Mittwoch, 29. Mai 2024
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Chrupalla-Auftritt bei Miosga: Akademische Antidemokraten plärren nach Zensur

Chrupalla-Auftritt bei Miosga: Akademische Antidemokraten plärren nach Zensur

AfD-Verhetzung in Reinkultur im Stil der Reichspressekammer: Der Mainzer “Journalismus-Professor” Dr. Tanjev Schultz (Foto:Imago)

Noch vor dem Auftritt von Tino Chrupalla gestern Abend bei Carmen Miosga in der ARD, wohl noch unter dem Eindruck des Wahlkampfduells zwischen Björn Höcke und dem thüringischen CDU-Spitzenkandidaten Mario Voigt, hielt es vergangene Woche das „Medium Magazin“ für angebracht, einen bereits in der Print-Ausgabe erschienen Text des Mainzer Journalismus-Professors Tanjev Schultz auch online zu veröffentlichen. Schultz kritisiert darin Miosga mit Blick auf die Einladung Chrupallas für ihre – ohnehin nur verhaltene und als Alibi-Konzession an eine in Wahrheit nicht vorhandene Meinungspluralität gedachte – gnädige Bereitschaft, AfD-Vertreter in ihre Talkshow einzuladen. „Warum glauben Journalistinnen und Journalisten, sie müssen AfD-Leute einladen, da diese nun einmal so populär sind? Nichts müssen sie“, empörte sich Schultz arrogant, der über 12 Jahre bei der von Plagiatsskandalen und gescheiterten linken Hetzkampagnen gebeutelten „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) tätig gewesen war. „Natürlich“ hätten die öffentlich-rechtlichen Medien den Auftrag, „die Breite der Meinungen und Gruppen in der Gesellschaft zur Geltung zu bringen“. Das bedeute jedoch nicht, dass diese Breite auch in jedes Format passe und keineswegs, „wirklich allen Akteuren und jeder Ansicht, sei sie noch so abstrus oder gefährlich, Aufmerksamkeit zu schenken“.

Das sagt allen Ernstes ein Professor für Journalismus, der als Vertreter des “akademischen Arms” praktizierter Meinungsfreiheit in einem demokratischen Rechtsstaat eigentlich die Aufgabe hätte, die Prinzipien des Mit-jedem-Redens, der Ausgewogenheit und der neutralen Äquidistanz gegenüber allen politischen Lagern zu vermitteln. Ganz Vertreter eines unguten autoritären Zeitgeistes, tritt Schultz jedoch die Prinzipien eines unabhängigen und nach allen Seiten gleichermaßen kritischen Journalismus mit Füßen, indem er Argumente gebraucht, die so fast wortgleich auch von Vertretern seiner Zunft aus den Zeiten der braunen oder roten Diktatur stammen könnten; denn, wohlgemerkt, nach dem Selbstverständnis der damaligen herrschenden Regime hätte es seinerzeit selbstverständlich auch keine Zensur oder Einschränkung der Meinungsfreiheit gegeben, sondern nur legitime Bekämpfung von “Volksschädlingen” oder “Wehrkraftzersetzern” beziehungsweise  “Republikfeinden” oder “Provokateuren“, als welche jegliche Opposition etikettiert wurde.

Schauderhaft geschmackloses Geschwurbel eines Journalismusprofessors

Heute heißt dieses Etikett “Extremismus“, genauer: “Rechtsextremismus“, und es wird ebenso arbiträr und schwammig eingesetzt gegen jeden, dessen Argumente – und seien sie noch so überzeugend, vernünftig und legitim – erst gar nicht gehört werden sollen. Schultz meint ernsthaft: Wenn sich extremistische Entwicklungen “nicht ignorieren” ließen, sollten sie zwar zum Thema werden – „nur eben nicht in Gesprächen mit den Extremisten selbst“, so Schutz weiter. Im Jahre 2024 sei es „wirklich nicht mehr nötig, in die Aufmerksamkeitsfalle der AfD zu tappen“, befindet er. Auf Inhalte oder die Sachebene geht der Herr Professor natürlich in keiner Weise ein; was „abstrus“, „gefährlich“ und „extremistisch“ ist, bestimmen er und seine Gesinnungsgenossen exklusiv.

Gestalten wie dieser ideologisch voreingenommene Journalismuslehrer wollen oder können schlichtweg nicht begreifen, dass ihre Zeit als arrogante Wächter darüber, was gesagt werden darf, längst abgelaufen ist. In seinem stellenweisen schauderhaft geschmacklosen Schwurbeltext vergleicht Schultz die AfD, indirekt aber unverkennbar, tatsächlich mit „grausamsten Gewalttätern“, „übelsten Terroristen“, „Diktatoren“, „Mafiabossen“ oder „Neonazis“, mit denen Gefängnisseelsorger oder Journalisten ja auch reden würden – „aber in der Regel nicht live vor einem Millionenpublikum“. Wer solche Vergleiche – oder Gleichsetzungen – in der politischen Debatte gegen Andersdenkende, in diesem Fall: eine vielerorts von mehr als einem Drittel der Wähler favorisierte, demokratische, nirgendwo verbotene und dezidiert grundgesetzkonforme Partei –  gebraucht, ist ein Volksverhetzer und Faschist. Ende der Geschichte.

Totalitäre Pseudoargumentation

Und so einer hat dann auch jede Glaubwürdigkeit verwirkt, wenn er von Extremismus spricht. Das ficht Schultz nicht an: Extremisten seien „geschickt genug, den zu Recht weiten Spielraum der Redefreiheit für sich so zu nutzen, dass sie im juristischen Sinne nicht zu Tätern werden“, fabulierte er weiter. Dennoch würden sie „mit ihrer perfiden Form der Rhetorik regelmäßig Anschläge auf die Grundlagen einer zivilen, demokratischen Debatte“ verüben. „Das darf die Öffentlichkeit sich nicht gefallen lassen. Und die Medien dürfen es nicht zulassen“, deklamiert er – womit er die fast wörtlich identische totalitäre Pseudoargumentation gebraucht, mit der Familienministerin Lisa Paus gegen Äußerungen vorgehen will, die ausdrücklich nicht strafbar sind.

Kann nicht trotzdem etwas Erhellendes aus einem intensiven Gespräch herauskommen?“, fragt Schultz rhetorisch und antwortet sich gönnerhaft selbst: „Klar, ein bisschen mag bei sehr guter Vorbereitung schon möglich sein. Fast automatisch gleiten solche Gespräche jedoch entweder in zu viel Verständnis oder zu viel Empörung ab.“ Den Einwand, dass es so wirken könnte, als traue man seinen eigenen Argumenten nicht, wenn man sich den Positionen und Protagonisten der AfD nicht stelle, lässt Schultz nicht gelten. In Wahrheit traue man damit den eigenen Argumenten „so sehr, dass es nicht nötig ist, die Zeit mit der AfD zu verschwenden“. Die AfD habe „sich selbst ins Abseits der Demokratie manövriert“, behauptet er ohne jede inhaltliche Untermauerung dieser steilen Aussage; weitere Ausführungen dazu wären allerdings auch völlig uninteressant, weil aus Sicht von Figuren wie Schultz ohnehin jeder im Abseits steht, der nicht dezidiert links ist.

Unerträgliche Selbstanmaßung

Die AfD könne ja jammern, klagen und versuchen, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, wenn sie von den öffentlich-rechtlichen Sendern diskriminiert werde, fährt der Professor zynisch fort; letztere seien „dafür da, die demokratische Debatte zu fördern“, nicht „um denen eine Stimme zu geben, die sich um die Grundregeln demokratischer Debatten nicht scheren“. Im Klartext: Debatte ist nur dann zulässige Debatte, wenn keine abweichenden Meinungen zur Sprache kommen. Schultz’ vor Arroganz triefender Text bringt praktisch alles auf den Punkt, was am deutschen Journalismus nicht mehr stimmt: Die unsägliche Bevormundung und Erziehung von Lesern und Zuschauern durch zwangsgebührenfinanzierte Systemmedien; die unerträgliche Selbstanmaßung und die ideologische Verbohrtheit akademischer “Vordenker” der gelenkten Meinung, des “betreuten Denkens” und der “Veröffentlichkeit“, die die Wähler erziehen und framen statt sie zum selbständigen Denken anleiten will.

In schlimmster Orwellscher Manier werden hier blanke Diskursunterdrückung und der Ausschluss einer Partei, die im Bundestag und in 14 Landtagen sitzt sowie in Umfragen auf bundesweit über 20 Prozent kommt, zur demokratischen Tugend verklärt. Dass das Publikum dieser Art von Pseudojournalismus überdrüssig ist und scharenweise davonläuft, kann Schulz’  Impetus nicht erschüttern. Dass ausgerechnet er auch noch „Qualität und Ethik des Journalismus“ als Schwerpunkt lehrt, ist eine bittere Ironie, die ihm selbst nicht bewusst ist. Tragisch daran ist vor allem, dass er den journalistischen Nachwuchs mit seinem kranken Berufsverständnis infiziert und dazu beiträgt, neue Kohorten von Haltungsjournalisten auf die Menschheit loszulassen. Wer bei einem solchen Professor “Journalismus” studiert, kann gleich in einem Boot Camp für  staatsbürgerliche Gesinnung oder Umerziehung nach Nordkorea einchecken.

24 Antworten

  1. Journalismus-Professor” hahahaha ….wahrsager im politversagerstil… so was braucht dummland zum überleben der volltrottel…. was soll der auch anderst erzählen – als das wofür er vom staat den judaslohn erhält-….. kranke aus der schreiberleindynastie werden alle brotlos wenn die afd die neue demokratie einführt…
    mal ehrlich …wurden sie eine journaliekasper einstellen der sich den kranken grünen für kleingeld verkauft hat…. ich nicht … die neue demokratie braucht keine judas-denuzianten das hört schnell und zielsicher auf … die gestörten jounalliekasper müssen gehen…
    afd und alles wird ok….

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  2. frag mal den polit- witz-wichtigmacher ob er hierzu eine antwort hat… rotzkotz ..
    do guck an:
    33 Milliarden Entwicklungshilfe: Abermillionen für Burkina Faso, Peru, Indien, Gaza und Sudan
    Es sind Kostenpunkte, die bei jedem Menschen hierzulande Argwohn und Verwunderung hervorrufen: Förderung von gendersensiblen Gemeinderäten in Bangladesch, E-Mobilitäts-Projekte für Rikshas in Indien, grüne Energie für Afrika. Für diese – und viele andere Projekte – zahlt die Bundesregierung teilweise Millionenbeiträge. Insgesamt sind es 33 Milliarden jährlich. Von Jan A. Karon. Weiterlesen auf nius.de

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  3. Leider sieht die Wirklichkeit in Deutschland anders aus: 80% der Bürger beziehen nach wie vor ihre Informationen aus dem Volksempfänger -GEZ Medien- und lassen sich von diesem einlullen bis zum Exzeß. Das sind die Tatsachen. Das haben auch die großen Demonstrationen in vielen Städten gegen RÄÄÄÄCHTS gezeigt, wo die Menschen einer Schaafherde gleich den Schalmaien der Altparteien brav hinterher gelaufen sind, ohne auch nur 1x das Gehirn einzuschalten. Erst wenn es den großen Knall oder Absturz gibt, der alle treffen wird, werden diese Trottel aufwachen, aber dann ist es zu spät. Leider ist es so.

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  4. https://youtu.be/b_W9TPurzqY

    “Video: Antifa-Attacke und Abbruch bei BPE-Kundgebung in Frankfurt”

    Polizeieinsatzleiter soll Veranstaltung des BPE zwangsabgebrochen haben.
    Polizeiwillkür ./. das im GG verbriefte Recht der Versammlungsfreiheit?

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  5. Solche arroganten Typen gab, ob Prof oder anders eingebildet, und gibt es immer. Wir hatten einen Dozenten der gleich zu Anfang sagte das es bei ihm keine 1 gäbe weil der/die ja dann schlauer sein müssten als er selbst, außerdem wären wir Studenten so wie so alle dämlich. Durch ein Zufall konnte ich mal aus einem organisatorischen Anlass an eine Dienstbesprechung der Dozenten teilnehmen. Da war der besagte Dozent der Undisziplinierteste und wurde laufend vom Direktor ermahnt. Eben arrogant bis ins Mark dieser Typ.

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  6. 12 Jahre beim Süddeutschen Beobachter? Passt doch wieder wie Arsch auf Eimer.
    Wir können uns also jetzt schon auf einen weiteren Qualitätstext Schultz’ freuen, in dem er dem Pöbel erklärt, warum die “Demokratieabgabe” erhöht werden muss: Nämlich um der SZ ebenfalls Geld daraus zukommen zu lassen, für die zwar immer weniger Leute zahlen wollen, die aber, vermutlich wegen Gestalten wie ihm, ein unverzichtbarer “Demokratie-Multiplikator” (Hab’ ich mir gerade ausgedacht, aber sowas in der Art wird’s wohl werden) sei.
    Man sollte sich da auch gar nicht groß drüber aufregen. Das “Medien-Magazin” (Ich bin dem Link mal gefolgt) sieht mir doch sehr nach einem Branchenblättchen für Maulhuren und Meinungsstricher aus, und deshalb passt so ein Beitrag dort sehr gut rein. Niemand sonst wird dort schreiben (und gedruckt werden) und niemand sonst liest das.

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  7. Die AfD hat doch recht mit ihren Aussagen zur Flüchtlings- und Migrationspolitik. Japan zum Beispiel hat im Jahr 2014 ganze 11 Asylanträge positiv beschieden und ist nicht so schön bunt wie Deutschland. Dafür gibt es im Grossraum Osaka mit über 20 Millionen Einwohnern weniger Kriminalität als z. B. in Duisburg mit etwa 700.000 Einwohnern.

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  8. Wenn ich nur von einem “Professor” höre oder lese sträuben sich meine Nackenhaare.
    Die allermeisten dieser “akademischen Elite” haben sich entweder ihren Titel ergaunert (z.B. Lauterbach, Karl), oder sind politisch-ideologisch gleichgeschaltete Stiefellecker des rot-grünen Bildungssystems.
    Wissenschaftliche Leistungen ohne gleichzeitiges Bekenntnis zur faschistischen Ampel-Agenda spielen bei der Vergabe von Professuren bestenfalls noch eine marginale Rolle.
    Ausnahmen (z.B. Bhakdi) bestätigen einmal mehr die Regel.

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  9. „…keineswegs wirklich allen Akteuren und jeder Ansicht, sei sie noch so abstrus oder gefährlich, Aufmerksamkeit zu schenken.“

    Tanjev Schultz trauert vermutlich dem Schriftleitergesetz aus dem Jahre 1933 nach:

    „Schriftleiter sind in Sonderheit verpflichtet, aus den Zeitungen alles fernzuhalten… was geeignet ist, die Kraft des Deutschen Reiches nach außen oder im Innern, den Gemeinschaftswillen des deutschen Volkes, die deutsche Wehrhaftigkeit, Kultur oder Wirtschaft zu schwächen…“ – § 14 Abs 2 Schriftleitergesetz vom 04.10.1933

    https://www.servat.unibe.ch/dns/RGBl_1933_I_713_G_Schriftleiter.pdf

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    1. werte(r) #Gier, natürlich verstehe ich was sie damit sagen wollen.

      Zu Adolfs Gesetzen wäre zu erwähnen, das diese auch ‘nur’ Normierungen waren. Verordnungen, meist auf Gesetzen des Deutschen Reich ( wie in der BRvonD auch).
      Apropos, Deutsches Reich, hier (7.10.1933) werden auch wieder Äpfel mit Birnen gemischt.

      Von vorn: Das Deutsche Reich ist KEIN Staat, sondern ein Staatenbund; wie es in der Präambel zur Verfassung 1871 steht; basierend auf dem Norddeutschen Bund. Das Deutsche Reich hat KEINE Staatsangehörigkeit; das obliegt den Staaten.
      Also kann ‘Weimar’ keine Republik gewesen sein, aufbauend auf dem Deutschen Reich. Zudem stehen wir, immer noch, im Kriegsrecht. Da das Deutsche Reich handlungsunfähig ist, mangels Organisation, kann im Reichstag NUR eine Verwaltung agieren. Diese war aber nicht befähigt, den Reichstag umzugestalten (Republik,LOL). Die Staaten wurden eben darum (Verwaltung) zu Ländern/ Wirtschaftsgebiete/ Freistaaten (LOL).
      Nach 1918 versank Deutschland im Bürgerkrieg. Es gab weder Wahlen, noch gewählte Vertreter- es gab ‘nur’ Parteien. Lesen ‘sie’ Oswald Spengler.
      In dieser Verwaltung wurde 1933 NSDAP ‘gewählt’; mit Mitteln, die Umfassend bekannt sind. Z.B. SA im Reichstag etc.pp.
      Jetzt komme ich zurück auf das ‘Gesetz’ ( die ‘Gesetze’ Adolfs) vom 7.10.1933, worin steht: Deutsches Reich.
      An diesem Punkt stelle ich immer den Vergleich mit der BRvonD (Deutschland.LOL) her. Es ist so eindeutig…….. !

      Nichts persönlich gegen sie, aber Vergleiche mit Adolfs ‘Reich’ hinken- immer. Gruß Karl

      1. Das Thema ist Zensur damals und heute.

        Immerhin haben Sie durch Ihren Kommentar belegt, dass Themenverfehlung bei Ansage kein Grund zur Zensur ist.

        Nichts persönlich gegen Sie, schließlich sind hinkende Vergleiche ja immer auch zu etwas gut. 🙂

    1. Stimmt.
      Aber die Strategie ist nun mal, dem örr-lobotomierten Massenvieh Futter zu geben und die ÖRR-Propagandaformate mit neuer Munition auszurüsten, um die Weichhirne der Tagesschau-Fans permanent unter Beschuss zu nehmen.
      Die sozialistische Schmutzkampagne ist auf das Zielpublikum schön primitiv zugeschnitten und wird an Schlagzahl noch weiter hochgefahren werden, da es bei den EU-Wahlen zu keiner Stärkung der echten konservativen Kräfte kommen darf (siehe auch antikonservative Aktionen in Österreich und Brüssel).
      Meine Einschätzung zur Untertanen- und Schlafschafemehrheit fällt eindeutig negativ aus, ich lasse mich aber gerne bei den Wahlen eines Besseren belehren.

  10. Menschen entwickeln sich in Phasen – auch die intellektuelle Elite einer Gemeinschaft.

    Nach der Pubertät folgt die Konformität. In ihr bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert. Dazu wird kontinuierlich die in- und out-group als ‘wir’ und ‘die Anderen’ definiert.

    Deshalb verachtet auch die intellektuelle Elite bei den Taliban, in Nordkorea, den Amish People oder jeder x-beliebigen Variante die out-group ‘die Anderen’.

    Die Fähigkeit zum Interessenausgleich der out-group ‘den Anderen’ gegenüber entwickelt sich erst, wenn die eigene Konformität, die in-group das ‘Wir’, versucht wird zu verlassen .
    Zitat: “Erst ab dem vierten Stadium sind Menschen in der Lage, andere Interessen und Lebenswelten zu erkennen und sie gedanklich im Sinne eines Interessenausgleichs zu bearbeiten.”
    Quelle: Moralentwicklung

    Sinnbildlich ist erst der Ketzer in der Lage, die Perspektive des Ketzers nachzuvollziehen.
    Zitat: “Es gibt keine empirischen Beweise dafür, dass mehr Wissen oder Intelligenz oder Reflexivität … Werte / -Nutzen-Diskrepanzen auflösen könnte.”
    Quelle: Keith E. Stanovich, Myside Bias

    Deshalb kann die Epoche Aufklärung es nicht lösen, denn der Verstand – auch der der intellektuellen Elite – führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  11. Eine Zensur findet nicht statt! – Und wenn doch, dann ist das keine Demokratie! Und man braucht gewiss keine Dummschwätzer, die dies in Verkennung der rechtlichen Regeln fordern.

    Journalisten – insbesondere im bürgerfinanzierten Rundfunk – haben keinen sakrosankten Arbeitsplatz auf dem sie nach Gutdünken und Willkür verfahren können, sondern einen „gesellschaftspolitischen Auftrag“.
    Und dieser Auftrag umfasst gewiss keine einseitige Parteinahme oder gar – wie inzwischen eingeschlichen – diffamierende und verdrehende Berichterstattungen und Kommentierungen, sondern ein durch und durch (!) neutrales Berichten und Er- und Vermitteln! Dies gilt insbesondere gegenüber einer demokratischen Partei und ihren Anhängern, wenn diese einen relevanten Anteil an der Bevölkerung darstellen und ausmachen. Sämtlichen „Gästen“ haben diese Medien und ihre Bediensteten mit dem gebotenen Respekt bei den erforderlichen und interessierenden Fragen zu Sachverhaltsaufklärung zu begegnen. Kritische Haltungen sind nicht gegen eine Opposition, sondern mit mehr Aufmerksamkeit denen zu widmen, die für die politischen Zustände verantwortlich sind.

    Die „Schutzfunktion“ die in einem demokratischen Staat den Medien zukommt, beginnt sogar schon bei der angemessenen Berücksichtigung von Minderheiten und deren Vertretern. Davon kann im Zusammenhang mit der AfD schon mal gar keine Rede sein. Und selbst den zögerlichen Ansätzen möchte man noch entgegentreten.

    Es ist geradezu beschämend, wenn man die Grundgedanken einer Demokratie und einer offenen Gesellschaft sogar noch akademisch Ausgebildeten oder politischen Möchtegrößen erläutern muss. Offenbar ist das Gespür für Anstand, Verantwortung,Wahrhaftigkeit, Sachdienlichkeit und Fairness im Laufe der letzten Jahre bei den angeblichen „Eliten“ in Politik, Medien und einem Großteil der Gesellschaft weggezüchtet worden.

  12. Das Traurige ist, daß geistig verwirrte Ideologen wie dieser Schultz ihr Gift mit jeder Vorlesung, die sie abhalten, unter die Studenten bringen. Oft genug wiederholt, verinnerlichen die angehenden Journalisten den Quatsch und handeln/schreiben dann während ihres Erwerbslebens entsprechend. Das Ergebnis können wir tagtäglich in den Systemmedien bewundern!

  13. Das ist der Stand der heutigen “Wissenschaft”. Im Prinzip Leute, die von Steuergeldern leben, aber indirekt diejenigen vehöhnen, von denen sie leben und einer Masseneinwanderung und Deindustrialisierung das Wort reden, die letztlich ihnen selbst das Wasser abgräbt. Mit anderen Worte, sie sägen eigentlich den Ast ab, auf dem sie sitzen – dabei aber noch überheblich sind.

    Es gibt eine banale Grundlage der Demokratie und der freien Presse und ausgewogenen Medien: Jedes Argument, und sei es noch so dumm oder gar gefährlich, kann durch ein kluges entkräftet werden. Wer von dieser Regel Ausnahmen machen will, ist eben ein Gegner der Demokratie – bewusst oder unbewusst.

  14. Ah, der “Journalismus-Professor”. Auch einer von der ..”Ich liebe Euch doch alle” … heulenden Drecksbande, wenn sie hinter Sicherheitsglas im Gericht sitzen werden. Hoffentlich erlebe ich diesen für mich inneren Vorbeimarsch noch, wenn das ganze Politbüro und seine Hetzer und Verräter von CDU bis Ultralinks im Knast sitzt. Danach sind die Kanaken an der Macht und dann geht es richtig ans Eingemachte. Dann sind die ganzen Schwuchteln und die abartigen Auswüchse dieser Perversen dran.

  15. Die Zeichen der Zeit sind überdeutlich. Wir leben in einem neuen Zensurzeitalter.
    Zensur ist Raub an der Menschheit….

  16. “Dass ausgerechnet er auch noch „Qualität und Ethik des Journalismus“ als Schwerpunkt lehrt, ist eine bittere Ironie, die ihm selbst nicht bewusst ist. ”
    Na,ja ,daß ihm das selbst nicht bewußt ist ,glaube ich nicht.Er weiß was er tut und sagt.Diese Typen haben krautistan schon zweimal ins Verderben geführt.Broder :”Weil Ihr so seid wie sie waren !”

  17. Warum bietet man dann dem Versager eine Plattform? Muss man darauf reagieren, wenn man schon seit Jahren erkennt, was das für Faschisten sind? Solche nutzlose Gestalten sind es nicht wert und sollte man mit Verachtung vergelten! Sie werden es bald büßen und höllisch leiden und das nur aus reiner Dummheit

  18. Der tut gerade so, als es bei anderen Parteien nie ausländische Agenten gegeben hätte. Das Schmierblatt der Nation übertrifft sich mal wieder selbst in seiner Hetze. Aber dafür, das man den Laden von der Telekom so sang- und klanglos übernehmen durfte, muss man ja schließlich auch liefern https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100392590/maximilian-krah-und-petr-bystron-die-afd-versinkt-im-spionagesumpf.html Es sollte mal nachgeprüft werden, ob dieser Erguss nicht justiziabel ist.