevölkerung nicht genügend Unterstützung bekam und deshalb versuchte mit Hilfe von Ausländern (Deutsche) die Macht zu bekommen, die er brauchte, um Norwegen so zu verändern, wie er es wollte.

    Oder an New Labour, die Anfang dieses Jahrtausends die politische Landschaft Großbritanniens durch eine Massenimmigration vor allem bildungsferner muslimischer Schichten verändern wollte “to rub the Right’s nose in diversity“ und „to destroy for ever what it means to be culturally British and to put another ‚multicultural‘ identity in its place. And it was done without telling or asking the British people whether they wanted their country and their culture to be transformed in this way.“ (Melanie Phillips am 23.10.2009)

    In Deutschland winkt den Menschenimporteuren als Hauptgewinn heute nicht nur grenzenlose Macht mit Hilfe der Stimmen der grenzenlos und massenweise importierten Dankbarkeitswähler, die mit ihnen verbündeten Migrationsgewinnler profitieren auch noch dadurch, dass die Einheimischen ungefragt als Sklaven für die Asyl- und Migrationsindustrie arbeiten müssen.

    Angelockt werden Fremde natürlich nicht nur mit der Aussicht auf ein Leben auf Kosten der Mehrheitsgesellschaft und milden Urteilen ohne Abschiebung selbst bei schwersten Straftaten, als Anreiz wird auch versprochen, dass Migrantenquoten in Zukunft für eine Obergrenze der Herkunftsdeutschen in allen Bereichen sorgen werden, während für die Einwanderung aus aller Welt eine Obergrenze strikt ausgeschlossen wird:

    „Meine Haltung zu der Obergrenze ist ja bekannt, dass ich sie nicht will. Ich möchte sie nicht. Garantiert.“ – Angela Merkel (CDU) am 11.09.2017

    Während Herkunftsdeutschen mit dem Hinweis auf „Rassismus“ untersagt wird in ihrer Heimat ihre Umgebungskultur ungestört so gestalten und bewahren zu wollen, wie sie seit Jahrhunderten vertraut geworden ist – können Migranten nun den Deutschen diktieren, was Deutschsein in Zukunft zu bedeuten hat:

    „Deutschsein bedeutet in Zukunft einen Migrationshintergrund zu haben. Das bedeutet Deutschsein in Zukunft. Nicht mehr autochthon, blaue Augen, helle Haare und ja wir sind alle deutsch, sondern deutsch bedeutet auch ein Kopftuch tragen, rotes was weiß ich was zu tragen, dunkelhaarig zu sein oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute Deutschsein.“ – Lamya Kaddor (GRÜNE) am 26.01.2016

    Siedler wollen eben, dass ihr Siedlungsgebiet so aussieht, wie die Länder, aus denen sie kommen – und sie wollen nun mal nicht in einer „eklig weißen Mehrheitsgesellschaft“ leben (Sarah-Lee Heinrich, GRÜNE, am 18.11.2019).

    Herkunftsdeutsche, die ihr Land partout nicht zum Siedlungsgebiet für die ganze Welt machen wollen, sind ohnedies nur – erraten! – unbelehrbare Faschisten.

    „Deutschlands Sehnsucht nach Homogenität muss aus seiner Eigenart als postfaschistischer Gesellschaft heraus verstanden werden.“ – Naika Foroutan auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung am 08.11.2010

    Und so legt man diesen Postfaschisten einfach nahe, sie sollten doch endlich ihre Heimat verlassen.

    „… wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist.“ – Walter Lübke (CDU) am 14.10.2015

    • Das letzte Zitat „… wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist.“ von W. Lübcke, betrachte ich als eine unverschämte Frechheit dieses Mannes.

      Auch wenn ich die Ermordung von Lübcke strikt ablehne, weil ich der Meinung bin, dass Gewalt keine Probleme löst. Sie schafft eher nur welche.

      Aber andererseits kann ich es den Menschen nachsehen, dass sie durchdrehen, wenn sie so etwas von einem Regierungspräsidenten gesagt bekommen.

  2. Diese Neu“deutschen“ werden allerdings NIEMALS in den Besitz der unveräußerlichen Rechte der Abstammungsdeutschen gelangen und das genau ist auch der Grund, aus dem alles – aber auch ALLES – getan wird, um die echten Deutschen auszurotten!
    Dringend zu empfehlen hierzu die Ausführungen von
    https://derpatriot.eu/die-juristische-person/ (Abschnitt 4/9 und 5/9)
    https://derpatriot.eu/wer-oder-was-ist-die-polizei/
    Alles auch nachzulesen (bewiesen und dokumentiert) bei:
    http://www.ewigerbund.org
    http://www.bismarckserben.org

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